Fritz Bauer Institut

Veranstaltungen

Kalender des Fritz Bauer Instituts

Veranstaltungen Mai 2018

zurück
weiter

Buch- und Projektvorstellung:
AntiAnti – Museum Goes School
Mit Prof. Dr. Benno Hafeneger, Marburg, Dr. Türkân Kanbıçak
und Dr. Mirjam Wenzel, beide Frankfurt am Main

Mittwoch, 02. Mai 2018, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, Casino-Gebäude, Raum 1.812
»AntiAnti – Museum Goes School« ist ein kulturelles Bildungsprogramm des Jüdischen Museums Frankfurt zur antisemitismuskritischen Extremismusprävention an berufsbildenden Schulen. Es ist dank der Förderung von Vonovia langfristig angelegt. Benno Hafeneger wird das Projekt bildungspolitisch kontextualisieren, einen praktischen Einblick in die konkrete Bildungsarbeit gibt die Projektleiterin Türkân Kanbıçak. Das Gespräch widmet sich unter anderem der Erziehung zur Selbstreflexion.

Dr. Mirjam Wenzel
ist Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.

Prof. Dr. Benno Hafeneger
ist Jugend- und Extremismusforscher und war bis zu seiner Emeritierung Professor für Erziehungswissenschaften an der Philipps-Universität in Marburg.

Dr. Türkân Kanbıçak
ist Lehrerin und Mitarbeiterin am Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt.

Eine Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt


Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

Fortbildung für Lehrkräfte:
Schwierige Erinnerung: Frühe Völkermorde des 20. Jahrhunderts
Deutsch-Südwestafrika (Herero) und Osmanisches Reich (Armenier)

Samstag, 05. Mai 2018, 09:45 Uhr
Veranstaltungsschluss gegen 15:30 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Max-Horkheimer-Str. 4, Seminarhaus, Raum SH 5.104
Nicht erst anlässlich der Resolution des Bundestages 2016 zum Völkermord an den Armeniern sind die beiden Genozide in Deutsch-Südwestafrika und im Osmanischen Reich als umstrittene Themen historischer Erinnerung verstärkt in die öffentliche Debatte gekommen. Die Herero und Armenier waren im jeweiligen historischen Kontext auch nicht die einzigen Opfergruppen, sondern stehen nur herausgehoben für die Opfer von Vernichtungsstrategien im frühen 20. Jahrhundert. Die Vorträge präsentieren die Fakten und thematisieren die Probleme des Gedenkens und der historischen Verantwortung. Im Plenum wird auch die Frage nach dem pädagogischen Umgang mit dem Thema zur Sprache kommen.

Programm
Begrüßung
Vortrag mit Diskussion:
Prof. Dr. Henning Melber, Uppsala/Pretoria, »Völkermord in Deutsch-Südwestafrika aus heutiger Sicht«
Vortrag mit Diskussion:
Prof. Dr. Ulrich Sieg, Marburg: »Der Völkermord an den Armeniern«
Nach der Mittagspause: Workshops des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt
Gottfried Kößler: »Das Wollheim-Memorial – Zwangsarbeit bei der IG Farben«
Sophie Schmidt: »Erinnerungsstätte Großmarkthalle – die Deportationen der Frankfurter Jüdinnen und Juden«

Infoblatt (pdf-Datei)
Veranstaltungsflyer

Eine Kooperation mit dem Verband Hessischer Geschichtslehrerinnen und -lehrer

www.geschichtslehrerverbandhessen.de/html/veranstaltungen.html#5.5.2018


Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

Ausstellungseröffnung:
Legalisierter Raub.
Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:00 Uhr
Historisches Museum Frankfurt,
Sonnemannsaal, Saalhof 1, Frankfurt am Main
Ausstellungszeitraum
Mittwoch, 16. Mai bis Sonntag, 14. Oktober 2018

Abschlusspräsentation der Wanderausstellung
des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks.
Mit Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.


Die Ausstellung »Legalisierter Raub« ist seit ihrer Eröffnung in der Goldhalle des Hessischen Rundfunks am 28. Mai 2002 sehr erfolgreich durch Hessen und darüber hinaus gewandert. Das Ausstellungsteam hatte für jeden Ausstellungsort neue regionale Vitrinen erarbeitet, die sich mit der Geschichte des legalisierten Raubes vor Ort beschäftigten.
Nach 16 Jahren Wanderschaft und 29 Ausstellungsstationen kehrt die Ausstellung nach Frankfurt zurück, wo sie – erweitert um neue lokale Forschungsergebnisse – im Historischen Museum abschließend präsentiert werden wird.

