Fritz Bauer Institut

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Stellenausschreibung:

Wissenschaftliche(n) Dokumentar(in) bzw.
Informationswissenschaftler(in)
(EG 13, TV-H)

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Am Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist zum 1. April 2016 eine Vollzeitstelle einer/s

Wissenschaftliche(n) Dokumentar(in) bzw.
Informationswissenschaftler(in)

(EG 13, TV-H)

befristet zunächst bis zum 31. März 2018 zu besetzen.

Die Aufgaben umfassen:
› Erfassung und Beschreibung des Bestandes
› Mitarbeit an Inventarisierungsaufgaben unter Einbeziehung vorhandener Systematiken
› Kataloge/Findmittel
› Digitalisierungen
› Auswahl, Erschließung und Aufbereitung von Informationen und Dokumenten, z. B. Erschließung von Nachlässen in Hinblick auf relevante Nutzer/innengruppen und Forschungsprojekte
› Konzeption, Gestaltung und Organisation von Informationssystemen
› Planung und Pflege von Datenbanken/Websites unter Berücksichtigung der fachwissenschaftlichen Besonderheiten und der Nutzerorientierung; hierzu gehören solche Aktivitäten wie Analysieren, Auswählen, Indexieren, Referieren; in Datenbanken zu recherchieren, die Ergebnisse für den Nutzer aufzubereiten und zur Verfügung stellen
› Dokumentation der aktuellen Strafverfahren gegen NS-Täter
› Betreuung und Beratung von Archivbesucher/innen (auch in Hinblick auf andere Archive und themenähnliche Wissenschaftlichen Einrichtungen)
› Beantworten von historischen Anfragen inklusive eigener Recherchen
› Mitarbeit bei grundlegenden Arbeitsabläufen des Instituts

Anforderungen:
Für die Bewerbung wird eine erfolgreich abgeschlossene wissenschaftliche Ausbildung vorausgesetzt. Kenntnisse und Erfahrungen im Feld wissenschaftliche Dokumentation, insbesondere im Umgang mit Datenbanken, sind sehr wünschenswert.

› Interesse an politischen, gesellschaftlichen und tagesaktuellen Themen
› Interesse an Prozess- und Rechtsgeschichte in Bezug auf NS-Verbrechen, insbesondere in Bezug auf den Holocaust
› Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken (Faust 7, Access, AG-VIP) und elektronischen Dokumenten
› gute Auffassungsgabe
› ausgeprägte Informations- und Kommunikationsfähigkeit
› Organisations- und Planungskompetenz
› Flexibilität und Einsatzbereitschaft, Kooperationsfähigkeit
› freundliche und sachlich-souveräne Umgangsformen gegenüber Nutzer/innen
› Ergebnisorientierte Arbeitsweise, Engagement und Selbständigkeit

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt, seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 18. März 2016 erbeten, an die Verwaltungsleiterin des Fritz Bauer Instituts:

Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
bewerbung@fritz-bauer-institut.de

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Stellenausschreibung:

Diplom-Bibliothekar/in bzw.
Informationswirt/in (FH) mit Studienrichtung Bibliothek
(Teilzeitstelle, EG 9, TV-H)

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Am Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist zum 1. April 2016 eine Teilzeitstelle einer/s

Diplom-Bibliothekar/in bzw.
Informationswirt/in (FH) mit Studienrichtung Bibliothek

(EG 9, TV-H)

befristet zunächst bis zum 31. März 2018 zu besetzen.

Die Aufgaben beinhalten:
Neben dem kontinuierlichen und strategischen Ausbau des Bestandes zählt die konzeptionelle Planung und Umsetzung innovativer Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen, die sich sowohl an dem Bedarf der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, als auch an dem nichtwissenschaftlicher Nutzer/innen orientieren, zu Ihren Hauptaufgaben. Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Planung des Finanzmittelbedarfs sowie die eigenverantwortliche Bewirtschaftung und Kontrolle der zugewiesenen Mittel.

