Fritz Bauer Institut

Nachrichten


Nachrichten

Monica Kingreen

10. Januar 1952 2. September 2017

mehr
weniger

In ehrendem Gedenken
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts und des Pädagogischen Zentrums (Fritz Bauer Institut und Jüdisches Museum Frankfurt am Main).

Wir trauern um unsere langjährige und geschätzte Kollegin Monica Kingreen, die am 2. September 2017 nach schwerer Krankheit im engsten Familienkreis friedlich gestorben ist. Auch nach ihrem Eintritt in den Ruhestand im August 2015 war sie uns weiterhin als freie Mitarbeiterin und kompetente Ansprechpartnerin verbunden. Wir werden sie vermissen.

Monica Kingreen
wurde am 10. Januar 1952 in Lüdenscheid geboren. Seit 1983 lebte sie in Windecken im Main-Kinzig-Kreis. Die Diplom-Pädagogin wurde 2003 vom Hessischen Kultusministerium an das Fritz Bauer Institut abgeordnet und erhielt einen Lehrauftrag am Seminar für Didaktik der Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Seit 2009 war sie für das Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt tätig, das die pädagogischen Abteilungen von Museum und Institut in sich vereinigt.
Monica Kingreens Interesse galt vor allem der Lokal- und Regionalgeschichte der Juden und ihrer Verfolgung und Ermordung im Nationalsozialismus. In ihren Rechercheprojekten ist sie den Schicksalen jüdischer Familien »vor Ort« nachgegangen und hat Besuchsprogramme ehemaliger jüdischer Bürger organisiert. Neben ihrer eigenen Forschung hat sie zahlreiche Projekte der Spurensuche zu jüdischem Leben vor und während der NS-Zeit mit ihrer umfangreichen Expertise unterstützt.
Zu ihren Veröffentlichungen zählen Buchpublikationen und wissenschaftliche Aufsätze in Periodika, Sammelbänden und Nachschlagewerken. Bereits 1994 erschien ihre Studie Jüdisches Landleben in Windecken, Ostheim und Heldenbergen und 1999 in der Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts das von ihr herausgegebene Buch »Nach der Kristallnacht«. Jüdisches Leben und antijüdische Politik in Frankfurt am Main 1938–1945. In der Reihe Pädagogische Materialien des Fritz Bauer Instituts veröffentlichte sie 2004 den Band Der Auschwitz-Prozess 1964–1965. Geschichte, Bedeutung und Wirkung.
Kingreen sammelte Bilder, Briefe und Dokumente aus dem jüdischen Alltagsleben vor dem Holocaust und recherchierte die Geschichte hinter den Dokumenten. Aus diesen Materialien konzipierte sie das Internet-Portal »Vor dem Holocaust – Fotos zum jüdischen Alltagsleben in Hessen«, auf dem über 5.000 Aufnahmen aus etwa 300 hessischen Dörfern und Städten veröffentlicht sind.
In Anerkennung für ihre besonderen Verdienste im Bereich der zeitgeschichtlichen Forschung und der Erinnerungskultur erhielt Monica Kingreen 2012 den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises. Sie war Trägerin der Charlotte-Petersen-Medaille 2011, die alle zwei Jahre von der Stadt Dillenburg für Verdienste um die Verständigung zwischen den Menschen verliehen wird.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Trauerfeier für Monica Kingreen
Freitag, 8. September 2017, 16.00 Uhr
Sophia-Kirche der Christengemeinschaft, Frauenlobstr. 2, Frankfurt am Main.
Statt Blumen und Kränze bittet die Familie um eine Spende an »Ärzte ohne Grenzen«.
Kennwort: »Im Gedenken an Monica Kingreen«
IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00


Norbert Wollheim Memorial

wegen Instandsetzungsarbeiten vorübergehend geschlossen

mehr
weniger

Das Norbert Wollheim Memorial auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist derzeit wegen Instandsetzungsarbeiten geschlossen. Neben dem Wollheim-Pavillon betrifft dies auch die Fotostelen im Park vor dem IG Farben-Haus, die teilweise abgebaut sind.
Das Memorial wird zu Beginn der Jüdischen Kulturwochen Frankfurt (ab Sonntag, 15. Oktober 2017) wieder zugänglich sein.
Die feierliche Wiedereröffnung findet statt am Sonntag, 5. November 2017, 11.00 bis 14.00 Uhr.
Alle Inhalte des Memorials sind auch weiterhin jederzeit über die Website www.wollheim-memorial.de aufrufbar.

