Lernnacht des Jüdischen Museums Frankfurt und des Fritz Bauer Instituts
Die Entführung von Adolf Eichmann, einem der Organisatoren des Massenmordes an den europäischen Juden, und der Prozess gegen ihn in Israel gehören zu den wichtigsten Ereignissen in der Auseinandersetzung mit dem Holocaust nach 1945. Die Ereignisse warfen ein Schlaglicht auf die besondere Situation in Argentinien, wo jüdische Flüchtlinge auf ehemalige NS-Täter treffen konnten. Gleichzeitig zeigten sie die erschütternden Mängel in der Strafverfolgung der nationalsozialistischen Verbrecher. Die diesjährige LernNacht nimmt die Ausstellung „Juden in Argentinien“ zum Anlass, das beeindruckende Dokudrama „Eichmanns Ende“ zu präsentieren und in der anschließenden Diskussion auf die historischen Hintergründe einzugehen.
Programm
19.00 Uhr: Begrüßung
Prof. Dr. Felix Semmelroth, Dezernent für Kultur und Wissenschaft
Prof. Dr. Raphael Gross, Direktor des Jüdischen Museums
19.15 Uhr: Film
Eichmanns Ende. Liebe, Verrat, Tod
Deutschland 2010, Regie: Raymond Ley, Redaktion: Alexander von Sallwitz, wissenschaftliche Beratung: Dr. Bettina Stangneth
21.00 Uhr: Vortrag
Dr. Dieter Maier
Buenos Aires 1960 – Jüdische Flüchtlinge und NS-Verbrecher
21.15 Uhr: Podiumsdiskussion
Raymond Ley, Alexander von Sallwitz, Bettina Stangneth, Dieter Maier, Ronny Loewy (Moderation)
Kontakt
Jüdisches Museum Frankfurt
Tel.: 069.212 35000
Fax: 069.212 30705
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Öffnungszeiten:
Dienstag, 09. November bis Sonntag, 05. Dezember 2010
Dienstag bis Donnerstag, 9:00 bis 15:30 Uhr
Freitag nach Vereinbarung
Samstag und Sonntag, 14:00 bis 17:00 Uhr
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs fanden jüdische Überlebende der NS-Terrorherrschaft im Nachkriegsdeutschland Zuflucht in sogenannten Displaced Persons (DP) Camps. Die Fotoausstellung porträtiert das täglliche Leben und die Arbeit der Selbstverwaltung in dem Lager für jüdische Displaced Persons in Frankfurt-Zeisheim. Der Fotograf Ephraim Robinson lebte selbst als DP in diesem Lager und hielt eindrücklich fest, wie die Menschen ihre Belange in die eigenen Hände nahmen, den Alltag gestalteten, ein »Leben aufs neu« wagten. Als Ephraim Robinson 1958 in den USA verstarb, hinterließ er nicht nur viele hunderte Aufnahmen, sondern auch ein Album, das die Geschichte der jüdischen DPs in exemplarischer Weise erzählt.
Kontakt
Gedenkstätte und Museum Trutzhain
Seilerweg 1
34613 Schwalmstadt
Telefon: 06691.710662
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Zur Begrüßung spechen Klaus Friedrich (Bürgermeister der Kreisstadt Korbach) und Dr. Thomas Wurzel (Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen). Katharina Stengel (Fritz Bauer Institut) führt in das Thema der Ausstellung ein. Barbara Küpfer (Querflöte) und Angelika Peteler (Klavier) spielen Werke von Johann Sebastian Bach und Tomaso Albinoni.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 11.00–16.30 Uhr, Eintritt frei.
Für Schulklassen und Gruppen nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten.
Für Gruppen werden Führungen (Kosten: € 35,–) angeboten.