Anforderungen:
› Abschluss als Diplom-Bibliothekar/Bibliothekarin bzw. Informationswirt/in (FH) mit der Studienrichtung Bibliothek
› sehr gute allgemeine anwendungsbezogene Kenntnisse des EDV-Einsatzes in Bibliotheken
› mindestens ausbaufähige Grundkenntnisse der Bibliothekssoftware OPAC, OCLC-PICA
› gute Kenntnisse von Fachdatenbanken bzw. die Bereitschaft, diese zu erwerben und zu vertiefen
› sichere Beherrschung der MS-Office-Anwendungen
› Kenntnisse der Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK-WB)
› Grundkenntnisse im Bereich Fernleihe/Direktlieferdienste wünschenswert
› gute Englischkenntnisse
› Organisationsgeschick, Einsatzbereitschaft, Fähigkeit zum selbständigen und präzisen Arbeiten
› ausgeprägte Service- und Teamorientierung, Kommunikationsbereitschaft
› erfahrender und sicherer Umgang mit den Bibliotheksnutzern
› Bereitschaft zu kontinuierlicher Weiterbildung
› Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität und Belastbarkeit

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt, seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 18. März 2016 erbeten, an die Verwaltungsleiterin des Fritz Bauer Instituts:

Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
bewerbung@fritz-bauer-institut.de

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Call for Papers:
Achtes Doktoranden-Seminar des Fritz Bauer Instituts

Neue Forschungen zu Geschichte und Wirkung des Holocaust

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Mittwoch, 26. bis Freitag, 28. Oktober 2016
Martin-Niemöller-Haus
Am Eichwaldsfeld 3
61389 Schmitten/Arnoldshain
www.martin-niemoeller-haus.de

Das interdisziplinäre Doktoranden-Seminar des Fritz Bauer Instituts findet jährlich in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt im Niemüller-Haus in Schmitten/Arnoldshain statt. Es bietet Doktoranden, die sich mit Fragen der Geschichte und Wirkung des Holocaust befassen, die Gelegenheit, ihre Arbeiten zur Diskussion zu stellen und Kontakte zu anderen Doktoranden zu knüpfen, die zu ähnlichen Themen arbeiten. Die Teilnehmer stellen ihre geplanten und laufenden Forschungsvorhaben vor; im Mittelpunkt steht die Diskussion von Fragestellungen, Methoden und Quellen. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Zeithistoriker, Sozial-, Politik-, Literatur-, Rechts- und Kulturwissenschaftler sowie Pädagogen.

Das Seminar soll Doktorandinnen und Doktoranden, die sich mit Fragen der Geschichte und Wirkung des Holocaust befassen, die Gelegenheit bieten, ihre Arbeiten zur Diskussion zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmer/innen sollen ihre geplanten und laufenden Forschungsvorhaben vorstellen; im Mittelpunkt steht die Diskussion von Fragestellungen, Methoden und Quellen. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Zeithistoriker/innen, Politik-, Literatur-, Rechts-, Erziehungs- und Kulturwissenschaftler/innen. Um jede einzelne Arbeit intensiv besprechen zu können, ist die Teilnehmerzahl auf zehn beschränkt.

Die Veranstaltung wird in diesem Jahr von Dr. Jörg Osterloh (Fritz Bauer Institut) sowie PD Dr. Annette Weinke (Friedrich-Schiller-Universität Jena) moderiert.

Bewerbungen mit einer maximal zweiseitigen Projektskizze und einem kurzen Lebenslauf können bis zum 15. März 2016 beim Fritz Bauer Institut eingereicht werden. Bereits abgeschlossene Arbeiten werden grundsätzlich nicht berücksichtigt.
Die Veranstaltung wird PD Dr. Anette Weinke mit einem öffentlichen Vortrag auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt eröffnen, das eigentliche Doktorandenseminar findet im Martin-Niemöller-Haus in Arnoldshain statt. Das Fritz Bauer Institut und die Evangelische Akademie Frankfurt übernehmen die Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten für die Teilnehmer/innen.

