The Institute

Monday, 13. September 2021

»Verbrechen ohne Namen«

Neues Online-Unterrichtsmodul zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust in der pädagogischen Arbeit

Unter dem Titel »›Ein Verbrechen ohne Namen‹ Ringen um ein neues Rechtsbewusstsein im Umfeld des Zweiten Weltkrieges« gibt das Fritz Bauer Institut ein neues Online-Unterrichtsmodul für die pädagogische Auseinandersetzung mit dem Holocaust und der Entwicklung des modernen Völkerrechts heraus. Das Unterrichtsmodul wurde von Friedrich Huneke, Lehrer und Dozent für Geschichtsdidaktik an der Leibniz Universität Hannover, verfasst. Es stellt eine didaktische Perspektive auf die Entstehung des Begriffes »Genozid« und die Geschichte der »UN-Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermords« als Konsequenz aus Holocaust und Zweitem Weltkrieg vor. Dabei werden starke biografische Bezüge auf den jüdisch-polnischen Völkerrechtler Raphael Lemkin und dessen Verdienst um die Konvention mit der Genese des modernen Völkerrechts und dessen Bedeutung für Gegenwart und Zukunft verbunden.

Das Unterrichtsmodul kann ab sofort kostenlos von der Website des Fritz Bauer Instituts heruntergeladen werden:
»Verbrechen ohne Namen« (PDF-Datei)

Zusätzlich bietet der Bereich Vermittlung und Transfer am 30. September 2021 von 18:00–20:00 Uhr eine Online-Fortbildung für Lehrkräfte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der außerschulischen Bildung mit dem Autor Friedrich Huneke an. Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie in unserer Fortbildungsankündigung (PDF-Datei).


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