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Kontakt
Wolfgang-Bonhage-MUSEUM KORBACH
Dr. Wilhelm Völcker-Janssen
Telefon: 05631.53289 / .53278
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Veranstalter: Pupille – Kino in der Uni
mit Unterstützung des Fritz Bauer Instituts
Diskussion mit Ilona Ziok (Regiseurin des Films);
Prof. Dr. Raphael Gross (Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt,
des Leo Baeck Institute London und des Fritz Bauer Instituts;
Jonas Erkel (AStA-Vorsitzender, Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Fritz Bauer – Tod auf Raten
Ein Film von Ilona Ziok
Deutschland 2010, 97 Minuten
www.fritz-bauer-film.de
Kontakt
Pupille e.V.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 289 76
Fax: 069.798 233 47
info(at)pupille.org
www.pupille.org
Einführung und Moderation: Dr. Jörg Osterloh, Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main
Kurzvorträge: Dr. Wolfgang Gippert, Köln, und Marc Schoentgen, Diekirch (Luxemburg)
– Eintritt frei –
65 Jahre nach dem Ende des »Dritten Reichs« beleuchtet der von Wolf Gruner und Jörg Osterloh herausgegebene Band Das »Großdeutsche Reich« und die Juden. Nationalsozialistische Verfolgung in den »angegliederten« Gebieten (2010) erstmals systematisch die antijüdische Politik in den vom NS-Staat zwischen 1935 und 1940 annektierten Gebieten. Dazu zählten u.a. die Saar, Österreich und das Memelgebiet wie auch Danzig-Westpreußen und Luxemburg. Die Autoren untersuchen die Verfolgung in diesen Gebieten und ihre Auswirkungen auf die jüdische Bevölkerung: Welche Institutionen waren zu welchem Zeitpunkt für welche Maßnahmen verantwortlich? Wie verhielt sich die einheimische deutsche und nichtdeutsche Bevölkerung? Wie beeinflusste die Verfolgungspolitik die Bildung der von den Nationalsozialisten propagierten »Volksgemeinschaft«? Anstelle gleicher, von Berlin angeordneter Maßnahmen zeigen die Beiträge eigenständige Entwicklungen in den »angegliederten« Gebieten, die oftmals auf die anderen Gebiete und sogar die antijüdische Politik im Reich zurückwirkten.
Jörg Osterloh, 1967 geboren, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die Studie Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945 (2006). Er ist Mitherausgeber des vorgestellten Bandes und Autor des Beitrags zum Sudetenland.
Wolfgang Gippert, 1966 geboren, ist Akademischer Rat am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Universität zu Köln. Er veröffentlichte u.a. Kindheit und Jugend in Danzig 1920–1945. Identitätsbildung im sozialistischen und im konservativen Milieu (2005). Zum vorgestellten Band hat er eine Studie über Danzig-Westpreußen beigetragen.
Marc Schoentgen, 1967 geboren, ist Lehrer für Geschichte. Bis 2009 war er Mitglied der staatlichen Untersuchungskommission Commission d’études sur la spoliation des biens juifs pendant les années de guerre 1940–1945. Zuletzt gab er gemeinsam mit Jeannot Berg J’avais 20 ans. J’avais connu l’enfer. Mémoires d’un rescapé des camps nazis heraus (2009). In dem vorgestellten Band ist er mit einem Beitrag über Luxemburg vertreten.
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Stiftung Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin
Tel.: 030.254509-0
Fax: 030.254509-99
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Ahlrich Meyer: Das Wissen um Auschwitz.
Täter und Opfer der »Endlösung« in Westeuropa
Paderborn: Schöningh Verlag, 2010, 238 S., € 29,90
Ahlrich Meyer behandelt erstmals die Judenverfolgung in allen drei während des Zweiten Weltkriegs besetzten westeuropäischen Ländern und geht der Frage nach, was die deutschen Täter wie die Opfer über den tatsächlichen Zweck der Deportationen in die Vernichtungslager wussten.
Was wusste die Masse der Täter von Auschwitz, und was haben die deportierten Juden geahnt oder gewusst? Beide Fragen sind nicht so leicht zu beantworten, wie es scheinen mag. Nicht alle deutschen Akteure waren über die Dimension des Völkermords unterrichtet. Dies gilt zumal für diejenigen, die an der »Endlösung der Judenfrage« in Westeuropa mitwirkten. Ebenso wenig haltbar ist die Behauptung, die Juden seien sehenden Auges in den Tod gegangen. Meyer konfrontiert Vernehmungsaussagen von Angehörigen der deutschen Besatzungsmacht in Frankreich, Belgien und den Niederlanden mit Zeugenberichten von Holocaust-Überlebenden. Seine Analyse zeigt, was die Tatbeteiligten wissen konnten, was sie den Opfern über den Zweck der Deportationen gesagt haben und welche Gerüchte, Ahnungen und Nachrichten unter den Juden verbreitet waren.
