Moderation: Dr. Christoph Dieckmann, Fritz Bauer Institut
Im Sommer 1944 fanden sich Überlebende der Ghettos und Lager in der Zentralen Jüdischen Historischen Kommission zusammen. Sie zeichneten Erinnerungen auf, begannen mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung der jüdischen Katastrophe und publizierten sie in einer Schriftenreihe. In deutscher Sprache erscheint nun erstmals eine Auswahl von zwölf Texten, die zwischen 1944 und 1947 entstanden und damals auf Polnisch oder Jiddisch veröffentlicht worden sind. Es handelt sich um authentische Zeugnisse von einzigartiger Kraft.
Frank Beer, Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.), Nach dem Untergang. Die ersten Zeugnisse der Shoah in Polen 1944–1947. Berichte der Zentralen Judischen Historischen Kommission. Berlin: Metropol-Verlag, 2014, 656 S., € 29,90
Dr. Barbara Distel ist Kuratorin und Publizistin und war viele Jahre Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau. Gemeinsam mit Prof. Wolfgang Benz ist sie Herausgeberin der Dachauer Hefte. Zuletzt erschien 2011 der von ihr, Wolfgang Benz und Angelika Königseder im Metropol Verlag herausgegebene Band Nationalsozialistische Zwangslager. Sie ist Trägerin des Geschwister-Scholl-Preises und des Bundesverdienstkreuzes.
Dr. Frank Beer ist Chemiker, der durch Zufall auf die ersten Dokumente über die Shoah in Polen stieß und die Übersetzung der Texte und deren Veröffentlichung anstieß.
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Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
<link mail ein fenster zum versenden der>d.becker@fritz-bauer-institut.de
Veranstaltung der E-Kinos in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut.
Filminhalt: Petticoat und Rock 'n' Roll – das Lebensgefühl in den Wirtschaftswunderjahren. Nach vorne blicken ist angesagt, das Vergangene vergessen. Der in Frankfurt gedrehte Film IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS erzählt eine Geschichte über ein weitestgehend unbekanntes Kapitel der 50er Jahre, über einen jungen Staatsanwalt, der gegen alle Widerstände das Vergessen und das Schweigen über die Vergangegenheit brechen will.
Frankfurt am Main, 1958 – Wiederaufbau, Wirtschaftswunder. Als der junge Staatsanwalt Johann Radmann (Alexander Fehling) mitbekommt, wie Journalist Thomas Gnielka (André Szymanski) im Gerichtsgebäude für Aufruhr sorgt, wird er hellhörig: Ein Lehrer wurde als ehemaliger Auschwitz-Wärter erkannt. Gegen den Willen seiner Vorgesetzen beginnt Johann, sich mit dem Fall zu beschäfigen – und stößt auf ein Geflecht aus Verdrängung, Verleugnung und Verklärung. Als er Unterlagen findet, die zu den Tätern führen, erkennt Generalstaatsanwalt Frtz Bauer (Gert Voss) sofort deren Brisanz – und beauftragt Johann offiziell mit der Leitung der Ermittlungen. Der stürzt sich nun vollends in seine neue Aufgabe, überschreitet dabei Kompetenzen, überwirft sich mit Freunden, Kollegen und Verbündeten und gerät auf seiner Suche nach der Wahrheit immer tiefer in ein Labyrinth aus Schuld und Lügen. Doch was er schließlich entdeckt, wird Deutschland für immer verändern... (Quelle: Universal)
http://imlabyrinth-film.de
Werner Renz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, zuständig für das Archiv und die Bibliothek, sowie Mitglied der Redaktion „Einsicht – Bulletin des Fritz Bauer Instituts“. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse und die Geschichte des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Dem Filmteam von IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS stand er vor und während den Dreharbeiten beratend zur Seite.
E-KINOS
Christina Weide, Theaterleitung
Zeil 125, Frankfurt am Main
Tel.: 069.285205
Christina.Weide(at)ekinos-frankfurt.de
www.ekinos-frankfurt.de
Unterschiedliche Zeiten, aber doch ähnliche Geschichten? Während das DP-Camp Zeilsheim bereits im November 1948 aufgelöst wurde, zogen 1957 im Rahmen einer Umsiedlung 125 Personen vom DP-Camp Föhrenwald in zwei Sozialbauten in die Waldschmidtstraße in Frankfurt. Sowohl die Bewohner von Zeilsheim als auch die ehemaligen Föhrenwalder DPs gehörten der Gruppe »Sche’erit HaPleta« an, dem »Rest der Geretteten«, wie sie sich selbst nannten. Mit diesem Selbstverständnis versuchten sie in den unmittelbaren Nachkriegsjahren ein gewisses Maß an Normalität zurückzugewinnen: Familien wurden gegründet, kulturelle, religiöse und landwirtschaftliche Einrichtungen betrieben.
Michal Grünwald ist Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Bereich Religion/Judaistik am Jüdischen Museums Frankfurt.
2007–2010, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, M.A., Jüdische Studien
2003–2006, University of Judaism, Los Angeles, B.A., Jüdische Studien/Politikwissenschaft
Eine Kooperation des <link http: www.pz-ffm.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Pädagogischen Zentrums Frankfurt mit dem <link https: www.its-arolsen.org _blank external-link-new-window externen link in neuem>International Tracing Service, Bad Arolsen und der <link http: www.bs-anne-frank.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Bildungsstätte Anne Frank
Begleitveranstaltung zur Ausstellung des International Tracing Service in der Bildungsstätte Anne Frank <link https: www.its-arolsen.org de research-and-education ausstellungen dp-ausstellung index.html _blank external-link-new-window externen link in neuem>»<link https: www.its-arolsen.org de research-and-education ausstellungen dp-ausstellung index.html _blank external-link-new-window externen link in neuem>›Wohin sollten wir nach der Befreiung?<link https: www.its-arolsen.org de research-and-education ausstellungen dp-ausstellung index.html _blank external-link-new-window externen link in neuem>‹ Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945«
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Bildungsstätte Anne Frank e.V.
