Veranstaltungen und Ausstellungen

Veranstaltungsarchiv

Mi 13
Oktober 2021
18:15

»… so weißt Du, dass wir unausgesetzt, Tag und Nacht, an Dich denken«.

Das Ringen um die Erinnerung an die Kindertransporte 1938/39

Online-Vortrag von Dr. Miriam Bistrovic

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/e5GSA0DuM38

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

In einer historisch einmaligen Rettungsaktion ermöglichten einige europäische Länder nach den Novemberpogromen 1938 unbegleiteten Kindern und Jugendlichen die Einreise, um sie vor nationalsozialistischer Verfolgung zu bewahren. Zur Erinnerung an die Kindertransporte werden bis heute Gedenkorte geschaffen, die stets auch von einem Ringen um Deutungshoheiten zeugen. Beispielhaft dafür sind die zeitgenössischen Reaktionen auf Frank Meislers Figurengruppe »Züge in das Leben – Züge in den Tod«, die unter Bezugnahme auf Yael Bartanas neu geschaffenes Denkmal »The Orphan Carousel: Das Waisen-Karussell« vorgestellt wird.

Dr. Miriam Bistrovic

ist Historikerin und Kunstwissenschaftlerin. Seit 2013 leitet sie die Berliner Repräsentanz des Leo Baeck Institute – New York | Berlin und koordiniert dessen Aktivitäten in Deutschland.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek im Rahmen des Begleitprogramms zur Wechselausstellung »Kinderemigration aus Frankfurt« (2. September 2021 – 15. Mai 2022)

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als reiner Online-Vortrag über den Videodienst Zoom statt.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »13. Oktober 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 06
Oktober 2021
18:15

Rechte Bedrohungsallianzen und Gelegenheitsstrukturen

Gespräch mit Manuela Freiheit

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Präsenzveranstaltung nur mit Anmeldung!

Veranstaltungsreihe: Angst. Vertrauensverlust. Manipulation. Demokratie in Gefahr?

Moderation: Claudia Sautter

Als Reaktion auf die Themenkomplexe »Globalisierung«, »Migration«, »Europa« und damit verbundene Verunsicherungen und Ängste hat sich im Zusammenspiel mit Rechtspopulismus und rechten Foren seit zehn Jahren eine »gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit« ausgebildet. Wer vom Konstrukt der Normalität abweicht, wird aus rassistischen, antisemitischen, fremdenfeindlichen, sexistischen, wohlfahrts-chauvinistischen Motiven als Sündenbock ausgegrenzt. Das Meinungsklima, die Bedrohungsallianzen und Gelegenheitsstrukturen bilden eine deutsche Parallelgesellschaft. Daraus können sich wie aus dem Nichts extremste Taten ereignen.

Manuela Freiheit

ist Diplomsoziologin und Mitarbeiterin am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld. Gemeinsam mit anderen ist sie Autorin des Buches Rechte Bedrohungsallianzen (Berlin 2020).

Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird als Präsenzveranstaltung statt. Einen Livestream wird es nicht geben.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »6. Oktober 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de.
Mit der Teilnahmebestätigung erhalten Sie auch die genauen Angaben zum Veranstaltungsort rechtzeitig zugesandt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 18
September 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung (n.schueler(at)fritz-bauer-institut.de oder telefonisch 069.798 322-40) und unter Beachtung des jeweils aktuell gültigen Abstands- und Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören unter anderem die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 21
August 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung (n.schueler(at)fritz-bauer-institut.de oder telefonisch 069.798 322-40) und unter Beachtung des jeweils aktuell gültigen Abstands- und Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören unter anderem die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
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Sa 17
Juli 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung (n.schueler(at)fritz-bauer-institut.de oder telefonisch 069.798 322-40) und unter Beachtung unseres Abstands- und Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
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Mi 14
Juli 2021
18:15

Raum-Relationen.

