Forschung und Lehre

Stellenausschreibung

Sekretär / Sekretärin (TV-H, EG 8, 50%)

Am Fritz Bauer Institut, einem An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main, das sich mit der Erforschung der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, beschäftigt, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines / einer

Sekretärs / Sekretärin (TV-H, EG 8, 50%)

zu besetzen.

Zu Ihren Aufgaben gehören:
  • Unterstützung der Direktorin und Inhaberin des Lehrstuhls zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust in organisatorischen und allgemeinen Fragen;
  • Unterstützung bei der Koordination von Instituts- und Lehrstuhlbelangen;
  • allgemeine Sekretariatsaufgaben (unter anderem Termin- und Reiseplanung, Pflege des Outlookkalenders, Dokumentation des Schriftguts);
  • Durchführung von (wissenschaftlichen) Recherchen, beispielsweise Literaturrecherchen in Bibliotheken und Datenbanken;
  • Unterstützung bei der Pflege von Kontakten mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Förderinstitutionen und Kooperationspartnern;
  • Vor- und Nachbereitung von Sitzungen;
  • Veranstaltungsorganisation (Raumbuchung etc.);
  • Mitwirkung an der Pflege der Website des Instituts, insbesondere Einpflegen von Veranstaltungsinformationen und Publikationen;
  • Social Media-Kompetenz (Facebook, X/Twitter, YouTube usw.);
  • Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, wie zum Beispiel Vorbereitung und Verbreitung von Veranstaltungsankündigungen.
Sie bringen mit:
  • Erwartet werden Erfahrungen im administrativen Bereich;
  • Erwünscht sind Erfahrungen als Sekretärin / Sekretär vorzugsweise in einer Forschungs- bzw. Bildungseinrichtung;
  • Ein (laufendes) Hochschulstudium in einer geisteswissenschaftlichen Disziplin mit historischer Ausrichtung, idealerweise im Rahmen eines Studiums der Geschichte ist von Vorteil, aber keine Bedingung.
  • Von Vorteil sind ferner Erfahrungen beim wissenschaftlichen Recherchieren;
  • qualitätsbewusster Arbeitsstil;
  • strukturierte, selbständige und eigenorganisierte Arbeitsweise;
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeiten, auch schriftlich;
  • sehr gute Koordinations- und Teamfähigkeit;
  • englische Sprachkenntnisse;
  • fundierte EDV-Kenntnisse.

Der Dienstort ist Frankfurt am Main. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 20 Stunden (verbindlich: täglich von 9:00 bis 13:00 Uhr). Die Stelle ist zunächst befristet. Das Fritz Bauer Institut tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Auskunft erteilt Manuela Ritzheim, Leiterin des Verwaltungs- und Projektmanagements des Fritz Bauer Instituts: m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de

Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen und einem Motivationsschreiben von maximal einer Seite richten Sie bitte per E-Mail in einer Gesamtdatei bis zum 29. Februar 2024 an die Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Fritz Bauer Institut, IG Farben-Haus, Raum 5.315, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main: sekretariat.steinbacher(at)fritz-bauer-institut.de
 


Promotionsstipendium

ermöglicht durch die Stiftung Ökohaus Frankfurt

Das Promotionsstipendium wird für Forschungsvorhaben im Bereich der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, vergeben. Voraussetzung ist ein sehr guter akademischer Abschluss im Fach Neuere und Neueste Geschichte bzw. Zeitgeschichte (Master, Magister oder Staatsexamen) mit einem Schwerpunkt in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie Erfahrung im Umgang mit zeithistorischen Quellen. Das Promotionsvorhaben wird am Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust der Goethe-Universität Frankfurt am Main angesiedelt sein, der mit dem Fritz Bauer Institut verbunden ist (Prof. Dr. Sybille Steinbacher). Die Promotionsordnung des Historischen Seminars der Goethe-Universität ist verpflichtend.

Zweck des Stipendiums ist es, neue Erkenntnisse sowohl über Geschichte, Wirkung und Repräsentationen der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, als auch über die jüdische Geschichte zu erlangen und bislang unerforschte Quellen zu erschließen. Die Vergabe erfolgt nach den Förderrichtlinien des Fritz Bauer Instituts.

Das Stipendium beruht auf der Unterstützung, die das Fritz Bauer Institut durch die Stiftung Ökohaus Frankfurt erfährt. Die Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, sie unterstützt ferner politisch und religiös Ver­folgte sowie Ge­flüchtete, Ver­triebene und Kriegsopfer. Darüber hinaus setzt sie sich für Toleranz, Völkerverständigung und das demokratische Staatswesen in der Bundesrepublik Deutschland ein.