Hansaallee 150
60320 Frankfurt am Main
Tel.: 069.56 000 20
Fax.: 069.56 000 250
<link mail ein fenster zum versenden der>info@bs-anne-frank.de
<link http: www.bs-anne-frank.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.bs-anne-frank.de
Gemeinsame Veranstaltung des Sigmund-Freud-Instituts, des Fritz Bauer Instituts und des Fachbereichs Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt.
Gibt es einen neuen Antisemitismus in Deutschland? Angesichts des erschreckenden Aufflackerns antisemitischer Parolen und Handlungen in den letzten Monaten erfordert diese Frage ein gemeinsames, interdisziplinäres Nachdenken. Micha Brumlik wird in einem kurzen Einführungsvortrag besonders auf neue Formendes Antisemitismus u.a. bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund eingehen und mögliche Interventionen und Präventionen in Bildungsinstitutionen diskutieren. Werner Bohleber fasst psychoanalytische Konzepte und Überlegungen zu den unbewussten Wurzeln des Antisemitismus zusammen und erörtert, welche spezifischen Bedingungen charakteristische unbewusste Phantasiesysteme reaktivieren können, die in manifeste antisemitische Handlungen münden.
Nach einer Diskussion zwischen den beiden Referenten wird auch das Publikum in das gemeinsame Nachdenken einbezogen.
Prof. Dr. Micha Brumlik, 1947 in der Schweiz geboren, Studium der Pädagogik und Philosophie in Jerusalem und Frankfurt am Main. Von 1981 bis 2000 Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Heidelberg, anschließend Wechsel an das Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Von 2000 bis 2005 Direktor das Fritz Bauer Instituts, seit Oktober 2013 Senior Advisor am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Zahlreiche Publikationen zur europäischen und jüdischen Geistesgeschichte.
<link http: michabrumlik.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>michabrumlik.de
Dr. phil. Werner Bohleber, Jg. 1942, als Psychoanalytiker in eigener Praxis in Frankfurt am Main tätig. Lehranalytiker der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV), deren Vorsitzender 2000–2002. Seit 1988 Mitarbeit in der Redaktion der PSYCHE, seit 1997 als Herausgeber. 2007 Auszeichnung mit dem Mary S. Sigourney Award.
Zuletzt erschienen: Was Psychoanalyse heute leistet. Identität und Intersubjektivität, Trauma und Therapie, Gewalt und Gesellschaft. Stuttgart: Klett-Cotta, 2012
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Dorothee Becker
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Vortrag in Englischer Sprache.
Kooperationsveranstaltung des Seminars für Judaistik, der Gesellschaft zur Förderung judaistischer Studien in Frankfurt am Main, des Fachs Japanologie und des Fritz Bauer Instituts.
On February 6, 1963, Hiroshima’s main newspaper, the Chūgoku Shinbun, published an account, under the somber title »Exchanging Mementos of Death«, detailing an exchange of A-bomb and Holocaust relics between a Hiroshima peace delegation and an Auschwitz survivors’ organization. The exchange, which took place on the site of Auschwitz-Birkenau, also included actual ashes and bones of Auschwitz victims, given to the Japanese by their Polish hosts. This symbolic encounter, in which the dead were literally conscripted in the service of the politics of the living, serves as the focal point my recent manuscript. Examining the peculiar history in Hiroshima and abroad, which led to this encounter and followed it, this talk will concentrate on the narratives of sacrifice and victimization that were central to the postwar reimagining of the A-bomb survivors as symbols of resistance and as moral authorities in the Japanese and international peace movements, and to the wider connections of this history to that of victims of the Holocaust. The »survivor«, my book argues, developed historically as a transnational category that drew on many sources, both within what came to be known as Holocaust discourse and outside of it, in Japan in the case of A-bomb survivors and elsewhere. The convergence of both histories, in the late sixties and seventies led to the formation of survivorhood as an expansive, universal category that was used beyond the confines of the two cases of mass-killings.
Ran Zwigenberg is an Assistant Professor at Pennsylvania State University. He received is PhD in history at the Graduate Center of the City University of New York (2013). He spent a year as a Post Doctoral Associate with the Council on East Asian Studies at Yale University (2013–14) and is currently a visiting scholar at Hiroshima City University as a JSPS fellow. His research focuses on modern Japanese history, with a specialization in memory and intellectual history. His forthcoming manuscript Hiroshima: The Origins of Global Memory Culture (Cambridge University Press, 2014) deals comparatively with the commemoration and the reaction to the Holocaust and the atomic bombing of Hiroshima. In addition, Zwigenberg published on issues of war memory, atomic energy and survivor politics. His current research focuses on the connections between the medical profession, especially psychiatrists, and the anti-nuclear and peace movement in Hiroshima and globally.
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Seminar für Judaistik
Goethe-Universität Frankfurt
Prof. Dr. Rebekka Voß
Senckenberganlage 31, 4. Stock, Raum 461
60054 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798-22696, Fax: -23351
<link mail ein fenster zum versenden der>voss@em.uni-frankfurt.de
<link http: www.uni-frankfurt.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.uni-frankfurt.de/42965591
Schulbücher spiegeln gesellschaftliche Geschichtsbilder wider, das gilt auch für die jüdische Geschichte. Doch wie werden Antisemitismus, Verfolgungsgeschichte und Holocaust im Vergleich zur allgemeinen jüdischen Geschichte thematisiert und in welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Erscheinen Juden nur als Objekte und Opfer von Geschichte oder auch als Träger einer eigenen Kultur und Mitgestalter der Moderne? Und erfolgt die Thematisierung auf der Grundlage einer Wissenschaftsorientierung, um gegen stereotype Bilder anzugehen, oder werden diese unreflektiert reaktiviert? Dies sind nur einige Fragen, denen die Referenten im Rahmen einer gerade abgeschlossenen Untersuchung des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt in Kooperation mit dem Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung nachgegangen sind. Anhand von Beispielen aus verschiedenen Epochen stellen sie ihre Forschungsergebnisse vor.
