Aktuelles

Fritz Bauer Institut erfolgreich evaluiert:

»Kleines Institut mit großer Leistung«

Abschlussbericht des Wissenschaftsrats

»Beeindruckende Leistungen in einem breiten Aufgabenspektrum bescheinigt der Wissenschaftsrat dem Fritz Bauer Institut. Mit geringer personeller Ausstattung gelingt es dem Institut, hochwertige Forschung und vielfältige Bildungsangebote eng miteinander zu verbinden. Die Forschung…

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Neue Veröffentlichungen

in den Publikationsreihen des Fritz Bauer Instituts

»Kleine Reihe« und »Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust«

In den im Wallstein Verlag veröffentlichten Publikationsreihen des Fritz Bauer Instituts erscheinen Ende September und Anfang November insgesamt fünf neue Bücher: Band 6 und 7 der »Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust« sowie Band 2, 3 und 4 der »Kleinen Reihe zur…

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Veranstaltungen

Mi 30
November 2022
18:15

Der Bericht der Unabhängigen Kommission Antiziganismus

Entstehung, zentrale Forderungen, Resonanz

Vortrag von Dr. Frank Reuter

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811

Hybridveranstaltung

Veranstaltung in Präsenz und Livestream auf YouTube
Lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/oO05fKrUw7A

Moderation: Dr. Jörg Osterloh, Fritz Bauer Institut

Die von der Bundesregierung 2019 eingesetzte Unabhängige Kommission Antiziganismus (UKA) war die erste wissenschaftliche Kommission ihrer Art. Im Frühjahr 2021 hat sie ihren Abschlussbericht der Öffentlichkeit übergeben. Der Referent, Mitglied der UKA, stellt zentrale Inhalte sowie Empfehlungen des umfassenden Berichts vor und fragt nach seiner Rezeption. Dabei geht er auch auf die von der UKA beauftragten Studien ein, die eine wichtige Ressource für künftige wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Auseinandersetzungen mit dem vielschichtigen Phänomen Antiziganismus darstellen.

Dr. Frank Reuter

ist wissenschaftlicher Geschäftsführer der Forschungsstelle Antiziganismus an der Universität Heidelberg.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem AStA der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als Präsenzveranstaltung statt. Die Teilnahme ist vorrangig für angemeldete Personen möglich. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »30. November 2022« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de. Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung weiterhin die Maskenpflicht bis zum Platz gilt. Dort können die Masken bei Bedarf abgesetzt werden.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 07
Dezember 2022
18:15

Shadows from the Valley of Death

Investigating Babyn Yar

Lecture in English by Dr. Martin Dean

Onlineveranstaltung

Teilnahme über den Videodienst Zoom Meetings nur nach Anmeldung!
Lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/3Rrafb6QXFY

The lecture will examine the complex history of the Babyn Yar ravine, where more than 33.000 Jewish men, women, and children were shot by the German SS and Police in just two days. Incorporating much new research, the presentation will reconstruct the landscape as it existed on September 29–30, 1941, describe the route taken by the Jews into the ravine, and analyze the German organization of the massacre. Using numerous witness testimonies and key photographic images, reactions among Kyiv’s Jews, acts of escape along the way, and the fate of Jewish property in the city will be discussed.

Dr. Martin Dean

has worked as a researcher for the Special Investigations Unit in Sydney, Australia, and as Senior Historian for the Metropolitan Police War Crimes Unit in London. As a Research Scholar at the US Holocaust Memorial Museum, he was a Volume Editor for The Encyclopedia of Camps and Ghettos. His book Robbing the Jews (2008) won a National Jewish Book Award.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als Onlineveranstaltung statt. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »7. Dezember 2022« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de. Sie erhalten dann rechtzeitig die Zugangsdaten für die Teilnahme via Zoom Meetings zugeschickt. Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig. Im Anschluss an den Vortrag können Sie sich über die Chatfunktion an der Diskussion beteiligen.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 14
Dezember 2022
18:15

NS-Krankenmorde in den besetzten Gebieten Russlands

Vortrag von Dr. Christina Winkler

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Hybridveranstaltung

Veranstaltung in Präsenz und Livestream auf YouTube
Lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/eaq4br4cZ6g

Moderation: Dr. Markus Roth, Fritz Bauer Institut

Der Vortrag befasst sich mit der Ermordung von Psychiatriepatienten und behinderten Menschen auf dem Gebiet der RSFSR (Sowjetrussland). Bisher ist diese Opfergruppe – wie die sowjetischen Opfer des deutschen Vernichtungskrieges insgesamt – kaum Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur. Das Forschungsprojekt der Referentin möchte dies ändern. Neben der Erfassung bisher unbekannter Tatorte sollen Zusammenhänge zwischen den Krankenmorden und der Vernichtung der sowjetischen Juden gezeigt werden, die vielerorts stattfand.

