Veranstaltungen & Ausstellungen

Veranstaltungsarchiv

Sa 28
März 2020
15:00

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Vortrag von Prof. Dr. Michaela Köttig:
»Oma war in Ordnung«
Intergenerationelle Tradierung des Holocaust und Nationalsozialismus in der extremen Rechten

Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Mitgliederversammlung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Nebengebäude, Raum NG 2.701

Rechtsextreme Handlungs- und Orientierungsmuster entwickeln sich in einem Prozess, der sich aus intergenerationellen Übertragungen, biographischen Erfahrungen und sozialen Rahmenbedingungen speist. Familiengeschichtliche Transmissionen haben ihren Ursprung in der de-thematisierten, aber dennoch subtil vermittelten Vergangenheit des Nationalsozialismus. Diese Botschaften und als unbefriedigend erlebte Eltern-Kind-Bindungen werden von jungen Frauen innerhalb des rechtsextremen Spektrums aufgegriffen und auf destruktive Weise bearbeitet. Soziale Rahmenbedingungen können hierbei Möglichkeitsräume eröffnen oder begrenzen. Diese wechselwirkenden Dynamiken werden anhand biographischer Verläufe veranschaulicht.

Prof. Dr. Michaela Köttig

ist Professorin für Gesprächsführung, Kommunikation und Konfliktbearbeitung sowie Sprecherin des Kompetenzzentrums für Soziale Interventionsforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Veranstalter

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 28
März 2020
13:00

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Mitgliederversammlung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Nebengebäude, Raum NG 2.701

Der Vorstand des Fördervereins des Fritz Bauer Instituts lädt alle seine Mitglieder ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung (gemäß § 7 der Satzung).

Mit freundlichen Grüßen
Jutta Ebeling
(für den Vorstand)

Veranstalter

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 25
März 2020
18:15

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Biedermänner: Die Wähler und der Auftritt der AfD. Gespräch zwischen Albrecht von Lucke und Ulrich Wolf

Vortragsreihe: »Biedermänner und Brandstifter: eine Alternative für Deutschland?«

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
IG Farben-Haus, Raum 311

Moderation: Claudia Sautter

Im Gespräch zwischen Albrecht von Lucke und Ulrich Wolf werden der Wandel der AfD zu einer Partei, die sich als Repräsentantin der kleinen Leute begreift, und ihr betont provokatives, rechtes Auftreten in den neuen Bundesländern vorgestellt. Am Beispiel der ostsächsischen Kreisstadt Bautzen wird die Rechtswende einer lokalen politischen Kultur demonstriert, die seitdem vollzogen wurde.

Albrecht von Lucke

ist Redakteur der Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik. Ausgezeichnet wurde er mit dem Lessing-Preis für Kritik und dem Otto Brenner Preis »Spezial«.

Ulrich Wolf

ist Reporter der Sächsischen Zeitung. 2019 erhielt er für seinen »Bautzen-Report« den 2. Preis der Otto Brenner Stiftung für kritischen Journalismus, 2016 für seine Pegida-Berichterstattung den Wächterpreis der deutschen Tagespresse.

Programmfolder zur Vortragsreihe:

»Biedermänner und Brandstifter«

Eine Veranstaltungsreihe des
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 21
März 2020
15:00

DIESE VERANSTALTUNG FINDET LEIDER NICHT STATT!

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz. Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Do 12
März 2020
19:00

Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz.

Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

Eröffnung der Wanderausstellung in Köln

EL-DE-Haus
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln

Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 12. März 2020, 19:00 Uhr
Begrüßung: Dr Werner Jung, Direktor des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln
Grußwort: Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Einführung: Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts

Ausstellungszeitraum

Freitag, 13. März bis Sonntag, 24. Mai 2020

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag, 10:00–18.00 Uhr
Samstag und Sonntag, 11:00–18:00 Uhr
1. Donnerstag im Monat (außer an Feiertagen), 10:00–22:00 Uhr

Informationen zur Ausstellung

NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln
Telefon: 0221.2212-6332
Führungen: 0221.2212-6331
nsdok(at)stadt-koeln.de
www.nsdok.de

Die IG Farben-Ausstellung des Fritz Bauer Instituts

Der Chemiekonzern IG Farben ließ ab 1941 in unmittelbarer Nähe zum Konzentrationslager Auschwitz eine chemische Fabrik zur Produktion von Buna errichten, einem für die Kriegswirtschaft wichtigen synthetischen Kautschuk. Neben deutschen Fachkräften setzte das Unternehmen auf der riesigen Baustelle tausende von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz, außerdem Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Europa ein. Mit der SS arbeiteten die IG-Farben-Manager eng zusammen. Für die ständig steigende Zahl von KZ-Häftlingen errichteten sie 1942 gemeinsam mit der SS das firmeneigene Konzentrationslager Buna-Monowitz. Tausende Häftlinge kamen durch die unmenschlichen Arbeitsbedingungen auf der Baustelle zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, sobald sie nicht mehr arbeitsfähig waren. Im Durchschnitt lebte nur noch etwa drei Monate lang, wer zur Zwangsarbeit nach Buna-Monowitz abkommandiert worden war.

Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Alltag und Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach. Historische Fotografien, die anlässlich eines Besuches von Heinrich Himmler, dem Reichsführer SS, am 17. und 18. Juli 1942 gemacht wurden, dokumentieren die Perspektive von SS und IG Farben. Sie werden kontrastiert mit autobiographischen Texten von überlebenden Häftlingen, darunter Primo Levi, Jean Améry und Elie Wiesel, sowie Aussagen von Überlebene in den Nachkriegsprozessen. Informationen zu den Gerichtsverfahren und den Bemühungen der Überlebenden um Entschädigung nach 1945 ergänzen die Ausstellung, die als Wanderausstellung konzipiert ist und zum Verleih zur Verfügung steht.

Begleitpublikation zur Wanderausstellung

88 Seiten (pdf-Datei, 63 MB)
Doppelseiten / Einzelseiten

Materialmappe

Reader zur Vorbereitung auf die Ausstellung
63 Seiten (pdf-Datei, 3 MB)
Materialien zu Buna-Monowitz

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Sa 15
Februar 2020
15:00

Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Öffentliche Führung

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz. Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
+49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Fr 14 - So 16
Februar 2020

»Von wegen neutral!«

Selbstreflexive und diversitätsbewusste Gedenkstättenpädagogik

Fortbildung für Multiplikator*innen

Europäische Jugendbildungs- und
Jugendbegegnungsstätte Weimar
Jenaer Str. 2/4, 99425 Weimar

»Verunsichernde Orte – Weiterbildung Gedenkstättenpädagogik«

In der Fortbildung reflektieren die Teilnehmenden gemeinsam ihre pädagogische Arbeit zum Nationalsozialismus anhand von Übungen der Konzeption »Verunsichernde Orte – Weiterbildung Gedenkstättenpädagogik«. Der Blick ist dabei einerseits besonders auf die eigene Motivation, Zielsetzung und Ergebniserwartung für die Durchführung von Gedenkstättenbesuchen mit Schulklassen und/oder Gruppen der außerschulischen Bildung gerichtet. Andererseits reflektieren die Teilnehmenden ihre pädagogische Praxis im Hinblick auf die Frage, ob und wie sich diese verändert bzw. verändern muss, wenn Gleichheit und Gleichberechtigung öffentlich in Frage gestellt und auf komplexe gesellschaftliche Herausforderungen einfache rechtspopulistische (Schein-)Antworten formuliert werden.

Angebot für Gedenkstättenmitarbeiter*innen, schulische Lehrkräfte unterschiedlicher Fachrichtungen, und außerschulische Multiplikator*innen, die Besuchergruppen betreuen bzw. mit Gruppen NS-Gedenkstätten besuchen. Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung von der Hessischen Lehrkräfteakademie anerkannt (LA-Angebots-Nr. 01998061).

Leitung: Franziska Göpner, Verena Haug (Trainerinnen »Verunsichernde Orte«)

Programmflyer (pdf-Datei)

Anmeldung

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Anmeldung ist bis zum 24. Januar 2020 online möglich. Bei einer Absage nach dem 24. Januar 2020 müssen wir Ihnen 50 % des Teilnahmebeitrages, bei einer kurzfristigen Absage nach dem 7. Februar 2020 müssen wir 100 % des Teilnahmebeitrages in Rechnung stellen.

Kosten

Die Teilnahme kostet 225,– EUR und beinhaltet Übernachtung im Doppelzimmer, Vollpension und Seminargebühr (ohne Übernachtung 165,– EUR). Für Ermäßigungsberechtigte (Studierende, Erwerbslose gegen Vorlage der entsprechenden Bescheinigung) beträgt die Teilnahmegebühr 165,– EUR (ohne Übernachtung 115,– EUR). Es stehen begrenzt Einzelzimmer zur Verfügung. Die zusätzlichen Kosten von 16,70 EUR/Nacht für ein Einzelzimmer sind selbst zu tragen.

Eine Kooperationsveranstaltung der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar mit dem Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main.

Kontakt

Stiftung »Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar«
Dr. Frank König
Bildungsreferent Historisch-Politische Bildung
Tel.: 03643.827-104, Fax: -452
koenig(at)ejbweimar.de
www.ejbweimar.de/de/veranstaltungen/detail/von-wegen-neutral-selbstreflexive-und-diversitaetsbewusste-gedenkstaettenpaedagogik


Do 13 - Fr 14
Februar 2020

Kontinuitäten rechter Gewalt

Ideologien – Praktiken – Wirkungen

Tagung

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Bibliothek, Am Neuen Markt 9 d, 14467 Potsdam