Dr. Martin Liepach ist Gymnasiallehrer für Geschichte und Mathematik der Sekundarstufen I und II sowie promovierter Politikwissenschaftler. Er ist teilabgeordnet an das Pädagogische Zentrum Frankfurt und Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Dr. Wolfgang Geiger ist Gymnasiallehrer für Geschichte und Französisch der Sekundarstufen I und II an der Dreieichschule in Langen, Gymnasium des Kreises Offenbach. Er ist freier Mitarbeiter am Pädagogischen Zentrum Frankfurt sowie Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Pädagogisches Zentrum
des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt
Seckbächer Gasse 14
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 06 9.212-74237
<link mail ein fenster zum versenden der>pz-ffm@stadt-frankfurt.de
<link http: www.pz-ffm.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.pz-ffm.de
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Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
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<link mail ein fenster zum versenden der>d.becker@fritz-bauer-institut.de
Filmvorstellung mit einer ca. 20-minütigen Einführung in die Geschichte des Auschwitz-Prozesses durch Werner Renz. Im Anschluss an den Film können Fragen gestellt werden.
Veranstaltung der E-Kinos in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut.
Karten
€ 8,– / ermäßigt € 6,–
(an den Kassen der E-KINOS oder im Online-Vorverkauf)
Reservierungen und Vorverkauf:
www.cineplex.de/frankfurt/aktionen/detail/3935
Angemeldete Schulklassen erhalten einen Gruppenpreis.
Reservierungswunsch bitte an:
schule(at)ekinos-frankfurt.de
Werner Rernz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, zuständig für das Archiv und die Bibliothek, sowie Mitglied der Redaktion „Einsicht – Bulletin des Fritz Bauer Instituts“. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse und die Geschichte des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Dem Filmteam von IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS stand er vor und während den Dreharbeiten beratend zur Seite.
Filminhalt
Petticoat und Rock 'n' Roll – das Lebensgefühl in den Wirtschaftswunderjahren. Nach vorne blicken ist angesagt, das Vergangene vergessen. Der in Frankfurt gedrehte Film IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS erzählt eine Geschichte über ein weitestgehend unbekanntes Kapitel der 50er Jahre, über einen jungen Staatsanwalt, der gegen alle Widerstände das Vergessen und das Schweigen über die Vergangegenheit brechen will.
Frankfurt am Main, 1958 – Wiederaufbau, Wirtschaftswunder. Als der junge Staatsanwalt Johann Radmann (Alexander Fehling) mitbekommt, wie Journalist Thomas Gnielka (André Szymanski) im Gerichtsgebäude für Aufruhr sorgt, wird er hellhörig: Ein Lehrer wurde als ehemaliger Auschwitz-Wärter erkannt. Gegen den Willen seiner Vorgesetzen beginnt Johann, sich mit dem Fall zu beschäfigen – und stößt auf ein Geflecht aus Verdrängung, Verleugnung und Verklärung. Als er Unterlagen findet, die zu den Tätern führen, erkennt Generalstaatsanwalt Frtz Bauer (Gert Voss) sofort deren Brisanz – und beauftragt Johann offiziell mit der Leitung der Ermittlungen. Der stürzt sich nun vollends in seine neue Aufgabe, überschreitet dabei Kompetenzen, überwirft sich mit Freunden, Kollegen und Verbündeten und gerät auf seiner Suche nach der Wahrheit immer tiefer in ein Labyrinth aus Schuld und Lügen. Doch was er schließlich entdeckt, wird Deutschland für immer verändern... (Quelle: Universal)
Pädagogische Materialien zum Film:
IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS
Ideen für den Unterricht in Klasse 9–12
Hrsg.: Stiftung Lesen, Mainz 2014
... Materialheft zum download (pdf-Datei, 14 S., 1.906 kb)
Zum Thema des Films ist erschienen:
Thomas Gnielka
Als Kindersoldat in Auschwitz. Die Geschichte einer Klasse
Romanfragment und Dokumentation, hrsg. von Kerstin Gnielka und Werner Renz, Hamburg: CEP Europäische Verlagsanstalt, 2015, 184 S., € 19,90, ISBN: 978-3-86393-058-5
Website zum Film
http://movies.universal-pictures-international-germany.de/imlabyrinthdesschweigens
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E-KINOS
Christina Weide, Theaterleitung
Zeil 125, Frankfurt am Main
Tel.: 069.285205
Fax: 069.281957
Christina.Weide(at)ekinos-frankfurt.de
www.ekinos-frankfurt.de
Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
<link http: www.wollheim-memorial.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.wollheim-memorial.de
LANG IST DER WEG (Deutschland, 1948)
63 Min. (gekürzte Fasseung, Orig. 78 Min.)
jiddisch und polnisch, mit deutschen Untertiteln
Regie: Herbert B. Fredersdorf, Marek Goldstein
Drehbuch: Karl Georg Külb, Israel Beker; Vorlage: Israel Beker
Im Sommer 1947 entstand der Spiel- und Dokumentarszenen zu einer Handlung verknüpfende deutsche Film LANG IST DER WEG auf Polnisch, Jiddisch und Deutsch. Gedreht wurde er an Originalschauplätzen im DP-Lager Landsberg am Lech. Er befasst sich am Beispiel des Schicksals der polnisch-jüdischen Familie Jelin mit der Situation der auf ihre lange Zeit verwehrte Auswanderung hoffenden und wartenden jüdischen Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland.
