Veranstaltungen & Ausstellungen

Veranstaltungsarchiv

Sa 19
September 2020
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur unter Beachtung unseres Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 15
August 2020
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur unter Beachtung unseres Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 18
Juli 2020
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur unter Beachtung unseres Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
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Mi 15
Juli 2020
18:15

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Geschichte und Wirkung des Holocaust bis heute

Präsentation und Diskussion studentischer Arbeiten, Sommersemester 2020

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Raum 311

Die Geschichte des Holocaust und seine Wirkung sind Gegenstand unterschiedlicher Fachgebiete und werden an verschiedenen Hochschulen und Universitäten intensiv erforscht. In dieser Veranstaltungsreihe präsentieren das Fritz Bauer Institut und der Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. pro Semester zwei aktuelle Abschlussarbeiten von Studierenden, die innovative Zugänge zum Thema zeigen und von einer interdisziplinär besetzten Kommission ausgewählt werden. Die Preisträger erhalten eine Würdigung von 300 Euro und haben im Rahmen der Präsentation Gelegenheit, ihre Arbeiten erstmals einem breiten Publikum vorzustellen. Dieses gewinnt wiederum Einblick in die studentische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Holocaust und seiner Wirkung bis heute.

Mit der Veranstaltungsreihe wollen das Fritz Bauer Institut und der Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. ein Forum für Fragestellungen junger Menschen an die Geschichte und Wirkung des Holocaust schaffen und darüber hinaus verschiedene Disziplinen zusammenführen.

Die Preisträgerin und der Preisträger im Wintersemester 2019/2020 waren Lilia Tomchuk (Frankfurt am Main) und Christian Hinrichs (Marburg).

Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Mi 08
Juli 2020
18:15

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Frankfurt und die Juden.
Neuanfänge und Fremdheitserfahrungen 1945–1990

Buchvorstellung mit Dr. Tobias Freimüller

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Raum 311

Frankfurt am Main war vor 1933 die deutsche Stadt mit dem höchsten jüdischen Bevölkerungsanteil, die Jüdische Gemeinde war nach Berlin die zweitgrößte in Deutschland. Auch nach 1945 wurde Frankfurt, zunächst unter dem Schutz der amerikanischen Besatzungsmacht, zu einem Kristallisationspunkt jüdischen Lebens in der Bundesrepublik. Der Vortrag zeichnet die Neuanfänge und Brüche für Juden in Deutschland als Geschichte von Migrations- und Fremdheitserfahrungen nach, aus denen sich in den 1980er Jahren sowohl weithin beachtete Debatten und Konflikte als auch ein neues jüdisches Selbstbewusstsein entwickelten. Am Beispiel Frankfurts und der Juden, die dort nach 1945 lebten, zeigt sich die Widersprüchlichkeit und Komplexität der jüdischen Nachkriegsgeschichte Westdeutschlands wie unter einem Brennglas.

Dr. Tobias Freimüller

ist Historiker und stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Jüdischen Museum Frankfurt

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Do 02 - Sa 04
Juli 2020

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

WIR BEMÜHEN UNS UM EINEN NEUEN TERMIN.
The Eastern Bloc and the Holocaust.
Actors, Controversies, and Prosecuting Rivalry, 1960–1968.
Keynote lecture by Prof. Dr. Jan T. Gross, Princeton University

Annual Conference of the Fritz Bauer Institute

Donnerstag, 2. Juli, 14.00 Uhr
bis Samstag, 4. Juli 2020, ca. 14.00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Casino-Gebäude, Raum 1.811

(The conference will be held in English)

Keynote lecture by Prof. Dr. Jan T. Gross, Princeton University:

Reflections about Jewish life in Eastern Europe after the Second World War

The conference examines the implementation of Nazi trials in Eastern Europe in the thawing period of the Cold War in the 1960s. The 1960s were marked by the start of a »second wave« of Nazi criminal trials in the Eastern Bloc. After a series of highly publicized legal proceedings in all the formerly occupied countries in the immediate postwar years, many trials of Nazi perpetrators were held in the Soviet Union, Poland, Hungary, Czechoslovakia, and East Germany in this later period.

Participants will explore a group of crucial, interrelated questions: the nature of the joint strategies these states developed in face of the crimes, the inter-state dynamic and forms of competition involved, the issues the states chose to confront, the narratives they established, and the verdicts that were finally delivered. The conference will look closely at the approaches taken to the Holocaust in these proceedings. How were the trials in the 1960s ideologically processed? Were they prompted solely by competition with the West German judicial system? Who were the central actors behind and within these trials? Did the situation change in this respect in the course of the 1960s? Did confronting and processing the Nazi past even become an overarching task within the bloc, at least in a limited sense? And beyond such questions: to what extent, if any, did continuing antisemitism within the party apparatus and broader society of any given East Bloc country influence its approach to the Holocaust and Nazi crimes against humanity?

The conference will both trace out a history of interconnection between the various East Bloc states and focus on activities by individuals and institutions. Moving past established ideological lines, we hope to identify undercurrents laid out less starkly, and in general to form a differentiated historical picture: of the significance accorded investigation and prosecution of Nazi crimes within East Bloc societies and of the knowledge that emerged about the Holocaust, both within and beyond the boundaries of »anti-fascism« doctrine.

A Cooperation of the Fritz Bauer Institute
with the Imre Kertész Kolleg Jena.

