Fritz Bauer Institut

Veranstaltungen

Kalender des Fritz Bauer Instituts

Veranstaltungen April 2017

zurück
weiter

Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial

Samstag, 15. April 2017, 15:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon
Zugang zum Pavillon über die Fürstenberger Straße und den Fritz-Neumark-Weg (Universitätsparkplatz hinter der Schranke)
Guide: Patrick Schwentke

Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Website mit umfangreichem Informationsmaterial und 24 Video-Interviews mit Überlebenden des KZ Buna/Monowitz:
www.wollheim-memorial.de

Kontakt
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
Filmvorführung und Gespräch:
DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER
(D 2015, 105 Min., Regie: Lars Kraume)
Zu Gast: Gerhard Wiese, Generalstaatsanwalt a.D.,
der letzte lebende Anklagevertreter im Auschwitz-Prozess

Montag, 24. April 2017, 18:00 Uhr
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Begleitveranstaltung zur Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
Eine Veranstaltung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr – Forum Museum in Kooperation mit der Wochenzeitung DIE ZEIT
Moderation: Martin Machowecz (Redakteur ZEIT im Osten)

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaußner) unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Er erhält den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Roland Zehrfeld) beginnt Bauer zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise.

Regisseur und Grimme-Preisträger Lars Kraume (»Die kommenden Tage«) zeichnet das kraftvolle und fesselnde Porträt eines mutigen Mannes und dessen Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit. Im Anschluss an die Filmvorführung steht der ehemalige Generalstaatsanwalt Gerhard Wiese zu einem Gespräch zur Verfügung. Er erarbeitete zusammen mit Fritz Bauer die Klageschriften in den Auschwitz-Prozessen.

»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«
Eine Ausstellung des Fritz Bauer Institutes und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main. Die Ausstellungspräsentation in Dresden wird realisiert in Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, dem Münchner-Platz-Komitee e.V. und der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden.

Ausstellungszeitraum

Freitag, 10. März bis Dienstag, 27. Juni 2017
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Eintritt frei

Öffnungszeiten
Montag: 10.00–21.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 10.00–18.00 Uhr
Mittwoch: geschlossen

Anmeldung zu Gruppenführungen
Claudia Rose
mhmfuehrungen(at)bundeswehr.org

Begleitband zur Ausstellung

Fritz Backhaus, Monika Boll, Raphael Gross (Hrsg.)
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt.  NS-Verbrechen vor Gericht
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2014,
300 S., zahlr. Abb., € 29,90, ISBN: 978-3-5935-0105-5
Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32

Weitere Informationen zur Ausstellung
www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html

Kontakt
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2
01099 Dresden
Tel.: 0351.82328-03, Fax: -05
mhmeingang(at)bundeswehr.org
https://www.mhmbw.de
Vortrag mit Bildern von Dr. Thomas Medicus, Berlin:
Verhängnisvoller Wandel.
Ansichten aus der Provinz 1933–1949. Die Fotosammlung Biella

Montag, 24. April 2017, 18:15 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Max-Horkheimer-Str. 4, Seminarhaus, Raum SH 5.101
Im Jahr 2003 gab es in Gunzenhausen einen spektakulären Fund: Bei einer Wohnungsauflösung wurden zahlreiche Fotografien des ortsansässigen Fotostudios Biella entdeckt. Diese insgesamt etwa 2.500 Fotos dokumentieren die gewaltsame Machtetablierung der NSDAP auf lokaler Ebene. Ebenso sind auf den Aufnahmen die Formierung und der Zerfall der lokalen »Volksgemeinschaft« in den Jahren 1933 bis 1949 zu erkennen.
Zahllose »Volksgenossen« in Parteiuniform machen die Selbstmobilisierung derjenigen sichtbar, die nach 1945 nichts gewusst haben wollten. Dass »Volksgemeinschaft« Gewalt gegen andere bedeutete, zeigen knapp 100 Porträts einer »Judenkartei« wie auch die Porträts deportierter Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Nach Kriegsende blickten dann die zum Zweck der Entnazifizierung polizeilich erfassten lokalen Nazis in die Kamera des Ateliers Curt Biella, dessen Inhaber immer auf der »richtigen« Seite standen.

Dr. Thomas Medicus studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Kunstgeschichte in Marburg/Lahn; Promotion 1982. Er war Feuilletonredakteur beim Tagesspiegel in Berlin, stellvertretender Feuilletonchef der Frankfurter Rundschau sowie deren Kulturkorrespondent in Berlin. Heute arbeitet er als freier Autor und Publizist in Berlin. 2011 war er Mitherausgeber des Buches Überleben im Umbruch, das in der Hamburger Edition erschien und den sozialökonomischen Wandel der Kleinstadt Wittenberge an der Elbe nach der Wende behandelt. Im September 2016 erschien das von ihm herausgegebene Buch Verhängnisvoller Wandel. Ansichten aus der Provinz 1933–1949: Die Fotosammlung Biella, ebenfalls im Verlag Hamburger Edition des Hamburger Instituts für Sozialforschung.
www.his-online.de/verlag/9010/programm/detailseite/publikationen/verhaengnisvoller-wandel
www.thomasmedicus.de

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Dorothee Becker (Sekretariat)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
AA

Homepage Jüdisches Museum   Homepage Museum Judengasse   Homepage Pädagogisches Zentrum
Veranstaltungskalender
April 2017 zurück weiter
M D M D F S S
  01 02
03 04 05 06 07 08 09
10 11 12 13 14
15
16
17 18 19 20 21 23
24
25 26 27 28 29 30

Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-40
E-Mail: info(at)fritz-bauer-institut.de

Kontakt
Anfragen an das Institut
Mitarbeiter und Arbeitsbereiche

So finden Sie uns
Das Fritz Bauer Institut hat seinen Sitz
im 5. Stock des IG Farben-Hauses
auf dem Campus Westend der
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Sekretariat: Raum 5.315, Q3, 5. OG
Anfahrt: IG Farben-Haus

Fördern Sie mit uns das
Nachdenken über den Holocaust

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Besuchen Sie uns auch auf facebook!
www.facebook.com/fritz.bauer.institut


Einsicht 17
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
Einsicht

© Fritz Bauer Institut – Frankfurt am Main
Stiftung des bürgerlichen Rechts
Haftungsausschluss | Impressum | Sitemap
Letzte Änderung: 21. Juni 2011

Seite empfehlen