Imme Klages M.A., Jahrgang 1981, studierte Medienwissenschaften in Bochum und Lissabon. An der Ruhr-Universität promoviert sie über ein filmhistorisches Thema und recherchierte dafür an der Margaret Herrick Library in Los Angeles. Nach ihrer Assistenz im Bereich der Produktionsleitung der RuhrTriennale unter Gérard Mortier übernahm sie in 2007 die Leitung des Internationalen Videofestivals Bochum, das Videokünstler aus der ganzen Welt in Bochum präsentiert. An der Goethe-Universität Frankfurt ist sie die Ansprechpartnerin für die hFMA und deren Veranstaltungen.
Eine Kooperation des <link http: www.pz-ffm.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Pädagogischen Zentrums Frankfurt mit dem <link https: www.its-arolsen.org _blank external-link-new-window externen link in neuem>International Tracing Service, Bad Arolsen und der <link http: www.bs-anne-frank.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Bildungsstätte Anne Frank
Begleitveranstaltung zur Ausstellung des International Tracing Service in der Bildungsstätte Anne Frank <link https: www.its-arolsen.org de research-and-education ausstellungen dp-ausstellung index.html _blank external-link-new-window externen link in neuem>»<link https: www.its-arolsen.org de research-and-education ausstellungen dp-ausstellung index.html _blank external-link-new-window externen link in neuem>›Wohin sollten wir nach der Befreiung?<link https: www.its-arolsen.org de research-and-education ausstellungen dp-ausstellung index.html _blank external-link-new-window externen link in neuem>‹ Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945«
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Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Tel.: 069.961220-220
<link mail ein fenster zum versenden der>kino@deutsches-filminstitut.de
<link http: www.deutsches-filmmuseum.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.deutsches-filmmuseum.de
Während des Bürgerkriegs beim Umbruch vom Zarenreich zur Sowjetunion wurden circa 125.000 Juden durch Pogrome ermordet, vor allem auf ukrainischem Territorium. Es handelte sich um die größten Massenmorde an Juden vor der Shoah.
In seinem Vortrag, »Die Pogrome in der Ukraine 1917–1921« erläutert Christoph Dieckmann die Hintergründe und skizziert zeitgenössische Dokumentationen und Analysen.
Dmitrij Belkin ist ein aufmerksamer Beobachter der aktuellen Ereignisse in der Ukraine, in der er aufgewachsen ist. In seimem Vortrag, »Antisemitismus in der Ukraine: Putins Propaganda oder eine Konstante der Geschichte?«, schaut er auf die heutigen Konflikte in der Ukraine und die antisemitischen Stimmungen.
Beide Historiker beschäftigen sich mit Kontinuitäten und Diskontinuitäten von der Oktoberrevolution bis zur Shoah und zur Gegenwart.
Die anschließende Diskussion wird moderiert von Esther Schapira.
Dr. Christoph Dieckmann, geb. 1960, Studium in Göttingen, Jerusalem und Hamburg, seit 2005 Lehrauftrag für moderne europäische Geschichte an der Keele University, Großbritannien, 2011–2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut. Dieckmann erforscht im Rahmen eines DFG-Projekts die antisemitischen Pogrome im Zusammenhang mit der Oktoberrevolution 1917. Dabei geht er insbesondere auf die jüdischen Reaktionen auf diese Gewaltexzesse ein, die sich in Dokumentensammlungen und in Schilderungen in Jiddisch finden lassen. Für seine 2001 im Wallstein Verlag erschienene zweibändige Studie Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941–1944 ist Dieckmann mit dem »Yad Vashem International Book Prize for Holocaust Research 2012« ausgezeichnet worden.
Dr. Dmitrij Belkin, 1971 geb. in Dnepropetrovsk, UdSSR/Ukraine, 1993 Emigration nach Deutschland. Belkin ist Historiker, Publizist und Kurator, 2009–2013 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut und Kurator mehrerer Ausstellungen des Jüdischen Museums Frankfurt, seit 2014 ist er Referent für Begabtenförderung am Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk in Berlin.
Esther Schapira ist Ressortleiterin der Abteilung Zeitgeschichte beim Fernsehen des Hessischen Rundfunks und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. die Buber-Rosenzweig-Medaille, den Elisabeth-Selbert-Preis und den Deutschen Kritikerpreis.
Seit seiner Eröffnung am 9. November 1988 veranstaltet das Jüdische Museum eine LernNacht zu einem Thema der jüdischen Verfolgungsgeschichte. Es knüpft damit an die jüdische Tradition an, sich in der Nacht vor einem Trauertag zum gemeinsamen Lernen zu versammeln. Von den Pogromen des Mittelalters bis zu den Gedenkbemühungen der jüngsten Vergangenheit spannt sich der Bogen der in den LernNächten des Jüdischen Museums behandelten Fragen und Probleme.
Eintritt zur LernNacht: €5,– / ermäßigt: € 2,50
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Jüdisches Museum Frankfurt
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069.212-35000
Fax: 069.212-30705
<link mail ein fenster zum versenden der>info@juedischesmuseum.de
<link http: www.juedischesmuseum.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.juedischesmuseum.de
Filmgespräch mit Giulio Ricciarelli (Regisseur), Sabine Lamby (Produzentin), Werner Renz (Fritz Bauer Institut), Gerhard Wiese (Zeitzeuge, Staatsanwalt) und Dieter Graumann (Zentralrat der Juden), moderiert von Jan Tussing (Hessischer Rundfunk).
