Fritz Bauer Institut

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Empfehlung des Monats

Ausstellung in Köln:
Fritz Bauer. Der Staatsanwalt
NS-Verbrechen vor Gericht


Donnerstag, 21. April bis Sonntag, 21. August 2016
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln
www.nsdok.de

Zur Ausstellung findet ein umfangreiches
Begleitprogramm statt.

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts
und des Jüdischen Museums Frankfurt.

Ausstellungsflyer:
... Ausstellungsstation Köln (pdf-Datei)


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Aktuelle Veranstaltungen

Tagung:
Moralität der Bösen
Freitag, 01. Juli 2016, 11:00 Uhr

bis Samstag, 02. Juli 2016, 17:45 Uhr
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Campus II, Villestr. 3, 53347 Alfter bei Bonn, Seminarraum 02

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Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial
Samstag, 16. Juli 2016, 15:00 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

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Tagung:
Generations and Transfer of Knowledge
German History and Literature between Israel and Germany
Montag, 18. Juli 2016, 09:00 Uhr

bis Dienstag, 19. Juli 2016, 16:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Norbert-Wollheim-Platz 1, Casino am IG Farben-Haus
Raum 823 (Montag) und Raum 1.801 (Dienstag)

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Weitere Veranstaltungen
im Kalender des Fritz Bauer Instituts
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Lehrveranstaltungen



Neben den im Rahmen der Gastprofessur am Fritz Bauer Institut angebotenen Lehrveranstaltungen bietet das Institut Veranstaltungen am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften, am Historischen Seminar und am Institut Didaktik der Geschichte an.

Weitere Informationen
zu den Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2016
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Ausstellungen



Legalisierter Raub
Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945

geplant: Frühjahr 2017 in Lorsch
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Fritz Bauer. Der Staatsanwalt
NS-Verbrechen vor Gericht

Donnerstag, 21. April bis Sonntag, 21. August 2016
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln
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Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna/Monowitz
Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

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Ein Leben aufs neu. Das Robinson-Album.
DP-Lager: Juden auf deutschem Boden 1945–1948

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Weitere Ausstellungsangebote
Wanderausstellungen des Fritz Bauer Instituts
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Nachrichten

Fritz Bauer Studienpreis
für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte

Ausschreibung 2017

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»Wir können aus der Erde keinen Himmel machen,
aber jeder von uns kann etwas tun, dass sie nicht zur Hölle wird.«
Fritz Bauer

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat den »Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte« ins Leben gerufen. Der Preis erinnert an Fritz Bauer, den Initiator des Frankfurter Auschwitz-Pozesses. Mit dem Studienpreis werden herausragende Arbeiten des rechtswissenschaftlichen Nachwuchses ausgezeichnet, die sich mit Leben, Werk oder Lebensthemen Fritz Bauers befassen, also insbesondere der juristischen Ahndung des NS-Unrechts und anderer Massenverbrechen gegen die Menschlichkeit, Strafrechtsreform und humanem Strafvollzug, Achtung und Schutz der Menschenwürde.
Der Fritz Bauer Studienpreis wird alle zwei Jahre zum Todestag Fritz Bauers am 1. Juli vergeben. Er ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert.

Über die Vergabe des Fritz Bauer Studienpreises entscheidet der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz im Zusammenwirken mit einer hochrangig besetzten Jury:
› Christoph Flügge, Internationaler Gerichtshof für das ehem. Jugoslawien, Den Haag
› Werner Koep-Kerstin, Humanistische Union, Berlin
› Prof. Dr. Werner Konitzer, Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main
› Prof. Dr. Beate Rudolf, Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin
› Prof. Dr. Gerhard Werle, Humboldt-Universität, Berlin

Die Preisverleihung zum Fritz Bauer Studienpreis 2017 erfolgt am 1. Juli 2017.
Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2016.

