Fritz Bauer Institut
Geschichte und
Wirkung des Holocaust

Das Fritz Bauer Institut Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Gründungsstifter sind das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und der Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. Seit dem Jahr 2000 ist das Institut mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main assoziiert und hat seinen Sitz im IG Farben-Haus (Foto rechts) auf dem Campus Westend der Frankfurter Universität.

 Das Fritz Bauer Institut: Kurzporträt  |    Fritz Bauer Institute: A short survey

Veranstaltungen

Donnerstag, 11. Februar 2010,19.00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.812

Geschichte und Geschichtsbilder in der Migrationsgesellschaft

Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (PH Karlsruhe), Rainer Ohliger (Netzwerk Migration in Europa e.V.), Gottfried Kößler und Dr. Martin Liepach (Pädagogisches Zentrum)
Veranstaltung des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, in Zusammenarbeit mit der Edition Körber-Stiftung und dem Brandes & Apsel Verlag
Die Erzählungen über Geschichte sind in unserer von Migration geprägten Gesellschaft heterogen geworden. Die Unterschiedlichkeit der Familiengeschichten, aber auch die vielfältigen Bezüge, die sich aus der globalisierten kulturellen Produktion ergeben, erfordern einen neuen Blick auf die Vermittlung und Aneignung von historischem Wissen.
Diese Vielfalt wird in der Diskussion über die Vermittlung der Geschichte des 20. Jahrhunderts und speziell des Holocaust häufig als Problem beschrieben. Aktuelle bildungstheoretische Ansätze und empirische Forschungen zeigen, dass wir die Fragen anders stellen müssen.
Die Pädagoginnen und Pädagogen sind aufgefordert, ihre eigenen Bilder von Geschichte kritisch zu reflektieren. Dadurch können Wege entwickelt werden, die eine Vielfalt der Perspektiven auf historische Ereignisse zulassen und unterstützen.
Diskussion auf dem Podium und mit dem Publikum zu folgenden Neuerscheinungen:
Viola B. Georgi / Rainer Ohliger (Hg.), Crossover Geschichte. Historisches Bewusstsein Jugendlicher in der Einwanderungsgesellschaft, Hamburg: Edition Körber-Stiftung, 2009
Astrid Messerschmidt, Weltbilder und Selbstbilder. Bildungsprozesse im Umgang mit Globalisierung , Migration und Zeitgeschichte, Frankfurt am Main: Brande & Apsel, 2009
Kontakt: Pädagogisches Zentrum,
Tel.: 069/798322 -31/-32, Fax: -41, info@paedagogisches-zentrum-ffm.de
  Veranstaltungsflyer  pdf-Datei [21 kByte]

Samstag, 20. Februar 2010
Weitere Termine:
20. März, 17. April 2010
Treffpunkt 15.00 Uhr am Norbert Wollheim-Pavillon
Goethe-Universität – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main

Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße

Norbert Wollheim Memorial: Öffentliche Führungen

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Kontakt: Fritz Bauer Institut, Sarah Dellmann, Tel.: 0 69–79 83 22–37, s.dellmann@fritz-bauer-institut.de
 www.wollheim-memorial.de
  Führungen und Studientage  pdf-Datei [1.606 kByte] 

10. März bis 12. März 2010
im Jüdischen Museum Frankfurt
Untermainkai 14/15, 60311 Frankfurt am Main

Lanzmann und Murmelstein
Erinnerungsdokumente aus dem Ghetto Theresienstadt im Film

