Veranstaltungen und Ausstellungen

Veranstaltungen

Sa 16
März 2024
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 21
März 2024
18:15

»Wir haben von den Dingen gewusst«

Die Bundespräsidenten und die NS-Vergangenheit 1949–1994

HYBRID — Prof. Dr. Norbert Frei im Gespräch mit Prof. Dr. Sybille Steinbacher

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 823

Hybridveranstaltung

Livestream auf YouTube: https://youtu.be/v77TiV-VbbY

In fast allem, was die Bundespräsidenten der alten Bundesrepublik – von Theodor Heuss bis hin zu Richard von Weizsäcker – mit Blick auf die »jüngste Vergangenheit« sagten oder taten, steckte auch ein Stück ihrer eigenen Biografie. Darüber im Reden zu schweigen, war die weithin als staatsmännische Kunst erachtete und respektierte Praxis. Die weltweite Anerkennung, die von Weizsäcker für seine Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985 erhielt, erklärt sich auch vor diesem Hintergrund. Als Heuss 1949 die Vorstellung einer Kollektivschuld zurückwies und stattdessen von einer »Kollektivscham« sprach, setzte er den Ton, der den Umgang der Deutschen mit den Verbrechen des »Dritten Reichs« lange prägte.

Prof. Dr. Norbert Frei

ist Seniorprofessor für Neuere und Neueste Geschichte und Leiter des Jena Center – Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 11
April 2024
19:00

Ein Papagei knabbert an den Noten.

Neue Ergebnisse der Provenienzforschung

Führung mit Dr. Anja Heuß

Deutsches Romantik-Museum
Großer Hirschgraben 23–25, Frankfurt am Main

Kosten: € 5,–  zuzügl. Museumseintritt
Anmeldung erforderlich unter:
anmeldung(at)freies-deutsches-hochstift.de

Was hat Großherzog Carl August mit Gustav Stresemann zu tun und was die Chirurgie mit dem Kopf der Juno Ludovisi? Warum knabberte ein Papagei eine Notenhandschrift von Franz Schubert an? Anja Heuß führt durch das Deutsche Romantik-Museum und macht Halt bei einem Gemälde, einer Plastik und einer Handschrift, die in der Zeit des Nationalsozialismus vom Freien Deutschen Hochstift erworben wurden. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde daher geprüft, ob es sich eventuell um verfolgungsbedingte Verkäufe jüdischer Sammler gehandelt hat. Dabei kam es zu einer Restitution und überraschenden Erkenntnissen.

Dr. Anja Heuß

ist seit 2019 Provenienzforscherin des Freien Deutschen Hochstifts/Frankfurter Goethe-Museums im Rahmen eines vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekts.

Veranstaltung im Rahmen des Tags der Provenienzforschung – eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Freien Deutschen Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 17
April 2024
18:15

Protagonistinnen der Auseinandersetzung mit NS-Unrecht.

Die Hamburger Oberstaatsanwältin und Historikerin Helge Grabitz

HYBRID — Vortrag von Prof. Dr. Boris Burghardt und apl. Prof. Dr. Annette Weinke

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Hybridveranstaltung

Livestream auf YouTube: https://youtu.be/Hcdk_Vv1AGk

Vor 20 Jahren starb Helge Grabitz. Nachdem sie zunächst als Rechtsanwältin gearbeitet hatte, bemühte sie sich seit Mitte der 1960er Jahre vier Jahrzehnte lang als Staatsanwältin in Hamburg um die strafrechtliche Aufarbeitung deutscher Holocaust- und Besatzungsverbrechen. Zugleich trug sie als Autorin und Herausgeberin maßgeblich zur geschichtswissenschaftlichen Erforschung und Dokumentation der NS-Verbrechen und ihrer Strafverfolgung bei. Heute ist sie weitgehend vergessen. Die Veranstaltung will ihr Wirken als Strafverfolgerin und Historikerin würdigen. Zugleich soll auf die wichtige Rolle weiterer bisher vernachlässigter Protagonistinnen in diesem Bereich aufmerksam gemacht werden.

Prof. Dr. Boris Burghardt

ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und juristische Zeitgeschichte an der Philipps-Universität Marburg.

Apl. Prof. Dr. Annette Weinke

ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 20
April 2024
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 25
April 2024
19:00

Nach dem Lübcke-Untersuchungsausschuss.

Was geschieht mit den Akten?

