Fritz Bauer Institut

Veranstaltungen

Kalender des Fritz Bauer Instituts

Veranstaltungen März 2017

zurück
weiter

Vortrag von Dr. Peter Hallama, Paris:
Die »Arisierung der toten Juden«. Einverleibung und Externalisierung des Holocaust in der tschechischen Erinnerungskultur seit 1945

Montag, 06. März 2017, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Raum 311
Die Zahl der 360.000 »tschechoslowakischen Bürger«, der »Patrioten«, die ihr Leben im nationalen Befreiungskampf gelassen hätten, wird seit den 1950er Jahren regelmäßig bedient. Sie ist ein Ausdruck jener nationalistischen Sichtweise, in welcher die jüdischen Opfer des Holocaust (als Tschechen) einverleibt werden und der Holocaust (als deutsch-jüdisches Thema) aus der tschechischen Nationalgeschichte externalisiert wird. Der tschechische Exil-Historiker Erich Kulka kritisierte sie als »Arisierung der toten Juden«.
Diese beiden kennzeichnenden Aspekte der tschechischen Erinnerungskultur und ihre Kontinuitäten von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis in die Gegenwart sollen im Vortrag nicht nur anhand von Opferstatistiken analysiert, sondern auch anhand der Musealisierung der Vergangenheit anschaulich gemacht werden, allen voran anhand der Darstellung von Zweitem Weltkrieg und Holocaust in Theresienstadt, dem Erinnerungsort des jüdischen und tschechischen Leidens.

Dr. Peter Hallama ist derzeit an der Ecole des hautes études en sciences sociales (EHESS) in Paris tätig. Sein aktuelles Projekt trägt den Titel »Sozialistische Vaterschaft. Revolutionäre Zukunftsvorstellungen und familiärer Alltag in Ostmitteleuropa«. 2015 erschien bei Vandenhoeck & Ruprecht seine Dissertation Nationale Helden und jüdische Opfer. Tschechische Repräsentationen des Holocaust.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
Ausstellungseröffnung:
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht
Vortrag von Generalstaatsanwalt Norbert Wolf, Braunschweig

Donnerstag, 09. März 2017, 18:00 Uhr
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Fritz Bauer hat als Generalstaatsanwalt in Braunschweig und in Hessen, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Dabei blieb sein Leben nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse. Als Jude und Homosexueller blieb Fritz Bauer von Ausgrenzung und Verfolgung nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten in die Emigration. Als Jurist und Strafrechtsreformer trat für ihn an die Stelle der Staatsräson um jeden Preis der Schutz der Würde des Einzelnen, gerade auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg zur Demokratie.

Ausstellungszeitraum

Freitag, 10. März bis Dienstag, 27. Juni 2017
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Eintritt frei

Öffnungszeiten
Montag: 10.00–21.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 10.00–18.00 Uhr
Mittwoch: geschlossen

Anmeldung zu Gruppenführungen
Claudia Rose
mhmfuehrungen(at)bundeswehr.org

Begleitband zur Ausstellung

Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.  NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.
Die Ausstellungspräsentation in Dresden wird realisiert in Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, dem Münchner-Platz-Komitee e.V. und der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden

Weitere Informationen zur Ausstellung
www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html

Kontakt
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden
Tel.: 0351.82328-03, Fax: -05
mhmeingang(at)bundeswehr.org
https://www.mhmbw.de

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
Erinnerung an Fritz Bauer:
Einweihung einer Gedenktafel für Fritz Bauer
an seinem ehemaligen Wohnhaus in Frankfurt am Main

Freitag, 10. März 2017, 11:00 Uhr
Feldbergstr. 48, Frankfurt am Main
Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig, der Ortsvorsteher des Ortsbeirates 2, Axel Kaufmann, und das Fritz Bauer Institut laden zur Enthüllung einer Gedenktafel für Fritz Bauer ein. Stadträtin Hartwig übergibt die Tafel an seinem ehemaligen Wohnhaus in der Feldbergstraße 48 der Öffentlichkeit.