Jahrestagung der Arbeitsgruppe »Cinematographie des Holocaust«
Kooperationsveranstaltung des Fritz Bauer Instituts, des Deutschen Filminstituts (DIF), des Jüdischen Museums Frankfurt und des Hamburgischen Zentrums für Filmforschung, Cinegraph.
Im Zentrum der Tagung wird das Interview, das Claude Lanzmann mit dem ehemaligen Wiener Rabbiner und späteren Funktionär und Ältestenratsvorsitzenden in Theresienstadt, Benjamin Murmelstein (1905–1989), geführt hat, stehen. Lanzman hat das Interview im Rahmen seines Films SHOAH gedreht, aber nicht im fertigen Film verwendet. Das ungeschnittene Interview-Material liegt im US-Holocaust Memorial Museum in Washington vor und umfasst insgesamt elf Stunden, von denen drei Stunden für die Tagung ausgewählt werden. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Rolle Murmelsteins, seiner ambivalenten Rolle als hochrangiger jüdischer Funktionär der von Eichmann kontrollierten Israelitischen Kultusgemeinde Wien in der NS-Zeit und als »Judenältester« des Ghettos Theresienstadt, sowie mit seiner Wirkung nach 1945, wie sie sich im Film niederschlägt, werden Gegenstand des Gesprächs sein. Darüber hinaus werden zwei NS-Propagandafilme über Theresienstadt, Fragmente aus dem Jahr 1942 und aus dem Jahr 1944, vorgeführt. Dieses divergierende Material soll helfen, eine tiefere Kenntnis über das Leben im Ghetto Theresienstadt zu erhalten. Zudem führt es zu den Fragen des Films als Träger von Erinnerungsmaterial. Welche Arten von Erinnerungen werden hier gepflegt, welche Funktionen hatten die jeweiligen Filme? Experten zu Theresienstadt und zur Wiener NS-Zeit aus dem In- und Ausland werden Vorträge zu dem Material halten und im Plenum darüber diskutieren.
Anmeldung: Fritz Bauer Institut, Katharina Rauschenberger, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main, Tel.: 069.798 322-26, Fax: -42, k.rauschenberger@fritz-bauer-institut.de
Info: Deutsches Filminstitut, Ronny Loewy, Tel. 069.961 220 641, ronny.loewy@deutsches-filmmuseum.de
 

Donnerstag, 15. März 2010, 19.00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, IG Farben-Haus, EG, Raum 411

Zionismus zwischen Ideologie und Pragmatismus in der NS-Judenpolitik 19331941

Vortrag von Prof. Dr. Francis Nicosia, University of Vermont, Burlington
Leo Baeck Lectures Series
Veranstalter: Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Leo Baeck Institute London und dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main

Kontakt: Fritz Bauer Institut, Sarah Dellmann, Tel.: 0 69–79 83 22–37, s.dellmann@fritz-bauer-institut.de 

Programm Januar / Februar / März 2010

Fritz Bauer Institut und Jüdisches Museum Frankfurt

  Veranstaltungsprogramm  pdf-Datei [1.150 kByte]

Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse

  Vorträge und Veranstaltungen

TOP

TOP

Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2009/2010

PD Dr. Werner Konitzer
»Zucht und Ordnung«  – zur Ethik im NS
In einer genauen und eingehenden  Lektüre eines einzigen Textes (Georg Usadel,  Zucht und Ordnung, Grundlagen einer nationalsozialistischen Ethik) sollen wesentliche Grundzüge der nationalsozialistischen Ideologie (Rassismus, Idee der Züchtung, Vorstellung des Volkes als einer homogenen Einheit, Vorstellungen von »Führertum« und »Dienen«, Idee der Kameradschaft) – als praktische Einstellungen analysiert werden.  Methodisch leitend soll dabei die Frage sein: wie weit lässt sich nationalsozialistische Ideologie mit den Mitteln praktischer Philosophie interpretieren und darstellen? Wie unterscheiden sich die Begriffe »Kameradschaft«, »Dienst«, »Ehre« usw. von dem traditionellen, »harmlosen“ Gebrauch in der klassischen Ethik? Schließlich: Kann man hier von Ethik oder Moral sprechen? Umgekehrt: Wie stellen sich die zentralen Begriffe des NS dar, wenn man sie als ethische Begriffe interpretiert? Und was bedeutet eine solche Analyse für unsere heutige Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus?
  Weitere Informationen

