Fritz Bauer Institut

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Veranstaltungen Oktober 2017

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Eröffnung der Wanderausstellung:
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Mit einer Einführung von Werner Renz (Frankfurt am Main)

Sonntag, 15. Oktober 2017, 11:00 Uhr
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Fritz Bauer hat als Generalstaatsanwalt in Braunschweig und in Hessen, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse. Als Jude und Homosexueller blieb Fritz Bauer von Ausgrenzung und Verfolgung nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten in die Emigration. Als Jurist und Strafrechtsreformer trat für ihn an die Stelle der Staatsräson um jeden Preis der Schutz der Würde des Einzelnen, gerade auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg zur Demokratie.

Werner Renz
war seit der Gründung des Fritz Bauer Instituts im Jahr 1995 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts und Leiter des Archivs und der Bibliothek. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten Fritz Bauer, die Frankfurter Auschwitz-Prozesse und die Geschichte des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau hat er zahlreiche Publikationen veröffentlicht.

Ausstellungszeitraum

Sonntag, 15. Oktober 2017 bis Sonntag 25. Februar 2018
Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Weitere Ausstellungsorte sind in Vorbereitung.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, 10.00–12.30 Uhr und 14.00–17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage, 14.00–17.00 Uhr
Montags geschlossen
Das Museum ist vom 23. Dezember 2016 bis einschließlich 1. Januar 2017 geschlossen.

Begleitband zur Ausstellung
Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.  NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.
Die Ausstellungspräsentation in Dorsten wird realisiert in Kooperation mit dem Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Jüdisches Museum Westfalen. Mit freundlicher Unterstützung der Rothschild Foundation Hanadiv Europe und der Ursula Lachnit-Fixson Stiftung.

Weitere Informationen zur Ausstellung

www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html

Kontakt
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Tel.: 02362.45279, Fax: 45386
info(at)jmw-dorsten.de
www.jmw-dorsten.de

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Unuiversität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
Fortbildung im Rahmen der Ausstellung:
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Mit Dirk Frenking (Hamm) u.a.

Montag, 16. Oktober 2017, 10:00 Uhr
Die Veranstaltung endet gegen 17:00 Uhr
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Teilnahmegebühr
€ 10,– (mit Imbiss)

Fritz Bauer hat den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg gebracht. Er wollte nicht nur einzelne Straftäterinnen und Straftäter vor Gericht stellen, sondern die Aufklärung über den NS-Unrechtsstaat fördern. Bauer selbst wurde im NS-Staat als Sozialdemokrat und Jude ausgegrenzt und verfolgt. Er rettete sich in die Emigration und wurde nach seiner Rückkehr zu einem der bedeutendsten und juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten. Schutz vor staatlicher Gewalt, die NS-Staatsverbrechen und die Rehabilitation der Widerstandskämpfer vom 20. Juli 1944 wurden zu wichtigen Anliegen.
Wie können diese Themen in Unterricht und außerschulischer Bildung aufgegriffen werden? Unsere Fortbildung bietet dazu Basis-Informationen, Anregungen und Austausch.

Veranstalter

Jüdisches Museum Westfalen
in Zusammenarbeit mit der GEE/Pädagogische Akademie

Ausstellungszeitraum

Sonntag, 15. Oktober 2017 bis Sonntag 25. Februar 2018
Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Weitere Ausstellungsorte sind in Vorbereitung.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, 10.00–12.30 Uhr und 14.00–17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage, 14.00–17.00 Uhr
Montags geschlossen
Das Museum ist vom 23. Dezember 2016 bis einschließlich 1. Januar 2017 geschlossen.

Begleitband zur Ausstellung
Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.  NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.
Die Ausstellungspräsentation in Dorsten wird realisiert in Kooperation mit dem Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Jüdisches Museum Westfalen. Mit freundlicher Unterstützung der Rothschild Foundation Hanadiv Europe und der Ursula Lachnit-Fixson Stiftung.

Weitere Informationen zur Ausstellung

www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html

Kontakt
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Tel.: 02362.45279, Fax: 45386
info(at)jmw-dorsten.de
www.jmw-dorsten.de

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Unuiversität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
Vortrag von Prof. Dr. Peter Hayes, Evanston:
Warum? Eine Geschichte des Holocaust

Montag, 16. Oktober 2017, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, Casino-Gebäude, Raum 1.801
Der Campus Verlag schreibt auf dem Klappentext des Buches: Warum geschah der Holocaust, die Ermordung von Millionen jüdischer Menschen während des Nationalsozialismus? Peter Hayes stellt diese Frage ins Zentrum seines neuen Buches. Er spannt den Bogen von den Ursprüngen des Antisemitismus bis hin zur Bestrafung von NS-Verbrechern nach 1945. So gelingt ihm ein kluger und präziser Überblick über die Vernichtung der europäischen Juden. Ein eindrucksvolles Werk, an dem man künftig nicht vorbeikommen wird.

