Fritz Bauer Institut

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Veranstaltungen März 2018

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Eröffnung der Wanderausstellung:
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt
NS-Verbrechen vor Gericht

Mittwoch, 14. März 2018, 18:00 Uhr
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Bayernstr. 110, 90478 Nürnberg
Fritz Bauer hat als Generalstaatsanwalt in Braunschweig und in Hessen, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse. Als Jude und Homosexueller blieb Fritz Bauer von Ausgrenzung und Verfolgung nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten in die Emigration. Als Jurist und Strafrechtsreformer trat für ihn an die Stelle der Staatsräson um jeden Preis der Schutz der Würde des Einzelnen, gerade auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg zur Demokratie.

Ausstellungszeitraum

Donnerstag, 15. März bis Sonntag, 3. Juni 2018
Eintritt frei

Führungen

Sonntags, 18. März, 15. April, 13. Mai und 3. Juni 2018, jeweils 15:00 Uhr
3 Euro / ermäßigt 2 Euro

Begleitband zur Ausstellung
Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.

Weitere Informationen zur Ausstellung
www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html

Kontakt
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Bayernstr. 110
90478 Nürnberg
https://museen.nuernberg.de/dokuzentrum

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Samstag, 17. März 2018, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Patrick Schwentke

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz. Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
Eröffnung der Wanderausstellung:
Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz
Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

Freitag, 23. März 2018, 18:00 Uhr
Erinnerungsort Topf & Söhne
Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Ausstellungseröffnung
Grußwort: Kathrin Hoyer (Beigeordnete für Umwelt, Kultur und Sport der Landeshauptstadt Erfurt)
Einführung in die Ausstellung: Gottfried Kößler (Fritz Bauer Institut), PD Dr. Annegret Schüle (Oberkuratorin Neuere und Zeitgeschichte, Geschichtsmuseen Erfurt)

Ausstellungszeitraum
Samstag, 24. März bis Dienstag, 31. Juli 2018
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00–18:00 Uhr

Veranstalter in Erfurt
Stadtverwaltung Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne

Kontakt
Erinnerungsort Topf & Söhne
Dr. Annegret Schüle, Leiterin
Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Tel.: 0361.655-1681
topfundsoehne(at)erfurt.de
Ausstellungsstation Erfurt

Der Chemiekonzern I.G. Farben ließ ab 1941 in unmittelbarer Nähe zu dem Konzentrationslager Auschwitz die größte chemische Fabrik Osteuropas bauen. Sie sollte zugleich ein Baustein der »Germanisierung« der Region werden. Neben deutschen Fachkräften setzte das Unternehmen auf der riesigen Baustelle Tausende von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Europa ein. Für die zunehmende Zahl von KZ-Häftlingen errichteten der Konzern und die SS 1942 das firmeneigene KZ Buna-Monowitz. Tausende Menschen kamen durch die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig waren.
Die Ausstellung zeichnet die Entstehung, den Alltag und die Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach. Historische Fotografien dokumentieren die Perspektive der SS und der I.G. Farben auf der Baustelle und im Lageralltag. Sie wurden angefertigt anlässlich eines Besuches des Reichsführers der SS, Heinrich Himmler, am 17. und 18. Juli 1942. Die Fotografin werden kontrastiert mit autobiographischen Texten von Überlebenden, darunter Primo Levi, Eli Wiesel, Jean Améry und Paul Steinberg, sowie den Aussagen von Überlebenden in den Nachkriegsprozessen. Informationen zu den Gerichtsverfahren in der Nachkriegszeit und den Bemühungen der Überlebenden um Entschädigung nach 1945 beschließen die Ausstellung.

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts
Die Neugestaltung der Ausstellung wurde erstellt von:
Funkelbach. Büro für Architektur und Grafik, Leipzig

Weitere Informationen zur Ausstellung
www.fritz-bauer-institut.de/ig-farben.html

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

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Letzte Änderung: 21. Juni 2011

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