Fritz Bauer Institut

Veranstaltungen

Kalender des Fritz Bauer Instituts

Veranstaltungen Juni 2012

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Prof. Dr. Karl Christian Führer:
Prozesse gegen NS-Verbrechen und Thema Israel in der Bild-Zeitung

Dienstag, 05. Juni 2012, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.801
Begleitprogramm zur Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt am Main,
Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden, 15. März bis 29. Juli 2012.
Das Ausstellungsprojekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Fritz Bauer Institut und dem Jüdischen Museum Frankfurt.

Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Beitrag der Bild-Zeitung zu den juden- und israelfreundlichen Projekten des Verlegers Axel Springer und zeigt, dass diese Boulevardzeitung trotz ihres zweifelhaften Rufs gerade in den 1960er Jahren Themen aus der deutsch-jüdischen Vergangenheit auf eine Art und Weise präsentiert hat, die den Klischees vom »Revolverblatt« durchaus widerspricht bzw. diese revidiert.

Karl Christian Führer
ist außerplanmäßiger Professor am Historischen Seminar der Universität Hamburg. Seine Veröffentlichungen behandeln u.a. die Geschichte der Sozialpolitik, die Medien- und Kulturgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. 2008 erschien im Dölling und Galitz Verlag Hamburg die Studie Medienmetropole Hamburg. Mediale Öffentlichkeiten 1930–1960.

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Dr. Dmitrij Belkin
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-60
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: d.belkin(at)fritz-bauer-institut.de
Vortrag von Prof. Dr. Douglas G. Morris (New York):
Inside the Dual State: The Secret Life, Writings and Lawyering
of Ernst Fraenkel in Nazi Germany

Dienstag, 12. Juni 2012, 16:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, IG Farben-Haus, Raum 1.314 / Eisenhower-Raum
Vortrag in englischer Sprache

Leo Baeck Lecture Series 2012: »Jews and Justice«

Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Fritz Bauer Instituts, des Jüdischen Museums Frankfurt am Main und des Leo Baeck Institute London
In diesem Jahr ist das Thema der Leo Baeck Lecture Series »Jews and Justice«. Die Reihe beinhaltet Vorträge über deutsche Rechtstheoretiker, Schriftsteller und über den Zusammenhang von Recht und Religion. Es sollen verschiedene Konzepte von Gerechtigkeit und Recht diskutiert werden, ihre Beziehungen zu realen politischen und historischen Verhältnissen und mögliche rechtliche und politische Konflikte, die daraus hervorgingen.
 
In 1941 the German Jewish lawyer Ernst Fraenkel published his classic account of Nazism, The Dual State: A Contribution to the Theory of Dictatorship. While other politically engaged socialist lawyers fled Nazi Germany in 1933, Fraenkel got out only in September 1938. Fraenkel’s activities from 1933 through 1938 raise questions about the possibilities of scholarly inquiry under Nazi rule and more. While many Jewish lawyers lost their law licenses or struggled to maintain their legal practices, Fraenkel continued to represent clients in political trials. How could he accomplish what he did and still survive? How did his circumstances frame the nature of his thought? The talk will explore Fraenkel’s rare brew of practical activism and theoretical analysis, which tested the boundaries of anti-Nazi defiance.

Prof. Dr. Douglas G. Morris
is a legal historian and practicing criminal defense attorney in New York. He is author of Justice Imperiled: The Anti-Nazi Lawyer Max Hirschberg in Weimar Germany, University of Michigan Press, 2005. He received several prizes, e.g. in 1998 the Thurgood Marshall Award from the Association of the Bar of the City of New York for serving »as pro bono counsel to a human being under a sentence of death«.

Kontakt

info(at)fritz-bauer-institut.de
Autorenlesung mit Lutz van Dijk:
Verdammt starke Liebe

Dienstag, 12. Juni 2012, 19:30 Uhr
Jugendbegegnungsstätte Anne Frank
Hansaalle 150, 60320 Frankfurt am Main
Anne Frank zu Ehren
Am 12. Juni 2012 wäre Anne Frank 83 Jahre alt geworden.
Als sie ermordet wurde, war sie 15 Jahre alt.

