Veranstaltungen und Ausstellungen

Veranstaltungen

Mi 01
Dezember 2021
18:15

Die (post-)sowjetische Strafverfolgung der Krankenmorde und die historische Erinnerung.

Das Beispiel Poltawas

Vortrag von Prof. Dr. Dmytro Tytarenko

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/1XJl8vZWshA

Zur Frage Präsenz-, Online- oder Hybridveranstaltung lesen Sie bitte die technischen Veranstaltungsinformationen.

Der Vortrag behandelt die Ermordung von etwa 800 Psychiatriepatientinnen und -patienten in Poltawa in der Ukraine unter der NS-Besatzungsherrschaft zwischen 1941 und 1943. Anhand der juristischen Aufarbeitung durch sowjetische und postsowjetische Justizbehörden rekonstruiert er das Geschehen und analysiert insbesondere die Beteiligung der einheimischen Polizei sowie die Rolle des medizinischen Personals. In der Erinnerung der Ukraine an die NS- und Kriegsopfer sind die Opfer der Krankenmorde bis heute kaum präsent, wie das Beispiel Poltawas zeigt.

Prof. Dr. Dmytro Tytarenko

ist Professor für Politikwissenschaft und Ukrainische Geschichte an der Juristischen Hochschule Donezk (Krywyj Rih). 2014 habilitierte er sich mit dem Thema »Das Kulturleben in der Ukraine während der NS-Besatzung (Militärverwaltungsgebiet)«. Gegenwärtig ist er Gastwissenschaftler am Fritz Bauer Institut, finanziert aus den Mitteln des Dorothee Freudenberg-Fonds.

Technische Veranstaltungsinformation

Derzeit ist unsicher, ob die Veranstaltung angesichts der Pandemielage in Präsenz stattfinden kann. Nach aktuellem Stand sind wir verpflichtet, die Besucherzahl zu beschränken, sowie die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen und einen Monat lang aufzubewahren.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, mit dem Betreff »1. Dezember 2021« an: anmeldung@fritz-bauer-institut.de
Erst mit Bestätigung der Anmeldung können wir Ihnen verbindlich mitteilen, ob die Veranstaltung in Präsenz stattfindet oder nur in einem Online-Format über den Videodienst Zoom Meetings oder Big Blue Button (mit anschließender Diskussion via Chatfunktion).
Die Teilnahmebestätigung und die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Hierfür ist keine Anmeldung notwendig.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 08
Dezember 2021
18:15

Erfahrungen jüdischer Parteien, Anwälte und Richter mit der Frankfurter Justiz

Vortrag von Dr. h.c. Georg D. Falk und Dr. Ulrich Stump

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/pzMb5Cu5I4o

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Welche Erfahrungen machten jüdische Prozessparteien, Richter und Rechtsanwälte im Nationalsozialismus mit der Frankfurter Justiz? Richter, auch die einzige Richterin, wurden beurlaubt, versetzt, entlassen, in den Ruhestand gedrängt. Rechtsanwälte verloren ihre Zulassung, Notare ihr Amt – die Frankfurter Justizverwaltung machte sich zum eifrigen Vollstrecker der Vorgaben des NS-Justizministeriums. Jüdische Prozessparteien wandten sich in Zivilprozessen oftmals zu Unrecht voller Vertrauen an die Gerichte. Es leuchten aber auch Fälle hervor, in denen sie rechtlich korrekt behandelt wurden.

Dr. h.c. Georg D. Falk und Dr. Ulrich Stump

waren Vorsitzende Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main; sie sind Mitautoren des 2020 erschienenen Werkes Willige Vollstrecker oder standhafte Richter? – Die Rechtsprechung des OLG Frankfurt in Zivilsachen 1933 bis 1945.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

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Mi 15
Dezember 2021
18:15

Frühe Zeugnisse zum Holocaust

Die Zeitschrift »Von der letzten Zerstörung«

Buchvorstellung mit Dr. Markus Roth und Frank Beer

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/DX40Nep6KxY

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Die Zeitschrift Fun letstn churbn/Von der letzten Zerstörung war ein einmaliges Forum für Zeugnisberichte Überlebender der Shoah. Von 1946 bis 1948 schilderten sie darin ihre Alltags- und Verfolgungserfahrungen sowie Aktionen jüdischen Widerstands. Mitten im Land der Täter entstand so unmittelbar nach der Befreiung eine Sammlung zur Alltags- und Kulturgeschichte des Holocaust – Jahrzehnte, bevor die Forschung sich diesen Themen zuwandte.

