Veranstaltungen und Ausstellungen

Veranstaltungsarchiv

Sa 21
April 2012
15:00

Norbert Wollheim Memorial

Öffentliche Führung:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
<link http: www.wollheim-memorial.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.wollheim-memorial.de



Sa 21
April 2012
10:00

Rechtsstaatliche Demokratie und Erbschaft des Nationalsozialismus

in der frühen Bundesrepublik

Symposium:

bis Sonntag, 22. April 2012, 17:30 Uhr
Leibniz-Haus
Holzmarkt 4–6
30159 Hannover

Symposium zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Joachim Perels
Veranstalter: Institut für Politische Wissenschaft, Leibniz Universität Hannover;
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.; Redaktion Kritische Justiz.
Mit Unterstützung des Fritz Bauer Instituts, u. a.

Seit Gründung der Bundesrepublik ist die Abgrenzung vom Nationalsozialismus Teil des offiziellen politischen Selbstverständnisses. Nicht zuletzt ist das Grundgesetz als Antithese zur Herschaftspraxis des NS-Staates formuliert und ist damit sowohl Ausdruck des vollzogenen Bruches mit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, als auch normative Leitschnur für die Entwicklung der zweiten deutschen Demokratie.
Doch obschon sich die nach 1945 unter maßgeblicher Führung der Alliierten Besatzungsmächte institutionalisierte Demokratie mittlerweile als eine von der deutlichen Mehrheit der Bürger anerkannte Ordnung etabliert hat, zeigen die Ergebnisse der jüngeren NS-Forschung im Hinblick auf die Ausgangssituation von Staat und Gesellschaft in der Gründungsphase der Bundesrepublik, dass die politische, ideologische und mentale Verwurzelung des nationalsozialistischen Regimes in der deutschen Gesellschaft sehr viel tiefgreifender war, als lange angenommen. In den Bereichen Politik, Kultur, Wissenschaft und Justiz zeigen sich bemerkenswerte Nachwirkungen des Nationalsozialismus. Gerade im Hinblick auf die justizielle Auseinandersetzung mit dem NS-Staat zeigt die Forschung Verzögerungen der Aneignung des demokratischen Rechtsstaates auf.
Zugleich zeigt sich gerade in den frühen Jahren in der breiten bundesdeutschen Öffentlichkeit und in den Medien eine deutliche Abwehr bzw. ein Beschweigen und Ausblenden bestimmter Aspekte der NS-Vergangenheit, das erst ab Ende der 1950er und insbesondere im Laufe der 1960er Jahre zunehmend aufgebrochen wird. Hierbei kommt der Berichterstattung über die NS-Prozesse, vorallem aber der aktiven Aneignung der Demokratie und der bewußten Abkehr von überkommenen gesellschaftlichen Strukturen und Denkmustern durch die nachwachsende Generation eine besondere Bedeutung zu. Oft wurde diese Entwicklung von Zurückgekehrten Emigranten, die in den 1950er Jahren noch weitgehend unbeachtete kritische Minderheitenpositionen vertreten hatten nachhaltig beeinflusst.
Das Symposium »Rechtsstaatliche Demokratie und Erbschaft des Nationalsozialismus in der frühen Bundesrepublik« widmet sich den drei für die bundesdeutsche Nachkriegsentwicklung besonders bedeutenden Bereichen Medien und Öffentlichkeit, juristische Strafverfolgung und Justiz sowie den Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Denkmustern.

Konzeption und Organisation
Sonja Begalke, M.A.
Dr. Claudia Fröhlich
Dr. Stephan A. Glienke

Kontakt
Stephan Glienke
Institut für Politische Wissenschaft
Gottfried-Wilhelm-Leibniz Universität Hannover
Schneiderberg 50, 30167 Hannover
<link mail ein fenster zum versenden der>stephan.glienke@gmx.de



Sa 17
März 2012
15:00

Norbert Wollheim Memorial

Öffentliche Führung:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Patrick Schwentke

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
<link http: www.wollheim-memorial.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.wollheim-memorial.de



Do 15
März 2012
18:00

Bild dir dein Volk!

Axel Springer und die Juden

Ausstellung:

bis Sonntag, 26. August 2012
Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
Frankfurt am Main

Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt

»Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen; hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes« – dazu sind, laut Arbeitsvertrag, die Redakteurinnen und Redakteure des Axel Springer Verlags verpflichtet. Es war der Verleger selbst, der diese grundsätzliche Haltung Mitte der 1960er Jahre seinem Zeitungsimperium vorgab. Die politischen Konstellationen und öffentlichen Kontroversen, in denen sich Axel Springer (1912–1985) mit seiner medienpolitischen Macht positionierte, werden erstmals mit besonderem Augenmerk auf seine dezidiert projüdische und proisraelische Haltung in den Blick genommen: Welche Rolle spielte diese im Selbstverständnis von Axel Springer und seiner Kontrahenten, vor allem: Welche Bedeutung kommt ihr im Kontext der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte zu?

