Events and Exhibitions

Events Archiv

Sat 21
August 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung (n.schueler(at)fritz-bauer-institut.de oder telefonisch 069.798 322-40) und unter Beachtung des jeweils aktuell gültigen Abstands- und Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören unter anderem die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sat 17
July 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung (n.schueler(at)fritz-bauer-institut.de oder telefonisch 069.798 322-40) und unter Beachtung unseres Abstands- und Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 14
July 2021
18:15

Raum-Relationen.

Künstlerische Annäherungen an Orte des Holocaust ex situ

Vortrag von Dr. Annika Wienert

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/aR_gZEwBNuI

In der internationalen Holocaustforschung der letzten Jahre hat die Analysekategorie »Raum« zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dabei wird Raum als ein vielschichtiges und vieldeutiges Phänomen verstanden: materiell oder imaginiert, prozessual und relational, sozial hergestellt und sozial wirkmächtig. Im Vortrag werden Werke der zeitgenössischen Kunst vorgestellt, die zur Reflektion über ein solches komplexes Verständnis von Raum einladen. Die Arbeiten beziehen sich auf konkrete (geografische) Räume des Holocaust, ohne sich dabei an diesen Orten zu befinden: Aus einer Position ex situ stellen sie Raum-Relationen her.

Dr. Annika Wienert

ist Kunsthistorikerin und hat im Sommersemester 2021 die Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut inne. Ihre 2015 im Neofelis Verlag erschienene Dissertation Das Lager vorstellen. Die Architektur der nationalsozialistischen Vernichtungslager wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 14.07.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Tue 13
July 2021
19:00

Fritz Bauer und der Umgang mit der NS-Vergangenheit

Vortrag und Lesung im Begleitprogramm der Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«

Mit Prof. Dr. Lena Foljanty und Dr. David Johst

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Auditorium, Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin Kreuzberg

Vorträge: Prof. Dr. Lena Foljanty, Wien, und Dr. David Johst, Halle
Lesung: Daria Lik und Marlon Frank, Schauspielstudierende an der Universität der Künste Berlin
Moderation: Dr. Stephanie Bohra, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Die Teilnahme ist vor Ort (mit Anmeldung) oder per Livestream möglich. Eintritt frei.
Livestream: https://www.topographie.de/livestream/
Veranstaltungsflyer mit Teilnahmebedingungen (PDF-Datei)

Fritz Bauer (1903–1968) ist als der Staatsanwalt in die Geschichte der Bundesrepublik eingegangen, der den Auschwitz-Prozess initiiert und in vielen weiteren Fällen die strafrechtliche Ahndung von NS-Verbrechen in die Wege geleitet hat.
In ihren Vorträgen schildern Lena Foljanty und David Johst den Werdegang Fritz Bauers, der in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Stuttgart aufwuchs und sich früh für die Sozialdemokratie einsetzte. 1936 emigrierte der Jurist nach Dänemark. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Fritz Bauer nach Deutschland zurück, um beim Aufbau eines demokratischen Justizwesens mitzuwirken und nationalsozialistische Verbrechen vor Gericht zu bringen. In vielen schriftlichen Zeugnissen, aber auch in Interviews und Reden hat er die gesellschaftliche und politische Lage der frühen Bundesrepublik reflektiert.

Prof. Dr. Lena Foljanty, Professorin am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien, und Dr. David Johst, Historiker, haben gemeinsam im Auftrag des Fritz Bauer Instituts die zweibändige Edition Fritz Bauer. Kleine Schriften (2018) herausgegeben.

Eine Veranstaltung in Begleitprogramm der Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main
28. April bis 17. Oktober 2021
täglich, 10:00–20:00 Uhr, Eintritt frei
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin
Webpage zur Fritz Bauer Ausstellung
Webpage zur Ausstellungsstation in Berlin

Veranstalter

Stiftung Topographie des Terrors, Berlin gemeinsam mit dem
Jüdischen Museum Frankfurt am Main und dem Fritz Bauer Institut

Kontakt

Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Tel.: 030.254509-0 / Fax: -99
info@topographie.de
www.topographie.de


Wed 07
July 2021
18:15

»Vergessene« Opfer.

