Aktuelles

Neu erschienen:

Die Überlebenden vor Gericht.
Auschwitz-Häftlinge als Zeugen in NS-Prozessen (1950–1976)

Von Katharina Stengel

Schriften des Dubnow-Instituts, Band 34

Die NS-Prozesse in der Bundesrepublik waren ein Forum, in dem bereits in der frühen Nachkriegszeit die Verbrechen des Nationalsozialismus verhandelt wurden. Dabei hatten die Holocaust-Überlebenden und ehemaligen KZ-Häftlinge als Zeugen eine besonders kontroverse Aufgabe, die von…

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Norbert Wollheim Memorial:

24 Videointerviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna/Monowitz

Wieder online verfügbar!

Die bereits 2008 von der Goethe-Universität Frankfurt am Main eingerichtete Website des Norbert Wollheim Memorials ist inzwischen in die Jahre gekommen. Die zum Abspielen der Video-Dateien eingesetzte Flash-Technologie entspricht nicht mehr dem aktuellen Standard und ist seit der…

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Veranstaltungen

Sa 20
August 2022
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Fr 09
September 2022
13:00

Frankfurt, eine Großstadt im Nationalsozialismus

Tagung

Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1, Frankfurt am Main, Sonnemann-Saal

Wie verhielt sich Frankfurt mit seiner Stadtverwaltung, Justiz, Polizei und Universität im Vergleich zu anderen Großstädten im Nationalsozialismus? Welche Handlungsspielräume hatten die Kommunen in den Jahren 1933 bis 1945, und welche Rolle spielten sie bei der Durchsetzung der nationalsozialistischen Politik? Diesen Fragen sind die Autorinnen und Autoren des geplanten Sammelbandes der Frankfurter Historischen Kommission und des Fritz Bauer Instituts zur Frankfurter Geschichte in der NS-Zeit nachgegangen. Auf der Tagung stellen sie ausgewählte Beiträge vor.

Tagungsprogramm

13:00 Uhr Begrüßung
Dr. Jan Gerchow (Direktor des Historischen Museums Frankfurt)
N.N. (Landeszentrale für Politische Bildung)
Prof. Dr. Christoph Cornelißen (Historisches Seminar, Goethe-Universität Frankfurt)
Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Frankfurt)
13:20 Uhr
PD Dr. Fabian Link (Dozent für Historische Wissenschafts- und Technikforschung, Bergische Universität Wuppertal): Kulturleben, Bildung und Wissenschaft in Frankfurt am Main während der NS-Herrschaft 
13:40 Uhr
Dr. Bettina Tüffers (wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Berlin): Orte der Herrschaftsausübung der NSDAP in Frankfurt am Main
15:15 Uhr
Jun.-Prof. Dr. Nicole Kramer (Historisches Institut, Universität Köln): Privilegien und Repression: die städtische Gesellschaft im »Dritten Reich«
15.35 Uhr
Dr. Markus Roth (wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts, Frankfurt): Widerstand in Frankfurt 1933 bis 1945
15.55 Uhr
Heike Drummer (Kuratorin für Zeitgeschichte und stellvertretende Leiterin von Bibliothek, Archiv und Familie Frank Zentrum, Jüdisches Museum Frankfurt): Frankfurt am Main und die Juden bis 1945. Umdeutung der Geschichte, Exklusion, Vertreibung, Vernichtung
17:00 Uhr 
Dr. Jan Gerchow/Anne Gemeinhardt (Kuratorin der Ausstellung, Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Historischen Museum Frankfurt): Rückblick auf die Ausstellung »Frankfurt und der NS – Eine Stadt macht mit«
18:00 Uhr Veranstaltungsende

Teilnahme/Anmeldung

Eintritt: € 12,– / ermäßigt € 6,–
Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel. 069.212-35154
oder: besucherservice(at)historisches-museum-frankfurt.de

Weitere Informationen finden Sie auf

www.historisches-museum-frankfurt.de/tagung-Frankfurt-im-NS

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Historischen Museum Frankfurt, dem Historischen Seminar der Goethe-Universität und der Frankfurter Historischen Kommission

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
www.historisches-museum-frankfurt.de


Mo 12
September 2022
18:15

Das Ende der Ära der Zeitzeugen?

