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Deutsches Historisches Museum, Berlin

Prof. Dr. Raphael Gross zum neuen Präsidenten
der Stiftung des DHM berufen

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Das Kuratorium der Stiftung Deutsches Historisches Museum (DHM) hat auf seiner Sitzung am 24. November 2016 den Schweizer Historiker Prof. Dr. Raphael Gross einstimmig zum neuen Präsidenten der Stiftung in Berlin berufen. Der Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Günter Winands, wurde beauftragt, mit Raphael Gross Verhandlungen mit dem Ziel aufzunehmen, die Berufung möglichst zeitnah umzusetzen.
In einem mehrstufigen Verfahren konnte sich Raphael Gross gegen rund 30 Mitbewerberinnen und Mitbewerbern aus dem In- und Ausland durchsetzen. Er wurde dem Kuratorium von der zuvor eingesetzten Findungskommission empfohlen.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters erklärte: »Mit Raphael Gross kann das DHM eine international renommierte Persönlichkeit gewinnen. Seine fachliche Expertise als Museumsleiter und seine wissenschaftliche Reputation sind herausragend. Als Direktor des Leo Baeck Instituts in London und des Jüdischen Museums in Frankfurt hat Raphael Gross die Fähigkeit bewiesen, profilierte Einrichtungen mit ruhiger Hand zu führen und ideenreich weiterzuentwickeln. Ich bin fest davon überzeugt, dass das DHM mit Raphael Gross an der Spitze nachhaltige Akzente setzen wird, museal und im gesellschaftlichen Diskurs. Die Auswahl von Raphael Gross ist eine kluge und richtungweisende Entscheidung.«

Prof. Dr. Raphael Gross wurde 1966 in Zürich geboren. Er studierte Geschichte, Philosophie und Literatur in Zürich, Berlin, Bielefeld und Cambridge. 1997 wurde er an der Universität Essen mit einer Dissertation zu Carl Schmitt promoviert. Von 2001 bis 2015 war er Direktor des Leo Baeck Instituts in London, von 2004 bis 2006 auch Direktor des Zentrums für Deutsch-Jüdische Studien an der University of Sussex. Von 2006 bis 2015 leitete er das Jüdische Museum Frankfurt am Main, von 2007 bis 2015 war er zudem Direktor des Fritz Bauer Instituts. Von 2009 bis 2015 war er Reader in History an der Queen Mary Universität von London sowie Honorarprofessor an der Frankfurter Goethe-Universität. Seit April 2015 ist Raphael Gross in Nachfolge von Prof. Dr. Dan Diner Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für Jüdische Geschichte und Kultur e.V. sowie Inhaber des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts gratulieren Ihrem ehemaligen Direktor Prof. Dr. Raphael Gross herzlich zu seiner Berufung zum neuen Präsidenten des Deutschen Historischen Museums in Berlin!

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
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Abb.: Prof. Dr. Raphael Gross
Foto: Helmut Fricke, Frankfurter Allgemeine Zeitung


Stellenausschreibung:

Studentische Hilfskraft (Minijob)

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Am Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist ab dem 1. Dezember 2016 im Bereich Bibliothek, Archiv und Dokumentation die Stelle einer

Studentischen Hilfskraft (Minijob)
zu besetzen.

Sie werden u.a. an folgenden Aufgaben mitwirken:

›  Aufbau, Verwaltung und Pflege von Ausstellungsdatenbanken
›  Einholen von Rechten an Exponaten, Fotografien, Texten usw.
›  Digitalisate (d.h. ausstellungsfähige Vorlagen) bestellen und den Gestaltern übermitteln.
›  Aufbau und Pflege von Fotodatenbanken (Digitalisierung und Fotobearbeitung, Bildanalyse und -beschreibung),
›  Unterstützung der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen am Institut
›  Andere unterstützende Dienstleistungen

Voraussetzungen:
›  Studium BA oder MA, vorzugsweise der Geschichte, Bild-oder Filmwissenschaft
›  Grundkenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen in der BRD
›  Fähigkeit, sich schnell in neue Arbeitsfelder einzuarbeiten
›  Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten, Flexibilität
›  Team-/Kooperationsfähigkeit und überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft
›  Sicheren Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen
›  Gute Englischkenntnisse