HYBRID — Diskussion mit Prof. Dr. Andreas Hedwig, David Werdermann LL.M. und Seda Başay-Yildiz

Deutsche Nationalbibliothek
Adickesallee 1, Frankfurt am Main

Hybridveranstaltung

Livestream:
https://dnb.unitylivestream.com/ffm

Anmeldung erforderlich unter:
www.dnb.de/veranstaltungendea

Moderation: Martín Steinhagen

Nach der Selbstenttarnung des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds kam es zu Moratorien, die die Löschung von Akten des Bundesamts und der Landesämter für Verfassungsschutz (LfV) verhinderten, jedoch später zum Teil wieder aufgehoben wurden. Auch nach dem Lübcke-Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags bleibt die Frage, was mit den Dokumenten geschieht. Werden die beim LfV entliehenen Akten dort für die historische Forschung und die Aufklärung der Öffentlichkeit aufbewahrt? Was ist aus der im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung vorgesehenen Gründung eines Bundesarchivs für Rechtsterrorismus geworden? Wie stellt sich die Situation rechtlich dar? Wie schauen die Angehörigen der Opfer und Forschende auf das Problem?

Prof. Dr. Andreas Hedwig

ist Honorarprofessor an der Philipps-Universität Marburg und Präsident des Hessischen Landesarchivs.

David Werdermann LL.M.

ist Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt auf Informationsfreiheitsrecht, Presse- und Medienrecht.

Seda Başay-Yildiz

ist Rechtsanwältin und hat im NSU-Prozess die Familie von Enver Şimşek vertreten. Sie selbst wurde Opfer von Morddrohungen, die mit »NSU 2.0« unterzeichnet waren.

Martín Steinhagen

ist freier Journalist und Autor des Buches Rückhaltlose Aufklärung. NSU, NSA, BND – Geheimdienste und Untersuchungsausschüsse zwischen Staatsversagen und Staatswohl, das 2019 im VSA Verlag Hamburg erschien.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 02
Mai 2024
18:15

Group Identity beyond Nationalism.

Lessons from National Socialism

PRÄSENZ — Lecture in English by Prof. Dr. Jonathan Wolff

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Nationalism has been described as an affront to civilised values but now we see it on the rise, once more, around the globe. Drawing on an account of my father’s early life in Frankfurt, and the effect of National Socialism on his family, I will consider the degree to which it is possible to replace, or at least supplement, the appeal of national identity with forms of belonging that draw on other sources of identity.

Prof. Dr. Jonathan Wolff,

Fellow of the British Academy, is the Alfred Landecker Professor of Values and Public Policy at the Blavatnik School of Government, University of Oxford, Fellow of Wolfson College, Oxford, and President of The Royal Institute of Philosophy, London. His most recent book, co-written with Avner de-Shalit, is City of Equals, Oxford University Press 2024.

A cooperation of the Fritz Bauer Institute with the Normative Orders Research Center at Goethe University Frankfurt am Main and the Friends’ association Fritz Bauer Institute e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 16
Mai 2024
18:15

Föhrenwald, das vergessene Schtetl.

Ein blinder Fleck in der deutschen Nachkriegsgeschichte

PRÄSENZ — Vortrag von Alois Berger

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Nebengebäude, Raum NG 2.701

Von 1945 bis 1957 lebten im bayerischen Wolfratshausen zeitweise mehr als 5.000 Jüdinnen und Juden – Überlebende des Holocaust, mit Synagogen, Religionsschulen, einer Universität für Rabbiner und Jiddisch als Umgangssprache. Im Jahr 1957 wurde das DP-Lager Föhrenwald aufgelöst, die Bewohner wurden auf deutsche Großstädte verteilt. Föhrenwald wurde umbenannt und aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht. Alois Berger ist in Wolfratshausen aufgewachsen, er hat das Schweigen erlebt. Erst vor wenigen Jahren erfuhr er von Föhrenwald. Seitdem sucht er in Archiven, interviewt Zeitzeugen und kommt aus der Fassungslosigkeit nicht mehr heraus.

Alois Berger

ist freier Journalist. Er war viele Jahre als EU-Korrespondent der taz in Brüssel sowie Radio- und Fernsehreporter des Deutschlandfunks, des WDR und Dokumentarfilmer für ARTE.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 18
Mai 2024
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 05
Juni 2024
18:15

Schutz und Freiheit.

Die Einbürgerung ausländischer Waffen-SS Veteranen in der Bundesrepublik Deutschland

PRÄSENZ — Vortrag von Dr. Nicholas Courtman

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.811

Während des Zweiten Weltkriegs kämpften mehr als 500.000 Ausländer in der Waffen-SS. Nach 1945 suchten viele Zuflucht in Deutschland, um einer Strafverfolgung in ihren Heimatländern zu entkommen. Ab 1950 wurden nicht wenige von ihnen deutsche Staatsangehörige, oft unter erheblich erleichterten Bedingungen. Im Vortrag geht es um die bevorzugte Einbürgerung ausländischer Waffen-SS-Veteranen in der Bundesrepublik – wie sie Deutsche geworden sind, warum sie Deutsche werden wollten und was aus ihrer Einbürgerung über die alte Bundesrepublik zu lernen ist.