Die Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt geht diesen Fragen nach. Sie zeigt Exponate wie die unbekannte Fotografie aus dem Jahr 1970. Darauf sieht man Springer, wie er auf dem Ölberg steht und seinen Blick über Jerusalem schweifen lässt. Solche und andere Aufnahmen von Sven Simon, dem Sohn Axel Springers, trugen dazu bei, Springer als Visionär der politischen Einheit Berlins zu inszenieren, für die ihm Jerusalem als Beispiel diente. Diese und viele andere ungewohnte Perspektiven stellt die Ausstellung vor.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Gerda Henkel Stiftung, die Herbert Quandt Stiftung und die Hessische Kulturstiftung.

Zur Ausstellung ist erschienen:
Fritz Backhaus, Dmitrij Belkin und Raphael Gross (Hrsg.)
Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 29
Göttingen: Wallstein Verlag, 2012
224 S., 64 überw. farb. Abb., € 19,90
ISBN: 978-3-8353-1081-0

Kontakt
Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069.212-35000
Fax: 069.212-30705
<link mail ein fenster zum versenden der>info@juedischesmuseum.de<link http: juedischesmuseum.de _self>
<link http: juedischesmuseum.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>juedischesmuseum.de



Mi 14
März 2012
19:00

Bild dir dein Volk!

Axel Springer und die Juden

Ausstellungseröffnung:

Jüdisches Museum Frankfurt am Main
Untermainkai 14/15

Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt
15. März bis 29. Juli 2012 im Jüdischen Museum Frankfurt
 
»Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen; hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes« – dazu sind, laut Arbeitsvertrag, die Redakteurinnen und Redakteure des Axel Springer Verlags verpflichtet. Es war der Verleger selbst, der diese grundsätzliche Haltung Mitte der 1960er Jahre seinem Zeitungsimperium vorgab. Die politischen Konstellationen und öffentlichen Kontroversen, in denen sich Axel Springer (1912–1985) mit seiner medienpolitischen Macht positionierte, werden erstmals mit besonderem Augenmerk auf seine dezidiert projüdische und proisraelische Haltung in den Blick genommen: Welche Rolle spielte diese im Selbstverständnis von Axel Springer und seiner Kontrahenten, vor allem: Welche Bedeutung kommt ihr im Kontext der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte zu?

Die Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt geht diesen Fragen nach. Sie zeigt Exponate wie die unbekannte Fotografie aus dem Jahr 1970. Darauf sieht man Springer, wie er auf dem Ölberg steht und seinen Blick über Jerusalem schweifen lässt. Solche und andere Aufnahmen von Sven Simon, dem Sohn Axel Springers, trugen dazu bei, Springer als Visionär der politischen Einheit Berlins zu inszenieren, für die ihm Jerusalem als Beispiel diente. Diese und viele andere ungewohnte Perspektiven stellt die Ausstellung vor.

Zur Ausstellung ist erschienen:
Fritz Backhaus, Dmitrij Belkin und Raphael Gross (Hrsg.)
Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 29
Göttingen: Wallstein Verlag, 2012
224 S., 64 überw. farb. Abb., € 19,90
ISBN: 978-3-8353-1081-0

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Gerda Henkel Stiftung, die Herbert Quandt Stiftung und die Hessische Kulturstiftung.

Kontakt
Dr. Dmitrij Belkin
<link mail ein fenster zum versenden der>d.belkin@fritz-bauer-institut.de



Mo 12
März 2012
18:15

Objektiv kritischer Geist

Der NS-Intellektuelle Hans Rössner

Vortrag von PD Dr. Birgit Erdle:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.802

Kulturpolitik im »Dritten Reich«
Fortsetzung der Vortragsreihe vom WS 2010/2011

Seit 1940 war der promovierte Germanist Hans Rössner im Reichssicherheitshauptamt tätig. Seine Sicht des Nationalsozialismus als einer Kraft, die der europäischen Zivilisation eine kulturelle Norm zu geben vermag, begründet er in zahlreichen Artikeln und Aufsätzen. Der Vortrag fragt danach, was Hans Rössner unter »Kultur« verstand, wie er dieses Verständnis tatkräftig umsetzte und wie er nach 1945 im Kulturbetrieb als Lektor und Verlagsleiter bei R. Piper weiter mitspielte.