Infoblatt (pdf-Datei)


Werner Schneider-Quindeau

23. Oktober 1949 – 24. August 2017

mehr
weniger

In ehrendem Gedenken
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
des Fritz Bauer Instituts
und der Vorstand des
Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.

Werner Schneider-Quindeau ist am Donnerstag, dem 24. August 2017 im Alter von 67 Jahren unerwartet gestorben. Er war einer der Initiatoren zur Gründung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V. und von 1993 bis 1999 dessen erster Vorsitzender. Der Förderverein hat wesentlich zur Gründung des Fritz Bauer Instituts beigetragen, vertritt das Institut im Stiftungsrat und unterstützt es bis heute in seiner Arbeit.

Werner Schneider-Quindeau wurde 1949 in Gönnern im hessischen Hinterland geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er an der Kirchlichen Hochschule Bethel sowie an den Universitäten Bielefeld und Göttingen Theologie und Philosophie. Von 1975 bis 1982 war er wissenschaftlicher Assistent für Systematische Theologie an der Universität Göttingen. Seine erste Pfarrstelle  als evangelischer Gemeindepfarrer übernahm er 1984 im südhessischen Walldorf. Seit 1987 war Schneider-Quindeau Vorsitzender der »Jury der Evangelischen Filmarbeit«, die regelmäßig den »Film des Monats« kürt, von 1999 bis 2003 auch Filmbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Als Leiter des Theologischen Konvikts in Frankfurt von 1989 bis 2000 führte Schneider-Quindeau Gemeinde-, Diakonie-, Industrie- und Sozialpraktika in die Ausbildung der Theologiestudenten ein. Von 2007 bis 2014 wirkte er als Stadtkirchenpfarrer in der evangelisch-lutherischen Sankt Katharinen Gemeinde in Frankfurt am Main.

Trauerfeier für Werner Schneider-Quindeau:
Donnerstag, 31. August 2017, 18:00 Uhr
St. Katharinenkirche, An der Hauptwache 1, Frankfurt am Main
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Traueranzeige für Werner Schneider-Quindeau:
Fritz Bauer Institut und Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.
Frankfurter Allgemeine Zeitung und Frankfurter Rundschau, 31. August 2017
› Trauernzeige
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abb.: Werner Schneider-Quindeau
Quelle: Evangelischer Regionalverband Frankfurt am Main


Stellenausschreibung:

Wissenschaftliche Sekretärin/Wissenschaftlicher Sekretär
(TV-H, EG 8, 50%)

mehr
weniger

Am Fritz Bauer Institut, einer Forschungs-, Dokumentations- und Bildungseinrichtung zur Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen, insbesondere des Holocaust, und deren Wirkung bis in die Gegenwart ist ab 1. Oktober 2017 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Sekretärin/Wissenschaftlichen Sekretärs
(TV-H, EG 8, 50%)


im neu einzurichtenden Wissenschaftlichen Sekretariat zu besetzen. Das Fritz Bauer Institut ist ein An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main und hat seinen Sitz im IG Farben-Haus auf dem Campus Westend. Der Dienstort ist Frankfurt am Main.