Als hessischer Generalstaatsanwalt initiierte Fritz Bauer den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess, der von Dezember 1963 bis August 1965 stattfand und die Verbrechen im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz verhandelte. Mit diesem Prozess gewann die Auseinandersetzung mit dem Holocaust in der Bundesrepublik Deutschland erstmals eine öffentliche Dimension.
Fritz Bauers Werk galt dem Aufbau einer demokratischen Justiz, der konsequenten strafrechtlichen Verfolgung nationalsozialistischen Unrechts und der Reform des Straf- und Strafvollzugsrechts.
Vom Magistrat der Stadt Frankfurt wurden Fritz Bauers große Verdienste mehrfach gewürdigt. So gehört die Stadt Frankfurt am Main neben dem Land Hessen und dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. zu den Gründungsstiftern des Fritz Bauer Instituts – Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. Eine 2013 im Plenarsaal des Frankfurter Römers installierte Gedenktafel für Fritz Bauer erinnert an die Frankfurter Auschwitz-Prozesse. Das auf Initiative des Fritz Bauer Instituts und im Auftrag des Magistrats realisierte Denkmal der Künstlerin Tamara Grcic vor dem Oberlandesgericht an der Zeil 42 würdigt die großen Verdienste des ehemaligen hessischen Generalstaatsanwalts.
Mit der Tafel in der Feldbergstraße 48 im Frankfurter Westend kommt ein weiterer Ort des Gedenkens an diese herausragende Persönlichkeit hinzu. Hier wohnte der Hessische Generalstaatsanwalt von 1957 bis zu seinem Tod im Jahr 1968.

Es sprechen:

Axel Kaufmann, Ortsvorsteher des Ortsbeirates 2
Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main
Gottfried Kößler, stellv. Direktor des Fritz Bauer Instituts 

Kontakt
Dezernat Kultur und Wissenschaft
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jana Kremin
Brückenstraße 3–7
60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069.212-49232
Fax: 069.212-9749232
jana.kremin(at)stadt-frankfurt.de
Filmmatinee zur Erinnerung an Fritz Bauer:
DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER

Sonntag, 12. März 2017, 11:30 Uhr
Cinema-Kino, Roßmarkt 7
60311 Frankfurt am Main
Eintritt: 5 Euro
Sonntags-Matinee aus Anlass der Enthüllung einer Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus Fritz Bauers (siehe Veranstaltung am 10. März 2017).
Filmvorführung mit anschließendem Publikumsgespräch, Gastredner ist apl. Prof. Dr. Werner Konitzer (Kommissarischer Direktor des Fritz Bauer Instituts).
Veranstaltet auf Initiative der SPD-Westend in Kooperation mit dem Cinema-Kino Frankfurt.

DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER
Ein Film von Lars Kraume, Deutschland 2015, FSK 6, 105 Min.
Drehbuch: Lars Kraume, Olivier Guez
Darsteller: Burghart Klaußner (Fritz Bauer), Ronald Zehrfeld (Karl Angermann), Sebastian Blomberg (Ulrich Kreidler), Jörg Schüttauf (Paul Gebhardt), Lilith Stangenberg (Victoria), Laura Tonke (Fräulein Schütt), Götz Schubert (Georg-August Zinn), Cornelia Gröschel (Charlotte Angermann), Robert Atzorn (Charlottes Vater), Michael Schenk (Adolf Eichmann), Matthias Weidenhöfer (Zvi Aharoni), Tilo Werner (Isser Harel), Dani Levy (Chaim Cohn), u.a.
www.derstaatgegenfritzbauer.de 

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

Kontakt
Cinema-Kino
Rossmarkt 7
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069.21997855
info(at)arthouse-kinos.de
www.arthouse-kinos.de
Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Benz, Berlin:
»Juden unerwünscht«.
Anfeindungen und Ausschreitungen nach dem Holocaust

