Fritz Bauer Institut

Wissenschaftlicher Beirat

Wissenschaftlicher Beirat des Fritz Bauer Instituts

Prof. Dr. Wolfgang Benz
(Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin)

Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Politischen Wissenschaft in Frankfurt am Main, Kiel und München, Promotion 1969. Von 1969 bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte (München), ab 1990 Professor für Geschichte an der TU Berlin und Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung, im Oktober 2010 wurde Wolfgang Benz emeritiert.


Prof. Dr. Dan Diner
(Hebrew University of Jerusalem / Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig)

Studium der Rechtswissenschaft, Geschichte und Philosophie, Promotion 1973, Habilitation 1980. Professor an den Universitäten Odense/Dänemark, Essen und Tel Aviv, von 1994 bis 1999 Direktor des Instituts für deutsche Geschichte an der Tel Aviv University. Seit 1999 Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig, Professor an der Hebrew University of Jerusalem/Israel.


Prof. Dr. Moritz Epple
stellvertretender Vorsitzender
(Goethe-Universität Frankfurt am Main)


Studium der Physik, Mathematik und Philosophie an der Universität Tübingen, Studienabschluss im Jahr 1987 (Physik-Diplom, Staatsexamen Philosophie und Physik), 1991 Promotion in mathematischer Physik, 1998 Habilitation im Fach Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften. Forschungsaufenthalte in Bonn (Mathematisches Institut), Cambridge, Mass. (Dibner Institute for the History of Science and Technology, MIT) und Berlin (Forschungsprogramm „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“ der Max-Planck-Gesellschaft). Von 2000 bis 2002 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Ruf an die Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaften und Technik) im Jahr 2001. Seit Oktober 2003 Leiter der Arbeitsgruppe Wissenschaftsgeschichte am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.


Prof. Dr. Atina Grossmann
(Faculty of Humanities and Social Sciences, The Cooper Union, New York)

Studium der Geschichte, Promotion 1984 an der Rutgers University (The State University of New Jersey), von 1988 bis 1999 Lehrtätigkeit an der Columbia University in the City of New York, seit 1996 Professorin für Moderne Europäische Geschichte, The Cooper Union for the Advancement of Science and Art, New York.


Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber
(Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt am Main)

Studium der Medizin, Klinischen Psychologie und Germanistik an der Universität Zürich, Promotion 1980, Habilitation 1989. Psychoanalytikerin und Lehranalytikerin (DPV/IPV). Seit 1988 Professur für Psychoanalyse am Fachbereich 1 (Erziehungs- und Humanwissenschaften) der Universität Kassel, seit 2002 Gastprofessorin am University College London, seit 2002 Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts und Leiterin des Forschungsschwerpunkts „Theoretische und empirisch/experimentelle psychoanalytische Grundlagenforschung“.


Prof. Dr. Gisela Miller-Kipp
(Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Studium der Erziehungswissenschaft, Philosophie, Geschichte/Politik, Anglistik an der Universität zu Köln, 1975 Promotion zum Dr. phil. (Universität Köln), 1992 Habilitation und venia legendi für das Fach „Allgemeine Pädagogik. Von 1976 bis 1996 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Privatdozentin im Fachbereich Pädagogik der Universität der Bundeswehr Hamburg. 1996 Berufung auf den Lehrstuhl für „Allgemeine Pädagogik einschließlich der Historischen Pädagogik und der Pädagogischen Anthropologie“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.


Krystyna Oleksy, M.A.
(Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau/Państwowe Muzeum Auschwitz-Birkenau)

Seit 1980 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Pädagogischen Abteilung des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau, seit 1990 Vize-Direktorin des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau in Oświęcim.


Prof. Dr. Walter H. Pehle
(Verlagslektor und Historiker, Dreieich-Buchschlag)

Geb. 1941; Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Köln, Bonn und Düsseldorf, Promotion bei Wolfgang J. Mommsen. Von 1976 bis 2011 verantwortlicher Lektor für Geschichtswissenschaft im S. Fischer Verlag und Fischer Taschenbuch Verlag. Herausgeber der 1977 begründeten Buchreihe „Die Zeit des Nationalsozialismus“ (sog. „Schwarze Reihe“) im Fischer Taschenbuch Verlag. Seit 1990 Lehrbeauftragter an der Universität Innsbruck, seit 2003 Honorarprofessor an der Universität Innsbruck, Institut für Zeitgeschichte. Auszeichnungen: Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main im Jahr 1997; Bundesverdienstkreuzes am Bande im Jahr 2001; Bundesverdienstkreuz 1. Klasse im Jahr 2007.


Prof. Dr. Joachim Rückert
Vorsitzender
(Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Studium der Jurisprudenz, Geschichte und Philosophie in Berlin, Tübingen und München 1964–1968, 1970 der Verwaltungswissenschaften in Speyer; juristische Staatsexamina 1969 und 1973, Promotion 1972 in München, Habilitation 1982. Von 1982 bis 1993 Professor für Zivilrecht und Rechtsgeschichte an der Leibniz Universität Hannover, seit 1993 am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 1993–1998 Stiftungslehrstuhl für Juristische Zeitgeschichte und Zivilrecht, ab 1998 Lehrstuhl für Neuere Rechtsgeschichte, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit, Juristische Zeitgeschichte, Zivilrecht und Rechtsphilosophie.


Prof. Dr. Peter Steinbach
(Universität Mannheim)

Studium der Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft in Marburg von 1968 bis 1972, Staatsexamen 1972, Promotion an der Philipps-Universität Marburg im Fach Mittlere und Neuere Geschichte1973, Assistenz-Professor an der Freien Universität Berlin 1974–1978, Habilitation 1979. Von 1982 bis 1992 Professor für historische und theoretische Grundlagen der Politik an der Universität Passau, seit 1983 wissenschaftlicher Leiter der ständigen Ausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ in Berlin, seit 1989 wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin. Von 1992 bis 2001 Professor für Historische Grundlagen der Politik am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft/FU Berlin, 2001 bis 2007 Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Karlsruhe (TH), seit 2007 an der Universität Mannheim.


Prof. Dr. Michael Stolleis
(Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Studium der Rechtswissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte in Heidelberg und Würzburg, 1. juristisches Staatsexamen 1965, Promotion in München1967, 2. juristisches Staatsexamen in München1969, Habilitation in München für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, Neuere Rechtsgeschichte und Kirchenrecht 1973. 1974 Berufung nach Frankfurt am Main auf einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Ernennung zum wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und zum Direktor am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main 1991, 2006 Emeritierung.
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60323 Frankfurt am Main

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Telefax: +49 (0)69.798 322-41
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Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
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Letzte Änderung: 20. September 2012

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