Filminhalt
Petticoat und Rock 'n' Roll – das Lebensgefühl in den Wirtschaftswunderjahren. Nach vorne blicken ist angesagt, das Vergangene vergessen. Der in Frankfurt gedrehte Film IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS erzählt eine Geschichte über ein weitestgehend unbekanntes Kapitel der 50er Jahre, über einen jungen Staatsanwalt, der gegen alle Widerstände das Vergessen und das Schweigen über die Vergangegenheit brechen will.
Frankfurt am Main, 1958 – Wiederaufbau, Wirtschaftswunder. Als der junge Staatsanwalt Johann Radmann (Alexander Fehling) mitbekommt, wie Journalist Thomas Gnielka (André Szymanski) im Gerichtsgebäude für Aufruhr sorgt, wird er hellhörig: Ein Lehrer wurde als ehemaliger Auschwitz-Wärter erkannt. Gegen den Willen seiner Vorgesetzen beginnt Johann, sich mit dem Fall zu beschäfigen – und stößt auf ein Geflecht aus Verdrängung, Verleugnung und Verklärung. Als er Unterlagen findet, die zu den Tätern führen, erkennt Generalstaatsanwalt Frtz Bauer (Gert Voss) sofort deren Brisanz – und beauftragt Johann offiziell mit der Leitung der Ermittlungen. Der stürzt sich nun vollends in seine neue Aufgabe, überschreitet dabei Kompetenzen, überwirft sich mit Freunden, Kollegen und Verbündeten und gerät auf seiner Suche nach der Wahrheit immer tiefer in ein Labyrinth aus Schuld und Lügen. Doch was er schließlich entdeckt, wird Deutschland für immer verändern... (Quelle: Universal)
Pädagogische Materialien zum Film:
IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS
Ideen für den Unterricht in Klasse 9–12
Hrsg.: Stiftung Lesen, Mainz 2014
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Zum Thema des Films ist erschienen:
Thomas Gnielka
Als Kindersoldat in Auschwitz. Die Geschichte einer Klasse
Romanfragment und Dokumentation, hrsg. von Kerstin Gnielka und Werner Renz, Hamburg: CEP Europäische Verlagsanstalt, 2015, 184 S., € 19,90, ISBN: 978-3-86393-058-5
Website zum Film
http://movies.universal-pictures-international-germany.de/imlabyrinthdesschweigens
Karten
€ 9,– (an den Kassen der E-KINOS oder im Online-Vorverkauf)
www.cineplex.de/frankfurt/aktionen/detail/3876
Interessierte Schulklassen senden Ihren Reservierungswunsch bitte an:
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Christina Weide, Theaterleitung
Zeil 125, Frankfurt am Main
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Fax: 069.281957
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Einführung und Moderation: Werner Renz, Fritz Bauer Institut
Filminhalt
Petticoat und Rock 'n' Roll – das Lebensgefühl in den Wirtschaftswunderjahren. Nach vorne blicken ist angesagt, das Vergangene vergessen. Der in Frankfurt gedrehte Film IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS erzählt eine Geschichte über ein weitestgehend unbekanntes Kapitel der 50er Jahre, über einen jungen Staatsanwalt, der gegen alle Widerstände das Vergessen und das Schweigen über die Vergangegenheit brechen will.
Frankfurt am Main, 1958 – Wiederaufbau, Wirtschaftswunder. Als der junge Staatsanwalt Johann Radmann (Alexander Fehling) mitbekommt, wie Journalist Thomas Gnielka (André Szymanski) im Gerichtsgebäude für Aufruhr sorgt, wird er hellhörig: Ein Lehrer wurde als ehemaliger Auschwitz-Wärter erkannt. Gegen den Willen seiner Vorgesetzen beginnt Johann, sich mit dem Fall zu beschäfigen – und stößt auf ein Geflecht aus Verdrängung, Verleugnung und Verklärung. Als er Unterlagen findet, die zu den Tätern führen, erkennt Generalstaatsanwalt Frtz Bauer (Gert Voss) sofort deren Brisanz – und beauftragt Johann offiziell mit der Leitung der Ermittlungen. Der stürzt sich nun vollends in seine neue Aufgabe, überschreitet dabei Kompetenzen, überwirft sich mit Freunden, Kollegen und Verbündeten und gerät auf seiner Suche nach der Wahrheit immer tiefer in ein Labyrinth aus Schuld und Lügen. Doch was er schließlich entdeckt, wird Deutschland für immer verändern... (Quelle: Universal)
Pädagogische Materialien zum Film:
IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS
Ideen für den Unterricht in Klasse 9–12
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Zum Thema des Films ist erschienen:
Thomas Gnielka
Als Kindersoldat in Auschwitz. Die Geschichte einer Klasse
Romanfragment und Dokumentation, hrsg. von Kerstin Gnielka und Werner Renz, Hamburg: CEP Europäische Verlagsanstalt, 2015, 184 S., € 19,90, ISBN: 978-3-86393-058-5
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»Es ist die große Stärke von Nonnenmacher, dass es ihm in seinem Buch gelingt, den vielfach gebrochenen Lebensweg der so unterschiedlichen Brüder nicht nur als individuelles Schicksal, sondern auch als Resultat sozialer Kräfteverhältnisse darzustellen.«
Hanning Voigts, Frankfurter Rundschau, 10. Juli 2014
Zwei Brüder, geboren 1908 und 1914. Der eine wurde als »Asozialer« in ein Konzentrationslager verschleppt, der andere machte Karriere als hochdekorierter Pilot bei der Luftwaffe – so unterschiedlich sind die Lebensläufe der Brüder Nonnenmacher.
Über 40 Jahre lang hat Frank Nonnenmacher mit seinem Vater Gustav und mit seinem Onkel Ernst Interviews geführt. Er recherchierte ihre Aussagen und überprüfte sie empirisch, indem er in die Archive der Konzentrationslager, in Gerichtsakten, Dokumente von Jugendämtern, Flugbücher und Briefe Einblick nahm und weitere Zeitzeugen befragte.