Peter Hayes
ist emeritierter Professor für Geschichte, Deutsch und Holocaust-Studien an der Northwestern University in Illinois.

Peter Hayes, Warum? Eine Geschichte des Holocaust
Aus dem Englischen von Ursel Schäfer
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2017
EAN 9783593507453, 445 S., € 29,95

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

Tagung:
Raul Hilberg und die Holocaust-Historiographie
Eine Tagung aus Anlass seines 10. Todestags

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 10:00 Uhr
bis Freitag, 20. Oktober 2017, 13:00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 28, Haus 2, 10785 Berlin
Eine Tagung des Zentrums für Zeithistorische Forschung, Potsdam, in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut, der Friedrich-Ebert-Stiftung, Referat Public History, Bonn, dem Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts, der S. Fischer Stiftung Berlin, The Carolyn and Leonard Miller Center for Holocaust Studies, University of Vermont, The Jack, Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies, Washington, DC, dem Touro College Berlin und dem Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte, München/Berlin

Mit: Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Frankfurt am Main, Prof. Dr. Frank Bajohr, München, Prof. Dr. Norbert Frei, Jena, Dr. Jürgen Matthäus, Washington, Prof. Dr. Saul Friedländer, Los Angeles, Dr. Andrea Löw, München, Prof. Dr. Ulrich Herbert, Freiburg, Prof. em. Dr. Christopher Browning, Chapel Hill, Prof. Dr. Alan Steinweis, Burlington, Prof. Dr. Peter Klein, Berlin, Dr. Christoph Dieckmann, Frankfurt am Main, Dr. Walter Pehle, Dreieich und andere

Raul Hilberg, von 1956 bis 1991 Professor für Politikwissenschaft an der Universität von Vermont, war einer der ersten Wissenschaftler weltweit, die sich kurz nach dem Kriegsende mit dem nationalsozialistischen Genozid an den Juden Europas beschäftigten. Die 1961 von ihm unter dem Titel The Destruction of the European Jews vorgelegte Gesamtdarstellung des Verfolgungs- und Mordprozesses gilt als Meilenstein der Holocaustforschung. Sein späteres Werk Perpetrators, Victims, Bystanders, erschienen 1992, konstituierte zudem eine bis heute diskutierte stilbildende Trias aus Tätern, Opfern und Zuschauern des Holocaust.
Angesichts der Bedeutung von Raul Hilberg ist es überraschend, dass sich die Forschung bislang nur sporadisch mit seinem Leben, seinem Werk und dessen Wirkung befasst hat. Die Tagung soll dies ändern, indem sie nicht nur Stationen seines Lebenswegs vom akademischen Außenseiter zum weltweit anerkannten Doyen der Holocaustforschung, sondern auch seine akademischen und persönlichen Netzwerke sowie die Rezeptionsgeschichte seiner Bücher beleuchtet.

Ziel der Tagung ist es, die Auseinandersetzungen um Hilbergs Thesen in einer Debattengeschichte zu analysieren und sie mit seinen 1996 zuerst bei S. Fischer erschienenen Lebenserinnerungen Unerbetene Erinnerung zu kontrastieren. Gefragt wird darüber hinaus nach der Genese und den Grenzen seines Werks und nach den Impulsen, die er der Holocaustforschung gab und gibt. Von Hilberg ausgehend, werden sich die Beiträge auch den Perspektiven der Holocaustforschung widmen.

Tagungsprogramm
Raul Hilberg und die Holocaust-Historiographie (pdf-Datei)

Konzeption und Anmeldung
Dr. René Schlott
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam
Tel.: 0331.74510-174
schlott(at)zzf-pdm.de
https://zzf-potsdam.de

Wissen, Gespräch, Kultur:
Fritz Bauer – Gespräche, Interviews und Reden 1961–1968
Eine Film-Collage mit historischen Fernsehaufnahmen

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19:30 Uhr
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Eine Veranstaltung im Begleitprogramm der Ausstellung
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Moderation: Norbert Reichling

Fritz Bauers Name ist eng verbunden mit der Aufarbeitung der NS-Verbrechen und dem Frankfurter Auschwitz-Prozess. Andere Facetten seiner Arbeit sind unbekannter: Er kämpfte auch für eine Humanisierung von Strafrecht und Strafvollzug, äußerte sich über Wirtschaftskriminalität, Geschichtsleugnung, Widerstandsrecht und kulturelle Freiheit. Eine Auswahl von Filmausschnitten bietet einen neuen Zugang zur Person Fritz Bauer und zu seinem Leben als Jurist, jüdischer Intellektueller, Remigrant und Sozialdemokrat.