Dr. Nicholas Courtman

ist Alfred Landecker Lecturer am Department for Languages, Literatures and Cultures am King’s College London. Er forscht zur Geschichte des Staatsangehörigkeitsrechts und der Einbürgerungspraxis in der Bundesrepublik mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Verarbeitung der Folgen des Nationalsozialismus im Staatsangehörigkeitsrecht.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 12
Juni 2024
18:15

Der Nationalsozialismus an der Macht

1930–1932

PRÄSENZ — Vortrag von Dr. Jörg Osterloh

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.802

In den Freistaaten Thüringen (mit Unterbrechung ab Januar 1930), Braunschweig (ab Oktober 1930), Anhalt (ab Mai 1932), Oldenburg (ab Juni 1932) und Mecklenburg-Schwerin (ab Juli 1932) gelangte die NSDAP bereits während der Staatskrise der Weimarer Republik in die Regierungsverantwortung. Wie es dazu kam und mit welchen Eingriffen nationalsozialistische Minister die Landespolizeien, Schulen, Universitäten, Theater und Museen umformten, wird im der Vortrag schlaglichtartig beleuchtet. Auch geht er ein auf die Reaktionen der Reichsregierung und der Öffentlichkeit hierauf.

Dr. Jörg Osterloh

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut. 2020 erschien von ihm im Campus Verlag die Monografie »Ausschaltung der Juden und des jüdischen Geistes«. Nationalsozialistische Kulturpolitik 1920–1945.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 15
Juni 2024
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 20
Juni 2024
18:15

Eisernes Schweigen

Das Attentat meines Vaters. Eine deutsche Familiengeschichte

PRÄSENZ — Vortrag von Dr. Traudl Bünger

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Nebengebäude, Raum NG 2.701

Wie ist es, herauszufinden, dass der Vater ein Attentäter war? Traudl Bünger kannte ihren Vater als einen fürsorglichen, verlässlichen Mann, der aber auch rigide Meinungen hatte. Nach seinem Tod begann sie, sich mit seiner Vergangenheit zu beschäftigen. Ihre Recherchen führten nach Südtirol in den 1960er Jahren, zu einem blutigen Konflikt um die Selbstbestimmung der deutschsprachigen Minderheit. Der Konflikt wurde aus Deutschland und Österreich von rechtsnationalen Organisationen und Aktivisten gekapert, die nicht für eine Autonomie, sondern für die Abtrennung der Region von Italien kämpften. In ihrem Vortrag legt Bünger dar, welche Rolle ihr Vater in dieser Konstellation spielte.

Dr. Traudl Bünger

studierte Literaturwissenschaften und Mathematik und war unter anderem Programmleiterin der Literatur- und Kulturfestivals lit.Cologne und lit.Ruhr. Sie lehrt und publiziert zu Themen der Kulturvermittlung, der literarischen Öffentlichkeit und Gegenwartsliteratur. Ihr Buch Eisernes Schweigen. Das Attentat meines Vaters. Eine deutsche Familiengeschichte wurde vom Fritz Bauer Institut gefördert und erschien 2024 im Verlag Kiepenheuer &
Witsch.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 26
Juni 2024
18:15

Fritz Bauer Lecture 2024:

Formen des gegenwärtigen Antisemitismus.
»Schuldkult«, documenta fifteen und der 7. Oktober

HYBRID — Vortrag von Dr. Volker Weiß

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Hybridveranstaltung

Livestream: https://youtu.be/aiPtsTAa4k0

Die Delegitimierung Israels und historische Relativierungen zählten stets zum Repertoire des Antisemitismus nach der Shoah. Doch heute brechen sich diese Phänomene mit erstaunlicher Macht lagerübergreifend und international Bahn. Während klassische Nationalisten behaupten, die Deutschen würden mittels »Schuldkult« daran gehindert, ein »souveränes Volk« zu sein, skandieren selbsterklärte Progressive »Free Palestine from German Guilt«. Der Vortrag geht den Elementen dieser neuen Weltanschauung und ihren impliziten Konsequenzen nach.