In seinem Buch stellt er die sehr unterschiedlichen Erfahrungen der beiden Brüder einander gegenüber. Er zeigt, wie Gustav sich mit seinen Schuldgefühlen herumschlägt, die sich in seiner Arbeit als Bildhauer spiegeln. Ernst kämpft vergeblich um Anerkennung als Verfolgter der NS-Diktatur und findet schließlich Anschluss an die alternative Kulturszene in Mainz. Die eigene Perspektive des Autors als politisch engagierter Linker in der Auseinandersetzung mit den Erzählungen seines Vaters und seines Onkels schließt den Band ab.
Im Anschluss an die Lesung wird Frank Nonnenmacher einige Thesen zu den Möglichkeiten und Grenzen einer an Biographien orientierten Politischen Bildung zur Diskussion stellen.
Frank Nonnenmacher war Lehrer für Politik und Kunsterziehung, dann Professor für Politische Bildung am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte: lerntheoretische und gesellschaftswissenschaftliche Voraussetzungen sowie normative Grundlagen politischer Bildung, fallrekonstruktive Unterrichtsforschung und Konzeptionsentwicklung. Er ist seit 2009 emeritiert.
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Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts, des Jüdischen Museums Frankfurt und des Leo Baeck Institute London mit dem Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Der Erste Weltkrieg rüttelte an den Grundfesten des noch jungen nationalstaatlichen Gefüges Europas. Infolge der territorialen Neuordnungen nach Kriegsende verloren zahlreiche Menschen ihre Staatsangehörigkeit und damit die mit ihr verknüpften Rechte. In einer Zeit, in der staatsbürgerliche Zugehörigkeit zunehmend bedeutsam wurde, erfuhren viele erstmals die mit der Staatenlosigkeit verbundene Schutzlosigkeit. Zugleich nahmen sich aber übernationale Institutionen wie der Völkerbund der Problemlösung aus diplomatischer wie humanitärer Sicht an. Vor allem Juden waren von dieser erneuten rechtlichen Unsicherheit betroffen. Sie setzten sich im Kampf um die Durchsetzung von Schutzrechten für Staatenlose ebenso ein, wie sie an den Diskussionen um die Minderheitenschutzrechte beteiligt waren.
In dem Vortrag wird es sowohl um die – nicht nur jüdische – Erfahrung von Staatenlosigkeit nach dem Ersten Weltkrieg gehen wie auch um die unterschiedlichen Bemühungen, das Problem zu überwinden.
Miriam Rürup ist seit 2012 Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg. Ihre Dissertation mit dem Titel »Ehrensache: Jüdische Studentenverbindungen an deutschen Universitäten (1886–1937)« erschien 2008 im Wallstein Verlag. Aus ihrem aktuellen Forschungsprojekt »Heimatlose oder Weltbürger: Staatenlosigkeit nach den beiden Weltkriegen« wird ihre Habilitationsschrift hervorgehen.
Kontakt
Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
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Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit – Migrationsgesellschaft, Konkurrenzen, Bildungsstrategien: Diese Stichworte prägen zunehmend die gesellschaftliche, wissenschaftliche und pädagogische Auseinandersetzung mit Vorurteilen und mit ausgrenzenden Denk- sowie Deutungsmustern. Vielfach schwankt die Diskussion zwischen Eifer und Orientierungslosigkeit, zwischen eindeutigen Positionen und Differenziertheit.
Die Tagungsreihe »Blickwinkel. Antisemitismuskrtitisches Forum für Bildung und Wissenschaft« (früherer Titel: »Blickwinkel. Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft«) beleuchtet aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente. Dazu ermöglichen die VeranstalterInnen einen verstetigten Austausch und Vernetzung für Wissenschaft und pädagogische Praxis. Die Reihe »Blickwinkel« wurde 2011 initiiert und läuft bis 2016.
5. Tagung:
Antisemitismus und Rassismus – Verflechtungen?
Das Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus wird in Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft kontrovers diskutiert: Ist Antisemitismus eine Form von Rassismus? Kann Rassismus als Abwertung von »denen da unten« betrachtet werden und Antisemitismus als Aufruhr gegen diejenigen, die vermeintlich „da oben“ stehen? Sind Antisemitismus und Rassismus verschiedene Phänomene oder miteinander verflochten?
Wie können PädagogInnen in einer postkolonialen und postnationalsozialistischen Migrationsgesellschaft in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit angemessen Rassismus berücksichtigen? Wie sind Rechtsextremismus und Islamfeindlichkeit dabei zu verorten? Wie nehmen Menschen, die von Antisemitismus und Rassismus betroffen sind, Zusammenhänge und Unterschiede wahr? Und besprechen und re ektieren jene Institutionen, die beanspruchen, antisemitismuskritisch, rassismuskritisch oder inklusiv tätig zu sein, Antisemitismus und Rassismus?
Ob und wie Antisemitismus und Rassismus als verflochten, unterschiedlich oder zusammen gedacht werden: Das ist folgenreich für die pädagogische Praxis einer Migrationsgesellschaft, in der verschiedene Erfahrungen von Ungleichheit aufeinander treffen. Die 5. »Blickwinkel«-Tagung »Antisemitismus und Rassismus – Verflechtungen?« bietet Gelegenheit, hierzu Positionen, Forschungskonzepte, Geschichtsbilder und Interpretationsmuster auszuloten.
Dazu laden wir WissenschaftlerInnen, PädagogInnen sowie Bildungsverantwortliche zu einem kritischen Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen herzlich ein.