(See June 18 to 19: The Holocaust and the Cold War)

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Di 30
Juni 2020
18:15

Live-Vortrag von Dr. Anne Sudrow:

Objekte in der Geschichte des Holocaust

Teilnahme über Zoom nach Anmeldung und freier Zugang über YouTube-Livestream

Anmeldung zur Teilnahme über Zoom:

info(at)fritz-bauer-institut.de

Zugang zum YouTube-Livestream:

https://youtu.be/Jn_pcFiyR1c

Mit Ihrer Teilnahme am Zoom-Meeting geben Sie Ihr Einverständnis zur Aufzeichnung und Veröffentlichung des Livestreams. Bitte beachten Sie, dass die Datenschutz- und die rechtlichen Bestimmungen von Zoom gelten!

Materielle Dinge, die das Leben und den Alltag von Opfern und Tätern in den Konzentrationslagern erklären helfen und abbilden, spielen heute für die Darstellung des Holocaust in Ausstellungen und Gedenkstätten eine zentrale Rolle. Doch welche Funktionen kann eine »Geschichte der Dinge« für die historische Forschung über den Nationalsozialismus erfüllen? Kann ein solcher methodischer Ansatz auch über die Verfolgung politischer Gegner des NS-Regimes, die Arbeit in den Konzentrationslagern oder über die Ermordung von aus rassischen, religiösen und sonstigen Gründen Verfolgten neue Erkenntnisse erbringen? Dieser Frage geht der Vortrag anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Objektbereichen nach.

Im Anschluss an ihren Vortrag wird Dr. Sudrow Fragen des Publikums beantworten. Angemeldete Nutzerinnen und Nutzer können während des Vortrags ihre Fragen über die Chatfunktion von Zoom stellen.

Dr. Anne Sudrow

ist Historikerin und im Sommersemester 2020 Inhaberin der Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut. 2010 erschien ihre Dissertation mit dem Titel Der Schuh im Nationalsozialismus: eine Produktgeschichte im deutsch-britisch-amerikanischen Vergleich.

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Fr 26 - Sa 27
Juni 2020

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60 Jahre Sigmund-Freud-Institut.
Psychoanalyse und Gesellschaft im 21. Jahrhundert

Tagung

Freitag, 26. Juni, 11.00 Uhr,
bis Samstag, 27. Juni 2020, 18.30 Uhr
Sigmund-Freud-Institut und
Goethe-Universität Frankfurt am Main

Mit Beiträgen von

Prof. Dr. José Brunner, Dr. Steffen Krüger, Prof. Dr. Joachim Küchenhoff, Dr. Howard Levine, Prof. Dr. Ilka Quindeau, Prof. Dr. Vera King, Dr. des. Niklas Krawinkel, Prof. Dr. Patrick Meurs, Prof. Dr. Heinz Weiß u. a.

Auf dieser Tagung sollen grundlegende psychische und kulturelle Herausforderungen, die mit gegenwärtigen Veränderungen der Gesellschaft verbunden sind, aus psychoanalytischer Sicht beleuchtet werden. Wie ist das Verhältnis von individueller und kultureller Normalität oder Pathologie fassbar? Wie können neue Erkenntnisse im Verständnis psychischer Prozesse für die Analyse gesellschaftlicher Wandlungen, Konflikte oder Krisenphänomene fruchtbar gemacht werden? Und wie wirken sich diese ihrerseits auf das individuelle psychische Geschehen aus? Dabei geht es übergreifend auch um Bedeutungen und Selbstverständnis zeitgenössischer Psychoanalyse in Therapie, Wissenschaften und Gesellschaft.

Angaben zu Raum und Programm: https://tinyurl.com/rqc34ou
Anmeldung im Sigmund-Freud-Institut unter: tagung(at)sfi.eu

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Sigmund-Freud-Institut

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Mi 24
Juni 2020
18:15

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Deutsche Gesetze auf Hebräisch.
Warum und wie Israel Holocaustüberlebende entschädigt

Vortrag von Prof. Dr. José Brunner

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

1953 verabschiedete der Bundestag das Bundesergänzungsgesetz, das 1956 durch das Bundesentschädigungsgesetz abgelöst wurde. Es bildete die rechtliche Grundlage für die persönliche Entschädigung ehemaliger NS-Verfolgter. Ein Jahr später erließ auch Israel ein solches Gesetz, das genau der deutschen Gesetzgebung entsprach. Wie kam es dazu und wie wurde entschieden, wer von den israelischen Holocaustüberlebenden Anrecht auf Rente aus Deutschland hat und wer seine Rente vom jüdischen Staat bezieht? Dieser Vortrag geht ausführlich auf die zahlreichen Merkwürdigkeiten ein, die sich aus der engen Verknüpfung deutscher und israelischer Gesetze für die Situation ehemaliger NS-Verfolgter ergeben.

Prof. Dr. José Brunner

war bis 2018 Professor für Rechtswissenschaften und für Wissenschaftsgeschichte und -philosophie an der Tel Aviv University. 2011 gründete er zusammen mit Rechtsanwalt Yossi Hayut die erste »legal clinic« für die Rechte von Holocaustüberlebenden in Israel.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland

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Sa 20
Juni 2020
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

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Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
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Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

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www.wollheim-memorial.de

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Veranstaltungsprogramm

Ausgaben des Programmhefts
(pdf-Datei) seit April 2018

Oktober bis Februar 2019/20
April bis Juli 2019
Oktober bis Februar 2018/19
April bis Juli 2018