Unser Programmheft zu den öffentlichen Veranstaltungen des Fritz Bauer Instituts im Sommersemester 2026 ist erschienen:
› Veranstaltungsprogramm (pdf-Datei)
Zwei Veranstaltungen im kommenden Sommersemester möchten wir hervorheben: eine Gedenkveranstaltung, in der Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter Michas Brumliks über Episoden aus seinem Leben in Frankfurt am Main erzählen, und unsere Fritz Bauer Lecture, zu der wir dieses Jahr Prof. Dr. Jan Gerber eingeladen haben, der seine Analyse zum »Verschwinden des Holocaust« in der öffentlichen Wahrnehmung vorstellt. Um die Frage der künftigen Auseinandersetzung mit dem Holocaust und seiner Nachgeschichte im Schulunterricht und in der Bildungsarbeit dreht sich eine Tagung, die im Juni stattfinden wird. Das Programm dazu finden Sie einige Wochen vorher auf unserer Website. Am Abend vor der Tagung wird Prof. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann einen Vortrag über die Darstellung des Holocaust auf TikTok halten, den wir bereits für das Wintersemester angekündigt hatten, dann aber verschieben mussten. Ebenso holen wir den für letzten Dezember geplanten Vortrag von Prof. Dr. Lena Foljanty nach, die Fritz Bauers Rechtsstandpunkt zu den Prozessen wegen nationalsozialistischer Gewaltverbrechen erklärt und kontextualisiert.
Wie gewohnt präsentieren wir eine Reihe von Buchneuerscheinungen, unter anderem zu visuellen Zeugnissen des Holocaust, den sogenannten Berufsverbrechern in der NS-Zeit, der Rolle von Archiven im Nationalsozialismus, dem Phänomen des Autoritarismus, zu der großen Frage, wie der Nationalsozialismus möglich war, zu rassistischem Wissen über »Ausländer« und zu kolonialen Aspekten der deutschen Besatzung in Polen. Zu all den Themen haben wir Prof. Dr. Verena Krieger und Ella Falldorf, Dr. Andreas Kranebitter, Dr. Sabine Graf und Dr. Julia Kahleyß, Prof. i.R. DDr. Oliver Rathkolb, Prof. Dr. Götz Aly, PD Dr. Maria Alexopoulou und Dr. Rachel O’Sullivan eingeladen.
In das Sommersemester fällt der 85. Jahrestag des Überfalls der Wehrmacht auf die Sowjetunion. Anlässlich dieses Datums wird der Journalist Paul Kohl über seine 1985 durchgeführte Reise an die Schauplätze der Verbrechen der Wehrmacht sprechen.
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