Ahlrich Meyer ist Politologe an der Carl von Ossietzky-Universität in Oldenburg. Aus seinen Forschungen zur deutschen Besatzungspolitik in Westeuropa sind viele Publikationen hervorgegangen. Momentan leitet er ein DFG-Projekt mit dem Titel »Zwangsmigration und Holocaust. Jüdische Flüchtlinge in Westeuropa 1938–1944«.
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Vom Tag seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Mauthausen an machte Simon Wiesenthal (1908–2005) es sich zur Lebensaufgabe, NS-Verbrecher aufzuspüren und vor Gericht zu bringen. Fünf Jahre nach seinem Tod legt nun der bekannte Historiker und Journalist Tom Segev die erste aus Originalquellen erarbeitete Biographie dieser Jahrhundertgestalt vor, enthüllt zahlreiche bisher unbekannte Tatsachen und erzählt eindrucksvoll das Leben des »Nazi-Jägers«, der zeitlebens selbst auch ein Verfolgter blieb.
Als Simon Wiesenthal im Alter von 97 Jahren in Wien starb, betrauerte die Welt einen unermüdlichen Kämpfer gegen das Böse. Hollywood verklärte ihn als Helden, gleichwohl hatte er zeit seines Lebens auch Ablehnung und Anfeindungen erfahren, viele sahen in ihm einen unversöhnlichen Störenfried. Er entfachte die Phantasie von Menschen auf der ganzen Welt, fesselte und beängstigte sie, belastete ihr Gewissen und verlieh ihnen doch einen tröstlichen Glauben an das Gute.
Anhand von zahlreichen Briefen, Geheimdienstdossiers und anderen, bislang unbekannten Quellen zeichnet Tom Segev in seinem Buch die faszinierende Biographie Simon Wiesenthals nach: Die höchst lebendige und spannende Lebensgeschichte eines überaus mutigen Mannes, der eine Reihe atemberaubender Aktionen initiierte und dabei fast ganz auf sich gestellt arbeitete, in einer kleinen Wohnung zwischen hohen Stapeln alter Zeitungen und vergilbter Karteikarten.
»Eine glänzend geschriebene und spannend erzählte Biographie, die auf der Basis umfangreicher Quellenforschung das faszinierend Leben, die vielschichtige Persönlichkeit sowie die außerordentlichen Verdienste des Simon Wiesenthal erhellt.«
Ian Kershaw
Tom Segev ist Historiker und Journalist und gilt als einer der profiliertesten Publizisten Israels. Er ist regelmäßig als Kolumnist für die linksliberale Tageszeitung Haaretz tätig. In Deutschland wurde er durch sein Buch Die siebte Million. Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung (1995) bekannt. Für Es war einmal ein Palästina. Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels (2005) wurde er mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet. Zuletzt sind erschienen: 1967. Israels zweite Geburt (2007) und Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates (2008).
Tom Segev, Simon Wiesenthal. Die Biographie
Aus dem Hebräischen von Markus Lemke
München: Siedler Verlag, 2010, 576 S., mit Abb., € 29,95
ISBN: 978-3-88680-858-8
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Tagungsnummer: 106144
Antisemitismus wird derzeit öffentlich häufig mit dem Islam oder mit Zuwanderern in Verbindung gebracht. Gleichzeitig verorten soziologische Studien den Antisemitismus „in der Mitte der Gesellschaft“. Die Tagung unternimmt eine Beschreibung der Phänomene anhand zentraler Problemfelder, diskutiert Ansätze aus der pädagogischen Praxis und führt in die wissenschaftliche Debatte über Neuen Antisemitismus ein. In welcher Form und an welchen Orten – z. B. Schule, Jugendzentrum, Sportverein, Moscheegemeinde, Medien etc. – tritt heute Antisemitismus auf? Wie beschreibt dies die Forschung und welche Folgerungen hat dies für die Praxis in den betreffenden gesellschaftlichen Bereichen? Welche Erkenntnisse bietet die Forschung hinsichtlich der Ursachen, Ausprägungen und Funktionen antisemitischer Vorurteile, Einstellungen, Denk- und Deutungsmuster bei Jugendlichen und Erwachsenen mit ihren unterschiedlichen biografischen, religiösen oder kulturellen Bezügen? Welche Zusammenhänge bestehen zudem zwischen lokalen oder landesweiten Erscheinungsformen und internationalen Konfliktfeldern?
