Fritz Bauer Institut

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Kalender des Fritz Bauer Instituts

Veranstaltungen June 2013

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Buchvorstellung mit Prof. Dr. Yehuda Bauer, Jerusalem:
Der Tod des Schtetls

Thursday, 06. June 2013, 18:15
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, IG Farben-Haus, Raum 311
          Yehuda Bauer, Der Tod des Schtetls
          Aus dem Englischen von Klaus Binder. 364 S., € 24,95
          Berlin: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, 2013

Das Schtetl war »eine kleine Civitas Dei«, wie Manès Sperber schrieb, ein untergegangenes Paradies, ein ausgelöschter Sehnsuchtsort. In den »Städtlein« Galiziens, Weißrusslands und der Ukraine lebten die Juden wie aus der Zeit gefallen: in bitterster Armut, größter Religiosität und in der Tradition der Vorfahren, aber ohne den Druck zur Assimilation wie im übrigen Europa. Pogrome bedrohten das Schtetl schon im 19. Jahrhundert, doch erst die Nazis vernichteten im Zweiten Weltkrieg die Schtetl und ihre Einwohner.
Yehuda Bauer, der große Erforscher der Shoah, erzählt ohne Verklärung von den Lebensumständen im Schtetl, von den sozialen Widersprüchen, den Schicksalen Einzelner. Anhand einer Reihe von Orten zeigt er die Umstände der Auslöschung nach dem Einmarsch der Deutschen auf. Er beschreibt die verzweifelten Rettungsversuche, die Flucht in die Wälder und den jüdischen Widerstand.

Yehuda Bauer
ist Professor für Holocaust Studies am Avraham Harman Institute for Contemporary Jewry an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er ist einer der bedeutendsten Holocaustforscher weltweit und hat diese wissenschaftliche Disziplin mit begründet. Er war Mitherausgeber der Zeitschrift Holocaust and Genocide Studies und Mitglied des Beirats der Encyclopedia of the Holocaust, die 1990 von Yad Vashem herausgegeben wurde. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Publikationen. Auf Deutsch erschien kürzlich im Jüdischen Verlag (bei Suhrkamp) Der Tod des Schtetls.

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Vortrag von Dr. Thomas Henne, Frankfurt am Main:
Ehe und Homosexualität im bundesdeutschen Rechtssystem der 1950er Jahre:
Normen, Werte, Grundgesetz – und ein Film

Monday, 10. June 2013, 18:15
Goethe-Universität Frankfurt – Campus Westend,
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.801
Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe
»Recht und Moral im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit«


Termine
›  5. November 2012, Prof. Dr. Oliver Lepsius (Bayreuth/Chicago):
»Moral und Recht in den Anfängen des nationalsozialistischen Rechts«
›  26. November 2012, Prof. Dr. Herlinde Pauer-Studer (Wien):
»Zum Verhältnis von Moral und Recht im Nationalsozialismus«
›  3. Dezember 2012, Prof. Dr. Joachim Vogel (München):
»Einflüsse des Nationalsozialismus auf das Strafrecht und die Wahrnehmung dieser Einflüsse in der Rechtsgeschichte der Nachkriegszeit«
›  14. Januar 2013, Prof. Dr. Michael Schefczyk (Frankfurt an der Oder):
»Zum Verhältnis von Recht und Moral in Jaspers Schuldfrage«
›  21. Januar 2013, Prof. Dr. Werner Konitzer (Fritz Bauer Institut):
»Einfache Sittlichkeit. Otto Friedrich Bollnow und die Veränderung der Moral nach der Niederschlagung des NS-Regimes«
›  4. Februar 2013, Dr. Lena Foljanty (Frankfurt am Main):
»Zur Auseinandersetzung mit Naturrecht und Rechtspositivismus in der Rechtslehre der frühen Bundesrepublik«
›  10. Juni 2013, Dr. Thomas Henne (Frankfurt am Main):
»Ehe und Homosexualität im bundesdeutschen Rechtssystem der 1950er Jahre: Normen, Werte, Grundgesetz – und ein Film«