Material und Berichte
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Die bisherigen Tagungsthemen der »Blickwinkel«-Reihe
»Bildungsraum Lebenswelt«, Berlin, 26./27. Oktober 2011
»Bildungsansatz Alltagskultur«, Frankfurt am Main, 3./4. Mai 2012
»Bildungszugang Gender«, Köln, 29./30. Oktober 2012
»Kontext Nahostkonflikt«, Nürnberg, 9./10. September 2013
Ein Kooperationsprojekt von
<link http: www.bs-anne-frank.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main
Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«
Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
<link http: www.pz-ffm.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Pädagogisches Zentrum Frankfurt am Main
Programm
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Anmeldeschluss
8. September 2014
(Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben. Reisekostenzuschuss kann nicht gewährt werden. Die VeranstalterInnen übernehmen die Unterkunftskosten für eine Übernachtung in Jena.)
Kontakt und Anmeldung
Bildungsstätte Anne Frank e.V.
Ricarda Wawra
Veranstaltungsmanagement
Hansaallee 150
60320 Frankfurt/Main
Tel.: 069.56 000 235
<link>rwawra@bs-anne-frank.de
<link http: www.bs-anne-frank.de blickwinkel2014>www.bs-anne-frank.de/blickwinkel2014
Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Veranstaltung des Deutschen Filmmuseums in Kooperation mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Der Film »Der Einzelkämpfer – Richter Heinz Düx«, Regie: Wilhelm Rösing, ist eine Auftragsproduktion des Historischen Museums Frankfurt für die Bibliothek der Alten.
Heinz Düx führte als Untersuchungsrichter die gerichtliche Voruntersuchung zum ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess. In Wilhelm Rösings Dokumentarfilm »Der Einzelkämpfer – Richter Heinz Düx« (Deutschland 2011) erzählt er von seinen Erinnerungen und Erfahrungen.
Die historische Leistung von Heinz Düx liegt in seiner Arbeit als Untersuchungsrichter für den Auschwitz-Prozess, der am 20. Dezember 1963 begann. Mit genauer und kenntnisreicher Befragung von Zeugen und Angeschuldigten bereitete er von August 1961 bis Oktober 1962 den Prozess vor, der wie kein anderer Prozess der deutschen Nachkriegszeit die Struktur eines Konzentrations- und Vernichtungslagers und den verbrecherischen Charakter der NS-Herrschaft offen legte, ebenso wie die willige Beteiligung der Deutschen. In der mehrheitlich in den Nationalsozialismus verstrickten Richterschaft war und blieb Heinz Düx ein Außenseiter. Als Vorsitzender Richter an einem Zivilsenat des Frankfurter Oberlandesgerichts hat Heinz Düx sich in späteren Jahren für die Wiedergutmachungs- und Entschädigungsansprüche derer eingesetzt, die im Dritten Reich aus politischen und rassischen Gründen verfolgt worden waren. Sein antifaschistisch ausgerichteter politischer und publizistischer Einsatz brachte Heinz Düx viele Anfeindungen ein, bis zum Versuch der CDU, den unerschrockenen Einzelkämpfer aus dem Richteramt zu drängen.
Eintritt: € 9,– / ermäßigt: € 7,–
Begleitveranstaltung zur Ausstellung:
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
10. April bis 7. September 2014 im Jüdischen Museum Frankfurt, Untermainkai 14/15
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, in Kooperation mit dem Thüringer Justizministerium.
Weitere Informationen
... <link http: www.fritz-bauer-institut.de fileadmin user_upload uploadsfbi pdfdateien fritz-bauer-austellung-frankfurt.pdf _blank download herunterladen der datei>Fritz Bauer. Der Staatsanwalt (pdf-Datei)
Kontakt
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Tel.: 069.961220-220
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Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Fritz Bauer Institut
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Eine Kooperation mit dem Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Eintritt: € 5,– / ermäßigt: € 2,50
Der Erste Weltkrieg stellt eine Zäsur der deutsch-jüdischen Geschichte dar. Der Vortag thematisiert am Beispiel herausragender jüdischer Intellektueller den grundstürzenden Charakter der zeitgenössischen Auseinandersetzungen. Gleichzeitig steht zur Diskussion, warum dieses Phänomen nur selten mit voller Schärfe gesehen wird.
Ulrich Sieg ist außerplanmäßiger Professor an der Philipps Universität in Marburg. Seine Habilitationsschrift Jüdische Intellektuelle im Ersten Weltkrieg. Kriegserfahrungen, weltanschauliche Debatten und kulturelle Neuentwürfe erschien 2001 im Akademie Verlag Berlin. 2013 erschien im Hanser Verlag sein Buch Geist und Gewalt. Deutsche Philosophen zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus. Für seine wissenschaftliche Leistung hat er mehrere Preise erhalten.
Kontakt
Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
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und
Jüdisches Museum Frankfurt
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069.212-35000
Fax: 069.212-30705
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Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Fritz Bauer hat wie nur wenige für ein noch heute tragfähiges Bild des Widerstands gestritten. Der Vortrag stellt die Rezeptionsgeschichte des Widerstands vom 20. Juli in der Bundesrepublik vor und berücksichtigt dabei insbesondere die Bedeutung von Fritz Bauer als geschichtspolitischem Akteur.
Peter Steinbach war Professor für Neuere und Neueste Geschichte am Historischen Institut der Universität Mannheim. Er ist wissenschaftlicher Leiter der ständigen Ausstellung »Widerstand gegen den Nationalsozialismus« und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin. Unter seinen zahlreichen Publikationen ist die bereits 2004 im Siedler Verlag erschienene Monographie Der 20. Juli 1944. Die Gesichter des Widerstands zum Standardwerk geworden. Peter Steinbach ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft.
Begleitveranstaltung zur Ausstellung:
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
10. April bis 7. September 2014 im Jüdischen Museum Frankfurt, Untermainkai 14/15
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, in Kooperation mit dem Thüringer Justizministerium.