Birgit Erdle ist Literaturwissenschaftlerin und lehrt als Privatdozentin an der Technischen Universität Berlin. Ihre Habilitationsschrift Literarische Epistemologie der Zeit. Lektüren zu Kant, Kleist, Heine und Kafka wird 2012 im Wilhelm Fink Verlag in München erscheinen. Birgit Erdle hatte Vertretungs- und Gastprofessuren an der Universität Wien, der TU Berlin und an der Emory University Atlanta inne. Als Lehrbeauftragte am Leo Baeck Institute London lehrte sie an der University of Sussex (MA in Modern European Jewish History, Culture and Thought). Schwerpunkte ihrer Forschung liegen im Bereich deutsch-jüdischer Literatur- und Ideengeschichte, der Literatur- und Wissenschaftsgeschichte des Traumas, der Kulturtheorie 1800/1900, der Bezüge von Materialität, Gedächtnis und Wissen, und der Nachgeschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust. Neben ihrem Buch Antlitz – Mord – Gesetz. Figuren des Anderen bei Gertrud Kolmar und Emmanuel Lévinas (Passagen Verlag, Wien) hat sie gemeinsam mit Elisabeth Bronfen und Sigrid Weigel den Band Trauma. Zwischen Psychoanalyse und kulturellem Deutungsmuster herausgegeben, der im Böhlau Verlag erschien, und ebenfalls mit Sigrid Weigel das Buch Fünfzig Jahre danach. Zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus (vdf Hochschulverlag Zürich) publiziert. Darüber hinaus ist sie Verfasserin zahlreicher Artikel in Zeitschriften und Sammelbänden zu ideengeschichtlichen, literatur- und kulturwissenschaftlichen Themen, unter anderem zu Kitsch und Vergessen, zur Liaison von Antisemitismus und Kulturkritik, zum Begriff des Überlebens nach Auschwitz und zum Schadensdiskurs nach 1945.
Seit Beginn des Wintersemesters 2011/2012 hat Birgit Erdle die <link internal-link internen link im aktuellen>Gastprofessur zur Erforschung des Holocaust und der deutsch-jüdischen Geschichte inne. In diesem Rahmen wird sie für zwei Semester am Historischen Seminar der Goethe-Universität und am Fritz Bauer Institut lehren und forschen.

Kontakt

Dr. Jörg Osterloh
<link mail ein fenster zum versenden der>j.osterloh@fritz-bauer-institut.de



Mo 05
März 2012
18:15

Neue Forschungen zu Krieg und Shoah

Besatzung, Krieg und Judenmord in Litauen 1941–1944

Buchvorstellung mit Dr. Christoph Dieckmann:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.811

Christoph Dieckmann, Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941–1944
2 Bände, zus. 1.605 S., Göttingen: Wallstein Verlag, 2011, € 79,–

In seiner zweibändigen Studie analysiert Christoph Dieckmann die deutschen Verbrechen in Litauen aus der Perspektive der Besatzer, der Bevölkerung und der Opfer.

Dr. Christoph Dieckmann
, geb. 1960; studierte Geschichte, Soziologie und Volkswirtschaftslehre in Göttingen, Jerusalem und Hamburg; Doktorarbeit in Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; seit 2005 Lehrauftrag für moderne europäische Geschichte an der Keele University, Großbritannien; Mitglied der Redaktion der Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus; Mitarbeit an der Edition Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1941/42 (1999); Mitglied der Forscher- und Expertengruppe der »Internationalen Kommission für die Bewertung der Verbrechen der nationalsozialistischen und sowjetischen Besatzungsregime in Litauen«.
Seit 1. September 2011 arbeitet Dr. Christoph Dieckmann als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut an dem auf zwei Jahre ausgelegten Forschungsprojekt »Das Stereotyp des ›jüdischen Bolschewismus‹. Die frühe Wirkungsgeschichte aus jüdischer Sicht«.

Kontakt
Dr. Christoph Dieckmann
<link mail ein fenster zum versenden der>c.dieckmann@fritz-bauer-institut.de



Mo 27
Februar 2012
18:15

Tödliche Gratwanderung. Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland

zwischen Selbstbehauptung und Verstrickung

Buchvorstellung von Dr. Beate Meyer:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
IG Farben-Haus, Raum 311

Beate Meyer, Tödliche Gratwanderung. Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland zwischen Hoffnung, Zwang, Selbstbehauptung und Verstrickung (1939–1945), 464 S., Göttingen: Wallstein Verlag, 2011, € 39,90

Die Funktionäre der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland waren gezwungen, mit der Gestapo zu kooperieren. Zwischen 1939 und 1941 bemühten sie sich vor allem um die Auswanderung. Nach Beginn der Deportationen leisteten sie auch weiterhin Zuarbeiten, weil sie hofften, die Dynamik der NS-Judenpolitik zu verlangsamen und Willkür und Gewalt zu verhindern. Der Vortrag fragt nach den Konsequenzen dieser Strategie für die Betroffenen wie auch für das Urteil über die Funktionäre nach 1945.

