Fritz Bauer Institut

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Empfehlung des Monats

Ausstellung:
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt
NS-Verbrechen vor Gericht


10. April bis 7. September 2014
Jüdisches Museum Frankfurt am Main
Untermainkai 14/15

Öffnungszeiten:
Di. bis So., 10:00–17:00 Uhr
Mi., 10:00–20:00 Uhr, Mo. geschlossen

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts
und des Jüdischen Museums Frankfurt,
in Kooperation mit dem Thüringer Justizministerium.

Informationen zum Begleitprogramm und zu den
zur Ausstellung erschienenen Publikationen:
... Fritz Bauer. Der Staatsanwalt (pdf-Datei)


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Aktuelle Veranstaltungen

Vortrag von Dr. Alfred Gottwaldt, Berlin:
Züge nach Sobibor
Montag, 28. April 2014, 18:15 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino am IG-Farben Haus, Raum 1.801

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Weitere Veranstaltungen
im Kalender des Fritz Bauer Instituts
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Lehrveranstaltungen



Neben den im Rahmen der Gastprofessur am Fritz Bauer Institut angebotenen Lehrveranstaltungen bietet das Institut Veranstaltungen am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften, am Historischen Seminar und am Institut Didaktik der Geschichte an.

Weitere Informationen
zu den Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2014
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Ausstellungen



Legalisierter Raub
Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945

Freitag, 17. Januar bis Donnerstag, 5. Juni 2014
Gedenkstätte KZ Osthofen
Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen
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Weitere Ausstellungsangebote
Wanderausstellungen des Fritz Bauer Instituts
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Nachrichten

Vortrag von Prof. em. Dr. Peter Pulzer, Oxford:
Zerbrochene Scheiben – Der Novemberpogrom in Deutschland nach 75 Jahren

Montag, 27. Januar 2014, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung der Vortragsveranstaltung anläßlich des
»Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«

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mp3-audio (49:45 Min., 46.648 KB)

Abbildung

Prof. em. Dr. Peter Pulzer
Foto: Werner Lott

Eine gemeinsame Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts
mit dem Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Begrüßung: Prof. Dr. Tilman Allert und Prof. Dr. Raphael Gross

In der »Reichskristallnacht« fand zum ersten Mal seit der nationalsozialistischen Machtübernahme ein öffentlicher, vom Staat geförderter Terrorakt statt. Er bildete eine Eskalation der bis dahin unvollständigen Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung und sollte die Macht- und Rechtlosigkeit der Juden ihnen und der allgemeinen Bevölkerung veranschaulichen. Wie dieser Terrorakt in die Logik des Regimes passte und wie er im Inland und Ausland wahrgenommen wurde, bilden die Themen des Vortrags.

Prof. em. Dr. Peter Pulzer ist Historiker und Politikwissenschaftler. Er wurde 1929 in Wien geboren und floh 1939 mit seiner Familie nach Großbritannien. Pulzer promovierte 1960 an der University of Cambridge und war bis zu seiner Emeritierung Glad-stone Professor of Government an der University of Oxford und Fellow am All Souls College. Er ist Vorsitzender des Leo Baeck Institute, London.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de


Vortrag von Prof. Dr. Norbert Frei:
Fritz Bauer, die Stadt und der Prozess. Mit der »Strafsache gegen Mulka u.a.« schrieb sich Frankfurt in die Erinnerungsgeschichte des Holocaust ein.

Dienstag, 19. November 2013, Kaisersaal im Frankfurter Römer
Audio-Aufzeichnung des Vortrags

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mp3-audio (60 Min., 41.794 KB)

»Fritz Bauer Lecture«
Festvortrag zum 50. Jahrestags des Frankfurter Auschwitz-Prozesses auf Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main und des Fritz Bauer Instituts.

Abbildung
Prof. Dr. Norbert Frei / Foto: Werner Lott


Norbert Frei ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Leiter des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts. Er ist Autor zahlreicher Werke zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, darunter Der Führerstaat. Nationalsozialistische Herrschaft 1933 bis 1945 (Neuausgabe 2013) und Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit (Neuausgabe 2012).

