Der Campus Verlag schreibt auf dem Klappentext des Buches: Warum geschah der Holocaust, die Ermordung von Millionen jüdischer Menschen während des Nationalsozialismus? Peter Hayes stellt diese Frage ins Zentrum seines neuen Buches. Er spannt den Bogen von den Ursprüngen des Antisemitismus bis hin zur Bestrafung von NS-Verbrechern nach 1945. So gelingt ihm ein kluger und präziser Überblick über die Vernichtung der europäischen Juden. Ein eindrucksvolles Werk, an dem man künftig nicht vorbeikommen wird.
Peter Hayes ist emeritierter Professor für Geschichte, Deutsch und Holocaust-Studien an der Northwestern University in Illinois.
Peter Hayes, Warum? Eine Geschichte des Holocaust
Aus dem Englischen von Ursel Schäfer
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2017
EAN 9783593507453, 445 S., € 29,95
Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link>info@fritz-bauer-institut.de
Teilnahmegebühr
€ 10,– (mit Imbiss)
Fritz Bauer hat den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg gebracht. Er wollte nicht nur einzelne Straftäterinnen und Straftäter vor Gericht stellen, sondern die Aufklärung über den NS-Unrechtsstaat fördern. Bauer selbst wurde im NS-Staat als Sozialdemokrat und Jude ausgegrenzt und verfolgt. Er rettete sich in die Emigration und wurde nach seiner Rückkehr zu einem der bedeutendsten und juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten. Schutz vor staatlicher Gewalt, die NS-Staatsverbrechen und die Rehabilitation der Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944 wurden zu wichtigen Anliegen.
Wie können diese Themen in Unterricht und außerschulischer Bildung aufgegriffen werden? Unsere Fortbildung bietet dazu Basis-Informationen, Anregungen und Austausch.
Veranstalter
Jüdisches Museum Westfalen
in Zusammenarbeit mit der GEE/Pädagogische Akademie
Ausstellungszeitraum
Sonntag, 15. Oktober 2017 bis Sonntag 25. Februar 2018
Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Weitere Ausstellungsorte sind in Vorbereitung.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, 10.00–12.30 Uhr und 14.00–17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage, 14.00–17.00 Uhr
Montags geschlossen
Das Museum ist vom 23. Dezember 2016 bis einschließlich 1. Januar 2017 geschlossen.
Begleitband zur Ausstellung
Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
<link internal-link internen link im aktuellen>Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.
Die Ausstellungspräsentation in Dorsten wird realisiert in Kooperation mit dem Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Jüdisches Museum Westfalen. Mit freundlicher Unterstützung der Rothschild Foundation Hanadiv Europe und der Ursula Lachnit-Fixson Stiftung.
Weitere Informationen zur Ausstellung
<link http: www.fritz-bauer-institut.de fritz-bauer-ausstellung.html _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html
Kontakt
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Tel.: 02362.45279, Fax: 45386
<link>info@jmw-dorsten.de
<link http: www.jmw-dorsten.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.jmw-dorsten.de
Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Unuiversität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
Fritz Bauer hat als Generalstaatsanwalt in Braunschweig und in Hessen, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse. Als Jude und Homosexueller blieb Fritz Bauer von Ausgrenzung und Verfolgung nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten in die Emigration. Als Jurist und Strafrechtsreformer trat für ihn an die Stelle der Staatsräson um jeden Preis der Schutz der Würde des Einzelnen, gerade auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg zur Demokratie.
Werner Renz war seit der Gründung des Fritz Bauer Instituts im Jahr 1995 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts und Leiter des Archivs und der Bibliothek. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten Fritz Bauer, die Frankfurter Auschwitz-Prozesse und die Geschichte des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau hat er zahlreiche Publikationen veröffentlicht.
Ausstellungszeitraum
Sonntag, 15. Oktober 2017 bis Sonntag 25. Februar 2018
Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Weitere Ausstellungsorte sind in Vorbereitung.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, 10.00–12.30 Uhr und 14.00–17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage, 14.00–17.00 Uhr
Montags geschlossen
Das Museum ist vom 23. Dezember 2016 bis einschließlich 1. Januar 2017 geschlossen.
Begleitband zur Ausstellung
Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
<link internal-link internen link im aktuellen>Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.
Die Ausstellungspräsentation in Dorsten wird realisiert in Kooperation mit dem Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Jüdisches Museum Westfalen. Mit freundlicher Unterstützung der Rothschild Foundation Hanadiv Europe und der Ursula Lachnit-Fixson Stiftung.
Weitere Informationen zur Ausstellung
<link http: www.fritz-bauer-institut.de fritz-bauer-ausstellung.html _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html
Kontakt
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Tel.: 02362.45279, Fax: 45386
<link>info@jmw-dorsten.de
<link http: www.jmw-dorsten.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.jmw-dorsten.de
Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Unuiversität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
<link http: www.wollheim-memorial.de>www.wollheim-memorial.de
Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
Moderation: Dr. Thorsten Latzel, Direktor der Evangelische Akademie Frankfurt und Dr. Jörg Osterloh, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts
Tagebücher, Selbstzeugnisse und zeitgenössische Aufzeichnungen von Verfolgten, Zuschauern und NS-Tätern haben in den letzten Jahren auf dem Buchmarkt und in der Forschung einen Boom erlebt. Nachdem die Fachwissenschaft sie lange als besonders kritisch zu bewertende Quellen angesehen hat, verspricht man sich heute in der Darstellung des NS-Regimes viel von ihnen. Mit ihrer Hilfe könne man, so die verbreitete Meinung und Hoffnung, näher an das historische Geschehen heranrücken. Der Blick des Zeitgenossen sei authentischer und frischer als der des Zeitzeugen. Markus Roth, der selbst solche Texte ediert hat, geht in seinem Vortrag dem Potenzial und den Grenzen dieser Quellengattung anhand unterschiedlicher Beispiele nach.