Die Tagung richtet sich an Multiplikator/innen der Jugendarbeit und -bildung, Fachkräfte der historisch-politischen Bildung sowie des gesellschaftlichen Engagements für Vielfalt und Diversity; außerdem an eine interessierte Öffentlichkeit.
Zum Mitdiskutieren laden herzlich ein:
Aycan Demirel, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA)
Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Arnoldshain
Gottfried Kößler, Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts
und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main
Ulla Kux, Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
Helga Nagel, Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main
Tagungsprogramm
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Evangelische Akademie Arnoldshain
Dr. Margit Fröhlich, stellvertr. Direktorin
Tel.: 06984.95 98 123
<link mail ein fenster zum versenden der>froelich@evangelische-akademie.de
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Guide: Patrick Schwentke
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
www.wollheim-memorial.de
Themenschwerpunkt »Hannah Arendt und die Frankfurter Schule«
Liebe auf den ersten Blick war es nicht – und es wurde auch keine. Ein Dritter stiftete eine Beziehung – zunächst Walter Benjamin, dann Gershom Scholem. Um die Liebe zu Walter Benjamin konkurrierten sie, um die Anerkennung durch Scholem bemühten sie sich. Persönlich konnten sie sich nicht leiden, aber sie trafen sich sachlich in einer dritten Person – Adolf Eichmann.
Detlev Claussen, geb. 1948; seit 1994 Lehrstuhl für Gesellschaftstheorie, Kultur- und Wissenschaftssoziologie am Institut für Soziologie der Universität Hannover; Arbeitsschwerpunkte: Antisemitismus, Xenophobie, Nationalismus, Rassismus, Migrationsbewegungen, Kultur- und Wissenschaftssoziologie, Gesellschaftstheorie und Psychoanalyse.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Der Nahostkonflikt wird in der Schule häufig als Anlass zu antisemitischen Positionierungen wahrgenommen. Um in solchen Fällen kompetent agieren zu können und als Grundlage eines fundierten Unterrichts sind Fachkenntnisse unerlässlich.
Die dreiteilige Fortbildungsreihe vermittelt Einblicke in die historische Forschung über die Geschichte der Region bis zur Gründung des Staates Israel am 14. Mai 1948 und des damit verbundenen „Ersten Arabisch-Israelischen Krieges“, sowie der sich gegenüberstehenden Perspektiven und Narrative der jüdischen, bzw. palästinensischen Bevölkerung Israels/Palästinas auf die Ereignisse. (Beispiel: Gründung des Staates Israel: Yom Ha'atzmaut = Tag der Unabhängigkeit / Nakba = Katastrophe/Unglück)
Die Themenfelder sind:
1. Jerusalem (Religion und Geschichtspolitik);
2. Nationalstaatsbewegungen (Zionismus / Panarabismus) und Bodenfrage;
3. Voraussetzungen und Geschichte des Konflikts 1945–1948.
Damit verbunden sollen Probleme der Vermittlung im Unterricht erörtert werden, auch und gerade in Klassen mit Schülern mit Migrationshintergrund aus dem islamischen Kulturbereich.
Auf der Grundlage der Einführung in den historischen Kontext und in den Forschungsstand zum Thema wird jeweils in Workshops mit konstrativen Quellen gearbeitet, um gemeinsam Unterrichtskonzepte zu skizzieren und Probleme der Vermittlung zu diskutieren.