Das Fortunoff Archive als lebendiges Gedächtnis und Brücke in die Vergangenheit

Vortrag von Stephen Naron

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Präsenzveranstaltung

Anmeldung bitte an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de

Das Holocaust Survivors Film Project begann 1979 mit der Videoaufzeichnung von Überlebenden des Holocaust. Seitdem hat sein Nachfolger, das Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies, 40 Jahre lang Zeugnisse bewahrt. Nach Abschluss der Digitalisierung der Sammlung will es den digitalen Zugang verbessern und die Nutzung fördern. Nach dem Tod der letzten Überlebenden werden mündliche Zeugnisse über den Holocaust nur noch über solche Archive zugänglich sein. Neben der Geschichte und Methodik des Archivs werden im Vortrag neue technische, kuratorische und ethische Herausforderungen diskutiert.

Stephen Naron

ist Direktor des Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies an der Yale University, New Haven.

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts im Rahmen der »Tage des Exils«. Eine Initiative der Körber-Stiftung, Hamburg in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

Tage des Exils

Frankfurt am Main, 1.–17. September 2022
Programm der »Tage des Exils«

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als Präsenzveranstaltung statt. Die Teilnahme ist vorrangig für angemeldete Personen möglich. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe Ihres Namens, mit dem Betreff »12. September 2022« an: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de. Bitte beachten Sie, dass bei der Veranstaltung weiterhin die Maskenpflicht bis zum Platz gilt. Dort können die Masken bei Bedarf abgesetzt werden.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 17
September 2022
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 29. September - Sa 08. Oktober 2022

Politik im Freien Theater 2022

Festival der Bundeszentrale für politische Bildung

Angebote des Fritz Bauer Instituts: Buchvorstellung, Workshops und Führungen für Einzelbesucher:innen und Schulklassen

Frankfurt am Main

Mit dem Festival »Politik im Freien Theater« gastiert die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) alle drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt. Nach Stationen in Bremen, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Köln, Dresden, Freiburg und München findet die 11. Festivalausgabe vom 29. September bis 8. Oktober 2022 in Frankfurt am Main und damit erstmals in Hessen statt. Die bpb kooperiert im Rahmen des Festivals mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm, dem Schauspiel Frankfurt und der Festival-AG, einem Netzwerk aus der regionalen Freien Szene, in dem ID_Frankfurt e.V., laPROF Hessen e.V. (Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen) sowie das Produktionshaus Naxos vertreten sind. Das Festival wird unterstützt und begleitet vom Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main. Die Frankfurter Festivalausgabe findet unter dem Motto »Macht« statt. Zu diesem Themenschwerpunkt werden 16 Theaterinszenierungen präsentiert und ein vielfältiges Kunst-, Kultur- und Diskursprogramm veranstaltet. Das Gesamtprogramm richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen sowie an Fachpublikum.
 

Angebote in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut

Workshop, Führungen und Buchvorstellung im Rahmenprogramm des Festivals:

Workshop:
Flucht und Migration am Beispiel Fritz Bauers

Montag, 3. Oktober 2022, 10:00–13:30 Uhr
Dauer: 3,5 Stunden
Generationenübergreifendes Angebot für Interessierte (ab 14 Jahren).
Um Anmeldung wird gebeten. Dazu bitte das Veranstaltungsdatum anklicken.
Am Beispiel der Biografie Fritz Bauers beleuchtet der Workshop sowohl die Ursachen für Emigration als auch die Herausforderungen und Unwägbarkeiten, denen Flüchtende in Europa zur Zeit der 1930er und 1940er Jahre ausgesetzt wurden. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit der Situation Flüchtender zur Zeit des Nationalsozialismus werden auch aktuelle Aspekte von Flucht und Migration thematisiert. Die Teilnehmenden erarbeiten diese Themen mithilfe von zeitgenössischen Dokumenten wie Pässen und Urkunden, aber auch mit Fotos, autobiografischen Berichten und kurzen wissenschaftlichen Hintergrundtexten.