Dr. Beate Meyer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg.

Kontakt

<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de



Sa 18
Februar 2012
15:00

Norbert Wollheim Memorial

Öffentliche Führung:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Céline Wendelgaß

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
<link http: www.wollheim-memorial.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.wollheim-memorial.de



Sa 04
Februar 2012
15:00

Begegnung mit einem Mörder – Die vielen Gesichter des Adolf Eichmann

oder: Von der Kraft des gesprochenen Wortes

Hörbuchpräsentation mit Jochanan Shelliem:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
IG Farben-Haus, Raum 311

Öffentliche Veranstaltung im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Förderverein Fritz Bauer Institut e.V., veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank.

1960 wird der unter falschem Namen in Buenos Aires lebende Adolf Eichmann vom israelischen Geheimdienst gefasst und nach Jerusalem überstellt. In den prozessvor-bereitenden Verhören stellt sich Eichmann als gehorsamer Staatsdiener dar, der lediglich Befehle befolgte. Doch die Gespräche, die Eichmann unmittelbar vor seiner Verhaftung im Kreis des ehemaligen SS-Offiziers Sassen führte, zeigen sein wahres Gesicht.

Jochanan Shelliem verbindet in seiner Hörfunkarbeit bisher unveröffentlichte Mitschnitte des israelischen Polizeiverhörs Adolf Eichmanns mit O-Tönen aus Argentinien und Zeitzeugenaussagen. Ein Tondokument von großer Wucht und Eindringlichkeit.

Kontakt
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 0 69.79 83 22-39
Fax: 0 69.79 83 22-41
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de



Sa 04
Februar 2012
13:00

des Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Mitgliederversammlung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
IG Farben-Haus, Raum 311

Um 15.00 Uhr – im Anschluss an die Mitgliederversammlung – präsentiert Jochanan Shelliem sein neues Hörbuch zur Ergreifung und Vernehmung Adolf Eichmanns:
Begegnung mit einem Mörder – Die vielen Gesichter des Adolf Eichmann
oder: Von der Kraft des gesprochenen Wortes


Kontakt
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 0 69.79 83 22-39
Fax: 0 69.79 83 22-41
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de



Fr 27
Januar 2012
18:00

Legalisierter Raub

Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945

Ausstellungseröffnung:

Sparkasse Werra-Meißner
Friedrich-Wilhelm-Str. 40–42
37269 Eschwege

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks.
Mit Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Öffnungszeiten:
28. Januar bis 5. April 2012
Montag bis Mittwoch, 8.30¬–17.00 Uhr
Donnerstag und Freitag, 8.30–18.00 Uhr
Eintritt frei!

Für Schulen und andere Bildungseinrichtungen öffnet die Ausstellung
auf Anfrage bereits um 8.00 Uhr.

Sonderöffnungszeiten am Wochenende:

Samstag, 11. Februar 2012 / Sonntag, 4. März 2012 / Samstag, 24. März 2011
jeweils von 14.00–18.00 Uhr

Zur Ausstellung werden Gruppenführungen zum Preis von € 40,– angeboten.
Anmeldungen werden in der Sparkasse unter der Telefonnummer 05651.306-1234
von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.30 –17.00 Uhr entgegen genommen.

Die regionale Präsentation der Ausstellung wird unterstützt von der Ernst-Ludwig-Chambré-Stiftung zu Lich, dem Geschichtsverein Eschwege, dem Archiv der Stadt Eschwege, der Historischen Gesellschaft des Werralandes, der Buchhandlung Heinemann, der Musikschule Werra-Meißner und der Paul-Moor-Schule.

... <link fileadmin downloads _blank download herunterladen der datei>Begleitprogramm zur Ausstellung (pdf-Datei)

... <link internal-link internen link im aktuellen>Weitere Informationen zur Ausstellung



Fr 27
Januar 2012
17:00

Shoah in Griechenland

Die Deportation der jüdischen Gemeinde von Joánnina

Präsentation:

Museum Judengasse
Gedenkstätte Neuer Börneplatz
Kurt-Schumacher-Str. 10
Frankfurt am Main

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Eine Präsentation von Prof. Dr. Christoph Schminck-Gustavus (Bremen)
und Willy Schwarz (Chicago/Bremen)

Jüdisches Museum Frankfurt in Kooperation mit der Evangelischen Studierendengemeinde an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Katholischen Hochschulgemeinde und dem Friedrich-Dessauer-Haus.

