Aktuelles

»Verbrechen ohne Namen«

Neues Online-Unterrichtsmodul zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust in der pädagogischen Arbeit

Unter dem Titel »›Ein Verbrechen ohne Namen‹ Ringen um ein neues Rechtsbewusstsein im Umfeld des Zweiten Weltkrieges« gibt das Fritz Bauer Institut ein neues Online-Unterrichtsmodul für die pädagogische Auseinandersetzung mit dem Holocaust und der Entwicklung des modernen…

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Michael Hauck Gastprofessur

für interdisziplinäre Holocaustforschung

Ausschreibung zum Sommersemester 2022

Das Historische Seminar am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main schreibt gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, für das Sommersemester 2022…

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Veranstaltungen

Sa 16
Oktober 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung (n.schueler(at)fritz-bauer-institut.de oder telefonisch 069.798 322-40) und unter Beachtung des jeweils aktuell gültigen Abstands- und Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören unter anderem die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 20
Oktober 2021
18:15

Die Ahndung von NS-Unrecht vor Gericht.

Ein historischer Überblick

Online-Vortrag von Dr. Wolfgang Form

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/Bk8dV1ZN9Y8

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Nach Kriegsende begannen die Alliierten mit der strafrechtlichen Verfolgung der nationalsozialistischen Verbrechen, zunächst der gegen die eigene Bevölkerung verübten, dann der während des Krieges begangenen. Deutsche Gerichte, die später tätig wurden, waren auch für ausländische Opfer zuständig. Die Ermittlungen hierzu, in- und außerhalb Deutschlands, ab 1958 durchgeführt von der Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg, fanden Ende der 1960er Jahre häufig ein vorzeitiges Ende. Erst 2009 kam es mit der Anklage gegen John Demjanjuk zu einem Umdenken in der Justiz.

Dr. Wolfgang Form

studierte Politikwissenschaft, Soziologie, Geschichte und öffentliches Recht an der Philipps-Universität Marburg. Er war Mitgründer des dortigen Forschungs- und Dokumentationszentrums Kriegsverbrecherprozesse und ist seit 2003 dessen Koordinator.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse an der Philipps-Universität Marburg

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als reiner Online-Vortrag über den Videodienst Zoom statt.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »20. Oktober 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 27
Oktober 2021
18:15

Wie man die »Verbrechen der Wehrmacht« ausstellt

Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma und Prof. Dr. Sybille Steinbacher

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/cITDg9r_3pE

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Moderation: Dr. Jens Bisky

Ende November 2001 wurde die Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskriegs 1941–1944« in Berlin eröffnet. Die »zweite Wehrmachtsausstellung« war eine Antwort auf die Debatten um die erste, und sie wurde wie diese an jeder Station von Protest und Gegenprotest begleitet. Zwanzig Jahre später ist es an der Zeit, den historischen Ort der Ausstellung – ohne Selbstzufriedenheit – genauer zu beschreiben. Welche der Fragen von damals sind heute wieder aktuell? Was ist aus der Geschichte der Ausstellung und der Eskalation des Streits für die Aufarbeitung der Vergangenheit zu lernen?

Prof. Dr. Dr. Michel Friedman

ist Jurist und Philosoph und seit 2016 Geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES) an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma

ist Literatur- und Sozialwissenschaftler und Gründer des Hamburger Instituts für Sozialforschung, dessen Leiter er bis 2015 war.

Prof. Dr. Sybille Steinbacher

ist Professorin für die Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Frankfurter Goethe-Universität und Direktorin des Fritz Bauer Instituts.

Dr. Jens Bisky

ist Literaturwissenschaftler und seit Januar 2021 verantwortlicher Redakteur für die Zeitschrift Mittelweg 36 und das Nachrichtenportal Soziopolis des Hamburger Instituts für Sozialforschung.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung und dem AStA der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »27. Oktober 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 03
November 2021
18:15

Die Demokratie und ihre Feinde

Gespräch mit Albrecht von Lucke und Ulrich Wolf, Moderation: Claudia Sautter

Veranstaltungsreihe: Angst. Vertrauensverlust. Manipulation. Demokratie in Gefahr?

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/O2d0Yu81roE

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Nach dem Fall der Berliner Mauer waren westliche Demokratien überzeugt, dass ihr politisches und gesellschaftliches Modell alternativlos sei. Heute scheint die Versuchung des Autoritären unerwartet attraktiv, und zwar mitten in unserer Gesellschaft. Normen und Institutionen wanken. Im öffentlichen Diskurs über die Grundlagen unserer Freiheit überwiegen Reizbarkeit und Erbitterung bis hin zu Hass. Seine Treiber geben sich meist bürgerlich, nicht revolutionär. Und doch streben sie eine andere Gesellschaft an: weniger frei und offen, nach Identitäten geordnet. Die Demokratie selbst scheint in Frage zu stehen. Reicht es, sich bei Wahlen dagegen zu wehren?

Albrecht von Lucke

Publizist, Jurist und Politologe, ist Redakteur der Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik.

Ulrich Wolf

ist Reporter der Sächsischen Zeitung.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »3. November 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Di 09
November 2021
18:15

»… und warte täglich auf ein Lebenszeichen«

Briefe an Johanna Tesch im Konzentrationslager

Vortrag von Dipl.-Päd Dieter Wesp

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/lWLTwQODZKk

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Johanna Tesch gehörte zu den ersten Frauen in einem deutschen Parlament. Von 1919 bis 1924 war sie für die SPD Abgeordnete in der Nationalversammlung und im Reichstag. Im Jahr 1944 wurde sie im Rahmen der Aktion »Gewitter« verhaftet, im März 1945 starb sie im Konzentrationslager Ravensbrück. Ein umfangreicher Briefwechsel, vor allem mit Ehemann Richard und dem geflohenen Sohn Carl, hat sich erhalten und wurde 2020 veröffentlicht. Der Vortrag konzentriert sich auf die Korrespondenz aus der Zeit des Nationalsozialismus und die erschütternden Briefe, die Richard an seine Frau ins Konzentrationslager schrieb.

Dipl.-Päd. Dieter Wesp

ist Stadthistoriker und Mitherausgeber der Dokumentation Johanna Tesch: Briefwechsel 1909–1945, die 2020 bei epubli erschienen ist.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »9. November 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Mi 10
November 2021
18:15

Dem Holocaust entkommen

Erfahrungen polnischer Jüdinnen und Juden in der Sowjetunion (1939–1946)

Vortrag von Dr. Markus Nesselrodt

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/bbo0eTpk-sw

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Beim deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 flohen Hunderttausende polnischer Juden in die Sowjetunion. Trotz Armut, Hunger, politischen Terrors und religiöser Verfolgung überlebten etwa 230.000 von ihnen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entschieden sich viele für die Auswanderung aus der UdSSR und gelangten auf ihrem Weg in eine neue Heimat in die Lager für jüdische Displaced Persons im besetzten Nachkriegsdeutschland. Der Vortrag stellt die Migration zwischen Polen, der Sowjetunion und Deutschland vor und fragt nach der Bedeutung dieser Erfahrung für die Erforschung des Holocaust.

Dr. Markus Nesselrodt

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kulturwissenschaftlichen Institut der Europäischen Universität Viadrina. Seine preisgekrönte Dissertation erscheint 2021 im Verlag De Gruyter Oldenbourg.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »10. November 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Publikationen

Fritz Bauer Institut (Hrsg.)

Jahresbericht 2020

Forschung, Lehre, Publikationen, Veranstaltungen

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Maximilian Aigner

Vereinsführer

Vier Funktionäre von Eintracht Frankfurt im Nationalsozialismus

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