Das Institut

Dr. Katharina Stengel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Katharina Stengel hat an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Mittlere und Neue Geschichte, Soziologie und Politische Wissenschaften studiert. 2012 wurde sie bei Prof. Dr. Constantin Goschler an der Ruhr-Universität Bochum promoviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut in Projekten zum ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess, zu Enteignung, Entschädigung und Restitution, zur Arbeit von Verfolgtenverbänden und Lagerkomitees. Von 2004 bis 2018 betreute sie die Wanderausstellung »Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945«. Darüber hinaus hat sie lokalhistorische Forschungen zur NS-Zeit betrieben. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, Leipzig, in dem in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut durchgeführten, seit 2014 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Forschungsprojekt »Opferzeugen in NS-Prozessen. Eine Analyse ihrer wechselhaften Rolle in sechzig Jahren Bundesrepublik«.


Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte und Wirkungsgeschichte des Holocaust
  • NS-Verfolgte in den Nachkriegsgesellschaften
  • Enteignung und »Wiedergutmachung«
  • Regionalgeschichte der NS-Judenverfolgung

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Hermann Langbein. Ein Auschwitz-Überlebender in den erinnerungspolitischen Konflikten der Nachkriegszeit, Frankfurt am Main, New York 2012.
  • Nationalsozialismus in der Schwalm 1930–1939, Marburg 2016.
  • (Hrsg., mit Werner Konitzer), Opfer als Akteure. Interventionen ehemaliger NS-Verfolgter in der Nachkriegszeit, Jahrbuch zur Geschichte und Wirkung des Holocaust 2008, Frankfurt am Main, New York 2008.
Dr. Katharina Stengel

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

+49 (0)69 798 322-30
k.stengel(at)fritz-bauer-institut.de