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Finanzierung der ersten Holocaust-Professur Deutschlands gesichert

Der Wissenschaftsminister des Landes Hessen, Boris Rhein, hat mit der Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung die erste Holocaust-Professur Deutschlands ins Leben gerufen.

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Am Montag, dem 20. Juli 2015 unterzeichnete Wissenschaftsminister Boris Rhein die Finanzierungvereinbarung mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Fritz Bauer Institut für die Einrichtung einer Professur zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust. Das Land Hessen unterstützt die Professur mit 150.000 Euro jährlich.
Der neue Lehrstuhl ist zugleich mit der Leitung des Fritz Bauer Institutes verbunden, das die Landesregierung auch weiterhin mit einer institutionellen Förderung in Höhe von 350.000 Euro unterstützt. Damit stehen für Holocaust-Professur und Institut künftig insgesamt 500.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung.
Die Goethe-Universität Frankfurt wird nun die Professur ausschreiben und damit das ordentliche Berufungsverfahren für die Besetzung der neuen W3-Professorenstelle starten.

Boris Rhein, Hessischer Wissenschaftsminister:
»Wir haben heute die erste Holocaust-Professur in Deutschland ins Leben gerufen. 70 Jahre nach Ende der Shoah ein überfälliger Schritt. Im Land der Täter darf es kein Vergessen geben. Wir sind verpflichtet, uns an die Spitze der Forschung zu setzen. Das Besondere an der ersten Holocaust-Professur ist, dass es nicht nur um das Verstehen der Vergangenheit geht. Insbesondere die Auswirkungen bis in die Gegenwart sollen ein Forschungsschwerpunkt sein.« […]
»Die Verknüpfung der neuen Holocaust-Professur mit der Leitung des Fritz Bauer Institutes ist eine einmalige Gelegenheit, die wir nutzen, um der wissenschaftlichen Aufarbeitung einen möglichst großen Schub zu geben. Das Fritz Bauer Institut ist eine Bildungs- und Forschungsstätte von höchstem internationalem Rang, dessen Bedeutung sich weit über die Grenzen von Hessen hinaus entfaltet. Vor allem die Auseinandersetzung mit den ethischen und moralischen Rechtfertigungsstrukturen des Holocaust bis in die Gegenwart macht die Forschung so einmalig und bedeutsam.«

Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität:
»Die neue Holocaust Professur an der Goethe Universität – die erste ihrer Art in Deutschland – stellt einen Meilenstein in der Forschung dar. Wir sind dem Land Hessen und Minister Rhein für diese wichtige Initiative und die Schaffung der nötigen finanziellen Basis sehr dankbar. Von der Professur, die im Fachbereich Philosophie Geschichtswissenschaften angesiedelt sein wird, versprechen wir uns nicht nur ein besseres Verständnis des Holocaust. Von ihr sollen auch wichtige Impulse ausgehen, um mit Blick auf die Strukturen der NS-Herrschaft gegenwärtige Konflikte, Diskriminierung und Unterdrückung in der Welt besser zu begreifen.«

Jutta Ebeling, Vorsitzende des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V. und derzeit auch Vorsitzende des Stiftungsrats des Fritz Bauer Instituts:
»Die Einrichtung der ersten Professur für Holocaustforschung im Land der Täter verbunden mit der Leitung des Fritz  Bauer Instituts ist ein wissenschaftspolitischer Meilenstein gegen das Vergessen. Der Erforschung des Holocaust und seiner Wirkungsgeschichte in der Gegenwart wird damit die angemessene Bedeutung für die Zukunft verliehen.«

Hintergrund zum Fritz Bauer Institut
Das Fritz Bauer Institut erforscht interdisziplinär die Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Massenverbrechen, insbesondere des Holocausts, und vermittelt die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit durch Workshops, Tagungen, Vorträge und Ausstellungen. Am 11. Januar 1995 wurde das Institut vom Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main und dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. als Stiftung bürgerlichen Rechts ins Leben gerufen. Seit Herbst 2000 ist es als An-Institut mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main assoziiert und hat seinen Sitz im IG Farben-Haus auf dem Campus Westend der Frankfurter Universität. Die unabhängige Forschungseinrichtung mit einem pädagogischen Zentrum ist benannt nach dem Justizreformer und Initiator des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses, Fritz Bauer. Das Institut erforscht und dokumentiert die Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen und deren Wirkung bis in die Gegenwart.
Die Vermittlung des wissenschaftlichen Wissens über die Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen und ihre Wirkungen auf die Gegenwart an eine breite Öffentlichkeit, nicht zuletzt in den Schulen, ist Aufgabe des Pädagogischen Zentrums, das seit 2009 gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Frankfurt betrieben wird.