Weitere Informationen
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Kontakt
Jüdisches Museum Frankfurt
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
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und
Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
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Ausstellung vom 15. bis 31. Juli 2014, 10.00–18.00 Uhr
Eintritt frei
Wanderausstellung des Hessischen Hauptstaatsarchivs, unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Hessischen Ministerium der Justiz, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und dem Fritz Bauer Institut.
In der Justizpraxis wurden Beteiligte am NS-Völkermord seit den 1960er Jahren meist nur dann strafrechtlich belangt, wenn ihnen ein konkreter Beitrag an einer konkret bestimmbaren Tötung nachgewiesen werden konnte. Da dieser »konkrete Einzeltatnachweis« in vielen Verfahren allerdings nicht zweifelsfrei zu erbringen war, blieben zahlreiche NS-Verbrechen ungesühnt. Erst in der jüngeren Zeit trat an die Stelle des subjektiven Handelns Einzelner deren »objektiver Tatbeitrag« an NS-Verbrechen.
Grußworte zur Ausstellungseröffnung:
Jan Schneider, Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main
Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst
Dr. Thomas Wurzel, Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
Einführung in die Ausstellung:
Dr. Johann Zilien, Hessisches Hauptstaatsarchiv
Expertengespräch:
»Die historische Entwicklung der Strafverfolgung bei NS-Verbrechen«
OStAin Friderike Busch (StA b. LG Frankfurt am Main)
Dr. Helmut Fünfsinn (Lt. d. Abt. Strafrecht, HMdJ)
Prof. Dr. Cornelius Nestler (Universität zu Köln)
Prof. Dr. Cornelius Prittwitz (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
OStA a.D. Gerhard Wiese, Staatsanwalt im Auschwitz-Prozess.
Moderation: Dr. Reinhard Müller (FAZ)
Im Anschluss kleiner Empfang mit musikalischer Umrahmung:
Roman Kuperschmidt (Klezmer Musik Band) – Jüdische Musik
<link http: www.klezmer-frankfurt.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.klezmer-frankfurt.de
Ausstellungskatalog:
... <link fileadmin downloads die_justizielle_aufarbeitung_von_ns-verbrechen_in_hessen_katalog.pdf _blank download herunterladen der datei>Katalog (pdf-Datei, 125 S., 5.861 kb)
Einladungskarte zur Ausstellungseröffnung:
... <link fileadmin downloads die_justizielle_aufarbeitung_von_ns-verbrechen_in_hessen.pdf _blank download herunterladen der datei>Einladung (pdf-Datei, 612 kb)
Um Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 9. Juli 2014 wird gebeten.
Kontakt:
Hessisches Hauptstaatsarchiv
Mosbacher Str. 55, 65187 Wiesbaden
Tel.: 0611.8810
<link mail ein fenster zum versenden der>poststelle@hhstaw.hessen.de
Die Ausstellung wird bis Ende 2015 in zahlreichen hessischen Städten gezeigt.
Weitere Informationen: <link http: www.hauptstaatsarchiv.hessen.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.hauptstaatsarchiv.hessen.de
In den Vernichtungslagern der »Aktion Reinhardt« wurden zwischen März 1942 und Oktober 1943 mehr als anderthalb Millionen Juden, insbesondere aus Polen, aber auch aus west-, süd- und osteuropäischen Ländern, durch Motorenabgase ermordet. Das Leitungspersonal der Lager, das sich zu Wachdiensten sogenannter »Trawniki«-Männer bediente, bsetzte sich aus etwa 120 deutschen und österreichischen Männern zusammen, die zuvor weitgehend bei der »Euthanasie« (Aktion T4) mitgewirkt hatten. Diese Täter und ihre Organisation stehen im Zentrum des Vortrags über die Geschichte der drei Vernichtungslager Bełżec, Sobibór und Treblinka.
Sara Berger ist Historikerin, Romanistin und Sozialpsychologin. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fondazione Museo della Shoah in Rom und ist am Editionsprojekt »Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden« des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin für den Teilbereich Italien zuständig. Ihre Dissertation Experten der Vernichtung. Das T4-Reinhardt-Netzwerk in den Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka erschien 2013 bei der Hamburger Edition des Hamburger Instituts für Sozialforschung.
Sara Berger, Experten der Vernichtung:
Das T4-Reinhardt-Netzwerk in den Lagern Bełżec, Sobibór und Treblinka
Hamburg: Hamburger Edition, 2013, 550 S., € 28,–
ISBN-13: 978-3868542684
Kontakt
Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
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Bereits 1920 trat Fritz Bauer der SPD bei. Der Vortrag beleuchtet Bauers politisches Engagement in der Weimarer Republik und im Exil. Er thematisiert seine Freundschaft mit Kurt Schumacher, seinen Beitritt zum »Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold« im Kampf gegen NSDAP und KPD sowie seine Verfolgung durch die Nationalsozialisten. 1936 floh Fritz Bauer ins Exil, zunächst nach Dänemark, später nach Schweden, wo er sich der SOPADE um Willy Brandt anschloss, mit dem er die Zeitschrift »Sozialistische Tribüne« gründete.
Walter Mühlhausen ist Direktor der Stiftung Reichspräsident Friedrich Ebert Gedenkstätte in Heidelberg. Er ist Professor an der Technischen Universität Darmstadt und Mitglied der »Arbeitsgruppe zur Erforschung der NS-Vergangenheit ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter« innerhalb der der Kommission für Politische und Parlamentarische Geschichte des Landes Hessen beim Hessischen Landtag.
Eintritt: € 5,– / ermäßigt: € 2,50
Begleitveranstaltung zur Ausstellung:
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
10. April bis 7. September 2014 im Jüdischen Museum Frankfurt, Untermainkai 14/15
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, in Kooperation mit dem Thüringer Justizministerium.
Weitere Informationen
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