Dr. Jörg Osterloh
Selbstzeugnisse als Quellen für die Geschichte des »Dritten Reiches«
Der »Zeitzeuge« prägt zunehmend das Geschichtsbild in den Massenmedien, vermittelt er den Zuschauern, Hörern und Lesern doch das Bild »erlebter Geschichte«. Selbstzeugnisse – also vor allem Autobiographien, Tagebücher und Interviews – sind freilich auch wichtige Quellen für Historiker. In der Lehrveranstaltung soll anhand von Selbstzeugnissen aus der und über die Zeit des »Dritten Reiches« der kritische Umgang mit dieser Quellengattung geübt werden. Unter anderem soll der Blick den Tagebüchern des Dresdner Romanisten Victor Klemperer, des Staatssekretärs im Auswärtigen Amt Ernst von Weizsäcker und des Chefpropagandisten des NS-Regimes Joseph Goebbels gelten.
  Weitere Informationen

Monica Kingreen
Jüdisches Leben und Verfolgung in der NS-Zeit
als zwei unterschiedliche Themen im Unterricht der Grundschule

In diesem Seminar werden die Möglichkeiten und Grenzen ausgelotet, mit älteren Grundschulkindern jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart sowie die Verfolgung der Juden in der NS-Zeit zu thematisieren. Einschlägige hilfreiche Kinderbücher werden vorgestellt und kritisch betrachtet. Mehrere Exkursionen zu Stätten Frankfurter jüdischen Lebens heute und in der Vergangenheit sind vorgesehen ebenso wie die Begegnung mit einem Zeitzeugen. (Bitte hier etwas mehr Zeit einplanen). Ein Kinderstadtführer zum früheren Jüdischen Leben in einer hessischen Kleinstadt, der auch die Einschnitte für die jüdischen Familien durch die NS-Verfolgung beschreibt, wird vorgestellt. Weitere Möglichkeiten der Annäherung für ältere Grundschulkinder an diese Themen, wie beispielsweise das Gedenkprojekt »Stolpersteine«, werden kritisch reflektiert.
  Weitere Informationen

Dr. Martin Liepach und Dr. Katharina Rauschenberger
Arbeitsfeld Museum – Die Inszenierung jüdischer Geschichte
Die Übung (Blockseminar) ist an Magister- und Lehramtsstudenten gerichtet. Für Magisterstudenten liefert sie einen Einblick in ein mögliches späteres Berufsfeld. Fragen der musealen Kommunikation werden in der Veranstaltung thematisiert. Dabei stehen Präsentationen von Objekten, ihre Auswahl und ihre Einbettung in ein Narrativ im Mittelpunkt der Betrachtung und führen zu Fragen der Geschichtshermeneutik im Allgemeinen. Es wird darum gehen, verschiedene Objektgruppen kennen zu lernen, die Mehrdimensionalität von Objekten zu erfassen und sich die Perspektiven zu vergegenwärtigen, die durch die Präsentation im Museum eingenommen werden. Lehramtsstudenten erwerben im Rahmen der Veranstaltung Methodenkompetenz im Umgang mit außerschulischen Lernorten. Die angehenden Lehrer erfahren, wie der außerschulische Lernort Museum in einen handlungsorientierten Unterricht integriert werden kann und welche Rolle dabei Vermittlungsstrategien und Sinnerfahrung spielen. Exemplarisch wird an ausgewählten, für den Geschichtsunterricht relevanten Stationen der jüdischen Geschichte der schülergemäße Zugang erarbeitet.
 
Weitere Informationen

TOP

TOP

Ausstellungen

Legalisierter Raub.
Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945
Die Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks wurde seit ihrer Erstpräsentation in Frankfurt am Main im Sommer 2002 an 14 weiteren Orten gezeigt. Jede Ausstellungsstation wird mit einem eigenen, regionalen Schwerpunkt versehen.
Nächste Ausstellungsstation:
12. März bis 22. Oktober 2010 in Rotenburg a. d. Fulda
Studienzentrum der Finanzverwaltung und Justiz
Josef-Durstewitz-Str. 2–6, 36199 Rotenburg a.d. Fulda
Workshop für Lehrkräfte: Mittwoch, 10. März, 14.30 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 11. März, 16.00 Uhr