Dienstag, 14. März 2017, 19:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Raum 311
Überlebende Juden waren nach dem Holocaust nirgendwo willkommen. Der Befreiung aus Konzentrationslagern und Zwangsarbeit folgte die Erkenntnis, dass sie in ihrer Heimat unerwünscht waren – gleichviel ob diese in Polen oder Ungarn, in der Slowakei oder Rumänien lag. Deutschland war ein Sonderfall: Hier sammelten sich unter der Obhut der U.S. Army und britischer Besatzungstruppen jene, die keine Heimat mehr hatten oder nicht in die Länder zurückkehren wollten, in denen sie gedemütigt worden waren und ihre Angehörigen verloren hatten. Doch den jüdischen »Displaced Persons« war keineswegs das Mitgefühl schuldbewusster Deutscher sicher. Im Gegenteil: Anwohner der DP-Camps beklagten sich über die Juden, und Behörden veranlassten unter dem Vorwand des Verdachts auf Schwarzmarktgeschäfte Razzien.

Prof. Dr. Wolfgang Benz
war jahrzehntelang Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Er hat zahlreiche Bücher verfasst und herausgegeben. Zuletzt erschien von ihm im Wochenschau Verlag Antisemitismus: Präsenz und Tradition eines Ressentiments.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main


Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
Mitgliederversammlung
des Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Samstag, 18. März 2017, 13:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG-Farben Haus, Raum 311
Veranstalter: Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Der Vorstand des Fördervereins des Fritz Bauer Instituts lädt alle seine Mitglieder ein zur ordentlichen Mitgliederversammlung (gemäß § 7 der Satzung).

Tagesordnung
1. Eröffnung der Versammlung und Begrüßung durch die 1. Vorsitzende
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung
3. Genehmigung der Tagesordnung
4. Bericht der Vorstandsvorsitzenden über die Vereinsarbeit
5. Bericht des kommissarischen Direktors apl. Prof. Dr. Werner Konitzer
6. Bericht der Schatzmeisterin
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Aussprache über die Berichte
9. Entlastung von Vorstand und Schatzmeisterin
10. Wahl einer Wahlleiterin/eines Wahlleiters
11. Wahl des Vorstandes
      a) Wahl der/des 1. Vorsitzenden
      b) Wahl der/des Vorstandes
      c) Wahl der Schatzmeisterin/des Schatzmeisters
      d) Wahl der Schriftführerin/des Schriftführers
      e) Wahl weiterer Vorstandsmitglieder
12. Wahl der Vertreterin/des Vertreters des Fördervereins im Stiftungsrat
13. Wahl der Kassenprüferinnen/der Kassenprüfer
14. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen,
Jutta Ebeling
Vorsitzende des Fördervereins
(für den Vorstand)

Kontakt
Dorothee Becker
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
d.becker(at)fritz-bauer-institut.de
Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial

Samstag, 18. März 2017, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Guide: Patrick Schwentke

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
NSU-Prozess und Auschwitz-Prozess:
Was können Strafprozesse für historische Aufklärung leisten?
Mit Werner Renz (Fritz Bauer Institut), Heike Kleffner (Journalistin, Autorin) und Annette Ramelsberger (Journalistin, Prozessbeobachterin NSU-Prozess)

Montag, 20. März 2017, 18:00 Uhr
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Forum Museum zu den Sonderausstellungen
»Blutiger Boden« und »Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«

Seit fast vier Jahren läuft der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier weitere mutmaßliche Unterstützer des NSU. Während es dem Gericht in erster Linie um die individuelle Schuld der Angeklagten geht, erwarten Nebenkläger und weite Teile der Öffentlichkeit eine weitreichende Aufklärung der rechtsextremen Abgründe in unserem Land. Was aber kann ein Strafprozess tatsächlich für eine historische Aufklärungsarbeit leisten?
Das Beispiel der Frankfurter Auschwitzprozesse in den 1960er Jahren und seine Rolle im Erinnerungsdiskurs zum Holocaust beleuchtet der Historiker Werner Renz, langjähriger Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts. Die Journalistin Heike Kleffner beobachtet seit Jahren Untersuchungsausschüsse und den Prozess zum NSU-Komplex. Die Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger hat den NSU Prozess von Beginn an begleitet. Sie berichtet über ihre mehrjährige Konfrontation mit Tätern und ihrem Umfeld und den mühsamen Weg der juristischen Aufarbeitung eines dreizehnjährigen Mordzuges durch unsere Gegenwart.

