Veranstaltungen & Ausstellungen

Auschwitz-Prozess 4 Ks 2/63 Frankfurt am Main

Historisch-dokumentarische Ausstellung des Fritz Bauer Instituts

Die Ausstellung und der umfangreiche Katalog behandeln alle Kapitel des Holocaust, angefangen von einer »Chronik der Verfolgung 1933–1945« über eine Einordnung der Prozesse von Nürnberg, Warschau (gegen Rudolf Höß) und Jerusalem (gegen Adolf Eichmann) bis hin zur Frage der Täter- und Gehilfenschaft sowie der Rekonstruktion des Auschwitz-Prozesses am Beispiel von sieben Angeklagten. Großen Raum nimmt die Wirkungsgeschichte des Prozesses in der Philosophie, Literatur und Publizistik ein.

Ausstellung und Katalog werden gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (Berlin), die Bundeszentrale für politische Bildung (Bonn), das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main, die Johann Wolfgang Goethe-Universität (Frankfurt am Main), die Conference on Jewish Material Claims Against Germany, Inc. (New York), den Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. (Frankfurt am Main) und die Saalbau GmbH (Frankfurt am Main).


Ausstellungskatalog

Auschwitz-Prozess 4 Ks 2/63 Frankfurt am Main
Herausgegeben von Irmtrud Wojak im Auftrag des Fritz Bauer Instituts
Köln: Snoeck, 2004, 872 S., 100 farb. und 800 s/w Abb., Klappenbroschur, € 49,80
ISBN 3-936859-08-6

Digitale Edition des Tonbandmitschnitts der Hauptverhandlung und der Urteilsverkündung des Frankfurter Auschwitz-Prozesses

Das Fritz Bauer Institut hat im Rahmen eines Forschungsprojekts die 430 Stunden Tonbandmitschnitt, der Aussagen von Zeugen in elf Sprachen enthält, transkribiert und verschlagwortet. Die Forschungsergebnuisse wurden als DVD und als Website zugänglich gemacht.

DVD

Der Auschwitz-Prozess. Tonbandmitschnitte, Protokolle und Dokumente
Hrsg. vom Fritz Bauer Institut und dem Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau
Berlin: Directmedia Verlag, 2004, Die Digitale Bibliothek 101, DVD-ROM, ca. 80.000 S., € 45,–
ISBN 3-89853-501-0

Website

Tonbandmitschnitt des 1. Frankfurter Auschwitz-Prozesses
Mitschnitt der Zeugenvernehmungen in der »Strafsache gegen Mulka u.a.« vor dem Landgericht Frankfurt am Main (1963–1965)
Herausgeber: Fritz Bauer Institut in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Hauptstaatsarchiv, Wiesbaden und der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv (DRA)
Projektleitung: Werner Renz
www.auschwitz-prozess.de


Ausstellungsstationen

28. März bis 23. Mai 2004, Haus Gallus, Frankfurt am Main
26. Oktober bis 19. Dezember 2004, Martin-Gropius-Bau, Berlin
10. Mai bis 27. Juli 2007, Justizpalast in München
26. Januar bis 25. Februar 2009, Niedersächsischer Landtag in Hannover


Eine Ausstellung
des Fritz Bauer Instituts

Konzeption und Realisation
Dr. Irmtrud Wojak

Kurator
Erno Vroonen

Rezeption des Prozesses in der Literatur, Philosophie und Publizistik
Dr. Marcel Atze

Wissenschaftliche Mitarbeit und Projektassistenz
Dagi Knellessen

Pädagogische Beratung und Begleitmaterial
Gottfried Kößler, Monica Kingreen

Filmographie und Filmisches Begleitprogramm
Ronny Loewy

Wissenschaftliche Beratung
Prof. Dr. Joachim Perels (Universität Hannover),
Prof. Dr. Friedrich P. Kahlenberg (Präsident des Bundesarchivs a. D., Koblenz/Berlin-Potsdam)

Ausstellungsarchitektur
Architekturbüro Holger Wallat und Anna Marita Lang, Frankfurt am Main


Die Ausstellung ist nicht mehr im Verleih.