Markus Roth ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Arbeitsstelle für Holocaustliteratur der Justus-Liebig-Universität Gießen.
› <link fileadmin downloads _blank download herunterladen der datei>Veranstaltungsflyer (pdf-Datei)
Anmeldung
Ihre Anmeldung bis 11. September erleichtert uns die organisatorische Planung:
Evangelische Akademie Frankfurt
Karin Weintz
Tel.: 069.1741526-11
<link>weintz@evangelische-akademie.de
<link http: www.evangelische-akademie.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.evangelische-akademie.de
Der Eintritt ist frei.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link>info@fritz-bauer-institut.de
Eine Veranstaltung des <link internal-link internen link im aktuellen>Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.
Am Beispiel des Hotels »Villa Kennedy« zeigt Dieter Wesp, wie die »Arisierung« jüdischer Immobilien durch die Stadt Frankfurt vonstattenging und welche Rolle die städtischen Akteure dabei spielten. Die Rüstungsforschung in diesem Gebäude, die nur symbolische Entschädigung der früheren Eigentümer und die lukrative Privatisierung des Anwesens sind bis heute kaum bekannt. Das ehemalige Wohnhaus der Familie Beit von Speyer ist nur eine von 170 Immobilien, die die Stadt Frankfurt in ihren Besitz brachte. Dieser Komplex ist bis heute nicht systematisch erforscht worden. Der reich bebilderte Vortrag verfolgt die wechselvolle Geschichte des Hauses und deckt die Lücken in der Stadtgeschichte auf.
Dieter Wesp ist Stadthistoriker und Mitglied des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>
Symposium des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt
Die archäologischen Funde am Frankfurter Börneplatz lösten 1987 eine Auseinandersetzung aus, in der erstmals in der Bundesrepublik heftig darum gestritten wurde, wie nach dem Holocaust mit Zeugnissen jüdischer Geschichte umzugehen sei. Es ging um die Deutung der Ruinen des ersten jüdischen Ghettos in Europa: Waren sie eher Zeugnisse eines Schutzraumes für die Juden oder ihrer Ausgrenzung? Sollte – nach dem Höhepunkt des Historikerstreits – Geschichte im Museum »entsorgt« werden? Führte ein direkter Weg von den frühneuzeitlichen zu den nationalsozialistischen Ghettos?
Nach dem Streit um das Fassbinder-Stück »Der Müll, die Stadt und der Tod« zwei Jahre zuvor wurde im Börneplatz-Konflikt aber auch die Frage virulent, ob sich im Umgang mit den archäologischen Funden antisemitische Ressentiments zeigten.
Die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde reagierten unterschiedlich auf die Debatte. Viele der älteren, die aus Osteuropa stammten, konnten sich mit der alten Frankfurter Gemeinde nicht so sehr identifizieren, dass sie für den Erhalt der Reste der Judengasse eintreten wollten. Für jüngere ermöglichte der Konflikt dagegen die Entdeckung einer bis dahin vergessenen Vergangenheit. Wieder andere sahen im Einsatz für den Erhalt der Ruinen eine problematische Identifizierung mit der deutschen und der Frankfurter Geschichte, die sie nicht teilen konnten.
Das Symposium wird neue Perspektiven auf diese Fragen eröffnen und den Börneplatz-Konflikt historisch kontextualisieren. Es wird von einer ganztägigen Aktion im Museum Judengasse begleitet, die die Erinnerungen an das Geschehen einsammeln und für zukünftige Generationen bewahren will.
Aufruf: Teilen Sie Ihre Erinnerungen!
Haben Sie persönliche Erinnerungen an den des Börneplatz-Konflikt oder gar Fotos, Dokumente, Transparente und Flyer von damals? Ihre Geschichte ist die Vorgeschichte des Jüdischen Museums! Die Museumskuratorinnen und Kuratoren sowie der ARD-Hörfunkjournalist Jochanan Shelliem werden den ganzen Tag vor Ort sein, um sich mit Ihnen zu unterhalten, Ihre materiellen Erinnerungen einzusammeln und Ihre Geschichten aufzuzeichnen.
Programm
› 13.30 Uhr, Begrüßung:
Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main
Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts
Einführung: Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt
› 14.00 Uhr, Vortrag von Dr. Tobias Freimüller:
Renationalisierung des Geschichtsbildes? Wie hängt der Börneplatz-Konflikt mit dem Historikerstreit und der Gründung des Deutschen Historischen Museums zusammen?
Dr. Tobias Freimüller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts.
› 14.45 Uhr, Vortrag von Cilly Kugelmann:
»Offene Wunde« oder »Museum«: Wird Geschichte durch Musealisierung »entsorgt«?