Der Fritz Bauer Studienpreis
... Broschüre (pdf-Datei)

Fritz Bauer Studienpreis, Ausschreibung 2017
... Infoflyer (pdf-Datei)

Kontakt
Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz
Kennwort: Fritz Bauer Studienpreis
Mohrenstr. 37
10117 Berlin
www.bmjv.de/fritz-bauer


Vortrag von Dr. Nicolas Berg, Frankfurt am Main/Leipzig:
Das Ich im Wir –
Anna Seghers, Victor Klemperer und Hans Mayer in der frühen DDR

Donnerstag, 19. November 2015, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung einer Veranstaltung im Rahmen der
»Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung«

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mp3-audio (48:26 Min., 45.418 KB)

Abbildung
Dr. Nicolas Berg
© Werner Lott

Anna Seghers, Victor Klemperer und Hans Mayer wuchsen in jüdischen Familien auf, wurden aber in ihrer Kindheit und später beruflich und politisch verschieden sozialisiert. Die Nazizeit überlebten Seghers und Mayer im Exil; Klemperer protokollierte als geheimer Chronist das Verhalten der Menschen in der Diktatur und konnte mit seiner Frau Deportation und Tod knapp entrinnen. Nach 1945 hielten alle drei die Gründung der DDR für die bessere staatspolitische Antwort auf die vorangegangenen zwölf Jahre als die der BRD. Victor Klemperer suchte in Dresden einen Neuanfang, Seghers und Mayer wählten nach ihrer Rückkehr Ost-Berlin und Leipzig als neue Wirkstätten. Immer wieder sahen sie sich politisch und gesellschaftlich genötigt, ihre jüdischen Erfahrungen im neuen Gemeinwesen aufgehen zu lassen. In Tagebüchern, Briefen und Memoiren spricht sich aber zur gleichen Zeit bei allen eine andere Gedächtnisgrammatik aus, in der sich das Erinnerungs-Ich dem neuen Wir der Nachkriegsdeutschen verweigerte.

Dr. Nicolas Berg ist leitender Mitarbeiter am Simon Dubnow Institut für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig. Seine Dissertation an der Universität Freiburg wurde 2003 unter dem Titel Der Holocaust und die westdeutschen Historiker. Erforschung und Erinnerung im Wallstein Verlag veröffentlicht. Im laufenden Wintersemester 2015/16 hat Nicolas Berg die am Fritz Bauer Institut angesiedelte »Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung« inne.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de


Prof. Dr. Timothy Snyder, New Haven im Gespräch
mit Dr. Christoph Dieckmann, Fritz Bauer Institut:
Black Earth. Der Holocaust – und warum er sich wiederholen kann

Freitag, 16. Oktober 2015, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung des Gesprächs und der anschließenden Diskussion
mit dem Publikum.

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mp3-audio (89 Min., 83.475 KB)

Abbildung
Prof. Dr. Timothy Snyder (rechts)
Dr. Christoph Dieckmann (links)

In Timothy Snyders Darstellung und Interpretation der Shoah, der präzedenzlosen Ermordung von fast sechs Millionen europäischer Juden, werden viele unserer Vorannahmen, ja unser Erinnern in Frage gestellt. Auf der Basis seiner Analyse der Kernthemen der rassistischen und antisemitischen Vernichtungspolitik des »Dritten Reiches« – Politik und NS-Ideologie, »Lebensraum«, Krieg und Ökologie, Wissenschaft und Wahrheit, staatliche, rechtliche Strukturen und ihre Zerstörung – schlägt er ein angemesseneres Verständnis der Gründe und des Kontexts der Shoah vor. Erst eine genaue Kenntnis der komplexen Zusammenhänge werde es uns ermöglichen, so Snyder, künftige Warnzeichen rechtzeitig zu erkennen.

Timothy Snyder
lehrt osteuropäische Geschichte an der Yale University, er ist Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaft vom Menschen in Wien. Für sein Buch Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin erhielt er u.a. 2012 den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und den Hannah-Arendt Preis. Für seine unkonventionellen Beiträge zur Geschichtswissenschaft wurde Snyder am 5. Oktober 2015 in Prag mit dem »Dagmar and Vaclav Havel Foundation Vision 97« Preis ausgezeichnet.