Führungen:
Das Norbert Wollheim Memorial und die Geschichte des IG Farben-Hauses

Samstag, 1. Oktober 2022, 15:00–17:00 Uhr
Montag, 3. Oktober 2022, 15:00–17:00 Uhr
Donnerstag, 6. Oktober 2022, 18:00–20:00 Uhr

Dauer: ca. 2 Stunden, geeignet ab 14 Jahren
Um Anmeldung wird gebeten. Dazu bitte das Veranstaltungsdatum anklicken.
Die Führung greift die Geschichte des IG Farben-Hauses von seiner Entstehung als Zentrale des einst größten Chemiekonzerns der Welt bis zu seiner heutigen Funktion als Hauptgebäude der Goethe-Universität auf. Neben der Konzerngeschichte der IG Farben und ihrer Verflechtung mit der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik stehen vor allem die vom Konzern im KZ Buna-Monowitz ausgebeuteten Zwangsarbeiter:innen und ihre Biografien im Fokus. Mit dem 2014 errichteten Norbert Wollheim Memorial wurde für sie vor dem IG Farben-Haus ein Erinnerungsort geschaffen, dessen Konzeption und Intention ebenfalls thematisiert werden.

Buchvorstellung mit Dr. Katharina Stengel:
Die Überlebenden vor Gericht.
Auschwitz-Häftlinge als Zeugen in NS-Prozessen (1950–1976)

Mittwoch, 5. Oktober 2022, 18:15–19:45 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Anmeldung: anmeldung(at)fritz-bauer-institut.de
In Gerichtsverfahren wurden nach Kriegsende die Verbrechen des Nationalsozialismus detailliert verhandelt. Vielfach waren es allein die Holocaustüberlebenden und ehemaligen KZ-Häftlinge, die mit ihren Zeugenaussagen die Grundlage für die Überführung der Angeklagten legten. Zugleich waren sie oft mit massivem Misstrauen der deutschen Juristen konfrontiert, die die Überlebenden für zu parteiisch hielten, um objektiv Zeugnis abzulegen. Am Beispiel von vier Auschwitz-Prozessen untersucht die Autorin, welche Bedeutung die Opfer für die NS-Prozesse hatten, wie die Justiz mit ihnen und ihren unfassbaren Berichten umging, wie die Zeuginnen und Zeugen vor Gericht agierten und welche Anliegen sie selbst verfolgten.
Zum Buch: Die Überlebenden vor Gericht, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 202
 

Angebot für Schulklassen

Lehrkräfte können sich im Rahmen des Festivals mit ihrer Klasse für folgende Workshops anmelden:

Antisemitismus nach 1945

Workshop für Schulklassen
Termine sind nach individueller Absprache im gesamten Festivalzeitraum möglich.
Anmeldung unter: vermittlung(at)politikimfreientheater.de
Dauer: 4 Stunden, geeignet ab 9. Klasse
Der Workshop zeigt Kontinuität und Wandel antisemitischer Vorstellungen nach 1945. Dabei wird auch thematisiert, wie sich antisemitisches Denken an die jeweils gegebenen politischen und gesellschaftlichen Umstände anpasst. Der Workshop bietet Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen, Akteur:innen und Plattformen antisemitischer Vorstellungen von den 1950er Jahren bis heute. Die Teilnehmenden werden angeregt, die Auswirkungen auf direkt Betroffene und die demokratische Gesellschaft als Ganzes zu reflektieren.