So wie extrem rechtes Denken stets Teil der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert war, gehört gewaltförmiges Handeln seit jeher zur politischen Praxis der »nationalen Opposition«. Die rechten Krisendiagnosen beschwören beständig den drohenden Untergang Deutschlands und setzen dagegen eine Ideologie, die die Rechtfertigung und Ausübung von Gewalt in sich trägt. Die Tagung führt unterschiedliche Perspektiven auf die gewalttätigen Praktiken der deutschen und internationalen extremen Rechten, auf ihre Wirkung in die Gesellschaft sowie auf die zugrundeliegende Ideologie zusammen. Kontinuitäten rechter Gewalt seit 1945 – inklusive der personellen und strukturellen Verbindungslinien in die Weimarer Republik und in den Nationalsozialismus – werden sichtbar gemacht und analysiert. Im Fokus stehen dabei nicht nur explizit militante Gruppen, sondern auch Alltagsgewalt sowie die mit der Gewalt verbundenen Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit; Diskurse über Gewalt genauso wie die Präsenz extrem rechten Denkens und Handelns in Polizei, Justiz und Armee. Ziel der Beiträge und Diskussionen ist eine Systematisierung der Forschung zur rechten Gewalt und ihre Einbettung in die zeitgeschichtliche Rechtsextremismusforschung sowie in die Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Rassismus und organisierten Nationalismus

Tagungsprogramm

Programmflyer (pdf-Datei) | Tagungswebsite

Anmeldung

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Verbindliche Anmeldung per formloser E-Mail an Tobias Rischk:
rischk(at)zzf-potsdam.de

Veranstalter

Zeithistorischer Arbeitskreis Extreme Rechte Potsdam und Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam in Kooperation mit dem Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam, dem Hannah Arendt Institut für Totalitarismusforschung Dresden und dem Fritz Bauer Institut

Kontakt

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) e.V.
Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam
Tel.: 0331.28991-56, -57, Fax: -40
sekretariat(at)zzf-potsdam.de
https://zzf-potsdam.de


Mi 12
Februar 2020
18:15

Geschichte und Wirkung des Holocaust bis heute

Präsentation und Diskussion studentischer Arbeiten

Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1, Frankfurt am Main
Gebäude 4, Raum 111/112

Die Geschichte des Holocaust und seine Wirkung sind Gegenstand unterschiedlicher Fachgebiete und werden an verschiedenen Hochschulen und Universitäten intensiv erforscht. In einer neuen Veranstaltungsreihe präsentieren das Fritz Bauer Institut und der Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. pro Semester zwei aktuelle Abschlussarbeiten von Studierenden, die innovative Zugänge zum Thema zeigen und durch eine interdisziplinär besetzte Kommission ausgewählt wurden. Die Studierenden erhalten auf diese Weise Gelegenheit, ihre Arbeiten erstmals einem breiten Publikum vorzustellen. Dieses erhält wiederum Einblick in die studentische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Holocaust und seiner Wirkung bis heute.

Christian Hinrichs (Marburg):

Dorfgeschichte(n). Lokales Gedenken an die NS-Vergangenheit im Spiegel der sozialwissenschaftlichen Analysen

Lilia Tomchuk (Frankfurt am Main):

Gewalt gegen jüdische Frauen auf dem Gebiet der Ukraine 1941–1945. Themen, Muster und Narrative sexueller Gewalt in Zeitzeugnissen der USC Shoah Foundation

Mit der Veranstaltungsreihe wollen das Fritz Bauer Institut und der Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. ein Forum für Fragestellungen junger Menschen an die Geschichte und Wirkung des Holocaust schaffen und darüber hinaus verschiedene Disziplinen zusammenführen.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de


Mi 05
Februar 2020
18:15

Zwischen Sozialhygiene und Eugenik

Gesundheitsfürsorge in Frankfurt am Main von 1920 bis 1960

Vortrag von Jens Kolata M.A.

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1
Casino-Gebäude, Raum 1.801

Mit Grußworten des Gesundheitsdezernenten Stefan Majer und des Leiters des Gesundheitsamtes Prof. Dr. Dr. René Gottschalk

Das Stadtgesundheitsamt Frankfurt gehörte im Nationalsozialismus zu den wichtigsten lokalen Akteuren bei Zwangssterilisationen und Eheverboten. Der Vortrag, der anhand mehrerer Tätigkeitsfelder Entwicklungslinien der Gesundheitsfürsorge in Frankfurt aufzeigt, geht jedoch auch auf die Zeit der Weimarer Republik und der frühen Bundesrepublik ein. Dabei stehen nicht nur Kontinuitäten und Brüche im Fokus. Es wird vielmehr auch deutlich, dass das Gesundheitsamt eng mit anderen Behörden kooperierte. Nur so konnten die Mitarbeiter zu ihrem umfassenden Wissen über die Bevölkerung gelangen.

Jens Kolata M.A.

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut.

Das im Frühjahr 2019 begonnene Forschungsprojekt sowie diese Veranstaltung beruhen auf einer Kooperation zwischen dem Fritz Bauer Institut und dem Stadtgesundheitsamt Frankfurt am Main.

Kontakt

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de



Veranstaltungsprogramm

Ausgaben des Programmhefts
(pdf-Datei) seit April 2018

Oktober bis Februar 2019/20
April bis Juli 2019
Oktober bis Februar 2018/19
April bis Juli 2018