Publikation zur Veranstaltung
Timothy Snyder: Black Earth.
Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann

Aus dem Englischen von Ulla Höber, Karl Heinz Siber und Andreas Wirthensohn
München: Verlag C.H.Beck, 2015, 488 S., mit 24 Karten, gebunden, € 29,95
ISBN 978-3-406-68414-2, auch als E-Book lieferbar

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Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
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Erste Holocaust-Professur Deutschlands

Ausschreibungen einer Professur am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main

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An der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist im Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften am Historischen Seminar zum 1. Januar 2017 folgende Stelle im Beamten- bzw. äquivalent im Angestelltenverhältnis zu besetzen:
Professur (W3) zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust.

Die ordentliche Professur am Historischen Seminar ist zugleich verbunden mit der Position der/des
Direktorin/Direktors des Fritz Bauer Instituts.

Das Institut ist eine interdisziplinär ausgerichtete, unabhängige Forschungs-,  Dokumentations- und Bildungseinrichtung zur Geschichte und Wirkung des Holocaust und ist als An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main assoziiert.
Aufgabe der Professur ist die umfassende historische Erforschung der nationalsozialistischen Massenverbrechen – insbesondere des Holocaust – und ihrer Wirkungen bis in die Gegenwart. Die verantwortliche Mitwirkung in bestehenden und künftigen Forschungsverbünden des Fritz Bauer Instituts, des Historischen Seminars und der Universität sowie in der akademischen Selbstverwaltung wird erwartet. Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen in Neuester Geschichte sowie Lehrerfahrung werden vorausgesetzt. Vorgesehen ist aufgrund der zu übernehmenden Leitungsfunktion am Fritz Bauer Institut eine Lehrreduktion.
Details zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Einstellungsvoraussetzungen finden Sie unter:
www.vakante-professuren.uni-frankfurt.de

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Forschung und Lehre exzellent ausgewiesen sind und international sichtbare Forschungsleistungen belegen können, sind eingeladen, ihre Bewerbungen mit Lebenslauf (wissenschaftlichem und beruflichem Werdegang), Fotokopien der relevanten Zeugnisse und Urkunden, Schriftenverzeichnis, Übersicht der Lehrtätigkeit und gegebenenfalls Lehrevaluationen bis zum 30. September 2015 an folgende Adresse zu richten:

Dekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Norbert-Wollheim-Platz 1
D-60629 Frankfurt am Main
dekanat08(at)em.uni-frankfurt.de

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The Faculty of Philosophy and History, Department of History, at Goethe University Frankfurt welcomes applications for the following permanent full time position starting January 1st, 2017:
full professorship (salary scale W3) in the history and consequences of the holocaust.

The chair in the department of history is combined with the position of the
director (m/f) of the Fritz Bauer Institute.

The institute is an interdisciplinary, independent research, documentation and education centre on the history and consequences of the holocaust associated with Goethe University as an affiliated institute.
The successful appointee’s field will be the comprehensive history of national-socialist mass crimes – particularly the holocaust – and their consequences until the present. A leading role in existing and future collaborative research projects of the Fritz Bauer Institute, the department of history and the university as well as in academic self-administration is expected. A habilitation or an equivalent academic record as well as teaching experience are required. The teaching load will be reduced to allow for the position‘s administrative role.
The successful candidate can be appointed as a civil servant or enter into an equivalent employment contract. The designated salary for the position is based on “W3” on the German university scale or equivalent. For further information regarding the general conditions for professorship appointments, please see: www.vakante-professuren.uni-frankfurt.de

Goethe University is an equal opportunities employer.
Scientists (m/f) who have an excellent track record in research and teaching and can document internationally visible research outcomes are invited to submit their application accompanied by the usual documents: CV (scientific and professional career), copies of relevant certificates and contracts, list of publications and teaching experience and (if possible) teaching evaluations up to September 30th, 2015 to:

Dekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Norbert-Wollheim-Platz 1
D-60629 Frankfurt am Main, Germany
dekanat08(at)em.uni-frankfurt.de


historiae faveo-Preis 2015

Auszeichnung für Martin Jost

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Der historiae faveo-Preis, mit dem der Förder- und Alumniverein der Geschichtswissenschaf-ten an der Goethe-Universität Frankfurt am Main jährlich eine hervorragende Abschlussarbeit auszeichnet, ging 2015 an Martin Jost. Jost erhielt den mit 1.000 Euro dotierten Preis auf ein-stimmigen Beschluss des Direktoriums des Historischen Seminars der Goethe-Universität für seine Magisterarbeit über »Jüdisches Kulturleben in Frankfurt am Main in den 1930er Jahren« verliehen. Die von Prof. Dr. Christoph Cornelißen und Prof. Dr. Raphael Gross betreute Stu-die ging aus dem am Fritz Bauer Institut bearbeiteten Projekt »Die Ausschaltung der Juden aus dem Kulturleben im ›Dritten Reich‹«, geleitet von Dr. Jörg Osterloh, hervor. Die Preisver-leihung fand am 16. Juli 2015 im Rahmen der jährlichen Absolventenverabschiedung des His-torischen Seminars statt.
In seiner Laudatio sagte Prof. Dr. Dieter Hein: »Jüdisches Kulturleben fand in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – das ist uns allen präsent – unter extrem unterschiedli-chen Bedingungen statt: Einer Blütezeit deutsch-jüdischer Kultur in den Jahren der Weimarer Republik folgte unter dem NS-Regime die radikale Ausgrenzung jüdischer Künstler aus dem deutschen Kulturleben und später deren physische Vernichtung. Wie unter diesen Bedingun-gen ein jüdisches Kulturleben weiter aufrechterhalten werden konnte, wie es organisiert war, welchen kulturellen Leitbildern es folgte und welche künstlerischen Leistungen erbracht wur-den, diesen Fragen geht Herr Jost vor allem an Hand des ›Kulturbundes Deutscher Juden Be-zirk Rhein-Main‹, einer 1933/34 gegründeten Zwangsorganisation für jüdische Kultur, nach. […] Und das ist ihm in hervorragender Weise gelungen, vor allem weil er mit großer Souve-ränität, analytischer Präzision und zugleich sprachlicher Sensibilität stets das größere Ganze im Blick hat. […] Mit seiner Studie über das ›Jüdische Kulturleben in Frankfurt am Main in den 1930er Jahren‹ hat Martin Jost eine beachtliche Forschungsleistung erbracht.«
Das Fritz Bauer Institut gratuliert zu dieser verdienten Auszeichnung!

Martin Jost, M.A., geb. 1987, von 2008 bis 2015 Studium der Geschichte, Soziologie und Politologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; von 2011 bis 2015 studentischer Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, ab 1. Oktober 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Simon-Dubnow-Institut in Leipzig.

Kontakt
historiae faveo
Förder- und Alumniverein Geschichtswissenschaften
an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
c/o Historisches Seminar
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
info(at)historiae-faveo.de
www.historiae-faveo.de

Abb: Laudator Prof. Dr. Dieter Hein, Dr. Martin L. Müller, Vorsitzender des Förder- und Alumnivereins historiae faveo und Preisträger Martin Jost (v. l.)
Foto: Werner Lott


Finanzierung der ersten Holocaust-Professur Deutschlands gesichert

Der Wissenschaftsminister des Landes Hessen, Boris Rhein, hat mit der Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung die erste Holocaust-Professur Deutschlands ins Leben gerufen.

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Am Montag, dem 20. Juli 2015 unterzeichnete Wissenschaftsminister Boris Rhein die Finanzierungvereinbarung mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Fritz Bauer Institut für die Einrichtung einer Professur zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust. Das Land Hessen unterstützt die Professur mit 150.000 Euro jährlich.
Der neue Lehrstuhl ist zugleich mit der Leitung des Fritz Bauer Institutes verbunden, das die Landesregierung auch weiterhin mit einer institutionellen Förderung in Höhe von 350.000 Euro unterstützt. Damit stehen für Holocaust-Professur und Institut künftig insgesamt 500.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung.
Die Goethe-Universität Frankfurt wird nun die Professur ausschreiben und damit das ordentliche Berufungsverfahren für die Besetzung der neuen W3-Professorenstelle starten.