Derzeit keine laufende Ausschreibung.
 


Dorothee Freudenberg-Fonds

Förderung der wissenschaftlichen Arbeit des Fritz Bauer Instituts

Das Fritz Bauer Institut verstärkt seine Arbeit im Themenbereich der nationalsozialistischen Krankenmorde in Europa während des Zweiten Weltkriegs und wendet sich insbesondere den Verbrechen in der besetzten Sowjetunion zu. Ermöglicht wird dies durch eine Förderung, die das Institut Frau Dr. med. Dorothee Freudenberg verdankt. Sie unterstützt die Forschungstätigkeit des Instituts mit einer Million Euro. Das Fritz Bauer Institut dankt Frau Dr. Freudenberg dafür herzlich!

Im Frühjahr 2020 wurde der Dorothee Freudenberg-Fonds eingerichtet. Für die Zuwendung ist folgender Zweck vereinbart: a) die Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten zu den Arbeitsschwerpunkten des Instituts, insbesondere zur Geschichte des nationalsozialistischen Krankenmordes und b) die Einrichtung der Stelle eines Gastwissenschaftlers / einer Gastwissenschaftlerin aus Osteuropa, der / die zu den nationalsozialistischen Verbrechen arbeitet.

Derzeit keine laufende Ausschreibung.
 


Jürg Breuninger-Promotionsstipendium

Im Andenken an Jürg Breuninger (18. Mai 1943 – 5. Februar 1998)

Das Jürg Breuninger-Promotionsstipendium am Fritz Bauer Institut wird für Forschungsvorhaben im Bereich der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, vergeben. Voraussetzung ist ein sehr guter akademischer Abschluss im Fach Neuere und Neueste Geschichte bzw. Zeitgeschichte (Master, Magister oder Staatsexamen) mit einem Schwerpunkt in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie Erfahrung im Umgang mit zeithistorischen Quellen. Das Promotionsvorhaben wird am Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust der Goethe-Universität Frankfurt am Main angesiedelt sein, der mit dem Fritz Bauer Institut verbunden ist. Zweck des Stipendiums ist es, neue Erkenntnisse sowohl über Geschichte, Wirkung und Repräsentationen der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, als auch über die jüdische Geschichte zu erlangen und bislang unerforschte Quellen zu erschließen.

Das Fritz Bauer Institut vergibt das Stipendium im Andenken an Jürg Breuninger. Jürg Breuninger (18. Mai 1943 – 5. Februar 1998), der sich früh mit der Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Geschichte der Juden in Deutschland und dem Holocaust befasste, hat die Ziele des Fritz Bauer Instituts von Anfang an unterstützt. Darüber hinaus engagierte er sich sowohl in der Geschichtswerkstatt der Stadt Marburg als auch in der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, außerdem für Pro-Asyl, Aktion Sühnezeichen und andere gemeinnützige Gesellschaften. Er war davon überzeugt, dass die Auseinandersetzung mit dem Genozid an den Juden notwendig sei, um neuem Unrecht entgegenzuwirken.

Derzeit keine laufende Ausschreibung.
 


C. und N. Weickart Postdoc-Stipendium

Ermöglicht durch Christiane und Nicolaus Weickart

Das Fritz Bauer Institut vergibt ein Postdoc-Forschungsstipendium für Forschungsvorhaben im Bereich der Geschichte und Wirkung des Holocaust. Voraussetzung ist eine Promotion in Neuerer/Neuester Geschichte oder Zeitgeschichte. Die Förderdauer beträgt bis zu zwölf Monate. Verlangt wird am Ende der Förderung ein konkretes schriftliches Ergebnis in Form eines wissenschaftlichen Aufsatzes oder eines Forschungsantrags oder einzelner Teilkapitel einer Habilitationsschrift bzw. deren Abschluss. Ein öffentlicher Vortrag am Fritz Bauer Institut wird erwartet. Das Stipendium wird durch die großzügige private Unterstützung des Ehepaars Christiane und Nicolaus Weickart ermöglicht.

Derzeit keine laufende Ausschreibung.
 


Fritz Bauer Institut

An-Institut der Goethe-Universität
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Auskunft erteilt:

Manuela Ritzheim
Verwaltungsleitung und Projektmanagement
+49 (0)69 798 322-33
m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de


Förderrichtlinien des
Fritz Bauer Instituts zur Vergabe
von (Drittmittel-)Stipendien

Förderrichtlinien (pdf-Datei)