Das Institut

Dr. Sara Berger

Ausstellungen

Sara Berger hat Geschichte, Sozialpsychologie und Italienische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum studiert. 2011 wurde sie mit einer Studie über die Vernichtungslager der »Aktion Reinhardt« an der Ruhr-Universität Bochum promoviert. Von 2009 bis 2020 konzipierte und organisierte sie Wechselausstellungen an der Fondazione Museo della Shoah in Rom, unter anderem zu Auschwitz, zu den Ghettos in Polen, zur Judenverfolgung in Italien und zu diplomatischen Berichten aus Italien zur Judenverfolgung in Europa 1938–1943. Von 2012 bis 2017 bearbeitete sie den Teilbereich Italien im Editionsprojekt Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945. Sie arbeitete auch an Ausstellungsprojekten von deutschen Museen wie der Gedenkstätte Stille Helden in Berlin mit. Am Fritz Bauer Institut ist sie seit 2020 für Ausstellungen zuständig.


Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte der nationalsozialistischen Vernichtungslager
  • Geschichte der Judenverfolgung in Italien
  • Täterforschung
  • Geschichte der Prozesse zu NS-Gewaltverbrechen

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Bearb. (mit Sanela Schmid, Erwin Lewin, Maria Vassilikou): Besetztes Südosteuropa und Italien. Band 14 von: Susanne Heim, Ulrich Herbert u.a. (Hrsg.), Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945, Berlin 2017.
  • Hrsg.: Gualtiero Cividalli: Lettere e pagine di diario [Briefe und Tagebuchseiten]. 1938–1946, Florenz 2016.
  • Experten der Vernichtung. Das T4-Reinhardt-Netzwerk in den Lagern Belzec, Sobibor und Treblinka, Hamburg 2013.

Veröffentlichungsliste

Dr. Sara Berger

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