Forschung & Lehre

Stipendien & Ausschreibungen

am Fritz Bauer Institut

Ausschreibung der Stelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters

Lehrstuhl zur Geschichte und Wirkung des Holocaust

Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit etwa 48.000 Studierenden und rund 5.000 Beschäftigten eine der größten Hochschulen in Deutschland. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet und seit 2008 wieder in der Rechtsform einer Stiftung besitzt die Goethe-Universität ein hohes Maß an Eigenständigkeit, Modernität und fachlicher Vielfalt. Als Volluniversität bietet die Goethe-Universität Frankfurt auf fünf Campus in insgesamt 16 Fachbereichen über 100 Studiengänge an und besitzt gleichzeitig eine herausragende Forschungsstärke.

Am Historischen Seminar (Lehrstuhl zur Geschichte und Wirkung des Holocaust), Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften, der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist zum 01.10.2019 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters
(E13 TV-G-U, mind. 70 %-Teilzeit)

befristet für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen (bis 30.09.2022). Eine Verlängerung ist bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen und unter dem Vorbehalt der Stellenfinanzierung möglich. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U). Dienst- und Arbeitsort ist Frankfurt am Main.

Zu den Aufgaben gehören die Mitarbeit in der Lehre im Arbeitsgebiet Geschichte und Wirkung des Holocaust am Historischen Seminar der Goethe-Universität (3 bis 4 LVS), ferner die Mitwirkung an den Forschungsvorhaben des Lehrstuhls (z.B. Drittmitteleinwerbung, Konzipierung und Organisation von Tagungen) und die Mitarbeit in den allgemeinen Tätigkeitsgebieten des Lehrstuhls. Die Stelle dient der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung, erwartet wird die Umsetzung eines eigenständigen Forschungsprojekts im Themenfeld „Holocaust als gesellschaftlicher Prozess“ in Regionen unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg (Habilitation/zweites Buch). Der Lehrstuhl ist unmittelbar mit dem Fritz Bauer Institut verbunden.

Einstellungsvoraussetzungen für die Stelle sind: überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Geschichte; eine herausragende oder sehr gute Promotion in Neuerer/Neuester Geschichte oder Zeitgeschichte; durch die Dissertation nachgewiesene Expertise in der Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Mordpolitik im besetzten Europa oder in der Wirkungsgeschichte der Verfolgungs- und Mordpolitik; sehr gute Kenntnisse im Bereich der Geschichte des Nationalsozialismus, des Holocaust und des Umgangs mit den NS-Verbrechen in Deutschland und Europa; sehr gute einschlägige Fremdsprachenkenntnisse, möglichst Kenntnis einer osteuropäischen Sprache; Fähigkeit zum eigenverantwortlichen, vorausschauenden und konzeptionellen Arbeiten; sehr gute Team- und Kommunikationsfähigkeit, hohe Belastbarkeit. Einschlägige universitäre Lehrerfahrung ist erwünscht.

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Auskunft erteilt: Frau Manuela Ritzheim, Leiterin des Verwaltungs- und Projektmanagements des Fritz Bauer Instituts, Telefon: 069/798 322-33, E-Mail: m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de

Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben (max. zwei Seiten), tabellarischem Lebenslauf, Hochschulzeugnissen, Publikationsverzeichnis, Ihrer publizierten Dissertation, Ihren Dissertationsgutachten, einer ausgewählten weiteren Veröffentlichung, einer kurzen Beschreibung Ihrer Forschungs- und Lehrinteressen, einer maximal zwei Seiten umfassenden Ideenskizze für ein eigenes Forschungsprojekt im Themenfeld „Holocaust als gesellschaftlicher Prozess“ in Regionen unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg und ggf. Angaben zu Ihrer bisherigen universitären Lehrtätigkeit richten Sie bitte per Post (nicht per E-Mail) bis zum 05.07.2019 an Frau Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Goethe-Universität Frankfurt am Main / Campus Westend, Fritz Bauer Institut, IG Farben-Haus, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main.

Bitte senden Sie Kopien Ihrer Zeugnisse ein, da keine Rücksendung Ihrer Unterlagen erfolgen wird. Bewerbungskosten können leider nicht erstattet werden, auch keine Kosten, die ggf. im Zusammenhang mit Vorstellungsgesprächen entstehen. Die Unterlagen nicht berücksichtigter Bewerberinnen und Bewerber werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet. Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich im August 2019 statt.
 


Postdoc-Forschungsstipendium am Fritz Bauer Institut

Gefördert von Christiane und Nicolaus Weickart

Das Fritz Bauer Institut vergibt ein Postdoc-Forschungsstipendium im Bereich der Geschichte und Wirkung des Holocaust. Voraussetzung ist eine Promotion in Neuerer/Neuester Geschichte oder Zeitgeschichte. Die Förderdauer beträgt bis zu zwölf Monaten. Verlangt wird am Ende der Förderung ein konkretes schriftliches Ergebnis in Form eines wissenschaftlichen Aufsatzes oder eines Forschungsantrags oder einer Habilitationsschrift bzw. ihrer Teilkapitel. Ein öffentlicher Vortrag am Fritz Bauer Institut wird erwartet. Es besteht Residenzpflicht in Frankfurt am Main. Das Stipendium wird durch die großzügige private Unterstützung des Ehepaars Christiane und Nicolaus Weickart ermöglicht.

Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Hochschulzeugnissen, Publikationsverzeichnis, einem Motivationsschreiben von maximal zwei Seiten und einer Projektskizze von maximal zehn Seiten  richten Sie bitte per Post (nicht per E-Mail) an die Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Sybille Steinbacher. Bitte senden Sie Kopien Ihrer Zeugnisse ein, da keine Rücksendung Ihrer Unterlagen erfolgen wird.

Fritz Bauer Institut

Prof. Dr. Sybille Steinbacher
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main


Fritz Bauer Institut

An-Institut der Goethe-Universität
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de