Nationalsozialistische Rechtstheorien hoben den Unterschied zwischen Moral bzw. Sittlichkeit und Recht so weit wie möglich auf. »Recht ist nach deutscher Auffassung nicht eine Sache willkürlichen Beliebens, auch nicht der äußeren Zweckmäßigkeit und Nützlichkeit, sondern eine mit dem sittlichen und religiösen Leben der Gemeinschaft eng verbundene Lebensordnung, die den Einzelnen mit eigenem Geltungsanspruch gegenübertritt und sie innerlich bindet«, so schrieb der nationalsozialistische Rechtstheoretiker Karl Larenz 1934. Und in den »Nationalsozialistischen Leitsätzen für ein neues Strafrecht« von 1938 formulierte Hans Frank nur kurz und bündig: »Deutsches Rechtsgefühl und deutsches Sittlichkeitsempfinden sind eins.« Was bedeutet dieses Ideal der Einschmelzung des Unterschiedes von Sittlichkeit, Moral und Recht für die nationalsozialistische Rechtstheorie und Rechtspraxis? Was besagt sie auf der anderen Seite für eine Analyse nationalsozialistischer Vorstellungen von »Ethik« und »Moral«?
Mit der Niederschlagung des NS durch die Alliierten und der Einrichtung zweier deutscher Staaten waren die Rechtssysteme einer deutlichen Veränderung unterworfen. Dennoch transformierten sich Recht und Moral nur allmählich. Wie weit und in welcher Form bestimmte das Fortwirken nationalsozialistischer Moral noch die Rechtsauffassungen der frühen Bundesrepublik? Wie weit spielte die Vorstellung einer Identität beider noch in der Rechtsphilosophie und Staatsrechtslehre und der Moralphilosophie in Deutschland nach 1945 eine Rolle?
In der Vorlesungsreihe wird das Verhältnis von Recht und Moral im Nationalsozialismus und in der Zeit nach dem Nationalsozialismus alternierend von Rechtstheoretikern und Moralphilosophen dargestellt und analysiert.

Auf der »Suche nach dem verlorenen Recht« galten in den 1950er Jahren materiale Werteaufladungen des Rechts als Weg, um eine neue Rechtsordnung im Einklang von Recht und Moral zu errichten. Die neuen und zugleich alten Werteordnungen einer national-konservativen Professionselite sorgten für Konflikte vor allem im Familienrecht und bei der rechtlichen Behandlung von Homosexualität. Der Vortrag wird die zeitgenössische Rechtspraxis und -dogmatik zu diesen Fragen auch anhand der bis heute geltenden »Homosexuellen-Entscheidung« des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1957 analysieren – und zudem aufzeigen, wie dieses Urteil mit einem Film von Veit Harlan und der damaligen Frankfurter Universität zusammenhängt.

Thomas Henne ist Privatdozent für Zivilrecht und neuere Rechtsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er ist Vorsitzender des Forums Justizgeschichte und Mitglied im Leitungsgremium des Internationalen Max-Planck-Forschungskollegs für vergleichende Rechtsgeschichte an der Goethe-Universität.

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Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial

Saturday, 15. June 2013, 15:00
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: N.N.

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

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Tel.: 069.798 322-40
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www.wollheim-memorial.de
Diskussion mit Dr. Wolfgang Kraushaar und Dr. Gerd Koenen:
»Wann endlich beginnt bei euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?«
Über die antisemitischen Wurzeln des deutschen Terrorismus

Monday, 17. June 2013, 18:15
Goethe-Universität Frankfurt – Campus Westend,
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.801
Eine der opferreichsten Terrorwellen in Mitteleuropa seit dem Zweiten Weltkrieg ist bis heute ungeklärt und inzwischen nahezu vergessen. Innerhalb von nur elf Tagen im Februar 1970 gab es vier Terroraktionen, die alle in München ausgeführt oder dort organisiert wurden: eine blutige, wenn auch gescheiterte Flugzeugentführung auf dem Flughafen Riem, einen Brandanschlag auf das israelitische Gemeindehaus und Paketbombenattentate auf zwei Verkehrsflugzeuge, von denen das eine notlanden konnte, während das andere abstürzte und alle an Bord in den Tod riss. Insgesamt fielen 55 Menschen dem Terror zum Opfer, der in erster Linie auf Israelis und Juden zielte. Wolfgang Kraushaar präsentiert Ergebnisse, die auch die 68er-Bewegung in neuem Licht erscheinen lassen, und diskutiert sie mit Gerd Koenen, selbst Buchautor zum deutschen Terrorismus der 1970er Jahre.

