Veranstalter: <link internal-link internen link im aktuellen>Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. mit der Frankfurter Regionalgruppe der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. und dem Förderverein Roma e.V.
Vertreter_innen der tschechischen Roma-Organisation »Konexe« berichten über die Geschichte des Lagers Lety und den Kampf um ein würdiges Gedenken sowie die gegenwärtige Lage von Roma in Tschechien.
In der Zeit der nationalsozialistischen Besatzung bestand im tschechischen Lety in den Jahren 1942–1943 ein Konzentrationslager für Roma. Etwa 400 Menschen wurden im KZ Lety selbst ermordet, mehrere Tausend Gefangene wurden von dort aus nach Auschwitz deportiert. Nach der Befreiung wurde in Lety keine Gedenkstätte errichtet. Vielmehr errichtete die CSSR im Jahr 1973 eine große Schweinemastanlage auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers. Diese ist trotz nationaler und internationaler Proteste noch immer in Betrieb. Romaverbände, EU und UNO fordern seit 20 Jahren von der tschechischen Regierung, den Betrieb zu kaufen, um in Lety ein würdiges Gedenken an die Opfer zu ermöglichen. Außer Versprechungen und symbolischen Aktionen geschah bisher jedoch wenig. Kann Lety so möglicherweise gar als europäisches Symbol für die mangelnde Aufarbeitung und Anerkennung des Völkermords an den Roma gelten?
Die Verteter_innen der tschechischen Roma-Organisation »Konexe« engagieren sich im Kampf für die Errichtung einer Gedenkstätte in Lety. Sie werden hiervon ebenso berichten, wie von ihren aktuellen Erfahrungen des Antiromaismus und der allgemeinen sozialpolitischen Situation von Roma in Tschechien. Der Vortrag der Referent_innen von »Konexe« wird durch einen Kurzbericht zur Situation von Roma im Rhein-Main-Gebiet durch den Frankfurter Förderverein Roma e.V. ergänzt. Für das anschließende Gespräch stehen alle Vortragenden gerne bereit.
Kontakt
Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
<link mail ein fenster zum versenden der>d.becker@fritz-bauer-institut.de
Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: N.N.
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Die aktuelle Lebenssituation vieler Sinti und Roma in der Bundesrepublik Deutschland ist gekennzeichnet von alltäglicher und struktureller Diskriminierung und Abwertung. Die Berichterstattung über die so genannte Armuts-einwanderung von Roma aus Bulgarien und Rumänien ist ein Beispiel für die Aktualität dieser diskriminierenden Fremdbilder. In der Schule ist die Lage der Minderheit nicht nur ein Unterrichtsthema, sie ist ein Teil der pädagogischen Aufgaben. Nicht nur Jugendliche, sondern gerade die „Mitte der Gesellschaft“ – also auch die Schule und die Lehrkräfte – sind Teil des Problems. Alltägliche, oft subtile ethnische Zuschreibungen und Etikettierungen erfahren junge Sinti und Roma in Schule und Unterricht. Die stark vorurteilsgeprägte Wahrnehmung erschwert die gesellschaftliche Integration der Minderheit und blockiert dadurch gerade auch die Lebens- und Bildungschancen von Jugendlichen für einen erfolgreichen Schulabschluss und eine qualifizierte berufliche Ausbildung. Die Fachtagung möchte diese Mechanismen der gesellschaftlichen Ausgrenzung und die Funktion und Wirkung der rassistischen Stereotype in den Blick nehmen und dabei die Frage in den Mittelpunkt stellen, wie wir als Lehrer und Lehrerinnen individuelle und institutionelle Formen der Diskriminierung von Schülerinnen und Schülern aus der Minderheit der Sinti und Roma aufdecken können. Es werden Handlungsoptionen vorgestellt, die gegen die Ideologie der Ungleichwertigkeit eine Kultur der Anerkennung als Maßstab des pädagogischen Handelns setzen.