Die Fotos einer Propagandakompanie der Wehrmacht aus dem Jahr 1944 zeigen erschütternde Szenen während der Deportationen aus Joánnina. Sie werden musikalisch begleitet von hebräischen Psalmen und Liedern in Ladino – der Sprache der sephardischen Juden in Thessaloniki.

Kontakt

<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de



Fr 27
Januar 2012
14:00

In Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz

Seminar zur Gedenkstättenpädagogik:

Goethe-Universität
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
IG Farben-Haus, Raum 1.418

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Kooperationsveranstaltung des Hessischen Jugendrings mit dem Fritz Bauer Institut.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Projekts »Wissenschaft-Praxis« des Hessischen Jugendrings, Wintersemesters 2011/12 an der Goethe Universität Frankfurt am Main.
Eingeladen sind VertreterInnen der Jugendverbände, JugendbildungsreferentInnen der politischen Bildung und Studierende des FB Erziehungswissenschaft.

14:00 Uhr: Zwischen Erinnerungspolitik und Gedenken
14:30 Uhr: Das Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust“
16:00 Uhr: Gemeinsame Begehung des Campus Westend: Die Geschichte des IG Farben-Hauses
16:30 Uhr: Das Norbert Wollheim Memorial: Zur Zwangsarbeit im Konzentrationslager Buna/Monowitz
17:30 Uhr: Veranstaltungsende

Es laden ein:

Holger Kindler, stellv. Vorsitzender Hessischer Jugendring
Dr. Manfred Wittmeier, Hessischer Jugendring, Wiesbaden
Gottfried Kößler, stellv. Direktor Fritz Bauer Institut

Anmeldung bis 23. Januar 2012 an:

Hessischer Jugendring
Schiersteiner Str. 31–33
65187 Wiesbaden
Tel.: 0611 - 990 83 20
Fax: 0611 - 990 83 60
<link mail ein fenster zum versenden der>diehl@hessischer-jugendring.de



Fr 27
Januar 2012
11:00

Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung

NS-Gesellschaft und Gewalt

Vortrag von Prof. Dr. Michael Wildt, Berlin:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Hörsaalzentrum, Raum HZ 6

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem
Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Am 19. August 1933 wurde ein junger Mann durch die Straßen getrieben und musste ein Schild halten, auf dem stand: »Ich habe ein Christenmädchen geschändet!« Uniformierte SA-Männer begleiteten ihn, wie bei einem Volksfest lief vor ihm ein Spielmannszug. Umstehende säumten den »Umzug«. Bislang wurde nationalsozialistische Gewalt vor allem mit dem NS-Staat und seinen Terrororganen in Verbindung gebracht. Indessen rückt in der neueren Forschung mehr und mehr die gesellschaftliche Dimension der Gewalt in den Blick. Michael Wildt wird diesen Veränderungen in der Analyse von Gewalt nachgehen und diskutieren, was dieser Perspektivwechsel für die Geschichte des Holocaust bedeutet.

Michael Wildt ist Professor für Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts mit dem Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt Universität in Berlin. Zuvor war er außerordentlicher Professor an der Universität Hannover, dann Honorarprofessor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung.
Seine Habilitation Generation des Unbedingten. Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes erschien 2002 in der Hamburger Edition. 2007 erschien im selben Verlag sein Buch Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939, das in einem Internetforum zum besten historischen Buch 2008 erkoren wurde.

Ab 12:30 Uhr im Foyer des IG Farben-Hauses:
Namenslesung zum Gedenken der Opfer der IG Farben
Eine Veranstaltung der Initiative Studierender am IG Farben-Campus

Kontakt
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de



Sa 21
Januar 2012
15:00

Norbert Wollheim Memorial

Öffentliche Führung:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Patrick Schwentke

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
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Do 19
Januar 2012
20:00

»Babi Jar – Das vergessene Massaker«

Filmvorführung und Podiumsdiskussion:

Deutsches Filmmuseum Frankfurt
Schaumainkai 41

Ein Film von Christine Rütten und Lutz Rentner (45 Min.)

