Veranstaltungen und Ausstellungen

Vortrag von Dr. h.c. Georg D. Falk und Dr. Ulrich Stump

Erfahrungen jüdischer Parteien, Anwälte und Richter mit der Frankfurter Justiz

Mittwoch, 8. Dezember 2021,
Online-Vortrag

Moderiert von Dr. Christopher Wenzl

Vorstandsmitglied des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Welche Erfahrungen machten jüdische Prozessparteien, Richter und Rechtsanwälte im Nationalsozialismus mit der Frankfurter Justiz? Richter, auch die einzige Richterin, wurden beurlaubt, versetzt, entlassen, in den Ruhestand gedrängt. Rechtsanwälte verloren ihre Zulassung, Notare ihr Amt – die Frankfurter Justizverwaltung machte sich zum eifrigen Vollstrecker der Vorgaben des NS-Justizministeriums. Jüdische Prozessparteien wandten sich in Zivilprozessen oftmals zu Unrecht voller Vertrauen an die Gerichte. Es leuchten aber auch Fälle hervor, in denen sie rechtlich korrekt behandelt wurden.

Dr. h.c. Georg D. Falk und Dr. Ulrich Stump

waren Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main.
Sie sind Mitautoren von: Georg D. Falk, Ulrich Stump, Rudolf H. Hartleib, Klaus Schlitz, Jens-Daniel Braun, Willige Vollstrecker oder standhafte Richter? Die Rechtsprechung des OLG Frankfurt in Zivilsachen 1933 bis 1945, Historischen Kommission für Hessen, Marburg 2020, 1.134 S., 62 Abb., ISBN 978-3-942225-49-6, € 38,

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Videoaufzeichnung des Vortrags

Dr. h.c. Georg D. Falk und Dr. Ulrich Stump