Veranstaltungen und Ausstellungen

Veranstaltungsarchiv

Fr 24
Juni 2022
18:00

Ein Oskar-Schindler-Platz für Frankfurt

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Dr. Ina Hartwig und Prof. Dr. Dr. Michel Friedman

Städtische Bühnen Frankfurt am Main
Chagallsaal Oper Frankfurt, Untermainanlage 11

Anmeldung zur Teilnahme in Präsenz bitte an (Bitte geben Sie Vorname und Nachname an!):

anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de

Corona-Regeln:

https://tinyurl.com/oper-frankfurt

Livestream auf YouTube:

https://youtu.be/Nb_EdNxN3QM

Oskar Schindlers Einsatz für die Rettung von mehr als 1.200 Jüdinnen und Juden vor der Ermordung in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ist durch Steven Spielbergs Spielfilm SCHINDLERS LISTE weltbekannt. Nur wenige wissen dagegen von seinem Bezug zu Frankfurt, wo der als »Gerechter unter den Völkern« Geehrte von 1957 bis zu seinem Tod 1974 in der Nähe des Hauptbahnhofs lebte. Seit 2020 wird eine Benennung des Bahnhofsvorplatzes nach Oskar Schindler diskutiert, um die Erinnerung an ihn sowie seinen Bezug zu Frankfurt im öffentlichen Raum der Stadt zu verankern.

Die Veranstaltung verknüpft einen geschichtswissenschaftlichen Vortrag von Prof. Dr. Sybille Steinbacher mit einer anschließenden Diskussion über eine angemessene Ehrung Schindlers in Frankfurt sowie Gegenwart und Perspektiven der städtischen Erinnerungskultur. Es diskutieren Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Dr. Ina Hartwig und Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, moderiert von Prof. Dr. Sybille Steinbacher.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 22
Juni 2022
18:15

Joseph Beuys

Nationalsozialismus und Antisemitismus

Vortrag von Ron Manheim

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Präsenzveranstaltung

Anmeldung bitte an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de

Um 1980 hat der Künstler Joseph Beuys (1921–1986) mehrfach den Begriff »Auschwitz« eingesetzt, um die Gesellschaft seiner Zeit zu charakterisieren: »Unsere Zeit ist Auschwitz!« Dass er damit das historische Phänomen der Shoah ausblendete, wurde bisher in der Beuys-Rezeption kaum beachtet. Ron Manheims Forschungsergebnisse machen einen Menschen sichtbar, dem nicht nur ein klarer, kritischer Gegenwartsbezug, sondern auch ein Bewusstsein von der historischen Realität fehlte. Mit dem Begriff »Ausblendungsantisemitismus« begründet er eine These, welche die Beuys-Wissenschaft vor neue Aufgaben stellt.

Ron Manheim

geboren 1943 in Amsterdam, ist Kunsthistoriker, freischaffender Autor und Ausstellungskurator. Er studierte Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität von Nijmegen, Niederlande. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Expressionismus und Kunstpolitik im Nationalsozialismus. Seit mehr als drei Jahrzehnten befasst er sich mit Werk und Leben von Joseph Beuys. Er war viele Jahre Direktionsmitglied des Museums Schloss Moyland am Niederrhein, wo er ab 1991 das Joseph Beuys Archiv aufbaute. Sein Buch Beim Wort genommen. Joseph Beuys und der Nationalsozialismus (ISBN: 978-3-95808-344-8, 144 S., € 14,–) ist 2021 im Berliner Neofelis Verlag erschienen.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als Präsenzveranstaltung statt.
Die Teilnahme ist vorrangig für angemeldete Personen möglich. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »22. Juni 2022« an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de. Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung weiterhin die Maskenpflicht bis zum Platz gilt. Dort können die Masken bei Bedarf abgesetzt werden.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Jüdischen Museum Frankfurt

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 18
Juni 2022
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 08
Juni 2022
18:15

Neu-Bayreuth?

Mythos und Realität der »Stunde null«

Vortrag von Dr. Sven Friedrich

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Hybridveranstaltung

Anmeldung zur Teilnahme in Präsenz bitte an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de
Livestream auf YouTube: https://youtu.be/AaFBcnVIWi0

Als wesentlicher Teil der nationalsozialistischen Ideologiegeschichte waren die Bayreuther Festspiele und die Familie Wagner wegen Richard Wagners Antisemitismus und der engen Verbindung mit Adolf Hitler nach 1945 zunächst vollständig diskreditiert. Ein Neubeginn schien nur durch einen entschiedenen Schlussstrich möglich. Die angebliche »Stunde null« vollzog sich in Bayreuth ab 1951 mit Wieland Wagners Mythos von »Neu-Bayreuth«. Der Vortrag wirft ein Schlaglicht auf das Ringen um die Festspiele nach dem Krieg sowie die Persönlichkeit und Rolle Wieland Wagners im Spannungsfeld von revolutionärer Erneuerung und reaktionärer Kontinuität.