Kontakt

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Mark Kohlbecher (Pressesprecher)
Tel.: 0611.323230
Fax: 0611.323299
pressestelle(at)hmwk.hessen.de


Fritz Bauer Studienpreis 2015
für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte

Auszeichnung für Nachwuchsjuristen

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Im Rahmen einer Feierstunde im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Berlin, wurde am 1. Juli 2015 durch Bundesjustizminister Heiko Maas erstmals der »Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte« verliehen. Ausgezeichnet wurden zwei Nachwuchsjuristen für ihre herausragenden Doktorarbeiten.

Die Preisträger
Dr. Arthur von Gruenewaldt aus Frankfurt am Main erhält den Preis für seine Dissertation »Die Richterschaft des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main in der Zeit des Nationalsozialismus«. Seine Untersuchung zeigt, wie willfährig sich die Frankfurter Richterschaft gegenüber der nationalsozialistischen Diktatur gezeigt hat und zu Mittätern des Unrechts wurde.
Dr. Andreas Werkmeister wird für seine Doktorarbeit zu »Straftheorien im Völkerrecht« ausgezeichnet. Seine Arbeit knüpft an die Bemühungen Fritz Bauers an, mit Hilfe des Völkerstrafrechts staatliches Unrecht zu ahnden.

Der Fritz Bauer Studienpreis wurde 2014 von Bundesminister Heiko Maas gestiftet, um an den einstigen hessischen Generalstaatsanwalt und Initiator des Frankfurter Auschwitz-Prozesses Fritz Bauer (1903–1967) zu erinnern. Mit dem Preis sollen Nachwuchsjuristen motiviert werden, sich mit Person und Wirken Fritz Bauers zu befassen. Ausgezeichnet werden herausragende juristische Doktorarbeiten, die sich mit Leben und Werk Fritz Bauers oder seinen Lebensthemen beschäftigen, also insbesondere der juristischen Ahndung des NS-Unrechts und anderer Massenverbrechen gegen die Menschlichkeit, der Strafrechtsreform und des humanen Strafvollzugs, der Achtung und des Schutzes der Menschenwürde. Dazu erklärt Bundesminister Maas: »Fritz Bauer hat seinen Beruf als Richter und Staatsanwalt stets als Verpflichtung verstanden, sich für die Demokratie und die Menschenrechte stark zu machen. Zu seinen Lebzeiten war er verfolgt, verhasst und umstritten. Heute ist Fritz Bauer ein Vorbild für alle Juristinnen und Juristen«. Der Preis wird alle zwei Jahre zum Todestag Fritz Bauer am 1 Juli verliehen und ist mit € 5.000,– dotiert.
Die Vergabe des Preises erfolgte unter Mitwirkung einer hochrangig besetzen Jury. Ihr gehören an: Christoph Flügge (Internationaler Strafgerichtshof für das ehem. Jugoslawien, Den Haag), Prof. Dr. Raphael Gross (Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main; seit 1. April 2015 Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig), Werner Koep-Kerstin (Humanistische Union, Berlin), Prof. Dr. Beate Rudolf (Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin) und Prof. Dr. Gerhard Werle (Humboldt-Universität zu Berlin).

Fritz Bauer Studienpreis 2017

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2016, die Preisverleihung erfolgt zum 1. Juli 2017.
Weitere Informationen unter: www.bmjv.de/fritz-bauer

Kontakt
Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz
Dr. Heiko Holste
Mohrenstr. 37
10117 Berlin
Tel.: 030.1858090-57, Fax: -46
holster-he(at)bmjv.bund.de


A contre-courant –
Solidarité et aide aux juifs pourchassés de Francfort et de la Hesse

Exposition, 6 mai et 26 juin 2015
Bibliothèque de l‘Université de Rennes
Une exposition créée par le Musée Juif et l‘Institut Fritz Bauer à Francfort-sur-le-Main, porté par l’association Vivre en Paix Ensemble

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Eine gemeinsame Ausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt am Main und des Fritz Bauer Instituts. Die Ausstellung in der Bibliothek der Université de Rennes 2 wird unterstützt von der Organisation Vivre en Paix Ensemble.

Anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung wird vom 6. Mai bis 26. Juni  2015 in der Bibliothek der Université de Haute Bretagne Rennes 2 die Ausstellung »Gegen den Strom – Solidarität und Hilfe für verfolgte Juden in Frankfurt und Hessen« eröffnet. Unter dem Titel »A contre-courant – Solidarité et aide aux juifs pourchassés de Francfort et de la Hesse« und in französischer Sprache. Weitere Ausstellungsstationen in Frankreich sind in Planung.

Als Museumsdirektor Raphael Gross vor drei Jahren, am 8. Mai 2012 in Anwesenheit von John D. Goldsmith, dem Vize-Präsidenten des Anne Frank-Fonds Basel, die Ausstellung im Frankfurter Museum Judengasse der Öffentlichkeit übergab, war deren besondere Rezeption bis heute noch gar nicht absehbar. Zwischenzeitlich hat sich einiges getan.
So erhielt die Ausstellung am 27. Januar 2013, dem Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, den Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreis, der im zweijährigen Turnus von der Leuphana-Universität in Lüneburg ausgelobt wird. Der Preis erinnert an den Wehrmachtsoffizier Wilm Hosenfeld, der den polnischen Musiker und Komponisten Wladyslaw Szpilman 1944 vor der Deportation in das Vernichtungslager Treblinka rettete. Die Auszeichnung war eine ermutigende Anerkennung für das Jüdische Museum und die Forschungen der Kuratorinnen Monica Kingreen, Petra Bonavita und Heike Drummer.
Ebenso verdankt sich die Anbringung einer Gedenktafel vor der ehemaligen britischen Gesandtschaft in der Frankfurter Guiollettstraße für Robert T. Smallbones im Mai 2013 der Ausstellung »Gegen den Strom. Solidarität und Hilfe für verfolgte Juden in Frankfurt und Hessen«. Denn eine ihrer Episoden erzählt von dem rastlosen Bemühen des britischen Generalkonsuls, jüdischen Menschen nach dem November-Pogrom zur Flucht nach England zu verhelfen. Zu den Geretteten gehörten auch die Eltern von John D. Goldsmith, der als Mitinitiator bei der Enthüllung der Tafel durch die Stadt Frankfurt zugegen war.
Nun wandert die Ausstellung in leicht modifiziertem Design nach Frankreich. Die außergewöhnliche Präsentation in der Bretagne und die Übersetzung der Texte durch Schülerinnen und Schüler von acht Gymnasien in Rennes und anderen Städten verdanken sich dem Engagement und den persönlichen Kontakten des Leihgebers Ernst Knöß aus Mörfelden-Walldorf. Dessen Onkel Wilhelm König zählte während der NS-Zeit zu den Menschen in Frankfurt am Main, die der Verfolgung von Juden mit Zivilcourage entgegentraten.
Nach der Redaktion im Jüdischen Museum fertigte das Gestaltungsbüro »mind the gap! design« in Anlehnung an die Frankfurter Schau ein praktikables Layout. An der Realisation vor Ort und der Finanzierung beteiligen sich mehrere Initiativen und Organisationen, etwa die Assoziation »Vivre en Paix ensemble«, die Stadt Rennes, die Universität Rennes 2, das Centre Franco-Allemand in Rennes oder die Fédération des associations d’Amitié Franco-Allemande/FAFA de Bretagne.
Nach anfänglicher Skepsis begrüßt Direktor Raphael Gross die ungewöhnliche Zusammenarbeit ausdrücklich: »Als ich erfuhr, dass die Stadt Rennes und der Verein ›Vivre la Paix ensemble‹ Interesse haben, anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung Frankreichs unsere Ausstellung ›Gegen den Strom‹ in der Bretagne zu zeigen, war ich – das sage ich offen – erstaunt. Ereigneten sich doch die durch uns ausgewählten Geschichten von Solidarität und Hilfe topografisch in einer Region, die mit Ausnahme der Main-Metropole Frankfurt bei unseren Nachbarn kaum bekannt sein dürfte. Allerdings berührte mich von Beginn an die schöne Idee, dass es Schülerinnen und Schüler vor allem aus der Stadt Rennes sein würden, die mit Hilfe ihrer Lehrer die Ausstellungstexte und auch den kleinen Katalog für ein französisches Publikum übersetzen wollten. Deshalb stimmte ich dem Vorhaben gerne zu. Das Interesse ehrt das Jüdische Museum, und wir freuen uns sehr über diese besondere Geste französisch-deutscher Freundschaft.«


