Guide: Sandra Sattler
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Veranstalter: Mal Seh'n Kino e.V.
Mit freundlicher Unterstützung durch das
Amt für Wissenschaft und Kunst der Stadt Frankfurt am Main
Kartenbestellung: 069.5970845
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Fritz Bauer – Tod auf Raten
Ein Film von Ilona Ziok
Deutschland 2010, 97 Minuten
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Fritz Bauer
Auflistung biographischer Daten/Bibliographie
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Moderation: Christoph Schneider
Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts und des S. Fischer Verlags.
Ernst Klee hat mit seinem erstmals 1983 erschienenen Buch über die »Euthanasie« im NS-Staat Furore gemacht und die historische Forschung vorangebracht. Jahrzehntelang hat er in Archivbeständen des In- und Auslandes gearbeitet und wie niemand sonst unpublizierte Materialien entdeckt. Nun hat Klee sein als Standartwerk geltendes Buch völlig neu gefasst und legt eine komplett überarbeitete und zugleich erweiterte Fassung mit neuem Titel vor. Umfassend, detailliert und erschütternd schildert er die bis 1945 durchgeführte Massentötung von alten, kranken, für »lebensunwert« erklärten Menschen. Der Mord wurde als Geheime Reichssache notdürftig verschleiert.
Für die jetzt vorliegende Fischer Taschenbuchausgabe wurden alle früher anonymisierten Namen dechiffriert. Anhand neuer Dokumente belegt Klee, dass die mörderischen Gaswagen – anders als in der Literatur zu lesen – bereits ab Herbst 1939 systematisch zum Krankenmord im Einsatz waren. Er schildert auch die psychiatrische »Entsorgung« von SS-Leuten, die beim Massenmord durchdrehten. Eine Tätergruppe ist hinzugekommen: Zu den Mordkomplizen und Nutznießern des Massenmordes gehörte auch die Wehrmacht. Sie überantwortete kranke Soldaten skrupellos psychiatrischen Mördern. Eingearbeitet sind auch neue Erkenntnisse zum Verbleib jener Euthanasiespezialisten, die in die Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Treblinka wechselten. Das Buch wird abgerundet mit Kurzbiografien der Täter und ihrer zahlreichen Helfershelfer.
Ernst Klee, geboren 1942, Journalist und Buchautor. Für seine Filme und Artikel erhielt er u.a. den Adolf-Grimme-Preis (1982). Für sein grundlegendes Werk Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer (1997) wurde ihm der Geschwister-Scholl-Preis verliehen. Die Stadt Frankfurt am Main zeichnete ihn 2001 mit der Goethe-Plakette aus und 2007 das Land Hessen mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille. Seit 2005 ist eine Förderschule im westfälischen Mettingen nach ihm benannt.
Buchveröffentlichungen u.a.: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich (2007); Das Personenlexikon zum Dritten Reich (2003); Deutsche Medizin im Dritten Reich (2001); Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer (1997); Was sie taten, was sie wurden (1986); Dokumente zur »Euthanasie« (1985) und »Euthanasie« im NS-Staat. Die »Vernichtung lebensunwerten Lebens« (1983), allesamt S. Fischer-Verlag.
Ernst Klee: »Euthanasie« im Dritten Reich. Die »Vernichtung lebensunwerten Lebens«
Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 2010, 736 S., € 16,95
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Fritz Bauer Institut
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Filmvorführung am Donnerstag, 3. März in Anwesenheit der Regisseurin Ilona Ziok.
Veranstalter: Mal Seh'n Kino e.V.
Mit freundlicher Unterstützung durch das
Amt für Wissenschaft und Kunst der Stadt Frankfurt am Main.
