Fritz Bauer Institut

Wissenschaftliche Reihe

Wissenschaftliche Reihe



Seit Frühjahr 1996 gibt das Fritz Bauer Institut eine Wissenschaftliche Reihe heraus, in der Sammelbände und Monographien zu verschiedenen Aspekten der Geschichte und Wirkungsgeschichte des Holocaust veröffentlicht werden.


Franziska Krah
»Ein Ungeheuer, das wenigstens theoretisch besiegt sein muß«
Pioniere der Antisemitismusforschung in Deutschland

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2016
ca. 480 S., Hardcover gebunden, € 39,95
EAN 978-3-593-50624-1
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 29
Auch als E-Book erhältlich
Erscheinungstermin: 8. Dezember 2016

Was und von wem wurde mit wissenschaftlichem Anspruch während des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts über Antisemitismus in Deutschland gearbeitet und geschrieben? Welche Ansätze bot die frühe Antisemitismusforschung? Das sind die Leitfragen dieser Studie, die ein Stück Kulturund Wissenschaftsgeschichte zugleich bietet. Darüber hinaus schlägt das Buch einen Bogen zur Geschichte des Abwehrkampfs gegen den Antisemitismus bis 1933. Das Fazit: Bereits in der Weimarer Republik existierte ein tiefergehendes Wissen über den Antisemitismus, das jedoch für den Abwehrkampf gegen antisemitische und völkische Bewegungen wenig Perspektiven bieten konnte.

Franziska Krah promovierte am Lehrstuhl für deutsch-jüdische Geschichte der Universität Potsdam.


Jenny Hestermann
Inszenierte Versöhnung
Reisediplomatie und die deutsch-israelischen
Beziehungen von 1957 bis 1984

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2016
290 S., Hardcover gebunden, € 29,95
EAN 978-3-593-50615-9
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 28
Auch als E-Book erhältlich

Rezension von Gerd Kühling,
Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Berlin
www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-26486

In den 1960er-Jahren präsentierten sich deutsche Politiker auf »privaten Pilgerreisen« in Israel als Vertreter eines moralisch erneuerten Deutschlands. Nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen (1965) belegten die nun offiziellen Reisen den deutschen Anspruch auf »Normalisierung«; die israelische Regierung dagegen bestand in den Gesprächen auf der besonderen moralischen Verantwortung der Deutschen. Hinter den Kulissen verstanden beide Seiten von Beginn an ihre Wiederannäherung als ein pragmatisches Projekt. Die Studie analysiert umfassend, wie die Wiederannäherung nach dem Zivilisationsbruch der NS-Diktatur in die Rhetorik von Moral und Versöhnung gekleidet wurde.

Jenny Hestermann,
Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut.


Isabell Trommer
Rechtfertigung und Entlastung
Albert Speer in der Bundesrepublik

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2016
367 S., Hardcover gebunden, € 34,90
EAN 978-3-593-50529-9
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 27
Auch als E-Book erhältlich

Rezension von Heinrich Schwendemann,
Historisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-25978

»Vortreffliche Studie über die wissenschaftliche und mediale Auseinandersetzung mit dem Star-Zeitzeugen.«
Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Juli 2016

Mit der Entlassung Albert Speers aus dem Spandauer Kriegsverbrechergefängnis am 1. Oktober 1966 beginnt eine der erstaunlichsten Geschichten der Nachkriegszeit: Bis zu seinem Tod am 1. September 1981 war der einstige Architekt und Rüstungsminister Hitlers ein Entlastungszeuge in der Bundesrepublik Deutschland und ein Zeitzeuge in der Welt. Seine »Erinnerungen« (1969) und seine »Spandauer Tagebücher« (1975) waren in den Medien und Buchhandlungen überragende Erfolge. In ihrer Studie untersucht Isabell Trommer die Wahrnehmung Speers in der deutschen Öffentlichkeit von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen dabei Rechtfertigungsdiskurse, die nicht nur den Umgang mit Speer selbst geprägt haben, sondern auch viel über das Verhältnis der Bundesrepublik zum Nationalsozialismus und die Grundzüge ihrer politischen Kultur verraten.