Veranstaltungsflyer

... Call for Papers (pdf-Datei)

Kontakt
Dr. Jörg Osterloh
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-35, Fax: -41
j.osterloh(at)fritz-bauer-institut.de

Evangelischen Akademie Frankfurt am Main
www.evangelische-akademie.de Veranstaltungsflyer (pdf-Datei)


Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung
Visiting Professor for interdisciplinary Holocaust research

Ausschreibung zum Wintersemester 2016/17
Job advertisement for the winter semester 2016/17

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Ausschreibung zum Wintersemester 2016/17
Gastprofessor/in bzw. Gastwissenschaftler/in mit sozial-, geistes- und/oder humanwissenschaftlichen Perspektive zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust.
... Ausschreibung Gastprofessur (Deutsch, pdf-Datei)

Job advertisement for the winter semester 2016/17

Visiting Professor or Visiting Researcher with the perspective of the social sciences, the humanities or the human sciences to study on the history and impact of the Holocaust.
... Job Advertisement Visiting Professor (English, pdf-file)

Zur Gastprofessur am Fritz Bauer Institut
Mit dem Wintersemester 2015/16 wurde am Fritz Bauer Institut die Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung für zunächst fünf Jahre neu geschaffen. Ermöglicht wurde dies durch die großzügige Förderung von Michael Hauck und seinem Schwiegersohn Oliver Puhl. Mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement wollen sie darauf hinwirken, dass die Erforschung des Holocaust und seiner Wirkung bis heute als Forschungsschwerpunkt an der Frankfurter Goethe-Universität nachhaltig gestärkt wird.
Dazu die Vorsitzende des Fördervereins und des Stiftungsrats des Fritz Bauer Instituts, Jutta Ebeling: »Ich danke den beiden Förderern sehr für ihre Initiative. Das 1995 gegründete Fritz Bauer Institut hat auf dem Gebiet der Holocaustforschung in Deutschland Pionierarbeit geleistet – immer schon unterstützt durch internationale Gastwissenschaftler. Das hat das internationale Renommee des Instituts entscheidend gefördert. Es ist sehr gut, dass dieser fruchtbare wissenschaftliche Austausch nun für fünf Jahre gewährleistet ist.«

Informationen zur Gastprofessur und ihren Inhabern seit Sommersemester 2001

... Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
apl. Prof. Dr. Werner Konitzer
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798-32233
bewerbung(at)fritz-bauer-institut.de


Vortrag von Dr. Nicolas Berg, Frankfurt am Main/Leipzig:
Das Ich im Wir –
Anna Seghers, Victor Klemperer und Hans Mayer in der frühen DDR

Donnerstag, 19. November 2015, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung einer Veranstaltung im Rahmen der
»Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung«

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mp3-audio (48:26 Min., 45.418 KB)

Abbildung
Dr. Nicolas Berg
© Werner Lott

Anna Seghers, Victor Klemperer und Hans Mayer wuchsen in jüdischen Familien auf, wurden aber in ihrer Kindheit und später beruflich und politisch verschieden sozialisiert. Die Nazizeit überlebten Seghers und Mayer im Exil; Klemperer protokollierte als geheimer Chronist das Verhalten der Menschen in der Diktatur und konnte mit seiner Frau Deportation und Tod knapp entrinnen. Nach 1945 hielten alle drei die Gründung der DDR für die bessere staatspolitische Antwort auf die vorangegangenen zwölf Jahre als die der BRD. Victor Klemperer suchte in Dresden einen Neuanfang, Seghers und Mayer wählten nach ihrer Rückkehr Ost-Berlin und Leipzig als neue Wirkstätten. Immer wieder sahen sie sich politisch und gesellschaftlich genötigt, ihre jüdischen Erfahrungen im neuen Gemeinwesen aufgehen zu lassen. In Tagebüchern, Briefen und Memoiren spricht sich aber zur gleichen Zeit bei allen eine andere Gedächtnisgrammatik aus, in der sich das Erinnerungs-Ich dem neuen Wir der Nachkriegsdeutschen verweigerte.