Fritz Bauer Institut (Hrsg.)
Redaktion: Bettina Schulte Strathaus
Fritz Bauer. Gespräche, Interviews und Reden
aus den Fernseharchiven 1961‒1968

Absolut MEDIEN, Berlin 2014, Dokumente 4017
2 DVDs, 298 Min., PAL, s/w, 4:3, mono, € 19,90
mit 28-seitigem Booklet und umfangreichem DVD-ROM Teil
ISBN: 978-3-8488-4017-5
https://absolutmedien.de/film/4017

Ausstellungszeitraum

Sonntag, 15. Oktober 2017 bis Sonntag 25. Februar 2018
Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Weitere Ausstellungsorte sind in Vorbereitung.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, 10.00–12.30 Uhr und 14.00–17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage, 14.00–17.00 Uhr
Montags geschlossen
Das Museum ist vom 23. Dezember 2016 bis einschließlich 1. Januar 2017 geschlossen.

Begleitband zur Ausstellung
Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.  NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.
Die Ausstellungspräsentation in Dorsten wird realisiert in Kooperation mit dem Verein für jüdische Geschichte und Religion e.V., Jüdisches Museum Westfalen. Mit freundlicher Unterstützung der Rothschild Foundation Hanadiv Europe und der Ursula Lachnit-Fixson Stiftung.

Weitere Informationen zur Ausstellung

www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html

Kontakt
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1, 46282 Dorsten
Tel.: 02362.45279, Fax: 45386
info(at)jmw-dorsten.de
www.jmw-dorsten.de

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Unuiversität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
Öffentliche Führung:
IG Farben-Haus und Norbert Wollheim Memorial

Samstag, 21. Oktober 2017, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Guide: Patrick Schwentke

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
Lecture in English by Prof. Dr. Paweł Machcewicz, Warschau:
Presentation of the Holocaust at the Museum of the Second World War in Gdańsk

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, Casino-Gebäude, Raum 1.801
Vortragsreihe: »Holocaust in europäischen Museen«

Most museums dealing with the time of the Second World War focus either on the military history or exclusively on the extermination of Jews. The Museum of the Second World War in Gdańsk is one of the first attempts to present the overall narrative of all crucial events of the war with the special emphasis on the genocide and terror suffered by civilians. The extermination of the Jews is presented there alongside the fate of other categories of victims. Such a perspective enables to grasp the evolution of the Nazi genocidal policy and to understand how its various elements influenced each other. The current Polish government has criticized the Museum for being »not Polish enough«, »too European« and focusing on the fate of civilians instead of the Polish military history. It also announced the intention to change the exhibition.

Paweł Machcewicz was dismissed from his position as Museum's director two weeks after its opening. Today he is professor at the Polish Academy of Sciences.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Deutschen Polen-Institut, Darmstadt


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Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de

Öffentliche Veranstaltung:
Zur Arbeit der Forschungsstelle NS-Pädagogik

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
› Micha Brumlik und MitarbeiterInnen der Forschungsstelle: Zur Arbeit der Forschungsstelle NS-Pädagogik
› Buchvorstellung: Z. Ece Kaya, Kolonialpädagogische Schriften in der NS-Zeit. Zur Geschichte des deutschen Kolonialrassismus in der deutschen Erziehungswissenschaft, Weinheim: Beltz Verlag, 2017
› Buchvorstellung: Micha Brumlik und Benjamin Ortmeyer (Hrsg.), Max Träger – kein Vorbild. Person, Funktion und Handeln im NS-Lehrerbund und die Geschichte der GEW. Mit Beiträgen u.a. von Bernhard Nette/Stefan Romey, Sven Lehmann, Z. Ece Kaya, Aktive der GEW Studis/Junge GEW Hamburg, Weinheim: Beltz Verlag, 2017
› Ausblick

