Fritz Bauer Institut

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Veranstaltungen Dezember 2018

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Vortrag von Dr. Andrea Rudorff:
Auschwitz 1942–1945 und die Zeit der Todesmärsche
Präsentation von Band 16 des Editionsprojekts Judenverfolgung

Mittwoch, 05. Dezember 2018, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main,
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1,
Casino-Gebäude, Raum 1.812
Band 16 der Dokumentenedition Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945 zeigt anhand zahlreicher Dokumente verschiedene Perspektiven auf Massenmord, Gefangenschaft und Zwangsarbeit von Jüdinnen und Juden im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz sowie auf die Ereignisse rund um die Räumung der Konzentrationslager in den Jahren 1944 und 1945. Der Band dokumentiert die organisatorische und technische Planung der Verbrechen, die verzweifelte Situation der Häftlinge, die Reaktionen der Weltöffentlichkeit und das Verhalten der Zivilbevölkerung, die spätestens während der Todesmärsche mit dem Elend der Häftlinge in Berührung kam. Das Editionsprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und vom Institut für Zeitgeschichte, der Universität Freiburg und dem Bundesarchiv herausgegeben.

Dr. Andrea Rudorff
ist Mitherausgeberin von Band 16 der Dokumentenedition und wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Fritz Bauer Institut.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

Podiumsdiskussion mit Rüdiger Haufe, Dr. Anja Heuß,
Dr. Jens Hoppe, Dr. Sebastian Schlegel und Dr. Iris Schmeisser:
Herkunft als Aufgabe. Zum Stand der Provenienzforschung

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main,
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1,
IG Farben-Haus, Raum 311
Anlässlich des 20. Jahrestags der »Washingtoner Erklärung« soll auf der Veranstaltung Bilanz gezogen werden über das seitdem Erreichte. Am Beispiel der Klassik Stiftung Weimar, die seit 2010 ihre Bestände systematisch auf bedingt durch die NS-Verfolgung entzogene Kulturgüter überprüft, wird dargelegt, was bisher geschehen ist. Auch andere Kultureinrichtungen erforschen die Herkunft ihrer zwischen 1933 und 1945 erworbenen Objekte. Welche Schwierigkeiten stehen der Provenienzforschung im Wege, und wie kann sie sich in der Zukunft aufstellen? Diese und andere Fragen sollen in der Diskussion erörtert werden.

Rüdiger Haufe und Dr. Sebastian Schlegel sind wissenschaftliche Mitarbeiter im Forschungsprojekt »Provenienzen, Erwerbungskontexte, Erbenermittlung« der Klassik Stiftung Weimar.
Dr. Anja Heuß ist Historikerin und Provenienzforscherin an der Staatsgalerie Stuttgart.
Dr. Jens Hoppe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Conference on Jewish Material Claims against Germany.
Dr. Iris Schmeisser ist Provenienzforscherin am Städel.

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An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
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Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Samstag, 15. Dezember 2018, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Thomas Siurkus

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz. Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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Norbert-Wollheim-Platz 1
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Letzte Änderung: 21. Juni 2011

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