Cilly Kugelmann war bis Januar 2017 Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin.
› 15.30 Uhr, Kaffeepause
› 16.00 Uhr, Vortrag von Joseph Cronin:
Die jüdische Gemeinde bezieht Stellung: Was unterscheidet Fassbinderstreit und Börneplatz-Konflikt?
Joseph Cronin ist PhD candidate an der Queen Mary University of London und am Leo Baeck Institute in London.
› 16.45 Uhr, Vortrag von Prof. Dr. Nikolaus Hirsch:
Vom Frankfurter Ghetto zum Holocaust: Ein Denkmal als Geschichtsdeutung?
Prof. Dr. Nikolaus Hirsch ist Kurator und Architekt und war bis 2013 Rektor an der Städelschule Frankfurt am Main.
› 17.30 Uhr, Im Gespräch:
Prof. Dr. Salomon Korn und Prof. Dr. Micha Brumlik; Moderation: Fritz Backhaus
Prof. Dr. Salomon Korn ist Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
Prof. Dr. Micha Brumlik ist Senior Advisor am Zentrum für Jüdische Studien in Berlin/Brandenburg.
Fritz Backhaus ist stellvertretender Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt.
Veranstaltungsprogramm
› <link fileadmin downloads _top download herunterladen der datei>Programmflyer (pdf-Datei)
Kontakt
Museum Judengasse
Battonnstr. 47
60311 Frankfurt am Main
Tel. 069.212-70790
<link http: www.museumjudengasse.de>www.museumjudengasse.de
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link>info@fritz-bauer-institut.de
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
<link http: www.wollheim-memorial.de>www.wollheim-memorial.de
Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
Eröffnung durch Stadtrat Stefan Majer und Stadträtin Dr. Ina Hartwig,
in Anwesenheit der Künstler Horst Hoheisel und Andreas Knitz.
Denkmalsinstallation vom 19. August 2017 bis Mai 2018
mit umfangreichem Begleitprogramm
Das mobile »Denkmal der Grauen Busse« ist ein Mahnmal in Bewegung. Nach Berlin, Köln, München und 16 weiterer Städte wird es vom 19. August 2017 bis in den Mai 2018 auf dem Frankfurter Rathenauplatz zu sehen sein, im Gedanken an die Opfer der sogenannten »Euthanasie – Aktion T4«. Mit einer umfangreichen Veranstaltungsreihe über die medizin-historischen Ereignisse und die nationalsozialistische Ideologie von »unwertem« Leben wird an den organisierten Massenmord erinnert. Neben drei ergänzenden Ausstellungen werden Exkursionen, Workshops, Führungen, Theater- und Filmvorführungen, Vorträge, Lesungen und Diskussionsveranstaltungen die Ausstellung begleiten.
Weitere Informationen zum mobilen Denkmal und zum Begleitprogramm:
http://die-grauen-busse-frankfurt.de
Das »Denkmal der Grauen Busse« wurde 2005 von den Künstlern Horst Hoheisel und Andreas Knitz initiiert und entworfen. Mit dem in Originalgröße aus Beton gegossenen Bus erinnern die Künstler nicht nur an die Opfer, sondern sie suchen mit der Nachbildung des Tatwerkzeugs auch die Auseinandersetzung mit den Tätern. Mit grauer Tarnfarbe gestrichene ehemalige Postbusse brachten psychisch kranke oder geistig behinderte Kinder und Erwachsene zwischen 1940 und 1941 zu sechs Tötungsanstalten in Deutschland, in denen sie ermordet wurden. Eine davon war Hadamar in Mittelhessen.
Weitere Informationen auf der Website des mobilen Denkmals:
www.dasdenkmaldergrauenbusse.de
Veranstalter
Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt am Main | Dezernat Kultur und Wissenschaft Stadt Frankfurt am Main | Dezernat Personal & Gesundheit Stadt Frankfurt am Main | Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust | Gesundheitsamt Frankfurt am Main | Haus am Dom, Katholische Akademie Rabanus Maurus | Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster Frankfurt am Main | Kulturamt Frankfurt am Main | Psychiatriewoche Frankfurt am Main | Stadtbücherei Frankfurt am Main
Förderer und Kooperationspartner
ABG Frankfurt Holding | Amt für Straßenbau und Erschließung Frankfurt am Main | Atelier Goldstein | Evangelische Akademie Frankfurt | Evangelische Kirche Frankfurt am Main | FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH | Filmforum Höchst | Feuerwehr Frankfurt am Main | Förderverein Roma e.V. | Frankfurter Werkgemeinschaft e.V. | Gegen Vergessen für Demokratie e.V. | Historische Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main | Staatliches Schulamt Frankfurt am Main | Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main | VGF Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main | Volkshochschule Frankfurt am Main | Zentrum für Psychische Gesundheit
Dazu ist erschienen
Thomas Müller, Paul-Otto Schmidt-Michel, Franz Schwarzbauer (Hrsg.):
Vergangen? Spurensuche und Erinnerungsarbeit – Das Denkmal der Grauen Busse
Zwiefalten, Verlag Psychiatrie und Geschichte, 2017, 276 S., € 15,90
ISBN 978-3-931200-25-1
