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The Yad Vashem International Book Prize for Holocaust Research 2012

Auszeichnung für Christoph Dieckmann

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Der »Yad Vashem International Book Prize for Holocaust Research« wurde in diesem Jahr Christoph Dieckmann für seine Studie Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941–1944 verliehen. Die Preisvergabe fand am 10. Dezember 2012 in Jerusalem statt.
Der 2011 von der israelischen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem begründete Preis wird jährlich in Erinnerung an den Holocaust-Überlebenden Abraham Meir Schwartzbaum und seine im Holocaust ermordete Familie vergeben. Mit ihm sollen Publikationen ausgezeichnet werden, die herausragende neue Forschungsergebnisse über den Holocaust, seine Vorgeschichte und Folgen präsentieren und hohen wissenschaftlichen Standards genügen. Wichtige Entscheidungskriterien für die Zuerkennung des Preises sind die Faktoren Genauigkeit, Methodik, Originalität, literarische Qualität, sowie die Bedeutung des Forschungsthemas. Zudem muss die Publikation in einem Zeitraum von zwei Jahren vor der Preisvergabe erschienen sein. Das Preiskuratorium setzt sich aus einer vom International Institute for Holocaust Research eingesetzten Gruppe von Historikern zusammen.
Durch die Großzügigkeit von Sabina Schwartzbaum konnte der Preis in Erinnerung an ihren Vater mit $ 8.000,– dotiert werden. 2011 wurde der Preis an Christopher R. Browning für sein Buch Remembering Survival: Inside a Nazi Slave-Labor Camp, sowie an Daniel Blatman für sein Buch The Death Marches: 1944–1945 vergeben.

Christoph Dieckmann
Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941–1944
Göttingen: Wallstein Verlag, 2011, 2 Bände, zus. 1.605 S.
ISBN: 978-3-8353-0929-6, € 79,00

Das Buch untersucht die deutschen Verbrechen in Litauen aus der Perspektive der Besatzer, der Bevölkerung und der Opfer. In Litauen verloren mindestens 420.000 Menschen als Folge der deutschen Besatzungspolitik zwischen 1941 und 1944 ihr Leben. Sie wurden von Deutschen und litauischen Helfern ermordet. Christoph Dieckmann analysiert die Prozesse in Politik und Wirtschaft im besetzten Litauen und nimmt auch die nationale Vorgeschichte in den Blick. Auf der Basis deutscher, litauischer und jüdischer Quellen analysiert er im ersten Band die deutsche Besatzungspolitik und ihre Massenverbrechen im Kontext der deutschen Kriegführung und stellt die unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Gruppen dar. Im Mittelpunkt dieser multiperspektivischen Erzählung der Shoah steht die vor allem im zweiten Band behandelte jüdische Opferperspektive. Dieckmann bezieht in seiner Darstellung das bisher weitgehend unbekannte Geschehen in der litauischen Provinz und den zahlreichen Ghettos und Arbeitslagern ein. Er rekonstruiert auch das Schicksal anderer Opfergruppen anhand deutscher und sowjetischer Quellen. Ein eigenes Kapitel ist der Geschichte der vielfältigen Widerstandsgruppen von Juden, Litauern, Polen und sowjetischen Partisanen gewidmet.

Dr. Christoph Dieckmann,
geb. 1960; studierte Geschichte, Soziologie und Volkswirtschaftslehre in Göttingen, Jerusalem und Hamburg; Doktorarbeit in Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; seit 2005 Lehrauftrag für moderne europäische Geschichte an der Keele University, Großbritannien; Mitglied der Redaktion der Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus; Mitarbeit an der Edition Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1941/42 (1999); Mitglied der Forscher- und Expertengruppe der »Internationalen Kommission für die Bewertung der Verbrechen der nationalsozialistischen und sowjetischen Besatzungsregime in Litauen«. Seit 1. September 2011 arbeitet Dr. Christoph Dieckmann als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut an dem auf zwei Jahre ausgelegten Forschungsprojekt »Das Stereotyp des ›jüdischen Bolschewismus‹. Die frühe Wirkungsgeschichte aus jüdischer Sicht«.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Im Ghetto 1939–1945. Neue Forschungen zu Alltag und Umfeld, hrsg. zus. mit Babette Quinkert, Göttingen: Wallstein Verlag, 2009
Kooperation und Verbrechen. Formen der »Kollaboration« im östlichen Europe 1939–1945, hrsg. zus. mit Babette Quinkert und Tatjana Tönsmeyer, Göttingen: Wallstein Verlag, 2003
Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Entwicklung und Struktur, hrsg. zus. mit Karin Orth und Ulrich Herbert, Göttingen: Wallstein Verlag, 1998