Im Anschluss an den Film diskutieren Raphael Gross (Fritz Bauer Institut/Jüdisches Museum), Johannes Glenz (Pflichtverteidiger im Prozess von 1968), Cornelia Maimon-Levi (Conference on Jewish Material Claims Against Germany) und Christine Rütten (Filmemacherin). Die Moderation führt Esther Schapira (Hessischer Rundfunk).

Eine Kooperation des Hessischen Rundfunks, der Jewish Claims Conference, des Fritz Bauer Instituts sowie des Deutschen Filminstituts und goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films.

Es war die größte Massenerschießung des Zweiten Weltkriegs und doch ist das Massaker von Babi Jar wenigen ein Begriff. Im September 1941 erschossen Deutsche nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew 33.771 Juden. Zwei Tage dauerte das grauenvolle Morden.
Wurde die sogenannte »Endlösung der Judenfrage« am 20. Januar 1942 beschlossen, hatte die planmäßige Vernichtung der Juden doch längst begonnen. Das zeigt die erschütternde Dokumentation von Christine Rütten und Lutz Rentner. Babi Jar war der Vorläufer von Auschwitz – der Mord nach Dienstplan. Im Schichtbetrieb wurden Menschen erschossen und im Massengrab verscharrt.
1968 wurden einige der Täter vom Landgericht Darmstadt wegen Beihilfe zum Mord verurteilt, andere freigesprochen. Elf Angeklagte holte hier ihre NS-Vergangenheit ein. Sie waren nach dem Krieg mühelos in ihre bürgerliche Existenz zurückgekehrt. „Es ist nicht einer aufgestanden, irgendeine Person, die gesagt hat, ich habe Gewissensbisse, ich kann nachts nicht schlafen“, erklärt der Filmproduzent Artur Brauner erschüttert. Er selbst hat 49 Verwandte im Holocaust verloren.
Artur Brauner kommt in der Dokumentation ebenso zu Wort wie die letzten Überlebenden, die wie durch ein Wunder dem Massaker von Babi Jar entkamen. Die Dokumentation zeigt, dass die Mörder Männer waren, die fest daran glaubten, das Richtige zu tun.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de



Mo 16
Januar 2012
18:15

Lügen für Deutschland

Der propagandistische Charakter des Films im »Dritten Reich«

Vortrag von Alfons Maria Arns:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
IG Farben-Haus, Raum 411

Kulturpolitik im »Dritten Reich«
Fortsetzung der Vortragsreihe vom WS 2010/2011

Der antisemitische Film war sicher die fürchterlichste »Kulturwaffe« zum Zwecke der Vorbereitung, Durchführung und Bilanzierung des Holocaust. Neben der Komödie und dem Pseudodokumentarfilm bedient sich die NS-Propaganda des offen infamen historischen Melodrams (»Jud Süß«, 1940) und des versteckt perfiden phantastischen Märchenfilms (»Münchhausen«, 1943). Am Beispiel dieser zwei ästhetisch gegensätzlichen Filme zeigt Alfons Maria Arns den politischen Charakter des vermeintlich unpolitischen NS-Unterhaltungsfilms auf.

Alfons Maria Arns (Frankfurt am Main) ist Autor und freiberuflicher Literatur-, Musik- und Filmwissenschaftler.

Kontakt

Dr. Jörg Osterloh
<link mail ein fenster zum versenden der>j.osterloh@fritz-bauer-institut.de



Sa 17
Dezember 2011
15:00

Norbert Wollheim Memorial

Öffentliche Führung:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Céline Wendelgaß

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Mo 05
Dezember 2011
18:15

»Bayreuth der deutschen Klassik«

Theater im »Dritten Reich« am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main

Vortrag von Heike Drummer:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.811

Kulturpolitik im »Dritten Reich«
Fortsetzung der Vortragsreihe vom WS 2010/2011

Wie in der gesamten Kulturpolitik, so änderten sich nach dem 30. Januar 1933 auch die Verhältnisse an den deutschen Bühnen radikal. Der NS-Staat erkannte gerade im Theaterbereich vielseitiges Potenzial, durch anspruchsvolle Unterhaltung zu indoktrinieren und damit vor allem auch das Bildungsbürgertum zu erreichen. Künstlerische Freiheit wurde planmäßig zerstört.
Zu den wichtigen machtpolitischen Maßnahmen gehörten etwa der Prozess der »Gleichschaltung«, die Gründung der Reichstheaterkammer, rassistisch und politisch motivierte Entlassungen innerhalb der Bühnenbelegschaften, Neueinstellungen von Nationalsozialisten, Überwachung und Zensur der Spielpläne, Umdeutung vor allem der Klassiker zu ideologischen Heroenstücken, Missbrauch der Bühnen für NS-Veranstaltungen, die Einführung der Gattung Thingspiele, die Übersetzung international üblicher Theatersprache ins Deutsche und nach 1939 der Einsatz von Fronttheatern.
Der systematische »Kulturkampf« richtete sich vornehmlich gegen die Moderne im Theater und ihre Protagonisten. Meist initiiert von »deutsch-völkischen« Kreisen setzte er bereits in der Weimarer Zeit ein. Am Beispiel der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main wird die Theaterpolitik von den 1920er Jahren bis 1945 vorgestellt. Ein Aspekt konzentriert sich auf die Vertreibung des jüdischen Bühnenpersonals, vertieft anhand ausgewählter Künstlerbiografien.