Isabell Trommer, Dr. phil., studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Hamburg. Sie arbeitet als Lektorin.


Birgit Erdle, Werner Konitzer (Hrsg.)
Theorien über Judenhass – eine Denkgeschichte.
Kommentierte Quellenedition (1781–1931)

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2015
362 S., Hardcover gebunden, € 39,90
EAN 978-3-593-50470-4
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 26
Auch als E-Book erhältlich

Wie hat man – vom späten 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert – über den Antisemitismus nachgedacht? Diese Anthologie dokumentiert signifikante, oft vergessene Quellentexte, die sich mit dem Phänomen des Judenhasses auseinandersetzen und es theoretisch zu erklären versuchen. Sie zeigt die Erkenntnisarbeit, die in den zumeist von jüdischen Autoren verfassten Texten steckt, und macht die Anstrengung deutlich, die darin liegt, dass diese Reflexionen in den nichtjüdischen Zeitgenossen oft kein intellektuelles Gegenüber fanden. Jeder der abgedruckten Quellentexte wird von einem kommentierenden Artikel begleitet, der biografische und werkgeschichtliche Zusammenhänge beleuchtet und die Besonderheit der jeweiligen historischen Erfahrung herausstellt.

Mit Texten von Saul Ascher, Oskar Baum, Constantin Brunner, Hermann Cohen, Christian Wilhelm Dohm, David Friedländer, Heinrich Heine, Karl Marx, Max Wiener, Felix Weltsch und Arnold Zweig

Birgit Erdle, Prof. Dr., ist Walter Benjamin Visiting Professor an der Hebrew University in Jerusalem. 2011/2012 war sie Gastprofessorin am Fritz Bauer Institut.

Werner Konitzer, apl. Prof. Dr., ist kommissarischer Direktor des Fritz Bauer Instituts und Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Privatdozent an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und Vertrauensdozent der Heinrich-Böll-Stiftung.


Werner Renz (Hrsg.)
»Von Gott und der Welt verlassen«
Fritz Bauers Briefe an Thomas Harlan

Mit Einführungen und Anmerkungen von Werner Renz und Jean-Pierre Stephan
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2015
300 S., gebunden, 24 s/w-Fotos, € 29,90
EAN 978-3-593-50468-1
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 25
Auch als E-Book erhältlich

Fritz Bauer (1903–1968), Jude, Sozialdemokrat, Justizjurist, von den Nazis 1936 aus dem Land getrieben, 1949 aus dem Exil zurückgekehrt, um am Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens tatkräftig mitzuwirken, setzte seine Hoffnungen auf die jungen Generationen. Sein besonderes Interesse galt der Kunst, von der er sich eine große erzieherische Wirkung auf die Deutschen nach Hitler versprach. In Thomas Harlan (1929–2010), dem rebellischen Sohn des Nazi-Regisseurs Veit Harlan (1899–1964), der sich zeitlebens künstlerisch an der NS-Vergangenheit abarbeitete, sah Bauer ein Vorbild für die deutsche Jugend. Bauer pflegte in den 1960er Jahren eine intensive Freundschaft mit Harlan und unterstützte den Schriftsteller nach Kräften. Fritz Bauers Briefe an Harlan sind ein Zeugnis der condition humaine, der gelebten Mitmenschlichkeit eines Juristen, der sein Amt als Stütze und Bürde zugleich empfand und der einmal an eine Freundin, die Gefangenenbetreuerin Birgitta Wolf, schrieb, er trage seinen Titel Generalstaatsanwalt nur mit Abscheu.

Werner Renz, M.A., Germanistik- und Philosophie-Studium in Frankfurt am Main, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, Leiter der Abteilung Archiv und Bibliothek, Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, Geschichte des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, zahlreiche Veröffentlichungen dazu.