Öffnungszeiten: Mo., Di., Do. 8.00 bis 18.00 Uhr, Mi. 8.00 bis 20.00 Uhr, Fr .8.00 bis 12.00 Uhr (vom 10. Juli bis 8. August 2010 geschlossen), Eintritt frei
Anmeldung zu Gruppenführungen: Wolfgang
Hein,
Tel.: 06623.932-126, wolfgang.hein@szrof.hessen.de
Weitere Ausstellungsstationen: Ab November 2010 wird die Ausstellung im Museum Korbach zu sehen sein. Voraussichtlich ab September 2011 wird sie in Gelnhausen gezeigt und ab Januar 2012 in Eschwege.
Informationen zum Begleitprogramm:

 Weitere Informationen
►  Ausführliches Begleitprogramm  pdf-Datei [44 kByte]
  Programmflyer  pdf-Datei [694 kByte]

Auschwitz-Prozess 4 Ks 2/63 Frankfurt am Main
Historisch-dokumentarische Ausstellung des Fritz Bauer Instituts
Die Ausstellung und der umfangreiche Katalog behandeln alle Kapitel des Holocaust, angefangen von einer „Chronik der Verfolgung 1933–1945“ über eine Einordnung der Prozesse von Nürnberg, Warschau (gegen Rudolf Höß) und Jerusalem (gegen Adolf Eichmann) bis hin zur Frage der Täter- und Gehilfenschaft sowie der Rekonstruktion des Auschwitz-Prozesses am Beispiel von sieben Angeklagten. Großen Raum nimmt die Wirkungsgeschichte des Prozesses in der Philosophie, Literatur und Publizistik ein.
Bisherige Ausstellungsstationen waren Frankfurt am Main  (28. März bis 23. Mai 2004), Berlin (26. Oktober bis 19. Dezember 2004), München (10. Mai bis 27. Juli 2007) und Hannover (26. Januar bis 25. Februar 2009).
 Weitere Informationen

Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna/Monowitz
Wanderausstellung des Fritz Bauer Instituts
Die Ausstellung wurde zuletzt im November 2008 in der Alten Burg in Koblenz gezeigt. Sie besteht aus Fotografien, die von der SS anlässlich des Besuches von Himmler in Auschwitz am 17./18. Juli 1942 angefertigt wurden, kontrastiert durch Texte von Überlebenden wie Primo Levi, Eli Wiesel, Jean Améry und Paul Steinberg.
 Weitere Informationen

Jüdisches Museum Frankfurt / Museum Judengasse
 Aktuelle Wechselausstellungen

TOP

TOP

Nachrichten

Neue wissenschaftliche Stellen am Fritz Bauer Institut zu besetzen

Das Fritz Bauer Institut plant in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Vorbereitung einer Gesamtdarstellung der Geschichte der Juden in Frankfurt am Main. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Bearbeitung der Objektüberlieferung, die neben Zeugnissen der Alltagskultur, Judaica-Objekte, Kunstwerke, archäologische Zeugnisse, Fotografien u.a. umfasst.
Im Rahmen dieses durch die Hannelore Krempa-Stiftung geförderten Projekts, sind die beiden folgenden Stellen zu besetzen:

Stellenausschreibung (Ganztags)
Am Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist ab 1. April 2010 eine befristete Projektstelle (100%) einer/s
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder Mitarbeiters