Heike Drummer
, geb. 1962, arbeitet seit 1990 als selbstständige Historikerin in Frankfurt am Main. 2005 war sie an den Recherchen für die Gedenktafel und der Realisation der Ausstellung »… wir haben bis zuletzt ausgehalten. Opfer der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main während der NS-Zeit« beteiligt. 1995 Mitgründerin der Geschichtswerkstatt »Zeitsprung. Kontor für Geschichte«. 2011 Gründung (zusammen mit Alfons Maria Arns) der Gesellschaft »DRUMMER und ARNS Historiker GbR«.
Heike Drummer ist Co-Autorin der 2011 im Metropol Verlag erschienenen Publikation Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der „Juden« und »politisch Untragbaren« aus den hessischen Theatern 1933 bis 1945. In Kürze erscheint in der Zeitschrift Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst ihr Beitrag »›…dem Wahren, Schönen und Guten zu dienen‹: Friedrich Krebs (1894–1961) – Frankfurter Oberbürgermeister in der NS-Zeit«.

Kontakt

Dr. Jörg Osterloh<link mail ein fenster zum versenden der>
j.osterloh@fritz-bauer-institut.de



Sa 19
November 2011
15:00

Norbert Wollheim Memorial

Öffentliche Führung:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Patrick Schwentke

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
<link http: www.wollheim-memorial.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.wollheim-memorial.de



Do 17
November 2011
19:30

Die fiskalische Ausbeutung der Juden 1933–1945

Praktiken der Arisierung

Vortrag von Gundi Mohr, mit einer Lesung von Helge Heynold:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
Hörsaalzentrum, Raum HZ 14

Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Dem Holocaust ging die soziale Ausgrenzung und wirtschaftliche Vernichtung der Juden voraus, die mit dem Boykott-Tag gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933 begann. Was folgte, war die gezielte Ausschaltung der Juden aus dem Wirtschaftsleben, die soziale Ächtung und Demütigung von Menschen, die nach den Rassegesetzen der NS-Machthaber als minderwertig galten, der Aufruf zum Hass. Inwieweit waren die Steuergesetzgebung und die Finanzämter wesentlicher Bestandteil der Vernichtungspolitik?

Dieser Frage geht Gundi Mohr, Finanzbeamtin und stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Fritz Bauer Institut, nach.
Helge Heynold, Hessischer Rundfunk, liest aus Dokumenten zum Thema.

Legalisierter Raub.
Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945

Die Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks ist noch bis zum
30. November 2011 im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen, Barbarossastr. 24 zu sehen.
... <link internal-link internen link im aktuellen>Informationen zur Ausstellung

Kontakt

<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de



Mi 16
November 2011
19:00

Immer wieder »Friedrich«?

Einwände gegen ein beliebtes Jugendbuch

Vortrag von Ulrike Schrader:

Jüdisches Museum Frankfurt am Main
Untermainkai 14/15
Vortragsraum, 2. OG

Der Jugendroman Damals war es Friedrich von Hans Peter Richter erschien 1961 und gilt noch immer als Einstiegsklassiker zum Thema Nationalsozialismus. Das Buch beschreibt anhand einer Freundschaft zwischen dem jüdischen Jungen Friedrich und dem nicht-jüdischen, namenslosen Ich-Erzähler die Ereignisse in einer unbestimmt bleibenden deutschen Stadt in den Jahren von 1925 bis 1942.

Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte »Alte Synagoge Wuppertal« und Lehrbeauftragte an der Bergischen Universität Wuppertal, unterzieht in dem Vortrag das dem Jugendbuch zugrunde liegende Geschichtsbild einer kritischen Analyse. Dabei bemängelt sie das dem Jugendbuch zugrunde liegende Geschichtsbild, »das keine Handlungsspielräume zulässt, ein aktives Eingreifen von handelnden Personen unmöglich erscheinen lässt und daher die Frage nach Verantwortung und Unterlassung nicht stellt«.