3 Sitzungen: 6. Oktober, 3. November 2010 und 12. Januar 2011,
jeweils mittwochs, 14:30–17:00 Uhr
Referenten: Dr. Wolfgang Geiger, Gottfried Kößler
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Dr. Wolfgang Geiger
Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts
und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main
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European Leo Baeck Lecture Series 2010
Veranstaltet vom Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Leo Baeck Institute London und dem Jüdischen Museum Frankfurt.
Mit Unterstützung der Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V.
Walther Rathenau ist vor allem als Deutschlands Außenminister bekannt, der im Sommer 1922 von Feinden der Weimarer Republik als deren Symbol und Repräsentant ermordet wurde. Dies war jedoch nur die letzte Station eines langen Weges, auf dem Rathenau versuchte als Politiker Einfluss auf das Schicksal Deutschlands zu nehmen. Er tat dies sowohl »von innen« in seinen verschiedenen öffentlichen Ämtern, als auch seit 1907/1908 und insbesondere während des Ersten Weltkriegs »von außen« als Mitglied der hochrangigen gesellschaftlichen Elite Berlins. Als mächtiger Industrieller und Bankier hatte er viele Möglichkeiten, seinen Einfluss auszuüben, aber als Individualist, der keiner Partei zugehörig war und, vielleicht noch bedeutsamer, als Jude, stieß er auf seinem Weg immer wieder auf Widerstände.
In ihrem Vortrag analysiert Shulamit Volkov Rathenaus Karriere, bewertet sowohl seine Erfolge als auch seine Misserfolge und wirft einen neuen Blick auf die Geschichte Deutschlands und auf die seiner Juden während dieser Jahre.
Prof. Dr. Shulamit Volkov, geb. 1942 in Tel Aviv. Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Tel Aviv. Studium der Geschichte und Philosophie an der Hebräischen Universität, Jerusalem und an der University of California, Berkeley; Professorin für deutsche und europäische Geschichte an der Universität Tel Aviv; Inhaberin des Konrad Adenauer Chair for Comparative European History; Leiterin des Instituts für Deutsche Geschichte, des Program for Comparative European History (1985–1993) und der Graduate School of History (1997–2000). Herausgeberin (zus. mit Frank Stern) des Tel Aviver Jahrbuch für Deutsche Geschichte.
Shulamit Volkov ist eine der bekanntesten israelischen Historikerinnen. Mit ihren Studien über die »Erfindung einer Tradition« durch das moderne Judentum und den »Antisemitismus als kulturellen Code« hat sie Analysen zur deutsch-jüdischen Geschichte und zur Geschichte des Antisemitismus vorgelegt, die viel Widerspruch provoziert haben.
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Themenschwerpunkt »Hannah Arendt und die Frankfurter Schule«
Über die fragile Freundschaft zwischen Hannah Arendt und Gershom Scholem
»Juden sterben in Europa und man verscharrt sie wie Hunde.« So schließt der Brief, in dem Hannah Arendt im Oktober 1940 Gershom Scholem mitteilt, daß sich Walter Benjamin auf der Flucht vor den Nazis das Leben genommen hat. Daß Gershom Scholem, der große Kaballa-Forscher, und Hannah Arendt, die Theoretikerin des Politischen, einander geschrieben haben und irgendwie auch befreundet waren, ist seit langem bekannt. Aber so richtig vorstellen konnte man sich diese Freundschaft lange nicht, so verschieden erscheinen die beiden Lebenskonzepte und Lebenswege, und so weit entfernt der Gegenstand, auf den sie sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit konzentrierten. In Zeiten größter Bedrohung jedoch beginnt 1939 eine Korrespondenz, die getragen ist vom Engagement für das Werk des gemeinsamen Freundes und von der Rettung und Erneuerung der jüdischen Kultur aus verborgenen Traditionen und verschütteten Überlieferungen.1963 erscheint Hannah Arendts Eichmann in Jerusalem. Ihre darin geäußerte Kritik an jüdischen Repräsentanten während der Zeit der Shoah wird von Gershom Scholem in einer auch öffentlich ausgetragenen Kontroverse radikal verworfen. Der über mehr als zwei Jahrzehnte aufrechterhaltene Dialog in Briefen endet im Schweigen.
