Aktuelles

Wiederaufnahme der Führungen zum

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führungen

Das Fritz Bauer Institut freut sich, die Führungen zum Wollheim Memorial und IG Farben-Haus wieder anbieten zu können. Das Wollheim Memorial wurde zum Gedenken an die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Ausbeutung durch die IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz…

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Mitteilung des Fritz Bauer Instituts:

Keine öffentlichen Veranstaltungen bis Ende September 2020

Bibliothek und Archiv geschlossen

Wegen der Corona-Pandemie werden an der Goethe-Universität vorerst bis Ende September 2020 keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden. Das Veranstaltungsprogramm des Fritz Bauer Instituts und unseres Fördervereins wird ebenfalls bis Ende September  ausgesetzt.
Die…

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Veranstaltungen

Di 09
Juni 2020
18:15

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Biedermänner: Für ein »Abendland« ohne Vermischung. Zur Kritik kultur-politischer Initiativen der AfD. Ein Gespräch mit Dr. Doron Rabinovici

Vortragsreihe: »Biedermänner und Brandstifter: eine Alternative für Deutschland?«

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Raum 411

Moderation: Claudia Sautter

Doron Rabinovici betrachtet die Freiheit von Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre in den »Zwischenwelten«, wo Migranten auf Alteingesessene treffen. Hier werden Erzählungen darüber, was war, verbunden mit solchen über das, was ist. Der Widerstand gegen rechts wird Gegenwart. Das Erstarken rechter Parteien bringt er mit Diversität, mit der Suche nach Heimat und Identität in Verbindung. Rechte Kulturpolitik widerspricht dem freiheitlichen Gebot kultureller »Vermischung«, das freilich keine »Gleichmachung« meint.

Dr. Doron Rabinovici

ist Schriftsteller und Historiker. Er gehört der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur an und ist unter anderem Träger des Preises des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln.

Programmfolder zur Vortragsreihe:

»Biedermänner und Brandstifter«

Eine Veranstaltungsreihe des
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 17
Juni 2020
18:15

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Objekte in der Geschichte des Holocaust

Vortrag von Dr. Anne Sudrow

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Raum 311

Materielle Dinge, die das Leben und den Alltag von Opfern und Tätern in den Konzentrationslagern erklären helfen und abbilden, spielen heute für die Darstellung des Holocaust in Ausstellungen und Gedenkstätten eine zentrale Rolle. Doch welche Funktionen kann eine »Geschichte der Dinge« für die historische Forschung über den Nationalsozialismus erfüllen? Kann ein solcher methodischer Ansatz auch über die Verfolgung politischer Gegner des NS-Regimes, die Arbeit in den Konzentrationslagern oder über die Ermordung von aus rassischen, religiösen und sonstigen Gründen Verfolgten neue Erkenntnisse erbringen? Dieser Frage geht der Vortrag anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Objektbereichen nach.

Dr. Anne Sudrow

ist Historikerin und im Sommersemester 2020 Inhaberin der Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut. 2010 erschien ihre Dissertation mit dem Titel Der Schuh im Nationalsozialismus: eine Produktgeschichte im deutsch-britisch-amerikanischen Vergleich.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 18 - Fr 19
Juni 2020

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

The Holocaust and the Cold War

Annual Conference of the Imre Kertész Kolleg Jena

Donnerstag, 18. Juni, 12.30 Uhr,
bis Freitag, 19. Juni 2020, 17.00 Uhr
Imre Kertész Kolleg Jena, Rosensäle,
Fürstengraben 27, Jena

(The conference will be held in English)

Scholarship on the Shoah and its representations has benefitted beyond measure from the end of the Cold War thirty years ago. The manifold opportunities of improved access to archives in Central and Eastern Europe and increased exchange with scholars in the region have revitalized the field. Today, there is consensus on the Shoah having been a transnational historical process, yet there is no understanding of the extent to which the Cold War conditioned, framed and formed the histories of the Shoah constructed between 1945 and 1990.

The conference aims to focus on this interplay between the Holocaust and the Cold War and to look at the ways in which both influenced narratives about the other. On the one hand, therefore, the conference will take stock of the confrontational nature of the Cold War and discuss how the Holocaust became a discursive and ideological weapon in the arsenals of both blocks. On the other hand, however, a special focus will be on areas of cooperation and exchange across the East-West divide. Exploring artistic visions, legal norms and moral values shared on both sides of the Iron Curtain promises new insights both into the culture of the Cold War and its effect on addressing the Holocaust after World War II.