www.forschung-bw.de/VersFHist/VerlagPsychGesch/buecher/GrauerBus_2017_Inhalt.pdf
Kontakt
Stadt Frankfurt am Main
Gesundheitsamt
Breite Gasse 28
60313 Frankfurt am Main
www.gesundheitsamt.stadt-frankfurt.de
Veranstalter: Martin Buber-Professur für jüdische Religionsphilosophie in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut, dem Graduiertenkolleg »Theologie als Wissenschaft« und dem LOEWE-Forschungsschwerpunkt »Religiöse Positionierung«
Anti-Judaismus gilt als eine irrationale Abweichung vom westlichen Denkweg hin zu Freiheit, Toleranz und Fortschritt. David Nirenberg hat in seinem Buch Anti-Judaismus: Eine andere Geschichte des westlichen Denkens (2015) demgegenüber anhand zahlreicher – oft erschreckender – Belege von der Antike bis heute gezeigt, dass die Distanzierung vom Judentum zum Kern des westlichen Denkens und Weltbilds gehört. Für die frühen Christen und Muslime waren die Juden Feinde der von Jesus oder Mohammed verkündeten Wahrheit. Spanische Inquisitoren strebten ebenso wie protestantische Reformatoren danach, ein heimliches Judentum aufzudecken und zu zerstören, von dem sie die Christenheit bedroht sahen. Die Aufklärung räumte mit diesem Feindbild keineswegs auf. Voltaire bekämpfte in Gestalt der Juden den Aberglauben, Kant die selbstverschuldete Unmündigkeit und Marx das Privateigentum. Die Gegner mit Juden zu identifizieren hat auch ohne reale Juden funktioniert. Aber immer wieder waren Juden (und nicht nur sie) reale Opfer eines Anti-Judaismus, der die Geschichte des Westens wie ein roter Faden durchzieht.
Prof. David Nirenberg ist seit 2006 Professor für Mittelalterliche Geschichte an der University of Chicago und gehört dem Committee on Social Thought an. Nirenberg arbeitet zur Geschichte religiöser Traditionen in Europa und schreibt regelmäßig für The Nation, The New Republic und London Review of Books. 2016 wurde er zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2017 wurde ihm der Historikerpreis der Stadt Münster verliehen. Zu seinen zahlreichen Publikationen zählen Bücher wie Communities of Violence: Persecution of Minorities in the Middle Ages (Princeton 1996); Wie jüdisch war das Spanien des Mittelalters? Die Perspektive der Literatur (Trier 2005); Judaismus als Politischer Begriff. Historische Geisteswissenschaften (Göttingen 2013); »Jüdisch« als politisches Konzept: Eine Kritik der politischen Theologie (Göttingen 2013); Neighboring Faiths: Christianity, Islam, and Judaism in the Middle Ages and Today (Chicago 2014); Aesthetic Theology and its Enemies: Judaism in Christian Painting, Poetry, and Politics (Waltham, MA 2015).
Kontakt
Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie
Dr. Grażyna Jurewicz
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachbereich 06, IG Farben-Haus
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 32032
<link>Jurewicz@em.uni-frankfurt.de
Bis in die 1960er Jahre gehörte das Radio zu den wichtigsten Informationsquellen. Fritz Bauer nutzte dieses Medium in vielfältiger Weise. Er stellte sich nicht nur als Gesprächspartner zur Verfügung, sondern konzipierte selbst Sendungen und wirkte in einigen Fällen sogar als Redakteur mit. Nur sehr wenige dieser Rundfunkbeiträge sind bisher überhaupt bekannt, viele kaum zugänglich. Aus insgesamt 30 recherchierten Features wurden 14 ausgewählt und (zum Teil ausschnittweise) in einem Hörbuch zusammengestellt. Sie decken Themen ab wie die juristische Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen und Bauers Vorstellung von einem modernen Strafrecht, zudem liefern sie Beiträge zu seiner Biographie und seinen persönlichen Erfahrungen.
Die an diesem Abend der Öffentlichkeit vorgestellte CD-Edition Fritz Bauer – Sein Leben, sein Denken, sein Wirken versammelt 14 von insgesamt 30 nachweisbaren Sendungen, in denen Fritz Bauer das akustische Medium nutzte. Das Referat schildert den Kontext dieser Hörfunk-Aufnahmen und fragt nach der Rolle, die das Radio in der Medienlandschaft der jungen Bundesrepublik Deutschland im Übergang von den 1950er zu den 1960er Jahren spielte: Wie nutzte Fritz Bauer den Hörfunk und welche zusätzliche Ebene des Wirkens von Fritz Bauer erschließt sich, wenn man das akustische Medium einbezieht?
Dr. David Johst ist freier wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut.
Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg und Leiter der Forschungsstelle Mediengeschichte an der Universität Hamburg.
David Johst (Hrsg.)
im Auftrag des Fritz Bauer Instituts
Fritz Bauer – Sein Leben, sein Denken, sein Wirken
Tondokumente mit Originaltönen von Fritz Bauer,
kommentiert und eingeleitet von Burghart Klaußner.
