News

Neu erschienen im Wallstein Verlag:

Fritz Bauer und »Achtundsechzig«.
Positionen zu den Umbrüchen in Justiz, Politik und Gesellschaft

Katharina Rauschenberger und Sybille Steinbacher (Hrsg.)

Die Aufarbeitung der Vergangenheit stellte für Fritz Bauer eine der Kernaufgaben der jungen Bundesrepublik dar. Die »68er« nahmen für sich in Anspruch, als erste auf diese Notwendigkeit aufmerksam gemacht zu haben. Es gibt zahlreiche Themen, die Gemeinsamkeiten zwischen Bauer und…

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Neu erschienen:

Sachverzeichnis zu
»Fritz Bauer. Kleine Schriften«

Erstellt von Inga Steinhauser

Zu der von Lena Foljanty und David Johst herausgegebenen Publikation Fritz Bauer. Kleine Schriften (Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32, Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2018) ist jetzt ein umfangreiches Sachverzeichnis erschienen. Es wurde…

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Upcoming events

Wed 28
October 2020
18:15

»Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«

Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945

Online-Vortrag von Dr. Jörg Osterloh

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube:

https://youtu.be/-HC7ag2D3MM

Bereits im Februar 1920 forderte die NSDAP den Kampf gegen eine »zersetzende« Kunst und Literatur und den Ausschluss von Juden aus dem Journalistenberuf. Das grundsätzliche Ziel lautete: Alle Juden und alles »Jüdische« sollten aus dem deutschen Kulturleben entfernt werden. Dieses Buch untersucht erstmals systematisch die Ausschaltung der Juden aus Kunst, Musik, Literatur, Theater und Film – von der Gründung der NSDAP bis zur Ermordung jüdischer Künstler im Holocaust. Jörg Osterloh spannt den Bogen von der frühen antijüdischen Propaganda und den ersten Allianzen der NSDAP mit bürgerlich-konservativen Parteien in Stadträten bis zur Umsetzung der kulturpolitischen Ziele der NSDAP in der Regierungsverantwortung, zunächst ab 1930 auf Länder-, schließlich ab 1933 auf Reichsebene. Neben den Institutionen des NS-Staates gilt der Blick auch dem Jüdischen Kulturbund, der arbeitslosen jüdischen Künstlern Auftritts- und Verdienstmöglichkeiten und Darbietungen für ein jüdisches Publikum bot.

Dr. Jörg Osterloh

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts.

Jörg Osterloh
»Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«
Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945

Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 34
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2020
644 S., Hardcover gebunden, auch als E-Book erhältlich, € 45,–
EAN 9783593511290
www.fritz-bauer-institut.de/publikation/ausschaltung-der-juden-und-des-juedischen-geistes

Technische Veranstaltungsinformation:

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Online-Vortrag am 28.10.2020« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 04
November 2020
18:15

Vermeintliche Gründe

Ethik und Ethiken im Nationalsozialismus

Online-Vortrag von Johanna Bach, Jonas Balzer, apl. Prof. Dr. Werner Konitzer und David Palme

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube:

https://youtu.be/nL2nPAk8_Js

Welche Vorstellungen von Moral und Ethik gab es im Nationalsozialismus? Dieser kommentierte Quellenband stellt erstmals eine biografisch kontextualisierte Auswahl von Texten akademischer Moralphilosophen vor, die sich im »Dritten Reich« besonders hervorgetan haben. Die Auseinandersetzung mit ihren Ideologemen hilft, die Verbindung von normativem Selbstverständnis und den Verbrechen des Nationalsozialismus besser zu verstehen. Zudem ermöglicht das Buch eine differenzierte Betrachtung der Entwicklung der Moralphilosophie nach 1945.

apl. Prof. Dr. Werner Konitzer

war stellvertretender Leiter, dann kommissarischer Direktor des Fritz Bauer Instituts, er ist Berater am Deutschen Historischen Museum Berlin.

Johanna Bach, David Palme und Jonas Balzer

haben als freie Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts an der Publikation mitgewirkt.

Werner Konitzer, Johanna Bach, David Palme, Jonas Balzer (Hrsg.)
Vermeintliche Gründe
Ethik und Ethiken im Nationalsozialismus

Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 33
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2020
488 S., Hardcover gebunden, auch als E-Book erhältlich, € 39,95
EAN 9783593510316
www.fritz-bauer-institut.de/publikation/vermeintliche-gruende

Technische Veranstaltungsinformation:

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Online-Vortrag am 04.11.2020« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 18
November 2020
18:15

Die Universitätsnervenklinik Frankfurt am Main im Nationalsozialismus.

Zwischen Krankenversorgung, Eugenik und NS-»Euthanasie«

Online-Vortrag von Dr. Moritz Verdenhalven

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube:

https://youtu.be/Wk1zaEWja-0

1930 zog die »Städtische und Universitätsklinik für Nerven- und Gemütskranke« vom Affensteiner Feld in das Gebäude in Niederrad, in dem sich bis heute noch die psychiatrische Universitätsklinik befindet. Damit entstand eine moderne universitäre Nervenklinik. Der Vortrag behandelt die Beteiligung von Klinikangehörigen an Zwangssterilisationen und die zugrunde liegenden eugenischen Haltungen. Anhand der Verlegungspraxis in die umliegenden Heil- und Pflegeanstalten, in denen von 1940 bis 1945 etwa 20.000 Menschen ermordet wurden, soll außerdem die Position zur NS-»Euthanasie« diskutiert werden. Im Vortrag werden Zwischenergebnisse eines Forschungsprojektes präsentiert und diskutiert.

Dr. med. Moritz Verdenhalven

erforscht seit Juli 2019 als Gastwissenschaftler am Fritz Bauer Institut die Rolle der Universitätsnervenklinik Frankfurt im Nationalsozialismus.

Eine Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Technische Veranstaltungsinformation:

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Online-Vortrag am 18.11.2020« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sat 21
November 2020
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur unter Beachtung unseres Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 25
November 2020
18:15

»Vereinsführer«

Biographische Skizzen über Funktionäre von Eintracht Frankfurt im Nationalsozialismus

Online-Vortrag von Maximilian Aigner M.A.

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube:

https://youtu.be/MUi__9hpGPM

Vor der NS-Zeit galt Eintracht Frankfurt als »Judenclub«, dennoch ist mittlerweile bekannt, dass der Verein 1933 schnell und relativ widerstandslos mit dem neuen Regime kooperierte. Fünf Funktionäre hatten diesen Kurs maßgeblich zu verantworten, darunter der spätere Ehrenpräsident Rudolf Gramlich und der berühmte Leichtathlet Adolf Metzner. Seit Ende 2018 beschäftigt sich das Fritz Bauer Institut auf Anregung von Eintracht Frankfurt mit ihren Lebensläufen. Im Zentrum steht dabei auch die Frage nach ihrer persönlichen Partizipation am NS-System. Der Vortrag stellt die wichtigsten Ergebnisse dieser Recherchen vor.

Maximilian Aigner M.A.

ist seit 2015 am Fritz Bauer Institut tätig und führte dort ein Forschungsprojekt zu den leitenden Funktionären der Eintracht während der NS-Zeit durch.

Technische Veranstaltungsinformation:

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Online-Vortrag am 25.11.2020« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Eine Kooperation mit der Eintracht Frankfurt e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sat 19
December 2020
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur unter Beachtung unseres Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Publications

Tobias Freimüller

Frankfurt und die Juden

Neuanfänge und Fremdheitserfahrungen 1945–1990

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Jörg Osterloh

»Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«

Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945

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