Dr. Volker Weiß

ist Historiker und Autor der Süddeutschen Zeitung. Seine Arbeit befasst sich hauptsächlich mit der Geschichte und Gegenwart der extremen Rechten und des Antisemitismus. 2017 erschien von ihm Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes im Klett-Cotta Verlag.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 03
Juli 2024
19:00

Unrecht und Widerstand

Romani Rose und die Bürgerrechtsbewegung

PRÄSENZ — Dokumentarfilm von Peter Nestler (D, 2022, 112 Min.)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Bockenheim, Pupille – Kino in der Uni
Studierendenhaus, Mertonstr. 26–28

Filmvorführung in Anwesenheit von Romani Rose

Der Dokumentarfilm erzählt von Romani Rose, seiner Familie, ihrem Widerstand und Beharren auf Gerechtigkeit sowie von Mitstreiterinnen und Mitstreitern. Dreizehn nahe Verwandte der Roses wurden in den Lagern der Nazionalsozialisten umgebracht. Romani Roses Vater Oskar war untergetaucht und wurde von der Gestapo gesucht. Im April 1943 versuchte er beim Münchner Kardinal Michael von Faulhaber Schutz für die Verfolgten zu erhalten. Der Film zeigt die leidvolle Geschichte der Minderheit der Sinti und Roma, die die gesamte Nachkriegszeit hindurch bis in die Gegenwart hinein Gewalt und behördliche Schikanen erlitt und nur dank der Bürgerrechtsbewegung Anerkennung erfuhr.

Romani Rose

ist Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und Geschäftsführer des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit Pupille e.V. – Kino in der Uni, mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und dem AStA der Goethe-Universität

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 11
Juli 2024
18:15

»Mit uns könnt ihr das doch nicht machen!«

Die Ermordung der Sinti und Roma in Auschwitz

PRÄSENZ — Vortrag von Sarah Grandke

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Max-Horkheimer-Str. 4
Seminarhaus, Raum SH 3.105

Die Nationalsozialisten verfolgten Sinti und Roma ebenso wie Juden als »Fremdrasse«. Die Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 war dabei eine besonders schmerzvolle: 4.000 Sinti und Roma wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, das sogenannte Zigeunerlager »liquidiert«. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der Sinti und Roma vom Kaiserreich bis zu den Deportationen und schildert ihre Ermordung in Auschwitz. Im Mittelpunkt stehen die Aussagen der Opfer, wie die der Familie Fischer aus Eggenfelden. Die wenigen Überlebenden versuchten bereits früh, Zeugnis abzulegen, doch aufgrund der weiteren Ausgrenzung der Minderheit nach 1945 wurden diese Stimmen über Jahrzehnte kaum gehört.

Sarah Grandke

ist Historikerin und derzeit Visiting Research Fellow am Sydney Jewish Museum, Australien. Zuvor war sie Kuratorin am Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof in Hamburg, am NS-Dokumentationszentrum München und Mitarbeiterin an der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 17
Juli 2024
18:15

Emissär der jüdischen Sache.

Richard Lichtheim im Zeitalter der Weltkriege

PRÄSENZ — Vortrag von Dr. Andrea Kirchner

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Nebengebäude, Raum NG 2.701

Jahrzehntelang vertrat der Berliner jüdische Politiker und Diplomat Richard Lichtheim (1885–1963) die Interessen der jüdischen Nationalbewegung gegenüber den herrschenden Mächten der Zeit. Als Emissär der Zionistischen Organisation bemühte er sich während des Zweiten Weltkriegs von Genf aus um die Rettung verfolgter Juden und verstand dabei als einer der ersten zeitgenössischen Beobachter, dass es sich bei den nationalsozialistischen Massenmorden an den europäischen Judenheiten um ein Verbrechen ungekannten Ausmaßes handelte: um ihre systematische und totale Vernichtung. Zuvor hatte Lichtheim während des Ersten Weltkriegs im osmanischen Konstantinopel gewirkt, wo es ihm gelungen war, die Maßnahmen abzuwenden, die die jungtürkische Regierung auch gegen die jüdische Minderheit geplant hatte. Die Biografie Lichtheims beleuchtet die Herausforderungen jüdischer Diplomatie im 20. Jahrhundert.

Dr. Andrea Kirchner

ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut. Im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erschien 2023 ihre Dissertation Emissär der jüdischen Sache. Eine politische Biografie Richard Lichtheims und 2022 der von ihr herausgegebene Editionsband Von Konstantinopel nach Genf. Quellen zum Wirken Richard Lichtheims.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit der Martin Buber-Professur für jüdische Religionsphilosophie

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 20
Juli 2024
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 17
August 2024
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 21
September 2024
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 19
Oktober 2024
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Das am 2. November 2008 feierlich eröffnete Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna-Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial zum Konzentrationslager Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de
Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
24 Videointerviews

Kontakt

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de



Veranstaltungsprogramm

Oktober bis Februar 2023/24
Programmheft (pdf-Datei)