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Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
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Wilhelm Leuschner-Medaille 2013

Auszeichnung für Prof. Dr. Raphael Gross,
Prof. Dr. Harald Müller und Prof. Dr. Dieter Bingen

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Mit der Wilhelm Leuschner-Medaille ehrt der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in diesem Jahr drei Persönlichkeiten: Ausgezeichnet werden Prof. Dr. Raphael Gross, Direktor des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main, sowie der Direktor des Deutschen Polen-Instituts, Prof. Dr. Dieter Bingen und Prof. Dr. Harald Müller von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. »Die höchste Auszeichnung unseres Landes geht in diesem Jahr an drei herausragende Geisteswissenschaftler. Sie sind Aufklärer, die mit ihrer Arbeit das Fundament für eine pluralistische und tolerante Gesellschaft legen. Damit leisten sie unserer Demokratie einen unbezahlbaren Dienst«, so der Ministerpräsident.
Ministerpräsident Volker Bouffier verleiht die nach dem 1944 ermordeten hessischen Innenminister und Widerstandskämpfer Wilhelm Leuschner benannte Auszeichnung am 1. Dezember, dem hessischen Verfassungstag, im Schloss Biebrich in Wiesbaden-Biebrich. Die Medaille wurde 1964 vom damaligen Ministerpräsident Georg August Zinn gestiftet und wird seit 1965 verliehen. Sie geht an Persönlichkeiten, die sich beispielhaft und nachhaltig für die Demokratie eingesetzt haben und unseren Staat, unsere Gesellschaft und unsere Kultur in vorbildlicher Weise geprägt haben.

Abb.: Wilhelm Leuschner-Medaille, © Hessische Staatskanzlei

Prof. Dr. Raphael Gross wurde 1966 in Zürich geboren. In den Jahren 1986 bis 1990 studierte er Geschichte an den Universitäten von Zürich, Berlin, Bielefeld und in Cambridge/UK. Danach war er Research Fellow am Franz Rosenzweig Institut der Hebräischen Universität Jerusalem und Stipendiat am Hamburger Institut für Sozialforschung. Es folgte der Abschluss der Promotion in Essen im Mai 1997 mit der Arbeit Carl Schmitt und die Juden. Strukturen einer deutschen Rechtslehre.
Von 1997 bis 2001 war Gross wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Ruhr-Universität Bochum. In den Jahren 2001 bis 2006 lehrte er an der der University of Sussex, zuletzt als Reader in History und Direktor des Center for German-Jewish Studies. Seit Januar 2001 ist Gross Direktor des Leo Baeck Institute London, dessen Auftrag es ist, die Geschichte und die Kultur der deutschsprechenden Juden zu erforschen.
Im Februar 2006 übernahm Gross eine weitere Stelle als Direktor des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main und seit April 2007 eine dritte Leitungsstelle als Direktor des Fritz Bauer Instituts, einer Forschungs-, Dokumentations- und Bildungseinrichtung zur Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen und deren Wirkung bis in die Gegenwart. Es hat seinen Sitz im IG Farben-Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Raphael Gross ist Honorarprofessor an der Goethe-Universität sowie Reader im Fach Geschichte am Queen Mary College (University of London). Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zur deutschen Geschichte, Intellectual History und zur deutsch-jüdischen Geschichte. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören: November 1938: Die Katastrophe vor der Katastrophe, München: C.H. Beck, 2013; 1938: Kunst – Künstler – Politik, (hrsg. zus. mit Eva Atlan und Julia Voss), Göttingen: Wallstein, 2013; Anständig geblieben. Nationalsozialistische Moral, Frankfurt am Main: S. Fischer, 2010; Die Frankfurter Schule und Frankfurt. Eine Rückkehr nach Deutschland (hrsg. zus. mit Monika Boll), Göttingen: Wallstein, 2009. Seit 2001 ist Gross Mitherausgeber des Leo Baeck Institute Year Book.