The program can be found on the website:

www.imre-kertesz-kolleg.uni-jena.de

The Imre Kertész Kolleg Jena and the Fritz Bauer Institute are cooperating on both their 2020 annual conferences which will be devoted to this theme.
(See July 2 to 4: The Eastern Bloc and the Holocaust)

Contact

Dr. Raphael Utz
Imre Kertész Kolleg Jena
Leutragraben 1, 07743 Jena
Phone: +49 3641 9 44073
raphael.utz(at)uni-jena.de


Sa 20
Juni 2020
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur unter Beachtung unseres Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
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Mi 24
Juni 2020
18:15

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Deutsche Gesetze auf Hebräisch.
Warum und wie Israel Holocaustüberlebende entschädigt

Vortrag von Prof. Dr. José Brunner

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

1953 verabschiedete der Bundestag das Bundesergänzungsgesetz, das 1956 durch das Bundesentschädigungsgesetz abgelöst wurde. Es bildete die rechtliche Grundlage für die persönliche Entschädigung ehemaliger NS-Verfolgter. Ein Jahr später erließ auch Israel ein solches Gesetz, das genau der deutschen Gesetzgebung entsprach. Wie kam es dazu und wie wurde entschieden, wer von den israelischen Holocaustüberlebenden Anrecht auf Rente aus Deutschland hat und wer seine Rente vom jüdischen Staat bezieht? Dieser Vortrag geht ausführlich auf die zahlreichen Merkwürdigkeiten ein, die sich aus der engen Verknüpfung deutscher und israelischer Gesetze für die Situation ehemaliger NS-Verfolgter ergeben.

Prof. Dr. José Brunner

war bis 2018 Professor für Rechtswissenschaften und für Wissenschaftsgeschichte und -philosophie an der Tel Aviv University. 2011 gründete er zusammen mit Rechtsanwalt Yossi Hayut die erste »legal clinic« für die Rechte von Holocaustüberlebenden in Israel.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Fr 26 - Sa 27
Juni 2020

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60 Jahre Sigmund-Freud-Institut.
Psychoanalyse und Gesellschaft im 21. Jahrhundert

Tagung

Freitag, 26. Juni, 11.00 Uhr,
bis Samstag, 27. Juni 2020, 18.30 Uhr
Sigmund-Freud-Institut und
Goethe-Universität Frankfurt am Main

Mit Beiträgen von

Prof. Dr. José Brunner, Dr. Steffen Krüger, Prof. Dr. Joachim Küchenhoff, Dr. Howard Levine, Prof. Dr. Ilka Quindeau, Prof. Dr. Vera King, Dr. des. Niklas Krawinkel, Prof. Dr. Patrick Meurs, Prof. Dr. Heinz Weiß u. a.

Auf dieser Tagung sollen grundlegende psychische und kulturelle Herausforderungen, die mit gegenwärtigen Veränderungen der Gesellschaft verbunden sind, aus psychoanalytischer Sicht beleuchtet werden. Wie ist das Verhältnis von individueller und kultureller Normalität oder Pathologie fassbar? Wie können neue Erkenntnisse im Verständnis psychischer Prozesse für die Analyse gesellschaftlicher Wandlungen, Konflikte oder Krisenphänomene fruchtbar gemacht werden? Und wie wirken sich diese ihrerseits auf das individuelle psychische Geschehen aus? Dabei geht es übergreifend auch um Bedeutungen und Selbstverständnis zeitgenössischer Psychoanalyse in Therapie, Wissenschaften und Gesellschaft.

Angaben zu Raum und Programm: https://tinyurl.com/rqc34ou
Anmeldung im Sigmund-Freud-Institut unter: tagung(at)sfi.eu

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Sigmund-Freud-Institut

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Publikationen

Tobias Freimüller

Frankfurt und die Juden

Neuanfänge und Fremdheitserfahrungen 1945–1990

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Sybille Steinbacher, Katharina Rauschenberger (Hrsg.)

Der Auschwitz-Prozess auf Tonband

Akteure, Zwischentöne, Überlieferung

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