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt, seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis 20. November 2016, vorzugsweise per E-Mail erbeten, an die Leitung des Verwaltungs- und Projektmanagement des Fritz Bauer Instituts:

Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
bewerbung@fritz-bauer-institut.de

... Stellenausschreibung (pdf-Datei)


Neue Holocaust-Professur und Direktion des Fritz Bauer Instituts

Sybille Steinbacher auf Platz eins der Berufungsliste

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Die Berufungskommission zur Besetzung der Frankfurter Holocaust-Professur hat inzwischen ihre Arbeit abgeschlossen, der Fachbereichsrat Geschichtswissenschaften, der Stiftungsrat des Fritz Bauer Instituts und der Senat der Goethe-Universität haben der von der Kommission vorgeschlagenen Bewerberliste zugestimmt. An erster Stelle dieser Liste steht die 1966 in München geborene Zeithistorikerin Prof. Dr. Sybille Steinbacher, die derzeit das Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien leitet. Steinbacher ist keine Unbekannte in Frankfurt, schon im Sommersemester 2010 hatte sie die Gastprofessur am Fritz Bauer Institut inne, zudem war sie Herausgeberin des Jahrbuchs des Fritz Bauer Instituts 2012: »Holocaust und Völkermorde. Die Reichweite des Vergleichs« (Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2012). Auch der zweitplatzierte der Berufungsliste, der amerikanische Historiker Prof. Dr. Alan E. Steinweis, Professor of History and Miller Distinguished Professor of Holocaust Studies an der University of Vermont, war schon im Sommersemester 2011 Gastprofessor am Fritz Bauer Institut. Auf Platz drei der Liste steht Prof. Dr. Dieter Pohl, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Klagenfurt. Insgesamt hatten sich 25 namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland auf die Holocaust-Professur beworben, die zugleich die Direktion des Fritz Bauer Instituts innehaben wird.

Die Holocaust-Professur ist angesiedelt am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Es ist dies der erste Holocaust-Lehrstuhl in Deutschland! Aufgabe der Professur ist die umfassende historische Erforschung der nationalsozialistischen Massenverbrechen – insbesondere des Holocaust – und ihrer Wirkungen bis in die Gegenwart. Die Position ist verbunden mit der Leitung des Fritz Bauer Instituts. Das Institut ist eine interdisziplinär ausgerichtete, unabhängige Forschungs-, Dokumentations- und Bildungseinrichtung zur Geschichte und Wirkung des Holocaust und ist als An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main assoziiert. Ermöglicht wurde die Einrichtung der Professur durch das Engagement des hessischen Wissenschaftsministers Boris Rhein (CDU) und die Selbstverpflichtung des Landes Hessen, die Finanzierung der Professur mit jährlich 150.000 Euro zu übernehmen.

Wir sind zuversichtlich, dass nachdem der Ruf an Prof. Dr. Sybille Steinbacher durch die Universitätspräsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff erfolgt ist, die Professur und Institutsleitungsposition nach erfolgreichem Abschluss der Vertragsverhandlungen wie vorgesehen zum Beginn des Sommersemesters 2017 besetzt werden kann.

Prof. Dr. Sybille Steinbacher
Institut für Zeitgeschichte, Wien
www.univie.ac.at/zeitgeschichte/steinbacher-sybille


Fritz Bauer Studienpreis
für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte

Ausschreibung 2017

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»Wir können aus der Erde keinen Himmel machen,
aber jeder von uns kann etwas tun, dass sie nicht zur Hölle wird.«
Fritz Bauer

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat den »Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte« ins Leben gerufen. Der Preis erinnert an Fritz Bauer, den Initiator des Frankfurter Auschwitz-Pozesses. Mit dem Studienpreis werden herausragende Arbeiten des rechtswissenschaftlichen Nachwuchses ausgezeichnet, die sich mit Leben, Werk oder Lebensthemen Fritz Bauers befassen, also insbesondere der juristischen Ahndung des NS-Unrechts und anderer Massenverbrechen gegen die Menschlichkeit, Strafrechtsreform und humanem Strafvollzug, Achtung und Schutz der Menschenwürde.
Der Fritz Bauer Studienpreis wird alle zwei Jahre zum Todestag Fritz Bauers am 1. Juli vergeben. Er ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert.