Dr. Nicolas Berg ist leitender Mitarbeiter am Simon Dubnow Institut für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig. Seine Dissertation an der Universität Freiburg wurde 2003 unter dem Titel Der Holocaust und die westdeutschen Historiker. Erforschung und Erinnerung im Wallstein Verlag veröffentlicht. Im laufenden Wintersemester 2015/16 hat Nicolas Berg die am Fritz Bauer Institut angesiedelte »Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung« inne.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de


Prof. Dr. Timothy Snyder, New Haven im Gespräch
mit Dr. Christoph Dieckmann, Fritz Bauer Institut:
Black Earth. Der Holocaust – und warum er sich wiederholen kann

Freitag, 16. Oktober 2015, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung des Gesprächs und der anschließenden Diskussion
mit dem Publikum.

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mp3-audio (89 Min., 83.475 KB)

Abbildung
Prof. Dr. Timothy Snyder (rechts)
Dr. Christoph Dieckmann (links)

In Timothy Snyders Darstellung und Interpretation der Shoah, der präzedenzlosen Ermordung von fast sechs Millionen europäischer Juden, werden viele unserer Vorannahmen, ja unser Erinnern in Frage gestellt. Auf der Basis seiner Analyse der Kernthemen der rassistischen und antisemitischen Vernichtungspolitik des »Dritten Reiches« – Politik und NS-Ideologie, »Lebensraum«, Krieg und Ökologie, Wissenschaft und Wahrheit, staatliche, rechtliche Strukturen und ihre Zerstörung – schlägt er ein angemesseneres Verständnis der Gründe und des Kontexts der Shoah vor. Erst eine genaue Kenntnis der komplexen Zusammenhänge werde es uns ermöglichen, so Snyder, künftige Warnzeichen rechtzeitig zu erkennen.

Timothy Snyder
lehrt osteuropäische Geschichte an der Yale University, er ist Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaft vom Menschen in Wien. Für sein Buch Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin erhielt er u.a. 2012 den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und den Hannah-Arendt Preis. Für seine unkonventionellen Beiträge zur Geschichtswissenschaft wurde Snyder am 5. Oktober 2015 in Prag mit dem »Dagmar and Vaclav Havel Foundation Vision 97« Preis ausgezeichnet.

Publikation zur Veranstaltung
Timothy Snyder: Black Earth.
Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann

Aus dem Englischen von Ulla Höber, Karl Heinz Siber und Andreas Wirthensohn
München: Verlag C.H.Beck, 2015, 488 S., mit 24 Karten, gebunden, € 29,95
ISBN 978-3-406-68414-2, auch als E-Book lieferbar

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
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Stellenausschreibung:

Studentischen Hilfskraft

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Am Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist ab dem 1. Oktober 2015 folgende Stelle zu besetzen:

Studentische Hilfskraft
Minijob, 40 Std./Monat

Aufgaben u.a.:

›  Vor- und Nachbereitung des Aufenthalts von Gastwissenschaftlern/Gastprofessoren
›  Unterstützung von Forschungs- und Lehrtätigkeiten (z.B. Literaturrecherche, Aufbereitung von Vorlesungsunterlagen, Bereitstellung der Technik wie Laptop, Beamer, Mikro etc. für Vorlesungen)
›  Unterstützung der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen am Institut
›  Vor- und Nachbereitungen von Tagungen und anderen wissenschaftlichen Veranstaltungen
›  Andere unterstützende Dienstleistungen

Voraussetzungen:
›  Studium BA oder MA, vorzugsweise der Geschichte
›  Fähigkeit, sich schnell in neue Arbeitsfelder einzuarbeiten
›  Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten, Flexibilität
›  Team- /Kooperationsfähigkeit und überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft
›  Sicheren Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen
›  Gute Englischkenntnisse

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt, seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen – vorzugsweise per E-Mail – werden bis 15. September 2015 erbeten an das Fritz Bauer Institut, Leitung des Verwaltungs- und Projektmanagements:

Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
m.ritzheim@fritz-bauer-institut.de

... Stellenausschreibung (pdf-Datei)


Stellenausschreibung:

Verwaltungshilfskraft

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Am Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist ab dem 1. Oktober 2015 folgende Stelle zu besetzen:

Verwaltungshilfskraft
Minijob, mind. 32 Std./Monat (je 4 Std., Dienstag und Donnerstag)