Kartenbestellung: 069.5970845
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Fritz Bauer – Tod auf Raten
Ein Film von Ilona Ziok
Deutschland 2010, 97 Minuten
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Fritz Bauer
Auflistung biographischer Daten/Bibliographie
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Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Die Vertreibung der Deutschen im östlichen Europa infolge des Zweiten Weltkriegs gehört zu den umstrittensten Themen der deutschen Zeitgeschichte; denn die Geschichte und vielfältigen Erfahrungen der Vertriebenen sind trotz aufwändiger Quellen- sowie Zeitzeugeneditionen und vieler Detailstudien wenig bekannt. Wer wurde wo und wann von wem warum vertrieben?
Das Historikerehepaar Eva und Hans Henning Hahn geht der Geschichte des Erinnerns an die Vertreibungen nach, zeigt Fakten auf und erläutert Legenden und schreibt eine Geschichte des öffentlichen Erinnerns.
Eva Hahn wirkte als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Collegium Carolinum in München und ist heute als unabhängige Historikerin in Oldenburg tätig. Hans Henning Hahn ist Professor für moderne Osteuropäische Geschichte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die modern e polnische Geschichte sowie Fragen der Gedächtniskultur und der Historischen Stereotypenforschung.
2010 erschien von Eva und Hans Henning Hahn im Ferdinand Schöningh Verlag die Monographie, Die Vertreibung im deutschen Erinnern. Legenden, Mythos, Geschichte. Hans Henning Hahn gab 2008 den Band Erinnerungskultur und Versöhnungskitsch heraus, der im Verlag Herder-Institut erschien. Er ist Autor und Herausgeber weiterer Publikationen zum Thema.
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Fritz Bauer Institut
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Der Nahostkonflikt wird in der Schule häufig als Anlass von antisemitischen Positionierungen wahrgenommen. Oft sehen sich Lehrkräfte durch die Anforderung überfordert, adäquat auf Schüleräußerungen zu reagieren, die offensichtlich politisch-ideologisch motiviert sind und ad hoc nicht verifizierbare Fakten behaupten. Um in solchen Fällen kompetent agieren zu können und als Grundlage eines fundierten Unterrichts sind Fachkenntnisse unerlässlich.
Diese Fortbildungsreihe vermittelt Einblicke in die historische Forschung über die Geschichte der Region bis zur Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 und des damit verbundenen Krieges (israelisch: Unabhängigkeitskrieg/palästinensisch: Naqba = Katastrophe).
Die Themenfelder sind:
1. Jerusalem (Religion und Geschichtspolitik);
2. Nationalstaatsbewegungen (Zionismus / Panarabismus) und Bodenfrage;
3.Voraussetzungen und Geschichte des Konflikts 1945–1948.
Auf der Grundlage der Einführung in den Forschungsstand wird jeweils mit kontrastiven Quellen gearbeitet, um gemeinsam Unterrichtskonzepte zu skizzieren und Probleme der Vermittlung zu diskutieren. Damit verbunden sollen Probleme der Vermittlung im Unterricht erörtert werden, auch und gerade in Klassen mit Schülern mit Migrationshintergrund aus dem islamischen Kulturbereich.
Fortbildung für Lehrkräfte der Fächer Geschichte, PoWi, Religion und andere Interessierte.
Leitung: Dr. Wolfgang Geiger, Gottfried Kößler
Dieses Fortbildungsangebot wird mit 15 Leistungspunkten bewertet.
Anmeldung bitte per E-Mail.
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Dr. Wolfgang Geiger / Gottfried Kößler
PÄDAGOGISCHES ZENTRUM FFM
FRITZ BAUER INSTITUT & JÜDISCHES MUSEUM FRANKFURT
Telefon: 069.212-49434 / 069.212-49439
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Die nationalsozialistische Propaganda benutzte die literarische Figur des ewigen Juden als Metapher des Hasses und instrumentalisierte sie für verschiedene mediale Darbietungen. In München wurde ab November 1937 die Ausstellung »Der ewige Jude« gezeigt. Die Inszenierung, deren Zweck es war, Abscheu vor Juden zu erregen, wanderte nach Wien, Berlin und in andere Städte. Die Ausstellung bildete die Grundlage für den gleichnamigen Propagandafilm, der im November 1940 Premiere hatte. Der Film bediente sich derselben Methoden wie die Ausstellung: Diskriminierung, Denunziation, Stigmatisierung. Er wurde im ganzen deutschen Herrschaftsgebiet gezeigt mit dem Ziel, Antisemitismus zu stimulieren und die Bevölkerung auf den Judenmord vorzubereiten.