Flucht und Migration am Beispiel Fritz Bauers

Workshop für Schulklassen
Termine sind nach individueller Absprache im gesamten Festivalzeitraum möglich.
Anmeldung unter: vermittlung(at)politikimfreientheater.de
Dauer: 3,5 Stunden, geeignet ab 9. Klasse
Am Beispiel der Biografie Fritz Bauers beleuchtet der Workshop sowohl die Ursachen für Emigration als auch die Herausforderungen und Unwägbarkeiten, denen Flüchtende in Europa zur Zeit der 1930er und 1940er Jahre ausgesetzt wurden. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit der Situation Flüchtender zur Zeit des Nationalsozialismus werden auch aktuelle Aspekte von Flucht und Migration thematisiert. Die Teilnehmenden erarbeiten diese Themen mithilfe von zeitgenössischen Dokumenten wie Pässen und Urkunden, aber auch mit Fotos, autobiografischen Berichten und kurzen wissenschaftlichen Hintergrundtexten.
 

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Adenauerallee 86, 53113 Bonn
Tel.: 0228.99515-0, Fax: -113
info@bpb.de
www.bpb.de


Do 13
Oktober 2022
19:30

Wissen Erinnern Fragen. S. Fischer

Die »Schwarze Reihe«, die Zeit des Nationalsozialismus und die deutsche Öffentlichkeit

Ein Abend mit Götz Aly, Frank Bajohr und Sybille Steinbacher

Literaturhaus Frankfurt am Main
Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main
Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Moderation: Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung)

Immer ein schwarzer Umschlag, weiße Groteskschrift und ein Dokumentarfoto – das ist die »Schwarze Reihe«. Die aufrichtige Beschäftigung der Deutschen mit dem Nationalsozialismus und der Shoah ließ auf sich warten: Erst die 70er Jahre brachten eine vielstimmige Publizistik, eine profunde Forschung und eine allgemeine gesellschaftliche Auseinandersetzung. Die 1977 von dem Fischer-Lektor Walter H. Pehle (1941–2021), einem langjährigen Mitglied im Kuratorium des Literaturhauses wie auch im Wissenschaftlichen Beirat des Fritz Bauer Instituts, begründete Fischer-Taschenbuchreihe »Die Zeit des Nationalsozialismus« prägte diese Entwicklung. Sie wurde weltweit zu einer der größten Geschichtsbibliotheken über die NS-Zeit. Das heutige Podium mit Götz Aly, Frank Bajohr und Sybille Steinbacher unter der Moderation von Jens Bisky will an die Wirkung dieser Reihe erinnern. Und es will den Blick auf ungeklärte Fragen der Gegenwart lenken. Was erwidern dem Wiedererstarken von völkischem und antidemokratischem Denken? Denn es gilt noch immer: Nie wieder!

Prof. Dr. Götz Aly

ist Autor zahlreicher Bücher zum Nationalsozialismus, Holocaust und Antisemitismus, von 2004 bis 2006 war er Inhaber der Gastprofessur am Fritz Bauer Institut.

Prof. Dr. Frank Bajohr

ist der Wissenschaftliche Leiter des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und außerplanmäßiger Professor am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Prof. Dr. Sybille Steinbacher

ist Direktorin des Fritz Bauer Instituts und Inhaberin des Lehrstuhls zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Tickets

Saalticket: € 9,– (ermäßigt € 6,–) / Streamingticket: € 5,–
https://literaturhaus-frankfurt.reservix.de/p/reservix/group/410252

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt am Main in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag und dem Fritz Bauer Institut.

Kontakt

Literaturhaus Frankfurt am Main e.V.
Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069.756184-0, Fax: -20
infoliteraturhaus-frankfurtde
https://literaturhaus-frankfurt.de


Publikationen

Fritz Bauer Institut (Hrsg.)

Jahresbericht 2021

Forschung, Lehre, Publikationen, Veranstaltungen

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Andrea Rudorff

Katzbach – das KZ in der Stadt

Zwangsarbeit in den Adlerwerken Frankfurt am Main 1944/45

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