Aktuelles

Exkursion nach Auschwitz/Oświęcim

für Studierende des Faches Geschichte an der Goethe-Universität

Samstag, 20. bis Donnerstag, 25. Juli 2019

Im Juli 2019 bietet das Fritz Bauer Institut für Studierende des Faches Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main eine fünftägige Exkursion nach Auschwitz/Oświęcim an. Verbunden ist die Reise mit zwei Lehrveranstaltungen im Sommersemester, einem Seminar »Auschwitz…

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Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz.

Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

Ausstellungspräsentation in Dortmund: 27. Januar bis 7. April 2019

Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Alltag und Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach. Historische Fotografien, die anlässlich eines Besuches von Heinrich Himmler, dem Reichsführer SS, am 17. und 18. Juli 1942 gemacht wurden, dokumentieren die Perspektive von SS und IG Farben. Sie…

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Veranstaltungen

Sa 23
März 2019
13:00

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Mitgliederversammlung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1
IG-Farben Haus, Raum 311

Veranstalter
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Der Vorstand des Fördervereins des Fritz Bauer Instituts lädt alle seine Mitglieder ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung (gemäß § 7 der Satzung). Im Rahmen der Mitgliederversammlung wird der Vorstand neu gewählt.

Mit freundlichen Grüßen
Jutta Ebeling
(für den Vorstand)

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 27
März 2019
17:30

Feierstunde aus Anlass der Neubenennung des Trude Simonsohn und Irmgard Heydorn-Saals

Mit einem Vortrag von Dr. Markus Roth

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811

Vortrag von Dr. Markus Roth:

Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Zur Würdigung von Trude Simonsohn und Irmgard Heydorn

Trude Simonsohn ist Überlebende des Holocaust und für die Goethe-Universität eine wichtige Zeitzeugin für das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Irmgard Heydorn war NS-Widerstandskämpferin. Sie setzte sich Zeit ihres Lebens gegen das Vergessen der Verbrechen der Nationalsozialisten ein. Beide verband eine lebenslange Freundschaft.

Nach der feierlichen Enthüllung des Raumschildes wird der Historiker Dr. Markus Roth (Arbeitsstelle Holocaustliteratur, Justus-Liebig-Universität Gießen) einen Vortrag zur Würdigung von Trude Simonsohn und Irmgard Heydorn halten.

Eine Kooperation des Präsidiums der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Fritz Bauer Institut.

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Mi 17
April 2019
18:15

Mörderische Zwangsarbeit.

Das KZ-Außenlager Katzbach bei den Adlerwerken in Frankfurt am Main

Vortrag von Dr. Andrea Rudorff

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG-Farben Haus, Raum 311

In zahlreichen deutschen Rüstungsunternehmen waren im letzten Kriegsjahr KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit eingesetzt – so auch in den Frankfurter Adlerwerken. Nur selten jedoch war die Sterblichkeit so hoch wie hier: Über ein Drittel der nach Frankfurt verschleppten Menschen starb binnen weniger Wochen und Monate aufgrund von Unterernährung, katastrophalen Lebensbedingungen und Gewalt. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer von der Stadt Frankfurt in Auftrag gegebenen Studie, die Grundlage für die Schaffung eines Gedenkortes sein wird.

Dr. Andrea Rudorff

ist wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Fritz Bauer Institut.
 
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main

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Sa 20
April 2019
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz. Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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Mi 24
April 2019
18:15

Die SA. Eine neue Geschichte von Hitlers Braunhemden

Vortrag von Prof. Dr. Daniel Siemens

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG-Farben Haus, Raum 311

Daniel Siemens nimmt die verschiedenen Entwicklungsstufen der SA in den Blick: vom paramilitärischen Wehrverband der Weimarer Jahre, der nach seiner Neukonstituierung 1925/26 wieder erstarkte und dem Nationalsozialismus zur Macht verhalf, über Konflikte und Krisen im Zuge der »Machtergreifung« bis zur abermaligen Neuausrichtung nach der Ermordung führender SA-Mitglieder 1934. Tatsächlich suchte sich die SA, die eine ganze Generation von Heranwachsenden prägte, ab Mitte der 1930er Jahre neue Aufgaben, die sie vor allem in der Peripherie des »Dritten Reiches«, den »Anschlussgebieten« Österreich, Sudeten- und Memelland, fand. Ihre Führer waren zudem eng in die Organisation des Holocaust in Südosteuropa eingebunden.

Prof. Dr. Daniel Siemens

ist Professor für Europäische Geschichte an der University of Newcastle. Seine Habilitationsschrift erschien 2017 unter dem Titel Stormtroopers: A New History of Hitler’s Brownshirts (dt. Sturmabteilung. Die Geschichte der SA, 2019).

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Mi 08
Mai 2019
18:15

Die Rettung der Geschichte.

Hilfe für Juden im »Dritten Reich« aus unterschiedlichen zeitlichen Blickwinkeln

Vortrag von Prof. Dr. Mark Roseman

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG-Farben Haus, Raum 311

Der Vortrag zeigt am Beispiel des »Bund. Gemeinschaft für sozialistisches Leben«, wie sehr unsere Vorstellung von der »Rettung« von Juden ein Nachkriegsprodukt ist, geprägt vom Bedürfnis, ein vereinfachtes Bild des rechtschaffenen Individuums zu feiern. Dieses Bild hat auch die Aussagen der Helfer selbst gefärbt, die oft erst viele Jahre danach über ihre Taten berichtet haben. Anhand von Tagebüchern und anderen zeitgenössischen Quellen wird eine Welt aufgedeckt, die vielfach nicht zu unserer gängigen Vorstellung passt, und zudem gezeigt, wie schwer es den Akteuren fiel, ihre Erlebnisse in der Nachkriegszeit zu bewerten.

Prof. Dr. Mark Roseman

ist Distinguished Professor am Pat M Glazer Chair für Jüdische Studien sowie Professor für Geschichte und Germanistische Studien am Department of History der Indiana University Bloomington. 2000 erschien sein grundlegendes Buch The Past in Hiding. Memory and Survival in Nazi Germany.

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Publikationen

Einsicht 2018

Bulletin des Fritz Bauer Instituts

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Fritz Bauer. Kleine Schriften

Band 1: 1921–1961, Band 2: 1962–1969

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