Events and Exhibitions

Upcoming Events

Sat 16
October 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung (n.schueler(at)fritz-bauer-institut.de oder telefonisch 069.798 322-40) und unter Beachtung des jeweils aktuell gültigen Abstands- und Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören unter anderem die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 20
October 2021
18:15

Die Ahndung von NS-Unrecht vor Gericht.

Ein historischer Überblick

Online-Vortrag von Dr. Wolfgang Form

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/Bk8dV1ZN9Y8

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Nach Kriegsende begannen die Alliierten mit der strafrechtlichen Verfolgung der nationalsozialistischen Verbrechen, zunächst der gegen die eigene Bevölkerung verübten, dann der während des Krieges begangenen. Deutsche Gerichte, die später tätig wurden, waren auch für ausländische Opfer zuständig. Die Ermittlungen hierzu, in- und außerhalb Deutschlands, ab 1958 durchgeführt von der Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg, fanden Ende der 1960er Jahre häufig ein vorzeitiges Ende. Erst 2009 kam es mit der Anklage gegen John Demjanjuk zu einem Umdenken in der Justiz.

Dr. Wolfgang Form

studierte Politikwissenschaft, Soziologie, Geschichte und öffentliches Recht an der Philipps-Universität Marburg. Er war Mitgründer des dortigen Forschungs- und Dokumentationszentrums Kriegsverbrecherprozesse und ist seit 2003 dessen Koordinator.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse an der Philipps-Universität Marburg

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung findet als reiner Online-Vortrag über den Videodienst Zoom statt.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »20. Oktober 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 27
October 2021
18:15

Wie man die »Verbrechen der Wehrmacht« ausstellt

Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma und Prof. Dr. Sybille Steinbacher

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/cITDg9r_3pE

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Moderation: Dr. Jens Bisky

Ende November 2001 wurde die Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskriegs 1941–1944« in Berlin eröffnet. Die »zweite Wehrmachtsausstellung« war eine Antwort auf die Debatten um die erste, und sie wurde wie diese an jeder Station von Protest und Gegenprotest begleitet. Zwanzig Jahre später ist es an der Zeit, den historischen Ort der Ausstellung – ohne Selbstzufriedenheit – genauer zu beschreiben. Welche der Fragen von damals sind heute wieder aktuell? Was ist aus der Geschichte der Ausstellung und der Eskalation des Streits für die Aufarbeitung der Vergangenheit zu lernen?

Prof. Dr. Dr. Michel Friedman

ist Jurist und Philosoph und seit 2016 Geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES) an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma

ist Literatur- und Sozialwissenschaftler und Gründer des Hamburger Instituts für Sozialforschung, dessen Leiter er bis 2015 war.

Prof. Dr. Sybille Steinbacher

ist Professorin für die Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Frankfurter Goethe-Universität und Direktorin des Fritz Bauer Instituts.

Dr. Jens Bisky

ist Literaturwissenschaftler und seit Januar 2021 verantwortlicher Redakteur für die Zeitschrift Mittelweg 36 und das Nachrichtenportal Soziopolis des Hamburger Instituts für Sozialforschung.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Hamburger Institut für Sozialforschung und dem AStA der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »27. Oktober 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 03
November 2021
18:15

Die Demokratie und ihre Feinde

Gespräch mit Albrecht von Lucke und Ulrich Wolf, Moderation: Claudia Sautter

Veranstaltungsreihe: Angst. Vertrauensverlust. Manipulation. Demokratie in Gefahr?

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/O2d0Yu81roE

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Nach dem Fall der Berliner Mauer waren westliche Demokratien überzeugt, dass ihr politisches und gesellschaftliches Modell alternativlos sei. Heute scheint die Versuchung des Autoritären unerwartet attraktiv, und zwar mitten in unserer Gesellschaft. Normen und Institutionen wanken. Im öffentlichen Diskurs über die Grundlagen unserer Freiheit überwiegen Reizbarkeit und Erbitterung bis hin zu Hass. Seine Treiber geben sich meist bürgerlich, nicht revolutionär. Und doch streben sie eine andere Gesellschaft an: weniger frei und offen, nach Identitäten geordnet. Die Demokratie selbst scheint in Frage zu stehen. Reicht es, sich bei Wahlen dagegen zu wehren?

Albrecht von Lucke

Publizist, Jurist und Politologe, ist Redakteur der Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik.

Ulrich Wolf

ist Reporter der Sächsischen Zeitung.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »3. November 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Tue 09
November 2021
18:15

»… und warte täglich auf ein Lebenszeichen«

Briefe an Johanna Tesch im Konzentrationslager

Vortrag von Dipl.-Päd Dieter Wesp

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/lWLTwQODZKk

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Johanna Tesch gehörte zu den ersten Frauen in einem deutschen Parlament. Von 1919 bis 1924 war sie für die SPD Abgeordnete in der Nationalversammlung und im Reichstag. Im Jahr 1944 wurde sie im Rahmen der Aktion »Gewitter« verhaftet, im März 1945 starb sie im Konzentrationslager Ravensbrück. Ein umfangreicher Briefwechsel, vor allem mit Ehemann Richard und dem geflohenen Sohn Carl, hat sich erhalten und wurde 2020 veröffentlicht. Der Vortrag konzentriert sich auf die Korrespondenz aus der Zeit des Nationalsozialismus und die erschütternden Briefe, die Richard an seine Frau ins Konzentrationslager schrieb.