Grußworte
Rinaldo Strauß, Verband deutscher Sinti und Roma, Landesverband Hessen
Lieselotte Haffke, Leiterin Sachgebiet II.2.2, Landesschulamt und Lehrkräfteakademie
Dr. Uta George, Fachreferentin „Diversität und Integration“, Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Frankfurt am Main
Einführungsvortrag
Dr. Udo Engbring-Romang: Sinti und Roma und die Macht der Bilder
Workshops (13.15–16:00 Uhr)
Markus End: Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit
Joachim Brenner: Zur aktuellen Situation der Roma in Frankfurt am Main
Sabine Ernst: „Vertrauen ist ein Prozess“ – Die Bildungsstätte Schaworalle in Frankfurt am Main
Barbara Kirchner, Milena Ademovic: Roma-Schulmediation an einer Berliner Grundschule
Veranstalter
Landesschulamt und Lehrkräfteakademie Hessen, Gewaltprävention und Demokratielernen – Bildungsserver Hessen, Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main, Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main
Anmeldung
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Reisekosten werden nicht erstattet. Anmeldungen per Mail bis zum 13. März 2015 an: <link>
karin.stahl@kultus.hessen.de
... <link fileadmin user_upload uploadsfbi pdfdateien _blank download herunterladen der datei>Tagungsprogramm (pdf-Datei)
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Veranstaltung des <link http: www.pz-ffm.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main
Seit Ende der 1990er Jahre diskutieren Pädagogen und Erziehungswissenschaftlerinnen darüber, ob und wie das Lernen über den Nationalsozialismus »anders« konzipiert werden müsse, um »die Migrantenkinder« zu »erreichen«, ihnen »die Rolle des Holocaust« zu vermitteln und sie zu »integrieren«. In diesen Fachartikeln kommt eine Reihe von Selbst- und Fremdbildern über »Migranten« und »Deutsche« zum Ausdruck, die weniger mit individuellen Lernmotivationen von Schülern und Schülerinnen als mit deutscher nationaler Identität zu tun haben. Rosa Fava hat in ihrer Dissertation untersucht, welches Wissen über »die anderen« und »das deutsche Wir« die Diskussion prägt. Sie zeigt, wie dabei das Bild einer deutschen Aufarbeitungsgemeinschaft einerseits und interesseloser »Migrantenkinder« andererseits konstruiert wird.
Dr. Rosa Maria Fava ist Gymnasiallehrerin und Referentin für historische und politische Bildung. Sie hat als Teamerin in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme/Hamburg gearbeitet und die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus mitbegründet. 2012 bis Februar 2015 leitete sie im Jüdischen Museum Berlin das Projekt »Vielfalt in Schulen«. 2013 promovierte sie an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. Neben ihrer im Januar 2015 im Berliner Metropol Verlag erschienenen Dissertation, Die Neuausrichtung der »Erziehung nach Auschwitz« in der Einwanderungsgesellschaft. Eine rassismuskritische Diskursanalyse, hat sie zu den Themen »Schwarze im Nationalsozialismus«, »Sloweninnen und Slowenen im Konzentrationslager Neuengamme«, »Antisemitismus und Lernen über den Nationalsozialismus in der deutschen Einwanderungsgesellschaft« publiziert.
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Ausstellung vom 27. Februar bis 17. April 2015
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums
Präsentiert in Kooperation mit dem Justizministerium Baden Württemberg
Öffnungszeiten
Mo. bis Do., 7:30–16:30 Uhr
Fr., 7:30–14:30 Uhr
An Feiertagen geschlossen. Der Eintrit ist frei.
... <link http: www.landgericht-heidelberg.de>www.landgericht-heidelberg.de
Informationen zur Ausstellungsstation Heidelberg
... <link http: www.fritz-bauer-institut.de fileadmin user_upload uploadsfbi pdfdateien fritz-bauer-ausstellung_heidelberg.pdf _blank download herunterladen der datei>Ausstellungsflyer Heidelberg (pdf-Datei)
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.
Fritz Bauer gehört zu den juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben.
Die Ausstellung nimmt den Prozess, der sich 2013 zum fünfzigsten Mal jährte, zum Anlass, Fritz Bauer einem größeren Publikum vorzustellen.
Bauers Leben blieb nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse, die ihn auch persönlich betrafen. Als Jude blieb Fritz Bauer vom Antisemitismus nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten für 13 Jahre ins Exil. Als Generalstaatsanwalt hat er das überkommene Bild dieses Amtes revolutioniert. Nicht der Gehorsam der Bürger gegenüber dem Staat stand im Vordergrund. Bauer verstand sich stets als Vertreter der Menschenwürde vor allem auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.
Kuratoren der Ausstellung
Monika Boll (Fritz Bauer Institut),
Konzeption und Aufbau der Erstausstellung in Frankfurt
Erik Riedel (Jüdisches Museum Frankfurt am Main),
Betreuung der Wanderausstellung
Zur Ausstellung ist erschienen
Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90
ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32
Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung.
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Des Weiteren ist erschienen
Fritz Bauer Institut (Hrsg.)
Fritz Bauer. Gespräche, Interviews und Reden aus den Fernseharchiven 1961‒1968
Redaktion: Bettina Schulte Strathaus
Absolut MEDIEN, Berlin 2014, Dokumente 4017
2 DVDs, 298 Min., s/w, € 19,90
ISBN: 978-3-8488-4017-5
Erstveröffentlichung historischer Fernsehaufnahmen Fritz Bauers.
