Forschung und Lehre

Stipendien und Ausschreibungen

am Fritz Bauer Institut

Stellenausschreibung

Stipendien


Studentische Hilfskraft

Ausschreibung einer Stelle (geringfügige Beschäftigung)

Am Fritz Bauer Institut – Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer

Studentischen Hilfskraft (geringfügige Beschäftigung)

zu besetzen. Die Stelle ist dem Forschungsprojekt »›Arisierung‹ in Frankfurt am Main. Die Geschichte von Raub und Restitution« zugeordnet.

Zu den Aufgaben zählen neben üblichen Hilfstätigkeiten:

  • Sichtung und Zusammenfassung von Archivunterlagen, vor allem Rückerstattungs- und Wiedergutmachungsakten aus dem Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden,
  • Ausbau und Pflege der Datenbank im Forschungsprojekt »Grundstücksarisierungen in Frankfurt am Main, 1933–1945«,
  • Recherche und Beschaffung von Literatur sowie Anfertigen inhaltlicher Exzerpte,
  • Nachbearbeitung und das Korrektorat von Textteilen für die Buchpublikation.

Die Stelle ist befristet bis zum 30. April 2023.

Voraussetzungen:

  • Studienfach Geschichte
  • Fähigkeit, sich schnell in neue Tätigkeitsfelder einzuarbeiten
  • Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten, Flexibilität
  • Team- / Kooperationsfähigkeit und überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft
  • Sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen
  • Kenntnisse zur Geschichte des Nationalsozialismus sind von Vorteil
  • Erfahrung in der Arbeit mit Archivalien sind erwünscht, aber keine Voraussetzung.

Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt, seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis 15. November 2022 per E-Mail erbeten an das:

Fritz Bauer Institut

Verwaltungsleitung und Projektmanagement
Manuela Ritzheim
m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de
 


Dorothee Freudenberg-Fonds

Förderung der wissenschaftlichen Arbeit des Fritz Bauer Instituts

Das Fritz Bauer Institut verstärkt seine Arbeit im Themenbereich der nationalsozialistischen Krankenmorde in Europa während des Zweiten Weltkriegs und wendet sich insbesondere den Verbrechen in der besetzten Sowjetunion zu. Ermöglicht wird dies durch eine Förderung, die das Institut Frau Dr. med. Dorothee Freudenberg verdankt. Sie unterstützt die Forschungstätigkeit des Instituts mit einer Million Euro. Das Fritz Bauer Institut dankt Frau Dr. Freudenberg dafür herzlich!

Im Frühjahr 2020 wurde der Dorothee Freudenberg-Fonds eingerichtet. Für die Zuwendung ist folgender Zweck vereinbart: a) die Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten zu den Arbeitsschwerpunkten des Instituts, insbesondere zur Geschichte des nationalsozialistischen Krankenmordes und b) die Einrichtung der Stelle eines Gastwissenschaftlers / einer Gastwissenschaftlerin aus Osteuropa, der / die zu den nationalsozialistischen Verbrechen arbeitet.

Derzeit keine laufende Ausschreibung.
 


Jürg Breuninger-Promotionsstipendium

Im Andenken an Jürg Breuninger (18. Mai 1943 – 5. Februar 1998)

Das Jürg Breuninger-Promotionsstipendium am Fritz Bauer Institut wird für Forschungsvorhaben im Bereich der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, vergeben. Voraussetzung ist ein sehr guter akademischer Abschluss im Fach Neuere und Neueste Geschichte bzw. Zeitgeschichte (Master, Magister oder Staatsexamen) mit einem Schwerpunkt in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie Erfahrung im Umgang mit zeithistorischen Quellen. Das Promotionsvorhaben wird am Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust der Goethe-Universität Frankfurt am Main angesiedelt sein, der mit dem Fritz Bauer Institut verbunden ist. Zweck des Stipendiums ist es, neue Erkenntnisse sowohl über Geschichte, Wirkung und Repräsentationen der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, als auch über die jüdische Geschichte zu erlangen und bislang unerforschte Quellen zu erschließen.

Das Fritz Bauer Institut vergibt das Stipendium im Andenken an Jürg Breuninger. Jürg Breuninger (18. Mai 1943 – 5. Februar 1998), der sich früh mit der Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Geschichte der Juden in Deutschland und dem Holocaust befasste, hat die Ziele des Fritz Bauer Instituts von Anfang an unterstützt. Darüber hinaus engagierte er sich sowohl in der Geschichtswerkstatt der Stadt Marburg als auch in der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, außerdem für Pro-Asyl, Aktion Sühnezeichen und andere gemeinnützige Gesellschaften. Er war davon überzeugt, dass die Auseinandersetzung mit dem Genozid an den Juden notwendig sei, um neuem Unrecht entgegenzuwirken.

Derzeit keine laufende Ausschreibung.
 


C. und N. Weickart Postdoc-Stipendium

Ermöglicht durch Christiane und Nicolaus Weickart

Das Fritz Bauer Institut vergibt ein Postdoc-Forschungsstipendium für Forschungsvorhaben im Bereich der Geschichte und Wirkung des Holocaust. Voraussetzung ist eine Promotion in Neuerer/Neuester Geschichte oder Zeitgeschichte. Die Förderdauer beträgt bis zu zwölf Monate. Verlangt wird am Ende der Förderung ein konkretes schriftliches Ergebnis in Form eines wissenschaftlichen Aufsatzes oder eines Forschungsantrags oder einzelner Teilkapitel einer Habilitationsschrift bzw. deren Abschluss. Ein öffentlicher Vortrag am Fritz Bauer Institut wird erwartet. Das Stipendium wird durch die großzügige private Unterstützung des Ehepaars Christiane und Nicolaus Weickart ermöglicht.

Derzeit keine laufende Ausschreibung.


Fritz Bauer Institut

An-Institut der Goethe-Universität
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Auskunft erteilt:

Manuela Ritzheim
Verwaltungsleitung und Projektmanagement
+49 (0)69 798 322-33
m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de


Förderrichtlinien des
Fritz Bauer Instituts zur Vergabe
von (Drittmittel-)Stipendien

Förderrichtlinien (pdf-Datei)