Über die Vergabe des Fritz Bauer Studienpreises entscheidet der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz im Zusammenwirken mit einer hochrangig besetzten Jury:
› Christoph Flügge, Internationaler Gerichtshof für das ehem. Jugoslawien, Den Haag
› Werner Koep-Kerstin, Humanistische Union, Berlin
› Prof. Dr. Werner Konitzer, Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main
› Prof. Dr. Beate Rudolf, Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin
› Prof. Dr. Gerhard Werle, Humboldt-Universität, Berlin

Die Preisverleihung zum Fritz Bauer Studienpreis 2017 erfolgt am 1. Juli 2017.
Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2016.

Der Fritz Bauer Studienpreis
... Broschüre (pdf-Datei)

Fritz Bauer Studienpreis, Ausschreibung 2017
... Infoflyer (pdf-Datei)

Kontakt
Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz
Kennwort: Fritz Bauer Studienpreis
Mohrenstr. 37
10117 Berlin
www.bmjv.de/fritz-bauer


Stellenausschreibung:

Verwaltungshilfskraft
(Minijob, mind. 32 Std./Monat, vorzugsweise je 4 Std. Di. und Do.)

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Am Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist zum 1. April 2016 einer

Verwaltungshilfskraft
(Minijob, mind. 32 Std./Monat, vorzugsweise je 4 Std. Di. und Do.)
zu besetzen.

Aufgaben u.a.:
› Anfallende allgemeine Büro- und Verwaltungstätigkeiten
› Erstellen und erfassen von Ausgangsrechnungen
› Bearbeiten und erfassen von Eingangsrechnungen
› Auswertung und Überprüfung von Arbeitszeitkarten und Reisekostenabrechnungen
› Erfassen der Abwesenheiten (u.a. Dienstreisen, Urlaubs- und Krankheitstage)
› Vorbereitende Aufgaben innerhalb der Projektverwaltung

Einstellungsvoraussetzungen sind:

› Abgeschlossene Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r, Bürokauffrau/-mann oder vergleichbarer Abschluss
› Sehr gute Kenntnisse der gängigen PC-Programme der MS-Office-Gruppe (Word, Excel, Powerpoint)
› Sicherer Umgang mit dem Internet und elektronischen Medien
› Deutsch in Wort und Schrift

Wir wünschen uns:

› Eigenverantwortliche uns insbesondere selbstständige Arbeitsweise
› Gründliches und genaues Arbeiten
› Organisationstalent, Flexibilität, Belastbarkeit
› Teamfähigkeit

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt, seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis 11. März 2016, vorzugsweise per E-Mail erbeten, an die Leitung des Verwaltungs- und Projektmanagement des Fritz Bauer Instituts:

Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
bewerbung@fritz-bauer-institut.de

... Stellenausschreibung (pdf-Datei)


Stellenausschreibung:

Wissenschaftliche(n) Dokumentar(in) bzw.
Informationswissenschaftler(in)
(EG 13, TV-H)

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Am Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist zum 1. April 2016 eine Vollzeitstelle einer/s

Wissenschaftliche(n) Dokumentar(in) bzw.
Informationswissenschaftler(in)

(EG 13, TV-H)

befristet zunächst bis zum 31. März 2018 zu besetzen.