Das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen 1941–1945

Vortrag von Dr. Jörg Osterloh

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/eS-NDreDCsM

Die Wehrmacht nahm im Zweiten Weltkrieg zwischen 5,3 und 5,7 Millionen Soldaten der Roten Armee gefangen, von denen bis zu 3,3 Millionen in deutschem Gewahrsam ums Leben kamen. Jörg Osterloh beleuchtet die völkerrechtlichen Rahmenbedingungen für die Kriegsgefangenenpolitik der Wehrmacht und zeigt, wie sehr von Beginn an gegen die Grundsätze verstoßen wurde. Diese Praxis gipfelte in der verbrecherischen Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen ab Juni 1941. Deren Schicksal in den Lagern und beim Arbeitseinsatz in Deutschland steht im Mittelpunkt des Vortrags.

Dr. Jörg Osterloh

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, wo er ein neues Projekt »Die Deutschen und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941–1945« begonnen hat.

Mit Unterstützung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 07.07.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 30
June 2021
18:15

Das Fußvolk der »Endlösung«.

Nichtdeutsche Täter und die europäische Dimension des Völkermords

Buchvorstellung mit Prof. Dr. Thomas Sandkühler

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/Ru3mfO9mLZs

Die Rekrutierung und Beteiligung nichtdeutscher Kollaborateure an den Gräueltaten des NS-Regimes nahm lange Zeit keinen großen Platz im allgemeinen Geschichtsbewusstsein ein. Erst der Strafprozess gegen den ehemaligen ukrainischen KZ-Wachmann John Demjanjuk 2009 brachte das Thema einer breiten Öffentlichkeit ins Bewusstsein. Basierend auf zwei Gerichtsgutachten ähnlicher Fälle analysiert Thomas Sandkühler die Bedeutung »fremdvölkischer« Hilfskräfte für die Durchführung nationalsozialistischer Vernichtungsaktionen in Osteuropa. Bei den hier untersuchten Mittätern stand die Rangordnung, von Deutschen hinunter zu Nichtdeutschen, jedoch nie infrage: »Trawniki-Männer« und ukrainische Hilfspolizisten waren stets nur die ausführenden Organe.

Prof. Dr. Thomas Sandkühler

ist Professor für Geschichtsdidaktik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Buch Das Fußvolk der »Endlösung«. Nichtdeutsche Täter und die europäische Dimension des Völkermords erschien 2020 in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft in Darmstadt.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 30.06.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 23
June 2021
18:15

KZ-Häftlinge in Frankfurt.

Das Außenlager der Adlerwerke August 1944 – März 1945

Buchvorstellung mit Dr. Andrea Rudorff

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/zvdmwCnd_Ps

Mit einem Grußwort von Stadträtin Dr. Ina Hartwig
Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Stadt Frankfurt am Main

Wie zahlreiche deutsche Unternehmen beschäftigten auch die Frankfurter Adlerwerke ab Sommer 1944 KZ-Häftlinge in der Rüstungsproduktion und errichteten für deren Unterbringung ein KZ-Außenlager auf ihrem Firmengelände. Insgesamt 1.616 Häftlinge, die zum großen Teil aus Polen, aber auch aus der Sowjetunion, Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Frankreich und der Tschechoslowakei stammten, wurden dort unter sich stets verschlechternden Bedingungen zu mörderischer Zwangsarbeit eingesetzt. Die Todesrate war mit 527 in Frankfurt verstorbenen Häftlingen besonders hoch. Andrea Rudorff beleuchtet sowohl die Errichtung des Lagers und seine Einbindung in das KZ-System als auch die Verfolgungsgeschichten der Häftlinge und ihre Existenzbedingungen im Lager. Darüber hinaus wirft sie Licht auf die Rolle der Unternehmensangehörigen, der Nachbarschaft und der städtischen Behörden, denen die Zustände im Lager nicht verborgen blieben.