Katharina Rauschenberger, Werner Renz (Hrsg.)
Henry Ormond – Anwalt der Opfer
Plädoyers in NS-Prozessen

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2015
364 S., 27 Abb., € 34,90, EAN 978-3-593-50282-3
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 24
Gefördert vom Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. (AsKI)
Auch als E-Book erhältlich

Der Jurist Henry Ormond eröffnete 1950 in Frankfurt am Main eine Rechtsanwaltskanzlei und vertrat viele Überlebende des Holocaust in prominenten Prozessen. Seine Plädoyers sind historische Lehrstücke in beinahe literarischer Qualität. Im Prozess Norbert Wollheims gegen die I.G. Farbenindustrie AG i.L. wies er dem Unternehmen nach, im Werk I.G. Auschwitz Zwangsarbeit durch Auschwitz-Häftlinge organisiert zu haben. Durch den Musterprozess erzwang Ormond einen Vergleich mit der I.G. Farben, der vielen Zwangsarbeitern des konzerneigenen KZ Buna-Monowitz zu einer Entschädigungszahlung verhalf. Im ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess vertrat Ormond 15 Nebenkläger und brachte durch die Ladung ausgewählter Zeugen, die die Massenverbrechen bekunden konnten, die »Stimme der Opfer zu Gehör«. Im Prozess gegen die Mitarbeiter von Adolf Eichmann in Budapest, Otto Hunsche und Hermann Krumey, führte er zentral die Rolle der Schreibtischtäter als Mitwirkende am Holocaust vor. Durch die Revision der Nebenklage wurde das skandalöse Urteil vom Februar 1965 durch den Bundesgerichtshof aufgehoben. In der Neuverhandlung 1968/1969 verhängte das Landgericht harte Strafen gegen die NS-Verbrecher.
Die Quellensammlung ist ein Lesebuch zur bundesdeutschen Rechtsgeschichte. Sie stellt einen jüdischen Rückkehrer vor, dessen Biographie einzigartig und gleichzeitig typisch für die deutsche Nachkriegsgeschichte ist.

Katharina Rauschenberger, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Programmkoordinatorin des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, sowie Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Werner Renz, M.A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, er leitet das Archiv und die Bibliothek des Instituts. Arbeitsschwerpunkte:
Geschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, Geschichte des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, zahlreiche Veröffentlichungen dazu.


Jörg Osterloh, Harald Wixforth (Hrsg.)
Unternehmer und NS-Verbrechen.
Wirtschaftseliten im »Dritten Reich« und in der Bundesrepublik Deutschland

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014
416 S., 15 sw.-Abb., € 34,90
EAN 9783593399799
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 23
Auch als E-Book erhältlich

Die Verbrechen, an denen Unternehmer im »Dritten Reich« beteiligt waren, reichen von heiklen Rüstungsgeschäften und Transaktionen zur wirtschaftlichen Ausbeutung der besetzten Gebiete über die skrupellose Ausnutzung von Zwangsarbeit bis hin zur Verfolgung, Ausplünderung und Ermordung der europäischen Juden. Wie aber gingen Unternehmer, die sich bereitwillig auch auf die rassistisch motivierten Ziele der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik eingelassen hatten, nach 1945 mit ihrem »Erfolg« im »Dritten Reich« um? Verdrängten sie ihr hohes Maß an Kollaboration und Anpassung oder arbeiteten sie es bewusst auf? Welche Verhaltensweisen und welche Rechtfertigungsmuster lassen sich hierbei erkennen? Wie erlebten jüdische Unternehmer ihre Ausschaltung aus dem Wirtschaftsleben und die Judenverfolgung? Welche Erfahrungen machten sie bei der »Wiedergutmachung« nach 1945?