Dipl.-Päd. Dieter Wesp

ist Stadthistoriker und Mitherausgeber der Dokumentation Johanna Tesch: Briefwechsel 1909–1945, die 2020 bei epubli erschienen ist.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »9. November 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Wed 10
November 2021
18:15

Dem Holocaust entkommen

Erfahrungen polnischer Jüdinnen und Juden in der Sowjetunion (1939–1946)

Vortrag von Dr. Markus Nesselrodt

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/bbo0eTpk-sw

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Beim deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 flohen Hunderttausende polnischer Juden in die Sowjetunion. Trotz Armut, Hunger, politischen Terrors und religiöser Verfolgung überlebten etwa 230.000 von ihnen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entschieden sich viele für die Auswanderung aus der UdSSR und gelangten auf ihrem Weg in eine neue Heimat in die Lager für jüdische Displaced Persons im besetzten Nachkriegsdeutschland. Der Vortrag stellt die Migration zwischen Polen, der Sowjetunion und Deutschland vor und fragt nach der Bedeutung dieser Erfahrung für die Erforschung des Holocaust.

Dr. Markus Nesselrodt

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kulturwissenschaftlichen Institut der Europäischen Universität Viadrina. Seine preisgekrönte Dissertation erscheint 2021 im Verlag De Gruyter Oldenbourg.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »10. November 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

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An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Wed 17
November 2021
18:15

The Evidence Room

Lecture in English by Prof. Dr. Robert Jan van Pelt

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/7_OSUqNRdEM

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

The 2016 Venice Architecture Biennale included an installation that reconstructs key objects used in the forensic analysis of the architecture of Auschwitz. These objects had been used as evidence in the notorious libel case Irving vs. Lipstadt and Penguin Books, tried in London (2000), in which University of Waterloo professor Robert Jan van Pelt demonstrated that Auschwitz was purposefully designed as a death camp. Designed by a team of Waterloo architecture professors and students, this installation brings to life the coldly calculated architectural decisions that culminated in a factory of death.

Prof. Dr. Robert Jan van Pelt

is an architectural historian at the University of Waterloo, Canada, and a holocaust scholar. The exhibition »The Evidence Room« firstly shown at the architectural Biennale 2016 in Venice was a result of his ground-breaking research on the death factory Auschwitz and its use as evidence in a trial. This work became one of the sources for a new and emerging discipline – architectural forensics – encompassing architecture, technology, history, law and human rights.

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »17. November 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Sat 20
November 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung (n.schueler(at)fritz-bauer-institut.de oder telefonisch 069.798 322-40) erfolgen kann. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
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Wed 24
November 2021
18:15

»… zu jüdischer Stimmungsmache mißbraucht«

Die Nationalsozialisten und der Kampf um die Theater in der Weimarer Republik 1919–1933

Vortrag von Dr. Jörg Osterloh

Veranstaltung im Rahmen des Festjahres »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/9JpBT3x0Ap4

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Die Theater waren Orte heftiger Auseinandersetzungen um die kulturelle und moralische Deutungshoheit in der Weimarer Republik. Mit ihren fortwährenden aggressiven, lautstarken und oft auch gewalttätigen Attacken auf ihnen missliebige Stücke und Personen hatten die Nationalsozialisten zunehmend Erfolg. Der Völkische Beobachter stellte im Februar 1932 triumphierend fest: »Auch auf dem Gebiete des Theaters haben wir ja jetzt die Macht übernommen.« Diese Entwicklung zeichnet der Vortrag von Jörg Osterloh nach.

Dr. Jörg Osterloh

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut. 2021 erschien seine Monografie »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945 im Campus Verlag.

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »24. November 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
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Mon 29
November 2021
18:15

Kampf um die Kultur

Gespräch mit Sasha Marianna Salzmann und Dr. Doron Rabinovici

Veranstaltungsreihe: Angst. Vertrauensverlust. Manipulation. Demokratie in Gefahr?

Moderation: Claudia Sautter

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/oONfrWcqGh4

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Ist die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre (Art. 5 GG) bedroht? Der Kulturkampf der Rechten macht Stimmung gegen Diversität, Feminismus und Multikulturalität, tritt ein für Homogenität und deutsch-nationale Traditionspflege. Die Protagonisten der Identitären Bewegung mit ihrem Einfluss auf die AfD sagen der Globalisierung und dem Kapitalismus den Kampf von rechts an. Ist eine Identitätspolitik von links hierauf eine adäquate Antwort?

Sasha Marianna Salzmann

ist Theaterautorin, Essayistin und Dramaturgin. Für ihre Theaterstücke erhielt sie verschiedene Preise, zuletzt den Kunstpreis Berlin 2020.

Dr. Doron Rabinovici

ist Schriftsteller und Historiker. Er gehört der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur an und erhielt 2015 den Preis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

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Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »29. November 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
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Veranstaltungsprogramm

Oktober bis Februar 2021/22
Programmheft (pdf)