Aus Anlass des Geburtstags von Anne Frank liest Lutz van Dijk aus seinem Buch Verdammt starke Liebe. Es ist die Lebensgeschichte von Stefan K., der 16 Jahre alt ist, als er sich während des Krieges in den wenig älteren Willi verliebt. Eine unmögliche Liebe: nicht nur, dass es sich um zwei Männer handelt, sie sind auch politische Feinde. Ein polnischer Junge, der sich in einen deutsch-österreichischen Soldaten verliebt, der jener Armee angehört, die sein Heimatland besetzt. Über Monate können sie ihre Liebe geheim halten, doch dann wird ihnen ein Liebesbrief zum Verhängnis. Die Verfolgung von Homosexuellen in der NS-Zeit, aber auch die Unbedingtheit einer Liebe sind Thema dieses Buches.

Lutz van Dijk hat in einigen Jugendbüchern Biografien von Menschen erzählt, die in der NS-Zeit jung waren. Die persönlichen Geschichten zeigen Fragen auf, öffnen Horizonte, die für die Gegenwart relevant sind: die Suche nach dem eigenen Weg, die Auseinandersetzung mit Ausgrenzung und Rassismus, mit Ressentiments bis hin zur Verfolgung. Als Ko-Direktor der Stiftung HOKISA, die sich für von AIDS betroffene Kinder einsetzt, arbeitet und lebt Lutz van Dijk in Kapstadt, Südafrika.

Eine Kooperation der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank e.V. mit dem Historischen Museum Frankfurt und dem Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt.

Kontakt
Jugendbegegnungsstätte Anne Frank e.V.
Hansaallee 150
60320 Frankfurt am Main
Tel.: 069.56000-20
Fax: 069.56000-250
info(at)jbs-anne-frank.de
www.jbs-anne-frank.de
Öffentlicher Gastvortrag von PD Dr. Birgit Erdle:
Charlotte Beradts Traumsammlung und ihr Dialog mit Hannah Arendt

Donnerstag, 14. Juni 2012, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, IG Farben-Haus, Raum 411
Im Jahr 1933 beginnt die Autorin und Journalistin Charlotte Beradt, Aufzeichnungen von Träumen im Nationalsozialismus zu sammeln. Ihre Traumsammlung verklammert zwei Zeiten: die dreißiger Jahre, in der die Sammlung entsteht, und die sechziger Jahre, in der sie unter dem Titel Das Dritte Reich des Traums veröffentlicht wird – als Rücksendung an ihren Ursprungsort, von den USA aus, wohin Beradt die Notate verschickt hatte, bevor ihr selbst 1939 die Flucht aus Berlin nach New York glückte. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Beradt die Träume liest, und geht den Spuren des Dialogs mit dem Denken Hannah Arendts nach, mit der Beradt eine langjährige Freundschaft verband.

PD Dr. Birgit Erdle ist Literaturwissenschaftlerin und lehrt als Privatdozentin an der Technischen Universität Berlin. Sie hatte Vertretungs- und Gastprofessuren an den Universitäten Wien, Berlin und Atlanta inne und war Lehrbeauftragte des Leo Baeck Institute London an der University of Sussex. Schwerpunkte ihrer Forschung liegen im Bereich deutsch-jüdischer Literatur- und Ideengeschichte, der Literatur- und Wissenschaftsgeschichte des Traumas, der Kulturtheorie 1800/1900, der Bezüge von Materialität, Gedächtnis und Wissen, und der Nachgeschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust.
Im WS 2011/12 und im SoSe 2012 ist Birgit Erdle Gastprofessorin zur Erforschung des Holocaust und der deutsch-jüdischen Geschichte am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main. Ihre Habilitationsschrift Literarische Epistemologie der Zeit. Lektüren zu Kant, Kleist, Heine und Kafka wird 2012 im Wilhelm Fink Verlag in München erscheinen.

Veranstaltet vom Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik und dem Fritz Bauer Institut. Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Bodo Sponholz-Stiftung.

Kontakt
info(at)fritz-bauer-institut.de
Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial

Samstag, 16. Juni 2012, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
www.wollheim-memorial.de
»Ich war Hans Esser«
Ulrike Holler im Gespräch mit Günter Wallraff

Mittwoch, 20. Juni 2012, 19:00 Uhr
Jüdisches Museum, Untermainkai 14/15, 60311 Frankfurt am Main
Begleitprogramm zur Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt am Main,
Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden, 15. März bis 29. Juli 2012.

Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt e. V.