Zu Ihren Aufgaben gehören:
›  Unterstützung der Direktion und des neu geschaffenen Lehrstuhls zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust in organisatorischen und konzeptionellen Belangen
›  Koordination von Instituts- und Lehrstuhlbelangen
›  Durchführung von wissenschaftlichen Recherchen, beispielsweise Literaturrecherchen in Bibliotheken und Datenbanken
›  Aufbereitung von Materialien für Internet-Plattformen in der akademischen Lehre und deren regelmäßige Betreuung
›  Korrekturlesen und redaktionelle Bearbeitung wissenschaftlicher Texte
›  Unterstützung bei der Vertretung des Instituts gegenüber nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Förderinstitutionen und Kooperationspartnern
›  administrative Unterstützung, u.a. beim Einwerben von Projektmitteln, Stipendien und Sommerkursen, der Organisation wissenschaftlicher Tagungen und Workshops sowie anderen Institutsbelangen, beispielsweise in der Öffentlichkeitsarbeit
›  Verwaltung von Lehrveranstaltungen
›  Abwicklung von Prüfungsangelegenheiten
›  Bearbeitung von Anfragen von Studierenden, Wissenschaftlern/Wissenschaftlerinnen, Medienvertretern u.a.
›  selbständige Vor- und Nachbereitung von Sitzungen
›  Terminkoordination und Korrespondenz

Sie bringen mit:
›  Erwünscht ist ein Hochschulstudium in einer geisteswissenschaftlichen Disziplin mit historischer Ausrichtung, idealerweise im Rahmen eines Studiums der Geschichte
›  Erwünscht sind ferner Erfahrungen als persönlicher Assistent/persönliche Assistentin vorzugsweise in einer Forschungs- bzw. Bildungseinrichtung
›  Erwartet werden Erfahrung beim wissenschaftlichen Recherchieren in Bibliotheken und Datenbanken
›  Erfahrung im exakten Korrekturlesen und der redaktionellen Bearbeitung wissenschaftlicher Texte, auch auf Englisch
›  qualitätsbewusster Arbeitsstil
›  strukturierte, selbständige und eigenorganisierte Arbeitsweise
›  sehr gute Kommunikationsfähigkeiten, auch schriftlich
›  sehr gute Koordinations- und Teamfähigkeit
›  englische Sprachkenntnisse
›  fundierte EDV-Kenntnisse

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 20 Stunden (täglich von 9 bis 13 Uhr). Die Stelle ist zunächst befristet. Die Eingruppierung erfolgt nach TV-H. Das Fritz Bauer Institut tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Auskunft erteilt Frau Manuela Ritzheim, Leiterin des Verwaltungs- und Projektmanagements des Fritz Bauer Instituts, Telefon: 069.798 322-33, E-Mail: m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de

Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen und einem Motivationsschreiben von maximal einer Seite richten Sie bitte per Post (nicht per Email) bis zum 25. August 2017 an die Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Fritz Bauer Institut, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main. Bitte senden Sie Kopien Ihrer Zeugnisse ein, da keine Rücksendung Ihrer Unterlagen erfolgen wird.

›  Stellenausschreibung (pdf-Datei)


Workshopbericht:
Einführung in das Visual History Archive (VHA)

