Aktuelles

Dr. Anne Sudrow

Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung im Sommersemester 2020

Im Sommersemester 2020 wird Dr. Anne Sudrow die Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut innehaben. Frau Sudrow ist Historikerin und hat mit ihrer weithin beachteten Dissertation Der Schuh im Nationalsozialismus. Eine…

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Mitteilung des Fritz Bauer Instituts:

Keine öffentlichen Veranstaltungen bis Ende September 2020

Bibliothek und Archiv geschlossen

Wegen der Corona-Pandemie werden an der Goethe-Universität vorerst bis Ende September 2020 keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden. Das Veranstaltungsprogramm des Fritz Bauer Instituts und unseres Fördervereins wird ebenfalls bis Ende September  ausgesetzt.
Die…

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Veranstaltungen

Mo 16
März 2020
0:00

KEINE VERANSTALTUNGEN BIS ENDE SEPTEMBER!

Mitteilung des Fritz Bauer Instituts

Wegen der Corona-Pandemie werden an der Goethe-Universität vorerst bis Ende September 2020 keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden. Das Veranstaltungsprogramm des Fritz Bauer Instituts und unseres Fördervereins wird ebenfalls bis Ende September ausgesetzt. Die öffentlichen Bereiche des Instituts, unser Archiv und unsere Bibliothek, bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Informationen über die weitere Entwicklung finden Sie, sobald sie uns vorliegen, an dieser Stelle.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 03
Juni 2020
20:00

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

»Vereinsführer«
Biographische Skizzen über Funktionäre von Eintracht Frankfurt in der NS-Zeit

Vortrag von Maximilian Aigner

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Vor der NS-Zeit galt Eintracht Frankfurt als »Judenclub«, dennoch ist mittlerweile bekannt, dass der Verein 1933 schnell und relativ widerstandslos mit dem neuen Regime kooperierte. Fünf Funktionäre hatten diesen Kurs maßgeblich zu verantworten, darunter der spätere Ehrenpräsident Rudolf Gramlich und der berühmte Leichtathlet Adolf Metzner. Seit Ende 2018 beschäftigt sich das Fritz Bauer Institut auf Anregung von Eintracht Frankfurt mit ihren Lebensläufen. Im Zentrum stand dabei auch die Frage nach ihrer persönlichen Partizipation am NS-System. Der Vortrag stellt die wichtigsten Ergebnisse dieser Recherchen vor.

Maximilian Aigner

ist Politikwissenschaftler und Soziologe und seit 2015 am Fritz Bauer Institut tätig. Von Ende 2018 bis Anfang 2020 führte er dort ein von Eintracht Frankfurt gefördertes Forschungsprojekt zu den leitenden Funktionären der Eintracht während der NS-Zeit durch.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit Eintracht Frankfurt e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Di 09
Juni 2020
18:15

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Biedermänner: Für ein »Abendland« ohne Vermischung. Zur Kritik kultur-politischer Initiativen der AfD. Ein Gespräch mit Dr. Doron Rabinovici

Vortragsreihe: »Biedermänner und Brandstifter: eine Alternative für Deutschland?«

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Raum 411

Moderation: Claudia Sautter

Doron Rabinovici betrachtet die Freiheit von Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre in den »Zwischenwelten«, wo Migranten auf Alteingesessene treffen. Hier werden Erzählungen darüber, was war, verbunden mit solchen über das, was ist. Der Widerstand gegen rechts wird Gegenwart. Das Erstarken rechter Parteien bringt er mit Diversität, mit der Suche nach Heimat und Identität in Verbindung. Rechte Kulturpolitik widerspricht dem freiheitlichen Gebot kultureller »Vermischung«, das freilich keine »Gleichmachung« meint.

Dr. Doron Rabinovici

ist Schriftsteller und Historiker. Er gehört der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur an und ist unter anderem Träger des Preises des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln.

Programmfolder zur Vortragsreihe:

»Biedermänner und Brandstifter«

Eine Veranstaltungsreihe des
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 17
Juni 2020
18:15

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Objekte in der Geschichte des Holocaust

Vortrag von Dr. Anne Sudrow

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Raum 311

Materielle Dinge, die das Leben und den Alltag von Opfern und Tätern in den Konzentrationslagern erklären helfen und abbilden, spielen heute für die Darstellung des Holocaust in Ausstellungen und Gedenkstätten eine zentrale Rolle. Doch welche Funktionen kann eine »Geschichte der Dinge« für die historische Forschung über den Nationalsozialismus erfüllen? Kann ein solcher methodischer Ansatz auch über die Verfolgung politischer Gegner des NS-Regimes, die Arbeit in den Konzentrationslagern oder über die Ermordung von aus rassischen, religiösen und sonstigen Gründen Verfolgten neue Erkenntnisse erbringen? Dieser Frage geht der Vortrag anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Objektbereichen nach.

Dr. Anne Sudrow

ist Historikerin und im Sommersemester 2020 Inhaberin der Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut. 2010 erschien ihre Dissertation mit dem Titel Der Schuh im Nationalsozialismus: eine Produktgeschichte im deutsch-britisch-amerikanischen Vergleich.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 18 - Fr 19
Juni 2020

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

The Holocaust and the Cold War

Annual Conference of the Imre Kertész Kolleg Jena

Donnerstag, 18. Juni, 12.30 Uhr,
bis Freitag, 19. Juni 2020, 17.00 Uhr
Imre Kertész Kolleg Jena, Rosensäle,
Fürstengraben 27, Jena

(The conference will be held in English)

Scholarship on the Shoah and its representations has benefitted beyond measure from the end of the Cold War thirty years ago. The manifold opportunities of improved access to archives in Central and Eastern Europe and increased exchange with scholars in the region have revitalized the field. Today, there is consensus on the Shoah having been a transnational historical process, yet there is no understanding of the extent to which the Cold War conditioned, framed and formed the histories of the Shoah constructed between 1945 and 1990.

The conference aims to focus on this interplay between the Holocaust and the Cold War and to look at the ways in which both influenced narratives about the other. On the one hand, therefore, the conference will take stock of the confrontational nature of the Cold War and discuss how the Holocaust became a discursive and ideological weapon in the arsenals of both blocks. On the other hand, however, a special focus will be on areas of cooperation and exchange across the East-West divide. Exploring artistic visions, legal norms and moral values shared on both sides of the Iron Curtain promises new insights both into the culture of the Cold War and its effect on addressing the Holocaust after World War II.

The program can be found on the website:

www.imre-kertesz-kolleg.uni-jena.de

The Imre Kertész Kolleg Jena and the Fritz Bauer Institute are cooperating on both their 2020 annual conferences which will be devoted to this theme.
(See July 2 to 4: The Eastern Bloc and the Holocaust)

Contact

Dr. Raphael Utz
Imre Kertész Kolleg Jena
Leutragraben 1, 07743 Jena
Phone: +49 3641 9 44073
raphael.utz(at)uni-jena.de


Sa 20
Juni 2020
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz. Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Publikationen

Tobias Freimüller

Frankfurt und die Juden

Neuanfänge und Fremdheitserfahrungen 1945–1990

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Sybille Steinbacher, Katharina Rauschenberger (Hrsg.)

Der Auschwitz-Prozess auf Tonband

Akteure, Zwischentöne, Überlieferung

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