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Manuela Ritzheim
Tel.: 069.798 322-33
Fax: 069.798 322-41
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Vortragsreihe
»Antisemitismus und andere Feindseligkeiten«
Christoph Dieckmann schildert unterschiedliche Formen der Judenfeindschaft, die sich auf dem Territorium Litauens vom Ersten Weltkrieg bis in die unmittelbare Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs entwickelten. Er fragt nach den verschiedenen Kontexten, um Kontinuitäten und Diskontinuitäten in den Blick zu bekommen. Wie entwickelte sich der Antisemitismus im Konflikt zwischen verschiedenen Nationalismen und anderen identitätsstiftenden Ideologien? Was waren eigentlich die Fragen, auf die er vermeintliche Antworten bieten sollte? Was lässt sich über das Verhältnis des litauischen Antisemitismus bis 1940 zur Shoah in Litauen 1941 – 1944, der über 90 Prozent der litauischen Juden zum Opfer fielen, sagen?
Dr. Christoph Dieckmann arbeitet im Rahmen eines DFG-Projekts am Fritz Bauer Institut zum Thema »Jüdische Diskussionen im Exil in den zwanziger Jahren: Die Pogrome 1918–1921 und der ›jüdische Bolschewismus‹«. Zuletzt lehrte er moderne europäische Geschichte an der Keele University in Großbritannien. Seine umfassende zweibändige Dissertation Deutsche Besatzungspolitik in Litauern 1941–1944 erschien 2011 im Wallstein Verlag. Sie wurde 2012 mit dem Yad Vashem International Book Prize for Holocaust Research ausgezeichnet.
Weitere Termine der Vortragsreihe
› Montag, 9. Februar 2015
Prof. Dr. Johannes Heil, Heidelberg:
Matthaeus Parisiensis, die Mongolen und die jüdische Verschwörung.
Überlegungen zu den Hintergründen eines narrativen Konstrukts
› Montag, 16. Februar 2015
Prof. Dr. Olaf Blaschke, Münster:
Kulturkampf und Antisemitismus
› Montag, 23. März 2015
Prof. Dr. Omar Kamil, Erlangen:
Der arabische Antisemitismus: Entstehung und Erkenntnisse
› Montag, 27. April 2015
Dr. Yasemin Shooman, Berlin:
Die Debatte um das Verhältnis von Antisemitismus, Rassismus und Islamfeindlichkeit
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Dorothee Becker
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Guide: N.N.
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Vortragsreihe
»Antisemitismus und andere Feindseligkeiten«
Aus heutiger Sicht mag der Antisemitismus im Kaiserreich, der nach dem Höhepunkt des Kulturkampfes eigens zu Antisemitenparteien führte, als verheerendes Phänomen erscheinen. Zeitgenossen nannten ihn die »Schmach« des Jahrhunderts. Gleichwohl sahen sie andere Konfliktlinien als dramatischer an. Der Nationalismus mit seinen Feindbildern erfasste breite Bevölkerungsschichten; in den 1870er Jahren lebte der Antiklerikalismus wieder auf; der Antikatholizismus wurde als »wahre Schmach« des Jahrhunderts bezeichnet. Nach Beendigung des Kulturkampfes erstarkte der Antisozialismus, aber auch der Konfessionalismus kam nicht zur Ruhe, und alles verschränkte sich mit dem Antifeminismus. Der Vortrag geht den Parallelen dieser Stereotypenkonstellationen und ihrer Verflechtung mit dem Antisemitismus nach.
Olaf Blaschke ist Professor am Historischen Seminar der Westfälischen Wilhelms Universität Münster. Seine Doktorarbeit erschien 1997 im Vandenhoek Ruprecht Verlag unter dem Titel Katholizismus und Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich. 2014 veröffentlichte er im Reclam Verlag sein neuestes Buch Die Kirchen und der Nationalsozialismus.
Weitere Termine der Vortragsreihe
› Montag, 9. Februar 2015
Prof. Dr. Johannes Heil, Heidelberg:
Matthaeus Parisiensis, die Mongolen und die jüdische Verschwörung.
Überlegungen zu den Hintergründen eines narrativen Konstrukts
› Montag, 23. Februar 2015
Dr. Christoph Dieckmann, Fritz Bauer Institut:
Die Entwicklung von Antisemitismen in Litauen 1914–1947.