From the Yad Vashem Book Prize Committee:
Christoph Dieckmann's 1,652 pages-long comprehensive study of German occupation policies in Lithuania, of which the Holocaust of Lithuanian Jews is a major component (more than half of the entire study), is path-breaking and serves as a shining model for similar research to be done regarding other countries. He succeeds in integrating the context of war and warfare – with their horrors and the needs for food, labor forces and the like – into the picture, yet he clearly and emphatically shows the centrality of antisemitism as both the driving force and framework for Nazi policies in general in this area, and consequently, for the entire Nazi project. This achievement is based not only on a vast amount of documentation assembled from archives in Germany, Lithuania, Latvia, Russia, Great Britain, the United States and Israel, and on an enormous body of printed sources and literature, as well as memoires and testimonies; it is also the result of the fact that the author was himself able to read first hand sources and literature in German, Lithuanian, Russian, English, Yiddish and Hebrew. Dieckmann’s description of the actions and atrocities is not a dry account: while basing his narrative on German and local records in order to understand the initiatives and circumstances, the events themselves are usually described with the help of lengthy quotes from Jewish testimonies, thereby giving the reader the possibility of sensing the horror and consternation; and the witnesses are mentioned by their names so they do not remain anonymous. The committee has found Christoph Dieckmann's study to be path-breaking and exemplary in its comprehensiveness, its analytical quality, its human sensitivity and the richness of its sources.

The members of the Yad Vashem Book Prize Committee for the year 2012 were: Dr. Bella Gutterman, Yad Vashem, Israel; Prof. Dr. Steven Katz, Boston University, USA; Prof. Dr. Dina Porat, Yad Vashem and Tel Aviv University, Israel, Mr. Avner Shalev, Chairman of Yad Vashem, Israel; Dr. David Silberklang, Yad Vashem and the Hebrew University of Jerusalem, Israel;
Prof. Dr. Michael Wildt, Humboldt University, Berlin, Germany, and Chairman of the Committee Prof. Dr. Dan Michman, Yad Vashem and Bar-Ilan University, Israel.

„Mein Impuls war der starke Wunsch, zu verstehen.“
Interview mit Dr. Christoph Dieckmann anlässlich der Verleihung des Yad Vashem-Book Awards 2012
... www.yadvashem.org/yv/de/education/interviews/dieckmann.asp

The Yad Vashem International Book Prize for Holocaust Research
Award Ceremony am 10. Dezember 2012 in Jerusalem

... Programm der Preisverleihung (pdf-Datei)

Kontakt

Yad Vashem
The Holocaust Martyrs' and Heroes' Remembrance Authority
P.O.B. 3477, Jerusalem, 91034
webmaster(at)yadvashem.org.il
www.yadvashem.org.il http://www.yadvashem.org.il
www1.yadvashem.org/yv/en/about/institute/book_prize.asp


Humboldt-Forschungspreis 2012

Auszeichnung für Liliane Weissberg

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Der Humboldt-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung wird dieses Jahr Liliane Weissberg (University of Pennsylvania) verliehen.

Mit dem Humboldt-Forschungspreis werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihr bisheriges Gesamtschaffen ausgezeichnet, deren grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in der Zukunft weitere Spitzenleistungen erwartet werden können. Nominiert werden können Wissenschaftler aus dem Ausland aller Fachrichtungen und aller Länder. Auf die Nominierungen qualifizierter Wissenschaftlerinnen wird besonderer Wert gelegt. Die Preisträger sind eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr durchzuführen. Der Aufenthalt kann zeitlich aufgeteilt werden. Die Humboldt-Stiftung vergibt jährlich bis zu 100 Humboldt-Forschungspreise. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert.

