Veranstaltungen und Ausstellungen

Veranstaltungsarchiv

Sa 16
Oktober 2010
15:00

Norbert Wollheim Memorial

Öffentliche Führung:

Treffpunkt 15.00 Uhr am Norbert Wollheim-Pavillon
Goethe-Universität
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße

Guide: Patrick Schwentke

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
www.wollheim-memorial.de



Di 12
Oktober 2010
19:00

Im Spiegel eines Dritten

Hannah Arendts und Theodor W. Adornos Verhältnis zu Gershom Scholem

Vortrag von Detlev Claussen:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
IG Farben-Haus
Nebengebäude, Raum 1.741a

Themenschwerpunkt »Hannah Arendt und die Frankfurter Schule«

Liebe auf den ersten Blick war es nicht – und es wurde auch keine. Ein Dritter stiftete eine Beziehung – zunächst Walter Benjamin, dann Gershom Scholem. Um die Liebe zu Walter Benjamin konkurrierten sie, um die Anerkennung durch Scholem bemühten sie sich. Persönlich konnten sie sich nicht leiden, aber sie trafen sich sachlich in einer dritten Person – Adolf Eichmann.

Detlev Claussen
, geb. 1948; seit 1994 Lehrstuhl für Gesellschaftstheorie, Kultur- und Wissenschaftssoziologie am Institut für Soziologie der Universität Hannover; Arbeitsschwerpunkte: Antisemitismus, Xenophobie, Nationalismus, Rassismus, Migrationsbewegungen, Kultur- und Wissenschaftssoziologie, Gesellschaftstheorie und Psychoanalyse.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
<link mail ein fenster zum versenden der>info@fritz-bauer-institut.de



Mi 06
Oktober 2010
14:30

Palästina

Israel: (Vor-)Geschichte des Nahostkonflikts

Teil 1 einer dreiteiligen Lehrerfortbildung:

Pädagogisches Zentrum Frankfurt am Main
Seckbächer Gasse 14
60311 Frankfurt am Main
(Ecke Weißfrauenstraße, U-Bahn Willy-Brandt-Platz)

Der Nahostkonflikt wird in der Schule häufig als Anlass zu antisemitischen Positionierungen wahrgenommen. Um in solchen Fällen kompetent agieren zu können und als Grundlage eines fundierten Unterrichts sind Fachkenntnisse unerlässlich.
Die dreiteilige Fortbildungsreihe vermittelt Einblicke in die historische Forschung über die Geschichte der Region bis zur Gründung des Staates Israel am 14. Mai 1948 und des damit verbundenen „Ersten Arabisch-Israelischen Krieges“, sowie der sich gegenüberstehenden Perspektiven und Narrative der jüdischen, bzw. palästinensischen Bevölkerung Israels/Palästinas auf die Ereignisse. (Beispiel: Gründung des Staates Israel: Yom Ha'atzmaut = Tag der Unabhängigkeit / Nakba = Katastrophe/Unglück)

Die Themenfelder sind:
1. Jerusalem (Religion und Geschichtspolitik);
2. Nationalstaatsbewegungen (Zionismus / Panarabismus) und Bodenfrage;
3. Voraussetzungen und Geschichte des Konflikts 19451948.

Damit verbunden sollen Probleme der Vermittlung im Unterricht erörtert werden, auch und gerade in Klassen mit Schülern mit Migrationshintergrund aus dem islamischen Kulturbereich.
Auf der Grundlage der Einführung in den historischen Kontext und in den Forschungsstand zum Thema wird jeweils in Workshops mit konstrativen Quellen gearbeitet, um gemeinsam Unterrichtskonzepte zu skizzieren und Probleme der Vermittlung zu diskutieren.