Prof. Dr. Wolfgang Benz ist Professor an der Technischen Universität Berlin und seit 1990 Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung. Benz ist 1985 Mitbegründer und Herausgeber der Dachauer Hefte und seit 1992 auch Herausgeber des im Metropol Verlag erscheinenden Jahrbuchs für Antisemitismusforschung. Er ist Autor zahlreicher Monographien zum Antisemitismus im Nationalsozialismus und zum Holocaust. Als Standardwerke gelten Geschichte des Dritten Reiches, 2000 im Münchner C.H. Beck Verlag erschienen, und Der Holocaust, 1995 ebenfalls im Beck Verlag herausgekommen. Teils als alleiniger Herausgeber teils in Kooperation mit Kollegen hat er wichtige Nachschlagewerke zum Nationalsozialismus, zum Holocaust und zum Deutschen Widerstand veröffentlicht. Hervorzuheben sind auch die im Metropol-Verlag erscheinende Bibliothek der Erinnerung und die im Fischer Taschenbuchverlag publizierte Reihe Lebensbilder – Jüdische Erinnerungen und Zeugnisse.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 20:15 Uhr
Darmstadt, Rex-Kino, Grafenstr. 18-20
Eine Veranstaltung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
und »Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.«
Filmvorführung und Diskussion mit der Regisseurin Ilona Ziok
<link http: rex-kinos-darmstadt.kino-zeit.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>rex-kinos-darmstadt.kino-zeit.de
Donnerstag, 3. Februar 2011, 20:00 Uhr
Wiesbaden, Caligari FilmBühne, Marktplatz 9
Eintritt: € 5,50 / ermäßigt € 4,50
Eine Veranstaltung des Kulturamtes Wiesbaden,
der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
und »Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.«.
Filmvorführung und Diskussion mit der Regisseurin Ilona Ziok
<link http: www.wiesbaden.de caligari _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.wiesbaden.de/caligari
Freitag, 4. Februar 2011, 18:00 Uhr
Mainz, CinéMayence, Maison de France, Schillerstr. 11
Eine Veranstaltung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
und »Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.«.
Filmvorführung und Diskussion mit der Regisseurin Ilona Ziok
<link http: www.cinemayence.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.cinemayence.de
Samstag, 5. Februar 2011, 20:00 Uhr
Frankfurt am Main, Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5
Eine Veranstaltung der Humanistische Union Frankfurt,
der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
und »Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.«.
Eintritt: € 7,– / ermäßigt € 5,–
Filmvorführung und Podiumsgespräch mit der Regisseurin Ilona Ziok,
Heiner Halberstadt (Club Voltaire) und Peter Menne (Humanistische Union)
<link http: www.club-voltaire.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.club-voltaire.de
Sonntag, 6. Februar 2011, 18:00 Uhr
Wiesbaden, Caligari FilmBühne, Marktplatz 9
Eintritt: € 5,50 / ermäßigt € 4,50
Filmvorführung im Rahmen einer Veranstaltung
des Kulturamtes der Stadt Wiesbaden,
der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
und »Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.«.
<link http: www.wiesbaden.de caligari _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.wiesbaden.de/caligari
Fritz Bauer – Tod auf Raten
Ein Film von Ilona Ziok
Deutschland 2010, 97 Minuten
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Fritz Bauer
Auflistung biographischer Daten/Bibliographie
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Reihe: Kulturpolitik im »Dritten Reich«
Die Vortragsreihe soll sich mit zentralen Bereichen der Kulturpolitik im »Dritten Reich« befassen. Die Beiträge behandeln unter anderem die Organisation des Kulturlebens, die ideologischen Ansprüche und die Praxis der nationalsozialistischen Kulturpolitik – in diesem Kontext stehen auch die Kompetenzkämpfe etwa zwischen Joseph Goebbels und Alfred Rosenberg – sowie die Ausschaltung von politischen Gegnern und aller Juden.