Prof. Dr. Liliane Weissberg ist die Christopher H. Browne Distinguished Professorin für Kunst und Wissenschaft und Professorin für Germanistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der University of Pennsylvania. Sie unterrichtete an den Universitäten Hamburg und Potsdam, der Ruhr-Universität Bochum, der Humboldt Universität Berlin, der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und der Princeton University. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der deutschen Literatur und Philosophie vom späten 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Sommersemester 2009 hatte Weissberg die Gastprofessur zur Erforschung des Holocaust und der deutsch-jüdischen Geschichte in Frankfurt am Main inne. In diesem Jahr wurde sie auf die Franz-Rosenzweig-Professur 2012 an der Universität Kassel berufen. Für das Jüdische Museum Frankfurt und das Fritz Bauer Institut kurratiert Weissberg derzeit die für 2013 geplante Ausstellung »Reiche Juden: Eine Vorstellung«.

Foto: Liliane Weissberg auf der Tagung »Fritz Bauer in der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte«, 21. und 22. Oktober 2012 in Frankfurt am Main.
© Werner Lott

Kontakt
Alexander von Humboldt-Stiftung
Auswahlabteilung
Jean-Paul-Str. 12
53173 Bonn
Fax: 0228.833212
info(at)avh.de
www.humboldt-foundation.de/web/humboldt-preis.html


Aufruf:
Leihgaben für Ausstellung zu Fritz Bauer gesucht

Das Fritz Bauer Institut plant in Verbindung mit dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main eine Ausstellung zu Leben und Werk von Fritz Bauer.

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Die von Dr. Monika Boll kuratierte Ausstellung widmet sich den verschiedenen Facetten einer überaus komplexen Persönlichkeit. Sie stellt den Juristen vor, der die Auschwitz-Prozesse auf den Weg brachte, und den Strafrechtsreformer, der Resozialisierung an die Stelle von Vergeltung setzte. Sie würdigt den jüdischen Remigranten, den Sozialdemokraten, den Humanisten und den Publizisten Fritz Bauer. Und sie widmet sich dem Kunstkenner, in dessen Dienstzimmer »es nichts gab bis zum kleinsten Gegenstand hin, der nicht mit wirklicher Kultur ausgesucht war« (Johannes Strelitz, Hessischer Justizminister 1967–69). Fritz Bauer war neben anderem auch ein versierter Ästhet, der sich für die Architektur des Bauhauses begeisterte und seine eigenen Möbel mit Kunstverstand aussuchte.
Das Fritz Bauer Institut bittet um Ihre Unterstützung bei der Suche nach Briefen, Postkarten, Fotografien, aber auch nach Kunstgegenständen, Gemälden, Mobiliar oder Dingen des alltäglichen Gebrauchs, die in Verbindung mit Fritz Bauer stehen.

Fritz Bauer im Frankfurter Club Voltaire
Foto: Siegfried Träger

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Werner Renz, Archiv und Bibliothek
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-25, Fax: -41
w.renz(at)fritz-bauer-institut.de


Ronny Loewy
(10.4.1946, Tel Aviv – 9.8.2012, Frankfurt am Main)

Wir trauern um unseren lieben Kollegen und Freund

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Wir werden ihn sehr vermissen und nicht vergessen.

Raphael Gross, Gottfried Kößler, Werner Konitzer
Dorothee Becker, Dmitrij Belkin, Christoph Dieckmann,
Birgit Erdle, Wolfgang Geiger, Anne Gemeinhardt,
Martin Jost, Monica Kingreen, Manfred Levy,
Martin Liepach, Werner Lott, Jörg Osterloh,
Katharina Rauschenberger, Werner Renz,
Manuela Ritzheim, Wolfgang Treue

Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main


Nachruf

Der Nachgeborene. Zum Tod von Ronny Loewy

von Detlev Claussen
Frankfurt am Main im August 2012

Foto: © Werner Lott, 2011


Buber-Rosenzweig-Medaille 2013

Auszeichnung für das Fritz Bauer Institut und Mirjam Pressler

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Das Fritz Bauer Institut und die Schriftstellerin Mirjam Pressler erhalten die Buber-Rosenzweig-Medaille 2013. Dies gab der Vorstand des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit während seiner Mitgliederversammlung am 16. Juni in Bonn bekannt.