Zur Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«

Fritz Bauer hat als Generalstaatsanwalt in Braunschweig und in Hessen, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Dabei blieb sein Leben nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse. Als Jude und Homosexueller blieb Fritz Bauer von Ausgrenzung und Verfolgung nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten in die Emigration. Als Jurist und Strafrechtsreformer trat für ihn an die Stelle der Staatsräson um jeden Preis der Schutz der Würde des Einzelnen, gerade auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg zur Demokratie.

Ausstellungszeitraum

Freitag, 10. März bis Dienstag, 27. Juni 2017
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Eintritt frei

Öffnungszeiten
Montag: 10.00–21.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 10.00–18.00 Uhr
Mittwoch: geschlossen

Anmeldung zu Gruppenführungen
Claudia Rose
mhmfuehrungen(at)bundeswehr.org

Begleitband zur Ausstellung

Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.  NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.
Die Ausstellungspräsentation in Dresden wird realisiert in Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, dem Münchner-Platz-Komitee e.V. und der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden

Weitere Informationen zur Ausstellung
www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html

Kontakt
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden
Tel.: 0351.82328-03, Fax: -05
mhmeingang(at)bundeswehr.org
https://www.mhmbw.de

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
Vortrag von Dr. Isabell Trommer, Frankfurt am Main:
Rechtfertigung und Entlastung.
Albert Speer in der Bundesrepublik

Dienstag, 21. März 2017, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Raum 311
Mit der Entlassung Albert Speers aus dem Spandauer Kriegsverbrechergefängnis am 1. Oktober 1966 beginnt eine der erstaunlichsten Geschichten der Nachkriegszeit: Bis zu seinem Tod am 1. September 1981 war der einstige Architekt und Rüstungsminister Hitlers ein Entlastungszeuge in der Bundesrepublik Deutschland und ein Zeitzeuge in der Welt. Seine Erinnerungen (1969) und seine Spandauer Tagebücher (1975) waren in den Medien und Buchhandlungen überragende Erfolge. In ihrer Studie untersucht Isabell Trommer die Wahrnehmung Speers in der deutschen Öffentlichkeit von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen dabei Rechtfertigungsdiskurse, die nicht nur den Umgang mit Speer selbst geprägt haben, sondern auch viel über das Verhältnis der Bundesrepublik zum Nationalsozialismus und die Grundzüge ihrer politischen Kultur verraten.

Dr. Isabell Trommer ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet als Lektorin beim Campus Verlag in Frankfurt am Main.
In der Wissenschaftlichen Reihe des Fritz Bauer Instituts ist von ihr erschienen:

Isabell Trommer, Rechtfertigung und Entlastung.
Albert Speer in der Bundesrepublik

Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2016
367 S., Hardcover gebunden, € 34,90
EAN 978-3-593-50529-9
Wissenschaftliche Reihe, Band 27

Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
Vortrag von Dr. Jörg Osterloh:
Kriegsgefangene der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
Bestimmungen des Kriegsvölkerrechts und Praxis der deutschen Kriegsgefangenenpolitik

Mittwoch, 22. März 2017, 19:00 Uhr
Gedenkstätte und Museum Trutzhain
Seilerweg 1, 34613 Schwalmstadt
Mit dem Überfall auf Polen entfesselte Deutschland im September 1939 den Zweiten Weltkrieg. Die zunächst anscheinend unaufhaltsam vorrückende Wehrmacht nahm bis zur Kriegswende in Stalingrad Anfang 1943 Millionen von Kombattanten gefangen; so mussten beispielsweise rund 400.000 polnische Soldaten, 1,9 Millionen Franzosen sowie zwischen 5,35 und 6 Millionen Soldaten der Roten Armee den Gang in deutsche Gefangenschaft antreten. Von den sowjetischen Kriegsgefangenen in deutscher Hand kamen zwischen 2,5 und 3,3 Millionen ums Leben. Dieses Massensterben lässt sich freilich nicht mit den „normalen“ Notständen während des Krieges erklären.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Kriegsgefangenenpolitik der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Dabei wird die Genese der völkerrechtlichen Rahmenbedingungen ebenso beleuchtet wie die Frage, in wie weit völkerrechtliche Vorschriften beachtet wurden. Hierbei gilt das Hauptaugenmerk den sowjetischen Kriegsgefangenen und den Gefangeneneinrichtungen, in denen die Wehrmacht diese im Reichsgebiet unterbrachte.

