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Das Fritz Bauer Institut auf Twitter

Veranstaltungen, Veröffentlichungen und aktuelle Themen

Das Fritz Bauer Institut betreibt jetzt auch einen eigenen Twitter-Account. Dort informiert das Social Media Team des Instituts über Veranstaltungen, Veröffentlichungen und aktuelle Themen im Kontext der Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust.
Sie finden uns unter:…

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Mitteilung des Fritz Bauer Instituts

Veranstaltungsabsagen / Bibliothek und Archiv geschlossen

Wegen der Corona-Pandemie werden an der Goethe-Universität vorerst bis zum 20. April 2020 keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden, der Beginn des Sommersemesters wird verschoben. Das Veranstaltungsprogramm des Fritz Bauer Instituts und unseres Fördervereins wird ebenfalls…

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Upcoming events

Mon 16
March 2020
0:00

KEINE VERANSTALTUNGEN BIS ZUM 20. APRIL!

Mitteilung des Fritz Bauer Instituts

Wegen der Corona-Pandemie werden an der Goethe-Universität vorerst bis zum 20. April 2020 keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden, der Beginn des Sommersemesters wird verschoben.

Das Veranstaltungsprogramm des Fritz Bauer Instituts und unseres Fördervereins wird ebenfalls bis zum 20. April ausgesetzt.

Die öffentlichen Bereiche des Instituts, unser Archiv und unsere Bibliothek, bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Informationen über die weitere Entwicklung finden Sie, sobald sie uns vorliegen, an dieser Stelle.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 15
April 2020
18:15

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Eine Stadt und die Schuld.
Wiesbaden und die NS-Vergangenheit seit 1945

Buchvorstellung mit Dr. Philipp Kratz

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.802

Trotz des Erstarkens des Rechtspopulismus beruht die selbstkritische Auseinandersetzung der Deutschen mit der NS-Vergangenheit gegenwärtig auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens. Dieses geschichtspolitische Einvernehmen war lange Zeit keine Selbstverständlichkeit. Wie schwierig der Weg dorthin sein konnte, untersucht Philipp Kratz am Beispiel der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden in seiner Langzeitstudie zur Nachgeschichte des »Dritten Reichs«. Dabei wird deutlich, dass sich die Auseinandersetzung der Deutschen darüber, wie mit der schuldbeladenen Vergangenheit des Nationalsozialismus umzugehen sei, weder als geradlinige Erfolgsgeschichte noch als bloße Defizitgeschichte erzählen lässt.

Dr. Philipp Kratz

studierte Geschichte und Sozialwissenschaften in Bochum und Frankfurt am Main und wurde 2016 in Jena promoviert. Derzeit unterrichtet er an einem Wiesbadener Oberstufengymnasium und als Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2019 erschien sein Buch Eine Stadt und die Schuld. Wiesbaden und die NS-Vergangenheit seit 1945.

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sat 18
April 2020
15:00

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz. Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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Norbert-Wollheim-Platz 1
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Wed 22
April 2020
18:15

Fritz Bauer Lecture:

Briefe aus der Hölle. Die Aufzeichnungen des jüdischen Sonderkommandos in Auschwitz

Vortrag und Lesung von Prof. Dr. habil. Pavel Polian

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Raum 311

Als 2017 das Zeugnis Marcel Nadjaris an die Nachwelt mit aufwändiger Technik entziffert werden konnte, war dies eine Sensation: Die letzte der »Aufzeichnungen aus der Hölle«, der geheimen Botschaften der jüdischen Häftlinge des Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau, war wieder lesbar gemacht. Die Mitglieder des Sonderkommandos wurden von der SS gezwungen, bei dem Massenmord in den Krematorien, dem Verbrennen der Leichen und bei der Entsorgung der Asche hunderttausender Menschen mitzuhelfen. Dieser Band versammelt erstmals alle neun Zeugnisse in deutscher Übersetzung und bettet sie mit ausführlichen Essays in den Entstehungszusammenhang ein. Es sind die zentralen Dokumente des Mordes an den Juden – und Schriftstücke zutiefst bewegender Humanität.