»Nur nicht langweilig werden« lautete die Marschrichtung, die Propagandaminister Joseph Goebbels für den deutschen Rundfunk ausgegeben hatte. Und dies bedeutete ab 1935 vor allem eines: Unterhaltung, Unterhaltung und nochmals Unterhaltung. Ob in Wunschkonzerten, »Werkpausen « aus Industriebetrieben oder im Rahmen der legendären Sendereihe »Der frohe Samstagnachmittag« – unterhaltende Anteile dominierten das Programm des gleichgeschalteten Rundfunks. Anhand von O-Tönen und zeitgenössischem Bildmaterial erläutert die Rundfunkhistorikerin Birgit Bernard die Funktion von Unterhaltung für die Stabilisierung der Diktatur.
Weitere Termine der Vortragsreihe
Dienstag, 16. November 2010: Die Organisation der Kulturpolitik im »Dritten Reich«, Vortrag von Christoph Schmidt, Münster
Dienstag, 30. November 2010: Ein gescheitertes Experiment? Zur Bedeutung des Buches für die NS-Mediendiktatur, Vortrag von Jan-Pieter Barbian, Duisburg
Dienstag, 11. Januar 2011: Makel und Marketing. Über den widersprüchlichen Umgang mit Provenienzen verfemter Kunstwerke im »Dritten Reich», Vortrag von Uwe Fleckner, Hamburg
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dr. Jörg Osterloh
Tel.: 069.798 322-35
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Der Vorstand des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.
lädt gemäß § 7 der Satzung zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein.
Um 15:00 Uhr, im Anschluss an die Mitgliederversammlung,
wird für alle Mitglieder und Interessierte das neu gegründete
Pädagogische Zentrum Frankfurt am Main vorgestellt.
Brigitte Tilmann, Präsidentin des Oberlandesgerichtes a. D.
(Vorsitzende des Fördervereins)
Das Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts
und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main stellt sich vor
Das Pädagogische Zentrum Frankfurt arbeitet seit Herbst 2010 in eigenen Räumen in der Seckbächer Gasse 14. Es verbindet die Themenfelder deutsch-jüdische Geschichte im europäischen Kontext und jüdische Gegenwart mit der Geschichte und Nachgeschichte des Holocaust. Zu Themen aus diesem weiten Arbeitsfeld bietet es Beratungen, Fortbildungen, Workshops und Studientage an. Darüber hinaus entwickelt das Zentrum innovative Zugänge zu seinen Themenfeldern, die vor allem auf die Veränderung der deutschen Gesellschaft (Migrationsgesellschaft, Medien) reagieren.
Eine Präsentation führt in die verschiedenen Arbeitsfelder ein und stellt aktuelle Projekte vor.
Danach stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pädagogischen Zentrums für ein Gespräch zur Verfügung.
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Kontakt
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Manuela Ritzheim
Tel.: 069.798 322-39
<link mail ein fenster zum versenden der>m.ritzheim@fritz-bauer-institut.de
Veranstaltung zum Gedenken jüdischer Mitbürger. Eintritt frei.
Stadt Flörsheim am Main in Zusammenarbeit mit dem Graf-Staufenberg-Gymnasium.
Die Stadt Flörsheim am Main ist Mitglied im <link internal-link internen link im aktuellen>Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Vor fast 69 Jahren begann die systematische gewaltsame Verschleppung jüdischer Bürger aus Flörsheim und anderen Orten des Main-Taunus-Kreises sowie aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden.
