Fritz Bauer Institut

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Veranstaltungen September 2017

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Vortrag von Dieter Wesp, Frankfurt am Main:
Unbewältigte Vergangenheit – Die »Arisierung« jüdischer Immobilien durch die Stadt Frankfurt am Beispiel der Villa Kennedy

Montag, 04. September 2017, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Raum 311
Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Am Beispiel des Hotels »Villa Kennedy« zeigt Dieter Wesp, wie die »Arisierung« jüdischer Immobilien durch die Stadt Frankfurt vonstattenging und welche Rolle die städtischen Akteure dabei spielten. Die Rüstungsforschung in diesem Gebäude, die nur symbolische Entschädigung der früheren Eigentümer und die lukrative Privatisierung des Anwesens sind bis heute kaum bekannt. Das ehemalige Wohnhaus der Familie Beit von Speyer ist nur eine von 170 Immobilien, die die Stadt Frankfurt in ihren Besitz brachte. Dieser Komplex ist bis heute nicht systematisch erforscht worden. Der reich bebilderte Vortrag verfolgt die wechselvolle Geschichte des Hauses und deckt die Lücken in der Stadtgeschichte auf.

Dieter Wesp ist Stadthistoriker und Mitglied des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

Vortrag von Dr. Markus Roth, Gießen:
Authentischer und lebendiger?
Zeitgenössische Aufzeichnungen aus dem »Dritten Reich« – Grenzen und Potenziale

Mittwoch, 13. September 2017, 16:30 Uhr
Tagungshaus der Evangelischen Akademie Frankfurt
Römerberg 9, Frankfurt am Main
Moderation: Dr. Thorsten Latzel, Direktor der Evangelische Akademie Frankfurt und Dr. Jörg Osterloh, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts

Tagebücher, Selbstzeugnisse und zeitgenössische Aufzeichnungen von Verfolgten, Zuschauern und NS-Tätern haben in den letzten Jahren auf dem Buchmarkt und in der Forschung einen Boom erlebt. Nachdem die Fachwissenschaft sie lange als besonders kritisch zu bewertende Quellen angesehen hat, verspricht man sich heute in der Darstellung des NS-Regimes viel von ihnen. Mit ihrer Hilfe könne man, so die verbreitete Meinung und Hoffnung, näher an das historische Geschehen heranrücken. Der Blick des Zeitgenossen sei authentischer und frischer als der des Zeitzeugen. Markus Roth, der selbst solche Texte ediert hat, geht in seinem Vortrag dem Potenzial und den Grenzen dieser Quellengattung anhand unterschiedlicher Beispiele nach.

Markus Roth
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Arbeitsstelle für Holocaustliteratur der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Veranstaltungsflyer (pdf-Datei)

Anmeldung
Ihre Anmeldung bis 11. September erleichtert uns die organisatorische Planung:
Evangelische Akademie Frankfurt
Karin Weintz
Tel.: 069.1741526-11
weintz(at)evangelische-akademie.de
www.evangelische-akademie.de
Der Eintritt ist frei.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

Öffentliche Führung:
IG Farben-Haus und Norbert Wollheim Memorial

Samstag, 16. September 2017, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Guide: Patrick Schwentke

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
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60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-40
E-Mail: info(at)fritz-bauer-institut.de

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Anfahrt: IG Farben-Haus

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Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
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Letzte Änderung: 21. Juni 2011

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