Die Journalistin Ulrike Holler im Gespräch mit Günter Wallraff über sein Leben als Enthüllungsjournalist, seine Auseinandersetzung mit der Bild-Zeitung, seine Sicht auf Axel Springer und die Juden und seine Arbeit heute.

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Dr. Dmitrij Belkin
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-60
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: d.belkin(at)fritz-bauer-institut.de
Vortrag von Vivian Liska (Antwerpen):
»Vor dem Gesetz steht ein Türhüter.
Zu diesem Türhüter kommt ein Mann vom Lande.«
Erzählung und Gesetz bei Kafka und seinen Interpreten

Montag, 25. Juni 2012, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.802
Leo Baeck Lecture Series 2012: »Jews and Justice«
Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Fritz Bauer Instituts, des Jüdischen Museums Frankfurt am Main und des Leo Baeck Institute London
In diesem Jahr ist das Thema der Leo Baeck Lecture Series »Jews and Justice«. Die Reihe beinhaltet Vorträge über deutsche Rechtstheoretiker, Schriftsteller und über den Zusammenhang von Recht und Religion. Es sollen verschiedene Konzepte von Gerechtigkeit und Recht diskutiert werden, ihre Beziehungen zu realen politischen und historischen Verhältnissen und mögliche rechtliche und politische Konflikte, die daraus hervorgingen.

Die Frage des Gesetzes durchzieht Kafkas gesamtes Werk, doch die Bedeutung des Begriffs bleibt dunkel. Die Schwierigkeit oder gar Unmöglichkeit, zu bestimmen, ob das Gesetz bei Kafka im juridischen, religiösen, literarischen oder ontologischen Sinn verstanden werden soll, eröffnet tiefgreifende Einsichten in die Beziehung zwischen diesen Bereichen. Bedeutende Denker der Moderne – von Gershom Scholem, Walter Benjamin, Theodor W. Adorno und Hannah Arendt bis Jacques Derrida und Giorgio Agamben – beziehen sich auf Kafkas Schreiben über das Gesetz in ihren Überlegungen zu Fragen der Gerechtigkeit. Beachtenswert ist dabei vor allem das Verhältnis von Gesetz und Narration, das mit jüdischen Auffassungen der Interaktion von Halacha und Aggadah korrelieren kann.

Vivian Liska ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur und Direktorin des Instituts für Jüdische Studien an der Universität Antwerpen. 2009 veröffentlichte sie die Monografie When Kafka Says We. Uncommon Communities in German Jewish Literature, Indiana University Press, 2011 auf Deutsch unter dem Titel Fremde Gemeinschaft. Deutsch-jüdische Literatur der Moderne im Wallstein Verlag erschienen. Zurzeit arbeitet sie an einem Buch über die jüdische Tradition im modernen Denken und über Kafka in der Philosophie des 20. und 21. Jahrhunderts.

Kontakt

info(at)fritz-bauer-institut.de
Internationale Konferenz:
Politisierung der Wissenschaft.
Jüdische, völkische und andere Wissenschaftler an der Universität Frankfurt
Scholarship in Times of Political Radicalisation.
Jews, Nationalists, and Others at the University of Frankfurt
in the first part of the 20th Century

Mittwoch, 27. Juni 2012, 09:30 Uhr
bis Freitag, 29. Juni 2012, 18:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.801
Veranstalter
Historisches Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Fried, Prof. Dr. Moritz Epple, Janus Gudian M.A.) und Fritz Bauer Institut (Prof. Dr. Raphael Gross)

Das Verhältnis von jüdischen Wissenschaftlern und ihren Gegenspielern, etwa deutsch-völkischen Gelehrten in Weimar oder Nutznießern der jüdischen Entlassungen von 1933/34, steht im Fokus dieser Tagung. Inwieweit nahmen politische Überzeugungen Einfluss auf das wissenschaftliche Arbeiten, wie wirkten sich diese unterschiedlichen Vorstellungen auf das Verhältnis der Wissenschaftler zueinander aus und welche neuen, richtungsweisenden Forschungsfragen entstanden in dieser Konstellation? Untersucht werden soll das disparate politische und wissenschaftliche »Miteinander«, das sich gerade in der Frankfurter Universität verdichtete. Wäre etwa Karl Mannheims Auffassung vom Werterelativismus ohne diese spezifische Situation formuliert worden?