Dr. Andrea Rudorff

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut. Sie bearbeitete den Band Auschwitz und die Todesmärsche des Editionsprojekts Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945.

Andrea Rudorff
Katzbach – das KZ in der Stadt.
Zwangsarbeit in den Adlerwerken Frankfurt am Main 1944/45

Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, Band 5,
hrsg. von Sybille Steinbacher im Auftrag des Fritz Bauer Instituts
Göttingen: Wallstein Verlag, 2021, 368 S., 27 Abb., Hardcover, 38,–
ISBN 978-3-8353-3953-8

Eine Kooperation mit dem Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main und dem AStA der Goethe-Universität.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 23.06.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sat 19
June 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Wiederaufnahme der öffentlichen Führungen

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung (n.schueler(at)fritz-bauer-institut.de oder telefonisch 069.798 322-40) und unter Beachtung unseres Abstands- und Hygienekonzeptes erfolgen kann. Dazu gehören die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrer häuslichen Gemeinschaft gehören und die kurzfristige Erfassung Ihrer Kontaktdaten unter sorgfältiger Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 16
June 2021
18:15

Das Gewaltjahr 1980 in Frankfurt.

Rechtsradikalismus und die Geschichte der Bundesrepublik

Vortrag von Dr. Niklas Krawinkel

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/V8GdQQo18JI

Seit 2018 wird am Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust ein Projekt zum Rechtsradikalismus nach 1945 durchgeführt. In seinem Vortrag konzentriert sich Niklas Krawinkel auf neonazistische Gewalt in Frankfurt um 1980. In der Stadt mit liberalem Ruf, die eigentlich als Hochburg der politischen Linken galt, trat eine Gruppe Rechtsradikaler auf, aus der bald mehrere Terroristen hervorgingen. Die Reaktionen von Politik, Justiz und Stadtgesellschaft waren vielseitig, während zugleich ein von Medien und Politik befeuerter rassistischer Diskurs eine ermächtigende Wirkung auf den Hass der Neonazis entfaltete.

Dr. Niklas Krawinkel

forscht am Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust über die Geschichte des Rechtsradikalismus in der Bundesrepublik Deutschland. Seine Dissertation ist 2020 im Wallstein-Verlag unter dem Titel Belastung als Chance. Hans Gmelins politische Karriere im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik Deutschland erschienen.

Eine Kooperation mit dem AStA der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 16.06.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 09
June 2021
18:15

Entnazifizierungsgeschichten.

Der Umgang mit der eigenen NS-Vergangenheit in der frühen Nachkriegszeit

Buchvorstellung mit Dr. Hanne Leßau

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/UFHFFfEX8IY

Die Entnazifizierung gilt in Öffentlichkeit und Forschung als missglückter Versuch einer frühen Vergangenheitsbewältigung, der vor allem an Täuschung und Vertuschung durch die betroffenen Deutschen scheiterte. Doch diese Einschätzung greift zu kurz. Gestützt auf Tagebücher, Notizzettel, Briefe und Zeitungsartikel sowie auf die Verfahrensakten zeigt Hanne Leßau, dass die politische Überprüfung eine intensivere und ernsthaftere Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit anstieß, als wir heute vermuten. Doch entwickelten die zu Prüfenden neue Deutungen der eigenen Vergangenheit, die für sie selbst ebenso glaubhaft sein mussten wie für andere.

Dr. Hanne Leßau

ist Kuratorin am NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Sie ist Herausgeberin des Katalogs Das Reichsparteitagsgelände im Krieg. Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit, der 2021 im Michael Imhof Verlag erschienen ist.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 09.06.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 02
June 2021
18:00

Zwischen Allmacht und Ohnmacht.