3 Sitzungen: 6. Oktober, 3. November 2010 und 12. Januar 2011,
jeweils mittwochs, 14:3017:00 Uhr
Referenten: Dr. Wolfgang Geiger, Gottfried Kößler

Kontakt
Dr. Wolfgang Geiger
Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts
und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main
<link mail ein fenster zum versenden der>geiger@pz-ffm.de
<link http: www.pz-ffm.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>www.pz-ffm.de



Di 05
Oktober 2010
19:00

Walther Rathenau

Politik vor und hinter den Kulissen

Vortrag von Shulamit Volkov:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
IG Farben-Haus, EG, Raum 411

European Leo Baeck Lecture Series 2010
Veranstaltet vom Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Leo Baeck Institute London und dem Jüdischen Museum Frankfurt.
Mit Unterstützung der Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V.

Walther Rathenau ist vor allem als Deutschlands Außenminister bekannt, der im Sommer 1922 von Feinden der Weimarer Republik als deren Symbol und Repräsentant ermordet wurde. Dies war jedoch nur die letzte Station eines langen Weges, auf dem Rathenau versuchte als Politiker Einfluss auf das Schicksal Deutschlands zu nehmen. Er tat dies sowohl »von innen« in seinen verschiedenen öffentlichen Ämtern, als auch seit 1907/1908 und insbesondere während des Ersten Weltkriegs »von außen« als Mitglied der hochrangigen gesellschaftlichen Elite Berlins. Als mächtiger Industrieller und Bankier hatte er viele Möglichkeiten, seinen Einfluss auszuüben, aber als Individualist, der keiner Partei zugehörig war und, vielleicht noch bedeutsamer, als Jude, stieß er auf seinem Weg immer wieder auf Widerstände.
In ihrem Vortrag analysiert Shulamit Volkov Rathenaus Karriere, bewertet sowohl seine Erfolge als auch seine Misserfolge und wirft einen neuen Blick auf die Geschichte Deutschlands und auf die seiner Juden während dieser Jahre.

Prof. Dr. Shulamit Volkov, geb. 1942 in Tel Aviv. Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Tel Aviv. Studium der Geschichte und Philosophie an der Hebräischen Universität, Jerusalem und an der University of California, Berkeley; Professorin für deutsche und europäische Geschichte an der Universität Tel Aviv; Inhaberin des Konrad Adenauer Chair for Comparative European History; Leiterin des Instituts für Deutsche Geschichte, des Program for Comparative European History (1985–1993) und der Graduate School of History (1997–2000). Herausgeberin (zus. mit Frank Stern) des Tel Aviver Jahrbuch für Deutsche Geschichte.
Shulamit Volkov ist eine der bekanntesten israelischen Historikerinnen. Mit ihren Studien über die »Erfindung einer Tradition« durch das moderne Judentum und den »Antisemitismus als kulturellen Code« hat sie Analysen zur deutsch-jüdischen Geschichte und zur Geschichte des Antisemitismus vorgelegt, die viel Widerspruch provoziert haben.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de



Mo 20
September 2010
19:00

»Wozu sind wir hier nun aufgehoben worden?«

Über die fragile Freundschaft zwischen Hannah Arendt und Gershom Scholem

Buchpräsentation und Vortrag von Marie Luise Knott:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
IG Farben-Haus, EG, Raum 411

Themenschwerpunkt »Hannah Arendt und die Frankfurter Schule«

Über die fragile Freundschaft zwischen Hannah Arendt und Gershom Scholem
»Juden sterben in Europa und man verscharrt sie wie Hunde.« So schließt der Brief, in dem Hannah Arendt im Oktober 1940 Gershom Scholem mitteilt, daß sich Walter Benjamin auf der Flucht vor den Nazis das Leben genommen hat. Daß Gershom Scholem, der große Kaballa-Forscher, und Hannah Arendt, die Theoretikerin des Politischen, einander geschrieben haben und irgendwie auch befreundet waren, ist seit langem bekannt. Aber so richtig vorstellen konnte man sich diese Freundschaft lange nicht, so verschieden erscheinen die beiden Lebenskonzepte und Lebenswege, und so weit entfernt der Gegenstand, auf den sie sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit konzentrierten. In Zeiten größter Bedrohung jedoch beginnt 1939 eine Korrespondenz, die getragen ist vom Engagement für das Werk des gemeinsamen Freundes und von der Rettung und Erneuerung der jüdischen Kultur aus verborgenen Traditionen und verschütteten Überlieferungen.1963 erscheint Hannah Arendts Eichmann in Jerusalem. Ihre darin geäußerte Kritik an jüdischen Repräsentanten während der Zeit der Shoah wird von Gershom Scholem in einer auch öffentlich ausgetragenen Kontroverse radikal verworfen. Der über mehr als zwei Jahrzehnte aufrechterhaltene Dialog in Briefen endet im Schweigen.

