Kulturpolitik im »Dritten Reich«
Fortsetzung der Vortragsreihe vom WS 2010/2011
Der antisemitische Film war sicher die fürchterlichste »Kulturwaffe« zum Zwecke der Vorbereitung, Durchführung und Bilanzierung des Holocaust. Neben der Komödie und dem Pseudodokumentarfilm bedient sich die NS-Propaganda des offen infamen historischen Melodrams (»Jud Süß«, 1940) und des versteckt perfiden phantastischen Märchenfilms (»Münchhausen«, 1943). Am Beispiel dieser zwei ästhetisch gegensätzlichen Filme zeigt Alfons Maria Arns den politischen Charakter des vermeintlich unpolitischen NS-Unterhaltungsfilms auf.
Alfons Maria Arns (Frankfurt am Main) ist Autor und freiberuflicher Literatur-, Musik- und Filmwissenschaftler.
Kontakt
Dr. Jörg Osterloh
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