Die gebaute Ordnung der nationalsozialistischen Vernichtungslager

Vortrag von Dr. Annika Wienert

Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung
»Gebaute Ordnung: Räume der Macht«

Unser alltägliches Leben wird in nicht unerheblichem Maße von der architektonischen Konfiguration des uns umgebenden Raums beeinflusst. Hierbei handelt es sich jedoch nur selten um das Produkt zufälliger und nicht intendierter Umstände. So müssen sich Architekt_innen, die sich mit der baulichen Gestaltung von Regierungs- und Behördengebäuden, städtischen Räumen oder anderen Formen des Gebauten auseinandersetzen, seit jeher nicht nur nach ästhetischen, sondern gleichermaßen nach funktionalen Anforderungen und Bedürfnissen richten, die an die von ihnen entworfenen Bauten und Architekturen gestellt werden. Resultat sind sich architektonisch manifestierende Räume, die unter anderem politisch-soziale Ordnungen und Idealvorstellungen widerspiegeln und konstituieren sollen oder in Hinblick auf spezifische Formen der Machtausübung und Machtsicherung gestaltet werden.

Die Ringvorlesung »Gebaute Ordnung: Räume der Macht« wird sich im Sommersemester 2021 mit Räumen der Macht auseinandersetzen und insbesondere nach der bei ihnen wahrnehmbaren Verzahnung von architektonischen und räumlichen mit politischen und sozialen Ordnungen fragen. Diesem Themenkomplex wird im Rahmen von vier Abendvorträgen nachgegangen, bei denen es um Architekturen der Integration, der Ausgrenzung und der Vernichtung, der Repräsentation und Legitimation und der Sicherung von Macht gehen wird.

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und auf der Website des Schwerpunkts online gestellt:
https://architecturesoforder.org/event/gebaute-ordnung-raeume-der-macht

Dr. Annika Wienert

hat im Sommersemester 2021 die Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut inne. Sie ist Kunsthistorikerin und hat bereits in ihrer Magistra-Arbeit über den Wettbewerb für ein Denkmal in Auschwitz-Birkenau kunstgeschichtliche Fragen mit der Geschichte des Holocaust und der Konzentrations- und Vernichtungslager verknüpft. 2014 wurde sie mit einer Arbeit über »Die Architektur der NS-Vernichtungslager« an der Ruhr-Universität Bochum promoviert. Die unter dem Titel »Das Lager vorstellen. Die Architektur der nationalsozialistischen Vernichtungslager« publizierte Dissertationsschrift wurde mit dem Theodor-Fischer-Preis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (München) und mit dem Marko-Feingold-Preis der Universität sowie Stadt und Land Salzburg ausgezeichnet.

Anmeldung per Mail

glunz(at)em.uni-frankfurt.de

Veranstalter

Kunstgeschichtliches Institut
Goethe-Universität Frankfurt am Main
www.kunst.uni-frankfurt.de/de/aktuelles/veranstaltungen/547


Thu 27
May 2021
18:00

Online film screening:

COLD DAYS (HIDEG NAPOK)

Directed by András Kovács, Hungary 1966, 96 min.

Set in 1946, this film (based on a novel by Tibor Cseres) is about the planning and execution of the January 1942 Novi Sad massacre of 4,000 Yugoslav Serbs and Jews by Hungarian army units in retaliation for a partisan ambush (in which 17 soldiers were gunned down). It is mainly explored through the recollections of four participants – Major Buky, Lieutenant Tarpataki, Ensign Pozdor, and Corporal Szabonow – who are cellmates awaiting trial. Ultimately, however, it is an extended debate on questions of individual responsibility.

Registration for the livestream

The film will be shown as a livestream on the video platform Vimeo. To participate, you must register separately. We will then send you the access data. Please write a short mail to: h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de

The film screening is part of the conference:

The Holocaust and the Cold War
Culture and Justice

Wednesday, May 26 to Friday, May 28, 2021
Joint Annual Conference
Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main
Imre Kertész Kolleg Jena

The Fritz Bauer Institut in Frankfurt and the Imre Kertész Kolleg Jena are joining forces to explore the confrontational nature of the Cold War and discuss how debating on the Holocaust became a discursive and ideological weapon in the arsenals of both blocs. The Joint Conference will be held online from May 26 to 28, 2021. You can find the entire program and more information on our conference website. Registration for this event is not required.