Die Aufgaben umfassen:
› Erfassung und Beschreibung des Bestandes
› Mitarbeit an Inventarisierungsaufgaben unter Einbeziehung vorhandener Systematiken
› Kataloge/Findmittel
› Digitalisierungen
› Auswahl, Erschließung und Aufbereitung von Informationen und Dokumenten, z. B. Erschließung von Nachlässen in Hinblick auf relevante Nutzer/innengruppen und Forschungsprojekte
› Konzeption, Gestaltung und Organisation von Informationssystemen
› Planung und Pflege von Datenbanken/Websites unter Berücksichtigung der fachwissenschaftlichen Besonderheiten und der Nutzerorientierung; hierzu gehören solche Aktivitäten wie Analysieren, Auswählen, Indexieren, Referieren; in Datenbanken zu recherchieren, die Ergebnisse für den Nutzer aufzubereiten und zur Verfügung stellen
› Dokumentation der aktuellen Strafverfahren gegen NS-Täter
› Betreuung und Beratung von Archivbesucher/innen (auch in Hinblick auf andere Archive und themenähnliche Wissenschaftlichen Einrichtungen)
› Beantworten von historischen Anfragen inklusive eigener Recherchen
› Mitarbeit bei grundlegenden Arbeitsabläufen des Instituts

Anforderungen:
Für die Bewerbung wird eine erfolgreich abgeschlossene wissenschaftliche Ausbildung vorausgesetzt. Kenntnisse und Erfahrungen im Feld wissenschaftliche Dokumentation, insbesondere im Umgang mit Datenbanken, sind sehr wünschenswert.

› Interesse an politischen, gesellschaftlichen und tagesaktuellen Themen
› Interesse an Prozess- und Rechtsgeschichte in Bezug auf NS-Verbrechen, insbesondere in Bezug auf den Holocaust
› Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken (Faust 7, Access, AG-VIP) und elektronischen Dokumenten
› gute Auffassungsgabe
› ausgeprägte Informations- und Kommunikationsfähigkeit
› Organisations- und Planungskompetenz
› Flexibilität und Einsatzbereitschaft, Kooperationsfähigkeit
› freundliche und sachlich-souveräne Umgangsformen gegenüber Nutzer/innen
› Ergebnisorientierte Arbeitsweise, Engagement und Selbständigkeit

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt, seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 18. März 2016 erbeten, an die Verwaltungsleiterin des Fritz Bauer Instituts:

Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
bewerbung@fritz-bauer-institut.de

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Stellenausschreibung:

Diplom-Bibliothekar/in bzw.
Informationswirt/in (FH) mit Studienrichtung Bibliothek
(Teilzeitstelle, EG 9, TV-H)

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Am Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ist zum 1. April 2016 eine Teilzeitstelle einer/s

Diplom-Bibliothekar/in bzw.
Informationswirt/in (FH) mit Studienrichtung Bibliothek

(EG 9, TV-H)

befristet zunächst bis zum 31. März 2018 zu besetzen.

Die Aufgaben beinhalten:
Neben dem kontinuierlichen und strategischen Ausbau des Bestandes zählt die konzeptionelle Planung und Umsetzung innovativer Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen, die sich sowohl an dem Bedarf der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, als auch an dem nichtwissenschaftlicher Nutzer/innen orientieren, zu Ihren Hauptaufgaben. Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Planung des Finanzmittelbedarfs sowie die eigenverantwortliche Bewirtschaftung und Kontrolle der zugewiesenen Mittel.

Anforderungen:
› Abschluss als Diplom-Bibliothekar/Bibliothekarin bzw. Informationswirt/in (FH) mit der Studienrichtung Bibliothek
› sehr gute allgemeine anwendungsbezogene Kenntnisse des EDV-Einsatzes in Bibliotheken
› mindestens ausbaufähige Grundkenntnisse der Bibliothekssoftware OPAC, OCLC-PICA
› gute Kenntnisse von Fachdatenbanken bzw. die Bereitschaft, diese zu erwerben und zu vertiefen
› sichere Beherrschung der MS-Office-Anwendungen
› Kenntnisse der Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK-WB)
› Grundkenntnisse im Bereich Fernleihe/Direktlieferdienste wünschenswert
› gute Englischkenntnisse
› Organisationsgeschick, Einsatzbereitschaft, Fähigkeit zum selbständigen und präzisen Arbeiten
› ausgeprägte Service- und Teamorientierung, Kommunikationsbereitschaft
› erfahrender und sicherer Umgang mit den Bibliotheksnutzern
› Bereitschaft zu kontinuierlicher Weiterbildung
› Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität und Belastbarkeit