Aufgaben u.a.:
›  anfallende allgemeine Büro- und Verwaltungstätigkeiten
›  Erstellen und erfassen von Ausgangsrechnungen
›  Bearbeiten und erfassen von Eingangsrechnungen
›  Auswertung und Überprüfung von Arbeitszeitkarten und Reisekostenabrechnungen
›  Erfassen der Abwesenheiten (u.a. Dienstreisen, Urlaubs- und Krankheitstage)
›  Vorbereitende Aufgaben innerhalb der Projektverwaltung

Einstellungsvoraussetzungen sind:

›  Abgeschlossene Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r, Bürokauffrau/-mann oder vergleichbarer Abschluss
›  Sehr gute Kenntnisse der gängigen PC-Programme der MS-Office-Gruppe (Word, Excel, Powerpoint)
›  Sicherer Umgang mit dem Internet und elektronischen Medien
›  Deutsch in Wort und Schrift

Wir wünschen uns:

›  Eigenverantwortliche uns insbesondere selbstständige Arbeitsweise
›  Gründliches und genaues Arbeiten
›  Organisationstalent, Flexibilität, Belastbarkeit
›  Teamfähigkeit

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt, seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen – vorzugsweise per E-Mail – werden bis 15. September 2015 erbeten an das Fritz Bauer Institut, Leitung des Verwaltungs- und Projektmanagements:

Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
m.ritzheim@fritz-bauer-institut.de

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Erste Holocaust-Professur Deutschlands

Ausschreibungen einer Professur am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main

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An der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist im Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften am Historischen Seminar zum 1. Januar 2017 folgende Stelle im Beamten- bzw. äquivalent im Angestelltenverhältnis zu besetzen:
Professur (W3) zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust.

Die ordentliche Professur am Historischen Seminar ist zugleich verbunden mit der Position der/des
Direktorin/Direktors des Fritz Bauer Instituts.

Das Institut ist eine interdisziplinär ausgerichtete, unabhängige Forschungs-,  Dokumentations- und Bildungseinrichtung zur Geschichte und Wirkung des Holocaust und ist als An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main assoziiert.
Aufgabe der Professur ist die umfassende historische Erforschung der nationalsozialistischen Massenverbrechen – insbesondere des Holocaust – und ihrer Wirkungen bis in die Gegenwart. Die verantwortliche Mitwirkung in bestehenden und künftigen Forschungsverbünden des Fritz Bauer Instituts, des Historischen Seminars und der Universität sowie in der akademischen Selbstverwaltung wird erwartet. Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen in Neuester Geschichte sowie Lehrerfahrung werden vorausgesetzt. Vorgesehen ist aufgrund der zu übernehmenden Leitungsfunktion am Fritz Bauer Institut eine Lehrreduktion.
Details zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Einstellungsvoraussetzungen finden Sie unter:
www.vakante-professuren.uni-frankfurt.de

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Forschung und Lehre exzellent ausgewiesen sind und international sichtbare Forschungsleistungen belegen können, sind eingeladen, ihre Bewerbungen mit Lebenslauf (wissenschaftlichem und beruflichem Werdegang), Fotokopien der relevanten Zeugnisse und Urkunden, Schriftenverzeichnis, Übersicht der Lehrtätigkeit und gegebenenfalls Lehrevaluationen bis zum 30. September 2015 an folgende Adresse zu richten:

Dekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Norbert-Wollheim-Platz 1
D-60629 Frankfurt am Main
dekanat08(at)em.uni-frankfurt.de

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The Faculty of Philosophy and History, Department of History, at Goethe University Frankfurt welcomes applications for the following permanent full time position starting January 1st, 2017:
full professorship (salary scale W3) in the history and consequences of the holocaust.

The chair in the department of history is combined with the position of the
director (m/f) of the Fritz Bauer Institute.