Conference Website (online from May 10, 2021)

www.holocaust-and-cold-war.de

Conference Flyer

Conference Program (pdf-file)

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 26 - Fri 28
May 2021

The Holocaust and the Cold War

Culture and Justice

Joint Annual Conference

Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main
Imre Kertész Kolleg Jena

The conference will examine to what extent the Cold War affected representations of the Shoah in historiography, legal investigations and trials as well as the arts and will ask how this has determined political discourse until today. We will take stock of the confrontational nature of the Cold War and discuss how the Holocaust became a discursive and ideological weapon in the arsenals of both the West and the Eastern Bloc.

The conference will take place from May 26 to 28 2021. The conference will be held entirely online. All information will be available shortly on our conference website. Registration for this event is not required (except for the film screening)

Conference Website (online from May 10, 2021)

www.holocaust-and-cold-war.de

Conference Flyer

Conference Program (pdf-file)

Contakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 26
May 2021
16:00

Prof. Dr. Mary Fulbrook: The Holocaust as a European Project

Prof. Dr. Jan Tomasz Gross: Reflections about Jewish Life in Eastern Europe after the Second World War

»The Holocaust and the Cold War. Culture and Justice«

Welcome, introduction and key notes of the conference

The Holocaust and the Cold War
Culture and Justice

Wednesday, May 26 to Friday, May 28, 2021
Joint Annual Conference
Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main
Imre Kertész Kolleg Jena

Welcome and introduction

Joachim von Puttkamer (Jena)
Sybille Steinbacher (Frankfurt am Main)

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/Hi915J7fgLw

The Fritz Bauer Institut in Frankfurt and the Imre Kertész Kolleg Jena are joining forces to explore the confrontational nature of the Cold War and discuss how debating on the Holocaust became a discursive and ideological weapon in the arsenals of both blocs. The Joint Conference will be held online from May 26 to 28, 2021. You can find the entire program and more information on our conference website. Registration for this event is not required.

Conference Website (online from May 10, 2021)

www.holocaust-and-cold-war.de

Conference Flyer

Conference Program (pdf-file)

Prof. Dr. Mary Fulbrook

is Professor of German History at the School of European Languages, Culture and Society at University College London.

Prof. Dr. Jan Tomasz Gross

is Norman B. Tomlinson ’16 and ’48 Professor of War and Society, emeritus, and Professor of History, emeritus, at Princeton University.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 19
May 2021
18:15

(Um)Wege über den Mars in die deutsche Zukunft

Utopische Entwürfe in den 1920er Jahren

Online-Vortrag von PD Dr. Kristin Platt

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/bmiiV4WvAlI

Die Zwischenkriegszeit war geprägt von Veränderungen und Ambivalenzen. Im Schnittfeld von Literatur, Wissen und Gesellschaft entwickelten sich in dieser Zeit politische Vorstellungen, deren Schlüsselthema die Idee »Zukunft« wurde. Im Mittelpunkt des Vortrags steht eine Analyse der Weltentwürfe in den sogenannten Zukunftsromanen, einer neuen Literaturgattung. Bilder von Weltrisiken, Bedrohungen, Erfindungen und Rettungen werden konfrontiert mit zeitgenössischen kulturphilosophischen Diskursen. Die wahrgenommene »Unruhe« der Zeit zeigte sich in der Auseinandersetzung mit Konflikten zwischen Natur und technischem Fortschritt, Moral und Freiheit, Abendland und neuen universalen Werten. Die Utopien dieser Zeit wurden in die Ideologie des Nationalsozialismus integriert.

PD Dr. Kristin Platt

ist Privatdozentin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin. Zudem leitet sie das Institut für Diaspora- und Genozidforschung an der Ruhr-Universität Bochum.

Eine Kooperation mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur der Universität Gießen

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 19.05.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sat 15
May 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Die öffentliche Führung entfällt aufgrund der geltenden Pandemie-Beschränkungen!