Zu Kontexten und Dynamiken von Antisemiten
› Montag, 23. März 2015
Prof. Dr. Omar Kamil, Erlangen:
Der arabische Antisemitismus: Entstehung und Erkenntnisse
› Montag, 27. April 2015
Dr. Yasemin Shooman, Berlin:
Die Debatte um das Verhältnis von Antisemitismus, Rassismus und Islamfeindlichkeit
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Dorothee Becker
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Podiumsdiskussion mit:
Gerhard Wiese, Staatsanwalt im Frankfurter Auschwitz-Prozess
Werner Renz, Fritz Bauer Institut
Turgut Yüksel, Landtagsabgeordneter der SPD
Moderation: Tim Frühling, SPD Dornbusch
»Leider ist es eine typisch deutsche Eigenschaft, den Gehorsam schlechthin für eine Tugend zu halten. Wir brauchen die Zivilcourage, ›Nein‹ zu sagen.«
Fritz Bauer
Fritz Bauer hat als hessischer Generalstaatsanwalt von 1956 bis 1968 früher als jeder andere Amtsträger die Taten von Auschwitz zur Anklage gebracht. Er hat damit dieses ungeheuerliche Verbrechen an der Menschlichkeit zurück in das deutsche Bewusstsein geholt. Der jüdische Sozialdemokrat Fritz Bauer war der couragierteste Kämpfer gegen das bleierne Schweigen in der Zeit nach der NS-Diktatur: ein großer Mensch und Vorbild für viele.
Zusammen mit Zeitzeugen und Historikern laden wir Sie ein, über die Bedeutung des Wirkens von Fritz Bauer für unserer heutige Zeit zu diskutieren.
Veranstalter
SPD Dornbusch
Sylvia Kunze, Vorsitzende
<link http: www.spd-dornbusch.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.spd-dornbusch.de
Vortragsreihe
»Antisemitismus und andere Feindseligkeiten«
Nur wenige Jahre, nachdem die Mongolen 1241 ihren Zug nach Westen überraschend abgebrochen hatten, schrieb der in Saint Albans bei London wirkende Benediktiner Matthaeus Parisiensis eine alarmierende Geschichte auf, die womöglich mit der Vorstellungskraft seines Publikums spielte, vielleicht aber auch geglaubt wurde: Die Juden Alemanniens hätten in den Heerscharen aus dem Osten ihre Brüder aus den verlorenen Stämmen Israels gesehen und ihnen in Fässern versteckte Waffen schicken wollen. Tatsächlich wurden die Frankfurter Juden im Jahr 1241 umgebracht, ohne dass die Hintergründe bis heute geklärt wären. Der Vortrag fragt nach den Gründen für die Verbindung, die zwischen den Juden im Innern und äußeren Feinden immer wieder hergestellt wurde.
Johannes Heil ist Rektor der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg und hat dort die Ignaz Bubis Stiftungsprofessur für jüdische Religion, Geschichte und Kultur des europäischen Judentums. Seine Forschungsfelder sind weit gestreut zwischen mittelalterlicher und zeithistorischer Forschung. 2006 veröffentlichte er im Klartext Verlag in Essen seine Habilitation »Gottesfeinde« – »Menschenfeinde«. Die Vorstellung von jüdischer Weltverschwörung (13. bis 16. Jahrhundert), zugleich Band 3 der Reihe »Antisemitismus: Geschichte und Strukturen«.
Weitere Termine der Vortragsreihe
› Montag, 16. Februar 2015
Prof. Dr. Olaf Blaschke, Münster:
Kulturkampf und Antisemitismus
› Montag, 23. Februar 2015
Dr. Christoph Dieckmann, Fritz Bauer Institut:
Die Entwicklung von Antisemitismen in Litauen 1914–1947.
Zu Kontexten und Dynamiken von Antisemiten
› Montag, 23. März 2015
Prof. Dr. Omar Kamil, Erlangen:
Der arabische Antisemitismus: Entstehung und Erkenntnisse
› Montag, 27. April 2015
Dr. Yasemin Shooman, Berlin:
Die Debatte um das Verhältnis von Antisemitismus, Rassismus und Islamfeindlichkeit
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Dorothee Becker
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Veranstalter: <link internal-link internen link im aktuellen>Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Öffentlicher Vortrag im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Fördervereins (siehe separate Veranstaltungsankündigung).