Marie Luise Knott, 1953 geboren in Köln, lebt heute als freie Journalistin, Herausgeberin, Übersetzerin und Kuratorin in Berlin. Sie studierte Politische Wissenschaft und Romanische Literatur und arbeitete zunächst lange Jahre als Verlagslektorin. 1995–2006 Aufbau und redaktionelle Leitung der deutschsprachigen Ausgabe von Le Monde diplomatique, Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunk. 2007 gab Marie Luise Knott zusammen mit Barbara Hahn den Katalog zur Ausstellung Hannah Arendt – Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit (Schriftenreihe des Literaturhauses Berlin 17, Matthes und Seitz) heraus. In diesem Herbst erscheint im Jüdischen Verlag von ihr herausgegeben der Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Gershom Scholem (Hannah Arendt/Gershom Scholem, Der Briefwechsel, 1939–1964).

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40,
info(at)fritz-bauer-institut.de



Do 16
September 2010
19:00

Die Tragödie des Judenretters Rezső Kasztner (1906–1957)

Bericht eines Überlebenden

Ladislaus Löb: Geschäfte mit dem Teufel

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
IG Farben-Haus, EG, Raum 311

Buchpräsentation und Gespräch mit Ladislaus Löb
Begrüßung: Prof. Dr. Raphael Gross, Direktor des Fritz Bauer Instituts, des Jüdischen Museums Frankfurt und des Leo Baeck Institute London
Moderation: Werner Renz, Fritz Bauer Institut
Veranstalter: Fritz Bauer Institut; Jüdisches Museum Frankfurt; Böhlau Verlag

Ladislaus Löb war elf Jahre alt, als er im Juli 1944 im KZ Bergen-Belsen ankam. Fünf Monate später überquerte er in einer Gruppe von 1670 jüdischen Männern, Frauen und Kindern die Grenze in die neutrale Schweiz. Ihre Rettung verdankten sie dem ungarischen Juden Rezső Kasztner, der sie von den Nazis freigekauft hatte.
In seinem Buch Geschäfte mit dem Teufel (erscheint am 19. August im Böhlau Verlag) erinnert sich Ladislaus Löb an seine Erlebnisse als Junge in einer kleinen antisemitisch geprägten Stadt in Siebenbürgen, er beschreibt das Alltagsleben in Bergen-Belsen und berichtet von den Verhandlungen Rezső Kasztners mit der SS, von dem Prozess gegen Kasztner in Israel und von seiner Ermordung durch einen jüdischen Extremisten.

Ladislaus Löb, emeritierter Professor Deutsche Sprache und Literatur an der University of Sussex in Brighton, England. 1933 in Cluj (Rumänien) geboren, war Löbs Kindheit und Jugend vom Holocaust bestimmt und gezeichnet. Nach seiner Rettung durch Rezső Kasztner besuchte er das Internat Ecole d’Humanité im Berner Oberland. Darauf folgte das Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität Zürich, welches Ladislaus Löb 1962 mit einem Doktor abschloss. Neben dem Studium war er im Schuldienst, wie auch als Journalist tätig bis er 1963 mit seiner Frau nach Brighton zog.