In zwei Massendeportationen am 10. Juni und 28. August 1942 wurden mehr als 430 jüdische Menschen gewaltsam aus ihren Wohnungen in ein Sammellager in Frankfurt und weiter in das Ghetto Izbica, das Konzentrationslager Majdanek, das Vernichtungslager Sobibor, das Ghetto Theresienstadt und weiter in die Vernichtungslager Treblinka und Auschwitz transportiert.
Monica Kingreen, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, und seit vielen Jahren mit der Erforschung des Jüdischen Landlebens in Hessen und der Verfolgung der Juden während der NS-Zeit beschäftigt geht in ihrem Vortrag den Verschleppungen aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden detailliert nach.
Kontakt
Monica Kingreen
Pädagogisches Zentrum FFM
Fritz Bauer Institut & Jüdisches Museum Frankfurt
Telefon: 069.212-74238
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Veranstaltungsreihe »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«
Gottfried Kößler ist stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts für den Bereich Pädagogik und Mitarbeiter des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt.
Veranstaltung im Rahmen des Seminars von Dr. Manfred Wittmeier
Veranstalter: Hessischer Jugendring in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut
Einladung des Hessischen Jugendrings
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Weitere Termine der Veranstaltungsreihe zum
»Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Veranstaltungsreihe »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«
Vortrag von Prof. Dr. Michael Stolleis
(Max Planck Institut für Europäische Rechtsgeschichte)
Grußwort von Prof. Dr. Werner Müller-Esterl
(Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Weitere Termine der Veranstaltungsreihe zum
»Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«
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Fritz Bauer Institut
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Veranstaltungsreihe »Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«
Prof. Dr. Raphael Gross ist Direktor des Fritz Bauer Instituts,
des Jüdischen Museums Frankfurt am Main und des Leo Baeck Institute, London.
Veranstaltung im Rahmen der Vorlesung von Dr. habil. Benjamin Ortmeyer
Weitere Termine der Veranstaltungsreihe zum
»Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Durch den Film »Schindlers Liste« von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 wurde er weltberühmt: der deutsche Fabrikbesitzer, der unter Einsatz seines Lebens und seines gesamten Vermögens fast 1.100 Juden vor dem sicheren Tod im Vernichtungslager Auschwitz rettete.
Wohl kaum ein historischer Spielfilm hat in den vergangenen Jahren eine vergleichbare Breitenwirkung auf die Wahrnehmung des Holocaust gehabt wie der Film von Steven Spielberg. Bemerkenswerterweise handelt es sich auch um einen Film, den Schülerinnen und Schüler nicht nur durch den Schulunterricht, sondern aus dem Fernsehprogramm oder durch die Ausleihe aus der Videothek kennen. Es bedarf keiner besonderen Überzeugungsanstrengung, um Schüler für eine Auseinandersetzung mit einem Spielberg-Film zu gewinnen.
In der Fortbildung geht es um verschiedene Zugangsformen zur schillernden Persönlichkeit Oskar Schindlers und die Möglichkeiten einer medienkritischen Auseinandersetzung mit Inhalten des Filmes. Dabei werden auch die Arbeitsmöglichkeiten für Schulklassen im Oskar und Emilie Schindler Lernzentrum einbezogen.
Veranstaltungsnummer: 056 4673
Leitung: Gottfried Kößler, Dr. Martin Liepach
Dieses Fortbildungsangebot wird mit fünf Leistungspunkten bewertet.
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Dr. Martin Liepach
PÄDAGOGISCHES ZENTRUM FFM
FRITZ BAUER INSTITUT & JÜDISCHES MUSEUM FRANKFURT
Telefon: 069.212-49434
Telefax: 069.212-30705
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Guide: Céline Wendelgaß
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Reihe: Kulturpolitik im »Dritten Reich«
Die Vortragsreihe soll sich mit zentralen Bereichen der Kulturpolitik im »Dritten Reich« befassen. Die Beiträge behandeln unter anderem die Organisation des Kulturlebens, die ideologischen Ansprüche und die Praxis der nationalsozialistischen Kulturpolitik – in diesem Kontext stehen auch die Kompetenzkämpfe etwa zwischen Joseph Goebbels und Alfred Rosenberg – sowie die Ausschaltung von politischen Gegnern und aller Juden.