im Forschungsbereich: „Juden in Frankfurt und Europa von den Anfängen bis 1800“ zu besetzen.
Schwerpunkt: Jüdische Geschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit.
Voraussetzungen: Wir erwarten ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise der Geschichte, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf der deutsch-jüdischen Geschichte, möglichst einer Promotion im Bereich Mittelalter oder Frühe Neuzeit, gute Fremdsprachenkenntnisse, möglichst einschließlich Hebräisch. Darüber hinaus werden auch ein gewandter Sprachstil, überzeugende und verständliche Textgestaltung, einschlägige EDV-Kenntnisse, selbstständige, methodische Arbeitsweise, Flexibilität und Innovationsfreude, Planungs- und Organisationsgeschick sowie Teamfähigkeit erwartet. Erfahrung im Umgang mit historischen Objekten ist erwünscht.
Die Stelle wird nach § 14 Abs.1 des TzBfG zunächst für ein Jahr befristet, da es sich um eine drittmittelfinanzierte Stelle handelt. Insgesamt sind jedoch drei Jahre vorgesehen. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag des Landes Hessen, Entgeltgruppe 13.
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Stellenausschreibung (Halbtags)
Am Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist ab 1. April 2010 eine befristete Projektstelle (50%) einer/s
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder Mitarbeiters
im Forschungsbereich: „Juden in Frankfurt und Europa von 1800 bis zur Gegenwart“ zu besetzen.
Schwerpunkt: Jüdische Geschichte des 19./20. Jahrhunderts.
Voraussetzungen: Wir erwarten ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise der Geschichte, mit einem deutlichen Schwerpunkt auf der deutsch-jüdischen Geschichte, möglichst mit einer Promotion im Bereich 19. oder 20. Jahrhundert, gute Fremdsprachenkenntnisse, möglichst einschließlich Hebräisch. Darüber hinaus werden auch ein gewandter Sprachstil, überzeugende und verständliche Textgestaltung, einschlägige EDV-Kenntnisse, selbstständige, methodische Arbeitsweise, Flexibilität und Innovationsfreude, Planungs- und Organisationsgeschick sowie Teamfähigkeit erwartet. Erfahrung im Umgang mit historischen Objekten ist erwünscht.
Die Stelle wird nach § 14 Abs.1 des TzBfG zunächst für ein Jahr befristet, da es sich um eine drittmittelfinanzierte Stelle handelt. Insgesamt sind jedoch drei Jahre vorgesehen. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag des Landes Hessen, Entgeltgruppe 13.
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Kontakt: Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis 28. Februar 2010 erbeten an den Direktor des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Raphael Gross, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main.
  Stellenausschreibung  pdf-Datei [12 kByte]

Pädagogisches Zentrum eröffnet

Zum Beginn des neuen Schuljahres wurde ein gemeinsames Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums eingerichtet. Damit entsteht eine bundesweit einzigartige Einrichtung. Das Pädagogische Zentrum Frankfurt verbindet zwei Themenfelder: Jüdische Geschichte und Gegenwart und die Geschichte und Nachgeschichte des Holocaust. Es ist sein zentrales Anliegen, Juden und jüdisches Leben nicht immer wieder nur unter dem Gesichtspunkt der Verfolgung und des Antisemitismus anzuschauen. Ein gemeinsames Pädagogisches Zentrum für jüdische Geschichte und Gegenwart auf der einen und Geschichte und Nachgeschichte des Holocaust auf der anderen Seite bietet die Chance, an der Unterscheidung zwischen Themen zu arbeiten, die in Deutschland fast immer mit dem Begriff Juden assoziiert werden.
 Weitere Informationen
  Programmflyer  
pdf-Datei [1.311kByte]
  www.paedagogisches-zentrum-ffm.de

Fördern Sie mit uns das Nachdenken über den Holocaust!

IG Farben-Haus, ©: fotografiert von Werner Lott

SiteSearch  SiteNavigator  weiter

 

Das Institut
  Aktuelles aus dem Institut
 Das Fritz Bauer Institut im Überblick
  Fritz Bauer: Kurzbiografie
  Publikationen des Instituts
 Ausstellungsprojekte

Service
  Texte: Berichte / Essays / Gespräche
 Rezensionen − Bücher, Filme, Medien
 Infothek − Aus Kultur und Wissenschaft
►  Adressen / Links

  Impressum / Kontakt / Disclaimer
 Inhaltsverzeichnis / Sitemap


Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1 · 60323 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69
79 83 2240 · Fax: 41
 info@fritz-bauer-institut.de

Kontakt: Anfragen an das Institut
 Mitarbeiter und Arbeitsbereiche

Anfahrt: IG Farben-Haus/Campus Westend
 Lageplan  pdf-Datei [1.090 kByte]

Fördern Sie mit uns
         das
Nachdenken
                  über den
Holocaust

  Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.