Boris Rhein, Hessischer Wissenschaftsminister:
»Wir haben heute die erste Holocaust-Professur in Deutschland ins Leben gerufen. 70 Jahre nach Ende der Shoah ein überfälliger Schritt. Im Land der Täter darf es kein Vergessen geben. Wir sind verpflichtet, uns an die Spitze der Forschung zu setzen. Das Besondere an der ersten Holocaust-Professur ist, dass es nicht nur um das Verstehen der Vergangenheit geht. Insbesondere die Auswirkungen bis in die Gegenwart sollen ein Forschungsschwerpunkt sein.« […]
»Die Verknüpfung der neuen Holocaust-Professur mit der Leitung des Fritz Bauer Institutes ist eine einmalige Gelegenheit, die wir nutzen, um der wissenschaftlichen Aufarbeitung einen möglichst großen Schub zu geben. Das Fritz Bauer Institut ist eine Bildungs- und Forschungsstätte von höchstem internationalem Rang, dessen Bedeutung sich weit über die Grenzen von Hessen hinaus entfaltet. Vor allem die Auseinandersetzung mit den ethischen und moralischen Rechtfertigungsstrukturen des Holocaust bis in die Gegenwart macht die Forschung so einmalig und bedeutsam.«

Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität:
»Die neue Holocaust Professur an der Goethe Universität – die erste ihrer Art in Deutschland – stellt einen Meilenstein in der Forschung dar. Wir sind dem Land Hessen und Minister Rhein für diese wichtige Initiative und die Schaffung der nötigen finanziellen Basis sehr dankbar. Von der Professur, die im Fachbereich Philosophie Geschichtswissenschaften angesiedelt sein wird, versprechen wir uns nicht nur ein besseres Verständnis des Holocaust. Von ihr sollen auch wichtige Impulse ausgehen, um mit Blick auf die Strukturen der NS-Herrschaft gegenwärtige Konflikte, Diskriminierung und Unterdrückung in der Welt besser zu begreifen.«

Jutta Ebeling, Vorsitzende des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V. und derzeit auch Vorsitzende des Stiftungsrats des Fritz Bauer Instituts:
»Die Einrichtung der ersten Professur für Holocaustforschung im Land der Täter verbunden mit der Leitung des Fritz  Bauer Instituts ist ein wissenschaftspolitischer Meilenstein gegen das Vergessen. Der Erforschung des Holocaust und seiner Wirkungsgeschichte in der Gegenwart wird damit die angemessene Bedeutung für die Zukunft verliehen.«

Hintergrund zum Fritz Bauer Institut
Das Fritz Bauer Institut erforscht interdisziplinär die Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Massenverbrechen, insbesondere des Holocausts, und vermittelt die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit durch Workshops, Tagungen, Vorträge und Ausstellungen. Am 11. Januar 1995 wurde das Institut vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main und dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. als Stiftung bürgerlichen Rechts ins Leben gerufen. Seit Herbst 2000 ist es als An-Institut mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main assoziiert und hat seinen Sitz im IG Farben-Haus auf dem Campus Westend der Frankfurter Universität. Die unabhängige Forschungseinrichtung mit einem pädagogischen Zentrum ist benannt nach dem Justizreformer und Initiator des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses, Fritz Bauer. Das Institut erforscht und dokumentiert die Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen und deren Wirkung bis in die Gegenwart.
Die Vermittlung des wissenschaftlichen Wissens über die Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen und ihre Wirkungen auf die Gegenwart an eine breite Öffentlichkeit, nicht zuletzt in den Schulen, ist Aufgabe des Pädagogischen Zentrums, das seit 2009 gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Frankfurt betrieben wird.

Kontakt

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Mark Kohlbecher (Pressesprecher)
Tel.: 0611.323230
Fax: 0611.323299
pressestelle(at)hmwk.hessen.de


Fritz Bauer Studienpreis 2015
für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte

Auszeichnung für Nachwuchsjuristen

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Im Rahmen einer Feierstunde im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Berlin, wurde am 1. Juli 2015 durch Bundesjustizminister Heiko Maas erstmals der »Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte« verliehen. Ausgezeichnet wurden zwei Nachwuchsjuristen für ihre herausragenden Doktorarbeiten.