Leitungswechsel

apl. Prof. Dr. Werner Konitzer übernimmt die
kommissarische Leitung des Fritz Bauer Instituts

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Prof. Dr. Raphael Gross hat zum 30. April 2015 die Leitung des Fritz Bauer Instituts abgegeben. Seit 1. April 2015 ist er (in Nachfolge von Prof. Dr. Dan Diner) Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur e.V. und Inhaber des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig.
Bis zur Neubesetzung der Direktorenstelle hat apl. Prof. Dr. Werner Konitzer die kommissarische Leitung des Fritz Bauer Instituts übernommen.


Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung

Großzügige Förderung der Holocaustforschung
am Fritz Bauer Institut durch Frankfurter Bürger

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Am Fritz Bauer Institut wird für fünf Jahre die Stelle einer Gastprofessorin/eines Gastprofessors oder einer Gastwissenschaftlerin/eines Gastwissenschaftlers für Holocaustforschung neu geschaffen. Möglich wird dies mit der Förderung durch Frankfurter Bürger. Michael Hauck und sein Schwiegersohn Oliver Puhl möchten hierdurch darauf hinwirken, dass die Erforschung des Holocaust und seiner Wirkung bis heute als Forschungsschwerpunkt an der Frankfurter Goethe-Universität nachhaltig gestärkt wird. Schon Henry Oswalt, der Großvater von Michael Hauck, gehörte zu den Mitgründern und Förderern der Frankfurter Universität. Für Michael Hauck und Oliver Puhl ist es daher auch ein persönliches Anliegen, dass gerade in Frankfurt die Holocaustforschung institutionalisiert wird.
Die Förderer sagen: »Wir möchten dazu beitragen, die Forschungsschwerpunkte des Fritz Bauer Instituts als dauerhaftes Lehrangebot an der Frankfurter Goethe-Universität zu etablieren. Es sind die besorgniserregenden Anlässe im In- und Ausland, die wieder und wieder vor Augen führen, dass gerade die weitere Erforschung der Wirkungsweise des Holocaust auch Ansätze der Prävention von Katastrophen liefern kann und daher unterstützt werden muss. Mit einem Lehrstuhl für Holocaustforschung, wie das Land Hessen ihn jetzt schaffen wird, setzen Land und Goethe-Universität ein starkes wissenschaftspolitisches Signal, das durch eine Gastprofessur verstärkt wird. Denn bisher gibt es bemerkenswerterweise im Gegensatz zu vielen ausländischen Universitäten an keiner deutschen Universität eine so eindeutige Ausrichtung.«
Ab dem Wintersemester 2015/2016 sollen fünf Jahre lang Wissenschaftler/innen für je ein Semester an das Fritz Bauer Institut kommen. Sie werden sowohl in der Lehre als auch mit eigenen Forschungsvorhaben die Arbeit des Instituts unterstützen. Die Vereinbarung zwischen dem Institut und den Förderern wurde mit der neuen Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Dr. Birgitta Wolff, abgestimmt. Sie begrüßt die Initiative der Förderer, die sich mit den Plänen des Präsidiums für den Ausbau eines neuen Forschungsschwerpunkts deckt.
Universitätspräsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff: »Die Goethe-Universität mit ihrer stark vom jüdischen Bürgertum geprägten Identität ist der richtige Ort, um über den Holocaust und seine Wirkung nachzudenken. Das Fritz Bauer Institut hat hier bisher schon wichtige Forschungsarbeit geleistet. In der Verstärkung dieses Schwerpunktes sehe ich die Chance, daraus noch mehr Impulse für politische Debatten und zur Lösung von Konflikten der Gegenwart zu ziehen. Es kann gar nicht genug dafür getan werden, auch heute Diskriminierung und Ausgrenzung noch wirkungsvoller zu verhindern.«
Für das Fritz Bauer Institut füllt diese Förderung eine Lücke, da die Einrichtung von Gastprofessuren seit dem Sommersemester 2012 nicht mehr finanziert werden konnte. Gerade der Austausch mit Wissenschaftler/innen aus dem europäischen Ausland, aus den USA und aus Israel ist für die Studierenden der Goethe-Universität ein großer Gewinn. Das hat sich auch in der Vergangenheit schon gezeigt.
Prof. Dr. Raphael Gross, Direktor des Fritz Bauer Instituts: »Ich denke es ist wichtig, dass Holocaustforschung international verankert wird – und das bedeutet natürlich auch in Deutschland. Die Ziele des Fritz Bauer Instituts, die Erforschung des Holocaust und seiner Wirkung bis in die Gegenwart hinein, soll auch in künftigen Generationen fortgesetzt werden. Eine Gastprofessur hilft dieses Ziel zu verwirklichen.«
Die Vorsitzende des Stiftungsrats des Fritz Bauer Instituts, Jutta Ebeling, sagt: »Ich danke den beiden Förderern sehr für ihre Initiative. Das 1995 gegründete Fritz Bauer Institut hat auf dem Gebiet der Holocaustforschung in Deutschland Pionierarbeit geleistet – immer schon unterstützt durch internationale Gastwissenschaftler. Das hat das internationale Renommee des Instituts entscheidend gefördert. Es ist sehr gut, dass dieser fruchtbare wissenschaftliche Austausch nun für fünf Jahre gewährleistet ist.«