Berlin: Der Audio Verlag, 2017
4 CDs, 306 Min., mit umfangreichem Booklet, € 19,99
ISBN: 978-3-86231-994-7
Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link>info@fritz-bauer-institut.de
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
<link http: www.wollheim-memorial.de>www.wollheim-memorial.de
Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
Im Oktober 1943 sprach Heinrich Himmler vom »moralischen Recht«, das Volk der Juden »umzubringen«. »Wir haben aber nicht das Recht«, fuhr er fort, »uns auch nur mit einem Pelz, einer Uhr, mit einer Mark oder mit einer Zigarette oder sonst etwas zu bereichern«. Tatsächlich hatte Himmler 1939 eine SS-Gerichtsbarkeit geschaffen, die über die »Moral« und die Einhaltung des »Ehrenkodex« der Organisation wachen sollte.
Ein solcher SS-Richter war Konrad Morgen (1909–1982). Er ermittelte gegen hochrangige Nationalsozialisten, unter anderem gegen Adolf Eichmann, dem er vorwarf, Juwelen unterschlagen zu haben. Sich selbst bezeichnete Morgen als »Gerechtigkeitsfanatiker«. Die Biographie dieses ambivalenten Charakters ist zugleich eine Studie in moralischer Komplexität und verdeutlicht die strukturelle Pervertierung von Recht und Moral im »Dritten Reich«.
Herlinde Pauer-Studer ist Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Wien.
Herlinde Pauer-Studer, J. David Velleman
»Weil ich nun mal ein Gerechtigkeitsfanatiker bin«
Der Fall des SS-Richters Konrad Morgen
Berlin: Suhrkamp Verlag, 2017, 349 S., € 26,–
ISBN: 978-3-518-42599-2
Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link>info@fritz-bauer-institut.de
Eine Vielzahl von polnischen Gedenkstätten erinnert an die Ermordung der europäischen Juden während der deutschen Besatzung. Ausgewählte Orte werden in diesem Band vorgestellt und diskutiert: Chełmno, Bełżec, Sobibór, Treblinka, Majdanek, Płaszów und Auschwitz repräsentieren verschiedene Phasen, Formen und Bedingungen der Shoah und haben zudem eine individuelle Nachgeschichte.
Der Band, der aus einer Exkursion mit Studierenden hervorging, vermittelt einen Überblick über die Geschichte dieser Gedenkstätten und untersucht die Wechselbeziehung zwischen den historischen Ereignissen und der Gestaltung der Orte von 1943 bis heute. Ergänzt wird die Auseinandersetzung mit ihnen durch übergreifende Texte, die unter anderem nach der Rolle der Fotografie in Ausstellungen, der Problematik des sprachlichen Umgangs mit der Shoah und der Würde von Opfern und Besuchern in den Gestaltungskonzepten fragen.
PD Dr. Jörg Ganzenmüller ist Osteuropahistoriker und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg in Weimar. Er lehrt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Dr. Raphael Utz ist Osteuropahistoriker und Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Imre Kertész Kollegs »Europas Osten im 20. Jahrhundert« an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Jörg Ganzenmüller und Raphael Utz (Hrsg.)
Orte der Shoah in Polen.
Gedenkstätten zwischen Mahnmal und Museum
Köln: Böhlau Verlag, 2016, 358 S., 43 s/w-Abb., € 35,–
ISBN: 978-3-412-50316-1
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link>info@fritz-bauer-institut.de
Veranstaltung im Rahmen der Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung
Die moderne Welt wurde in mehr als einer Hinsicht von »großen Mächten« geschaffen – durch den Imperialismus im 19., den Kalten Krieg und die amerikanische Hegemonie im 20. Jahrhundert. Es ist auffallend, wie sehr sich diese Machtbeziehungen im internationalen Recht niedergeschlagen haben, insbesondere in Regeln, die dafür gedacht waren, Kriege und Massengewalt zu regulieren und zu limitieren. Was sind die intellektuellen und politischen Ursprünge für die Anstrengungen, Massengewalt durch internationales Recht zu regulieren? Warum haben machtvolle Staaten sich dafür eingesetzt, den Gebrauch ihrer eigenen Kraft einzuschränken? Wie sahen diese Beschränkungen aus? Haben die Regularien dieses Legalismus tatsächlich die Gewalt begrenzen können, oder legitimieren sie vielmehr bestimmte Formen von Gewalt, um andere einzudämmen? Die Antworten auf diese Fragen sind komplex und erlauben es nicht, eine einfache Geschichte von moralischem Fortschritt und zynischem Machtmissbrauch zu erzählen. Der Vortrag wird diese Variablen umreißen und versuchen, die Verbreitung des internationalen Rechts im 19. und 20. Jahrhundert zu erklären. Dabei soll auch die Analyse der unterschiedlichen Weltordnungen in den letzten 200 Jahren in den Blick genommen werden.
Devin O. Pendas, Ph.D. ist Associate Professor für Geschichte am Department of History, Boston College, Chestnut Hill, Massachusetts in den USA. Seine Forschungsschwerpunkte sind deutsche Geschichte, Rechtsgeschichte und die Geschichte von Kriegen und Völkermord. In zahlreichen Publikationen hat er sich mit den Prozessen gegen NS-Täter und der juristischen Aufarbeitung von Massenverbrechen auseinandergesetzt.
Im Sommersemester 2017 hat Pendas die Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main inne.