Marie Luise Knott, 1953 geboren in Köln, lebt heute als freie Journalistin, Herausgeberin, Übersetzerin und Kuratorin in Berlin. Sie studierte Politische Wissenschaft und Romanische Literatur und arbeitete zunächst lange Jahre als Verlagslektorin. 1995–2006 Aufbau und redaktionelle Leitung der deutschsprachigen Ausgabe von Le Monde diplomatique, Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunk. 2007 gab Marie Luise Knott zusammen mit Barbara Hahn den Katalog zur Ausstellung Hannah Arendt – Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit (Schriftenreihe des Literaturhauses Berlin 17, Matthes und Seitz) heraus. In diesem Herbst erscheint im Jüdischen Verlag von ihr herausgegeben der Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Gershom Scholem (Hannah Arendt/Gershom Scholem, Der Briefwechsel, 1939–1964).
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Buchpräsentation und Gespräch mit Ladislaus Löb
Begrüßung: Prof. Dr. Raphael Gross, Direktor des Fritz Bauer Instituts, des Jüdischen Museums Frankfurt und des Leo Baeck Institute London
Moderation: Werner Renz, Fritz Bauer Institut
Veranstalter: Fritz Bauer Institut; Jüdisches Museum Frankfurt; Böhlau Verlag
Ladislaus Löb war elf Jahre alt, als er im Juli 1944 im KZ Bergen-Belsen ankam. Fünf Monate später überquerte er in einer Gruppe von 1670 jüdischen Männern, Frauen und Kindern die Grenze in die neutrale Schweiz. Ihre Rettung verdankten sie dem ungarischen Juden Rezső Kasztner, der sie von den Nazis freigekauft hatte.
In seinem Buch Geschäfte mit dem Teufel (erscheint am 19. August im Böhlau Verlag) erinnert sich Ladislaus Löb an seine Erlebnisse als Junge in einer kleinen antisemitisch geprägten Stadt in Siebenbürgen, er beschreibt das Alltagsleben in Bergen-Belsen und berichtet von den Verhandlungen Rezső Kasztners mit der SS, von dem Prozess gegen Kasztner in Israel und von seiner Ermordung durch einen jüdischen Extremisten.
Ladislaus Löb, emeritierter Professor Deutsche Sprache und Literatur an der University of Sussex in Brighton, England. 1933 in Cluj (Rumänien) geboren, war Löbs Kindheit und Jugend vom Holocaust bestimmt und gezeichnet. Nach seiner Rettung durch Rezső Kasztner besuchte er das Internat Ecole d’Humanité im Berner Oberland. Darauf folgte das Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität Zürich, welches Ladislaus Löb 1962 mit einem Doktor abschloss. Neben dem Studium war er im Schuldienst, wie auch als Journalist tätig bis er 1963 mit seiner Frau nach Brighton zog.
Ladislaus Löb, Geschäfte mit dem Teufel. Die Tragödie des Judenretters Rezső Kasztner. Bericht eines Überlebenden, Wien/Köln/Weimar: Böhlau Verlag, 2010, 277 S., € 24,90
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Katharina Rauschenberger
Tel.: 069.798 322-26
k.rauschenberger(at)fritz-bauer-institut.de
Bereits im Dezember 2009 verließ der polnische Historiker Tomasz Szarota als erster den wissenschaftlichen Beraterkreis der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Szarota kritisierte das Konzept der geplanten Einrichtung sowie die personelle Zusammensetzung der Stiftungsgremien. Sein Verzicht setzte ein Signal für die Wahrnehmung der Arbeit der Bundesstiftung durch die polnische Öffentlichkeit.