Dr. Sven Friedrich

ist Theater-, Literatur- und Kommunikationswissenschaftler. Seit 1993 leitet er in Bayreuth das Richard Wagner Museum mit Nationalarchiv und Forschungsstätte der Richard-Wagner-Stiftung, das Franz-Liszt- und das Jean-Paul-Museum. Sein Buch Wagner: Im Spiegel seiner Zeit erschien 2013 im Fischer Taschenbuch Verlag.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.
Die Teilnahme in Präsenz ist vorrangig für angemeldete Personen möglich. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »8. Juni 2022« an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de. Die Anmeldung muss aus organisatorischen Gründen spätestens zwei Tage vor dem Termin bei uns eingegangen sein. Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung weiterhin die Maskenpflicht bis zum Platz gilt. Dort können die Masken bei Bedarf abgesetzt werden.

Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig. Im Anschluss an den Vortrag können Sie sich über die Chatfunktion an der Diskussion beteiligen.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 01
Juni 2022
18:15

Das zerstreute Wissen sammeln

Wege zu einer Enzyklopädie des NS-Völkermordes an Sinti und Roma in Europa

Vortrag von Dr. Karola Fings

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.802

Präsenzveranstaltung

Anmeldung bitte an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de

Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma wurde spät Gegenstand der Forschung und erst 2012 mit der Einweihung des Denkmals in Berlin von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen. Das Wissen über zahlreiche Verfolgungs- und Verbrechenskontexte ist stark fragmentiert und oftmals nur über fremdsprachige, vielfach entlegen publizierte Literatur zugänglich. Das vom Auswärtigen Amt geförderte Vorhaben am Historischen Seminar der Universität Heidelberg begegnet mit einer enzyklopädischen Bündelung des vorhandenen Wissens der bisherigen Missrepräsentation des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma in Europa.

Dr. Karola Fings

ist Historikerin an der Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Von 2019 bis 2021 war sie Mitglied der Unabhängigen Kommission Antiziganismus der Bundesregierung. Zusammen mit Prof. Dr. Sybille Steinbacher gab sie den 2021 im Wallstein Verlag, Göttingen erschienenen Band Sinti und Roma. Der nationalsozialistische Völkermord in historischer und gesellschaftspolitischer Perspektive heraus.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als Präsenzveranstaltung statt.
Die Teilnahme ist vorrangig für angemeldete Personen möglich. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »1. Juni 2022« an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de. Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung weiterhin die Maskenpflicht bis zum Platz gilt. Dort können die Masken bei Bedarf abgesetzt werden.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Di 31
Mai 2022
16:30

Katzbach – das KZ in der Stadt

Zwangsarbeit in den Adlerwerken Frankfurt am Main 1944/45

Fortbildung für Lehrkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Geschichtsort Adlerwerke:
Fabrik – Zwangsarbeit – Konzentrationslager
Kleyerstr. 17, Frankfurt am Main

Referentin: Dr. Andrea Rudorff
Moderation: Nadine Docktor, Laura Throckmorton

In ihrem Buch Katzbach – das KZ in der Stadt. Zwangsarbeit in den Adlerwerken Frankfurt am Main 1944/45 beleuchtet die Historikerin Dr. Andrea Rudorff die Rolle der ursprünglich für ihre Fahrräder und Schreibmaschinen bekannten Frankfurter Adlerwerke im Nationalsozialismus. Seit 1941 setzte das Unternehmen Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen ein, im letzten Kriegsjahr errichtete es auf dem Werksgelände inmitten des belebten Frankfurter Gallusviertels ein Konzentrationslager. Zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge wurden unter ständiger Lebensgefahr und Gewaltanwendung für die Rüstungsaufträge des Un ternehmens ausgebeutet. Von 1944 bis 1945 waren mindestens 1.616 KZ-Häf tlinge inhaftiert, die wenigsten überlebten die Zeit im Lager beziehungsweise den anschließenden Todesmarsch. Das Buch widmet sich ihrer Geschichte ebenso wie der Frage nach der Rolle von Unte rnehmensangehörigen und der zivilen Nachbarschaft. Im ersten Teil der Veranstaltung stellt Andrea Rudorff ihr Buch vor. In einer anschließenden Workshop-Einheit werden ausgewählte und didaktisierte historische Quellen vorgestellt und es wird die Frage diskutiert, wie diese in die eigene pädagogische Arbeit eingebunden werden könnten.

Dr. Andrea Rudorff

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut und arbeitet seit 2020 an dem Projekt »Polnische Strafverfahren gegen Angehörige der Lagerbesatzung von Auschwitz-Birkenau«. Zuvor war sie von 2018 bis 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt »Die Geschichte des Konzentrationslagers Katzbach Frankfurt am Main« am Institut tätig. Von 2013 bis 2018 wirkte sie am Editionsprojekt »Die Verfolgung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945« mit und bearbeitete Band 16 Auschwitz 1942–1945 und die Zeit der Todesmärsch«. Ihr Buch Katzbach – das KZ in der Stadt. Zwangsarbeit in den Adlerwerken Frankfurt am Main 1944/45 ist 2021 in der Reihe des Fritz Bauer Instituts »Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust« im Wallstein-Verlag, Göttingen erschienen.