Veröffentlichung
Devin O. Pendas, Der Auschwitz-Prozess: Völkermord vor Gericht
Aus dem Englischen von Klaus Binder (Original: The Frankfurt Auschwitz Trial, 1963–1965: Genocide, History, and the Limits of the Law, Cambridge University Press, 2006), München: Siedler Verlag, 2013
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
Einführung von Lisa Eiling, Gießen
Kommentar von Dr. Katharina Stengel, Frankfurt am Main/Leipzig
Das Verfahren gegen Personal des Konzentrationslagers Maj-danek wurde von 1975 bis 1981 vor dem Landgericht Düsseldorf durchgeführt. Es gilt als das längste Strafverfahren in der Justizgeschichte der BRD. Aus 70 Interviews mit Richtern und Angeklagten, Opfern und Zeugen, aus Dokumentarfilmen und Fotos, Prozessberichten und Akten stellte Eberhard Fechner eine dreiteilige, circa 270-minütige Dokumentation zusammen. Mehr als acht Jahre arbeitete er an dem Film, der 1984 im NDR ausgestrahlt wurde. Danach verschwand das Werk in den Archiven. Erst 2016 erschien bei absolut MEDIEN eine DVD-Edition.
Lisa Eiling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe »Geschichte und Theorie des globalen Kapitalismus« an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Dr. Katharina Stengel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
Begleitveranstaltung zur Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
Eine Veranstaltung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr – Forum Museum in Kooperation mit der Wochenzeitung DIE ZEIT
Moderation: Martin Machowecz (Redakteur ZEIT im Osten)
Zunehmend fordern rechtspopulistische Kräfte wie Mitglieder der AfD und Mitmarschierer von Pegida ein Widerstandsrecht gegen »die Herrschenden«. Sie beziehen sich ausgesprochen oder unausgesprochen auf das Urteil in einem Prozess aus dem Jahre 1952, dem sogenannten Remer-Prozess. In dessen Begründung wurden die Hitler-Attentäter des 20. Juli 1944 posthum als Widerstandskämpfer gegen einen Unrechtsstaat rehabilitiert.
Prof. Dr. Thomas Fischer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof und bekannt für seine scharfsinnigen Rechtskolumnen, beleuchtet in seinem Widerspruch die scheinbaren Parallelen zwischen Rechtspopulisten und Hitlerattentätern, zwischen Diktatur und Großer Koalition. Anschließend stellt er sich den Fragen und Anmerkungen des Publikums.
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main. Die Ausstellungspräsentation in Dresden wird realisiert in Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, dem Münchner-Platz-Komitee e.V. und der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden.
Ausstellungszeitraum
Freitag, 10. März bis Dienstag, 27. Juni 2017
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Eintritt frei
Öffnungszeiten
Montag: 10.00–21.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 10.00–18.00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Anmeldung zu Gruppenführungen
Claudia Rose
<link>mhmfuehrungen@bundeswehr.org
Begleitband zur Ausstellung
Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
<link internal-link internen link im aktuellen>Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32
Weitere Informationen zur Ausstellung
<link http: www.fritz-bauer-institut.de fritz-bauer-ausstellung.html _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html
Kontakt
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden
Tel.: 0351.82328-03, Fax: -05
<link>mhmeingang@bundeswehr.org
<link https: www.mhmbw.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.mhmbw.de
Tagungsreihe »Blickwinkel. Antisemitismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft«
Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit – Migrationsgesellschaft, Konkurrenzen, Bildungsstrategien: Diese Stichworte prägen zunehmend die gesellschaftliche, wissenschaftliche und pädagogische Auseinandersetzung mit Vorurteilen und mit ausgrenzenden Denk- sowie Deutungsmustern. Vielfach schwankt die Diskussion zwischen Eifer und Orientierungslosigkeit, zwischen eindeutigen Positionen und Differenziertheit.
Die Tagungsreihe »Blickwinkel« beleuchtet aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente. Dazu ermöglichen die VeranstalterInnen einen verstetigten Austausch und Vernetzung für Wissenschaft und pädagogische Praxis. Die Tagungsreihe »Blickwinkel« wurde 2011 (noch unter dem Titel »Blickwinkel. Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft«) initiiert und läuft bis 2019.
Die achte Blickwinkel-Tagung
Die Zunahme von Rechtspopulismus und Nationalchauvinismus in Deutschland, Europa und den USA stellt die antisemitismuskritische Bildungsarbeit vor neue Herausforderungen. Das Wüten gegen eine imaginierte »Überfremdung« des eigenen »Volkes« durch Migranten verdeckt das antisemitische Ressentiment, das sich über Umwege Ausdruck verschafft. So ist in der Rede von der »Lügenpresse« das Stereotyp jüdisch kontrollierter Medien und in der »Kritik der Zinsgeldknechtschaft« das antisemitische Bild des jüdischen Wucherers unschwer zu erkennen. Die Vorstellung einer orchestrierten Einwanderung von Flüchtlingen schließt zudem an das alte Phantasma an, die Juden würden den Nationalstaat untergraben.
Die Bilder, derer man sich bedient, verraten ihre antisemitische Abkunft nicht offen, sondern bringen verkappt die Sorge um den Verlust »völkischer und nationaler Selbstbestimmung« zum Ausdruck – eine Angst, die mit der Wahl Trumps international Anerkennung zu finden droht und den Begriff »völkisch« salonfähig machen will. Nicht selten wird dabei in vorauseilender Schuldabwehr die Nähe zu Juden bemüht, wobei der historische Antijudaismus jedoch ignoriert wird.