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden Bestimmungen bevorzugt eingestellt. Das Fritz Bauer Institut ist bestrebt, seinen Frauenanteil zu erhöhen und lädt Frauen deshalb nachdrücklich zur Bewerbung ein.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 18. März 2016 erbeten, an die Verwaltungsleiterin des Fritz Bauer Instituts:

Fritz Bauer Institut
Manuela Ritzheim
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
bewerbung@fritz-bauer-institut.de

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Call for Papers:
Achtes Doktoranden-Seminar des Fritz Bauer Instituts

Neue Forschungen zu Geschichte und Wirkung des Holocaust

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Mittwoch, 26. bis Freitag, 28. Oktober 2016
Martin-Niemöller-Haus
Am Eichwaldsfeld 3
61389 Schmitten/Arnoldshain
www.martin-niemoeller-haus.de

Das interdisziplinäre Doktoranden-Seminar des Fritz Bauer Instituts findet jährlich in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt im Niemüller-Haus in Schmitten/Arnoldshain statt. Es bietet Doktoranden, die sich mit Fragen der Geschichte und Wirkung des Holocaust befassen, die Gelegenheit, ihre Arbeiten zur Diskussion zu stellen und Kontakte zu anderen Doktoranden zu knüpfen, die zu ähnlichen Themen arbeiten. Die Teilnehmer stellen ihre geplanten und laufenden Forschungsvorhaben vor; im Mittelpunkt steht die Diskussion von Fragestellungen, Methoden und Quellen. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Zeithistoriker, Sozial-, Politik-, Literatur-, Rechts- und Kulturwissenschaftler sowie Pädagogen.

Das Seminar soll Doktorandinnen und Doktoranden, die sich mit Fragen der Geschichte und Wirkung des Holocaust befassen, die Gelegenheit bieten, ihre Arbeiten zur Diskussion zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmer/innen sollen ihre geplanten und laufenden Forschungsvorhaben vorstellen; im Mittelpunkt steht die Diskussion von Fragestellungen, Methoden und Quellen. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Zeithistoriker/innen, Politik-, Literatur-, Rechts-, Erziehungs- und Kulturwissenschaftler/innen. Um jede einzelne Arbeit intensiv besprechen zu können, ist die Teilnehmerzahl auf zehn beschränkt.

Die Veranstaltung wird in diesem Jahr von Dr. Jörg Osterloh (Fritz Bauer Institut) sowie PD Dr. Annette Weinke (Friedrich-Schiller-Universität Jena) moderiert.

Bewerbungen mit einer maximal zweiseitigen Projektskizze und einem kurzen Lebenslauf können bis zum 15. März 2016 beim Fritz Bauer Institut eingereicht werden. Bereits abgeschlossene Arbeiten werden grundsätzlich nicht berücksichtigt.
Die Veranstaltung wird PD Dr. Anette Weinke mit einem öffentlichen Vortrag auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt eröffnen, das eigentliche Doktorandenseminar findet im Martin-Niemöller-Haus in Arnoldshain statt. Das Fritz Bauer Institut und die Evangelische Akademie Frankfurt übernehmen die Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten für die Teilnehmer/innen.

Veranstaltungsflyer

... Call for Papers (pdf-Datei)

Kontakt
Dr. Jörg Osterloh
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-35, Fax: -41
j.osterloh(at)fritz-bauer-institut.de

Evangelischen Akademie Frankfurt am Main
www.evangelische-akademie.de Veranstaltungsflyer (pdf-Datei)


Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung
Visiting Professor for interdisciplinary Holocaust research

Ausschreibung zum Wintersemester 2016/17
Job advertisement for the winter semester 2016/17

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Ausschreibung zum Wintersemester 2016/17
Gastprofessor/in bzw. Gastwissenschaftler/in mit sozial-, geistes- und/oder humanwissenschaftlichen Perspektive zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust.
... Ausschreibung Gastprofessur (Deutsch, pdf-Datei)

