Fritz Bauer Institut

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt

NS-Verbrechen vor Gericht


Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickart.



Aktuelle Ausstellungsstation

Donnerstag, 15. März bis Sonntag, 3. Juni 2018
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Bayernstr. 110, 90478 Nürnberg
https://museen.nuernberg.de/dokuzentrum/kalender-details/ausstellung-fritz-bauer-1432

Dies ist die 9. Station der Wanderausstellung,
weitere Ausstellungsorte sind in Vorbereitung.


Bisherige Ausstellungsstationen

Donnerstag, 10. April bis Sonntag, 7. September 2014
Jüdisches Museum Frankfurt am Main
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt (pdf-Datei)

Dienstag, 9. Dezember 2014 bis Sonntag, 15. Februar 2015

Thüringer Landtag, Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt
In Kooperation mit dem Thüringer Justizministerium
Informationen zur Ausstellungsstation Erfurt (pdf-Datei)
Ausstellungsflyer Erfurt (pdf-Datei)

Donnerstag, 26. Februar bis Freitag, 17. April 2015
Landgericht Heidelberg, Kurfürsten-Anlage 15, 69115 Heidelberg
In Kooperation mit dem Justizministerium Baden-Württemberg
Ausstellungsflyer Heidelberg (pdf-Datei)

Donnerstag, 7. Mai bis Freitag, 26. Juni 2015
Landgericht Tübingen, Doblerstr. 14, 72074 Tübingen
In Kooperation mit dem Justizministerium Baden-Württemberg
Ausstellungsflyer Tübingen (pdf-Datei)
Ausstellungseröffnung Tübingen (pdf-Datei)

Mittwoch, 27. Januar bis Montag, 28. März 2016
Museum zur Geschichte von Christen und Juden, Schloss Großlaupheim,
Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15, 88471 Laupheim
Ausstellungsflyer Laupheim (pdf-Datei)

Donnerstag, 21. April bis Sonntag, 21. August 2016
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln
Ausstellungsstation Köln (pdf-Datei)

Donnestag, 9. März bis Mittwoch, 28. Juni 2017
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden
Ausstellungsflyer Dresden (pdf-Datei)
Eröffnungsrede von Monika Boll (pdf-Datei)

Sonntag, 15. Oktober 2017 bis 25. Februar 2018
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Eröffnungsrede von Werner Renz (pdf-Datei)



Zur Ausstellung

Fritz Bauer gehört zu den juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben.
Die Ausstellung nimmt den Prozess, der sich 2013 zum fünfzigsten Mal jährte, zum Anlass, Fritz Bauer einem größeren Publikum vorzustellen.
Bauers Leben blieb nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse, die ihn auch persönlich betrafen. Als Jude blieb Fritz Bauer vom Antisemitismus nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten für 13 Jahre ins Exil. Als Generalstaatsanwalt hat er das überkommene Bild dieses Amtes revolutioniert. Nicht der Gehorsam der Bürger gegenüber dem Staat stand im Vordergrund. Bauer verstand sich stets als Vertreter der Menschenwürde vor allem auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg der Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik.

Kuratoren der Ausstellung
Monika Boll (Fritz Bauer Institut),
Konzeption und Aufbau der Erstausstellung in Frankfurt
Erik Riedel (Jüdisches Museum Frankfurt am Main),
Betreuung der Wanderausstellung


Ausstellungsausleihe

Unsere Wanderausstellungen können gegen Gebühr ausgeliehen werden. Das Institut berät bei der Organisation von Begleitveranstaltungen und ist bei der Herstellung von Kontakten und der Suche nach geeigneten Referenten behilflich. Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen und ein Ausstellungsangebot zu.

Kontakt
Manuela Ritzheim
Tel.: 069.798 322-33
m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de

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Fritz Bauer: Passfoto aus seinem
schwedischen Pass, ausgestellt am
13. November 1943 in Stockholm.
Fritz Bauer in seinem Amtszimmer im Frankfurter Landgericht, 1965
Foto: Stefan Moses, München  

Publikationen zur Ausstellung

Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Fritz Backhaus, Monika Boll,
Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.
NS-Verbrechen vor Gericht

Frankfurt am Main, New York:
Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90
ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe, Band 32
Fritz Bauer Institut (Hrsg.)
Fritz Bauer. Gespräche, Interviews
und Reden aus den Fernseharchiven
1961‒1968

Redaktion: Bettina Schulte Strathaus
Absolut MEDIEN, Berlin 2014
2 DVDs, 298 Min., s/w, € 19,90
ISBN: 978-3-8488-4017-5
Digitale Medien

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Letzte Änderung: 09. März 2018

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