Aktuelles

Die European Holocaust Research Infrastructure in Deutschland – EHRI-DE

Das Fritz Bauer Institut ist Mitglied im Konsortium von EHRI-DE

Das Fritz Bauer Institut ist seit 2026 Mitglied im Konsortium von EHRI-DE, dem deutschen Knoten der European Holocaust Research Infrastructure-ERIC. Weitere Partner in EHRI-DE sind das Bundesarchiv, die Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution, das Deutsche…

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Holocaust vermitteln und Geschichte verstehen.

Perspektiven für den Unterricht und die Bildungsarbeit

Tagung des Fritz Bauer Instituts

Mittwoch, 24. und Donnerstag, 25. Juni 2026

Anlässlich der in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut gezeigten partizipatorischen Ausstellung »Die Nazis waren ja nicht einfach weg: Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945« im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main widmet sich die Tagung…

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Veranstaltungen

Mi 01
Juli 2026
18:15

Wie konnte das geschehen?

Deutschland 1933 bis 1945

PRÄSENZ — Vortrag von Prof. Dr. Götz Aly

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Rostocker Str. 2
Gebäude der Sprach- und Kulturwissenschaften
Hörsaal SKW B

In einer schweren Krise wurde die NSDAP 1932 zur mit Abstand stärksten Partei gewählt. Bald konnte sie die Macht übernehmen und auf wachsende gesellschaftliche Zustimmung bauen. Hitler brauchte den Krieg – das Volk fürchtete sich davor. Dennoch terrorisierten schließlich 18 Millionen deutsche Soldaten Europa. Wie kam es dazu? Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden?

Die Antwort ist vielschichtig. Götz Aly schildert die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche in gefügige Vollstrecker oder in vom Krieg abgestumpfte Mitmacher verwandelten – und von denen nicht wenige beängstigend aktuell sind. 

Prof. Dr. Götz Aly

war von 2004 bis 2006 Gastprofessor am Fritz Bauer Institut und ist Autor zahlreicher Publikationen zu Nationalsozialismus, Holocaust und Antisemitismus. Sein aktuelles Buch, Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945, ist im August 2025 im Verlag S. Fischer erschienen.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 08
Juli 2026
18:15

Rassistisches Wissen über »Ausländer« zwischen 1940 und 1990

PRÄSENZ — Vortrag von PD Dr. Maria Alexopoulou

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811

Rassistische Wissensbestände über »Ausländer«, die als »fremdvölkisch«, minderwertig, kulturell-biologisch unerwünscht oder gar gefährlich, aber gleichzeitig als ökonomisch brauchbar galten, zirkulierten seit dem Kaiserreich und fanden in der Phase der Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs weite Verbreitung. Maria Alexopoulou fragt, was mit dem akkumulierten rassistischen Wissen über »Ausländer« in der sogenannten Stunde Null 1945 geschah. Migranten waren in dieser Zeit durchgängig präsent und prägten mit der sogenannten Gastarbeiter- und späteren Asylmigration immer mehr das Bild vor allem der Industriestädte wie beispielsweise Mannheim.

PD Dr. Maria Alexopoulou

ist Privatdozentin am Historischen Institut der Universität Mannheim und Projektleiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin im Rahmen des »Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt«. Im August 2024 erschien ihre Monografie Rassistisches Wissen in der Transformation der Bundesrepublik Deutschland in eine Einwanderungsgesellschaft 1940–1990 im Wallstein Verlag.

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
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Mi 15
Juli 2026
18:15

Nazi Germany, Annexed Poland and Colonial Rule.

Resettlement, Germanization and Population Policies in Comparative Perspective

PRÄSENZ — Lecture in English by Dr. Rachel O’Sullivan

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811

Can Nazi Germany’s rule in annexed Poland be understood as colonial, or was it something entirely different? Rachel O’Sullivan investigates how concepts from colonial contexts, such as settlement, assimilation, segregation and violence, can inform research on National Socialist policies toward ethnic Germans (Volksdeutsche), Poles and Jews. She examines strategies aimed at including or excluding these population groups alongside colonial and settler colonial methods, offering new ways to understand German rule and the Holocaust within broader historical frameworks.

Dr. Rachel O’Sullivan

holds a post-doc fellowship at the Institute of International Studies, Charles University in Prague. Her book Nazi Germany, Annexed Poland and Colonial Rule: Resettlement, Germanziation and Population Policies in Comparative Perspective was published by Bloomsbury Academic in 2023.

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
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Sa 18
Juli 2026
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, welche die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 15
August 2026
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, welche die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

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Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 19
September 2026
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, welche die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Publikationen

Einsicht 2025

Bulletin des Fritz Bauer Instituts

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Niklas Krawinkel

Rechter »Rand« und demokratische »Mitte«

Radikalisierung und Legitimation extrem rechter Politik in Deutschland nach 1945

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