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Mittwoch, 24. Juni 2020 - 18:15 Uhr

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Deutsche Gesetze auf Hebräisch. Warum und wie Israel Holocaustüberlebende entschädigt

Vortrag von Prof. Dr. José Brunner

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

1953 verabschiedete der Bundestag das Bundesergänzungsgesetz, das 1956 durch das Bundesentschädigungsgesetz abgelöst wurde. Es bildete die rechtliche Grundlage für die persönliche Entschädigung ehemaliger NS-Verfolgter. Ein Jahr später erließ auch Israel ein solches Gesetz, das genau der deutschen Gesetzgebung entsprach. Wie kam es dazu und wie wurde entschieden, wer von den israelischen Holocaustüberlebenden Anrecht auf Rente aus Deutschland hat und wer seine Rente vom jüdischen Staat bezieht? Dieser Vortrag geht ausführlich auf die zahlreichen Merkwürdigkeiten ein, die sich aus der engen Verknüpfung deutscher und israelischer Gesetze für die Situation ehemaliger NS-Verfolgter ergeben.

Prof. Dr. José Brunner

war bis 2018 Professor für Rechtswissenschaften und für Wissenschaftsgeschichte und -philosophie an der Tel Aviv University. 2011 gründete er zusammen mit Rechtsanwalt Yossi Hayut die erste »legal clinic« für die Rechte von Holocaustüberlebenden in Israel.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland

Kontakt

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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