Hybridveranstaltung
YouTube: https://youtu.be/vlAjtTSuaLg
Von 1941 bis 1945 gerieten insgesamt rund 5,7 Millionen Rotarmisten in deutsche Kriegsgefangenschaft, bis zu 3,3 Millionen von ihnen überlebten nicht. Sie verstarben an Hunger, Krankheiten und den Folgen des Arbeitseinsatzes, Hunderttausende wurden ermordet. Diesem grausamen Massenschicksal zum Trotz befinden sich die sowjetischen Kriegsgefangenen in Deutschland bis heute in einem »Erinnerungsschatten«, so Bundespräsident Joachim Gauck 2015. Das Podium diskutiert die Entwicklung der Forschung und der Erinnerungskultur sowie deren weitere Perspektiven auch vor dem Hintergrund des russischen Kriegs gegen die Ukraine.
PD Dr. Andreas Hilger
ist Historiker und stellvertretender Direktor in der Max Weber Stiftung.
Jens Nagel
ist Historiker und Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain.
Dr. Jörg Osterloh
ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut sowie Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts in Kooperation mit der Max Weber Stiftung
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de