Vermittlung und Transfer

Vermittlung und Transfer

Pädagogische Angebote des Fritz Bauer Instituts

Das Fritz Bauer Institut entwickelt unterschiedliche Bildungsangebote und Formate für Schulen und Institutionen der Jugend- und Erwachsenenbildung zu den Themen Geschichte und Wirkung des Holocaust, Nationalsozialismus, jüdische Geschichte und Gegenwart sowie zu aktuellen Forschungsprojekten des Instituts.

Die Angebote umfassen Workshops und Führungen sowie die individuelle Beratung und Begleitung von Projekt- und Studientagen sowie Gedenkstättenbesuchen. Auf dem Gebiet der Lehreraus- und -weiterbildung sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Bereichen »Universität«, »Schule« und »Studienseminar« tätig. Zu Vermittlungsfragen und der Konzeption von Bildungsmedien beteiligt sich das Institut an Forschungsprojekten und Kommissionen sowie der Erprobung didaktischer Materialien.

Mit Online-Unterrichtsmodulen werden regelmäßig geeignete Unterrichtsmaterialien und ‑konzepte kostenfrei zum Download angeboten. Diese entstehen auch in Kooperation mit anderen Einrichtungen und Akteuren der historisch-politischen Bildung.

Die Arbeit des Fritz Bauer Instituts im Bereich Vermittlung und Transfer wird vom Hessischen Kultusministerium durch abgeordnete Lehrkräfte unterstützt.
 


Bildungsangebote

Fortbildungen

Publikationen
 


Angebotsabfrage

Leistungsbeschreibung

Ziel des Auftrags ist die inhaltliche und gestalterische Überarbeitung bestehender Arbeits- und Präsentationsmaterialien. Die Revision umfasst insbesondere folgende Bereiche:

Anforderungen

1. Inhaltliche Überarbeitung der Materialien

  • Integration aktueller wissenschaftlicher Inhalte
  • Recherche und Auswahl geeigneter Materialien, insbesondere Primärquellen
  • Verbesserung bestehender Arbeitsaufträge hinsichtlich Zielorientierung, Sprache und Arbeitsform
  • Formulierung neuer Arbeitsaufträge, ggf. mit differenzierenden Schwierigkeitsgraden (Tippkaten etc.)

2. Gestalterische Überarbeitung der Materialien

  • Leichte Überarbeitung des Layouts (z. B. Struktur, Visualisierungen)
  • Optimierung von Stil und Sprache hinsichtlich Zielgruppengerechtigkeit und Verständlichkeit

3. Systematisierung und Aktualisierung der zu dem Workshop gehörigen, analogen Materialien

4. Beachtung der Workshop spezifischen Anforderungen (s.u.)

Workshop: „Antisemitismus nach 1945“
  • Erweiterung um ein breiteres Spektrum von Beispielen für antisemitischer Erscheinungsformen
  • Alternativen für den Aspekt „Corona“, z.B. eine weitere rechte Gruppierung  
Workshop: „Flucht und Migration am Beispiel Fritz Bauers“
  • Ergänzung biografischer Informationen zu Fritz Bauer
  • Darstellung von Fritz Bauers rechtsstaatlichem und moralischem Selbstverständnis im Kontext von Migration, Flucht und Gerechtigkeit
Workshop: „Perspektiven auf den Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965)“
  • Überarbeitung der Einführung in die juristische Konzeption des Prozesses (z. B. Begriff der Tateinheit, rechtliche Einordnung)
  • Integration biografischer Informationen zu Staatsanwälten und Richtern
  • Erläuterung ausgewählter Urteile und deren Begründungen
  • Ggf. Einbindung ausgewählter Tonaufnahmen aus dem Prozess, insbesondere von Täteraussagen (unter Beachtung urheber- und datenschutzrechtlicher Vorgaben)
Vergabehinweis

Die Auftragsvergabe erfolgt pro Workshop. Eine Mehrfachvergabe ist möglich.

Frist für das Einreichen der Angebote

Ihr Angebot richten Sie bitte im PDF-Format per E-Mail an d.belda(at)fritz-bauer-institut.de
Bitte beachten Sie die Mindestanforderungen an Angebote.
Einsendefrist: 14.09.2025

Bearbeitungszeitraum

Abgabe des Werks ist der 31.1. 2026.

Vergütung

Je überarbeitetem Workshop stehen maximal 500,00 Euro zur Verfügung.

Frankfurt am Main, 20.08.2025
Fritz Bauer Institut


Kontakt

Dr. Martin Liepach

+49 (0)69 798 322-60
m.liepach(at)fritz-bauer-institut.de

Dirk Belda

+49 (0)69 798 322-30
d.belda(at)fritz-bauer-institut.de

Henrike Bogacki

+49 (0)69 798 322-32
h.bogacki(at)fritz-bauer-institut.de


Aktuell

Die Verbrechen an Sinti und Roma im KZ Auschwitz-Birkenau und ihre Folgen

Fortbildung für Lehrkräfte,
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Dienstag, 15. September 2026,
18:00–20:00 Uhr

Online-Veranstaltung über den
Videodienst »Zoom Meetings«

Referentin:
Lara Raabe M.A. (Doktorandin am Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Moderation:
Henrike Bogacki, Dr. Martin Liepach (Fritz Bauer Institut)

Anmeldung:
anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de

Veranstaltungsflyer