Veranstaltungen und Ausstellungen

Veranstaltungen

Mi 04
Februar 2026
18:15

Spielerischer Antisemitismus und Erinnern mit Deep Fakes?

Die Leugnung und Verfälschung des Holocaust auf TikTok

DER VORTRAG VON PROF. DR. TOBIAS EBBRECHT-HARTMANN MUSS LEIDER ENTFALLEN.

Wir bemühen uns, die Veranstaltung im Sommersemester 2026 nachzuholen.

Nicht erst seit dem Angriff der Hamas auf Dörfer und Gemeinden im Süden Israels am 7. Oktober 2023 scheinen antisemitische Diskurse und die Relativierung und Leugnung des Holocaust auf sozialen Medienplattformen wie TikTok Hochkonjunktur zu haben. Insbesondere die immer einfacher werdenden Möglichkeiten, mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erfundene Wirklichkeiten, sogenannte Deep Fakes, zu generieren, stellen das Erinnern an die Shoah mit und auf sozialen Medien vor neue Herausforderungen. Der Vortrag diskutiert auch Möglichkeiten, wie sich Akteure der politisch-historischen Bildung, Überlebende und andere Personen diesen Phänomenen entgegenstellen und eine kritische Auseinandersetzung fördern können.

Prof. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann

lehrt und forscht an der Hebräischen Universität in Jerusalem zu Visueller Kultur, Medien und Erinnerungskulturgeschichte.

Tobias Ebbrecht-Hartmann
Gewalt als Bild
Die Bilder vom 7. Oktober im Spiegel der visuellen Erinnerung an die Shoah

Relationen. Essays zur Gegenwart, Band 20
Berlin, Neofelis Verlag, 2025, 144 S., 26 Abb., € 15,-
ISBN: 978-3-95808-515-2

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 11
Februar 2026
18:15

Kabarett der Namenlosen

Ein bislang ungeschriebenes Kapitel der Exilgeschichte

PRÄSENZ — Lesung und Gespräch mit Susanne Schädlich

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811

Die Schriftstellerin Susanne Schädlich beleuchtet in ihren Texten gern kaum beachtete Seiten der Vergangenheit. Oft verbunden mit ihrer eigenen Biografie wie im Bestseller Immer wieder Dezember. Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich, in dem sie den ungeheuerlichen Stasi-Verrat durch ihren Onkel thematisiert. Nun erzählt sie in Kabarett der Namenlosen die Geschichte von Leopold Jessner, bis 1930 hochangesehener erster Generalintendant des Preußischen Staatstheaters in Berlin, der 1933 Deutschland verlassen musste und schließlich nach Amerika emigrierte. In Los Angeles zwischen 1939 und 1945 harrte er namen- wie bedeutungslos aus, gemeinsam mit vielen deutsch-jüdischen Emigranten, Regisseuren, Schauspielern, Schriftstellern, hin- und hergerissen zwischen alter und neuer Heimat.

Susanne Schädlich

ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Ihr Roman Kabarett der Namenlosen erschien 2025 im Arco Verlag, Wuppertal.

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Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
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Sa 21
Februar 2026
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, welche die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

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Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
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Di 24
Februar 2026
20:15

»… VERZEIHUNG, ICH LEBE«

PRÄSENZ — Filmaufführung und Filmgespräch mit Andrzej Klamt und Marek Pelc

Kino im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Originaltitel »Przepraszam, ze zyje«
Regie: Andrzej Klamt, 81 Min., OmU
Der deutsch-polnische Dokumentarfilm von 2000 wurde 2025 im Rahmen des Förderprogramms Filmerbe aufwändig restauriert und digitalisiert.
› Programmseite des DFF/Tickets

In Auschwitz wurden nach Kriegsende 2.400 private Fotografien von Jüdinnen und Juden aus der polnischen Kleinstadt Bedzin gefunden. Nur wenige der abgebildeten Menschen haben den Holocaust überlebt. Zu ihnen gehören die vier Protagonisten, die in dem Dokumentarfilm von Andrzej Klamt zu Wort kommen. In ihren Erzählungen wird das Leben der Juden und ihrer polnischen Mitbürger in der Vorkriegszeit lebendig. Sie schildern das Einbrechen des nationalsozialistischen Terrors, die Verfolgung und die Auslöschung der gesamten jüdischen Bevölkerung der kleinen polnischen Stadt.

Andrzej Klamt

wurde 1964 in Bytom geboren, einer Stadt im oberschlesischen Industriegebiet mit überwiegend zweisprachiger Bevölkerung. im Alter von 15 Jahren siedelte er mit seiner Familie nach Deutschland über. Seit 1990 lebt und arbeitet Andrzej Klamt in Wiesbaden als freier Autor und Regisseur im Dokumentarfilmbereich.

Marek Pelc

stammt aus Polen, lebte lange in Israel und seit 1982 in Frankfurt. Er studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik und arbeitete in den 1990er Jahren am Fritz Bauer Institut, heute ist er Übersetzer für Texte vom Hebräischen ins Deutsche. Gemeinsam erarbeiteten beide das Konzept zu dem Film. 

Veranstalter: DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut

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Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 21
März 2026
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, welche die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Sa 18
April 2026
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, welche die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

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Norbert-Wollheim-Platz 1
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Veranstaltungsprogramm

Oktober bis Februar 2025/26
Programmheft (pdf-Datei)