Ladislaus Löb, Geschäfte mit dem Teufel. Die Tragödie des Judenretters Rezső Kasztner. Bericht eines Überlebenden, Wien/Köln/Weimar: Böhlau Verlag, 2010, 277 S., € 24,90

Kontakt
Katharina Rauschenberger
Tel.: 069.798 322-26
k.rauschenberger(at)fritz-bauer-institut.de


 


Mi 15
September 2010
19:00

Der Begriff der Vertreibung als falscher Sammelbegriff

Bemerkungen eines polnischen Historikers

Micha Brumlik im Gespräch mit Tomasz Szarota:

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Grüneburgplatz 1
IG Farben-Haus, EG, Raum 411

Bereits im Dezember 2009 verließ der polnische Historiker Tomasz Szarota als erster den wissenschaftlichen Beraterkreis der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. Szarota kritisierte das Konzept der geplanten Einrichtung sowie die personelle Zusammensetzung der Stiftungsgremien. Sein Verzicht setzte ein Signal für die Wahrnehmung der Arbeit der Bundesstiftung durch die polnische Öffentlichkeit.
In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Szarota über den Begriff der Vertreibung aus deutscher und aus polnischer Perspektive sprechen. Dabei wird es darum gehen zu zeigen, in welchen historischen Situationen dieser Begriff unterschiedlich eingesetzt und verstanden wurde. So verstehen die Polen unter »Heimatverlust« den Verlust ihrer Autonomie im Jahr 1939 sowie der Wegfall von Ostpolen an die Sowjetunion. Die Deutschen beziehen ihn auf das Jahr 1945, mithin auf die Folgen des von Deutschen begonnenen Krieges. Und umgekehrt bezeichneten die Deutschen mit den »wiedereroberten Gebieten« diejenigen, die sie 1939 nach dem Überfall auf Polen besetzten und die vor 1918 zum großen Teil zum Kaiserreich gehörten. Für die Polen ist der Begriff »wiedergewonnene Gebiete« (polnisch: Ziemie Odzyskane) hingegen mit dem Jahr 1945 und der Gebietserweiterung im Westen verbunden.
Mit seinem Vortrag will Szarota dazu beitragen, zu einer Sprache zu finden, die zu einer »vernünftigen« Versöhnung führen kann.

Prof. Dr. Tomasz Szarota, geboren in Warschau 1940, ist Professor am Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Dort leitet er die Abteilung »Geschichte Polens nach 1945«. Er ist Autor vieler Bücher, von denen drei ins Deutsche übersetzt wurden: Warschau unter dem Hakenkreuz. Leben und Alltag im besetzten Warschau, Paderborn: Schöningh Verlag, 1986. Der deutsche Michel. Die Geschichte eines nationalen Symbols und Autostereotyps, Osnabrück: fibre-Verlag, 1998. Stereotypen und Konflikte, Historische Studien zu den deutsch-polnischen Beziehungen, Osnabrück: fibre-Verlag, 2010.

Prof. Dr. Micha Brumlik, geboren 1947 in Davos, Schweiz, lebt heute in Frankfurt am Main. Seit 2000 ist er Professor am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Schwerpunkt »Theorie der Erziehung und Bildung«. Daneben leitete er von Oktober 2000 bis September 2005 als Direktor das Fritz Bauer Institut. Seine Forschungsschwerpunkte sind Pädagogik, Ethik, Theorie und Empirie moralischer Sozialisation sowie Religionsphilosophie.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de



Di 14
September 2010
9:00

Neue Forschungen zu Geschichte und Wirkung des Holocaust

II. Interdisziplinäres Doktorandenseminar:

bis Mittwoch, 15. September 2010, 14:00 Uhr
Evangelische Akademie Arnoldshain
Martin-Niemöller-Haus
Am Eichwaldsfeld 3, 61389 Schmitten im Taunus
(Geschlossene Veranstaltung! Siehe dazu:
Öffentlicher Vortrag von Sybille Steinbacher am 13. September 2010.)

