Veranstaltungen und Ausstellungen

Eine Diskussion mit Rebecca Blady, Christina Brinkmann und Onur Özata

Der Halle-Prozess. Kontinuitäten antisemitischer und rassistischer Gewalt vor deutschen Gerichten

Mittwoch, 31. Mai 2023
Hybridveranstaltung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Moderation: Dr. Katharina Stengel, Fritz Bauer Institut

Am 9. Oktober 2019 griff ein Rechtsterrorist die Synagoge in Halle an. Nachdem es ihm nicht gelungen war, auf das Gelände zu gelangen, fuhr er zu einem Dönerimbiss. Er ermordete dort zwei Menschen und verletzte zahlreiche weitere. Am Gerichtsprozess gegen den Täter beteiligten sich Betroffene und Überlebende als Nebenklägerinnen und Nebenkläger. Anlässlich der Publikation Der Halle-Prozess: Hintergründe und Perspektiven diskutieren die Podiumsgäste über vergangenen und gegenwärtigen Antisemitismus und Rassismus vor deutschen Gerichten sowie die Forderungen der Betroffenen.

Rebecca Blady

ist Rabbinerin und Leiterin von Hillel Deutschland in Berlin und Überlebende des Anschlags in Halle.

Onur Özata

vertrat als Rechtsanwalt Nebenkläger im Halle-Prozess sowie im NSU- und in NS-Prozessen.

Christina Brinkmann

ist Mitherausgeberin des Buches Der Halle-Prozess: Hintergründe und Perspektiven.

Christina Brinkmann, Nils Krüger, Jakob Schreiter (Hrsg.)
Der Halle-Prozess: Hintergründe und Perspektiven
Leipzig: Spector Books, 2022, 216 S., ca. 30 Abb., € 22,–
ISBN: 978-3-95905-650-2

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts in Kooperation mit dem AStA der Goethe-Universität

Videoaufzeichnung der Veranstaltung

Blady, Brinkmann, Özata