Aktivität und Auftreten von Beate Zschäpe im »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) und im Münchner Strafprozess wegen Mittäterschaft in dieser terroristischen Vereinigung liefern den Anlass, das Thema Frauen in der extremen Rechten in seiner Breite und Entwicklung zu betrachten. Die Zeit hat Zschäpe als »die gute Seele der Killer« vorgestellt, was der klassischen Rolle von Frauen in der extremen Rechten entspricht und sie tendenziell entpolitisiert. Rechte Frauen werden auch gern als Walküre mit vielen Kindern im Hintergrund einer vorwiegend männlichen extremistischen Gewalt wahrgenommen. Modernisierte Formen des öffentlich-politischen Auftretens von Frauen, eines subtilen Wirkens in der »Mitte der Gesellschaft« oder gar einer rechten Kritik an sexistischen Strukturen, also eines von Frauen getragenen »antisexistischen Nationalismus« werden dagegen kaum beachtet. Diese Differenzierung rechter Frauenbilder und -aktivitäten stellt Renate Bitzan auf Grundlage eigener Forschungen und ihres Mitwirkens im »Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus« vor.
Prof. Dr. Renate Bitzan ist Professorin für Gesellschaftswissenschaften an der Fakultät für angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften der Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Dort leitet sie zusammen mit Prof. Dr. Laila Maija Hofmann das Kompetenzzentrum »Gender & Diversity«. 2000 erschien ihre Dissertation unter dem Titel Selbstbilder rechter Frauen. Zwischen Antisexismus und völkischem Denken im Verlag Edition Diskord in Tübingen. Seit 2000 ist sie Gründungsmitglied des Netzwerks »Frauen und Rechtsextremismus«. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Migration, Interkulturalität, Gender, Globalisierung, Gewerkschaften, Rechtsextremismus und Rassismus.
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Der Vorstand des Fördervereins des Fritz Bauer Instituts lädt alle seine Mitglieder ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung (gemäß § 7 der Satzung). Im Rahmen der Mitgliederversammlung findet die Wahl des Vorstandes und die Wahl der Vertreter des Fördervereins im Stiftungsrat des Fritz Bauer Instituts statt.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung laden wir Sie ein zum Vortrag von Prof. Dr. Renate Bitzan: Frauen und Rechtsextremismus (siehe separate Veranstaltungsankündigung).
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Ebeling
(für den Vorstand)
... <link fileadmin downloads _blank download herunterladen der datei>Tagesordnung der Mitgliederversammlung (pdf-Datei)
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Eine Veranstaltung des Thüringer Justizministeriums
im Begleitprogramm der Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
vom 9. Dezember 2014 bis 1. Februar 2015
im Thüringer Landtag, Jürgen-Fuchs-Str. 1, 99096 Erfurt
Öffnungszeiten der Ausstellung
Mo. bis Fr., 8.00–18.00 Uhr (außer an Plenartagen)
Der Besuch der Ausstellung an Wochenenden und außerhalb der Öffnungszeiten ist nach vorheriger telefonischer Absprache möglich.
Tel.: 0361.3772005
Informationen zur Ausstellungsstation Erfurt
... <link fileadmin downloads fritz-bauer-ausstellung_erfurt.pdf _blank download herunterladen der datei>Fritz Bauer. Der Staatsanwalt (pdf-Datei)
Fritz Bauer gehört zu den juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben.
Die Ausstellung nimmt den Prozess, der sich 2013 zum fünfzigsten Mal jährte, zum Anlass, Fritz Bauer einem größeren Publikum vorzustellen.
Bauers Leben blieb nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse, die ihn auch persönlich betrafen. Als Jude blieb Fritz Bauer vom Antisemitismus nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten für 13 Jahre ins Exil. Als Generalstaatsanwalt hat er das überkommene Bild dieses Amtes revolutioniert. Nicht der Gehorsam der Bürger gegenüber dem Staat stand im Vordergrund. Bauer verstand sich stets als Vertreter der Menschenwürde vor allem auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.
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Fax: 069.798 322-41
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Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG), der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) und des Jüdischen Museums Frankfurt
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Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Wilhelm Brasse wurde mit 22 Jahren in das Stammlager Auschwitz eingeliefert. Als gelernter Fotograf wurde es seine Aufgabe, die KZ-Insassen zu fotografieren, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht oder von Josef Mengele zu »medizinischen Forschungsarbeiten« missbraucht wurden. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen sollte, widersetzte er sich. Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt. Er schrieb sein Leben für Jugendliche auf.
Reiner Engelmann ist Sozialpädagoge und arbeitet in den Bereichen der Leseförderung, der Gewaltprävention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung. Für Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelmäßig Studienfahrten nach Auschwitz. Bei einem dieser Aufenthalte lernte er auch Wilhelm Brasse kennen.