Künstlerische Annäherungen an Orte des Holocaust ex situ

Vortrag von Dr. Annika Wienert

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/aR_gZEwBNuI

In der internationalen Holocaustforschung der letzten Jahre hat die Analysekategorie »Raum« zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dabei wird Raum als ein vielschichtiges und vieldeutiges Phänomen verstanden: materiell oder imaginiert, prozessual und relational, sozial hergestellt und sozial wirkmächtig. Im Vortrag werden Werke der zeitgenössischen Kunst vorgestellt, die zur Reflektion über ein solches komplexes Verständnis von Raum einladen. Die Arbeiten beziehen sich auf konkrete (geografische) Räume des Holocaust, ohne sich dabei an diesen Orten zu befinden: Aus einer Position ex situ stellen sie Raum-Relationen her.

Dr. Annika Wienert

ist Kunsthistorikerin und hat im Sommersemester 2021 die Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut inne. Ihre 2015 im Neofelis Verlag erschienene Dissertation Das Lager vorstellen. Die Architektur der nationalsozialistischen Vernichtungslager wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 14.07.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Di 13
Juli 2021
19:00

Fritz Bauer und der Umgang mit der NS-Vergangenheit

Vortrag und Lesung im Begleitprogramm der Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«

Mit Prof. Dr. Lena Foljanty und Dr. David Johst

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Auditorium, Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin Kreuzberg

Vorträge: Prof. Dr. Lena Foljanty, Wien, und Dr. David Johst, Halle
Lesung: Daria Lik und Marlon Frank, Schauspielstudierende an der Universität der Künste Berlin
Moderation: Dr. Stephanie Bohra, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Die Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung) oder per Livestream möglich. Eintritt frei.
Livestream: https://www.topographie.de/livestream/
Veranstaltungsflyer mit Teilnahmebedingungen (PDF-Datei)

Fritz Bauer (1903–1968) ist als der Staatsanwalt in die Geschichte der Bundesrepublik eingegangen, der den Auschwitz-Prozess initiiert und in vielen weiteren Fällen die strafrechtliche Ahndung von NS-Verbrechen in die Wege geleitet hat.
In ihren Vorträgen schildern Lena Foljanty und David Johst den Werdegang Fritz Bauers, der in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Stuttgart aufwuchs und sich früh für die Sozialdemokratie einsetzte. 1936 emigrierte der Jurist nach Dänemark. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Fritz Bauer nach Deutschland zurück, um beim Aufbau eines demokratischen Justizwesens mitzuwirken und nationalsozialistische Verbrechen vor Gericht zu bringen. In vielen schriftlichen Zeugnissen, aber auch in Interviews und Reden hat er die gesellschaftliche und politische Lage der frühen Bundesrepublik reflektiert.

Prof. Dr. Lena Foljanty, Professorin am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien, und Dr. David Johst, Historiker, haben gemeinsam im Auftrag des Fritz Bauer Instituts die zweibändige Edition Fritz Bauer. Kleine Schriften (2018) herausgegeben.

Eine Veranstaltung in Begleitprogramm der Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main
28. April bis 17. Oktober 2021
täglich, 10:00–20:00 Uhr, Eintritt frei
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin
Webpage zur Fritz Bauer Ausstellung
Webpage zur Ausstellungsstation in Berlin

Veranstalter

Stiftung Topographie des Terrors, Berlin gemeinsam mit dem
Jüdischen Museum Frankfurt am Main und dem Fritz Bauer Institut

Kontakt

Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Tel.: 030.254509-0 / Fax: -99
info@topographie.de
www.topographie.de


Mi 07
Juli 2021
18:15

»Vergessene« Opfer.

Das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen 1941–1945

Vortrag von Dr. Jörg Osterloh

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/eS-NDreDCsM

Die Wehrmacht nahm im Zweiten Weltkrieg zwischen 5,3 und 5,7 Millionen Soldaten der Roten Armee gefangen, von denen bis zu 3,3 Millionen in deutschem Gewahrsam ums Leben kamen. Jörg Osterloh beleuchtet die völkerrechtlichen Rahmenbedingungen für die Kriegsgefangenenpolitik der Wehrmacht und zeigt, wie sehr von Beginn an gegen die Grundsätze verstoßen wurde. Diese Praxis gipfelte in der verbrecherischen Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen ab Juni 1941. Deren Schicksal in den Lagern und beim Arbeitseinsatz in Deutschland steht im Mittelpunkt des Vortrags.