Wegen den aktuellen Schutzmaßnahmen der Goethe-Universität zur Corona-Prävention werden die öffentlichen Führungen zum Wollheim-Memorial derzeit ausgesetzt. Wir bitten Sie um Verständnis, dass die Veranstaltung erst wieder stattfinden kann, wenn die gesundheitspolitische und rechtliche Situation dies zulässt. Über das zu diesem Zeitpunkt geltende Hygienekonzept informieren wir Sie an dieser Stelle sobald wie möglich.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 05
May 2021
18:15

Zweierlei Neuanfänge

Die Rolle der Gewalt in den beiden Nachkriegszeiten 1918 und 1945 in der Tschechoslowakei

Online-Vortrag von Dr. Ota Konrád

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/EC4lwx8AR0Q

Nach den zerstörerischen Weltkriegen erlebten die Menschen auf dem Gebiet der böhmischen Länder zwei Neuanfänge in weniger als 30 Jahren. Die Gewalt spielte nach 1918 wie auch nach 1945 eine wichtige Rolle. Ihr Ausmaß und ihre Formen unterschieden sich jedoch erheblich. Was sagt der Vergleich der Nachkriegsgewalt über die Gesellschaften in den böhmischen Ländern und über ihre Perspektiven nach Krieg und Besatzung aus? Welche Bedeutung hat der Nationalismus und wie hat er sich nach den beiden Weltkriegen verändert?

Dr. Ota Konrád

ist Associate Professor für moderne Geschichte an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Karls-Universität Prag. Gemeinsam mit Rudolf Kučera erscheint 2021 von ihm auf Englisch: Out of the Apocalypse. Physical Violence in the Fall and Reconstruction of Central Europe, 1914–1922.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 05.05.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 28
April 2021
18:15

Hadamar von innen

Zeugnisse und Berichte

Online-Buchvorstellung mit Christoph Schneider

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/xoDXAwWHzAg 

Tausende Menschen mit seelischen Krankheiten oder Behinderungen wurden während des Nationalsozialismus in Hadamar getötet. Viele wurden 1941 in der Gaskammer ermordet, andere starben zwischen Sommer 1942 und März 1945 an den Folgen überdosiert verabreichter Medikamente und Mangelernährung. Insbesondere in dieser Phase gab es jedoch auch Überlebende. Nach dem Krieg haben sich Angehörige von Ermordeten und Überlebende von Hadamar an die Justiz gewandt und von den Geschehnissen berichtet. Ihre Briefe, Eingaben und Wortmeldungen eröffnen eine unbekannte Perspektive

Christoph Schneider

arbeitet als freier Autor und Kulturwissenschaftler in Frankfurt am Main.

Eine Kooperation mit dem AStA der Goethe-Universität

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 28.04.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Tue 27
April 2021
19:00

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.

NS-Verbrechen vor Gericht

Ausstellungseröffnung im Livestream

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Berlin
Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.

Zum Livestream:

www.topographie.de/livestream

Zur Aufzeichnung auf YouTube:

https://youtu.be/KwLJc2dCu8Y

Begrüßung:
Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors, Berlin

Grußworte:
Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz
Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin

Zur Ausstellung sprechen:
Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts
Dr. Monika Boll, Kuratorin der Ausstellung

Geplanter Ausstellungszeitraum: bis 17. Oktober 2021

Auf Grundlage der Bestimmungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes bleibt das Dokumentationszentrum ab 24. April bis auf Weiteres geschlossen. Bitte informieren Sie sich auf der Website des Dokumentationszentrums über das Datum der Wiederöffnung.

Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm

Veranstaltungsflyer (pdf-Datei)

Fritz Bauer gehört zu den bedeutendsten und juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Gegen erhebliche Widerstände brachte er als Staatsanwalt wichtige Strafverfahren gegen NS-Täter auf den Weg, insbesondere den Frankfurter Auschwitz-Prozess. Einen entscheidenden Anteil hatte er auch an der Ergreifung Adolf Eichmanns, dem als ehemaligem Leiter des »Judenreferats« im Reichssicherheitshauptamt in Israel der Prozess gemacht wurde.