Dr. Jörg Osterloh ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts und Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Kontakt

Gedenkstätte und Museum Trutzhain
Seilerweg 1
34613 Schwalmstadt
Tel.: 06691.710662
info(at)gedenkstaette-trutzhain.de
www.gedenkstaette-trutzhain.de
Vortrag von PD Dr. Irmtrud Wojak, Eschenlohe:
Fritz Bauer – Jurist aus Freiheitssinn und Anwalt der Überlebenden

Mittwoch, 22. März 2017, 19:30 Uhr
Kathedral-Forum, Schloßstr. 24, 01067 Dresden
Begleitveranstaltung zur Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
Eine Veranstaltung des Freundeskreises Synagoge Dresden e.V. in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie des Bistums Meißen
Moderation: Prof. Dr. Christoph Meyer, Mittweida

Das Leben des Bürgers und streitbaren Juristen Fritz Bauer wurde in jüngster Zeit zum Thema aufsehenerregender Kinofilme und Medienberichte. Konsequent setzte sich der Sohn jüdischer Eltern für die Verfolgten und Schwächsten in der Gesellschaft ein und scheute dabei nicht vor persönlicher Benachteiligung zurück. In einem politischen Klima des Stillschweigens und Wegsehens betrieb Fritz Bauer Aufklärung und von Staats wegen Ahndung der Nazi-Verbrechen. In ihrer 2016 neu aufgelegten Biografie über den Kämpfer für die Menschenrechte fragt Irmtrud Wojaks nach den Motiven, die Fritz Bauer antrieben und nach den Konsequenzen, die sein Plädoyer für die Gerechtigkeit und die Pflicht zum Ungehorsam hatte.

Irmtrud Wojak ist Historikerin, Publizistin, Ausstellungskuratorin, Lehrbeauftragte an der Universität der Bundeswehr München und Geschäftsführerin der gemeinnützigen Gesellschaft BUXUS STIFTUNG.
www.buxus-stiftung.de

Zur Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«

Fritz Bauer hat als Generalstaatsanwalt in Braunschweig und in Hessen, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Dabei blieb sein Leben nicht unberührt von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse. Als Jude und Homosexueller blieb Fritz Bauer von Ausgrenzung und Verfolgung nicht verschont. Als Sozialdemokrat glaubte er dennoch an den Fortschritt, dann trieben ihn die Nationalsozialisten in die Emigration. Als Jurist und Strafrechtsreformer trat für ihn an die Stelle der Staatsräson um jeden Preis der Schutz der Würde des Einzelnen, gerade auch gegen staatliche Gewalt – ein großer Schritt auf dem Weg zur Demokratie.

Ausstellungszeitraum

Freitag, 10. März bis Dienstag, 27. Juni 2017
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Eintritt frei

Öffnungszeiten
Montag: 10.00–21.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 10.00–18.00 Uhr
Mittwoch: geschlossen

Anmeldung zu Gruppenführungen
Claudia Rose
mhmfuehrungen(at)bundeswehr.org

Begleitband zur Ausstellung

Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.  NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Sie wird gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, die Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung, die Fazit-Stiftung sowie Christiane und Nicolaus Weickert.
Die Ausstellungspräsentation in Dresden wird realisiert in Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, dem Münchner-Platz-Komitee e.V. und der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden

Weitere Informationen zur Ausstellung
www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html

Kontakt
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden
Tel.: 0351.82328-03, Fax: -05
mhmeingang(at)bundeswehr.org
https://www.mhmbw.de

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
Filmaufführung mit Einführung
von Haydée Mareike Haass, Köln:
Die lange Nacht des Kommissars