Das Fritz Bauer Institut habe als Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust konstruktive Anregungen zur Entwicklung eines kritischen Geschichtsbewusstseins in die deutsche Gesellschaft hineingetragen, heißt es in der Begründung. In der Auseinandersetzung mit Geschichte und Erinnerung, die das Institut mit interdisziplinären Forschungsprojekten, pädagogischen Modellen und in der Begleitung von Kommunen und Unternehmen bei deren eigener Erinnerungsarbeit leiste, wirke die Arbeit des Instituts in eine breite soziale und kulturelle Öffentlichkeit hinein. Mittels Lehrerfortbildungen und Studientagungen an Schulen und Jugendbildungsstätten würden die nachwachsenden Generationen in die geschichtliche Verantwortung mit einbezogen. Mit der Auszeichnung würdige der Deutsche Koordinierungsrat diese entschiedene Einmischung in den gesellschaftlichen Diskurs und das dezidierte Eintreten des Fritz Bauer Instituts für eine differenzierte Gedächtniskultur.

Mit der Auszeichnung Mirjam Presslers wolle man ihr herausragendes literarisches und übersetzerisches Werk würdigen. In ihren Romanen und Erzählungen, die nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene ansprechen, habe Pressler es vermocht, jüdisches Leben in der Zeit des Nationalsozialismus und danach dem deutschen Publikum, insbesondere den nachwachsenden Generationen, erzählerisch nahe zu bringen. Mit ihren Übersetzungen aus dem Hebräischen, Jiddischen und Niederländischen sei es ihr zudem gelungen, Fremdheiten abzubauen und ein differenziertes, vielschichtiges Bild der israelischen Gesellschaft in der Folge des Holocaust zu vermitteln.

Beide Preisträger verkörperten ganz im Sinne von Martin Buber und Franz Rosenzweig auf vorbildhafte Weise den Geist dessen, was mit dem Jahresthema der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Jahr 2013 zum Ausdruck gebracht werden soll: Sachor (Gedenke): Der Zukunft ein Gedächtnis

Der Deutsche Koordinierungsrat vertritt als bundesweiter Dachverband die 84 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Deutschland auf nationaler und internationaler Ebene. Er ist größtes Einzelmitglied im Internationalen Rat der Christen und Juden (ICCJ), in dem 32 nationale Vereinigungen für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit vertreten sind. Seit 1968 verleiht der er die Buber-Rosenzweig-Medaille in Erinnerung an die jüdischen Philosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig. Ausgezeichnet werden Personen, Institutionen oder Initiativen, die sich insbesondere um die Verständigung zwischen Christen und Juden verdient gemacht haben.

Die Buber-Rosenzweig-Medaille wird der Schriftstellerin Mirjam Pressler und dem Fritz Bauer Institut am 3. März 2013 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit im Staatstheater in Kassel verliehen werden.

Kontakt
Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Deutscher Koordinierungsrat e.V.
Otto-Weiß-Straße 2
61231 Bad Nauheim
Tel.: 06032.91110
info(at)deutscher-koordinierungsrat.de
www.deutscher-koordinierungsrat.de/node/1039


Robert-Goldmann-Stipendium der Stadt Reinheim

Auszeichnung für das Fritz Bauer Institut in Anerkennung seiner Forschungsarbeit

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Zum 13. Mal wurde in diesem Jahr das Robert-Goldmann-Stipendium der Stadt Reinheim verliehen. In Anerkennung seiner Forschungsarbeit bekam das an der Goethe-Universität Frankfurt beheimatete Fritz Bauer Institut den Preis zuerkannt. Damit wurde erstmals eine Institution mit dem jährlich vergebenen und mit € 5.000,– dotierten Stipendium ausgezeichnet.
Im Juni 1999 hatte die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Reinheim den Beschluss gefasst, das Robert-Goldmann-Stipendium auszuloben, um damit Leben und Wirken Robert Goldmanns zu würdigen, der sich stets für den Ausgleich zwischen Deutschen und Juden, gegen Antisemitismus und für Menschenrechte engagiert hat und dies bis heute tut.
Zur Übergabe des Stipendiums war Robert Goldmann aus New York angereist, um dem Direktor des Fritz Bauer Instituts, Prof. Dr. Raphael Gross, persönlich zu gratulieren. Die Verleihungsfeier fand am 22. Mai in der neuen Aula der Dr.-Kurt-Schumacher-Schule statt. Sie wurde von Bürgermeister Karl Hartmann moderiert. Grüße der städtischen Gremien überbrachte Stadtverordnetenvorsteher Harald Heiligenthal, Schulleiter Gerhard Cwielong schloss sich mit seinem Grußwort an. Den musikalischen Rahmen besorgten der Schulchor und die Lehrer-Band der Dr.-Kurt-Schumacher-Schule Reinheim.