Die Ausstellung dokumentiert mit vielen Originalobjekten sowie Ton- und Filmaufnahmen Fritz Bauers Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse. 1930 zum jüngsten Amtsrichter der Weimarer Republik ernannt, wurde er während der NS-Zeit als Jude und Sozialdemokrat verfolgt. Er floh aus Deutschland und kehrte 1949 zurück. Fritz Bauers Auffassung, ein Staatsanwalt habe in erster Linie die Menschenwürde zu schützen, gerade auch gegen staatliche Gewalt, revolutionierte das überkommene Bild dieses Amtes – ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Frankfurt.

Veranstalter

Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin
Tel.: 030.254509-0 / Fax: -99
info(at)topographie.de
www.topographie.de/ausstellungen/sonderausstellungen


Sun 25
April 2021
11:00

(Bühnen) Besetzungen

Online-Symposium nach »Der Müll, die Stadt und der Tod«

Kammerspiele des Schauspiels Frankfurt

Programmende ca. 18:00 Uhr

Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten
»321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«

Das ursprünglich als zweitägige Präsenzveranstaltung geplante Symposium findet aufgrund der Regularien zur Eindämmung der Corona-Pandemie als eintägige Online-Veranstaltung statt und wird aus dem Schauspiel Frankfurt übertragen. Der Zugang zum Livestream ist kostenlos. Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist nicht notwendig.

Livestream über den YouTube-Kanal des Schauspiels Frankfurt

https://youtu.be/Ysdsk0eJvQU

Im Oktober 1985 besetzten Jüdinnen und Juden die Große Bühne des Schauspiels Frankfurt, um die Premiere der Uraufführung von Rainer Werner Fassbinders Stück »Der Müll, die Stadt und der Tod« zu verhindern. Die Bühnenbesetzung und die Blockade der Aufführung stellten eine Form der Selbstermächtigung dar, mit der sich die jüdische Gemeinschaft in der Bundesrepublik erstmals öffentlich Gehör verschaffte. Vierzig Jahre nach Kriegsende drang damit eine Erfahrung in den gesellschaftlichen Diskurs vor, die später als »Opferperspektive« bezeichnet wurde. Im Rahmen des Symposiums nehmen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Künstlerinnen und Künstler eine Neubewertung dieses historischen Aktes zivilen Ungehorsams aus heutiger Perspektive vor. Dabei werden die jüdische Nachkriegsgeschichte Frankfurts und die Möglichkeiten und Grenzen der spezifischen Öffentlichkeit des Theaters reflektiert sowie performative Strategien des Empowerments von Minderheiten im Kontext einer zeitgenössischen ästhetischen Repräsentationspolitik untersucht.

Programmflyer zum Symposium

Programminformationen und Zusatzangebote (pdf-Datei)

Eine Kooperation von Schauspiel Frankfurt, Jüdischem Museum Frankfurt, Fritz Bauer Institut und der Theaterwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Hessischen Theaterakademie.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 21
April 2021
18:15

Beteiligung der polnischen Polizei des Generalgouvernements am Holocaust.

Quellen, Fragen, Kontroversen

Online-Vortrag von Prof. Dr. Jan Grabowski

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/Zs88jaH1pfo

Die polnische Polizei des Generalgouvernements wurde Ende 1939 auf Befehl der deutschen Besatzer gebildet. Sie setzte sich zunächst aus Beamten der Staatspolizei aus der Vorkriegszeit zusammen, zu denen später Kandidaten aus der Kriegsrekrutierung hinzukamen. Bald begann die »blaue Polizei«, zahlreiche Einschränkungen und Verbote gegen polnische Juden durchzusetzen. Die Rolle der polnischen Polizei des Generalgouvernements wuchs mit der zunehmenden Intensität der deutschen Terrorpolitik. Der Vortrag wird sich mit der Frage der Täterschaft, Komplizenschaft und Beteiligung polnischer Polizisten am Holocaust beschäftigen.