Frank Beer

ist Naturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Bundesbehörde in Bergisch Gladbach. Er ist Initiator und Mitherausgeber der Quellenedition Nach dem Untergang. Die ersten Zeugnisse der Shoah in Polen 1944–1947, 2014 im Metropol Verlag publiziert.

Dr. Markus Roth

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehört Die 101 wichtigsten Fragen: Holocaust, die 2021 im C.H.Beck Verlag erschienen ist.

Technische Veranstaltungsinformation

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Sa 18
Dezember 2021
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Treffpunkt ist vor dem Wollheim-Pavillon am Fritz-Neumark-Weg, unterhalb des IG Farben-Hauses, von der Fürstenberger Straße kommend auf der linken Seite des Campus-Geländes.
Die kostenlose Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Guide: Thomas Siurkus

Corona-Hygienekonzept

Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung (n.schueler(at)fritz-bauer-institut.de oder telefonisch 069.798 322-40) erfolgen kann. Die Führung findet ausschließlich im Freien statt.

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz (Auschwitz III). Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Buna-Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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Mi 12
Januar 2022
18:15

Anschreiben gegen das Vergessen

Der religiöse Zionist und Pädagoge Kurt Silberpfennig

Vortrag von Prof. Dr. Michael Wermke

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/v8F8e0-27io

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Die Erinnerung an den Pädagogen Kurt Silberpfennig (1905–1942) ist weitgehend verblasst. Recherchen machen jedoch das Bild eines engagierten religiösen Zionisten erkennbar, der zwischen 1933 bis 1937 am Philanthropin in Frankfurt am Main unterrichtete und schließlich in leitender Funktion für die Jugend-Alija nach Palästina zuständig war. Im Juli 1942 wurde er mit seiner Familie und einer Gruppe Jugendlicher, die er als Madrich betreute, nach Auschwitz deportiert. Der Vortrag stellt die Biografie Silberpfennigs vor und fragt nach den Mechanismen des Vergessens.

Prof. Dr. Michael Wermke

ist Professor für Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät und Direktor des Zentrums für Religionspädagogische Bildungsforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er beschäftigt sich speziell mit dem jüdischen Bildungswesen in Deutschland sowie mit Fragen der Wissenstransferforschung.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Martin Buber Lehrstuhl für jüdische Religionsphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Mi 19
Januar 2022
18:15

Rechter Terror

Der Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt

Buchvorstellung mit Martín Steinhagen

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/-QobIIJZgTE

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Der Mord an Walter Lübcke ist weder als Zufall noch als Einzelfall erklärbar. Wie unter einem Brennglas zeigt das Attentat die gegenwärtige Dynamik des rechten Terrors in Deutschland. Das Buch erzählt die Geschichte des Opfers, des Täters, der Tat und beleuchtet das gesellschaftliche Klima, in dem das Attentat möglich wurde. Es zeichnet die verdrängte Tradition des rechten Terrors und die Entstehung eines neuen, radikalen Milieus nach, das bis in die Parlamente reicht. Zudem rekonstruiert es die Arbeit der Ermittler, wertet interne Akten des Verfassungsschutzes aus und legt die Strategien des Rechtsterrorismus – und die wachsende, sich wandelnde Bedrohung von rechts – offen.

Martín Steinhagen

ist freier Journalist und schreibt unter anderem für DIE ZEIT. Er recherchiert seit Jahren zur radikalen und militanten Rechten, darunter zum NSU und zum Mord an Walter Lübcke. Sein Buch Rechter Terror: Der Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt ist 2020 im Rowohlt Verlag erschienen.

Mit Unterstützung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung

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Do 27
Januar 2022
12:00

Der kalte Blick

Letzte Bilder jüdischer Familien aus dem Ghetto von Tarnów

Eine Präsentation von Prof. Dr. Götz Aly und Dr. Margit Berner

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/bmAyTMDHekQ

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Im Naturhistorischen Museum Wien entdeckte Margit Berner 1997 eine Schachtel mit der Aufschrift »Tarnow Juden 1942«, die Fotos jüdischer Familien enthielt. Durch umfangreiche Recherchen gelang es ihr, sie namentlich zuzuordnen und die Geschichten der Porträtierten zu dokumentieren. Die Fotos entstanden im Rahmen »rassenkundlicher Erforschung typischer Ostjuden« im März 1942 in der deutsch besetzten polnischen Stadt Tarnów. Mit kaltem Blick untersuchten und fotografierten zwei ehrgeizige junge Wiener Anthropologinnen insgesamt 565 Männer, Frauen und Kinder.