Dr. Jörg Osterloh

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, wo er ein neues Projekt »Die Deutschen und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941–1945« begonnen hat.

Mit Unterstützung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 07.07.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

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Mi 30
Juni 2021
18:15

Das Fußvolk der »Endlösung«.

Nichtdeutsche Täter und die europäische Dimension des Völkermords

Buchvorstellung mit Prof. Dr. Thomas Sandkühler

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/Ru3mfO9mLZs

Die Rekrutierung und Beteiligung nichtdeutscher Kollaborateure an den Gräueltaten des NS-Regimes nahm lange Zeit keinen großen Platz im allgemeinen Geschichtsbewusstsein ein. Erst der Strafprozess gegen den ehemaligen ukrainischen KZ-Wachmann John Demjanjuk 2009 brachte das Thema einer breiten Öffentlichkeit ins Bewusstsein. Basierend auf zwei Gerichtsgutachten ähnlicher Fälle analysiert Thomas Sandkühler die Bedeutung »fremdvölkischer« Hilfskräfte für die Durchführung nationalsozialistischer Vernichtungsaktionen in Osteuropa. Bei den hier untersuchten Mittätern stand die Rangordnung, von Deutschen hinunter zu Nichtdeutschen, jedoch nie infrage: »Trawniki-Männer« und ukrainische Hilfspolizisten waren stets nur die ausführenden Organe.

Prof. Dr. Thomas Sandkühler

ist Professor für Geschichtsdidaktik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Buch Das Fußvolk der »Endlösung«. Nichtdeutsche Täter und die europäische Dimension des Völkermords erschien 2020 in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft in Darmstadt.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 30.06.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

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Fritz Bauer Institut
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Mi 23
Juni 2021
18:15

KZ-Häftlinge in Frankfurt.

Das Außenlager der Adlerwerke August 1944 – März 1945

Buchvorstellung mit Dr. Andrea Rudorff

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/zvdmwCnd_Ps

Mit einem Grußwort von Stadträtin Dr. Ina Hartwig
Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Stadt Frankfurt am Main

Wie zahlreiche deutsche Unternehmen beschäftigten auch die Frankfurter Adlerwerke ab Sommer 1944 KZ-Häftlinge in der Rüstungsproduktion und errichteten für deren Unterbringung ein KZ-Außenlager auf ihrem Firmengelände. Insgesamt 1.616 Häftlinge, die zum großen Teil aus Polen, aber auch aus der Sowjetunion, Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Frankreich und der Tschechoslowakei stammten, wurden dort unter sich stets verschlechternden Bedingungen zu mörderischer Zwangsarbeit eingesetzt. Die Todesrate war mit 527 in Frankfurt verstorbenen Häftlingen besonders hoch. Andrea Rudorff beleuchtet sowohl die Errichtung des Lagers und seine Einbindung in das KZ-System als auch die Verfolgungsgeschichten der Häftlinge und ihre Existenzbedingungen im Lager. Darüber hinaus wirft sie Licht auf die Rolle der Unternehmensangehörigen, der Nachbarschaft und der städtischen Behörden, denen die Zustände im Lager nicht verborgen blieben.

Dr. Andrea Rudorff

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut. Sie bearbeitete den Band Auschwitz und die Todesmärsche des Editionsprojekts Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945.

Andrea Rudorff
Katzbach – das KZ in der Stadt.
Zwangsarbeit in den Adlerwerken Frankfurt am Main 1944/45

Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, Band 5,
hrsg. von Sybille Steinbacher im Auftrag des Fritz Bauer Instituts
Göttingen: Wallstein Verlag, 2021, 368 S., 27 Abb., Hardcover, 38,–
ISBN 978-3-8353-3953-8

Eine Kooperation mit dem Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main und dem AStA der Goethe-Universität.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 23.06.2021« an:
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Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

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