Tief ist die Kluft zwischen der Diffamierung der modernen Kunst im »Dritten Reich« und der Absicht der Nationalsozialisten, die als »entartet« beschlagnahmten Werke zu möglichst hohen Preisen an ausländische Sammler und Museen zu verkaufen. Die nationalsozialistische Führung sah sich in der Lage, jene Werke, die sie mit Hohn und Spott gebrandmarkt hatte, in ihren Verhandlungen mit den akkreditierten Kunsthändlern und deren Kundschaft, mit ausländischen Galeristen und Museumskuratoren vollständig anders zu bewerten als gegenüber der deutschen Öffentlichkeit. Gerade die Tatsache, daß Gemälde, Skulpturen und Graphiken als »wertlose« Produkte kulturellen Verfalls in deutschen Museen beschlagnahmt wurden und ihnen dann unter Hinweis auf ihre Provenienz zu hohem Marktwert und internationaler Anerkennung verholfen werden sollte, kann als Indikator für die grundsätzliche Heterogenität der Kunst- und Kulturpolitik im »Dritten Reich« dienen.
Uwe Fleckner ist Professor für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und Leiter des Warburg-Hauses. Anfang 2011 erscheint im Akademie-Verlag der von ihm gemeinsam mit Max Hollein herausgegebene Sammelband »Museum im Widerspruch. Das Städel und der Nationalsozialismus«.
Weitere Termine der Vortragsreihe
Dienstag, 16. November 2010: Die Organisation der Kulturpolitik im »Dritten Reich«, Vortrag von Christoph Schmidt, Münster
Dienstag, 30. November 2010: Ein gescheitertes Experiment? Zur Bedeutung des Buches für die NS-Mediendiktatur, Vortrag von Jan-Pieter Barbian, Duisburg
Dienstag, 1. Februar 2011: Im »Pausenraum« der Diktatur – Unterhaltung im NS-Rundfunk, Vortrag von Birgit Bernard, Köln
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Fritz Bauer Institut
Dr. Jörg Osterloh
Tel.: 069.798 322-35
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Guide: Sandra Sattler
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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In Ost- und Mitteleuropa wurde der Holocaust lange aus der eigenen Geschichte verdrängt. Mit Ende des Kalten Krieges öffneten sich jedoch die bis dahin verschlossenen Archive. Damit ließ sich nicht länger leugnen, dass die Massenvernichtung der Juden ein wesentlicher Bestandteil nicht nur der deutschen Geschichte, sondern auch der vieler europäischer Staaten ist. Der Band zeigt, wie unter anderem in Polen, Rumänien und Litauen, aber auch in Ostdeutschland nach 1989 die Vergangenheit im Dritten Reich aufgearbeitet wurde. Dabei wird klar, dass die Erinnerungsarbeit vielfach noch in den Anfängen steckt.
Die Aufsätze für diesen Sammelband sind entstanden aus Beiträgen zur internationalen Konferenz »Die Nachgeschichte des Holocaust in Ost- und Mitteleuropa«, 25. und 26. Juni 2004 in Frankfurt am Main, veranstaltet vom Fritz Bauer Institut in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Karol Sauerland.
Micha Brumlik ist Professor am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt. Von 2000 bis 2005 war er Direktor des Fritz Bauer Instituts.
Karol Sauerland lehrt deutsche Literatur und Ästhetik an den Universitäten von Warschau und Thorn. Im Wintersemester 2003/2004 und im Sommersemester 2004 hatte er die Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung des Fritz Bauer Instituts an der Goethe-Universität Frankfurt am Main inne.
Micha Brumlik, Karol Sauerland (Hrsg.)