In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Szarota über den Begriff der Vertreibung aus deutscher und aus polnischer Perspektive sprechen. Dabei wird es darum gehen zu zeigen, in welchen historischen Situationen dieser Begriff unterschiedlich eingesetzt und verstanden wurde. So verstehen die Polen unter »Heimatverlust« den Verlust ihrer Autonomie im Jahr 1939 sowie der Wegfall von Ostpolen an die Sowjetunion. Die Deutschen beziehen ihn auf das Jahr 1945, mithin auf die Folgen des von Deutschen begonnenen Krieges. Und umgekehrt bezeichneten die Deutschen mit den »wiedereroberten Gebieten« diejenigen, die sie 1939 nach dem Überfall auf Polen besetzten und die vor 1918 zum großen Teil zum Kaiserreich gehörten. Für die Polen ist der Begriff »wiedergewonnene Gebiete« (polnisch: Ziemie Odzyskane) hingegen mit dem Jahr 1945 und der Gebietserweiterung im Westen verbunden.
Mit seinem Vortrag will Szarota dazu beitragen, zu einer Sprache zu finden, die zu einer »vernünftigen« Versöhnung führen kann.
Prof. Dr. Tomasz Szarota, geboren in Warschau 1940, ist Professor am Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Dort leitet er die Abteilung »Geschichte Polens nach 1945«. Er ist Autor vieler Bücher, von denen drei ins Deutsche übersetzt wurden: Warschau unter dem Hakenkreuz. Leben und Alltag im besetzten Warschau, Paderborn: Schöningh Verlag, 1986. Der deutsche Michel. Die Geschichte eines nationalen Symbols und Autostereotyps, Osnabrück: fibre-Verlag, 1998. Stereotypen und Konflikte, Historische Studien zu den deutsch-polnischen Beziehungen, Osnabrück: fibre-Verlag, 2010.
Prof. Dr. Micha Brumlik, geboren 1947 in Davos, Schweiz, lebt heute in Frankfurt am Main. Seit 2000 ist er Professor am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Schwerpunkt »Theorie der Erziehung und Bildung«. Daneben leitete er von Oktober 2000 bis September 2005 als Direktor das Fritz Bauer Institut. Seine Forschungsschwerpunkte sind Pädagogik, Ethik, Theorie und Empirie moralischer Sozialisation sowie Religionsphilosophie.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
Leitung
Ole Jantschek, Evangelische Akademie Arnoldshain
Dr. Jörg Osterloh, Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main
PD Dr. Sybille Steinbacher, Gastprofessorin des Fritz Bauer Instituts am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität
Vorträge
Sonja Niehaus (Berlin): Haltung und Verhalten von nichtjüdischen Deutschen gegenüber Jüdinnen und Juden zwischen 1933 und 1938 im Spiegel von Erinnerungen von Holocaustüberlebenden
Susanne Beer (Essen): Hilfe für Juden im Nationalsozialismus. Soziologische Untersuchung der Entscheidungssituationen und Karrieren von sogenannten Judenrettern
Christiane Schoenmakers (Oldenburg): Täternetzwerke – Die Deutsche Golddiskontbank als Umschlagplatz für geraubtes jüdisches Vermögen und dessen Verwertung für den Krieg
Daniel Brewing (Stuttgart): Im Schatten des Holocaust. Massenverbrechen gegen ethnische Polen, 1939–1945
Merle Funkenberg (Kassel): Die Betreuung von Zeugen der NS-Prozesse
Gerd Kühling (Jena): NS-Erinnerung in Berlin. Gedenkpolitik im Zeichen des Ost-West-Konflikts
Jacob S. Eder, (Pennsylvania): Holocaust-Erinnerung als deutsch-amerikanische Konfliktgeschichte
Christian Mentel (Berlin): Holocaustleugnung als Historiografie
Susanne Bressan (Berlin): Gudrun Ensslin. Die Biographie einer RAF-Terroristin im Kontext des öffentlichen Umgangs mit dem nationalsozialistischen Erbe in Deutschland
Martin Modlinger (Cambridge): Approaching Something that repels. The History of the Terezín Ghetto Artists in Post-Holocaust Literature
Kontakt
Dr. Jörg Osterloh
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PD Dr. Sybille Steinbacher ist zurzeit Gastprofessorin des Fritz Bauer Instituts am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie hat zahlreiche Publikationen zum Nationalsozialismus und Holocaust vorgelegt; u. a.:
Auschwitz. Geschichte und Nachgeschichte, 2004, 2. Aufl. 2007
„Volksgenossinnen“. Frauen in der NS-Volksgemeinschaft, 2007
Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Arnoldshain
in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut
Kontakt
Evangelische Akademie Arnoldshain
Dr. Margit Fröhlich, stellvertr. Direktorin
Tel.: 06984.95 98 123
<link mail ein fenster zum versenden der>froelich@evangelische-akademie.de
<link http: www.evangelische-akademie.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.evangelische-akademie.de
Öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Tagung „Nationalsozialismus und Moral“
5. und 6. September 2010, in der Evangelischen Akademie Arnoldshain
(Geschlossene Veranstaltung! Tagungsteilnahme nur auf persönliche Einladung.)