Dr. Christina Winkler,

Slawistin und Volkswirtin, promovierte 2015 am Stanley Burton Centre for Holocaust and Genocide Studies an der Universität Leicester mit einer Arbeit über die russische Erinnerungskultur und den Holocaust in Rostow am Don. Derzeit forscht sie als Gastwissenschaftlerin des Dorothee Freudenberg-Fonds am Fritz Bauer Institut über NS-Krankenmorde in Russland.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit der Gedenkstätte Hadamar, mit Unterstützung des Dorothee Freudenberg-Fonds

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als Präsenzveranstaltung statt. Die Teilnahme ist vorrangig für angemeldete Personen möglich. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »15. Dezember 2022« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de. Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung weiterhin die Maskenpflicht bis zum Platz gilt. Dort können die Masken bei Bedarf abgesetzt werden.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 17
Dezember 2022
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Guide: Thomas Siurkus

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Sa 17
Dezember 2022
18:00

Lange Schatten des Schweigens

Eine verbotene Liebe im Zweiten Weltkrieg und danach

Filmvorführung mit Rudolf Leiprecht

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 823

Ein Film von Rudolf Leiprecht, Erik Willems und Gerard Leenders

Präsenzveranstaltung

Anmeldung bitte unter: Gi.Nitzsche(at)em.uni-frankfurt.de

Der Dokumentarfilm zeigt eine komplizierte Familiengeschichte zwischen Deutschland und den Niederlanden, zwischen jüdischen und nichtjüdischen Menschen, in den 1940er und 1950er Jahren. Die Kriegsjahre, das rassistisch-antisemitische Regime des Nationalsozialismus und die Regeln, Praktiken und Folgen des Konzepts »Rassenschande« bilden den Kontext.

Rudolf Leiprecht

Der Autor und Mitproduzent des Films, ein in Fachkreisen bekannter Rassismusforscher und Sozialpädagoge, wird nach der Vorführung Fragen aus dem Publikum beantworten.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Cornelia Goethe Centrum für Frauenforschung und Geschlechterstudien, dem Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Sigmund-Freud-Institut

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Mi 11
Januar 2023
18:15

Organisiertes Gedächtnis

Kollektive Aktivitäten von Überlebenden der nationalsozialistischen Verbrechen

Vortrag von Dr. Daniel Schuch, Dr. Philipp Neumann-Thein und Dr. Markus Wegewitz

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Hybridveranstaltung

Veranstaltung in Präsenz und Livestream auf YouTube
Lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/Im2hbYaShJM 

Moderation: Dr. Markus Roth, Fritz Bauer Institut

Nach Kriegsende entstanden in ganz Europa Organisationen von Überlebenden der NS-Verbrechen. Oftmals erstritten sie erste Erinnerungszeichen und trieben die Entstehung von NS-Gedenkstätten und die juristische Verfolgung der Täterinnen und Täter voran. Die Präsentation stellt die Forschungsergebnisse zur Geschichte und Bedeutung dieser Aktivitäten in transnational-vergleichender Perspektive vor. In Abgrenzung von den Begriffen des Gedächtnisses (Assmann) und der individuellen Zeitzeugenschaft wird das Konzept des »organisierten Gedächtnisses« eingeführt.

Dr. Philipp Neumann-Thein

ist stellvertretender Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Dr. Daniel Schuch

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Dr. Markus Wegewitz

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als Präsenzveranstaltung statt. Die Teilnahme ist vorrangig für angemeldete Personen möglich. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »11. Januar 2023« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de. Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung weiterhin die Maskenpflicht bis zum Platz gilt. Dort können die Masken bei Bedarf abgesetzt werden.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Publikationen

Jörg Osterloh, Jan Erik Schulte und Sybille Steinbacher (Hrsg.)

»Euthanasie«-Verbrechen im besetzten Europa

Zur Dimension des nationalsozialistischen Massenmords

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Désirée Hilscher

Den Helden geschaffen

Fritz Bauers Rückkehr ins kollektive Gedächtnis

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