Die Tagung widmet sich der Frage, wie antisemitismuskritische Bildung auf das Erstarken rechtspopulistischer Einstellungen in der »Mitte der Gesellschaft« reagieren kann. Dazu laden wir Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Pädagogen und Pädagoginnen, Akteure und Akteurinnen aus Stadtteilarbeit, Mediation, Beratung und Bildungsarbeit herzlich ein.
Anmeldeschluss: Dienstag, 23. Mai 2017
Anmeldung unter: www.bs-anne-frank.de/blickwinkel
Tagungsprogramm 2017
Tagungsflyer (pdf-Datei)
Tagungsflyer in Einzelseiten (pdf-Datei)
Veranstalter
Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main
Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«
Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Pädagogisches Zentrum Frankfurt am Main
mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt
Die bisherigen Tagungsthemen der »Blickwinkel«-Reihe
»Bildungsraum Lebenswelt«, Berlin, 26./27. Oktober 2011
»Bildungsansatz Alltagskultur«, Frankfurt am Main, 3./4. Mai 2012
»Bildungszugang Gender«, Köln, 29./30. Oktober 2012
»Kontext Nahostkonflikt«, Nürnberg, 9./10. September 2013
»Antisemitismus und Rassismus – Verflechtungen«, Jena, 22./23. September 2014
»Religion: Diskurse – Reflexionen – Bildungsansätze«, Kassel, 8./9. Juni 2015
»Kommunikation: Latenzen – Projektionen – Handlungsfelder«, Kassel, 9./10. Juni 2016
Material und Berichte
www.bs-anne-frank.de/projekte/tagungsreihe-blickwinkel
www.stiftung-evz.de/blickwinkel
Kontakt/Anmeldung
Bildungsstätte Anne Frank e.V.
Céline Wendelgaß (Veranstaltungsmanagement)
Hansaallee 150
60320 Frankfurt am Main
Tel.: 069.56 000 233
cwendelgass(at)bs-anne-frank.de
www.bs-anne-frank.de
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
<link http: www.wollheim-memorial.de>www.wollheim-memorial.de
Kontakt
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
Begleitveranstaltung zur Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden und der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein.
Ärzte und Pfleger ermordeten in den Jahren 1940/41 fast 14.000 geistig oder körperlich behinderte sowie psychisch kranke Menschen in der ehemaligen Heilanstalt Pirna-Sonnenstein in einer Gaskammer. Auch danach starben Tausende Patientinnen und Patienten durch Nahrungsentzug und überdosierte Medikamente in verschiedenen sächsischen Pflegeeinrichtungen.
Vor 70 Jahren, am 16. Juni 1947, begann vor dem Landgericht Dresden der sogenannte »Euthanasie«-Prozess. Er war das größte Verfahren seiner Art in Ostdeutschland. Auch durch eine umfangreiche Beweisaufnahme ragt der Prozess heraus.
Hagen Markwardt (Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein) stellt Vorgeschichte, Planung und Durchführung der Krankenmorde vor. Dr. Gerald Hacke (Gedenkstätte Münchner Platz Dresden) ordnet das Verfahren vor dem Dresdner Landgericht in den historischen Kontext der ostdeutschen Nachkriegszeit ein. Anschließend diskutieren beide, moderiert von Dr. Justus Ulbricht (Dresdner Geschichtsverein), wie der Dresdner »Euthanasie«-Prozess aus heutiger Sicht zu bewerten ist.
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main. Die Ausstellungspräsentation in Dresden wird realisiert in Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, dem Münchner-Platz-Komitee e.V. und der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden.
Ausstellungszeitraum
Freitag, 10. März bis Dienstag, 27. Juni 2017
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Eintritt frei
Öffnungszeiten
Montag: 10.00–21.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 10.00–18.00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Anmeldung zu Gruppenführungen
Claudia Rose
<link>mhmfuehrungen@bundeswehr.org
Begleitband zur Ausstellung
Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
<link internal-link internen link im aktuellen>Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32
Weitere Informationen zur Ausstellung
<link http: www.fritz-bauer-institut.de fritz-bauer-ausstellung.html _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html
Kontakt
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden
Tel.: 0351.82328-03, Fax: -05
<link>mhmeingang@bundeswehr.org
<link https: www.mhmbw.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.mhmbw.de
Von den über 118.000 im März 1939 in Böhmen und Mähren lebenden Juden konnten bis Oktober 1941 nur etwa 25.000 flüchten. Seit der Errichtung des Protektorats radikalisierten tschechische und deutsche Behörden die antijüdische Politik. Sie beraubten die Juden ihres Eigentums, ghettoisierten sie, zogen sie zur Zwangsarbeit heran und deportierten sie nach Theresienstadt, bevor viele von dort in die Vernichtungslager verschleppt wurden. Rund 80.000 tschechische Juden fielen dem Holocaust zum Opfer. Diese Politik wurde nicht allein von Berlin aus gesteuert, sondern oft auch von der tschechischen Regierung oder lokalen Behörden vorangetrieben. Anhand bislang unbekannter Wochenberichte der Jüdischen Gemeinde Prag an Adolf Eichmann können die Auswirkungen auf das Leben der jüdischen Bevölkerung detailliert nachgezeichnet werden.