Umdeuten, verschweigen, erinnern
Die späte Aufarbeitung des Holocaust in Osteuropa
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2010, 257 S., € 29,90
EAN 978-3-593-39271-4
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 18
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Reihe: Kulturpolitik im »Dritten Reich«
Die Vortragsreihe soll sich mit zentralen Bereichen der Kulturpolitik im »Dritten Reich« befassen. Die Beiträge behandeln unter anderem die Organisation des Kulturlebens, die ideologischen Ansprüche und die Praxis der nationalsozialistischen Kulturpolitik – in diesem Kontext stehen auch die Kompetenzkämpfe etwa zwischen Joseph Goebbels und Alfred Rosenberg – sowie die Ausschaltung von politischen Gegnern und aller Juden.
Der NS-Staat war auch eine Mediendiktatur, in der die Literatur eine ideologisch definierte Rolle spielen sollte. Was im Dritten Reich erschien, war in vielen Fällen »von Goebbels' Gnaden«. Doch der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, der in Personalunion auch Präsident der Reichskulturkammer war, musste seine Macht mit anderen Herrschaftsträgern teilen. Der Vortrag schildert diesen zwölfjährigen Kampf zwischen staatlichen und parteiamtlichen Bürokratien um die Aufteilung und praktische Anwendung der literaturpolitischen Kompetenzen. Darüber hinaus geht der Vortrag auf die konkreten Auswirkungen der Politik auf das Verlagswesen, den Buchmarkt und die literarische Produktion ein. Dabei werden insbesondere auch die Ausschaltung der jüdischen Autoren und die »Arisierung« der jüdischen Verlage und Buchhandlungen thematisiert.
Dr. Jan-Pieter Barbian, geboren 1958, ist Direktor der Stadtbibliothek Duisburg. Der Historiker, Germanist und Philosoph promovierte 1991 mit einer Studie über die »Literaturpolitik im ›Dritten Reich‹. Institutionen, Kompetenzen, Betätigungsfelder«, veröffentlicht 1993 im Archiv für Geschichte des Buchwesens; die aktualisierte Taschenbuchausgabe erschien 1995 bei dtv.
Weitere Termine der Vortragsreihe
Dienstag, 16. November 2010: Die Organisation der Kulturpolitik im »Dritten Reich«, Vortrag von Christoph Schmidt, Münster
Dienstag, 11. Januar 2011: Makel und Marketing. Über den widersprüchlichen Umgang mit Provenienzen verfemter Kunstwerke im »Dritten Reich», Vortrag von Uwe Fleckner, Hamburg
Dienstag, 1. Februar 2011: Im »Pausenraum« der Diktatur – Unterhaltung im NS-Rundfunk, Vortrag von Birgit Bernard, Köln
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Fritz Bauer Institut
Dr. Jörg Osterloh
Tel.: 069.798 322-35
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Veranstalter: Frankfurter Anwaltsverein e.V.
und Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Liebe Mitglieder des Fördervereins,
liebe Freunde des Fritz Bauer Instituts,
Fritz Bauer gehört zu den großen Gestalten der Justizgeschichte der BRD. Zuletzt war er der Hessische Generalstaatsanwalt von 1956 bis zu seinem Tod 1968. Als Patriot und Humanist war sein zentrales Anliegen die Aufarbeitung der NS-Verbrechen durch die deutsche Justiz selbst mit seinen staatsanwaltschaftlichen Mitteln.
Wir freuen uns, Ihnen gemeinsam mit dem Frankfurter Anwaltsverein e.V., der Hessischen Generalstaatsanwaltschaft und dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. diesen Film im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung zeigen zu können und laden Sie dazu herzlich ein. Im Anschluss an die Filmvorführung moderieren die Veranstalter eine Diskussion zu Bedeutung, Leben und Wirken Fritz Bauers. Die Regisseurin Ilona Ziok hat ihre Teilnahme zugesagt.