Prof. Dr. Jan Grabowski

ist Professor für Geschichte an der Universität Ottawa. Sein Buch Polish ›Blue‹ Police and the Extermination of the Polish Jewry wurde durch den Social Scienes and Humanities Research Council Canada ermöglicht.

Eine Kooperation mit dem Deutschen Polen Institut

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 21.04.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sat 17
April 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Keine öffentliche Führung!

Wegen den aktuellen Schutzmaßnahmen der Goethe-Universität zur Corona-Prävention werden die öffentlichen Führungen zum Wollheim-Memorial derzeit ausgesetzt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Wed 14
April 2021
18:15

Buchpräsentation:

Europa im 20. Jahrhundert

Online-Vortrag von Prof. Dr. Christoph Cornelißen

Veranstaltung über den Videodienst »Zoom Meetings«

Livestream auf YouTube

https://youtu.be/1xpVm0ShnQw

Im 20. Jahrhundert erlebten Europa und die Welt gewaltige Katastrophen, aber auch Phasen hochfliegender Hoffnungen. Die Europäer büßten nach 1900 zunehmend ihre globale Vorreiterrolle ein und suchten nach neuen Wegen der Selbstbehauptung. Der Vortrag schildert den Durchbruch des modernen Nationalismus und Nationalstaats, den Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft sowie die großen Ideen und Utopien. Aus deren Wechselspiel entstanden enorm zerstörerische Kräfte, von den Burenkriegen um 1900 über die Weltkriege und den Holocaust bis zu den Kriegen im Jugoslawien der 1990er Jahre.

Prof. Dr. Christoph Cornelißen

ist Professor für Neueste Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Sein Buch Europa im 20. Jahrhundert erschien als Band 7 der Reihe »Neue Fischer Weltgeschichte« im S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2020.

Technische Veranstaltungsinformation

Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 14.04.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Tue 13
April 2021
19:00

DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ENTFALLEN.

»Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«.
Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945

Online-Vortrag von Dr. Jörg Osterloh

Buchvorstellung im Rahmen des Festjahrs »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«

Moderation: Dr. Christoph Kreutzmüller, Berlin

Bereits im Februar 1920 forderte die NSDAP den Kampf gegen eine »zersetzende« Kunst und Literatur und den Ausschluss von Juden aus dem Journalistenberuf. Das grundsätzliche Ziel lautete: Alle Juden und alles »Jüdische« sollten aus dem deutschen Kulturleben entfernt werden.

In seinem Buch »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945 untersucht Jörg Osterloh den Ausschluss von Jüdinnen und Juden aus Kunst, Musik, Literatur, Theater und Film – von der Gründung der NSDAP bis zur Ermordung jüdischer Künstler im Holocaust. Dabei spannt er den Bogen von der frühen antijüdischen Propaganda und den ersten  Allianzen der NSDAP mit bürgerlich-konservativen Parteien in Stadträten bis zur Umsetzung der kulturpolitischen Ziele der NSDAP in der Regierungsverantwortung,  zunächst ab 1930 auf Länder-, schließlich ab 1933 auf Reichsebene. Neben den Institutionen des NS-Staats gilt der Blick auch dem Jüdischen Kulturbund, der jüdischen Künstlerinnen und Künstlern Auftritts- und Verdienstmöglichkeiten und Darbietungen für ein jüdisches Publikum bot.

Jörg Osterloh

1967 geboren, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut und Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Jörg Osterloh
»Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 34
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2020
EAN 9783593511290, 644 S., Hardcover gebunden,  € 45,–

Christoph Kreutzmüller

1968 geboren, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz.

Veranstalter: Stiftung Topographie des Terrors, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und Fritz Bauer Institut

Kontakt

Stiftung Topographie des Terrors
Niederkirchnerstr. 8
10963 Berlin
Tel.: 030.254509-0, Fax: -99
info@topographie.de
www.topographie.de


Sat 20
March 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Keine öffentliche Führung!

Wegen den aktuellen Schutzmaßnahmen der Goethe-Universität zur Corona-Prävention werden die öffentlichen Führungen zum Wollheim-Memorial derzeit ausgesetzt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de