Aus dem Inhalt
Martin Münzel: Die jüdischen Mitglieder der ökonomischen Elite Frankfurts nach 1933. Aspekte der Ausschaltung aus dem Wirtschaftsbürgertum des NS-Staats
Benno Nietzel: Verfolgung, Beraubung und der Kampf um die Erinnerung. Jüdische Unternehmer aus Frankfurt am Main zwischen Nationalsozialismus und Nachkriegszeit
Lars-Dieter Leisner: Von Entrechteten zu Berechtigten? Die Restitution des Juden in Bremen entzogenen Umzugsguts aus der Perspektive der Opfer
Thomas Urban: »Wendig sein und anpassen!« Robert Kabelac und die Leitung der Bremer Vulkan-Werft im Zweiten Weltkrieg
Ralf Banken: »Vergangenheitsbewältigung« im Degussa-Konzern. Der lange Weg von der Verdrängung zur vollständigen Aufarbeitung
Stephan H. Lindner: Schatten der Vergangenheit oder personeller Neubeginn? Die Farbwerke Hoechst nach dem Zweiten Weltkrieg
Sebastian Brünger: Der Vergangenheit eine Form geben. Mentale Kontinuitäten nach 1945 am Beispiel des IG-Farben-Prozesses und Fritz ter Meers
Lutz Budrass: Der Preis des Fortschritts. Ernst Heinkels Meistererzählung über die Tradition der deutschen Luftfahrtindustrie
Christopher Kopper: Hjalmar Schacht und seine »Vergangenheitsbewältigung« in der frühen Bundesrepublik
Harald Wixforth: Ein Bankier während und nach dem Holocaust. Die wechselvolle Karriere des Hugo Ratzmann
Harald Wixforth: A Man for All Seasons Revisited? Anmerkungen zu Hermann
Josef Abs und seiner Rolle während und nach der NS-Zeit
Sven Keller, Jürgen Finger: Der Bielefelder Kunsthallenstreit 1968. Mäzenatentum, Memoria und NS-Vergangenheit im Hause Oetker
Henning Borggräfe: Deutsche Unternehmen und das Erbe der NS-Zwangsarbeit. Verlauf und Folgen des Streits um Entschädigung seit den 1990er Jahren

Jörg Osterloh, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main.
Harald Wixforth, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte an der Universität Bochum.


Raphael Gross, Werner Renz (Hrsg.):
Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965)
Kommentierte Quellenedition

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2013
1.402 S., Hardcover, gebunden, Edition in zwei Teilbänden, € 78,–
EAN 9783593399607
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 22

Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess war das bedeutendste NS-Verfahren in der Bundesrepublik Deutschland. 2013 jährt sich die »Strafsache gegen Mulka u. a.« zum 50. Mal. Die in der zweibändigen Edition publizierten Quellen (Anklageschrift, Eröffnungsbeschluss, Urteil, Revisionsurteil des Bundesgerichtshofs, Urteil in der Neuverhandlung gegen Franz Lucas), mit historischen Anmerkungen und juristischen Erläuterungen versehen, geben Aufschluss über die Anstrengung der Strafjustiz, in einem rechtsstaatlichen Verfahren die individuelle Schuld der Beteiligten am nationalsozialistischen Völkermord nachzuweisen. In einführenden Abhandlungen legen Sybille Steinbacher (Wien) und Devin O. Pendas (Boston) die Geschichte des Lagers und des Prozesses dar.

Raphael Gross ist Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt, des Fritz Bauer Instituts und des Leo Baeck Institute London sowie Reader in Queen Mary, Universität London.
Werner Renz
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut.


Katharina Stengel:
Hermann Langbein.
Ein Auschwitz-Überlebender in den erinnerungspolitischen Konflikten der Nachkriegszeit

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2012,
641 S., gebunden, € 34,90
EAN 9783593397887
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 21

Das Leben Hermann Langbeins (1912–1995) war ein Leben in Extremen: Aufgewachsen in Wien, trat er 1933 der Kommunistischen Partei bei, nahm nach dem »Anschluss« Österreichs am Spanischen Bürgerkrieg teil und wurde 1941 von Frankreich nach Deutschland ausgeliefert. Er überlebte – im Widerstand engagiert – die Konzentrationslager Dachau und Auschwitz.