Im Februar wird das Pädagogische Zentrum in einer Lehrerfortbildung ausgewählte Jugendromane zu Nationalsozialismus und Holocaust für den Deutschunterricht vorstellen.

Kontakt
Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts
und des Jüdischen Museums Frankfurt
Seckbächer Gasse 14
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069.212 74237
<link mail ein fenster zum versenden der>info@pz-ffm.de
<link http: www.pz-ffm.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.pz-ffm.de



Fr 04
November 2011
14:30

Konfrontationen

Pädagogische Annäherung an Geschichte und Wirkung des Holocaust

Lehrer(fort)bildung:

bis Sonntag, 06.November 2011, 12:30 Uhr
Europäischen Jugendbegegnungs- und -bildungsstätte Weimar

Fortbildungsseminar des Fritz Bauer Instituts in Zusammenarbeit mit der
Europäischen Jugendbegegnungs- und -bildungsstätte Weimar, www.ejbweimar.de

Einführungsseminar in das Programm Konfrontationen
Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Lehrkräfte und PädagogInnen in der historisch-politischen Bildung, ist aber auch für sonstige Interessierte offen.
Sie ist vom IQ Hessen akkreditiert und vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm Reg.-Nr. ALX-82-133) als Fortbildung anerkannt.
Anmeldeschluss: 10. Oktober 2011

Weitere Informationen zur Lehrer(fort)bildung
... Programmflyer (pdf-Datei)

Weitere Informationen zur Publikationsreihe
... Konfrontationen

Kontakt
Gottfried Kößler
Pädagogisches Zentrum Frankfurt
Tel. 069.212-49439
gottfried.koessler(at)stadt-frankfurt.de
www.pz-ffm.de



Fr 04
November 2011
9:00

Karrieren von Wirtschaftsbürgern während und nach dem Holocaust

Workshop (Geschlossene Veranstaltung):

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
House of Finance
Raum Chicago

Die Frage nach Umbrüchen und Kontinuitäten in der deutschen Gesellschaft nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist derzeit eines der wichtigen Forschungsfelder in der deutschen Historiographie. In diesem Zusammenhang drängt sich auch die Frage nach dem Verhalten der »Kapitäne des Wirtschaftswunders« in den Debatten um die Verantwortung für die Verbrechen des NS-Regimes, insbesondere dem Holocaust, und deren »Wiedergutmachung« auf.

Donnerstag, 3. November 2011
– Öffentlicher Abendvortrag –
IG Farben-Haus, Raum NG 1.741a
18.15–21.00 Uhr

  • Begrüßung zum Workshop »Karrieren von Wirtschaftsbürgern während und nach dem Holocaust«
    Raphael Gross (Fritz Bauer Institut)
  • Werner Plumpe (Frankfurt am Main):
    Wirtschaftsbürgertum im Wandel
  • Empfang

Freitag, 4. November 2011
– Geschlossene Veranstaltung –
House of Finance, Raum Chicago

  • 9.00–9.15 Uhr
    Harald Wixforth (Bielefeld):
    Einführung
  • 9.15–10.15 Uhr
    Cornelia Rauh (Hannover):
    Keine »Nutznießer« des NS-Regimes? Fritz Kiehn und Gustav Schickedanz
  • 10.15–11.15 Uhr
    Ralf Banken (Frankfurt am Main):
    »Vergangenheitsbewältigung« im Degussa-Konzern
  • 11.30–12.30 Uhr
    Stephan H. Lindner (München):
    Die Hoechst AG nach dem Zweiten Weltkrieg –
    Schatten der Vergangenheit oder personeller Neubeginn?
  • 13.30–14.30 Uhr
    Martin Münzel (Berlin):
    Die jüdische Wirtschaftselite Frankfurts. Verdrängung – Ausschaltung – Rückkehr
  • 14.30–15.30 Uhr
    Ingo Köhler (Göttingen):
    »Wiedergutmachung« bei jüdischen Privatbankiers
  • 15.45–16.45 Uhr
    Johannes Bähr (Frankfurt am Main/Berlin):
    Die Frankfurter »Banker Society« nach dem Zweiten Weltkrieg
  • 16.45–17.15 Uhr
    Abschlussdiskussion

Der Workshop richtet sich insbesondere an einschlägig arbeitende Historiker und Sozialwissenschaftler. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten kann eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung erfolgen.

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Kontakt
Dr. Jörg Osterloh
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Dr. Harald Wixforth
<link mail ein fenster zum versenden der>harald-wixforth@t-online.de