Die Preisträger
Dr. Arthur von Gruenewaldt aus Frankfurt am Main erhält den Preis für seine Dissertation »Die Richterschaft des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main in der Zeit des Nationalsozialismus«. Seine Untersuchung zeigt, wie willfährig sich die Frankfurter Richterschaft gegenüber der nationalsozialistischen Diktatur gezeigt hat und zu Mittätern des Unrechts wurde.
Dr. Andreas Werkmeister wird für seine Doktorarbeit zu »Straftheorien im Völkerrecht« ausgezeichnet. Seine Arbeit knüpft an die Bemühungen Fritz Bauers an, mit Hilfe des Völkerstrafrechts staatliches Unrecht zu ahnden.

Der Fritz Bauer Studienpreis wurde 2014 von Bundesminister Heiko Maas gestiftet, um an den einstigen hessischen Generalstaatsanwalt und Initiator des Frankfurter Auschwitz-Prozesses Fritz Bauer (1903–1967) zu erinnern. Mit dem Preis sollen Nachwuchsjuristen motiviert werden, sich mit Person und Wirken Fritz Bauers zu befassen. Ausgezeichnet werden herausragende juristische Doktorarbeiten, die sich mit Leben und Werk Fritz Bauers oder seinen Lebensthemen beschäftigen, also insbesondere der juristischen Ahndung des NS-Unrechts und anderer Massenverbrechen gegen die Menschlichkeit, der Strafrechtsreform und des humanen Strafvollzugs, der Achtung und des Schutzes der Menschenwürde. Dazu erklärt Bundesminister Maas: »Fritz Bauer hat seinen Beruf als Richter und Staatsanwalt stets als Verpflichtung verstanden, sich für die Demokratie und die Menschenrechte stark zu machen. Zu seinen Lebzeiten war er verfolgt, verhasst und umstritten. Heute ist Fritz Bauer ein Vorbild für alle Juristinnen und Juristen«. Der Preis wird alle zwei Jahre zum Todestag Fritz Bauer am 1 Juli verliehen und ist mit € 5.000,– dotiert.
Die Vergabe des Preises erfolgte unter Mitwirkung einer hochrangig besetzen Jury. Ihr gehören an: Christoph Flügge (Internationaler Strafgerichtshof für das ehem. Jugoslawien, Den Haag), Prof. Dr. Raphael Gross (Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main; seit 1. April 2015 Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig), Werner Koep-Kerstin (Humanistische Union, Berlin), Prof. Dr. Beate Rudolf (Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin) und Prof. Dr. Gerhard Werle (Humboldt-Universität zu Berlin).

Fritz Bauer Studienpreis 2017

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2016, die Preisverleihung erfolgt zum 1. Juli 2017.
Weitere Informationen unter: www.bmjv.de/fritz-bauer

Kontakt
Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz
Dr. Heiko Holste
Mohrenstr. 37
10117 Berlin
Tel.: 030.1858090-57, Fax: -46
holster-he(at)bmjv.bund.de


Leitungswechsel

apl. Prof. Dr. Werner Konitzer übernimmt die
kommissarische Leitung des Fritz Bauer Instituts

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Prof. Dr. Raphael Gross hat zum 30. April 2015 die Leitung des Fritz Bauer Instituts abgegeben. Seit 1. April 2015 ist er (in Nachfolge von Prof. Dr. Dan Diner) Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur e.V. und Inhaber des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig.
Bis zur Neubesetzung der Direktorenstelle hat apl. Prof. Dr. Werner Konitzer die kommissarische Leitung des Fritz Bauer Instituts übernommen.


Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung

Großzügige Förderung der Holocaustforschung
am Fritz Bauer Institut durch Frankfurter Bürger

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Am Fritz Bauer Institut wird für fünf Jahre die Stelle einer Gastprofessorin/eines Gastprofessors oder einer Gastwissenschaftlerin/eines Gastwissenschaftlers für Holocaustforschung neu geschaffen. Möglich wird dies mit der Förderung durch Frankfurter Bürger. Michael Hauck und sein Schwiegersohn Oliver Puhl möchten hierdurch darauf hinwirken, dass die Erforschung des Holocaust und seiner Wirkung bis heute als Forschungsschwerpunkt an der Frankfurter Goethe-Universität nachhaltig gestärkt wird. Schon Henry Oswalt, der Großvater von Michael Hauck, gehörte zu den Mitgründern und Förderern der Frankfurter Universität. Für Michael Hauck und Oliver Puhl ist es daher auch ein persönliches Anliegen, dass gerade in Frankfurt die Holocaustforschung institutionalisiert wird.
Die Förderer sagen: »Wir möchten dazu beitragen, die Forschungsschwerpunkte des Fritz Bauer Instituts als dauerhaftes Lehrangebot an der Frankfurter Goethe-Universität zu etablieren. Es sind die besorgniserregenden Anlässe im In- und Ausland, die wieder und wieder vor Augen führen, dass gerade die weitere Erforschung der Wirkungsweise des Holocaust auch Ansätze der Prävention von Katastrophen liefern kann und daher unterstützt werden muss. Mit einem Lehrstuhl für Holocaustforschung, wie das Land Hessen ihn jetzt schaffen wird, setzen Land und Goethe-Universität ein starkes wissenschaftspolitisches Signal, das durch eine Gastprofessur verstärkt wird. Denn bisher gibt es bemerkenswerterweise im Gegensatz zu vielen ausländischen Universitäten an keiner deutschen Universität eine so eindeutige Ausrichtung.«
Ab dem Wintersemester 2015/2016 sollen fünf Jahre lang Wissenschaftler/innen für je ein Semester an das Fritz Bauer Institut kommen. Sie werden sowohl in der Lehre als auch mit eigenen Forschungsvorhaben die Arbeit des Instituts unterstützen. Die Vereinbarung zwischen dem Institut und den Förderern wurde mit der neuen Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Dr. Birgitta Wolff, abgestimmt. Sie begrüßt die Initiative der Förderer, die sich mit den Plänen des Präsidiums für den Ausbau eines neuen Forschungsschwerpunkts deckt.
Universitätspräsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff: »Die Goethe-Universität mit ihrer stark vom jüdischen Bürgertum geprägten Identität ist der richtige Ort, um über den Holocaust und seine Wirkung nachzudenken. Das Fritz Bauer Institut hat hier bisher schon wichtige Forschungsarbeit geleistet. In der Verstärkung dieses Schwerpunktes sehe ich die Chance, daraus noch mehr Impulse für politische Debatten und zur Lösung von Konflikten der Gegenwart zu ziehen. Es kann gar nicht genug dafür getan werden, auch heute Diskriminierung und Ausgrenzung noch wirkungsvoller zu verhindern.«
Für das Fritz Bauer Institut füllt diese Förderung eine Lücke, da die Einrichtung von Gastprofessuren seit dem Sommersemester 2012 nicht mehr finanziert werden konnte. Gerade der Austausch mit Wissenschaftler/innen aus dem europäischen Ausland, aus den USA und aus Israel ist für die Studierenden der Goethe-Universität ein großer Gewinn. Das hat sich auch in der Vergangenheit schon gezeigt.
Prof. Dr. Raphael Gross, Direktor des Fritz Bauer Instituts: »Ich denke es ist wichtig, dass Holocaustforschung international verankert wird – und das bedeutet natürlich auch in Deutschland. Die Ziele des Fritz Bauer Instituts, die Erforschung des Holocaust und seiner Wirkung bis in die Gegenwart hinein, soll auch in künftigen Generationen fortgesetzt werden. Eine Gastprofessur hilft dieses Ziel zu verwirklichen.«
Die Vorsitzende des Stiftungsrats des Fritz Bauer Instituts, Jutta Ebeling, sagt: »Ich danke den beiden Förderern sehr für ihre Initiative. Das 1995 gegründete Fritz Bauer Institut hat auf dem Gebiet der Holocaustforschung in Deutschland Pionierarbeit geleistet – immer schon unterstützt durch internationale Gastwissenschaftler. Das hat das internationale Renommee des Instituts entscheidend gefördert. Es ist sehr gut, dass dieser fruchtbare wissenschaftliche Austausch nun für fünf Jahre gewährleistet ist.«