1954 wurde er Generalsekretär des Internationalen Auschwitz Komitees, das gegen große Widerstände versuchte, in der bundesdeutschen und österreichischen Gesellschaft eine Wahrnehmung der Verbrechen von Auschwitz durchzusetzen. Er engagierte sich für die Strafverfolgung der Täter, die Entschädigung der Opfer, die Erforschung der Lagergeschichte. Mit zunehmender Distanz zur Kommunistischen Partei geriet er zwischen die Fronten des Kalten Kriegs. Hermann Langbein trug maßgeblich zum Zustandekommen des Frankfurter Auschwitz-Prozesses bei und bezeugte seine Erinnerungen in Büchern wie »Menschen in Auschwitz«. Anhand bisher unausgewerteter Quellen zeichnet Katharina Stengel das Leben dieses Auschwitz-Überlebenden als politischem Akteur der Nachkriegszeit nach.

Katharina Stengel
, Studium der Mittleren und Neuen Geschichte, der Soziologie und Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, derzeit Doktorandin der Fritz Thyssen Stiftung am Fritz Bauer Institut.


Werner Renz (Hrsg.):
Interessen um Eichmann.
Israelische Justiz, deutsche Strafverfolgung und alte Kameradschaften

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2012, 332 S., € 34,90
EAN 9783593397504
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 20

Der Prozess gegen Adolf Eichmann 1961 vor dem Jerusalemer Bezirksgericht leitete fünfzehn Jahre nach dem Ende des »Dritten Reichs« die Ära der Zeugenschaft der Opfer ein. Dem Angeklagten Eichmann in seinem Glaskasten traten die Überlebenden des Holocaust gegenüber und bezeugten vor aller Welt die präzedenzlosen Verbrechen der Deutschen. In Bonn löste der Prozess Sorgen und Befürchtungen aus – die Adenauer-Regierung schickte zur Beobachtung des Verfahrens eine Delegation nach Israel. Die Autorinnen und Autoren beleuchten den Eichmann-Prozess in seinem zeithistorischen Kontext. Sie belegen erstmals die Teilfinanzierung der Verteidigung Eichmanns durch altnazistische Kreise und zeigen darüber hinaus aufgrund bisher unausgewerteter Quellen die Verflechtungen des Prozesses mit der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte.

Werner Renz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts.


Ronny Loewy, Katharina Rauschenberger (Hrsg.):
»Der Letzte der Ungerechten«
Der
»Judenälteste« Benjamin Murmelstein in Filmen 1942–1975
Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York, 2011, 208 S., 30 Abb., € 24,90
EAN 9783593394916
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 19

Mit Beiträgen von:
Ronny Loewy, Katharina Rauschenberger, Benjamin Murmelstein, Claude Lanzmann, Doron Rabinovici, Lisa hauff, Anna Hájková, Daniel Wildmann, Eva Strusková, Karel Margry und Hanno Loewy

Claude Lanzmann zeichnete für sein epochales Werk »Shoah« ein langes Gespräch mit dem Wiener Rabbiner Benjamin Murmelstein (1905–1989) auf, das er jedoch nicht in den Film aufnahm. Im Zentrum stand Murmelsteins ambivalente Rolle als hochrangiger Funktionär der von Adolf Eichmann kontrollierten Israelitischen Kultusgemeinde Wien in der NS-Zeit und als »Judenältester« des Ghettos Theresienstadt. Anhand von Lanzmanns Filmmaterial, zwei NS-Filmen von 1942/1944 sowie einem tschechischen Spielfilm von 1962 über Theresienstadt beleuchtet der Band die Darstellung und das Selbstbild Murmelsteins.
Darüber hinaus kommt Benjamin Murmelstein selbst zu Wort: In einem Auszug aus dem Lanzmann-Interview und einer Stellungnahme beschreibt er seine eigene Perspektive.

Ronny Loewy (1946–2012) war Mitarbeiter am Deutschen Filminstitut, Frankfurt am Main. Er war Initiator und Leiter des Projekts »Cinematographie des Holocaust« am Fritz Bauer Institut.
Dr. Katharina Rauschenberger ist Programmkoordinatorin des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.