Ausschreibung für das Wintersemester 2015/16
Gastprofessor/in bzw. Gastwissenschaftler/in mit sozial-, geistes- und/oder humanwissenschaftlichen Perspektive zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust
... Ausschreibung Gastprofessur (pdf-Datei)

Gastprofessur am Fritz Bauer Institut
Informationen zur Gastprofessur und ihren Inhabern seit Sommersemester 2001.
... Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798-32233
m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de


Prof. Dr. Raphael Gross übernimmt zum 1. April 2015 die Leitung des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig

Pressemitteilung vom 26. März 2015

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Prof. Dr. Raphael Gross wird seine Leitungstätigkeiten am Fritz Bauer Institut, im Jüdischen Museum Frankfurt am Main sowie am Leo Baeck Institut London beenden und zum 1. April 2015 die Leitung des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig übernehmen.

... Pressemitteilung vom 26. März 2015 (pdf-Datei)









Abb.: Prof. Dr. Raphael Gross
Foto: Helmut Fricke, Frankfurter Allgemeine Zeitung


Wir trauern um Jiří Kosta sel. A.

Prag, 2. Oktober 1921 – Bad Homburg, 15. Februar 2015

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Am 15. Februar 2015 ist Jiří Kosta im Alter von 94 Jahren an seinem letzten Wohnsitz in Bad Homburg gestorben. Kosta war Mitglied im Rat der Überlebenden, der die Arbeit des Fritz Bauer Instituts unterstützt und begleitet.