Ausschreibung für das Wintersemester 2015/16
Gastprofessor/in bzw. Gastwissenschaftler/in mit sozial-, geistes- und/oder humanwissenschaftlichen Perspektive zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust
... Ausschreibung Gastprofessur (pdf-Datei)

Gastprofessur am Fritz Bauer Institut
Informationen zur Gastprofessur und ihren Inhabern seit Sommersemester 2001.
... Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798-32233
m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de


Prof. Dr. Raphael Gross übernimmt zum 1. April 2015 die Leitung des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig

Pressemitteilung vom 26. März 2015

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Prof. Dr. Raphael Gross wird seine Leitungstätigkeiten am Fritz Bauer Institut, im Jüdischen Museum Frankfurt am Main sowie am Leo Baeck Institut London beenden und zum 1. April 2015 die Leitung des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig übernehmen.

... Pressemitteilung vom 26. März 2015 (pdf-Datei)









Abb.: Prof. Dr. Raphael Gross
Foto: Helmut Fricke, Frankfurter Allgemeine Zeitung


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Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-40
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: info(at)fritz-bauer-institut.de

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Anfragen an das Institut
Mitarbeiter und Arbeitsbereiche

Informationsangebote

Das Institut verschickt dreimal jährlich ein gedrucktes Programmheft mit einer Veranstaltungsvorschau. Zweimal im Jahr erscheint »Einsicht«, das umfangreiche Bulletin des Fritz Bauer Instituts. Beide Publikationen können kostenlos bezogen werden. Zudem informiert das Institut mit einem E-Mail Versand über seine Veranstaltungen. Wenn Sie eines oder mehrere der genannten Informationsangebote beziehen möchten, so vermerken Sie dies bitte im Kontaktformular.

So finden Sie uns
Das Fritz Bauer Institut hat seinen Sitz
im 5. Stock des IG Farben-Hauses
auf dem Campus Westend der
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Sekretariat: Raum 5.315, Q3, 5. OG
Lageplan Campus Westend (pdf-Datei)
Anfahrt: IG Farben-Haus

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Nachdenken über den Holocaust

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Assoziierte Websites
Websites des Fritz Bauer Instituts
und mit Beteiligung des Instituts
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www.facebook.com/fritz.bauer.institut

Aktuelle Publikationen

Einsicht 15
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500
Einsicht
Katharina Rauschenberger,
Werner Konitzer (Hrsg.)
Antisemitismus und andere Feindseligkeiten. Interaktionen von Ressentiments
Jahrbuch 2015
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Birgit Erdle, Werner Konitzer (Hrsg.)
Theorien über Judenhass – eine Denkgeschichte. Kommentierte Quellenedition (1781–1931)

Wissenschaftliche Reihe, Band 26
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Werner Renz (Hrsg.)
»Von Gott und der Welt verlassen«
Fritz Bauers Briefe an Thomas Harlan

Wissenschaftliche Reihe, Band 25
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Martin Liepach, Wolfgang Geiger
Fragen an die jüdische Geschichte.
Darstellungen und didaktische Herausforderungen

Schriftenreihe, Band 33
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Dagi Knellessen
Novemberpogrome 1938
»Was unfassbar schien, ist Wirklichkeit«

Pädagogische Materialien, Nr. 03
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Fritz Bauer Institut (Hrsg.)
Bettina Schulte Strathaus (Red.)

Fritz Bauer. Gespräche, Interviews
und Reden aus den Fernseharchiven
1961‒1968

Elektronische Medien, 2 DVDs
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Werner Renz:
Fritz Bauer und das Versagen der Justiz.
Nazi-Prozesse und ihre »Tragödie«
Mitarbeiterpublikationen

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Letzte Änderung: 06. Juni 2016

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