Goethe-Universität Frankfurt am Main

mehr
weniger

Am 14. Juni 2017 gab Wolf Gruner im Rahmen eines vom Fritz Bauer Institut ausgerichteten zweistündigen Workshops eine Einführung in das Visual History Archive (VHA). Dieses ist eine Online-Plattform, die Zugang zu den Oral-History-Beständen der USC Shoah Foundation. The Institute for Visual History and Education bietet. Die von Steven Spielberg ins Leben gerufene USC Shoah Foundation erstellte zwischen 1994 und 2000 eine Sammlung von Interviews mit Überlebenden und Zeugen des Holocaust, aber auch anderen Verfolgten des NS-Regimes wie etwa Sinti und Roma, Homosexuellen, Zeuginnen und Zeugen Jehovas oder auch Überlebenden der Krankenmordaktionen, die die umfangreichste ihrer Art ist. Inzwischen ergänzen Interviewsammlungen zu anderen Genoziden wie etwa dem Völkermord an den Armeniern 1915–1923, dem Nanjing-Massaker 1937/38 und dem Völkermord in Ruanda 1994 den Bestand.
Das Archiv beinhaltet rund 54.000 lebensgeschichtliche Interviews mit einer durchschnittlichen Dauer von etwa zwei Stunden, die in 62 Ländern und 41 Sprachen aufgezeichnet worden sind. Die insgesamt circa 115.000 Stunden Filmmaterial von Holocaustüberlebenden sind minutengenau verschlagwortet worden: Die etwa 65.000 vergebenen Indexbegriffe, 1,8 Millionen erfassten Namen und detailliert verzeichneten Länder, Regionen und Orte ermöglichen eine zielgerichtete Suche in der Datenbank. Seit 2006 befindet sich das Archiv an der University of Southern California, Los Angeles (USA), die 2014 das USC Shoah Foundation Center for Advanced Genocide Research eingerichtet hat. Weltweit bieten etwa 50 ausgewählte Institutionen in Kooperation mit der USC Shoah Foundation einen Vollzugang zu dem Archiv an. Als zweite Einrichtung in Deutschland verfügt die Universitätsbibliothek der Goethe-Universität Frankfurt seit 2017 über einen solchen Vollzugang für Mitarbeiter und Studierende.
Wolf Gruner erläuterte den rund 30 Anwesenden – nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts, sondern auch der Goethe-Universität Frankfurt und der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen – den Aufbau des Archivs und die Recherchemöglichkeiten hierin.

Wolf Gruner, Dr. phil.,
ist seit 2008 Shapell-Guerin Chair in Jewish Studies and Professor of History an der University of Southern California, Los Angeles (USA) und seit 2014 Gründungsdirektor des USC Shoah Foundation Center for Advanced Genocide Research.

Einen eingeschränkten Zugang zu etwa 1.800 lebensgeschichtlichen Interviews erhält jeder Interessierte über folgenden Link: http://vhaonline.usc.edu/login

Abb.: Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts, bei der Vorstellung von Wolf Gruner. (Foto: Markus Roth, Arbeitsstelle Holocaustliteratur)


Sybille Steinbacher als bundesweit erste Inhaberin
eines Lehrstuhls für Holocaust-Forschung vorgestellt

Goethe-Universität Frankfurt am Main

mehr
weniger

Prof. Dr. Sybille Steinbacher hat zum 1. Mai ihren Dienst als Direktorin des Fritz Bauer Instituts angetreten. Damit verbunden ist der neue Lehrstuhl für die Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Goethe-Universität Frankfurt.
Von 2010 bis 2017 war Steinbacher Universitätsprofessorin für Zeitgeschichte – Vergleichende Diktatur-, Gewalt- und Genozidforschung an der Universität Wien.

Goethe-Universität Frankfurt am Main – Pressestelle
› Pressemeldung vom 17. Mai 2017

Prof. Dr. Sybille Steinbacher:
Biografie, Publikationsliste, Forschungsschwerpunkte

www.fritz-bauer-institut.de/direktion.html

Kontakt
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
sekretariat.steinbacher(at)fritz-bauer-institut.de


Stellenausschreibung:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin/Mitarbeiter
(E 14, TV-H, 100 %)

mehr
weniger

Am Fritz Bauer Institut, einem An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main, das sich mit der Erforschung der Geschichte und Wirkung der nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere des Holocaust, beschäftigt, ist zum 15.07.2017 die Stelle einer/eine

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (E 14, TV-H, 100 %)

zu besetzen.

Zu den Aufgaben gehören die konzeptionelle Vorbereitung neuer Forschungsvorhaben des Instituts, die Betreuung laufender Projekte, Mitarbeit an den Publikationsreihen und an der Öffentlichkeitsarbeit des Instituts, Organisation und Durchführung von Tagungen und Engagement in der Lehre sowie der pädagogischen Vermittlung.

Die Stelle ist unbefristet zu besetzen. Der Dienstort ist Frankfurt am Main.