Geboren wurde Jiří Kosta als Heinrich Georg Kohn am 2. Oktober 1921 in Prag. Er kam aus einem säkularen jüdischen Elternhaus. Sein Vater war Gymnasiallehrer, Schriftsteller und Übersetzer, seine Mutter Angestellte. In der Familie wurde deutsch und tschechisch gesprochen. Die Eltern verstanden sich als »Tschechoslowakische Bürger deutscher Nationalität«. In den späten 1930er Jahren benutzte man als Umgangssprache vorwiegend tschechisch, weil man sich von der sich immer stärker nazifizierenden und zunehmend antisemitischen sudetendeutschen Gesellschaft abgrenzen wollte. Sein Abitur machte Kosta 1939 in Prag auf einem tschechischen Gymnasium. Sein Vater wurde nach dem »Anschluss des Sudentenlandes« zwangspensioniert, er konnte auf Umwegen nach England emigrieren.
Der zwanzigjährige Jiří Kosta, sein Bruder und seine Mutter dagegen wurden in das Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt. Kosta musste ab 1941 im Kohlenrevier Kladno Zwangsarbeit leisten. Im Oktober 1944 wurde er nach Auschwitz deportiert, wo er bis Januar 1945 im Außenkommando Gleiwitz arbeiten musste. Er überstand den Todesmarsch, floh und erlebte die Befreiung im Mai 1945. Seine Familie hatte den Holocaust und die Emigration ebenfalls überlebt.
In die Tschechoslowakei zurückgekehrt war Kosta zunächst ein Befürworter des Sozialismus. Er wurde Sachbearbeiter im Außenhandelsministerium, bis 1949 sein Vater und ein Jahr später er selbst entlassen wurde. Fortan verdiente er sein Geld als Bauarbeiter, später als Fabrikarbeiter und Dreher in einem Flugzeugwerk. Seine Mutter kam 1950 wegen Sabotage und staatsfeindlichem Vergehen für sieben Jahre ins Gefängnis. Sie wurde jedoch 1954 im Zuge einer Amnestie wieder entlassen.
1956 wurde Jiří Kosta teilrehabilitiert, er konnte danach als Lehrer in einer Fachoberschule arbeiten. 1962 wurde er Institutssekretär am Ökonomischen Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften bei dem Wirtschaftsreformer Ota Šik. In dieser Position konnte er mit eigenen Forschungen beginnen. 1966 wurde Jiří Kosta promoviert.
Nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in der Tschechoslowakei begann er sich neu zu orientieren. Kosta ging 1968 in den Westen und erhielt zu nächst am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung in Wien eine Stelle, 1970 am Institut für Sozialforschung in München. Von 1970 bis 1987 war er Professor im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 1977 wurde er aus der Tschechoslowakei ausgebürgert.
In Deutschland bezog er früh kritisch Stellung gegenüber der tschechoslowakischen Regierung. Er setzte sich für die geschichtliche Aufarbeitung des Nationalsozialismus und des Holocaust ein und gehörte seit Ende der 1990er Jahre dem Rat der Überlebenden des Fritz Bauer Instituts an. Dort wurde er mit Trude Simonsohn bekannt, die ebenfalls in Theresienstadt inhaftiert gewesen war.

Jiří Kosta hat über 400 wissenschaftliche Titel publiziert. Darunter den zusammen mit Jaroslava Milotová und Zlatica Zudová-Lešková herausgegebenen Sammelband Tschechische und slowakische Juden im Widerstand 1938–1945, der als Band 22 der Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts 2008 im Metropol Verlag erschienen ist. Schon 2001 wurden seine Erinnerungen unter dem Titel Nie aufgegeben. Ein Leben zwischen Bangen und Hoffen im Philo-Verlag veröffentlicht – ein authentisches Zeitzeugnis ersten Ranges sowie eine unschätzbare historische Quelle.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts trauern um Jiří Kosta. Wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.

Foto: Jiří Kosta, Quelle: www.jiri-kosta.de


Call for Papers:
Siebtes Doktoranden-Seminar des Fritz Bauer Instituts

Vom 16. bis 18. September 2015 findet das siebte Doktoranden-Seminar des Fritz Bauer Instituts in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt statt.

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Das Seminar soll Doktorandinnen und Doktoranden, die sich mit Fragen der Geschichte und Wirkung des Holocaust befassen, die Gelegenheit bieten, ihre Arbeiten zur Diskussion zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmer/innen sollen ihre geplanten und laufenden Forschungsvorhaben vorstellen; im Mittelpunkt steht die Diskussion von Fragestellungen, Methoden und Quellen. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Zeithistoriker/innen, Politik-, Literatur-, Rechts-, Erziehungs- und Kulturwissenschaftler/innen. Um jede einzelne Arbeit intensiv besprechen zu können, ist die Teilnehmerzahl auf zehn beschränkt.
Die Veranstaltung wird in diesem Jahr von Dr. Jörg Osterloh (Fritz Bauer Institut) sowie Prof. Dr. Tanja Penter (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) moderiert.

Bewerbungen mit einer maximal zweiseitigen Projektskizze und einem kurzen Lebenslauf können bis zum 15. März 2015 beim Fritz Bauer Institut eingereicht werden. Bereits abgeschlossene Arbeiten werden grundsätzlich nicht berücksichtigt.
Die Veranstaltung wird Prof. Penter mit einem öffentlichen Vortrag in Frankfurt eröffnen, das eigentliche Doktorandenseminar findet im Martin-Niemöller-Haus in Arnoldshain  (Am Eichwaldsfeld 3, 61389 Schmitten/Arnoldshain) statt. Das Fritz Bauer Institut und die Evangelische Akademie Frankfurt übernehmen die Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten für die Teilnehmer/innen.