Aktuelle Publikation zur Ausstellung:
Bettina Leder, Christoph Schneider, Katharina Stengel
Ausgeplündert und verwaltet
Geschichten vom legalisierten Raub an Juden in Hessen

Berlin: Hentrich & Hentrich, 528 S., 390 Abb., Hardcover, € 29,90
ISBN: 978-3-95565-261-6
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 36

Weitere Informationen zur Ausstellung
www.fritz-bauer-institut.de/legalisierter-raub.html
www.hr.de/legalisierter-raub
www.historisches-museum-frankfurt.de 

Gekauft, gesammelt, geraubt?

Vom Weg der Dinge ins Museum
Ergänzende Ausstellungen zur Provenienzforschung in vier Frankfurter Museen.
Die Ausstellung »Legalisierter Raub« nehmen vier Frankfurter Museen zum Anlass, nach den Spuren des »legalisierten Raubs« in ihren Sammlungen zu suchen: Historisches Museum Frankfurt, Jüdisches Museum Frankfurt/Museum Judengasse, Museum für Angewandte Kunst, Weltkulturen Museum.

Eine Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk, dem Historischen Museum Frankfurt, dem Jüdischen Museum Frankfurt, dem Museum für Angewandte Kunst und dem Weltkulturen Museum; unter der Schirmherrschaft von Dr. Thomas Schäfer, Hessischer Minister der Finanzen

Kontakt
Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069.212-35599
info.historisches-museum(at)stadt-frankfurt.de
https://historisches-museum-frankfurt.de

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

Samstag, 19. Mai 2018, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Die Führung findet jeden 3. Samstag im Monat statt.
Sie ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Guide: Patrick Schwentke

Das Norbert Wollheim Memorial ist ein Ort des Gedenkens und der Information über die Zwangsarbeiter der IG Farben im Konzentrationslager Buna/Monowitz. Das Memorial befindet sich auf der Grünfläche vor dem IG Farben-Haus – der ehemaligen Konzernzentrale der I.G. Farben Industrie AG – auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
Vortrag von Christoph Schneider, Frankfurt am Main:
Diener des Rechts und der Vernichtung

Mittwoch, 23. Mai 2018, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, Casino-Gebäude, Raum 1.812
Die Spitze der Justiz des Deutschen Reichs traf sich auf Einladung des Justizministers am 23. April 1941 und ließ sich über den Mord an den Anstaltspatienten informieren – von den Tätern. Fritz Bauer initiierte 1960 ein Verfahren gegen die Teilnehmer dieser Konferenz. Im Zuge der Ermittlungen wurde deutlich: Hochrangige Juristen hatte einen wehrlosen und schutzbedürftigen Teil der Bevölkerung aus eigenem Antrieb preisgegeben. Zwei Jahre nach Bauers Tod wurde das Verfahren beendet, zehn Jahre nach seinem Tod war seine Existenz vergessen. Der Vortrag zeigt, wie die Strafverfolgung fehlschlug und wie verhindert wurde, dass Erkenntnisse aus dem Ermittlungsverfahren geschichtspolitisch wirksam werden konnten.

Christoph Schneider
Diener des Rechts und der Vernichtung.
Das Verfahren gegen die Teilnehmer der Konferenz von 1941 oder: Die Justiz gegen Fritz Bauer
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2017
242 S., Hardcover gebunden, € 29,95
EAN 9783593506890
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 30
Auch als E-Book erhältlich

Christoph Schneider
ist freier Autor und Kulturwissenschaftler in Frankfurt am Main.

Eine Kooperation mit der Veranstaltungsreihe
zum »Denkmal der Grauen Busse«


Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

AA

Homepage Jüdisches Museum   Homepage Museum Judengasse   Homepage Pädagogisches Zentrum
Veranstaltungskalender
Mai 2018 zurück weiter
M D M D F S S
  01
02
03 04
05
06
07 08 09 10 11 12 13
14 15
16
17 18
19
20
22
23
24 25 26 27
28 29 30 31  

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität
Frankfurt am Main


Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-40
E-Mail: info(at)fritz-bauer-institut.de

Kontakt
Anfragen an das Institut
Mitarbeiter und Arbeitsbereiche

So finden Sie uns
Das Fritz Bauer Institut hat seinen Sitz
im 5. Stock des IG Farben-Hauses
auf dem Campus Westend der
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Sekretariat: Raum 5.316, Q3, 5. OG
Anfahrt: IG Farben-Haus

Fördern Sie mit uns das
Nachdenken über den Holocaust

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Besuchen Sie uns auch auf facebook!
www.facebook.com/fritz.bauer.institut


Einsicht 18
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
Einsicht

© Fritz Bauer Institut – Frankfurt am Main
Stiftung des bürgerlichen Rechts
Haftungsausschluss | Impressum | Datenschutz | Sitemap
Letzte Änderung: 21. Juni 2011

Seite empfehlen