Freitag, 24. März 2017, 19:00 Uhr
Veranstaltungsende gegen 23:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Raum 7.214
DER KOMMISSAR war eine außerordentlich beliebte deutsche Krimiserie, die zwischen 1969 und 1976 im ZDF ausgestrahlt wurde. Für die Selbstverständigung der Bundesrepublik über moralische Normen und Werte hatte sie eine ähnliche Bedeutung wie heutzutage der TATORT. Die Drehbücher stammten von Herbert Reinecker, der bereits in den 1930er Jahren Jugendbücher, im Krieg in einer Propagandakompanie der Waffen-SS Kriegsberichte und als überzeugter Nationalsozialist propagandistische Bühnenstücke verfasst hatte. Nach 1945 konnte er sich schnell als Drehbuchautor etablieren.
Nach einer Einführung in die Serie und die frühen Arbeiten Reineckers werden zwei Folgen aus der Serie gezeigt und diskutiert. Welche Gefühle zu teilen wird der Zuschauer eingeladen? Tradierte die Serie nationalsozialistische Wertungen und Urteilsformen? Und inwieweit setzte sie sich bewusst oder unbewusst mit Erfahrungen aus dem Nationalsozialismus auseinander?

Haydée Mareike Haass, M.A. Soziologie und Geschichte sowie Staatsexamen für das Gymnasium mit den Fächern Politik- und Wirtschaft und Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ihr Studium schloss sie mit einer Arbeit zur Theorie des Antisemitismus »Schreibstrategien – Die Damaskusaffäre 1840 in Heinrich Heines Lutetia« ab, die am Fritz Bauer Institut betreut wurde. Ihre Doktorarbeit entwickelte sie mit der Unterstützung von apl. Prof. Dr. Werner Konitzer am Fritz Bauer Institut. Seit April 2015 ist sie Stipendiatin der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne. Ihre Dissertation wird von Prof. Dr. Habbo Knoch, Prof. Dr. Ralph Jessen und Prof. Dr. Raphael Gross betreut.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
Lecture in English by Rɪfat Bali, Istanbul:
The Consumption of Holocaust in Turkey 1989–2016

Montag, 27. März 2017, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Raum 311
There has been recently an increased interest and attention to Holocaust commemoration ceremonies in Turkey. More and more Turkish and foreign NGOs have been involved in educational seminaries aiming to educate human rights activists and Turkish universities’ faculty members. Furthermore in recent years the Holocaust has been also the subject of movies, novels, and concerts in Turkey. This lecture will attempt to analyze the real motives of this surge of interest of these different actors and will give an overview of the instrumentalization and commercialization of the Holocaust in Turkey, by different actors.

Rɪfat Bali is a historian and publisher. In 2015 the anthology Turkish Jews in Contemporary Turkey, edited by him and Laurent-Olivier Mallet, was released by Libra Kitapçılık ve Yayıncılık. Already in 2013 he has published the monograph Antisentism and Conspiracy Theories in Turkey in the same the publishing house.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de
AA

Homepage Jüdisches Museum   Homepage Museum Judengasse   Homepage Pädagogisches Zentrum
Veranstaltungskalender
März 2017 zurück weiter
M D M D F S S
  01 02 03 04 05
06
07 08
09
10
11
12
13
14
15 16 17
18
19
20
21
22
23
24
25 26
27
28 30 31  

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-40
E-Mail: info(at)fritz-bauer-institut.de

Kontakt
Anfragen an das Institut
Mitarbeiter und Arbeitsbereiche

So finden Sie uns
Das Fritz Bauer Institut hat seinen Sitz
im 5. Stock des IG Farben-Hauses
auf dem Campus Westend der
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Sekretariat: Raum 5.315, Q3, 5. OG
Anfahrt: IG Farben-Haus

Fördern Sie mit uns das
Nachdenken über den Holocaust

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Besuchen Sie uns auch auf facebook!
www.facebook.com/fritz.bauer.institut


Einsicht 16
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
Einsicht

© Fritz Bauer Institut – Frankfurt am Main
Stiftung des bürgerlichen Rechts
Haftungsausschluss | Impressum | Sitemap
Letzte Änderung: 21. Juni 2011

Seite empfehlen