Das Institut

Jens Kolata M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Jens Kolata studierte an den Universitäten Tübingen und Groningen Neuere und Neueste Geschichte und Soziologie. In seinem Promotionsprojekt untersucht er eugenische Debatten in der ärztlichen Standespresse in Deutschland von 1911 bis 1976. Von 2009 bis 2015 arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft des Arbeitskreises Universität Tübingen im Nationalsozialismus am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und 2017/18 zugleich als Geschäftsführer des Vereins Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen tätig. Seit 2019 ist Jens Kolata wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut im Forschungsprojekt »Sozialhygiene und Gesundheitspolitik in Frankfurt am Main 1920 bis 1960«.


Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte der Eugenik und Kriminalbiologie in Deutschland
  • Geschichte der Medizin im Nationalsozialismus
  • Geschichte der NS-Verfolgung von sozial Marginalisierten
  • Geschichte der NS-Zwangsarbeit

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • (mit Richard Kühl), Zwischen Hörsaal und Gerichtssaal. Hans Fleischhackers zweite Karriere nach 1945, in: Jens Kolata u.a. (Hrsg.): In Fleischhackers Händen. Wissenschaft, Politik und das 20. Jahrhundert, Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT 8, Tübingen 2015, S. 225–250.
  • Die Aktion »Arbeitsscheu Reich« in Württemberg und Hohenzollern. Eine Verhaftungsaktion der Gestapo aus regionaler Perspektive, in: Michael Becker/Dennis Bock/Henrike Illig (Hrsg.), Orte und Akteure im System der NS-Zwangslager. Ergebnisse des 18. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte nationalsozialistischer Konzentrationslager, Berlin 2015, S. 118–141.
  • Zwischen sozialistischer und nationalsozialistischer Eugenik. Friedrich Karl Scheumann und die Eheberatungsstelle Berlin-Prenzlauer Berg, in: Ludger Hermanns/Albrecht Hirschmüller (Hrsg.), Vom Sammeln, Bedenken und Deuten in Geschichte, Kunst und Psychoanalyse. Gerhard Fichtner zu Ehren, Jahrbuch der Psychoanalyse, Beiheft Nr. 25, Stuttgart 2013, S. 61–82.

Veröffentlichungsliste

Veröffentlichungen (pdf-Datei)

Jens Kolata M.A.

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

IG Farben-Haus
Q3, 5. OG, Raum 5.317

+49 (0)69 798 322-28
j.kolata(at)fritz-bauer-institut.de