Prof. Dr. Götz Aly

war von 2004 bis 2006 Gastprofessor am Fritz Bauer Institut und ist Autor vieler Bücher zum Nationalsozialismus, Holocaust und Antisemitismus.

Dr. Margit Berner

ist Anthropologin und an vielen internationalen Forschungsprojekten beteiligt und fragt immer wieder nach den Provenienzen der Objekte, die sie in den Sammlungen des NHM verwahrt.

Ausstellung »Der Kalte Blick. Letzte Bilder jüdischer Familien aus dem Ghetto von Tarnów«

Eine Wanderausstellung der Stiftung Topographie des Terrors, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und des Naturhistorischen Museums Wien. Margit Berner und Götz Aly haben die Ausstellung initiiert und gemeinsam mit Dr. Stephanie Bohra und Dr. Ulrich Baumann (beide Berlin) kuratiert. Noch bis Mitte November 2021 ist sie im Haus der Geschichte Österreich in Wien zu sehen und anschließend, vom 27. November 2021 bis 18. April 2022, im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Mi 02
Februar 2022
18:15

Der Oberste Gerichtshof für die Britische Zone und die Aufarbeitung von NS-Unrecht

Vortrag von Dr. Juliane Ohlenroth

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/vYMEvTXNOkQ

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Der Schwerpunkt der Strafverfolgung von NS-Verbrechen lag in der unmittelbaren Nachkriegszeit. In der frühen Bundesrepublik hingegen kam sie zeitweise fast zu einem Stillstand. Der Vortrag analysiert die strafrechtsdogmatischen Grundsätze des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone (1948–1950) zur Aufarbeitung von NS-Unrecht. Sie werden in den Kontext der Rechtsprechung der Instanzgerichte und des Bundesgerichtshofs gesetzt. Dabei zeigt sich, dass die Rechtsauslegung des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone im Kontrast zur übrigen westdeutschen Justiz und zeitgenössischen Lehre eine angemessenere strafrechtliche Aufarbeitung von NS-Verbrechen ermöglicht hätte.

Dr. Juliane Ohlenroth

ist Rechtsreferendarin im OLG-Bezirk München. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Risiko- und Präventionsstrafrecht sowie Juristische Zeitgeschichte an der Universität Augsburg. Ihre Dissertation wurde 2021 mit dem Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte des Bundesministeriums der Jusiz und für Verbraucherschutz ausgezeichnet.

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Mi 09
Februar 2022
18:15

»Hautnah«, »in Echtzeit«, »authentisch«?

Tendenzen des Umgangs mit der NS-Vergangenheit in der Geschichtskultur

Vortrag von Prof. Dr. Josef Memminger

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/0FFp6HximrM

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Der geschichtskulturelle Umgang mit Themen zur NS-Vergangenheit verändert sich: Digitalisierung und Virtualisierung; alternative Zugänge für das historische Lernen; die Tatsache, dass bald keine Zeitzeugen mehr zur Verfügung stehen – das sind nur einige Schlagworte, die ursächlich genannt werden können. In dem Vortrag sollen exemplarisch Tendenzen vorgestellt und diskutiert werden. Nicht zuletzt soll es um didaktische Implikationen für die Geschichtsvermittlung und den Geschichtsunterricht gehen.

Prof. Dr. Josef Memminger

ist Professor für Didaktik der Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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Mi 16
Februar 2022
18:15

Kreisläufe

Über Repetitives im Diskurs über den Holocaust

Vortrag von Prof. Dr. Dan Diner

Fritz Bauer Lecture

Livestream auf YouTube
https://youtu.be/vii5Zs-qtBU

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Der Vortrag beabsichtigt, eine sich wiederholende Struktur in der Rede über den Holocaust zu thematisieren. Dabei sollen Muster des kulturellen Gedächtnisses aufgerufen werden, deren Entstehungsmilieu außerhalb dieses Ereignisses liegt und die sich gleichwohl in dessen Poren einnisten. Um sich dieser auffälligen Konstellation von Ereignis und Gedächtnis angemessen zu nähern, wird es nötig sein, das Besondere am Holocaust als absolutem Genozid im Vergleich zu anderen Massenverbrechen herauszustellen und zugleich auf das zu rekurrieren, was sich im Wortbild »Zivilisationsbruch« als anthropologische Krise verdichtet.

Prof. Dr. Dan Diner

ist Historiker. Bis zu seiner Emeritierung war er Professor für Moderne Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem und am Historischen Seminar der Universität Leipzig. Zudem war er bis 2014 Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig. Er steht der Alfred Landecker Stiftung vor.

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Veranstaltungsprogramm

Oktober bis Februar 2021/22
Programmheft (pdf)