Wolf Gruner ist Professor für Geschichte an der University of Southern California, Los Angeles, Shapell-Guerin Chair in Jewish Studies und Gründungsdirektor des USC Shoah Foundation Center for Advanced Genocide Research.
Wolf Gruner
<link http: www.wallstein-verlag.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>Die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren.
Lokale Initiativen, zentrale Entscheidungen, jüdische Antworten 1939–1945
Göttingen: Wallstein Verlag 2016, 431 S., 23 Abb., € 34,90
ISBN: 978-3-8353-1910-3
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link>info@fritz-bauer-institut.de
Das Visual History Archive ist eine Online- Plattform, die Zugang zu den Oral-History- Beständen der »USC Shoah Foundation. The Institute for Visual History and Education« bietet. Die von der USC Shoah Foundation zwischen 1994 und 2000 erstellte Sammlung von Interviews mit Überlebenden und Zeugen des Holocaust ist die umfangreichste ihrer Art. Sie beinhaltet 52.000 Interviews, die in 56 Ländern und 32 Sprachen aufgezeichnet wurden. Inzwischen wird dieser Bestand durch Interviewsammlungen zu anderen Genoziden (Nanjing Massaker 1937/38, Völkermord in Ruanda 1994) ergänzt.
Der Workshop gibt eine Einführung in die an der Goethe-Universität neu zugängliche Datenbank. Er richtet sich an Studierende und Lehrende der Goethe-Universität. Teilnehmende sind gebeten, sich für die Nutzung der Datenbank registrieren zu lassen. Registrierungen nimmt Frau Dorothee Becker entgegen: <link>sekretariat.steinbacher@fritz-bauer-institut.de
Wolf Gruner, Dr. phil., ist Professor für Geschichte an der University of Southern California, Los Angeles, Shapell-Guerin Chair in Jewish Studies und Gründungsdirektor des USC Shoah Foundation Center for Advanced Genocide Research.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link>info@fritz-bauer-institut.de
Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt geboren. Heute – mehr als 70 Jahre, nachdem sie von den Nazis ermordet wurde – gilt sie als die berühmteste Frankfurterin. Aber was kann das eigentlich bedeuten?
Die Geschichte von Anne Frank ermöglicht allen Generationen einen Zugang zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust – sie lässt sich zugleich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen, Problemen und Fragen auf besondere Weise verknüpfen.
An der Ausgestaltung des Tages arbeiten unter der Federführung des Bildungsdezernats der Stadt Frankfurt am Main und der Bildungsstätte Anne Frank das Amt für multikulturelle Angelegenheiten, das Kulturamt, das Jüdische Museum Frankfurt, das Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums, der Rat der Religionen, der Frankfurter Jugendring, die DGB-Jugend, christliche Kirchen und die Jüdische Gemeinde Frankfurt zusammen.
Neben der Aufführung der Monooper »Das Tagebuch der Anne Frank« von Grigori Frid und einer Podiumsdiskussion mit dem Titel »Anne Frank: Ikone, Inspiration – Mittel zum Zweck?« wird es weitere Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Frankfurt geben.
Nähere Informationen
Pädagogisches Zentrum Frankfurt
Seckbächer Gasse 14
60311 Frankfurt am Main
Tel. 069.212 74237
<link>pz-ffm@stadt-frankfurt.de
<link http: www.pz-ffm.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.pz-ffm.de
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
<link http: www.wollheim-memorial.de>www.wollheim-memorial.de
Kontakt
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de
Wer wird heute nicht alles als Populist bezeichnet: Gegner der Eurorettung, Figuren, die fordern, alle Grenzen gehörten geschlossen, aber auch Politiker des Mainstreams, die meinen, dem Volk aufs Maul schauen zu müssen. Vielleicht ist ein Populist aber auch einfach nur ein populärer Konkurrent, dessen Programm man nicht mag, wie Ralf Dahrendorf einmal anmerkte? Lässt sich das Phänomen schärfer umreißen, und was sind seine Ursachen? Worin besteht der Unterschied zwischen Rechts- und Linkspopulismus? Jan-Werner Müller nimmt aktuelle Entwicklungen zum Ausgangspunkt, um eine Theorie des Populismus zu skizzieren und ihn letztlich klar von der Demokratie abzugrenzen. Seine Thesen helfen zudem, neue Strategien in der Auseinandersetzung mit Populisten zu formulieren.
Jürgen Kaube ist Leiter des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Jan-Werner Müller ist Professor für Politikwissenschaft an der Princeton University.
Eine Kooperation des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V. mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
<link>info@fritz-bauer-institut.de
Ausgaben des Programmhefts
(pdf-Datei) seit April 2018
› April bis Juli 2026
› Oktober bis Februar 2025/26
› April bis Juli 2025
› Oktober bis Februar 2024/25
› März bis Juli 2024
› Oktober bis Februar 2023/24
› April bis Juli 2023
› Oktober bis Februar 2022/23
› April bis September 2022
› Oktober bis Februar 2021/22
› Juni bis Juli 2021
› April bis Mai 2021
› Januar bis Februar 2021
› Oktober bis November 2020
› März bis Juli 2020
› Oktober bis Februar 2019/20
› April bis Juli 2019
› Oktober bis Februar 2018/19
› April bis Juli 2018