... Doktorandenseminar (Überblicksseite)

Kontakt
Dr. Jörg Osterloh
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-35
Fax: 069.798 322-41
j.osterloh(at)fritz-bauer-institut.de


Stellenausschreibung

Am Fritz Bauer Institut ist ab dem 1. März 2015 die Stelle einer studentischen Hilfskraft (Minijob, 40 Std./Monat, befristet auf drei Jahre) zu besetzen.

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Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Kooperations-projekts zwischen dem Fritz Bauer Institut, dem Van Leer Institut in Jerusalem und dem Franz Rosenzweig Minerva Research Center an der Hebräischen Universität in Jerusalem entsteht ein Forschungsvorhaben mit dem Titel »Die deutsch-israelischen Beziehungen in den Geisteswissen-schaften zwischen 1970 und 2000. Studien zu Wissenschaft und Bilateralität«.

Im Rahmen dieses Projekts fallen die folgenden Aufgaben an:

›  Archiv- und Bibliotheksrecherchen im Rahmen des Projekts
›  Anfertigung von Exzerpten
›  Hilfe bei der Konzeption von Tagungen
›  und andere unterstützende projektnahe Dienstleistungen

Voraussetzungen:
›  Studium BA oder MA, vorzugsweise der Geschichte oder Wissenschaftsgeschichte
›  Von Vorteil sind Kenntnisse der englischen und hebräischen Sprache.
›  Fähigkeit, sich schnell in neue Arbeitsfelder einzuarbeiten
›  Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten
›  Flexibilität

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt, seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 20. Februar 2015 erbeten an die Verwaltungsleiterin des Fritz Bauer Instituts:

Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

... Stellenausschreibung (pdf-Datei)


Neue Adresse:
Aus »Grüneburgplatz« wird »Norbert-Wollheim-Platz«

Mit einer Feierstunde am Mittwoch, 4. Februar 2015, wurde einem Anliegen entsprochen, das im Namen zahlreicher Überlebender des Konzentrationslagers Buna/Monowitz vom Fritz Bauer Institut über viele Jahre mit Nachdruck vertreten wurde: die Umbenennung des vor dem IG Farben-Haus gelegenen Grüneburgplatzes in Norbert-Wollheim-Platz.

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Straßen und Plätze auf dem Campus Westend
tragen neue Namen

Mit dem Norbert-Wollheim-Platz, dem Theodor-W.-Adorno-Platz und der Max-Horkheimer-Straße hat der Campus Westend drei neue Ortsbezeichnungen erhalten. Universitätspräsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff enthüllte im Rahmen einer Feierstunde gemeinsam mit Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz, und dem Ortsvorsteher des Ortsbeirates 2, Axel Kaufmann die neuen Straßenschilder. Kurze Ansprachen hielten auch AStA-Vorsitzende Myrella Dorn und Alisa Siegrist, Vertreterin der Initiative zur Umbenennung des Grüneburgplatzes in Norbert-Wollheim-Platz, sowie Trude Simonsohn, Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt und des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.
Der Norbert-Wollheim-Platz, vormals Grüneburgplatz, trägt nun den Namen des ehemaligen jüdischen Zwangsarbeiters des von der IG Farbenindustrie betrieben Konzentrationslagers Auschwitz III Monowitz, Norbert Wollheim, der nach dem Krieg in einem Musterprozess erfolgreich den IG Farben-Konzern auf Entschädigung verklagte; der Theodor-W.-Adorno-Platz (der bisher namenlose zentrale Universitätsplatz zwischen Casinoanbau und Hörsaalzentrum) und die Max-Horkheimer-Straße (vormals Lübecker Straße) erinnern an die beiden wohl wichtigsten Vertreter der Frankfurter Schule, die als jüdische Intellektuelle in der NS-Zeit in die USA emigrierten und nach ihrem Exil nach Frankfurt an die Goethe-Universität zurückkehrten, wo sie entscheidend zum geistigen und materiellen Wiederaufbau der Universität beitrugen; Horkheimer auch als ihr Rektor von 1951 bis 1953.
»Mit den nun vollzogenen Umbenennungen auf dem Campus Westend wird der bewegten Geschichte der Universität und des Campus gedacht. Damit wird nicht nur an herausragende wissenschaftliche Leistungen, sondern auch an jüdische Schicksale, die für Vertreibung und Verfolgung stehen, dauerhaft erinnert«, betonte Birgitta Wolff bei der Enthüllung der Namensschilder.
Alisa Siegrist erinnerte in ihrer Rede an die Resolution der Überlebenden von Buna/Monowitz, die der Auschwitz-Überlebende David Salz schon 2004 im Frankfurter Römer vorgetragen hat, in der die Umbenennung des Grüneburgplatzes in Norbert-Wollheim-Platz gefordert wurde – und an die jahrelangen Widerstände der Universitätsleitung, dieser Aufforderung zu folgen.