Prof. Dr. Harald Müller wurde 1949 in Frankfurt am Main geboren. 1967 nahm er das Studium der Germanistik, Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main auf und legte 1975 sein Erstes Staatsexamen ab. Seit 1976 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) mit Sitz in Frankfurt am Main. 1981 folgte der Abschluss der Promotion an der Goethe-Universität.
Seit dem Jahr 1984 ist Müller Gastprofessor am Center for International Relations der Johns Hopkins University, Bologna/Italien. In den Jahren von 1984 bis 1986 war er Abteilungsleiter für Sicherheitspolitik am Centre for European Policy Studies, Brüssel. Im Jahr 1994 folgte die Habilitation in Politikwissenschaften an der Technischen Hochschule Darmstadt und eine sich anschließende vierjährige Tätigkeit als Privatdozent an der Universität Darmstadt.
Seit dem Jahr 1995 ist Müller Forschungsgruppenleiter und Vorstandsmitglied der HSFK. Ein Jahr später wurde er Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK. Seit 1999 lehrt Müller als Professor für Internationale Beziehungen an der Goethe-Universität. Gastprofessuren absolvierte er an der Hebrew University Jerusalem (2010) und Sciences Politiques Paris (2013). Darüber hinaus war und ist er Mitglied in zahlreichen Vereinigungen und Organisationen.

Prof. Dr. Dieter Bingen wurde 1952 in Köln geboren. Von 1973 bis 1978 studierte er Politische Wissenschaft, Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Soziologie und Erziehungswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1979 promovierte er an der Universität Bonn. Von 1981 bis 1999 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale in Köln. Parallel dazu hatte er von 1984 bis 1994 eine Lehrbeauftragung für Politische Wissenschaft an der Universität Bonn inne. Er  war 1988 Mitgründer der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bonn e.V., und deren erstes geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Darüber hinaus war Bingen Mitglied der deutschen Delegation auf dem CSCE Implementation Meeting on Human Dimension Issues, Warschau im Jahr 1993. Seit März 1999 ist er Direktor des Deutschen Polen-Instituts (DPI) mit Sitz in Darmstadt.
Zudem ist Bingen seit 2004 Honorarprofessor an der Hochschule Zittau/Görlitz und seit 2012 Gastprofessor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt. Er ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für Kulturelle Infrastruktur Sachsen (seit 2003) und Kurator des Willy-Brandt-Zentrums für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau. 2006 erhielt Bingen das Diplom des Außenministers der Republik Polen »für herausragende Verdienste um die Promotion Polens in der Welt«. Im Oktober 2013 wurde er von Bundespräsident Gauck mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Kontakt
Staatssekretär Michael Bußer
Pressestelle der Hessischen Staatskanzlei
Tel.: 0611.323918
Fax: 0611.323800
presse(at)stk.hessen.de
https://stk.hessen.de/ueber-uns/orden-ehrenzeichen/im-dienste-der-demokratie


Vortrag von Prof. Dr. Yehuda Bauer, Jerusalem
Der Tod des Schtetls

Donnerstag, 6. Juni 2013, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung der Vortragsveranstaltung

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Vortrag von Prof. Dr. Yehuda Bauer
Begrüßung: Dr. Christoph Dieckmann
mp3-audio (66:12 Min., 31.041 KB)

Abbildung
Prof. Dr. Yehuda Bauer
Foto: Werner Lott

Das Schtetl war »eine kleine Civitas Dei«, wie Manès Sperber schrieb, ein untergegangenes Paradies, ein ausgelöschter Sehnsuchtsort. In den »Städtlein« Galiziens, Weißrusslands und der Ukraine lebten die Juden wie aus der Zeit gefallen: in bitterster Armut, größter Religiosität und in der Tradition der Vorfahren, aber ohne den Druck zur Assimilation wie im übrigen Europa. Pogrome bedrohten das Schtetl schon im 19. Jahrhundert, doch erst die Nazis vernichteten im Zweiten Weltkrieg die Schtetl und ihre Einwohner.
Yehuda Bauer, der große Erforscher der Shoah, erzählt ohne Verklärung von den Lebensumständen im Schtetl, von den sozialen Widersprüchen, den Schicksalen Einzelner. Anhand einer Reihe von Orten zeigt er die Umstände der Auslöschung nach dem Einmarsch der Deutschen auf. Er beschreibt die verzweifelten Rettungsversuche, die Flucht in die Wälder und den jüdischen Widerstand.