In seiner Dankesrede berichtete Prof. Dr. Raphael Gross über die Entstehungsgeschichte der Verbindung des Namensgebers des Stzipendiums zum Institut und gab einen Ausblick auf die geplante Verwendung des Preisgeldes für ein neues Forschungsvorhaben:
»Das Fritz Bauer Institut hat 2002 die Ausstellung Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945 vorbereitet. Ein Ausstellungsprojekt, welches aus einem größeren Forschungsprojekt zur Enteignung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus hervorging. Damals entstand ein persönlicher Kontakt zu Robert Goldmann. Er stand für Gespräche zur Verfügung, gab dem Hessischen Rundfunk, der zum Thema der Ausstellung einen Dokumentarfilm drehte, ein längeres Interview und stellte der Ausstellung einige Exponate aus der ärztlichen Praxiseinrichtung seines Vaters zur Verfügung, die dieser bei der Flucht über England nach Amerika hatte retten können. Über diese Leihgaben waren wir besonders froh, da es bei einer Ausstellung zum Thema Raub und Enteignung natürlich per se sehr schwierig ist, aussagekräftige Gegenstände zu finden. Die Geschichte der Familie Goldmann ist seit nunmehr zehn Jahren ein wichtiger Teil der Wanderausstellung. Tafeln zur Familiengeschichte, das Fernsehinterview und die Vitrine, die die Geschichte der Enteignung der Familie erzählt, wurden auf fast allen der mittlerweile 17 Ausstellungsstationen gezeigt. Insofern ist die Verbindung des Fritz Bauer Instituts mit Herrn Goldmann eine längere Geschichte und umso mehr freuen wir uns über diesen Preis.«
[…]
»Die Rolle, die ehemalige NS-Verfolgte in späteren Prozessen als Zeugen spielten, ist bis heute niemals systematisch untersucht worden. Jeder von ihnen verband mit der Rolle als Zeuge verschiedene Hoffnungen. Auf Bestrafung, auf Gerechtigkeit, auf den Sieg des Kommunismus, auf die Bekämpfung des Faschismus, des Nazismus oder natürlich auch der Aufklärung darüber, was in den Lagern an unendlichem Leid Menschen Menschen angetan hatten.  Und dass dies niemals wieder geschehen sollte.
Mit dem Goldmann-Stipendium wird das Institut ein Forschungsprojekt beginnen zu den Zeugen in den Prozessen gegen NS-Verbrecher in der Nachkriegszeit. Ich bin froh, dass sich mit Dr. des. Katharina Stengel eine hervorragende Wissenschaftlerin gefunden hat, die sich diesem zentralen Thema der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus annehmen wird. Mit ihrer fundierten und kürzlich an der Universität Bochum eingereichten Dissertation über den Auschwitz-Überlebenden, Historiker, Publizisten und Zeugen im Frankfurter Auschwitz-Prozess, Hermann Langbein, hat sie eine wichtige Arbeit vorgelegt, die sie zu diesem neuen Projekt prädestiniert.«
[…]
»So viel ich von der Biographie Robert Goldmanns bisher erfahren durfte – und sein autobiographisches Buch in der von Walter Pehle betreuten Schwarzen Reihe sagt ja sehr viel – gehörte er zu denjenigen, die als Jugendlicher durch die Katastrophe vor der Katstrophe quasi noch rechtzeitig ins Exil gelangten. Trotzdem hat er genug an Nazismus und an Gleichgültigkeit, selbst seiner Klassenkameraden auf dem Schulhof in Frankfurt, erleben müssen, dass es verständlich gewesen wäre oder vielleicht sogar zu erwarten, dass er die Verbindungen zu Deutschland und seiner Geburtsstadt Reinheim für immer beendet hätte.
Dass er dennoch sich auf Deutschland wieder einließ, das verbindet ihn mit jemandem wie Fritz Bauer, der zurückkam und sich hier engagierte. Das Institut hofft, in diesem Sinne sich weiter mit der schwierigen Geschichte Deutschlands auseinanderzusetzen. Wir danken Herrn Goldmann und der Stadt Reinheim für ihre großzügige Unterstützung unserer Arbeit.«