Job advertisement for the winter semester 2016/17

Visiting Professor or Visiting Researcher with the perspective of the social sciences, the humanities or the human sciences to study on the history and impact of the Holocaust.
... Job Advertisement Visiting Professor (English, pdf-file)

Zur Gastprofessur am Fritz Bauer Institut
Mit dem Wintersemester 2015/16 wurde am Fritz Bauer Institut die Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung für zunächst fünf Jahre neu geschaffen. Ermöglicht wurde dies durch die großzügige Förderung von Michael Hauck und seinem Schwiegersohn Oliver Puhl. Mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement wollen sie darauf hinwirken, dass die Erforschung des Holocaust und seiner Wirkung bis heute als Forschungsschwerpunkt an der Frankfurter Goethe-Universität nachhaltig gestärkt wird.
Dazu die Vorsitzende des Fördervereins und des Stiftungsrats des Fritz Bauer Instituts, Jutta Ebeling: »Ich danke den beiden Förderern sehr für ihre Initiative. Das 1995 gegründete Fritz Bauer Institut hat auf dem Gebiet der Holocaustforschung in Deutschland Pionierarbeit geleistet – immer schon unterstützt durch internationale Gastwissenschaftler. Das hat das internationale Renommee des Instituts entscheidend gefördert. Es ist sehr gut, dass dieser fruchtbare wissenschaftliche Austausch nun für fünf Jahre gewährleistet ist.«

Informationen zur Gastprofessur und ihren Inhabern seit Sommersemester 2001

... Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
apl. Prof. Dr. Werner Konitzer
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798-32233
bewerbung(at)fritz-bauer-institut.de


Vortrag von Dr. Nicolas Berg, Frankfurt am Main/Leipzig:
Das Ich im Wir –
Anna Seghers, Victor Klemperer und Hans Mayer in der frühen DDR

Donnerstag, 19. November 2015, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung einer Veranstaltung im Rahmen der
»Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung«

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mp3-audio (48:26 Min., 45.418 KB)

Abbildung
Dr. Nicolas Berg
© Werner Lott

Anna Seghers, Victor Klemperer und Hans Mayer wuchsen in jüdischen Familien auf, wurden aber in ihrer Kindheit und später beruflich und politisch verschieden sozialisiert. Die Nazizeit überlebten Seghers und Mayer im Exil; Klemperer protokollierte als geheimer Chronist das Verhalten der Menschen in der Diktatur und konnte mit seiner Frau Deportation und Tod knapp entrinnen. Nach 1945 hielten alle drei die Gründung der DDR für die bessere staatspolitische Antwort auf die vorangegangenen zwölf Jahre als die der BRD. Victor Klemperer suchte in Dresden einen Neuanfang, Seghers und Mayer wählten nach ihrer Rückkehr Ost-Berlin und Leipzig als neue Wirkstätten. Immer wieder sahen sie sich politisch und gesellschaftlich genötigt, ihre jüdischen Erfahrungen im neuen Gemeinwesen aufgehen zu lassen. In Tagebüchern, Briefen und Memoiren spricht sich aber zur gleichen Zeit bei allen eine andere Gedächtnisgrammatik aus, in der sich das Erinnerungs-Ich dem neuen Wir der Nachkriegsdeutschen verweigerte.

Dr. Nicolas Berg ist leitender Mitarbeiter am Simon Dubnow Institut für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig. Seine Dissertation an der Universität Freiburg wurde 2003 unter dem Titel Der Holocaust und die westdeutschen Historiker. Erforschung und Erinnerung im Wallstein Verlag veröffentlicht. Im laufenden Wintersemester 2015/16 hat Nicolas Berg die am Fritz Bauer Institut angesiedelte »Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung« inne.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de



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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-40
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: info(at)fritz-bauer-institut.de

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Anfahrt: IG Farben-Haus

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Einsicht 15
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
Einsicht

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Letzte Änderung: 01. September 2011

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