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Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Begrüßung durch Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann, Frankfurt am Main
Eine gemeinsame Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts mit dem Präsidium und dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Auschwitz gilt heute als Inbegriff des Bösen; das Konzentrations- und Vernichtungslager steht symbolisch für sämtliche Verbrechen des Dritten Reiches. Seine Befreiung wird als Sieg über das NS-Regime gedeutet. Dabei ist kaum im Blick, dass die Monate vor dem Eintreffen der Roten Armee eine Zeit besonders grausamer Geschehnisse waren. Tausende von Häftlingen verloren im Zuge der sogenannten Lagerevakuierung ihr Leben. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, welche Ziele die SS an die Auflösung des KZ-Systems knüpfte, was die deutsche Bevölkerung von den Ereignissen wahrnahm und wie die Alliierten in der Endphase des Dritten Reiches agierten.
Sybille Steinbacher ist Professorin für Zeitgeschichte in Wien. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen, darunter viele Arbeiten zur Geschichte des Nationalsozialismus und zur Gesellschaftsgeschichte der »sexuellen Revolution«. Ihr Buch Auschwitz. Geschichte und Nachgeschichte (2004) wurde in mehrere Sprachen übersetzt.
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Werner Rernz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, zuständig für das Archiv und die Bibliothek, sowie Mitglied der Redaktion »Einsicht – Bulletin des Fritz Bauer Instituts«. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse und die Geschichte des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.
Eine Veranstaltung des Thüringer Landtags
im Begleitprogramm der Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
9. Dezember 2014 bis 1. Februar 2015 im Thüringer Landtag
Öffnungszeiten der Ausstellung
Mo. bis Fr., 8.00–18.00 Uhr (außer an Plenartagen)
Der Besuch der Ausstellung an Wochenenden und außerhalb der Öffnungszeiten ist nach vorheriger telefonischer Absprache möglich.
Tel.: 0361.3772005
Informationen zur Ausstellungsstation Erfurt
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Fritz Bauer gehört zu den juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben.
Die Ausstellung nimmt den Prozess, der sich 2013 zum fünfzigsten Mal jährte, zum Anlass, Fritz Bauer einem größeren Publikum vorzustellen.
Bauers Leben blieb nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse, die ihn auch persönlich betrafen. Als Jude blieb Fritz Bauer vom Antisemitismus nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten für 13 Jahre ins Exil. Als Generalstaatsanwalt hat er das überkommene Bild dieses Amtes revolutioniert. Nicht der Gehorsam der Bürger gegenüber dem Staat stand im Vordergrund. Bauer verstand sich stets als Vertreter der Menschenwürde vor allem auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.
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Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks.
Mit Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Ausstellungseröffnung im Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, (in der Festung), Rüsselsheim
<link http: www.museum-ruesselsheim.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.museum-ruesselsheim.de
Es sprechen Bürgermeister Dennis Grieser, Rüsselsheim, Bürgermeister Michael Antenbrink, Flörsheim am Main, Dr. Norbert Blüm, Schirmherr der Ausstellung und Bundesminister a.D., und Dr. Thomas Wurzel, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.
Dr. Katharina Stengel, Fritz Bauer Institut, führt ins Thema der Ausstellung ein. Helge Heynold liest aus Briefen von Fanny Lang und Dokumenten zum Thema. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Klarinettist Roman Kuperschmidt.
Ausstellungseröffnung im Kunstforum Mainturm, Flörsheim am Main
Dr.-Georg-von-Opel-Anlage 2, Flörsheim am Main
<link http: www.floersheim-main.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.floersheim-main.de
Es sprechen Bürgermeister Michael Antenbrink, Flörsheim am Main, Bürgermeister Dennis Grieser, Rüsselsheim und Dr. Norbert Blüm, Schirmherr der Ausstellung und Bundesminister a.D.
Schülerinnen und Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums lesen aus Dokumenten zur »Wiedergutmachung« der Flörsheimer Familie Altmaier, zu deren Geschichte sie Ausstellungsvitrinen gestaltet haben.
Die musikalische Umrahmung übernimmt der Klarinettist Roman Kuperschmidt.
Ausstellung in Rüsselsheim und Flörsheim
Dienstag, 27. Januar bis Sonntag, 19. April 2015
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Norbert Blüm, Bundesminister a.D.
Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm
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Kontakt
Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
<link mail ein fenster zum versenden der>d.becker@fritz-bauer-institut.de
Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Eine Veranstaltung des Thüringer Justizministeriums
im Begleitprogramm der Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
9. Dezember 2014 bis 1. Februar 2015 im Thüringer Landtag
Öffnungszeiten der Ausstellung
Mo. bis Fr., 8.00–18.00 Uhr (außer an Plenartagen)
Der Besuch der Ausstellung an Wochenenden und außerhalb der Öffnungszeiten ist nach vorheriger telefonischer Absprache möglich.