Wolfgang Kraushaar ist Politikwissenschaftler und seit 1987 am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er gab unter anderem die Protestchronik heraus, in der die Geschichte der Protestbewegungen in der frühen Bundesrepublik dokumentiert wird. Seine Veröffentlichungen über antisemitische Strömungen in der 68er Bewegung, vor allem sein Buch Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus, 2005 in den Hamburger Editionen erschienen, trugen zu einer kritischen Revision des Erinnerungsbildes an diese Bewegung maßgeblich bei.

Dr. Gerd Koenen ist Historiker und Politikwissenschaftler, wohnhaft in Frankfurt am Main. In den späten sechziger und siebziger Jahren war er Aktivist beim SDS, später Verlagslektor und Journalist. Für Lew Kopelew arbeitete er zeitweise als wissenschaftlicher Mitarbeiter. 2003 erschien von ihm bei Kiepenheuer und Witsch das historisch-biographische Buch Vesper, Enssling, Baader. Urszenen des deutschen Terrorismus, das später unter dem Titel Wer wenn nicht wir verfilmt wurde.

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Tagung:
Hermann Brochs »Massenwahntheorie«

Friday, 28. June 2013, 10:00
bis Samstag, 29. Juni 2013, 15:30 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, IG Farben-Haus, Raum 1.418 und Raum 311
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts und des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) Berlin. Organisiert von Birgit R. Erdle und Daniel Weidner.

Freitag, 28. Juni 2013 (Raum 1.418)

10.00 Uhr Daniel Weidner und Birgit R. Erdle: Begrüßung und Einführung
10.30 Uhr Endre Kiss (Budapest): Das Schlafwandeln und die Psychologie der Masse(n) (v.a. Massenwahntheorie I. 2 und II. 2)
11.30 Uhr Werner Konitzer (Frankfurt am Main): Massenpsychologie, Theorie der Gefühle und Moral: Zum Verhältnis von Moral und Theorie der Gefühle bei Freud, Broch und in der neueren analytischen Philosophie
12:30 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Doren Wohlleben (Augsburg): Brochs »theoretische Hypertrophie« (KW 12, 372) als politische und poetologische Kategorie in der »Massenwahntheorie« (v.a. Massenwahntheorie III. 3)
15.00 Uhr Thomas Borgard (Bern): Brochs Massenwahntheorie und die Philosophie des Wiener Kreises
16:00 Uhr Kaffeepause
16:30 Uhr
Daniel Weidner (Berlin): Kritik der Politischen Theologie. Religiöse Figurationen in »Das Irdisch-Absolute« (III. 4, v.a. S.458–459 und 468–473)

Abendvortrag  (Raum 311)

19.30 Uhr Paul M. Lützeler (St.Louis): Massenwahn, Menschenrecht, Mystik: Dominante Themen im Gesamtwerk Hermann Brochs
Moderation: Daniel Weidner

Samstag, 29. März 2013 (Raum 1.418)
10:00 Uhr
Patrick Eiden-Offe (Duisburg-Essen): Phänomenologie des Verfolgers/Phänomenologie des Verfolgten: Brochs Theorie des Antisemitismus (v.a. S. 391–419)
11.00 Uhr Birgit R. Erdle (Jerusalem/London): Zur Figur der Panik. Schreibform und historische Erfahrung (v.a. S.11–42)
12:00 Uhr Mittagspause
13:30 Uhr Eva Maria Ziegel (Bayreuth): Schriftsteller im empirischen Forschungsbetrieb: Hermann Broch und Hadley Cantril
14.30 Uhr Lena Foljanty (Frankfurt am Main): Nachdenken über Recht nach 1945: Hermann Broch und die Rechtsphilosophie der Nachkriegszeit
15.30 Uhr
Schluss der Tagung