Assoziierte Websites

Norbert Wollheim Memorial
Ort des Gedenkens und der Information
über die Zwangsarbeiter der I.G. Farben
Norbert Wollheim Memorial, Pavillon
Norbert Wollheim Pavillon, Ort der Information
  www.wollheim-memorial.de
  Führungen / Studientage  pdf-Datei [1.606 kByte]

logo Pädagogisches Zentrum

Pädagogisches Zentrum Frankfurt am Main
Zur Geschichte und Wirkung des Holocaust
und zur jüdischen Geschichte in Deutschland und Europa

  Weitere Informationen

  Programmflyer  pdf-Datei [1.311 kByte]

  www.paedagogisches-zentrum-ffm.de

Cinematographie des Holocaust
Online-Datenbank – Dokumentation und Nachweis von filmischen Zeugnissen
  Informationen zum Projekt
  www.cine-holocaust.de

Frankfurter Auschwitz-Prozess (1964–1965)
Website zur Dauerinstallation zum
Auschwitz-Prozess im SAALBAU Gallus

  http://saalbau.com/auschwitz-prozess

Deutsch-israelischer Jugendaustausch
Projekt der
ZJD, des Regionalverbands Ramat HaNegev, unterstützt vom Fritz Bauer Institut
  youthexchange/index.htm


Publikationen

Fritz Bauer Institut (Hg.):
Moralität des Bösen.
Ethik und nationalsozialistische Verbrechen
Hg. im Auftrag des Fritz Bauer Instituts von Werner Konitzer und Raphael Gross.
Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York, 2009, 272 S., € 29,90, EAN 978-3-59339021-5
J
ahrbuch 2009 zur Geschichte und Wirkung
des Holocaust, Band 1
3
 Jahrbuch des Fritz Bauer Instituts

Wolf Gruner, Jörg Osterloh (Hg.):
Das "Großdeutsche Reich" und die Juden.
Nationalsozialistische Verfolgung in den "angegliederten" Gebieten

Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York, 2010, € 32,90, EAN 978-3-59339168-7
Wissenschaftliche Reihe, Band 17
(Erscheinungstermin: 10. Mai 2010)

Christoph Jahr:
Antisemitismus vor Gericht.
Debatten über die juristische Ahndung judenfeindlicher Agitation in Deutschland (1879–1960)

Campus Verlag, F
rankfurt am Main/New York, 2009, 450 S., € 39,90, EAN 978-3-593-39058-1
Wissenschaftliche Reihe, Band 16

 Wissenschaftliche Reihe

Pädagogische Materialien Nr. 9

Irmtrud Wojak:
Fritz Bauer 1903–1968. Eine Biographie
München: Verlag C. H. Beck, 2009,
640 S., € 34,
ISBN 978-3-406-58154-0
Schriftenreihe, Band 2
3
 Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts

Marion Imperatori:
Als die Kinder in Langen samstags zur Synagoge gingen.
Eine Zeitreise in die Vergangenheit. Kinderstadtführer zum Jüdischen Leben und zur NS-Verfolgung

Materialien für die pädagogische Arbeit in der
4. bis 6. Klasse.
Frankfurt am Main, 2009, 76 S., € 5,–,
ISBN 978-3-932883-23-1
Pädagogische Materialien Nr. 9
 Pädagogische Materialien

Einsicht 02

Einsicht 02
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Die Herbstausgabe des Nachfolgers
unseres Newsletters. Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober) in einer
Auflage von 5.000 Exemplaren.

 Einsicht

© Fritz Bauer Institut · Frankfurt am Main
Stiftung des bürgerlichen Rechts

Haftungsausschluss · Disclaimer
Letzte Änderung:
8. Februar 2010

Kontakt  |  TOP   |  weiter