Tel.: 0361.3772005
Informationen zur Ausstellungsstation Erfurt
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Fritz Bauer gehört zu den juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben.
Die Ausstellung nimmt den Prozess, der sich 2013 zum fünfzigsten Mal jährte, zum Anlass, Fritz Bauer einem größeren Publikum vorzustellen.
Bauers Leben blieb nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse, die ihn auch persönlich betrafen. Als Jude blieb Fritz Bauer vom Antisemitismus nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten für 13 Jahre ins Exil. Als Generalstaatsanwalt hat er das überkommene Bild dieses Amtes revolutioniert. Nicht der Gehorsam der Bürger gegenüber dem Staat stand im Vordergrund. Bauer verstand sich stets als Vertreter der Menschenwürde vor allem auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.
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Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
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Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Veranstalter: Lehrstuhl für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut.
»Ein Traum ist ein Wunsch, den Dein Herz ausspricht«, singt die Heldin von Walt Disneys Cinderella. Das gilt so auch für die kollektiven Phantasien und fabrizierten sozialen Mythen, die wir »Filme« nennen, und sie sind es umso mehr dann, wenn sie von gar nichts Besonderem zu handeln scheinen. Richard Dyer vertritt die These, dass »Unterhaltung« im Wesentlichen Kompensation ist und bietet uns »etwas, nach dem wir uns zutiefst sehnen und in unserem Alltagsleben nicht finden können«. Dieses Etwas kann auch etwas sein, von dem wir gar nicht wussten, dass wir es wollten. Für viele Amerikaner war ein solches Etwas Ronald Reagan, der ehemalige Filmschauspieler, der zwei Mal zum Präsidenten gewählt wurde. Politiker in liberalen Demokratien und die Produzenten der Massenkultur haben eine gemeinsame Mission: Szenarien zu entwerfen, die auf natürliche Weise hegemonial auftreten, beruhigend wirken und das größtmögliche Publikum ansprechen. Welche gesellschaftlichen Kräfte haben uns Ronald Reagan beschert, und welche kollektiven Phantasien vermochte er zu artikulieren? Und welcher historischer Prozess oder kosmischer Zufall war es, der diese Phantasien im Film GHOSTBUSTERS (1984) Gestalt annehmen ließ?
James Hoberman ist ein Kritiker und Journalist aus New York. Er ist Gelb Professor of the Humanities an der Cooper Union University und der Autor, Ko-Autor und Herausgeber von zwölf Büchern, darunter Bridge of Light: Yiddish Film Between Two Worlds, The Red Atlantis: Communist Culture in the Absence of Communism, The Dream Life: Movies, Media, and the Mythology of the Sixties, An Army of Phantoms: Hollywood and the Making of the Cold War sowie zuletzt Film After Film, or What Was 21st Century Cinema. Hoberman war 33 Jahre Filmkritiker der Village Voice und schreibt regelmässig für Artforum und die New York Times.
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Goethe-Universität Frankfurt
Lehrstuhl für Filmwissenschaft
Tel.: 069.798-32077
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<link http: www.kracauer-lectures.de de winter-2014-2015 j-hoberman _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.kracauer-lectures.de/de/winter-2014-2015/j-hoberman
»Juden zahlen keine Steuern…« und »Muslime sind Terroristen…« – solche Klischees sind alltäglich in Schulen und auf der Straße zu hören. Wie kann eine pädagogische Reaktion darauf aussehen? Sollten die Themen Antisemitismus und Rassismus gemeinsam oder getrennt angegangen werden? Inwieweit haben sie ähnliche oder unterschiedliche Strukturen?
Monique Eckmann vertritt die These, dass beide im pädagogischen Umgang in einem gemeinsamen Bezugsrahmen verknüpft werden müssen. Auch die Relevanz der menschen- und völkerrechtlichen Perspektive soll im pädagogischen Kontext durchleuchtet werden.
Pädagogische Interaktion betrifft nicht nur Kognitionen, sondern ebenso Emotionen und Motivationen, ausgehend von selbst erlebten Erfahrungen, sowohl der Lernenden als auch der Pädagoginnen und Pädagogen. Schließlich stellt die Frage der Opferkonkurrenz im pädagogischen Raum oft eine große Herausforderung dar, die jedoch auch die Möglichkeit einer solidarischeren Perspektive in sich birgt.