Im Januar 2012 wurde das dreijährige Lern- und Forschungsprojektes der Hans-Böckler-Stiftung
»Theorie und Praxis der Erziehungswissenschaften im Nationalsozialismus« an der Goethe-Universität Frankfurt abgeschlossen. Seit Februar 2012 läuft das von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) genehmigte Projekt »Rassismus und Antisemitismus in erziehungs-wissenschaftlichen und pädagogischen Zeitschriften 1933–1944/45«. In diesem Kontext wurde im Januar 2012 am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaften die »Forschungsstelle NS-Pädagogik« unter der Leitung von Micha Brumlik und Benjamin Ortmeyer in Zusammenarbeit mit dem Fritz Bauer Institut gegründet.
Die »Forschungsstelle NS-Pädagogik« hat es sich zum Ziel gesetzt, die Verbindung von Forschung und Lehre zu fördern und eine zentrale Sammlung bisheriger Studien und Materialien zum Thema »Erziehungswissenschaft und Pädagogik in der NS-Zeit« aufzubauen. Ausgangspunkt der Arbeit ist die These, dass das Wissen über die NS-Zeit zur Allgemeinbildung gehört und dieses Wissen und die Auseinandersetzung über die NS-Pädagogik fester Bestandteil der Vorbereitung auf den Lehrberuf werden sollen.

Eine Veranstaltung der Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Mit Unterstützung des Fritz Bauer Instituts, des ASTA der Goethe-Universität, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen und des Verlags Beltz Juventa.

Kontakt
Forschungsstelle NS-Pädagogik
apl. Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer
Goethe-Universität Frankfurtz am Main
Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft
Campus Bockenheim / Juridicum, Raum 511
Senckenberganlage 31–33
60325 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798-22091
BOrtmeyer(at)t-online.de
www.uni-frankfurt.de/48927181/Ortmeyer
http://forschungsstelle.wordpress.com

Vortrag von Prof. Dr. Sybille Steinbacher:
Kolonialismus und Nationalsozialismus. Der Holocaust im Spannungsfeld von Kontinuitäten und Diskontinuitäten der deutschen Geschichte

Samstag, 28. Oktober 2017, 14:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Raum 411
Stand der Holocaust, der oft als einzigartig eingestuft wird, in einer historischen Kontinuitätslinie? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrags, der sich mit einem geschichtswissenschaftlichen Interpretationsansatz befasst, wonach der europäische Kolonialismus ein Vorläufer der NS-Ideologie war und ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen kolonialer und nationalsozialistischer Gewalt bestand. Das Für und Wider dieser Deutung wird diskutiert.

Prof. Dr. Sybille Steinbacher
hat zum 1. Mai 2017 die Direktion des Fritz Bauer Instituts übernommen und ist Inhaberin des neu geschaffenen Lehrstuhls zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Im Anschluss an den Vortrag findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Fördervereins des Fritz Bauer Instituts statt (siehe separate Ankündigung).

Veranstalter: Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-39
verein(at)fritz-bauer-institut.de
Mitgliederversammlung
des Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Samstag, 28. Oktober 2017, 15:30 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Raum 411
Der Vorstand des Fördervereins des Fritz Bauer Instituts lädt ein zur einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Diese ist notwendig geworden, weil unsere bisherige Satzung aufgrund von Einwänden des Finanzamtes bis Ende dieses Jahres geändert werden muss.
Wir freuen uns, dass Frau Prof. Dr. Sybille Steinbacher Zeit hat, sich zu dieser Gelegenheit persönlich vorzustellen. Sie ist seit dem 1. Mai 2017 die Direktorin des Instituts und Inhaberin des neu geschaffenen Lehrstuhls zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sybille Steinbacher wird einen öffentlichen Vortrag zum Thema »Kolonialismus und Nationalsozialismus. Der Holocaust im Spannungsfeld von Kontinuitäten und Diskontinuitäten der deutschen Geschichte« halten (siehe separate Veranstaltungsankündigung). In der geschlossenen Mitgliederversammlung wird sie einen Bericht zur Arbeit des Instituts abgeben und sich Ihren Fragen und Anregungen stellen.

Als Tagesordnung ist vorgesehen:
1. Eröffnung der Versammlung und Begrüßung der Teilnehmer/innen durch die 1. Vorsitzende
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung
3. Genehmigung der Tagesordnung
4. Bericht der Vorstandsvorsitzenden über die Vereinsarbeit
5. Bericht der Direktorin Frau Prof. Dr. Sybille Steinbacher
6. Aussprache über die Berichte
7. Verabschiedung der neuen Satzung
8. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen,
Jutta Ebeling
Vorsitzende des Fördervereins

Veranstalter:
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-39
verein(at)fritz-bauer-institut.de
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Telefon: +49 (0)69.798 322-40
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Sekretariat: Raum 5.315, Q3, 5. OG
Anfahrt: IG Farben-Haus

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Einsicht 18
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
Einsicht

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Letzte Änderung: 21. Juni 2011

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