An den Selbstpräsentationen neuerer extrem rechter Gruppierungen wie der »Identitären Bewegung« (IB) und der »Jungen Alternative« (JA) – der Jugendorganisation der AfD – möchten wir aufzeigen, wie sie sich als »zeitgeistig«, »rebellisch« und »modern« inszenieren und mit welchen Diskursveränderungen und Strategien dies verbunden ist. Wurde der Holocaust noch vor einigen Jahrzehnten mit großem Aufwand von rechtsextremen Gruppen geleugnet, scheint dies jetzt nicht mehr notwendig zu sein: Die eigene Generation wird als vom Nationalsozialismus »unbelastet« konstruiert. Untergründige Verbindungen zu Nationalsozialismus und Rassismus werden dabei gleichzeitig hergestellt und bestritten.
Prof. Dr. Lena Inowlocki
ist Professorin an der Frankfurt University of Applied Sciences.
Alia Wielens
ist Soziologin und Bildungsreferentin der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen in Frankfurt am Main.
Matti-Léon Klieme
studiert im Master Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
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Fritz Bauer Institut
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