Prof. Dr. Monique Eckmann, Soziologin, ist emeritierte Professorin der Fachhochschule Westschweiz, Genf. Sie befasst sich mit Identitäten, Intergruppen-Beziehungen und Erinnerung, sowie Konflikt und Dialog. Sie entwickelte Bildungs- und Interventionsansätze in den Bereichen Rassismen, Antisemitismus, Rechtsextremismus; Menschenrechtsbildung und Friedenserziehung; Erinnerung und Geschichte von Holocaust und anderen Genoziden. Eckmann ist seit 2004 als Mitglied der Schweizer Delegation bei der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance, ehemalige ITF) in der Education Working Group. Sie steuert das Education Research Project im Rahmen der Multi Year Work Plans der IHRA.
Eine Kooperation des <link http: www.pz-ffm.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Pädagogischen Zentrums Frankfurt mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V., dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. sowie der <link http: www.bs-anne-frank.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Bildungsstätte Anne Frank.
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Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
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Ronen Steinke, Dr. jur., geb. 1983 in Erlangen, ist außenpolitischer Redakteur der Süddeutschen Zeitung. Studium der Rechtswissenschaft an der Bucerius Law School in Hamburg sowie in Tokio, Promotion 2011 mit einer Untersuchung zu Internationalen Strafgerichtshöfen: The Politics of International Criminal Justice. German Perspectives from Nuremburg to The Hague (Oxford 2012).
Ronen Steinke
Fritz Bauer oder Auschwitz vor Gericht
Mit einem Vorwort von Andreas Voßkuhle
München: Piper, 2013, 352 S., € 22,99
ISBN: 978-3-492-05590-1
Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Erfurt
im Begleitprogramm der Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
9. Dezember 2014 bis 1. Februar 2015 im Thüringer Landtag
Öffnungszeiten der Ausstellung
Mo. bis Fr., 8.00–18.00 Uhr (außer an Plenartagen)
Der Besuch der Ausstellung an Wochenenden und außerhalb der Öffnungszeiten ist nach vorheriger telefonischer Absprache möglich.
Tel.: 0361.3772005
Informationen zur Ausstellungsstation Erfurt
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Fritz Bauer gehört zu den juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben.
Die Ausstellung nimmt den Prozess, der sich 2013 zum fünfzigsten Mal jährte, zum Anlass, Fritz Bauer einem größeren Publikum vorzustellen.
Bauers Leben blieb nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse, die ihn auch persönlich betrafen. Als Jude blieb Fritz Bauer vom Antisemitismus nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten für 13 Jahre ins Exil. Als Generalstaatsanwalt hat er das überkommene Bild dieses Amtes revolutioniert. Nicht der Gehorsam der Bürger gegenüber dem Staat stand im Vordergrund. Bauer verstand sich stets als Vertreter der Menschenwürde vor allem auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.
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Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
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Ausstellung vom 9. Dezember 2014 bis 1. Februar 2015
Öffnungszeiten
Mo. bis Fr., 8.00–18.00 Uhr (außer an Plenartagen)
Der Besuch der Ausstellung an Wochenenden und außerhalb der Öffnungszeiten ist nach vorheriger telefonischer Absprache möglich.
Tel.: 0361.3772005
Informationen zur Ausstellungsstation Erfurt
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Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, in Kooperation mit dem Thüringer Justizministerium.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.
Fritz Bauer gehört zu den juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben.
Die Ausstellung nimmt den Prozess, der sich 2013 zum fünfzigsten Mal jährte, zum Anlass, Fritz Bauer einem größeren Publikum vorzustellen.
Bauers Leben blieb nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse, die ihn auch persönlich betrafen. Als Jude blieb Fritz Bauer vom Antisemitismus nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten für 13 Jahre ins Exil. Als Generalstaatsanwalt hat er das überkommene Bild dieses Amtes revolutioniert. Nicht der Gehorsam der Bürger gegenüber dem Staat stand im Vordergrund. Bauer verstand sich stets als Vertreter der Menschenwürde vor allem auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.
Kuratorin der Ausstellung
Monika Boll, Fritz Bauer Institut
Zur Ausstellung ist erschienen
Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90
ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32
Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung.
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Des Weiteren ist erschienen
Fritz Bauer Institut (Hrsg.)
Fritz Bauer. Gespräche, Interviews und Reden aus den Fernseharchiven 1961‒1968
Redaktion: Bettina Schulte Strathaus
Absolut MEDIEN, Berlin 2014, Dokumente 4017
2 DVDs, 298 Min., s/w, € 19,90
ISBN: 978-3-8488-4017-5
Erstveröffentlichung historischer Fernsehaufnahmen Fritz Bauers.
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Kontakt
Manuela Ritzheim
Tel.: 069.798 322-33
Fax: 069.798 322-41
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