Robert B. Goldmann wurde am 1. Mai 1921 als Sohn eines Landarztes jüdischen Glaubens in Reinheim im Odenwald geboren. Ab 1934 lebte die Familie in Frankfurt am Main. 1939 legte Robert Goldmann seine Abiturprüfung am Frankfurter Jüdischen Gymnasium »Philanthropin« ab. Kurz darauf emigrierte seine Familie über Großbritannien in die U.S.A., wo sie sich 1940 in New York niederließ. Goldmann studierte unter anderem an der Columbia-Universität in New York. Er arbeitete mehrere Jahre als Journalist für den Rundfunksender »Voice of America«, war Sprecher des von John F. Kennedy aufgelegten Lateinamerikaprogramms »Vision« und ab 1968 Mitarbeiter der »Ford Foundation«. Dabei widmete er sich insbesondere sozial- und entwicklungspolitischen Aufgaben in der Dritten Welt und wurde ein anerkannter Wegbereiter der deutsch-jüdischen Verständigung. Goldmann war für das »American Jewish Committee« tätig und trat 1980 in den Dienst der »Anti-Defamation League«, deren Europa-Büro in Paris er mehrere Jahre leitete. 1996 veröffentlichte er im Fischer Taschenbuch Verlag seine viel beachtete Lebens- und Familiengeschichte: Flucht in die Welt. Ein Lebensweg nach New York. Noch im Alter von 91 Jahren publiziert Goldmann regelmäßig in amerikanischen und deutschen Medien, wie der International Herald Tribune, dem Deutschlandradio Kultur, dem Rheinischen Merkur und in der Kolumne »Fremde Federn« der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 1996 wurde Goldmann mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet, 1998 erhielt er die Ehrenbürgerwürde der Stadt Reinheim. Am Vorabend der Vergabe des nach ihm benannten Stipendiums wurde Robert Goldmann in Frankfurt am Main der SSG-Medienpreis der Steuben-Schurz-Gesellschaft e.V., in Anerkennung seines publizistischen Wirkens für die deutsch-amerikanische Verständigung, verliehen.

Abb.: Der Reinheimer Ehrenbürger Robert Goldmann (links) im Gespräch mit Raphael Gross.
Foto: Karl-Heinz Bärtl

Kontakt
Stadtverwaltung Reinheim
Cestasplatz 1
64354 Reinheim
Tel.: 06162.805-0, Fax: -65
stadtverwaltung(at)reinheim.de
www.reinheim.de/Robert-Goldmann-Stipendium.1235.0.html


Prof. Dr. Moshe Zuckermann:
Israel, BRD und die Springer-Medien.
Anmerkungen zur westdeutschen Nachkriegszeit

Montag, 7. Mai 2012, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung des Vortrags von Moshe Zuckermann

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Vortrag von Moshe Zuckermann
mp3-audio (45 Min., 64 kbit/s, 20.923 KB)

Vortrag im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung
»Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden«
(15. März bis 29. Juli 2012 im Jüdischen Museum Frankfurt)

Das Verhältnis zwischen der alten Bundesrepublik und Israel war in der Nachkriegszeit primär durch die Shoah-Erinnerung kodiert. Im restaurativen Klima der Adenauer-Ära der 1950er Jahre manifestierte sich das vornehmlich in der Materialisierung der Sühne durch die Wiedergutmachungsabkommen von 1952. Die 1960er Jahre zeichneten sich durch eine zunehmende Hinterfragung der jüngsten deutschen Vergangenheit aus. Diese wurde durch die linken Intellektuellen zum Topos erhoben. Zugleich zeichnete sich aber auch die Gesinnung dieser Intelligenz durch eine kritische Einstellung zu Israels Politik nach 1967. Axel Springers mediale Praxis stand im Schnittpunkt dieser Koordinaten: Zum einen eine vorbehaltlose Solidarität mit Israel, zum anderen eine damit einhergehende Attacke ebendieser kritischen Intelligenz. Die politische Kultur der BRD wurde weitgehend von diesen Spannungsfeldern geprägt.

Prof. Dr. Moshe Zuckermann ist Soziologe und Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv.

