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Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz

Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus



Aktuelle Ausstellungsstation

Samstag, 24. März bis Dienstag, 31. Juli 2018
Erinnerungsort Topf & Söhne
Sorbenweg 7, 99099 Erfurt

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, 10:00–18:00 Uhr

Veranstalter
Stadtverwaltung Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne

Kontakt
Erinnerungsort Topf & Söhne
Dr. Annegret Schüle, Leiterin
Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Tel.: 0361.655-1681
topfundsoehne(at)erfurt.de
www.topfundsoehne.de/ts/de/service/aktuelles/ausstellungen/2018/128564.html


Ausstellungsstation in Vorbereitung

Montag, 7. Januar bis Mitte März 2019
Veranstalter: Stadtarchiv Dortmund
Märkische Straße 14
44122 Dortmund
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50
44147 Dortmund


Frühere Ausstellungsstationen Freitag, 27. Januar bis Freitag, 16. Februar 2018
Erstpräsentation der überarbeiteten Ausstellung im Rahmenprogramm zum
»Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«
Goethe-Universität Frankfurt am Main, im Foyer des Präsidiumsgebäudes



Blick in die Ausstellung, Foto: Funkelbach
Der Chemiekonzern I.G. Farben ließ ab 1941 in unmittelbarer Nähe zu dem Konzentrationslager Auschwitz die größte chemische Fabrik Osteuropas bauen. Sie sollte zugleich ein Baustein der »Germanisierung« der Region werden. Neben deutschen Fachkräften setzte das Unternehmen auf der riesigen Baustelle Tausende von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Europa ein. Für die zunehmende Zahl von KZ-Häftlingen errichteten der Konzern und die SS 1942 das firmeneigene KZ Buna-Monowitz. Tausende Menschen kamen durch die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig waren. Die Ausstellung zeichnet die Entstehung, den Alltag und die Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach. Historische Fotografien dokumentieren die Perspektive der SS und der I.G. Farben auf der Baustelle und im Lageralltag. Sie wurden angefertigt anlässlich eines Besuches des Reichsführers der SS, Heinrich Himmler, am 17. und 18. Juli 1942. Die Fotografien werden kontrastiert mit autobiographischen Texten von Überlebenden, darunter Primo Levi, Eli Wiesel, Jean Améry und Paul Steinberg, sowie den Aussagen von Überlebenden in den Nachkriegsprozessen. Informationen zu den Gerichtsverfahren in der Nachkriegszeit und den Bemühungen der Überlebenden um Entschädigung nach 1945 beschließen die Ausstellung.

Neugestaltung der Ausstellung

im Auftrag des Fritz Bauer Instituts, Frankfurt am Main
Direktorin des Fritz Bauer Instituts: Prof. Dr. Sybille Steinbacher
Kuratorin: Dr. Nassrin Sadeghi
Projektleitung: Gottfried Kößler
Wissenschaftliche Beratung: Werner Renz
Verwaltung und Projektmanagement: Manuela Ritzheim
Gestaltung: Funkelbach. Büro für Architektur und Grafik, Leipzig

Reader zur Vorbereitung auf die Ausstellung

Materialienmappe Buna-Monowitz (pdf-Datei, 3.063 kb)

Website des Norbert-Wollheim-Memorials

mit umfangreichem Informationsmaterial und
24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna-Monowitz
www.wollheim-memorial.de

Zur Geschichte der Ausstellung
Die ursprüngliche Fassung der Ausstellung Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna/Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus entstand anlässlich des weltweiten Treffens der Überlebenden von Buna-Monowitz im ehemaligen Verwaltungsgebäude der IG Farbenindustrie, auf dem heutigen Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main, vom 20. bis 22. Oktober 1998. Sie wurde unterstützt von der Conference on Jewish Material Claims Against Germany, New York. Konzeption: Gottfried Kößler, Recherche: Werner Renz, Gestaltung: Werner Lott. Die Wanderausstellung war in dieser Form bis Ende 2015 im Verleih.


Ausstellungsausleihe


Unsere Wanderausstellungen können gegen Gebühr ausgeliehen werden. Das Institut berät bei der Organisation von Begleitveranstaltungen und ist bei der Herstellung von Kontakten und der Suche nach geeigneten Referenten behilflich.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-33
m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de


 
Fritz Bauer Institut • Norbert-Wollheim-Platz 1 • 60323 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69 79 83 22 40 • Telefax: 0 69 79 83 22 41 • Email: info(at)fritz-bauer-institut.de