Fritz Bauer Institut

Aktuelles

Promotionsstipendium am Fritz Bauer Institut

Gefördert durch die Stiftung Ökohaus Frankfurt

Am Fritz Bauer Institut, das sich mit der Erforschung der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, beschäftigt, wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Promotionsstipendium ausgeschrieben. 

Das Stipendium wird für…

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Sparkassen im Nationalsozialismus

Aktuelle Forschungsprojekte

Tagungsbericht von Alina Hock, Felix Plantenberg und Calvin Louis Zeller

I.

Am 18. und 19. Juni 2026 veranstaltete das Fritz Bauer Institut an der Goethe-Universität Frankfurt am Main unter der Leitung von Friederike Sattler einen Workshop zum Austausch über aktuelle Forschungsprojekte zur Geschichte von Sparkassen im Nationalsozialismus. Neben den…

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Veranstaltungen

Mi. 22
Juli 2026
0:00

Veranstaltungspause des Fritz Bauer Instituts

Während der vorlesungsfreien Zeit der Goethe-Universität finden keine öffentlichen Vortragsveranstaltungen statt.

Das Veranstaltungsprogramm des Fritz Bauer Instituts pausiert in der vorlesungsfreien Zeit der Goethe-Universität. Ab Oktober finden wieder regelmäßig Vortragsveranstaltungen auf dem Campus Westend statt.

Die öffentliche Führungen zum Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus werden auch in den Semesterferien an jedem 3. Samstag im Monat angeboten.

Unser neues Programmheft mit Veranstaltungsankündigungen von Oktober 2026 bis Februar 2027 ist in Vorbereitung. Es wird Ende September verschickt. Sie können das Programmheft mit diesem Formular kostenfrei bestellen:
Infosendungen des Fritz Bauer Instituts

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa. 19
September 2026
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, welche die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Mi. 14
Oktober 2026
18:15

Schmerzhaftes Erbe.

Spurensuche einer Tochter und Enkeltochter

Vortrag von apl. Prof. Dr. Natali Stegmann

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Aus der Perspektive eines Patchworkkinds gibt Natali Stegmann Einblicke in ihre familiengeschichtlichen Recherchen. Die Eltern ihrer Mutter waren gut situierte Familienmenschen mit einem umfangreichen, wenn auch lückenhaften Nachlass, die in ihrer Jugend das NS-Regime aus tiefer Überzeugung mitgetragen haben. Die Eltern ihres Vaters waren Arbeiter und haben kaum etwas hinterlassen. Ihre Großeltern hat sie nie kennengelernt. Der Vortrag führt die familiäre Binnenperspektive und fachliche Betrachtung zusammen. Besonderes Augenmerk gilt der Erschließung von und dem Umgang mit Überlieferungen.

Apl. Prof. Dr. Natali Stegmann 

ist Osteuropahistorikerin und arbeitet an der Universität Regensburg. Ihr Aufsatz »Nationalsozialistische Identifikation und abgeschnürte Trauer. Ein Rechercheessay über meine Großmutter und die Familie als Ort der Volksgemeinschaft« erschien 2025 in dem von Johannes Spohr, unter Mitarbeit von Claudia Krieg herausgegebenen Sammelband Present Past. Wie Nachfahren ihre NS-Familiengeschichte erforschen im Berliner Metropol Verlag.

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts in Kooperation mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

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Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Sa. 17
Oktober 2026
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, welche die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Mo. 19
Oktober 2026
18:00

Die Deportation der Frankfurter Juden.

Opfer, Täter, Erinnerung

Vortrag von Fritz Backhaus

Paulskirche
Paulsplatz 11, Frankfurt am Main

Gedenktag der Stadt Frankfurt am Main aus Anlass der ersten Massendeportation am 19. Oktober 1941

Musikalische Umrahmung mit Auszügen aus Que sais-je? (op. 68), Amit Dolberg – Klavier, Amos Elkana – Komposition, Elektronik

Am 19. Oktober 1941 standen ab 6 Uhr morgens SA-Leute und Polizisten vor der Tür von mehr als 1.100 Jüdinnen und Juden. Sie forderten sie auf, innerhalb von zwei Stunden zum Abtransport bereitzustehen. Der Vortrag beschreibt den Ablauf dieser ersten Deportation, versucht die Perspektive der Betroffenen zu erfassen, geht den Tätern sowie den Reaktionen der Zuschauer und Nachbarn nach. Er skizziert zudem die weiteren Deportationen aus Frankfurt bis 1945 und fragt nach dem Umgang mit der Erinnerung an dieses Verbrechen in der Nachkriegszeit.

Fritz Backhaus 

ist Direktor der Sammlungen und stellvertretender Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Bis 2017 war er stellvertretender Direktor am Jüdischen Museum Frankfurt. Dort war er unter anderem an der Vorbereitung der Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle beteiligt.

Amit Dolberg ist Pianist und künstlerischer Leiter des Meitar Ensembles. Amos Elkana ist Komponist. Que sais-je? (op. 68, 2023) ist das musikalische Portrait seines Vaters, Yehuda Elkana, Überlebender von Auschwitz und später Wissenschaftshistoriker an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Ursprünglich komponiert für Flöte, Klarinette, Fagott, Klavier, Violine, Cello und Elektronik wird das Stück in einer Fassung für Klavier und Elektronik dem Anlass angepasst. Beide Musiker wurden mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet.

Anmeldung

Interessierte können sich bis 15. Oktober 2026 unter dem Link protokoll.ffm.de für die Gedenkstunde am 20. Oktober anmelden und erhalten bei Vorlage eines Ausweises Zugang zur Veranstaltung. Einlass in die Paulskirche ab 17:15 Uhr.

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts in Kooperation mit dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main 

Kontakt

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60323 Frankfurt am Main
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Mi. 21
Oktober 2026
18:15

Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik

Vortrag von Dr. Maik Tändler

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Zwei Jahrzehnte nach seinem Tod gilt Armin Mohler noch immer als Vordenker der Neuen Rechten in Deutschland. Der 1920 in der Schweiz geborene Publizist inszenierte sich nach 1945 als Erbwahrer jenes in der Weimarer Republik grassierenden Radikalnationalismus, den er unter dem Begriff der »Konservativen Revolution« in die Bundesrepublik hinüberzuretten versuchte. Der Vortrag rekonstruiert die Geschichte der rechtsintellektuellen Netzwerke um Mohler unter den Bedingungen einer sich schnell wandelnden politischen Öffentlichkeit bis zur Herausbildung einer Neuen Rechten seit den 1970er Jahren.

Dr. Maik Tändler 

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin. Zuvor war er am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig. 2025 erschien im Wallstein Verlag sein Buch Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik.

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Publikationen

Fritz Bauer Institut (Hrsg.)

Jahresbericht 2025

Forschung, Lehre, Publikationen, Veranstaltungen

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Fritz Bauer

Die Kriegsverbrecher vor Gericht

Mit einem Nachwort von Joachim Rückert

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