Abbildung
Moshe Zuckermann auf Einladung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt in der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Foto: © Werner Lott


Teilnachlass von Henry Ormond im Fritz Bauer Institut

Aus den Projekten des Fritz Bauer Instituts

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Brief Gerhard Kramers vom 16. September 1958 an Henry Ormond
... Brief als pdf-Datei

Vor einigen Wochen wurden Anwaltsakten aus dem Nachlass von Henry Ormond (1901–1973) an das Fritz Bauer Institut abgegeben. Ormond focht in den 50er Jahren den Entschädigungsprozess von Norbert Wollheim gegen die I.G. Farben durch, dem zu Beginn wenig Erfolgschancen prognostiziert worden waren. Bekannt wurde er zudem als Nebenklagevertreter im 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess und im Prozess gegen die Eichmann-Mitarbeiter Hermann Krumey und Otto Hunsche.
In seinem Nachlass findet sich auch dieser Brief vom 16. September 1958. Verfasst wurde er von Gerhard Kramer, zu dieser Zeit Bevollmächtigter der Stadt Hamburg bei der Bundesregierung. Ormond und Kramer beobachteten mit Sorge, dass das Ansehen Israels nach der Suez-Krise 1956ff in Deutschland schweren Schaden genommen hatte. Gemeinsam entwickelten sie den Plan, Axel Springer für ihre pro-israelische Politik zu gewinnen. Sie wollten erreichen, dass Springer eine medial begleitete Reise nach Israel unternimmt. Eine offizielle Einladung sollte von Felix Shinnar, dem Leiter der Israelmission, der provisorischen Vertretung Israels in Deutschland, ausgesprochen werden. Die Randnotiz Ormonds am Briefende zeigt, dass er Shinnar am 21. September 1958 in dieser Sache geschrieben hat. Tatsächlich wurde Springer von Shinnar wenige Wochen später auf eine Israelreise eingeladen – das erste Mal fuhr er jedoch erst im Jahr 1966 dorthin.
Vor einigen Wochen wurden Anwaltsakten aus dem Nachlass von Henry Ormond (1901–1973) an das Fritz Bauer Institut abgegeben. Ormond focht in den 50er Jahren den Entschädigungsprozess von Norbert Wollheim gegen die I.G. Farben durch, dem zu Beginn wenig Erfolgschancen prognostiziert worden waren. Bekannt wurde er zudem als Nebenklagevertreter im 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess und im Prozess gegen die Eichmann-Mitarbeiter Hermann Krumey und Otto Hunsche.
In seinem Nachlass findet sich auch dieser Brief vom 16. September 1958. Verfasst wurde er von Gerhard Kramer, zu dieser Zeit Bevollmächtigter der Stadt Hamburg bei der Bundesregierung. Ormond und Kramer beobachteten mit Sorge, dass das Ansehen Israels nach der Suez-Krise 1956ff in Deutschland schweren Schaden genommen hatte. Gemeinsam entwickelten sie den Plan, Axel Springer für ihre pro-israelische Politik zu gewinnen. Sie wollten erreichen, dass Springer eine medial begleitete Reise nach Israel unternimmt. Eine offizielle Einladung sollte von Felix Shinnar, dem Leiter der Israelmission, der provisorischen Vertretung Israels in Deutschland, ausgesprochen werden. Die Randnotiz Ormonds am Briefende zeigt, dass er Shinnar am 21. September 1958 in dieser Sache geschrieben hat. Tatsächlich wurde Springer von Shinnar wenige Wochen später auf eine Israelreise eingeladen – das erste Mal fuhr er jedoch erst im Jahr 1966 dorthin.


Call for Papers:
Doktoranden-Seminar des Fritz Bauer Instituts

Vom 10. bis 12. Oktober 2012 findet das vierte Doktoranden-Seminar des Fritz Bauer Instituts in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Arnoldshain statt.

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Das Seminar soll Doktoranden, die sich mit Fragen der Geschichte und Wirkung des Holocaust befassen, die Gelegenheit bieten, ihre Arbeiten zur Diskussion zu stellen und Kontakte zu anderen Doktoranden zu knüpfen, die zu ähnlichen Themen arbeiten. Die Teilnehmer sollen ihre geplanten und laufenden Forschungsvorhaben vorstellen; im Mittelpunkt steht die Diskussion von Fragestellungen, Methoden und Quellen. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Zeithistoriker, Politik-, Literatur-, Rechts- und Kulturwissenschaftler sowie Pädagogen. Um jede einzelne Arbeit intensiv besprechen zu können, ist die Teilnehmerzahl auf zehn beschränkt.
Die Veranstaltung wird in diesem Jahr von Dr. Margrit Frölich (Evangelische Akademie Arnoldshain), Prof. Dr. Birthe Kundrus (Universität Hamburg) sowie Dr. Jörg Osterloh (Fritz Bauer Institut) moderiert.