Wegen der begrenzten Platzzahl möchten wir Sie bitten, sich mit Ihrem Vor- und Nachnamen, wenn Sie wollen auch mit Ihrer Funktion, und mit den Vor- und Nachnamen eventueller Begleitpersonen schriftlich beim Frankfurter Anwaltsverein e.V. (Adresse s.u.) anzumelden. Der Eintritt ist kostenlos.
Fritz Bauer – Tod auf Raten
Ein Film von Ilona Ziok
Deutschland 2010, 97 Minuten
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Fritz Bauer
Auflistung biographischer Daten/Bibliographie
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Kontakt
Frankfurter Anwaltsverein e.V.
Kurt Degenhard (Vorsitzender)
Fax: 069.287484
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Veranstalter: naxos.KINO IM THEATER – Dokumentarfilm & Gespräch e.V.,
unterstützt von der IG Metall, gefördert von der Otto-Brenner Stiftung,
in Kooperation mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Podiumsgspräch im Anschluss an den Film
Ilona Ziok (Regisseurin des Films), Jürgen Serke (Schriftsteller und Journalist),
Peter Menne (Vorsitzender der Humanistischen Union Frankfurt)
Gesprächsleitung: Wolf Lindner (Leiter des Naxos-Kinos)
Vor der Filmvorführung gibt es einen Sektempfang für alle Besucher,
nach dem Filmgespräch werden Kleinigkeiten zum Essen gereicht.
Fritz Bauer – Tod auf Raten
Ein Film von Ilona Ziok
Deutschland 2010, 97 Minuten
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Kontakt
Wolf Lindner
Tucholskystraße 57
60598 Frankfurt am main
Tel.: 069.707 949 10
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Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Vortragsreihe: Kulturpolitik im »Dritten Reich«
Die Vortragsreihe soll sich mit zentralen Bereichen der Kulturpolitik im »Dritten Reich« befassen. Die Beiträge behandeln unter anderem die Organisation des Kulturlebens, die ideologischen Ansprüche und die Praxis der nationalsozialistischen Kulturpolitik – in diesem Kontext stehen auch die Kompetenzkämpfe etwa zwischen Joseph Goebbels und Alfred Rosenberg – sowie die Ausschaltung von politischen Gegnern und aller Juden.
Die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Januar 1933 markierte einen tiefen Einschnitt in die Tradition der deutschen Kulturpolitik. Niemals zuvor hatte es auf deutschem Boden ein Regime gegeben, das mit einem derart brachialen wie allumfassenden kulturellen Gestaltungsanspruch auftrat und seine Politik durchsetzte. Der Vortrag skizziert die ideologischen Hintergründe dieser Politik und versucht, die Frage zu beantworten, welcher Organisationsformen, machtpolitischer Methoden und ökonomischer Mechanismen sich die Protagonisten des »Dritten Reichs« auf dem Kultursektor bedienten und welche Strukturen sie schufen und hinterließen. Dabei liegt der Fokus der Betrachtung nicht nur auf der Reichsebene, sondern auch auf den kulturpolitischen Handlungsebenen der mittleren und unteren Verwaltung sowie der Parteiinstitutionen.
Christoph Schmidt, geboren 1972, ist Archivar im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Der Historiker und Germanist promovierte 2003 mit seiner Studie über »Kommunale NS-Kulturpolitik im Parteigau Westfalen-Nord (1933–1945)«
Weitere Termine der Vortragsreihe
Dienstag, 30. November 2010: Ein gescheitertes Experiment? Zur Bedeutung des Buches für die NS-Mediendiktatur, Vortrag von Jan-Pieter Barbian, Duisburg
Dienstag, 11. Januar 2011: Makel und Marketing. Über den widersprüchlichen Umgang mit Provenienzen verfemter Kunstwerke im »Dritten Reich», Vortrag von Uwe Fleckner, Hamburg
Dienstag, 1. Februar 2011: Im »Pausenraum« der Diktatur – Unterhaltung im NS-Rundfunk, Vortrag von Birgit Bernard, Köln
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dr. Jörg Osterloh
Tel.: 069.798 322-35
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Ausgaben des Programmhefts
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