Micha Brumlik, Karol Sauerland (Hrsg.):
Umdeuten, verschweigen, erinnern
Die späte Aufarbeitung des Holocaust in Osteuropa

Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York, 2010, 257 S., € 29,90
EAN 9783593392714
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 18

In Ost- und Mitteleuropa wurde der Holocaust lange aus der eigenen Geschichte verdrängt. Mit Ende des Kalten Krieges öffneten sich jedoch die bis dahin verschlossenen Archive. Damit ließ sich nicht länger leugnen, dass die Massenvernichtung der Juden ein wesentlicher Bestandteil nicht nur der deutschen Geschichte, sondern auch der vieler europäischer Staaten ist. Der Band zeigt, wie unter anderem in Polen, Rumänien und Litauen, aber auch in Ostdeutschland nach 1989 die Vergangenheit im Dritten Reich aufgearbeitet wurde. Dabei wird klar, dass die Erinnerungsarbeit vielfach noch in den Anfängen steckt.
Die Aufsätze für diesen Sammelband sind entstanden aus Beiträgen zur internationalen Konferenz „Die Nachgeschichte des Holocaust in Ost- und Mitteleuropa", 25. und 26. Juni 2004 in Frankfurt am Main, veranstaltet vom Fritz Bauer Institut in Zusammenarbeit mit der Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, konzipiert vom Inhaber der Gastprofessur (Wintersemester 2003/04, Sommersemester 2004), Prof. Dr. Karol Sauerland

Micha Brumlik ist Professor am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Universität Frankfurt.
Karol Sauerland lehrt deutsche Literatur und Ästhetik an den Universitäten von Warschau und Thorn.


Wolf Gruner, Jörg Osterloh (Hrsg.):
Das Großdeutsche Reich und die Juden.
Nationalsozialistische Verfolgung in den
angegliederten Gebieten
Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York, 2010, 438 S., € 39,90
EAN 978-3-59339168-7
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 17

Der Band beleuchtet erstmals systematisch die antijüdische Politik in den vom NS-Staat zwischen 1935 und 1940 „angegliederten“ Gebieten. Dazu zählten unter anderen die Saar, Österreich und das Memelgebiet wie auch Danzig-Westpreußen oder Luxemburg. Die Autoren untersuchen die Verfolgung in diesen Gebieten und ihre Auswirkungen auf die jüdische Bevölkerung: Welche Institutionen waren zu welchem Zeitpunkt für welche Maßnahmen verantwortlich? Wie verhielt sich die einheimische deutsche und nichtdeutsche Bevölkerung? Wie beeinflusste nicht zuletzt die Verfolgungspolitik die Bildung der von den Nationalsozialisten propagierten „Volksgemeinschaft“? Anstelle gleicher, von Berlin angeordneter Maßnahmen zeigen die Beiträge eigenständige Entwicklungen in den „angegliederten“ Gebieten, die oftmals auf die antijüdische Politik im Reich zurückwirkten.

Dr. Wolf Gruner hält den Shapell-Guerin Chair in Jewish Studies und ist Professor für Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles, USA.
Dr. Jörg Osterloh ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main.


Wolf Gruner and Jörg Osterloh (Eds.)
The Greater German Reich and the Jews
Nazi Persecution Policies in the Annexed Territories 1935–1945

(War and Genocide 20), New York, Oxford 2015;
434 pages, 21 illus., 3 tables; $120.00/£75.00
ISBN 978-1-78238-443-4

Between 1935 and 1940, the Nazis incorporated large portions of Europe into the German Reich. The contributors to this volume analyze the evolving anti-Jewish policies in the annexed territories and their impact on the Jewish population, as well as the attitudes and actions of non-Jews, Germans, and indigenous populations. They demonstrate that diverse anti-Jewish policies developed in the different territories, which in turn affected practices in other regions and even influenced Berlin’s decisions. Having these systematic studies together in one volume enables a comparison – based on the most recent research – between anti-Jewish policies in the areas annexed by the Nazi state. The results of this book call into question the common assumption that one central plan for persecution extended across Nazi-occupied Europe, shifting the focus onto differing regional German initiatives and illuminating the cooperation of indigenous institutions.