Erwartet werden eine sehr gute Promotion in Neuerer und Neuester Geschichte beziehungsweise Zeitgeschichte und die durch Publikationen nachgewiesene internationale Forschungserfahrung mit einem Schwerpunkt auf der Nachgeschichte / Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus. Erwünscht sind auf die Zeit nach 1945 bezogene Forschungen zur Geschichte der Juden in Deutschland und Europa, aber auch im Feld der zeitgeschichtlichen Intellectual History. Zu den Einstellungsvoraussetzungen zählen ferner Erfahrungen in der Lehre, im Einwerben von Drittmitteln, der Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten sowie in der akademischen Selbstverwaltung.

Das Fritz Bauer Institut tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.
Auskunft erteilt: Frau Manuela Ritzheim, Leiterin des Verwaltungs- und Projektmanagements des Fritz Bauer Instituts, Telefon: 069.798-32233, Email: m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de

Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Hochschulzeugnissen, Publikationsverzeichnis und einer (maximal zwei Seiten umfassenden) Ideenskizze für ein eigenes Forschungsprojekt im Bereich der Nachgeschichte / Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus richten Sie bitte per Post (nicht per Email) bis zum 26.05.2017 an die Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Goethe-Universität Frankfurt am Main / Campus Westend, Fritz Bauer Institut, IG Farben-Haus, Raum 5.315, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main. Bitte senden Sie Kopien Ihrer Zeugnisse ein, da keine Rücksendung Ihrer Unterlagen erfolgen wird.

Stellenausschreibung (pdf-Datei)


Ergebnis der Vorstandswahl:
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Mitgliederversammlung am 18. März 2017

mehr
weniger

Das Ergebnis der Vorstandswahl auf der ordentlichen
Mitgliederversammlung am 18. März 2017:

› Jutta Ebeling – Vorsitzende des Fördervereins
› Gundi Mohr – stellv. Vorsitzende und Schatzmeisterin
› Prof. Dr. Eike Hennig – Schriftführer
› Herbert Mai – Beisitzer
› Dr. Rachel Heuberger – Beisitzerin
› Dr. Nikolaus Meyer – Beisitzer
› Gabriele Mielcke – Beisitzerin
› Staatsanwalt Dr. Christopher Wenzl – Beisitzer

Vertreter des Fördervereins
im Stiftungsrat des Fritz Bauer Instituts:

› Jutta Ebeling – 1. Vertreterin des Fördervereins
› Herbert Mai – 2. Vertreter des Fördervereins

Aus dem Vorstand ausgeschieden sind die bisherige stellvertretende Vorsitzende Brigitte Tilmann (ehem. Präsidentin des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main) sowie Beate Bermanseder, Klaus Schilling und David Schnell.
Im Namen des Vorstands sprach Jutta Ebeling allen ausscheidenden Vorstandsmitgliedern ihren Dank für das große Engagement und die geleistete Arbeit aus.

Kontakt
Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-39
verein(at)fritz-bauer-institut.de
www.fritz-bauer-institut.de/foerderverein.html


Monika Boll, Rede zur Eröffnung der Ausstellung
»Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht«

Donnerstag, 9. März 2017
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden

mehr
weniger

Eröffnungsrede von Monika Boll (pdf-Datei)

Dr. phil. Monika Boll ist Philosophin, Publizistin und Kuratorin dieser und anderer Ausstellungen.
(Foto: Werner Lott, 2012)

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt am Main. Die Ausstellungspräsentation in Dresden wird realisiert in Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr, dem Münchner-Platz-Komitee e.V. und der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden

Ausstellungszeitraum in Dresden
Freitag, 10. März bis Dienstag, 27. Juni 2017

Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm
Ausstellungsflyer Dresden (pdf-Datei)
www.fritz-bauer-institut.de/fritz-bauer-ausstellung.html

Kontakt
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Tel.: 0351.82328-03, Fax: -05
mhmeingang(at)bundeswehr.org
https://www.mhmbw.de