Dr. habil. Werner Konitzer ist stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts und leitet den Arbeitsbereich „Erinnerung und moralische Auseinandersetzung mit dem Holocaust“.
Apl. Prof. Dr. Rolf Zimmermann lehrt Philosophie an der Universität Konstanz. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Ethik, Politische Philosophie, Geschichte der Moral.
Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Arnoldshain
in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut
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Evangelische Akademie Arnoldshain
Dr. Margit Fröhlich, stellvertr. Direktorin
Tel.: 06984.95 98 123
<link mail ein fenster zum versenden der>froelich@evangelische-akademie.de
<link http: www.evangelische-akademie.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.evangelische-akademie.de
Warum beginnt der Schabbat schon am Freitag?
Welche jüdischen Feiertage gibt es?
Welche religiöse und /oder geschichtliche Bedeutung haben sie?
Kommen Sie mit auf eine spannende Reise in die Welt des Judentums.
Die Fortbildung vermittelt anschaulich die Grundzüge der jüdischen Religion
und wie sie heute in Deutschland gelebt wird.
Eine Führung durch die Dauerausstellung des Jüdischen Museums
veranschaulicht die vermittelten Inhalte der Fortbildung.
Veranstaltung des Pädagogisches Zentrums
des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt
Moderation: Manfred Levy
Veranstaltungsnummer: 0461050
Dieses Fortbildungsangebot wird mit 5 Leistungspunkten bewertet.
Anmeldung an das Jüdische Museum Frankfurt:
Fax: 069.212-30705
Kontakt:
Manfred Levy
Telefon: +49 (0)69.212 344 06
Telefax: +49 (0)69.212 307 05
E-Mail: manfred.levy(at)stadt-frankfurt.de
www.juedischesmuseum.de/163.html
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.“ sowie der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, der Stiftung Jugendgästehaus Dachau und dem Fritz Bauer Institut Frankfurt.
Kontakt
Jugendgästehaus Dachau
Roßwachtstraße 15, 85221 Dachau
Tel.: 08131.617 710
Modellprojekt
Barbara Thimm
Tel.: 08131.617 713
Fax: 08131.617 719
thimm(at)jgh-dachau.de
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
www.wollheim-memorial.de
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
www.wollheim-memorial.de
Veranstaltung im Rahmenprogramm der Ausstellung
»Ausgerechnet Deutschland! Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik«
Veranstalter: Jüdisches Museum Frankfurt in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut
www.ausgerechnet-deutschland.de
Über die Entstehung und Perspektiven einer neuen jüdischen Gemeinschaft, eines
»deutschen Judentums 2«, als Folge der jüdische-russischen Einwanderung diskutieren:
Dr. Karen Körber, Soziologin, Universität Marburg
Dr. Irene Runge, Publizistin, Berlin
Felix Belenkov, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Brandenburg
Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Universität Erfurt
Moderation: Prof. Dr. Doron Kiesel, Fachhochschule Erfurt
Kontakt
Jüdisches Museum Frankfurt
Tel: 069.212 35000
info(at)juedischesmuseum.de
Fritz Bauer Institut
Dr. Dmitrij Belkin
Tel: 069.798 322-60
d.belkin(at)fritz-bauer-institut.de
Moderation:
Sybille Steinbacher
Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts in Kooperation mit Faites votre jeu!
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
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Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
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Ausgaben des Programmhefts
(pdf-Datei) seit April 2018
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