The institute is an interdisciplinary, independent research, documentation and education centre on the history and consequences of the holocaust associated with Goethe University as an affiliated institute.
The successful appointee’s field will be the comprehensive history of national-socialist mass crimes – particularly the holocaust – and their consequences until the present. A leading role in existing and future collaborative research projects of the Fritz Bauer Institute, the department of history and the university as well as in academic self-administration is expected. A habilitation or an equivalent academic record as well as teaching experience are required. The teaching load will be reduced to allow for the position‘s administrative role.
The successful candidate can be appointed as a civil servant or enter into an equivalent employment contract. The designated salary for the position is based on “W3” on the German university scale or equivalent. For further information regarding the general conditions for professorship appointments, please see: www.vakante-professuren.uni-frankfurt.de

Goethe University is an equal opportunities employer.
Scientists (m/f) who have an excellent track record in research and teaching and can document internationally visible research outcomes are invited to submit their application accompanied by the usual documents: CV (scientific and professional career), copies of relevant certificates and contracts, list of publications and teaching experience and (if possible) teaching evaluations up to September 30th, 2015 to:

Dekan des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Norbert-Wollheim-Platz 1
D-60629 Frankfurt am Main, Germany
dekanat08(at)em.uni-frankfurt.de


historiae faveo-Preis 2015

Auszeichnung für Martin Jost

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Der historiae faveo-Preis, mit dem der Förder- und Alumniverein der Geschichtswissenschaf-ten an der Goethe-Universität Frankfurt am Main jährlich eine hervorragende Abschlussarbeit auszeichnet, ging 2015 an Martin Jost. Jost erhielt den mit 1.000 Euro dotierten Preis auf ein-stimmigen Beschluss des Direktoriums des Historischen Seminars der Goethe-Universität für seine Magisterarbeit über »Jüdisches Kulturleben in Frankfurt am Main in den 1930er Jahren« verliehen. Die von Prof. Dr. Christoph Cornelißen und Prof. Dr. Raphael Gross betreute Stu-die ging aus dem am Fritz Bauer Institut bearbeiteten Projekt »Die Ausschaltung der Juden aus dem Kulturleben im ›Dritten Reich‹«, geleitet von Dr. Jörg Osterloh, hervor. Die Preisver-leihung fand am 16. Juli 2015 im Rahmen der jährlichen Absolventenverabschiedung des His-torischen Seminars statt.
In seiner Laudatio sagte Prof. Dr. Dieter Hein: »Jüdisches Kulturleben fand in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – das ist uns allen präsent – unter extrem unterschiedli-chen Bedingungen statt: Einer Blütezeit deutsch-jüdischer Kultur in den Jahren der Weimarer Republik folgte unter dem NS-Regime die radikale Ausgrenzung jüdischer Künstler aus dem deutschen Kulturleben und später deren physische Vernichtung. Wie unter diesen Bedingun-gen ein jüdisches Kulturleben weiter aufrechterhalten werden konnte, wie es organisiert war, welchen kulturellen Leitbildern es folgte und welche künstlerischen Leistungen erbracht wur-den, diesen Fragen geht Herr Jost vor allem an Hand des ›Kulturbundes Deutscher Juden Be-zirk Rhein-Main‹, einer 1933/34 gegründeten Zwangsorganisation für jüdische Kultur, nach. […] Und das ist ihm in hervorragender Weise gelungen, vor allem weil er mit großer Souve-ränität, analytischer Präzision und zugleich sprachlicher Sensibilität stets das größere Ganze im Blick hat. […] Mit seiner Studie über das ›Jüdische Kulturleben in Frankfurt am Main in den 1930er Jahren‹ hat Martin Jost eine beachtliche Forschungsleistung erbracht.«
Das Fritz Bauer Institut gratuliert zu dieser verdienten Auszeichnung!

Martin Jost, M.A., geb. 1987, von 2008 bis 2015 Studium der Geschichte, Soziologie und Politologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; von 2011 bis 2015 studentischer Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, ab 1. Oktober 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Simon-Dubnow-Institut in Leipzig.

Kontakt
historiae faveo
Förder- und Alumniverein Geschichtswissenschaften
an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
c/o Historisches Seminar
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
info(at)historiae-faveo.de
www.historiae-faveo.de

Abb: Laudator Prof. Dr. Dieter Hein, Dr. Martin L. Müller, Vorsitzender des Förder- und Alumnivereins historiae faveo und Preisträger Martin Jost (v. l.)
Foto: Werner Lott



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Telefon: +49 (0)69.798 322-40
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Einsicht 18
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Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
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Letzte Änderung: 01. September 2011

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