Erinnerung an Fritz Bauer

Einweihung einer Gedenktafel in Frankfurt am Main

mehr
weniger

Seit heute Vormittag, 10. März 2017, erinnert eine Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnhaus in der Feldbergstraße 48 an das Wirken Fritz Bauers. Zur Einweihung sprachen der Ortsvorsteher des Ortsbeirates 2, Axel Kaufmann, die Frankfurter Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig und Gottfried Kößler, stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts.
Als hessischer Generalstaatsanwalt initiierte Fritz Bauer den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess, der von Dezember 1963 bis August 1965 stattfand und die Verbrechen im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz verhandelte. Mit diesem Prozess gewann die Auseinandersetzung mit dem Holocaust in der Bundesrepublik Deutschland erstmals eine öffentliche Dimension. Fritz Bauers Werk galt dem Aufbau einer demokratischen Justiz, der konsequenten strafrechtlichen Verfolgung nationalsozialistischen Unrechts und der Reform des Straf- und Strafvollzugsrechts.
Vom Magistrat der Stadt Frankfurt wurden Fritz Bauers große Verdienste mehrfach gewürdigt. So gehört die Stadt Frankfurt am Main neben dem Land Hessen und dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. zu den Gründungsstiftern des Fritz Bauer Instituts. Eine 2013 im Plenarsaal des Frankfurter Römers installierte Gedenktafel für Fritz Bauer erinnert an die Frankfurter Auschwitz-Prozesse. Auch das auf Initiative des Fritz Bauer Instituts und im Auftrag des Magistrats realisierte Denkmal der Künstlerin Tamara Grcic vor dem Oberlandesgericht an der Zeil 42 würdigt die großen Verdienste des ehemaligen hessischen Generalstaatsanwalts.
Auf seiner Sitzung am 2. Mai hatte der Ortsbeirat 2 dem Vorschlag der SPD-Fraktion auf Anbringung einer Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus Fritz Bauers zugestimmt. Die Idee dazu hatte Hermann-Josef Birk (SPD) in den Beirat eingebracht. Mit der Tafel in der Feldbergstraße 48 im Frankfurter Westend kommt ein weiterer Ort des Gedenkens an diese herausragende Persönlichkeit hinzu. Hier wohnte Fritz Bauer von 1957 bis zu seinem Tod im Jahr 1968.

Text der Gedenktafel:

Hier wohnte von 1957 bis zu seinem Tod
Fritz Bauer (1903–1968)
Als hessischer Generalstaatsanwalt initiierte er den ersten
Frankfurter Auschwitzprozess (1963–1965),
in dem ein deutsches Gericht die Verbrechen im
Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz verhandelte.
Frankfurt verneigt sich vor seinem Mut und seiner Entschlossenheit.

Foto: Einweihung der Gedenktafel für Fritz Bauer am Haus Feldbergstraße 46–48, von links nach rechts: Axel Kaufmann, Hermann-Josef Birk, Dr. Ina Hartwig und Gottfried Kößler
© Werner Lott

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de



Nachricht 1 bis 10 von 95
AA

Homepage Jüdisches Museum   Homepage Museum Judengasse   Homepage Pädagogisches Zentrum
Veranstaltungskalender
September 2017 zurück weiter
M D M D F S S
  01 02 03
04
05 06 07 08 09 10
11 12
13
14 15
16
17
18 19 20 21 22 23
25 26 27 28 29 30  

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität
Frankfurt am Main


Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-40
E-Mail: info(at)fritz-bauer-institut.de

Kontakt
Anfragen an das Institut
Mitarbeiter und Arbeitsbereiche

So finden Sie uns
Das Fritz Bauer Institut hat seinen Sitz
im 5. Stock des IG Farben-Hauses
auf dem Campus Westend der
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Sekretariat: Raum 5.315, Q3, 5. OG
Anfahrt: IG Farben-Haus

Fördern Sie mit uns das
Nachdenken über den Holocaust

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Besuchen Sie uns auch auf facebook!
www.facebook.com/fritz.bauer.institut


Einsicht 18
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
Einsicht

© Fritz Bauer Institut – Frankfurt am Main
Stiftung des bürgerlichen Rechts
Haftungsausschluss | Impressum | Sitemap
Letzte Änderung: 01. September 2011

Seite empfehlen