Leitung
Ole Jantschek, Evangelische Akademie Arnoldshain
Dr. Jörg Osterloh, Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main
PD Dr. Sybille Steinbacher, Gastprofessorin des Fritz Bauer Instituts am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität

Vorträge
Sonja Niehaus (Berlin): Haltung und Verhalten von nichtjüdischen Deutschen gegenüber Jüdinnen und Juden zwischen 1933 und 1938 im Spiegel von Erinnerungen von Holocaustüberlebenden

Susanne Beer (Essen): Hilfe für Juden im Nationalsozialismus. Soziologische Untersuchung der Entscheidungssituationen und Karrieren von sogenannten Judenrettern

Christiane Schoenmakers (Oldenburg): Täternetzwerke – Die Deutsche Golddiskontbank als Umschlagplatz für geraubtes jüdisches Vermögen und dessen Verwertung für den Krieg

Daniel Brewing (Stuttgart): Im Schatten des Holocaust. Massenverbrechen gegen ethnische Polen, 1939–1945

Merle Funkenberg (Kassel): Die Betreuung von Zeugen der NS-Prozesse

Gerd Kühling (Jena): NS-Erinnerung in Berlin. Gedenkpolitik im Zeichen des Ost-West-Konflikts

Jacob S. Eder, (Pennsylvania): Holocaust-Erinnerung als deutsch-amerikanische Konfliktgeschichte

Christian Mentel (Berlin): Holocaustleugnung als Historiografie

Susanne Bressan (Berlin): Gudrun Ensslin. Die Biographie einer RAF-Terroristin im Kontext des öffentlichen Umgangs mit dem nationalsozialistischen Erbe in Deutschland

Martin Modlinger (Cambridge): Approaching Something that repels. The History of the Terezín Ghetto Artists in Post-Holocaust Literature

Kontakt
Dr. Jörg Osterloh
<link mail ein fenster zum versenden der>j.osterloh@fritz-bauer-institut.de



Mo 13
September 2010
20:00

Gesellschaftsordnung durch Gewalt

Überlegungen zu einer vergleichenden Geschichte der Lager im 20. Jahrhundert

Vortrag von Sybille Steinbacher:

Evangelische Akademie Arnoldshain
Martin-Niemöller-Haus
Am Eichwaldsfeld 3
61389 Schmitten im Taunus
(Veranstaltung im Rahmen des II. Interdisziplinären Doktorandenseminars:
»Neue Forschungen zu Geschichte und Wirkung des Holocaust«)

PD Dr. Sybille Steinbacher ist zurzeit Gastprofessorin des Fritz Bauer Instituts am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie hat zahlreiche Publikationen zum Nationalsozialismus und Holocaust vorgelegt; u. a.:
Auschwitz. Geschichte und Nachgeschichte, 2004, 2. Aufl. 2007
„Volksgenossinnen“. Frauen in der NS-Volksgemeinschaft, 2007

Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Arnoldshain
in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut

Kontakt
Evangelische Akademie Arnoldshain
Dr. Margit Fröhlich, stellvertr. Direktorin
Tel.: 06984.95 98 123
<link mail ein fenster zum versenden der>froelich@evangelische-akademie.de
<link http: www.evangelische-akademie.de _blank external-link-new-window externen link in neuem>

www.evangelische-akademie.de



So 05
September 2010
19:00

Moral oder Ideologie

Zwei verschiedene Betrachtungsweisen nationalsozialistischer Texte

Gespräch mit Werner Konitzer und Rolf Zimmermann:

Evangelische Akademie Arnoldshain
Martin-Niemöller-Haus
Am Eichwaldsfeld 3
61389 Schmitten im Taunus

Öffentliche Veranstaltung im Rahmen der Tagung „Nationalsozialismus und Moral“
5. und 6. September 2010, in der Evangelischen Akademie Arnoldshain
(Geschlossene Veranstaltung! Tagungsteilnahme nur auf persönliche Einladung.)

Dr. habil. Werner Konitzer
ist stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts und leitet den Arbeitsbereich „Erinnerung und moralische Auseinandersetzung mit dem Holocaust“.
Apl. Prof. Dr. Rolf Zimmermann lehrt Philosophie an der Universität Konstanz. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Ethik, Politische Philosophie, Geschichte der Moral.

Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Arnoldshain
in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut

Kontakt
Evangelische Akademie Arnoldshain
Dr. Margit Fröhlich, stellvertr. Direktorin
Tel.: 06984.95 98 123
<link mail ein fenster zum versenden der>froelich@evangelische-akademie.de
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