Öffentlicher Festvortrag zur Konferenz
Mittwoch, 27. Juni 2012, 18.00 Uhr
Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 823 (Festsaal)
S. E. Botschafter a. D. Avi Primor, Israel

Konferenzprogramm
Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Steven E. Aschheim, Israel
Außerdem sprechen: Prof. Dr. Mitchell Ash zu Max Wertheimer, Prof. Dr. Peter C. Caldwell zu Ernst Forsthoff, Prof. Dr. David Dyzenhaus zu Hermann Heller, Prof. Dr. David Kettler zu Karl Mannheim, Prof. Dr. Emanuel Faye zu Ernst Krieck, Prof. Dr. Jeffrey Herf (Abschlussvortrag), Prof. Dr. Dieter Hoffmann zu Friedrich Dessauer, Prof. Dr. Martin Jay zu Max Horkheimer, Dr. Carsten Kretschmann zu Walter Platzhoff, Prof. Dr. Heinz D. Kurz zu Franz Oppenheimer, Prof. Dr. Robert Lerner zu Ernst Kantorowicz, Prof. Dr. Volker R. Remmert zu Ludwig Bieberbach, Dr. Alexander von Schwerin zu Boris Rajewsky, Prof. Dr. John Stillwell zu Max Wilhelm Dehn, Prof. Dr. Shulamit Volkov zur jüdischen Perspektive, Prof. Dr. Sheila Weiss zu Otmar Freiherr von Verschuer, Prof. Dr. Michael Zank zu Martin Buber, Prof. Dr. Moshe Zimmermann zur völkischen Perspektive.

... Tagungsprogramm/Schedule (pdf-Datei)

Kontakt
Janus Gudian
Historisches Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Tel.: 069.798-32426
gudian(at)em.uni-frankfurt.de
Öffentlicher Festvortrag von Avi Primor
zur internationalen Konferenz »Politisierung der Wissenschaft.
Jüdische, völkische und andere Wissenschaftler an der Universität Frankfurt«

Mittwoch, 27. Juni 2012, 18:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 823 (Festsaal)
Die internationalen Konferenz »Politisierung der Wissenschaft.
Jüdische, völkische und andere Wissenschaftler an der Universität Frankfurt«
findet vom 27. bis 30. Juni in der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt.

Veranstalter

Historisches Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Fried, Prof. Dr. Moritz Epple, Janus Gudian M.A.) und Fritz Bauer Institut (Prof. Dr. Raphael Gross)

S. E. Botschafter a. D. Avraham »Avi« Primor, ist Direktor des trialateralen Zentrums für Europäische Studien, ein israelisch-palästinensisch-jordanisches Kooperationsprojekt, an der israelischen Privatuniversirät IDC Herzliya in der Nähe von Tel Aviv. Von 1993 bis 1999 war er israelischer Botschafter in Deutschland.

... Tagungsprogramm/Schedule (pdf-Datei)

Kontakt
Janus Gudian
Historisches Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Tel.: 069.798-32426
gudian(at)em.uni-frankfurt.de
Filmpräsentation:
»Ich, Axel Cäsar Springer« (Teil 4: Der gemachte Mann), 1970
Zur Entstehungsgeschichte des DEFA Films
Mit einer Einführung von Dr. Jochen Staadt

Freitag, 29. Juni 2012, 19:00 Uhr
Jüdisches Museum, Untermainkai 14/15, 60311 Frankfurt am Main
Vortragssaal im II. Obergeschoss
In Kooperation mit dem Forschungsverbund SED-Staat, Freie Universität Berlin

Begleitprogramm zur Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt am Main,
Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden, 15. März bis 29. Juli 2012.

Der fünfteilige Spielfilm »Ich, Axel Caesar Springer« (1968, 602 min) war mit seinen Produktionskosten von über 7 Millionen DDR-Mark eine der aufwendigsten Produktionen des DDR-Fernsehens. Die Drehbücher stammten von SED-Propagandisten und Stasi-Experten, die Schauspieler gehörten zur ersten Garde des DDR-Fernsehens. In dem Fünfteiler wurde der Springer Verlag als eine von ehemaligen Nazis gesteuerte und aus Mitteln des SS-Schatzes finanzierte Manipulationsmaschine dargestellt. Der IV. Teil des Propagandafilms führt Springers Engagement für Israel auf ein Komplott zwischen ehemaligen SS-Leuten und der Hagana zurück.

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Dmitrij Belkin
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-60
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: d.belkin(at)fritz-bauer-institut.de
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Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
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Letzte Änderung: 21. Juni 2011

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