Von 1938, nach seiner Flucht aus Österreich, bis etwa 1948 arbeitete Hermann Broch im amerikanischen Exil an seinem Entwurf zu einer Theorie des Massenwahns. Ausgelöst durch die Schockerfahrung der Novemberpogrome in NS-Deutschland, beginnt Broch, über das Phänomen kollektiver Gewaltakte nachzudenken, zu denen er die Pogrome in Osteuropa ebenso zählt wie Lynchakte gegen Schwarze in den USA. »Unbegreiflich der Ratio, unbegreiflich jedem rationalen Denken«, schreibt Broch 1939, habe »plötzlich mit Lynchakten und Pogromen sich der Massenwahn auf das Harmlose gestürzt«, um »es zu vernichten. Was also ist hier geschehen? Was geschieht hier?« Das ist die Frage, die Brochs »Massenwahntheorie« umtreibt. Bezieht sich sein Entwurf zunächst auf die Gewaltakte der Pogrome, so ist er nach 1945 um die Gewalt in den Konzentrations- und Vernichtungslagern zentriert, die bei Broch nicht von der Tortur, sondern von der Versklavung her gedacht wird. In den Vordergrund rückt nun die Diskussion um Rechtsvorstellungen, nachdem das Naturrecht sich als, so Broch, potato mash erwiesen hat, auf das sich nichts mehr gründen lässt.

Die Tagung fragt nach dem Unabgegoltenen des Denkens in den Entwürfen, Plänen, Forschungsanträgen und Einzelstudien Brochs, die erst 1979, lange nach seinem Tod, aus dem Nachlass publiziert wurden. Die Denkanstrengung, von der die dort versammelten Texte zeugen, ist ein Versuch, die zeitgeschichtliche Erfahrung der Verfolgung zu bearbeiten, zieht aber zugleich weite Kreise. Auf höchst idiosynkratische Weise verbindet Broch dabei eine sozialpsychologische Theorie der Ansteckungen mit soziologischen Konzeptionen der Exklusion, die philosophische und anthropologische Grundlegung der Politik mit konkreten Handreichungen im Kampf gegen den Nationalsozialismus, theologische Spekulationen über Ethik und Menschenopfer mit ökonomischen Analysen der Weltwirtschaft. Dabei gerät er mehr als einmal in unheimliche Nähe zu seinem Gegenstand und schreckt auch vor prekären Schlagworten wie der Forderung nach einer »demokratischen Propaganda« und einer »totalitären Demokratie« nicht zurück.

In der Tagung soll nicht versucht werden, ein einheitliches, in sich geschlossenes Verstehenskonzept des zerklüfteten, inzwischen fast vergessenen Textkonvoluts zu erarbeiten, sondern im Gegenteil gerade dem Uneinheitlichen, dem Schrägen oder auch Erratischen des Buches nachzugehen. Dessen Sperrigkeit hat nicht nur mit der Entstehungsgeschichte und den mehrfachen, zeitlich verschobenen Anfängen der »Massenwahntheorie« zu tun, sondern auch mit der Verknüpfung von Wissensfiguren und Wissensfeldern, die Brochs epistemologisches Projekt auszeichnet.

Die Tagung möchte sich Brochs Text auf zwei Weisen nähern. Zum einen sollen konkrete Lektüren zu ausgewählten Textabschnitten vorgestellt werden, die Brochs Begriffe und Denkfiguren untersuchen. Zum anderen soll in übergreifenden Vorträgen der ideengeschichtliche Ort der »Massenwahntheorie« beleuchtet werden. Brochs immenses, quer durch die Fachdisziplinen reichendes Wissen – Philosophie, Physik, Psychologie und Psychoanalyse, Literatur- und Kunstgeschichte, um nur einige zu nennen – prägt auch diesen Text und wirft die Frage auf, ob und wie Brochs Denkstil gerade durch die Verknüpfung der Disziplinen und ihrer heterogenen Begriffe entsteht. Weitere Aspekte, um die es gehen soll, sind der Dialog mit Hannah Arendt und anderen exilierten Intellektuellen und das Verhältnis der »Massenwahntheorie« zu den literarischen Texten, an denen Broch in jenen Jahren arbeitete, wie etwa der Tod des Vergil oder Die Schuldlosen.

... Veranstaltungsflyer (pdf-Datei, 64 kb))

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Letzte Änderung: 2011, June 21

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