Der Text der Resolution der Überlebenden im Wortlaut:

Wir, Überlebende des Konzentrationslagers Buna/Monowitz, wir, Sklavenarbeiter der IG Farbenindustrie AG in Auschwitz, versammeln uns in diesen Tagen zum zweiten Male auf Einladung des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main. An historischem Ort, im IG Farben-Haus, gedenken wir der Opfer von Auschwitz, der Tausenden unserer Kameraden, die der »Vernichtung durch Arbeit« im Werk »IG Auschwitz« zum Opfer gefallen sind. Wir wenigen, die wir überlebt haben, begegnen heute der deutschen Jugend, sprechen über die Zeit der Verfolgung und Vernichtung – in Verantwortung für unser aller Zukunft, im Glauben an eine bessere Welt.
Anlässlich der Enthüllung der Gedenktafel vor dem  IG Farben-Haus im Jahre 2001 ist der Stadt Frankfurt am Main der Vorschlag unterbreitet worden, den »Grüneburgplatz« in »Norbert-Wollheim-Platz« umzubenennen. Unser Kamerad Norbert Wollheim (1913–1998) – der Anfang der fünfziger Jahre die IG Farben i. L. in einem Musterprozess vor dem LG und OLG Frankfurt am Main verklagte und dann zusammen mit der Conference on Jewish Material Claims against Germany und der URO Entschädigungsansprüche erfolgreich geltend machte – Norbert Wollheim steht stellvertretend für die Opfer von Buna/Monowitz.
Den Platz vor dem IG Farben-Haus nach Norbert Wollheim zu benennen wäre für uns Überlebende ein sichtbares Zeichen der Stadt Frankfurt am Main, der unvergänglichen Vergangenheit zu gedenken, der historischen Verantwortung gerecht zu werden.
Wir versammeln uns heute zum letzten Male in Frankfurt am Main. Unsere Generation, Zeugen und Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung, stirbt aus. Bevor unser Schicksal nur noch Historie ist, wollen wir dafür streiten, dass Geschichtsvergessenheit nicht Platz greift.
Wir appellieren an die Verantwortlichen der Stadt Frankfurt am Main, die Umbenennung des »Grüneburgplatzes« in »Norbert-Wollheim-Platz«  zu veranlassen:
In Ehrfurcht vor den Opfern, in Verantwortung für die Zukunft.
Komitee der Überlebenden von Buna/Monowitz
Frankfurt am Main, 27. März 2004


Video Dokumentation der Umbenennugsfeier
Erstellt vom UTV Frankfurt – Unabhängiges Studierendenfernsehen an der Goethe Uni
Hintergründe der Umbenennungsinitiative
youtu.be/QG8wglynohM
Rede von Trude Simonsohn
Sprecherin des Rats der Überlebenden am Fritz Bauer Institut
youtu.be/L9KIn2nsQtQ
Rede von Alisa Siegrist
Präsidentin des Studierendenparlaments und Vertreterin der Initiative zur Umbenennung des Grüneburgplatzes in Norbert-Wollheim-Platz
youtu.be/oTL6mVpHdyA

Fotoseite zur Umbenennungsfeier (pdf-Datei)

Website zum Norbert Wollheim Memorial

www.wollheim-memorial.de

Unsere neue Adresse am gleichen Ort
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main



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Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
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Letzte Änderung: 01. September 2011

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