Prof. Dr. habil. Pavel Polian

ist Zeithistoriker, Kulturgeograph und Dichter, der unter dem Pseudonym Nerler publiziert. Er ist Direktor des Mandelstam-Zentrums an der Hochschule für Wirtschaft in Moskau und hat mehrere Bücher zur russischen und deutsсhen Geschichte verfasst. Briefe aus der Hölle ist nach seiner Auffassung sein wichtigstes.

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Fri 24 - Sat 25
April 2020

Verunsichernde Orte.

Selbstreflexive und diversitätsbewusste Gedenkstättenpädagogik

Fortbildung

Freitag, 24. und Samstag, 25. April 2020
jeweils 10:00–17:00 Uhr
stadtRaumfrankfurt
Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Raum 4012
Mainzer Landstr. 293, Frankfurt am Main

In der Fortbildung reflektieren die Teilnehmenden gemeinsam ihre pädagogische Arbeit zur jüdischen Geschichte und zum Nationalsozialismus anhand von Übungen der Konzeption »Verunsichernde Orte –Weiterbildung Gedenkstättenpädagogik«.
Der Blick ist dabei einerseits besonders auf die eigene Motivation, Zielsetzung und Ergebniserwartung für die Durchführung von Besuchen von Gedenkstätten, Erinnerungsorten und Museen zur jüdischen Geschichte mit Schulklassen und/oder Gruppen der außerschulischen Bildung gerichtet. Andererseits reflektieren die Teilnehmenden ihre pädagogische Praxis im Hinblick auf die Frage, ob und wie sich diese verändert bzw. verändern muss, wenn Gleichheit und Gleichberechtigung öffentlich in Frage gestellt und auf komplexe gesellschaftliche Herausforderungen einfache rechtspopulistische (Schein-) Antworten formuliert werden.

Das Angebot richtet sich an:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gedenkstätten, schulische Lehrkräfte unterschiedlicher Fachrichtungen und außerschulische Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die Besuchergruppen betreuen bzw. mit Gruppen NS-Gedenkstätten besuchen.

Tagungsprogramm

Programmflyer (pdf-Datei)

Leitung:

Gottfried Kößler (Fritz Bauer Institut)
Sophie Schmidt (Jüdisches Museum Frankfurt)

Anmeldungen an:

sophie.schmidt(at)stadt-frankfurt.de

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Jüdischen Museum Frankfurt und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.


Wed 29
April 2020
18:15

Brandstifter: Verblüffung und Verwirrung. Der Argumentationsstil von Alexander Gauland.

Eine Analyse von Prof. Dr. Hans-Dieter König

Vortragsreihe: »Biedermänner und Brandstifter: eine Alternative für Deutschland?

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Raum 311

Moderation: Claudia Sautter

Die AfD richtet ihre politische Sprache gegen die Deutungsmuster und die Semantik der Bundesrepublik. Sie versteht ihre Kritik an dominanten Darstellungen der Geschichte, an der Zuwanderung, an der repräsentativen Demokratie und an der Abgabe nationaler Souveränität an supranationale Institutionen als Widerstand. Sie präsentiert sich als Opfer, als Partei der ansonsten nicht vertretenen Bürger. Alexander Gauland, Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, pflegt diese Rolle und Argumentation. Was daran verwirrend und (ver)störend ist, wird in seinem ARD-Interview vom 12. August 2019 deutlich. Analysiert werden in der Veranstaltung die Vernebelungsstrategien Gaulands unter Berücksichtigung der Eindrücke des Publikums.

Prof. Dr. Hans-Dieter König

ist Psychoanalytiker und Soziologe der Frankfurter Schule. 1998 erschien sein Buch Sozialpsychologie des Rechtsextremismus.

Programmfolder zur Vortragsreihe:

»Biedermänner und Brandstifter«

Eine Veranstaltungsreihe des
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

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info(at)fritz-bauer-institut.de


Publications

Einsicht 2019

Bulletin des Fritz Bauer Instituts

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Fritz Bauer. Kleine Schriften

Band 1: 1921–1961, Band 2: 1962–1969

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