Yehuda Bauer ist Professor für Holocaust Studies am Avraham Harman Institute for Contemporary Jewry an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er ist einer der bedeutendsten Holocaustforscher weltweit und hat diese wissenschaftliche Disziplin mit begründet. Er war Mitherausgeber der Zeitschrift Holocaust and Genocide Studies und Mitglied des Beirats der Encyclopedia of the Holocaust, die 1990 von Yad Vashem herausgegeben wurde. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Publikationen.
Auf Deutsch erschien kürzlich: Yehuda Bauer, Der Tod des Schtetls, aus dem Englischen von Klaus Binder, 364 S., € 24,95, Berlin: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, 2013.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de


Überreichung des Ignatz Bubis-Preis für Verständigung
an das Fritz Bauer Institut

Donnerstag, 2. Mai 2013, Paulskirche zu Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung der Laudatio von Prof. Dr. Dan Diner

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Laudatio von Prof. Dr. Dan Diner
mp3-audio (25:34 Min., 32 kbit/s, 35.968 KB)

Neben der Laudatio von Prof. Dr. Dan Diner ist auch der komplette Audio-Mitschnitt der Veranstaltung abrufbar.

Abbildung
Raphael Gross und Peter Feldmann.
Foto: Dorothee Becker


Veranstaltungsablauf der Preisverleihung


Musikalische Einleitung: Roland Horn, Cello
(Mitglied des Orchesters der Oper Frankfurt)
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Suite Nr. 2 in d-Moll BWV 1008
Praeludium
Gigue

Begrüßung: Peter Feldmann
Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main

Laudatio: Prof. Dr. Dan Diner
Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig und Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem

Überreichung des Ignatz Bubis-Preises 2013

Dankesworte: Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Fritz Bauer Instituts

Musikalischer Ausklang: Roland Horn, Cello
(Mitglied des Orchesters der Oper Frankfurt am Main)
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Suite Nr. 3 in C-Dur BWV 1009
Praeludium
Bourée

Mit der Verleihung des Ignatz Bubis-Preises für Verständigung ehrt die Stadt Frankfurt am Main das Lebenswerk und die Persönlichkeit von Ignatz Bubis, des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland. Die Verleihung ist darüber hinaus Ausdruck der Verpflichtung der Stadt Frankfurt am Main, für die von Ignatz Bubis verkörperten Werte einzutreten. Bisherige Preisträger sind: Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages (2001); Prof. Dr. Franz Kamphaus, Bischof von Limburg (2004); Dr. Walter Wallmann, Oberbürgermeister a. D. (2007); Trude Simonsohn, Holocaust-Überlebende und Sozialarbeiterin (2010).

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Aktuelle Publikationen

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Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500
Einsicht
Katharina Rauschenberger (Hrsg.):
Rückkehr in Feindesland?
Fritz Bauer in der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte

Jahrbuch 2013
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Raphael Gross, Werner Renz (Hrsg.):
Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965)
Kommentierte Quellenedition

Wissenschaftliche Reihe, Band 22
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Fritz Backhaus, Monika Boll,
Raphael Gross (Hrsg.)

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt
NS-Verbrechen vor Gericht

Schriftenreihe, Band 32
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Fritz Bauer Institut (Hrsg.)
Bettina Schulte Strathaus (Red.)

Fritz Bauer. Gespräche, Interviews
und Reden aus den Fernseharchiven
1961‒1968

Elektronische Medien, 2 DVDs

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Letzte Änderung: 16. April 2014

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