Aus dem Inhalt

›  Wolf Gruner/Jörg Osterloh: Introduction
›  Gerhard J. Teschner: Saar Region
›  Albert Lichtblau: Austria
›  Jörg Osterloh: Sudetenland
›  Wolf Gruner: Protectorate of Bohemia and Moravia
›  Ruth Leiserowitz: Memel Territory
›  Wolfgang Gippert: Danzig-West Prussia
›  Ingo Loose: Wartheland
›  Andreas Schulz: Zichenau
›  Sybille Steinbacher: East Upper Silesia
›  Christoph Brüll: Eupen-Malmedy
›  Marc Schoentgen: Luxembourg
›  Jean-Marc Dreyfus: Alsace-Lorraine
›  Wolf Gruner/Jörg Osterloh: Conclusion
›  Wolf Gruner/Jörg Osterloh: Review of the Literature and Research on the Individual Regions

Das Buch ist eine vollständig überarbeitete und aktualisierte englischsprachige Ausgabe des 2010 in der Wissenschaftlichen Reihe des Fritz Bauer Instituts erschienen Sammelbandes »Das Großdeutsche Reich und die Juden. Nationalsozialistische Verfolgung in den ›angegliederten‹ Gebieten«.
Die Übersetzung wurde ermöglicht durch eine großzügige Förderung im Rahmen des Programms »Geisteswissenschaften International«, durch die Fritz Thyssen Stiftung, die VG Wort, den Börsenverein des Deutschen Buchhandels und das Auswärtige Amt.

Prof. Dr. Wolf Gruner ist Shapell-Guerin Chair in Jewish Studies und Professor of History sowie Direktor des Shoah Foundation Center for Advanced Genocide Research an der University of Southern California, Los Angeles/USA.
Dr. Jörg Osterloh ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main.


Christoph Jahr:
Antisemitismus vor Gericht
Debatten über die juristische Ahndung judenfeindlicher Agitation in Deutschland (1879–1960)

Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York, 2011, 476 S., € 39,90
EAN 978-3-593-39058-1
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 16

Die immer neu aufflammende Diskussion, wie Rechtsextremismus zu bekämpfen sei, hat lange Tradition. Christoph Jahr untersucht, wie zwischen 1879 und 1960 antisemitische Diffamierungen geahndet wurden. Welche Reaktionen löste die jeweilige Ahndung in der Gesellschaft aus? Erkennbar wird, dass antisemitische Agitation mal als Straftat wahrgenommen wurde, mal lediglich moralische Empörung nach sich zog. Im Nationalsozialismus war antisemitische Agitation sogar das normativ erwünschte Verhalten. Christoph Jahr beleuchtet außerdem, inwieweit es notwendig bzw. erwünscht schien, die angefeindete Bevölkerungsgruppe vor Angriffen zu schützen, und wenn ja, warum und mit welchen Mitteln das geschehen sollte.

PD Dr. Christoph Jahr, geb. 1963, ist derzeit Inhaber einer Lehrdozentur zur europäischen und deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts am Historischen Seminar der Universität Heidelberg.
Publikationen: Gewöhnliche Soldaten. Desertion und Deserteure im deutschen und britischen Heer 1914–1918, Göttingen 1998; Die Berliner Universität in der NS-Zeit, Stuttgart 2005 (Mitherausgeber).