Dauer des Workshops: ca. 2 Stunden
Veranstaltungsflyer (pdf-Datei)

Information und Anmeldung:
anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de

Gemeinsame Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts und des Geschichtsorts Adlerwerke

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

Geschichtsort Adlerwerke:
Fabrik – Zwangsarbeit – Konzentrationslager
Kleyerstr. 17, Frankfurt am Main
https://geschichtsort-adlerwerke.de


Sa 21
Mai 2022
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 18
Mai 2022
18:15

Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte

Von der Aufklärung bis heute

Vortrag von Prof. Dr. Peter Longerich

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Hybridveranstaltung

Anmeldung zur Teilnahme in Präsenz bitte an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de
Livestream auf YouTube: https://youtu.be/nTJ0HMY6P9o

In Schulen und Hochschulen wird der Antisemitismus vor allem als Sündenbock-Phänomen für andere gesellschaftliche Probleme verstanden. Unsere tägliche Konfrontation damit zeigt aber, dass das nicht ausreicht. Der Vortrag führt in die Geschichte der antijüdischen Einstellungen in Deutschland und zeigt, dass das Verhältnis zum Judentum vor allem eine Suche nach nationaler Identität geblieben ist, die sich wesentlich auf das deutsche Selbstbild auswirkt.

Prof. Dr. Peter Longerich

war Professor für moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. 2002/2003 war er für zwei Semester Gastprofessor für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut. Er veröffentlichte wissenschaftliche Biographien zu Himmler, Goebbels und Hitler und 2016 im Pantheon Verlag das Buch Wannseekonferenz. Der Weg zur »Endlösung«. Das hier vorgestellte Buch, Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte.Von der Aufklärung bis heute, ist 2021 im Münchner Siedler Verlag erschienen.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.
Die Teilnahme in Präsenz ist vorrangig für angemeldete Personen möglich. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »18. Mai 2022« an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de. Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung weiterhin die Maskenpflicht bis zum Platz gilt. Dort können die Masken bei Bedarf abgesetzt werden.

Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig. Im Anschluss an den Vortrag können Sie sich über die Chatfunktion an der Diskussion beteiligen.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 11
Mai 2022
18:15

Zerborstene Zeit

Deutsche Geschichte 1918–1945

Vortrag von Prof. Dr. Michael Wildt

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 823

Hybridveranstaltung

Anmeldung zur Teilnahme in Präsenz bitte an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de
Livestream auf YouTube: https://youtu.be/42mDGyJ7aT0

Deutschland zwischen 1918 und 1945 – ein Zeitraum von knapp 30 Jahren, in denen für Millionen gleich zweimal eine »neue Zeit« anbrach: 1918 mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und 1933 mit der nationalsozialistischen Machteroberung. Michael Wildts Zerborstene Zeit ist keine Großerzählung mit einem Blick von oben, sondern zeigt die Kanten und Zacken, Lichtungen und Abgründe dieses zerklüfteten 20. Jahrhunderts. Es verbindet die Ereignislinien der »großen« Geschichte mit den Erfahrungen und Lebenswelten der Zeitgenossinnen und Zeitgenossen.

Prof. Dr. Michael Wildt

ist emeritierter Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität Berlin. Zu seinen wichtigsten Büchern gehören Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes und Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939, erschienen 2003 bzw. 2007 in der Hamburger Edition. Das hier vorgestellte Buch Zerborstene Zeit. Deutsche Geschichte 1918 bis 1945 ist 2022 im Verlag C.H.Beck in München erschienen.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Die Teilnahme in Präsenz ist vorrangig für angemeldete Personen möglich. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »11. Mai 2022« an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de. Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung weiterhin die Maskenpflicht bis zum Platz gilt. Dort können die Masken bei Bedarf abgesetzt werden.

Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig. Im Anschluss an den Vortrag können Sie sich über die Chatfunktion an der Diskussion beteiligen.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem AStA der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Sa 07
Mai 2022
13:00

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Mitgliederversammlung 2021/2022

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Hauptgebäude des IG Farben-Hauses, EG, Raum IG 311

13:00 Uhr, Mitgliederversammlung 2021
14:30 Uhr, Mitgliederversammlung 2022

Der Vorstand des Fördervereins des Fritz Bauer Instituts lädt alle seine Mitglieder ein zu den ordentlichen Mitgliederversammlungen 2021 und 2022 (gemäß § 7 der Satzung). Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2022 wird der Vorstand neu gewählt.

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Ebeling
(für den Vorstand)

Veranstalter: Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-39
verein(at)fritz-bauer-institut.de
www.fritz-bauer-institut.de/verein


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