Interessenten, die ihre Forschungsvorhaben vorstellen möchten, bewerben sich mit einer maximal zweiseitigen Projektskizze und einem kurzen Lebenslauf bis zum 29. Februar 2012 beim Fritz Bauer Institut. Bereits abgeschlossene Arbeiten können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.
Ort der Veranstaltung ist die Evangelische Akademie Arnoldshain. Das Fritz Bauer Institut und die Evangelische Akademie Arnoldshain übernehmen die Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten für die Teilnehmer.

... Doktorandenseminar (Überblicksseite)

Kontakt
Dr. Jörg Osterloh
Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-35
Fax: 069.798 322-41
j.osterloh(at)fritz-bauer-institut.de


Association of European Jewish Museums:
Hanno Loewy zum neuen Präsidenten gewählt 

AEJM-Jahreskonferenz 2011
19. bis 22. November im Jüdischen Museum London

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Hanno Loewy (v. l.) und Teilnehmer der AEJM- Jahreskonferenz vor dem Eingang zum Jüdischen Museum London (Foto: Ian Lillicrapp)

Auf ihrer Jahreskonferenz 2011 in London hat die »Association of European Jewish Museums« Dr. Hanno Loewy, den Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er tritt in Nachfolge von Rickie Burman, der Direktorin des Jüdischen Museums in London. Dem Vorstand gehören weiterhin an: Hetty Berg (Jüdisches Museum Amsterdam), Magda Veselská (Jüdisches Museum Prag), Erika Perahia Zemour (Jüdisches Museum Tessaloniki) und Daniela Eisenstein (Jüdisches Museum Franken).
Die 90 Delegierten von 45 Jüdischen Museen zwischen Spanien und der Ukraine, Norwegen und der Türkei – sowie zahlreiche Gäste aus den USA und aus Südamerika – diskutierten bei ihrem Treffen Perspektiven Jüdischer Museen in der Gegenwart, neue Ansätze der Vermittlungsarbeit in der multi-ethnischen Einwanderungsgesellschaft, aber auch gemeinsame Projekte zur Erinnerung an die prekäre Situation der europäischen Juden im 1. Weltkrieg. Der Verband der jüdischen Museen organisiert regelmäßig Workshops und Kuratorentraining für seine Mitglieder. In Zukunft kommen nun auch Weiterbildungen für die Museumspädagogen, Beratungsangebote und Internships dazu, die dazu beitragen sollen, dass kleinere Museen und neugegründete Institutionen, nicht zuletzt in Ost- und Mitteleuropa, von den Erfahrungen der großen Einrichtungen, wie in Paris und Berlin, Frankfurt oder Prag profitieren können – aber auch die arrivierten Museen von der geografischen und kulturellen Vielfalt europäisch-jüdischer Diasporaerfahrung.
Der Museumsverband AEJM hat sich aus seinen Anfängen vor mehr als zwanzig Jahren zu einem starken Partner der Museen entwickelt, der ihre Unabhängigkeit von politischen- und Verbandsinteressen fördert und ihre Professionalisierung vorantreibt. Die Entwicklung hoher Standards der Provenienzforschung und eines bewussten Umgangs mit dem jüdischen Erbe macht die jüdischen Museen nicht nur zu einer bedeutenden Ressource für die Entwicklung jüdischen Lebens in Europa, sondern auch zu einem Modell für die Anerkennung der Vielfalt europäischen Kulturerbes, in einer durch Einwanderung und Diversität geprägten Gegenwart.
Die AEJM-Konferenzen werden im jährlichen Wechsel an verschiedenen europäischen Orten abgehalten. So erhalten die Mitglieder Gelegenheit, mehr über die jeweiligen Sammlungen der Einrichtungen zu erfahren und in den die Konferenz begleitenden Workshops deren pädagogische Arbeitsmethoden kennenzulernen. Die Hauptversammlung der AEJM findet ebenfalls im Rahmen der Jahreskonferenz statt.

Kontakt
Association of European Jewish Museums
www.aejm.org
Jewish Museum London
www.jewishmuseum.org.uk
Jüdisches Museum Hohenems
www.jm-hohenems.at



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60323 Frankfurt am Main
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Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
Einsicht

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Letzte Änderung: 01. September 2011

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