Katharina Stengel (Hrsg.):
Vor der Vernichtung.
Die staatliche Enteignung der Juden im Nationalsozialismus

Frankfurt am Main/New York: Campus Verlag, 2007, 336 S., € 24,90
ISBN: 3-593-38371-3, EAN 978-3-593-38371-2
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 15









Thomas Horstmann, Heike Litzinger (Hrsg.):
An den Grenzen des Rechts
Gespräche mit Juristen über die Verfolgung von NS-Verbrechen

Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York 2006, 233 S., € 19,90
ISBN 3-593-38014-5
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 14









Claudia Fröhlich:
Wider die Tabuisierung des Ungehorsams
Fritz Bauers Widerstandsbegriff und die Aufarbeitung von NS-Verbrechen

Campus Verlag, Frankfurt am Main/New York 2005, 430 S., € 39,90
ISBN 3-593-37874-4
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 13









Dariuš Zifonun:
Gedenken und Identität
Der deutsche Erinnerungsdiskurs

Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 2004, 262 S., € 32,90
ISBN 3-593-37618-0
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 12








Wolfgang Meseth, Frank-Olaf Radtke, Matthias Proske:
Schule und Nationalsozialismus
Anspruch und Grenzen des Geschichtsunterrichts

Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 2004, 327 S., € 37,90
ISBN 3-593-37617-2
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 11








Susanne Meinl, Jutta Zwilling:
Legalisierter Raub
Die Ausplünderung der Juden im Nationalsozialismus durch die Reichsfinanzverwaltung in Hessen

Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 2004, Hardcover, Fadenbindung, 748 S., € 44,90
ISBN 3-593-37612-1
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 10






Andrea Löw, Kerstin Robusch, Stefanie Walter (Hrsg.):
Deutsche – Juden – Polen.
Geschichte einer wechselvollen Beziehung im 20. Jahrhundert.

Festschrift für Hubert Schneider
Mit Unterstützung des Vereins zur Förderung der Erforschung der Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung e.V., der Ernst Ludwig Chambré-Stiftung zu Lich, des Kulturbüros der Stadt Bochum und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 2004, 276 S., € 34,90
ISBN 3-593-37515-X
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 9



Peter Krause:
Der Eichmann-Prozess in der deutschen Presse
Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 2002, 328 S., € 34,90
ISBN 3-593-37001-8
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 8









Irmtrud Wojak:
Über Eichmanns Memoiren
Ein kritischer Essay

Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 2001, fester Einband, 280 S., 16 Abb., € 25,50
ISBN 3-593-36381-X
Wissenschaftliche Reihe, Sonderband








Joachim Perels:
Das juristische Erbe des „Dritten Reiches"
Beschädigungen der demokratischen Rechtsordnung

Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 1999, 228 S., € 21,50
ISBN 3-593-36318-6
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 7









Stephan Braese, Holger Gehle, Doron Kiesel, Hanno Loewy (Hrsg.):
Deutsche Nachkriegsliteratur und der Holocaust

Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 1998, 417 S., € 24,90
ISBN 3-593-36092-6
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 6










Fritz Bauer:
Die Humanität der Rechtsordnung
Ausgewählte Schriften

Hg. von Joachim Perels und Irmtrud Wojak
Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 1998, 443 S., € 24,90
ISBN 3-593-35841-7
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 5








Detlef Hoffmann (Hrsg.):
Das Gedächtnis der Dinge
KZ-Relikte und KZ-Denkmäler 1945–
1995
Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 1998, Großformat, 352 S., ca. 400 Abb., € 51,–
ISBN 3-593-35445-4
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 4


Hanno Loewy, Bernhard Moltmann (Hrsg.):
Erlebnis – Gedächtnis – Sinn.
Authentische und konstruierte Erinnerung

Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 1996, 300 S., € 24,90
ISBN 3-593-35444-6
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 3


Jacqueline Giere (Hrsg.):
Die gesellschaftliche Konstruktion des Zigeuners.
Zur Genese eines Vorurteils
Hrsg. in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesverband Deutscher Sinti und Roma
Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 1996, 162 S., € 19,90
ISBN 3-593-35443-8
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 2


Hanno Loewy, Bettina Winter (Hrsg.):
NS-„Euthanasie vor Gericht.
Fritz Bauer und die Grenzen juristischer Bewältigung
Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 1996, 199 S., € 19,90
ISBN 3-593-35442-X
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 1
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Letzte Änderung: 30. November 2016

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